IKZ: Neueste Nachrichten https://www.ikz.de/ Die neuesten Nachrichten der IKZ-Magazine vom STROBEL VERLAG de TYPO3 News Wed, 01 Feb 2023 06:24:09 +0100 Wed, 01 Feb 2023 06:24:09 +0100 TYPO3 EXT:news news-34174 Viega World eröffnet https://www.ikz.de/detail/news/detail/viega-world-eroeffnet/  

Attendorn.  Viega hat sein neues innovatives Seminarcenter eröffnet: die „Viega World“. Das Gebäude mit einer Gesamtfläche von rund 12000 m2 gilt als Referenzprojekt für das Bauen der Zukunft: Mittels der integralen Arbeitsmethodik BIM wurde das Gebäude vorab ganzheitlich mithilfe eines 3D-Modells, einem sogenannten digitalen Zwilling, konstruiert. Dabei werden kontinuierlich Informationen aus Fachmodellen aller am Bau beteiligten Gewerke, wie Pläne der Technischen Gebäudeausstattung (TGA), der Stahl- und Betonarbeiten oder Elektroinstallationspläne, angereichert und übereinandergelegt. Daran wurde der gesamte Lebenszyklus der Viega World vorausgeplant – vom Bau über den Betriebsprozess bis hin zur Entsorgung. „Für die Planung eines Gebäudes mit der Arbeitsmethodik BIM müssen viele Parteien an einen Tisch kommen: Die technische Gebäudeausrüstung gibt dabei die Struktur vor und liefert ein Framework für Planer, Architekten und Gewerke. Bei der Konzeption der Viega World haben wir daher in vielerlei Hinsicht Neuland betreten“, sagt Ulrich Zeppenfeldt, Vice President Global Service & Consulting und verantwortlich für das Kompetenzfeld Digitales Bauen bei Viega. Dabei arbeitete Viega eng mit dem Lehrstuhl für Energieeffizientes Bauen an der RWTH Aachen University unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Christoph van Treeck zusammen. Gemeinsam konnten fundamentale Erkenntnisse gesammelt werden, die sich bereits in der Normen- und Richtlinienarbeit rund um BIM wiederfinden und damit in die Erarbeitung neuer Standards für das Bauen mit BIM einfließen, betont das Unternehmen. 

Die Entwicklung des Energiekonzepts wurde im Rahmen des Forschungsprojekts „Energie.Digital“ von der Bundesregierung gefördert und wissenschaftlich durch das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE) in Freiburg sowie dem Institut Energieeffizientes Bauen der RWTH Aachen (e3D) begleitet.

Die Erkenntnisse aus der digitalen Planung fließen nun in Viegas Seminarangebot ein: mit Exponaten zum Anfassen und Anschauen. Offengelegte Systeme sowie digitale Modelle des Gebäudes und von Gebäudedaten veranschaulichen Prozesse und kleinste Details, die sonst hinter der Wand verborgen sind. Interessierte können sich hier in über 700 Seminaren zu mehr als 20 Fachthemen fortbilden. 

„Wir installieren die Lebensadern der Gebäude von morgen“, so Anna Viegener, Vorsitzende des Gesellschafterausschusses, in ihrer Eröffnungsrede. „Das zeigen wir nun eindrücklich in der Viega World, dem Herz der Marke Viega. 

viega.de/viegaworld 

 

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Tue, 31 Jan 2023 13:10:44 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/8/b/csm_PR_ViegaWorld_3D_Model_DE_230127_65adecea9e.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/8/b/csm_PR_ViegaWorld_3D_Model_DE_230127_cdd7b60430.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/user_upload/PR_ViegaWorld_3D_Model_DE_230127.jpg
news-34175 https://www.ikz.de/detail/news/detail/744511dc8fd92d93f9d488668ad627ce/  

Attendorn.  Viega hat sein neues innovatives Seminarcenter eröffnet: die „Viega World“. Das Gebäude mit einer Gesamtfläche von rund 12000 m2 gilt als Referenzprojekt für das Bauen der Zukunft: Mittels der integralen Arbeitsmethodik BIM wurde das Gebäude vorab ganzheitlich mithilfe eines 3D-Modells, einem sogenannten digitalen Zwilling, konstruiert. Dabei werden kontinuierlich Informationen aus Fachmodellen aller am Bau beteiligten Gewerke, wie Pläne der Technischen Gebäudeausstattung (TGA), der Stahl- und Betonarbeiten oder Elektroinstallationspläne, angereichert und übereinandergelegt. Daran wurde der gesamte Lebenszyklus der Viega World vorausgeplant – vom Bau über den Betriebsprozess bis hin zur Entsorgung. „Für die Planung eines Gebäudes mit der Arbeitsmethodik BIM müssen viele Parteien an einen Tisch kommen: Die technische Gebäudeausrüstung gibt dabei die Struktur vor und liefert ein Framework für Planer, Architekten und Gewerke. Bei der Konzeption der Viega World haben wir daher in vielerlei Hinsicht Neuland betreten“, sagt Ulrich Zeppenfeldt, Vice President Global Service & Consulting und verantwortlich für das Kompetenzfeld Digitales Bauen bei Viega. Dabei arbeitete Viega eng mit dem Lehrstuhl für Energieeffizientes Bauen an der RWTH Aachen University unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Christoph van Treeck zusammen. Gemeinsam konnten fundamentale Erkenntnisse gesammelt werden, die sich bereits in der Normen- und Richtlinienarbeit rund um BIM wiederfinden und damit in die Erarbeitung neuer Standards für das Bauen mit BIM einfließen, betont das Unternehmen. 

Die Entwicklung des Energiekonzepts wurde im Rahmen des Forschungsprojekts „Energie.Digital“ von der Bundesregierung gefördert und wissenschaftlich durch das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE) in Freiburg sowie dem Institut Energieeffizientes Bauen der RWTH Aachen (e3D) begleitet.

Die Erkenntnisse aus der digitalen Planung fließen nun in Viegas Seminarangebot ein: mit Exponaten zum Anfassen und Anschauen. Offengelegte Systeme sowie digitale Modelle des Gebäudes und von Gebäudedaten veranschaulichen Prozesse und kleinste Details, die sonst hinter der Wand verborgen sind. Interessierte können sich hier in über 700 Seminaren zu mehr als 20 Fachthemen fortbilden. 

