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Neubau-Statistik: Knapp ein Drittel heizt mit der Wärmepumpe
Der Anteil der Wärmepumpe im Neubau (Wohngebäude) blieb 2016 mit 31,8 % gegenüber 2015 (+ 0,4 Prozentpunkte) weitgehend konstant. Dies belegen neueste Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Insgesamt wurden rund 36 500 Neubauten mit Wärmepumpen ausgestattet, etwa 2000 mehr als im Vorjahr.
Zwischen den einzelnen Bundesländern gibt es deutliche Unterschiede. So setzten 47,9 % der Bauherren in Baden-Württemberg auf Wärmepumpen. Das Bundesland im Südwesten legt damit um 6,6 Prozentpunkte zu und verdrängt das Saarland von der Spitzenposition auf den zweiten Rang. Gleichzeitig erreicht Baden-Württemberg so den höchsten Wärmepumpen-Anteil, der bisher in einem Bundesland erfasst wurde. Damit entschieden sich hier sogar mehr Bauherren für Erd- und Umweltwärme als für Gasheizungen. Auf Platz 3 der Länderrangliste folgt Rheinland-Pfalz. Seltener kommt die Wärmepumpe hingegen in den Stadtstaaten und den norddeutschen Flächenländern zum Einsatz, etwa in Niedersachsen.



Primagas führt BioLPG ein
Der Energieversorger Primagas bietet ab Sommer biogenes Flüssiggas (­BioLPG) an, das aus organischen Rest- und Abfallstoffen sowie nachwachsenden Rohstoffen gewonnen wird. „Durch den Einsatz des neuen Energieträgers können wir die CO2-Emissionen von Flüssiggasheizungen von heute auf morgen deutlich reduzieren“, so Jobst-Dietrich Diercks, Geschäftsführer von Primagas. Mit dem neuen BioLPG sei eine CO2-Ersparnis von bis zu 90 % möglich. Dabei biete es dieselben Einsatzmöglichkeiten wie konventionelles Flüssiggas. Da konventionelles Flüssiggas und BioLPG chemisch identisch seien, könnten beide Energieträger im selben Behälter gelagert werden, eine Umrüstung der Anlage sei nicht erforderlich, so das Unternehmen.



Solar- und Kernenergie im Mai gleichauf

Im Mai haben die in Deutschland installierten Photovoltaik-Anlagen die Rekordmenge von rund 5,57 Terawattstunden Strom produziert. Dies entspricht einem Anteil von 12,3 % an der Nettostromerzeugung. Damit lagen sie mit den Kernkraftwerken (5,65 Terawattstunden und 12,5 % der Nettoerzeugung) quasi gleichauf. Dies geht aus Berechnungen des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE hervor.


Steuerermäßigung für alternative Kraftstoffe
Die Regierungsfraktionen des Bundestages haben sich im Finanzausschuss auf eine Verlängerung der Steuerermäßigung für Erdgas und Autogas (LPG) als Kraftstoff verständigt. Autogas soll demnach bis Ende 2022 mit einer reduzierten Energiesteuer belegt werden, für Erdgas gilt die Verlängerung bis zum Jahr 2026.


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