„Wir installieren die Lebensadern der Gebäude von morgen“, so Anna Viegener, Vorsitzende des Gesellschafterausschusses, in ihrer Eröffnungsrede. „Das zeigen wir nun eindrücklich in der Viega World, dem Herz der Marke Viega. 

viega.de/viegaworld 

 

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Tue, 31 Jan 2023 13:10:44 +0100
news-34005 Am Limit. Aber sicher https://www.ikz.de/medien/ikz-haustechnik/heftarchiv/jahrgang-2022/ausgabe-18/news/detail/am-limit-aber-sicher/ Das Energiekonzept des Hotels Sonne-Post in Waldau (Hochschwarzwald) fußt auf mehreren Säulen. Es könnte eine Blaupause für andere gleichartige Betriebe sein  

Die Energiewende nimmt Gestalt an, an vielen Stellen gleichzeitig. Das Hotel Sonne-Post im Schwarzwald ist eine solche Stelle. Beste Zutaten, eine hervorragende Zubereitung und geschulte Mitarbeiter sind Voraussetzungen, um ein feines Essen auf den Tisch zu bringen. Ähnlich beim Energiekonzept: Gute Produkte, eine ausgezeichnete Planung und erfahrene Handwerker schaffen hier die Voraussetzungen, das aufgrund des limitiertem Stromnetz-Anschlusses und der ausgereizten Geothermie alles andere als einfache Projekt zu realisieren.

Im Zuge einer Erweiterung und Modernisierung des Hotels ging es raus aus der Erdölverbrennung, rein in die Geothermie. Die Wärmeversorgung mittels Wärmepumpe ist nach dem ersten Schritt zu 70 % regenerativ, aber am Limit. Mehr Entzugsleistung geht auf dem eigenen Grundstück nicht. Die Stromversorgung aus dem Netz ist zu 100 % regenerativ. Doch der Hausanschluss ist begrenzt auf 110 kW. Sicherheit bringt in dieser Situation das automatische Energiemanagement – und ein BHKW sowie ein Spitzenlastkessel, die beide noch mit Flüssiggas betrieben werden müssen, bis entsprechende Geräte für Wasserstoff verfügbar sind. Der Ort dieses Vorzeigeprojekts liegt zwischen Hochschwarzwald und Hochrhein, im äußersten Südwesten Deutschlands.

Das Energiekonzept ist übertragbar auf andere Regionen, insbesondere auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Das Hotel Sonne-Post, geführt in der fünften Generation, ist ein Familienbetrieb mit über 150 Jahren Tradition. Er besteht neben den 25 Hotelzimmern und 4 externen Ferienwohnungen aus Restaurant/Küche und Schwimmbad/Sauna. Die abgeschiedene Lage im ländlichen Bergdorf Waldau, über die Schwarzwaldhochstraße (B500) leicht zu erreichen, ermöglicht ganzjährig Regeneration, Entspannung, Ferien in der Natur. Die Klassifizierung „Drei Sterne Superior“ weist auf ein vernünftiges Preis-/Leistungs-Verhältnis hin.

Energiemix Wärme

Bei Umbau und Erweiterung wurde in den Jahren 2020/2021 ein Energiekonzept realisiert, das von außen kaum wahrnehmbar ist und so das idyllische Ambiente nicht beeinträchtigt. Doch im Sinne der Energiewende ist das Zusammenspiel seiner Komponenten ein Meisterstück, passgenau für diesen Betrieb gefertigt. Dennoch ist das Konzept anwendbar für andere Hotels oder für die Wohnungswirtschaft, insbesondere wenn Bestandsgebäude modernisiert und erweitert werden, wenn von fossiler auf regenerative Energie umgestellt wird.

Die Prognose nach Herkunft der Wärme bei errechneten 400 000 kWh Bedarf pro Jahr stammt von der Energiedienst AG, einem Anbieter von objektspezifischen Lösungen, zugleich Erzeuger von Strom aus Wasserkraft und regionaler Netzbetreiber:

  • 68 % Geothermie vom Grundstück des Hotels
  • 2 % Wärmerückgewinnung aus Kühlaggregaten der Restaurantküche
  • 25 % Blockheizkraftwerk, betrieben mit Flüssiggas
  • 5 % Spitzenlastkessel, betrieben mit Flüssiggas.

Erfahrungswerte im Normalbetrieb liegen noch nicht vor, da seit Fertigstellung der Energietechnik der Hotelbetrieb stark eingeschränkt war. Die Auswirkungen der Covid-Pandemie auf das Gastgewerbe waren dafür verantwortlich.

Zwei Drittel Geothermie

„Die Geothermie an diesem Ort ist ein Experiment“, kommentiert Klaus Nerz, Leiter der Abteilung Wärme- und Energielösungen bei Energiedienst AG in Rheinfelden. Thomas Eiche, der mit seiner Frau Yvonne das Hotel seit Ende 2019 in der fünften Generation führt, bevorzugt die Umweltwärme aus dem Boden, trotz der Risiken. Er stammt aus Basel, wo diese regenerative Technik seit Jahren erfolgreich eingesetzt wird, und weiß: „Wir haben hier im Hochschwarzwald ein raueres Klima als unten im Rheintal, in der Folge niedrigere Temperaturen im Untergrund. Unser Schwimmbad mit 11 x 5,5 m hat auch im Sommer permanent Wärmebedarf.

Beides gefährdet die Regeneration der Geothermie-Sonden“. Deshalb hatte der Techniker und Betriebswirt Nerz mit seinem Planungsteam von Energiedienst die Luft/Wasser-Wärmepumpen favorisiert, die der Außenluft die benötigte Wärme entzogen hätten. Aber die Bauherrschaft wollte deren Geräuschemissionen im Interesse der Hotelgäste vermeiden und entschied sich für das Experiment – hofft, die Sonden ohne Pause ganzjährig betreiben zu können.

Läuft es nach Plan, stammen 68 % der im Hotel benötigten Wärme aus Geothermie. Dazu entnehmen 23 Sonden die Erdwärme aus jeweils 160 m Tiefe. In einem geschlossenen Kreislauf zirkulieren Wasser und zugesetztes Glykol als Frostschutz zwischen den Erdsonden und der Wärmepumpe (WP). Dabei wird 10 °C „warmes“ Wasser nach oben transportiert, ein Teil der enthaltenen Energie von der WP auf den Heizkreislauf übertragen, das auf 6 °C abgekühlte Wasser wieder in die Tiefe geschickt. Diese Zirkulation ist mit Geschwindigkeit und Volumenstrom so eingestellt, dass sich das flüssige Transport-Medium am tiefsten Punkt auf die Quelltemperatur erwärmen kann. Erdreich und Gestein in der Tiefe kühlen dabei ab, die Wärme strömt aus der Umgebung aber permanent nach. Damit das dauerhaft und ausreichend funktioniert, muss der Abstand zwischen den Erdsonden groß genug sein. Bei diesem Objekt beträgt er 10 m.

Projektdaten Gebäude

Adresse Hotel Sonne-Post: Landstr. 13, 79822 Waldau / Titisee-Neustadt, Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, Baden-Württemberg

Bauherrschaft: Yvonne und Thomas Eiche, Hotel Sonne-Post

Modernisierung + Erweiterung, KfW 55: Ganter Architekten, Hinterzarten

Baukosten Gesamtmaßnahme, ohne MwSt.: ca. 3,5 Mio. Euro

Baukosten neue Energieversorgung, ohne MwSt.: ca. 600 000 Euro

Förderung: ca. 180.000 Euro aus dem Programm zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung Erneuerbarer Energien im Wärmemarkt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie

Planung neues Energiekonzept: Energiedienst AG, Rheinfelden

Ausführung: Messerschmid Energiesysteme GmbH, Bonndorf

Prognose jährlicher Wärmebedarf/eigene Erzeugung: ca. 400 000 kWh

Prognose jährlicher Strombedarf: ca. 300 000 kWh

Inbetriebnahme: 2021

 

Produktdaten Wärme- und Stromversorgung

Wärmepumpe (WP): Typ „Eco Touch 5112.5DT“, Fab. Waterkotte, 80 kW, Quelltemperatur 10 °C aus 23 Bohrungen bis 160 m Tiefe

Geothermie-Sonden: 23 x Typ „SDR 11“, Fab. Haka Gerodur, Doppel-U DN 32 x 3,0 mm HDPE PE 100RC, PN 16

Puff erspeicher Neubau, Lüftung+Warmwasser: 1350 l, Fab. Zeeh

Puff erspeicher Neubau, Schwimmbad+Fußbodenheizung: 1250 l, Fab. Juratherm

Puff erspeicher Bestandsgebäude: gesamt 2220 l, 2 x Fab. Juratherm

Spitzenlastkessel/Redundanz: Typ „UltraGas“, Fab. Hoval, 190 kW, betrieben mit Flüssiggas

Blockheizkraftwerk (BHKW): Typ „ASV 21“, Fab. Energiewerkstatt 43 kW thermisch, 20 kW elektrisch, betrieben mit Flüssiggas

Photovoltaik (PV): 15 kWp, Typ „Honey Black TSM“ monokristallin, Fab. Trina Solar

Netzstrom: regenerativ, zu 100 % aus Wasserkraft, von Energiedienst

 

Im Neubau JAZ 5-6

Eine Sole-Wärmepumpe im Technikraum des Neubaus überträgt die Erdwärme auf den Heizkreislauf. Im Schwimmbad, in den Saunen und für die Fußbodenheizung der Hotelzimmer in den drei Geschossen darüber wird die Geothermie vorrangig genutzt. Denn dafür reichen 35 °C Vorlauftemperatur, ideal für den Betriebskosten sparenden Betrieb der WP. Das Maß für deren Effizienz ist die Jahresarbeitszahl (JAZ), die hier rechnerisch und bei Betrachtung der Anwendung im Neubau bei 5-6 liegt. Das heißt, im Verhältnis zur abgegebenen Wärmeenergie beträgt die Aufnahme an elektrischer Energie nur ein Fünftel bis ein Sechstel, also rund 16- 20 %. Eine wichtige Größe, denn der Strom für die WP kann allgemein als Ersatz für Brennstoff gesehen werden. Bei einem guten ökologischen Gesamtkonzept wie hier stammt er aus erneuerbaren Ressourcen (Solarstrom, Netzstrom aus Wasserkraft ) sowie aus hocheffizienter Kraft - Wärme-Kopplung und entspricht so den Kriterien des Klimaschutzes. Doch damit nicht genug – die aktuell massiv gestiegenen Stromkosten verlangen schon aus ökonomischen Gründen die konsequente Einsparung bzw. Optimierung des Stromverbrauchs.

Das von Energiedienst realisierte Konzept erstreckt sich auch auf den 30 Jahre alten Bestandsbau. Und dort liegt das Temperaturniveau des Heiz- und Warmwassers bei 40 bis 70 °C. Hat die WP noch übrige Kapazität aus der Geothermie, wird damit die Rücklauftemperatur von Warmwasser, Lüftung und Heizung angehoben – allerdings nur bis maximal 50 °C, denn im Vordergrund steht für die Planer von Energiedienst die Effizienz der eingesetzten Maßnahmen. Mit Bezug auf die WP heißt das, dass sie in der JAZ nicht weiter abfallen soll, als auf den Wert von 3 bis 4. Denn je höher die gewünschte Temperatur, desto niedriger ist die JAZ. Günstiger für die höheren Temperaturen zum Schutz vor Legionellen in der Warmwasserbereitung und vor allem im Winter für das Heizsystem im Bestandsgebäude ist neben dem Spitzenlastkessel ein Blockheizkraft werk (BHKW). Sein Beitrag macht 25 % am jährlichen Wärmebedarf aus. Es wird, wie auch der für 5 % im Jahr verantwortliche Spitzenlastkessel, mit Flüssiggas betrieben.

Engpass Elektro-Hausanschluss

Das Flüssiggas ist der „Pferdefuß“ an der Geschichte, solange es noch kein zu 100 % „grünes“ Flüssiggas gibt. Vermutlich ist das nur eine Frage der Zeit. Oder zum Ende der Amortisationszeit wird das BHKW durch eines ersetzt, das Wasserstoff nutzt. Bis dahin wird um jedes Prozent weniger Wärme-Anteil beim BHKW gekämpft. Er läge bei 27 %, wäre da nicht die Wärmerückgewinnung aus Kühlaggregaten der Restaurantküche, deren Anteil aktuell 2 % beträgt und der vorrangig in die Warmwasserbereitung eingespeist wird. Diese Komponente stammt noch aus der zurückliegenden dreißigjährigen Epoche. 1991 war das Hotel fast vollständig abgebrannt und wurde in nur einem Jahr wieder aufgebaut! Die damals neue Ölheizung mit 190 kW Leistung wurde ergänzt um ein Dachs-Öl-BHKW mit 5 kW elektrischer und 12 kW thermischer Leistung. Im Jahresmittel wurden in dieser Kombination etwa 25 000 l Heizöl für einen Wärmebedarf von 160 000 kWh benötigt. Der Energiebedarf Strom betrug in der Vergangenheit 185 000 kWh, davon war der vom alten BHKW erzeugte Anteil 35 000 kWh.

Zur künftigen Stromversorgung trägt die neue Photovoltaikanlage mit 15 kWp bei. Mehr war auf dem Neubau nicht möglich. Derzeit laufen jedoch die Vorbereitungen zum weiteren Ausbau auf den Dachflächen des Bestandsbaus mit zusätzlich 20 kWp. Die Prognose für den Jahresbedarf des Hotels an Strom liegt bei 300 000 kWh, doppelt so viel als bisher aus dem vorhandenen Niederspannungsanschluss bezogen wurde. Doch auch künftig wird ein beachtlicher Anteil der elektrischen Energie aus zwei Quellen selbst gewonnen:

  • 20 % BHKW
  • 6 % PV (bis zu 15 % Ausbaupotential)
  • 74 % grüner Ökostrom aus dem Netz

Die Kapazität des Hausanschlusses ist auf 110 kW begrenzt, mehr gibt das Netz nicht her, ohne dass eine eigene Trafostation gebaut wird. Der Engpass entsteht bereits ab einem Strombedarf von 85 kW bei vollem Restaurant- und Küchenbetrieb, insbesondere wenn gleichzeitig die WP läuft, die Saunen aufgeheizt werden oder an den beiden neuen Ladesäulen Elektrofahrzeuge „auftanken“.

Leistungsmanagement

Durch die Erweiterung des Gebäudes in den Jahren 2020/2021 kamen immerhin 100 kW Anschlussleistung hinzu. Damit wurde, vor allem wegen der begrenzten Kapazität des Hausanschlusses, ein gutes Leistungsmanagement erforderlich – ein Spezialgebiet des Teams für Wärme- und Energielösungen von Klaus Nerz. Vier Situationen können zu Stress im System führen: Erstens, wenn der Strom knapp wird durch hohen Bedarf im Hotel und damit die Kapazität des Hausanschlusses erschöpft ist. Zweitens, wenn künftig bei zunehmend erneuerbarer Stromerzeugung, vor allem an Tagen ohne Wind und Sonnenschein, die Kapazität im Netz knapp wird. In beiden Fällen überträgt das Leistungsmanagement die Wärmeerzeugung von der WP komplett auf das BHKW. Dabei wird als Nebeneffekt eigener Strom erzeugt, gleichzeitig entfällt die WP als Stromverbraucher.

Stress entsteht drittens, wenn zu viel Strom im Hotel produziert wird, weil an sehr kalten Tagen das BHKW zur Anhebung der Heiztemperatur im Bestandsgebäude auf Hochtouren läuft und nebenbei viel Strom produziert, der als Überschuss bei schlechten Preisen ins Netz eingespeist werden muss. Viertens, wenn an Wochenenden oder in den Ferien Unternehmen weniger Strombedarf haben, also bei gleichzeitig viel Sonne und Wind der Strom im Netz übrig ist und die PVAnlage des Hotels maximalen Ertrag liefert. Das Einspeisen führt dann zu negativen Preisen, verursacht zusätzlich zum Verbrauch von Flüssiggas noch Extrakosten. In beiden Fällen wird aus wirtschaftlichen Gründen das BHKW automatisch abgestellt und die WP bekommt das Signal, die Wärmeversorgung im Hotel komplett zu übernehmen, inklusive der erforderlichen Vorlauf-Temperatur von 65 °C im Bestandsbau und unabhängig von der sonst so wichtigen Effizienz. Bei sehr kalten Außentemperaturen hilft der Spitzenlastkessel aus. In allen Fällen regelt das Leistungsmanagement die Balance von ökologischen Ansprüchen und ökonomischen Erfordernissen. Weiter optimiert wird es nun, nachdem die Bauherrschaft entschieden hat, den Strom künftig aus dem Netz von Energiedienst zu Preisen des Spotmarkts zu beziehen. Das heißt, am Vortag bis 12 Uhr liegen die Prognosen und damit die Spotmarktpreise für den Folgetag fest. Durch entsprechende Programmierung für das Leistungsmanagement kann das Zusammenspiel der Komponenten zur Wärme- und Stromerzeugung im Hotel darauf abgestimmt werden – mit dem Ziel, die Nachhaltigkeit weiter zu maximieren und gleichzeitig die Energiekosten tagesaktuell zu minimieren.

Zusammenfassung

Die Wärme für das Hotel Sonne-Post wird zu gut zwei Drittel aus Geothermie gewonnen, zu einem knappen Drittel übergangsweise aus Flüssiggas. Die exponierte Lage des Objekts im Hochschwarzwald lässt nicht viele Alternativen zu. Die Stromgewinnung durch Photovoltaik auf eigenen Dachflächen wird maximal ausgebaut, kann den Strombedarf aber bei weitem nicht decken. Mit fortschreitender Energiewende, mit verstärktem Einfluss von Sonne und Wind auf die Strompreise in Deutschland kann das Leistungsmanagement dieses Vorzeigeprojekts mit Spotmarktpreisen für den Folgetag den besten Energiemix für das Hotel zusammenstellen: Bei hohen Marktpreisen wird im Hotel die Wärmepumpe abgestellt – das BHKW unterstützt dann maximal bei der Wärme- und Stromversorgung. Bei niederen Marktpreisen wird das BHKW abgestellt – die Wärmepumpe übernimmt dann die komplette Warmwasserbereitung, im Winter zusätzlich die Heizung mit hohen Vorlauftemperaturen im Bestandsgebäude.

Der Netzstrom für das Hotel Sonne- Post stammt von Energiedienst und damit zu 100 % aus erneuerbarer Ressource. Er entspricht damit in vollem Umfang den Kriterien des Klimaschutzes. Dazu kommen, wie immer bei der Verwendung einheimischer regenerativer Energie, volkswirtschaftliche Vorteile: Kapital für Energieimport fließt nicht aus Deutschland ab, neue Arbeitsplätze entstehen in der Region, zusätzliche Steuereinnahmen stärken die beteiligten Kommunen. Das Hotel Sonne- Post mit seiner überwiegend aus Geothermie gewonnenen Wärme und Netzstrom aus der Wasserkraft des Hochrheins ist ein gelungenes Beispiel dafür.

Autor: Dipl.-Ing. Klaus W. König, Fachjournalist sowie Buchautor für die Themenbereich Umwelt-, Architektur-, GaLaBau-, Heizungs- und Sanitär.

 

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Tue, 31 Jan 2023 11:11:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/c/e/csm_HAUT_20221209_044_01_18_picture-0001_286b69f2c7.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/c/e/csm_HAUT_20221209_044_01_18_picture-0001_4fac755ee3.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/HAUT_20221209_044_01_18_picture-0001.jpg
news-34172 Verbände: Stromverbrauch 2022 zur Hälfte aus Erneuerbaren https://www.ikz.de/detail/news/detail/verbaende-stromverbrauch-2022-zur-haelfte-aus-erneuerbaren/ Stuttgart / Berlin.  Erneuerbare Energien haben 2022 insgesamt 47% des Bruttostromverbrauchs gedeckt, ein Anstieg um 5% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dieses Ergebnis vorläufiger Berechnungen stellen der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) Ende Dezember letzten Jahres vor. Der windreiche Jahresbeginn mit Rekordwerten in der Stromerzeugung aus Windenergie an Land und die sonnigen Sommermonate seien für den Zuwachs verantwortlich. Auch bei Windenergie auf See und bei der Biomasse habe es leichte Zuwächse gegeben.   

Die Berechnungen ergaben für 2022 rund 574 Mrd. kWh insgesamt erzeugten Strom, knapp 2% weniger als im Vorjahr (2021: 585 Mrd. kWh). Davon stammten 256 Mrd. kWh aus Erneuerbaren Energien (2021: 237,1 Mrd. kWh). Davon entfielen anteilig 99 Mrd. kWh auf Windkraftanlagen an Land (2021: 90,6 Mrd. kWh), gut 62 Mrd. kWh auf Photovoltaikanlagen (2021: 51,4 Mrd. kWh) und knapp 47 Mrd. kWh auf Biomasse einschließlich dem Bioabfall aus Siedlungen (2021: gut 45,4 Mrd. kWh). Rund 25 Mrd. kWh Strom lieferten Windenergieanlagen auf See (2021: 24,4 Mrd. kWh) und knapp 18 Mrd. kWh Wasserkraftanlagen (2021: 19,4 Mrd. kWh).

 

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Tue, 31 Jan 2023 10:10:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/1/2/csm_Verbaende-Stromverbrauch_bae485a4cd.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/1/2/csm_Verbaende-Stromverbrauch_e8088dc6a3.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/user_upload/Verbaende-Stromverbrauch.jpg
news-34154 G&W Software: „California“ – Auto-Ausfüllen der VHB-Formulare flexibler https://www.ikz.de/medien/ikz-fachplaner/heftarchiv/jahrgang-2023/ausgabe-01/news/detail/gw-software-california-auto-ausfuellen-der-vhb-formulare-flexibler/ Die AVA-Software „California“ kann ab Version 13 Formularfelder des Vergabehandbuchs (VHB) flexibler ausfüllen als die vorherige Version, teilt der Hersteller mit. AVA steht für Ausschreibung, Vergabe und Abrechnung.   

Die Formulare des Vergabehandbuchs dienen der Vereinheitlichung von zu übermittelnden Daten zwischen Auftraggebern, Planern und Auftragnehmern, z.B. bei der Vergabe öffentlicher Aufträge. Es handelt sich um PDFs mit ausfüllbaren Feldern sowie Informationsbausteinen wie Texte, Tabellen, etc. Die ausfüllbaren Felder tragen Feldnamen. Dadurch sind sie maschinenlesbar: Eine Software kann die Feldnamen auslesen und die entsprechenden Daten eintragen.

Bei der AVA- und Baukostenmanagementsoftware „California“ ist das Modul „BPO“ erforderlich, dann können VHB-Formulare ­geöffnet und automatisiert bearbeitet werden. Dieses Modul agiert ab Version 13 flexibler: Konnte bisher zu einem Feld genau ein externer Feldname verwaltet werden, sind es nun mehrere. Das bedeutet, auch wenn Formular-Ersteller regional abgewandelte ­Feldnamen vergeben haben, kann „California“ die geforderten Informationen an die richtigen Felder übergeben. 

 

G&W Software AG, Rosenheimer St. 141 h, 81671 München, Tel.: 089 51506-4, info@gw-software.de, www.gw-software.de

 

 

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Tue, 31 Jan 2023 08:28:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/c/f/csm_29_G_W-VHB-Formulare_71e1f0fae3.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/c/f/csm_29_G_W-VHB-Formulare_5b8fc9d101.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Fachplaner/FP_23_01/29_G_W-VHB-Formulare.jpg
news-34064 Herausragende Markenführung https://www.ikz.de/medien/ikz-haustechnik/heftarchiv/jahrgang-2023/ausgabe-01/news/detail/herausragende-markenfuehrung/ Wärmepumpen-Hersteller Stiebel Eltron ist erneut als „Superbrand“ ausgezeichnet worden. Dass die Marke bereits zum siebten Mal zur Super­brand gekürt wurde, bestätige den Erfolg der Weiterentwicklung der Marke in den vergangenen Jahren, erklärt das Unternehmen.  

Superbrands ist eine weltweit agierende Markenbewertungs-Organisation und zeichnet in Deutschland seit 2004 die stärksten und besten Marken aus. Fachleute der Superbrands-Organisation nominieren – basierend auf vorangegangenen Marktforschungsstudien – in einem Vorselektionsverfahren die herausragenden Produkt- und Unternehmensmarken eines Landes, welche dann von einer 22-köpfigen Jury bewertet werden.

 

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Tue, 31 Jan 2023 08:08:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/a/csm_54_Stiebel_Superbrand_d60fbef30d.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/a/csm_54_Stiebel_Superbrand_c48e4eab89.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_23_01/54_Stiebel_Superbrand.jpg
news-34171 Wussten Sie schon, dass… https://www.ikz.de/detail/news/detail/wussten-sie-schon-dass-11/ Frischwasserstationen Trinkwasser besonders hygienisch erwärmen?  

Im Alltag benötigen wir ständig warmes Wasser. Es gibt zwei Möglichkeiten, das Trinkwasser zu erwärmen: mit einer Frischwasserstation nach dem Durchflussprinzip oder mit einem Warmwasserspeicher, in dem das Wasser aufgeheizt und bevorratet wird.

 

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Mon, 30 Jan 2023 13:13:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/0/7/csm_Wussten_Frischwasser_df17292552.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/0/7/csm_Wussten_Frischwasser_13223e1d07.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-PRAXIS/PRAXIS_2023/Wussten_Frischwasser.jpg
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Das Nachrichtenmagazin „Focus“ präsentierte im Oktober 2022 in seiner Sonderausgabe „FOR OUR PLANET Top Klima-Engagement“ insgesamt 216 deutsche Unternehmen, die durch ihr Engagement auf dem Weg zur Klimaneutralität herausragen.

 

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Mon, 30 Jan 2023 08:58:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/2/a/csm_HAUT_20230127_012_01_01_picture-0001_87311b7812.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/2/a/csm_HAUT_20230127_012_01_01_picture-0001_76d2eaa780.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/HAUT_20230127_012_01_01_picture-0001.jpg
news-34170 Technologie- und Energie-Forum auf der ISH 2023 https://www.ikz.de/detail/news/detail/technologie-und-energie-forum-auf-der-ish-2023/  

Köln/Berlin. Auf der ISH 2023 (13. bis 17. März) organisiert der BDH im Westfoyer vor der Heizungshalle 12 (Stand: 12.0 FYW1A) gemeinsam mit seinen 16 Partnerverbänden das Technologie- und Energie-Forum. Die Sondershow bietet dem Besucher einen kompakten Überblick über die aktuellen politischen Rahmenbedingungen und die Lösungspfade zur Erreichung der Klimaziele im Wärmesektor. Dabei blickt das Forum nicht nur auf die deutsche Situation, sondern betrachtet auch die europäische Klimapolitik und nimmt Bezug auf den Green Deal oder die Strategie REPowerEU.

Seitens der Energieträger stehen Themen wie Biomethan und Wasserstoff, E-Fuels, grüner Strom und die Holzenergie im Fokus. Bei der Anlagentechnik beschreibt das Forum sämtliche derzeit im Markt verfügbaren Technologien. Dazu gehören Wärmepumpen, hybride Heizsysteme, H2- und E-Fuels-ready-Heizsysteme, holzbasierte Systeme wie zum Beispiel Pelletheizungen, Brennstoffzellenheizungen, Energiemanagementsysteme bis hin zu Wohnungslüftungssystemen mit Wärmerückgewinnung.

Politik und Industrie diskutieren aktuelle Branchenthemen

Gemeinsam mit dem Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) sowie der Wirtschaftsvereinigung Gebäude und Energie  (VDZ) organisiert der BDH auf dem Messestand ein tägliches Vortragsprogramm. Hier diskutieren Vertreter aus Politik, Unternehmen und Verbänden die drängenden energiepolitischen Fragen des Wärmesektors. Themen sind unter anderem der Hochlauf von Wärmepumpen und die nötigen Voraussetzungen oder die Herausforderungen der kommunalen Wärmeplanung.

 

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Mon, 30 Jan 2023 07:49:51 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/a/0/csm_Pressefoto_Technologie-_und_Energie-Forum_27012023_65bbca6d43.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/a/0/csm_Pressefoto_Technologie-_und_Energie-Forum_27012023_6d391f8f8f.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/user_upload/Pressefoto_Technologie-_und_Energie-Forum_27012023.jpg
news-34169 Verbände: 2022 Rekordjahr für Wärmepumpen https://www.ikz.de/detail/news/detail/verbaende-2022-rekordjahr-fuer-waermepumpen/ Köln/Berlin.  Die Wärmepumpe war 2022 mit einem Plus von 53% gegenüber dem Vorjahr die prozentual am stärksten wachsende Technologie im deutschen Heizungsmarkt. Das geht aus den Zahlen hervor, die der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) und der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) Mitte Januar dieses Jahres gemeinsam vorgelegt haben. Insgesamt wurden 2022 in Deutschland 236.000 Wärmepumpen in Verkehr gebracht.   

„Die deutschen Hersteller investieren massiv in den Ausbau der Produktionskapazitäten für Wärmepumpen. Gemeinsam mit unseren Marktpartnern setzen wir alles daran, den erfolgreichen Markthochlauf der Wärmepumpe weiter voranzutreiben“, betonte BDH-Präsident Jan Brockmann. Man komme dem Ziel der Bundesregierung, ab 2024 jährlich 500.000 Wärmepumpen zu installieren, mit der letztjährigen Marktentwicklung einen großen Schritt näher. Bis das Ziel jedoch erreicht sei, bedürfe es laut BDH jedoch weiterer Maßnahmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, von der Industrie über das Handwerk bis hin zum Verbraucher. Vonseiten der Bundesregierung gelte es, dafür Sorge zu tragen, dass die Investitionen der heimischen Industrie in den Aufbau der Produktionskapazitäten unterstützt werden.

Mit Blick auf die notwendige Transformation des Wärmesektors setzte sich der BDH für einen möglichst breiten technischen Lösungsraum auf der Basis von erneuerbaren und klimaneutralen Energieträgern ein. Der heterogene Gebäudebestand in Deutschland mach dies zwingend erforderlich. Auch müsse die unterschiedliche wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Verbraucher berücksichtigt werden. Nur mit einem umfangreichen Produktportfolio ließen sich die Ziele der Wärmewende für die Haushalte bezahlbar umsetzen, und die Akzeptanz der Klima- und Wärmewende in der Bevölkerung bleibe erhalten.

Als technische Lösungen nannte der BDH unter anderem die Hybridisierung von Heizungen. Z.B. ließen sich Wärmepumpen zur Abdeckung der Spitzenlast mit bereits bestehenden oder neuen Heizsystemen kombinieren. Insbesondere im Bestand sei dies eine zunehmend wichtige Lösung. Daneben seien auch Technologien wie die Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung, moderne Wärmeverteilsysteme, digitale Komponenten und Effizienzmaßnahmen wie der hydraulische Abgleich zielführend, um die CO2-Reduktion im Wärmesektor zu beschleunigen.

 

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Mon, 30 Jan 2023 07:37:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/c/2/csm_Verbaende_2022_84cd0eaf2d.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/c/2/csm_Verbaende_2022_db25f5f364.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_23_01/Verbaende_2022.jpg
news-34069 Kennzeichenwerbung – Vom Arbeitgeber gezahltes Entgelt ist Arbeitslohn https://www.ikz.de/medien/ikz-haustechnik/heftarchiv/jahrgang-2023/ausgabe-01/news/detail/kennzeichenwerbung-vom-arbeitgeber-gezahltes-entgelt-ist-arbeitslohn/ Nicht jede Zahlung eines Arbeitgebers an seine Mitarbeiter stellt Arbeitslohn dar. Vielmehr können Chef und Lohnempfänger neben dem Arbeitsvertrag weitere eigenständige Verträge abschließen. Kommt einem gesondert abgeschlossenen Vertrag allerdings kein eigenständiger wirtschaftlicher Gehalt zu, kann es sich insoweit um eine weitere Arbeitslohnzahlung handeln.   

Das ist z.B. dann der Fall, wenn ein Arbeitgeber ein Entgelt für Werbung auf dem Kennzeichenhalter des privaten Pkw des Arbeitnehmers zahlt. Denn den „Werbemietverträgen“, die an die Laufzeit der Arbeitsverträge geknüpft waren, fehlte es am sog. eigenen wirtschaftlichen Gehalt. Begründung: Für die Bemessung des „Werbeentgelts“ von jährlich 255 € war nicht – wie im wirtschaftlichen Geschäftsverkehr üblich – der erzielbare Werbeeffekt maßgeblich, sondern allein die Steuerfreigrenze nach § 22 Nr. 3 EStG. Der Arbeitgeber behandelte das „Werbeentgelt“ als sonstige Einkünfte gem. § 22 Nr. 3 des Einkommensteuergesetzes (EStG) und behielt daher keine Lohnsteuer ein. Dies war auch für die Arbeitnehmer von Vorteil, da solche Einkünfte unterhalb eines Betrags von 256 € steuerfrei sind (Quelle: Bundesfinanzhof, Az.: VI R 20/20).

 

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Sun, 29 Jan 2023 06:56:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/c/8/csm_Steuern_41_24e8c8dccd.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Bilder/News/Steuern_41.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Bilder/News/Steuern_41.jpg
news-34074 Dienstfahrrad – Bei Wegeunfall gesetzlichen Unfallversicherungsanspruch prüfen https://www.ikz.de/medien/ikz-haustechnik/heftarchiv/jahrgang-2023/ausgabe-01/news/detail/dienstfahrrad-bei-wegeunfall-gesetzlichen-unfallversicherungsanspruch-pruefen/ Überlässt ein Arbeitgeber seinen Beschäftigten im Rahmen ­einer Barlohnumwandlung von ihm geleaste Fahrräder zur uneingeschränkten Nutzung, so ist der Gebrauch solcher Räder außer für den Arbeitsweg und zu dienstlichen Zwecken grundsätzlich eine privatnützige Tätigkeit.   

Aber alles hat Grenzen: Müssen nämlich die Beschäftigten sich selbst um die Wartung kümmern und sich dabei an konkrete Vorgaben wie Vertragswerkstatt und Bezahlmodalitäten halten, so ist die Wartung eine versicherte dienstliche Tätigkeit. Verunglückt der Beschäftigte auf dem Weg von einer solchen Wartung seines Job-Rades nach Hause, liegt ein versicherter Wegeunfall vor (Quelle: Landessozialgericht Baden-Württemberg, Az.: L 1 U 779/21).

 

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Sat, 28 Jan 2023 06:56:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/5/csm_Arbeitszeugnis_2b1d5077d2.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/5/csm_Arbeitszeugnis_f8a8543942.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/Arbeitszeugnis.jpg
news-34082 Zehnder: Moderne Heizkörper mit Doppelfunktion https://www.ikz.de/heizungstechnik/news/detail/zehnder-moderne-heizkoerper-mit-doppelfunktion/ Früher als Stadthalle bekannt, wurde das Parktheater in Lahr (Baden-Württemberg) direkt am Stadtpark erbaut. Seit 1974 wird es im Inneren kontinuierlich Stück für Stück modernisiert. 2018 wurde schließlich das Foyer umgebaut und erweitert, sodass dieses nun zwei Geschosse mit insgesamt etwa 450 m² umfasst.  

Der Umbau sowie die Erweiterung des Foyers erforderte eine neue Lösung zur Wärmeverteilung. Das verantwortliche Architekturbüro Conrad + Conrad aus Lahr setzte hierfür auf die Design-Heizkörper „Excelsior“ von Zehnder. Aufgrund einer Auswahl an Bauhöhen, -tiefen und -längen sowie Farben biete ­„Excelsior“ Freiheit bei der Raumgestaltung. Und die Elementbauweise ermögliche die Anpassung an bauliche Gegebenheiten jeder Art und verleihe dem Heizkörper seine transparente Optik. Ein Teil der Design-Heizkörper dient nicht nur der Erwärmung, sondern gleichzeitig als Treppengeländer. Dies sei möglich, da sie aktuelle Richtlinien und gesetzliche Sicherheitsvorschriften einhalten.

Da die neuen Heizkörper teilweise an die bereits bestehende Warmwasser-Heizungsanlage angeschlossen werden sollten, musste ein einfacher Austausch der Heizkörper gewährleistet werden. Dafür sind die „Excelsior“ ausgelegt. 

 

Zehnder Group Deutschland GmbH, Almweg 34, 77933 Lahr, Tel.: 07821 586-0, info@zehnder-systems.de, www.zehnder-systems.de

 

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Fri, 27 Jan 2023 10:30:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/0/6/csm_57_Zehnder_Parktheater_Lahr_2_7dca71ad91.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/0/6/csm_57_Zehnder_Parktheater_Lahr_2_c27eac82c5.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_23_01/57_Zehnder_Parktheater_Lahr_2.jpg
news-34168 Interdomus Haustechnik und Orben Wasseraufbereitung kooperieren https://www.ikz.de/detail/news/detail/interdomus-haustechnik-und-orben-wasseraufbereitung-kooperieren/ Dreieich.  Interdomus Haustechnik hat zum Jahresbeginn eine Kooperation mit der Orben Wasseraufbereitung GmbH & Co. KG geschlossen. Das Wiesbadener Familienunternehmen gilt als Wasser-, Heizwasser- und Kreislaufwasserspezialist im dreistufigen Vertriebsweg. Die Experten bieten ein komplettes Sortiment an Produkten, Dienstleistungen und Services für die Befüllung oder Nachspeisung von Heizungsanlagen in der Haus- und Gebäudetechnik sowie für Fern- und Nahwärmenetze.   

„Unseren Fachbetrieben bietet diese Kooperation viele Vorteile“, hebt Stefan Ehrhard, Geschäftsführer Interdomus Haustechnik, hervor. So würden sie durch den bundesweiten Aufbereitungsservice deutlich entlastet, erläutert er vor dem Hintergrund fehlender Fachkräfte einen der wohl wichtigsten Vorteile. „Insbesondere bei modernen Systemen mit Brennwertgeräten oder Wärmepumpen samt Hocheffizienzpumpen sichert unser vollentsalztes Heizwasser langfristig den reibungslosen Betrieb der Heizungsanlage bei gleichzeitigem Erhalt der Effizienz“, ergänzt Dr. Steffen Orben, Geschäftsführer Orben Wasseraufbereitung.

 

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Fri, 27 Jan 2023 10:10:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/0/1/csm_Interdomus_Stefan-Ehrhard_d88033b178.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/0/1/csm_Interdomus_Stefan-Ehrhard_f2a5dc1c9f.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_23_01/Interdomus_Stefan-Ehrhard.jpg
news-34003 Zukunft Wasserstoffheizung https://www.ikz.de/medien/ikz-haustechnik/heftarchiv/jahrgang-2022/ausgabe-18/news/detail/zukunft-wasserstoffheizung-1/ Wasserstoff als Teil der Energiewende in der Heiztechnik? – Teil 2  

Standen in Teil 1 unserer Serie zur Zukunft von Wasserstoff in der Heiztechnik vor allem Grundlagen rund um den umweltfreundlichen Energieträger im Vordergrund, dreht sich in Teil 2 alles um die politischen Wasserstoffstrategien – z. B. der EU und in Deutschland sowie aktuelle Forschungsprojekte rund um Wasserstoff. Und mit einer Wasserstoff-Farbenlehre wird geklärt, welcher Wasserstoff denn genau das größte Potenzial mit Blick auf den Klimaschutz bietet.

Verfolgt man die Berichterstattung von Wasserstoff in den Medien, dann wird in Zusammenhang mit dem Energieträger oft noch eine Farbe erwähnt. Blauer, grüner, grauer und türkisfarbener Wasserstoff – so sieht die Farbenwelt des Gases aus. Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine sichtbare Farbe des Wasserstoffes, sondern um ein Kennzeichen seiner Herstellung. In Teil 1 der Serie wurden hierzu bereits verschiedene Verfahren vorgestellt und erläutert. Denn für die Umweltfreundlichkeit ist entscheidend, wie Wasserstoff hergestellt wird: 

Grüner Wasserstoff entsteht in erster Linie durch die Elektrolyse. Dabei kommt ausschließlich umweltfreundlich erzeugter Strom aus erneuerbaren Energiequellen zum Einsatz. Für die Herstellung sind auch solarthermische Reaktoren denkbar. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) testet bereits seit 13 Jahren eine Anlage in Spanien. Hierbei wird grüner Wasserstoff direkt aus Sonnenlicht und Wasser produziert.

Grauer Wasserstoff entsteht durch die in Teil 1 vorgestellte Dampfreformierung. Unter Zuführung von Wärme bildet sich neben dem gewünschten Wasserstoff hierbei auch Kohlendioxid (CO2) – und das nicht zu knapp. Denn für eine gewonnene Tonne Wasserstoff entsteht die zehnfache Menge CO2.

Blauer Wasserstoff ist grauer Wasserstoff – mit einem wichtigen Unterschied. Das bei der Gewinnung entstehende CO2 wird abgeschieden und entweder für industrielle Anwendungen genutzt oder gespeichert.

Türkisfarbener Wasserstoff schließlich setzt auf Methan als Ausgangsmaterial und spaltet das Gas in einem Hochtemperaturreaktor auf. Dabei entsteht kein CO2, aber fester Kohlenstoff. Wird dieser genutzt oder dauerhaft gelagert und stammt die Wärme aus erneuerbaren Quellen, ist dieser Wasserstoff CO2-neutral hergestellt. 

Vor allem grüner Wasserstoff hat das Potenzial, eine Energiewende für viele Industriezweige, Gewerbe und Privathaushalte einzuleiten. Denn weder bei der Herstellung noch bei der Verwendung entsteht klimaschädliches CO2. Der Rohstoff Wasser ist quasi unbegrenzt verfügbar. Und grüner Wasserstoff enthält – nach dem aktuellen Stand der Herstellungsverfahren – noch rund 70 % der eingesetzten Energie.

Vergleicht man die umweltfreundlichen Energieträger „grüner Wasserstoff“und „Ökostrom“ wird schnell eines deutlich: Grüner Wasserstoff ist bei Bedarf jederzeit verwendbar – weil er sich anders als Ökostrom einfach speichern lässt. Beispielsweise innerhalb des Gasnetzes, das nicht nur aus dem Leitungsnetz, sondern auch riesigen Gasspeichern und Kavernen besteht. Zudem ist Wasserstoff flexibel einsetzbar. Mit ihm können Kraftfahrzeuge genauso arbeiten wie Turbinen zur Stromerzeugung, Raketen und Flugzeuge fliegen oder Stahl produziert und Heizungen betrieben werden.

Verteilungsproblem: Wer bekommt den grünen Wasserstoff ?

Für diese vielen Einsatzmöglichkeiten steht jedoch auf absehbare Zeit nur eine begrenzte Menge Wasserstoff zur Verfügung. Das liegt nicht nur an den geringen Anlagenkapazitäten zur Herstellung von Wasserstoff und ihrer vergleichsweise noch niedrigen Effizienz, sondern auch an der notwendigen Infrastruktur wie beispielsweise Tank- und Entnahmestellen.

Uneinigkeit besteht darüber, ob das knappe Gut „grüner Wasserstoff “ überhaupt für die Wärmeversorgung von Gebäuden eingesetzt werden soll. Viel wichtiger – so die Argumentation der Gegner – sei die Verwendung von Wasserstoff dort, wo eine Substitution durch alternative Technologien kaum oder nur unter extrem erschwerten Bedingungen möglich ist, wie im Güter-, Schiffs- oder Flugverkehr. Auch die Stahlindustrie sei mit ihrem derzeit erheblichen CO2-Ausstoß ein viel wichtigerer Kandidat als der Gebäudesektor und mit ihm die Heizung. Bei Gebäuden hingegen würden sich insbesondere Wärmepumpen anbieten, um eine Dekarbonisierung gewährleisten zu können.

„Wir wollen und werden bei der Energiewende sowohl die Wärmepumpen-Technologie als auch die Technologie von Wasserstoffgeräten im Markt weiter vorantreiben“, erläutert Dr. Tillmann von Schroeter, Geschäftsführer Vaillant Deutschland. „Es wird nicht die eine Lösung geben. Deswegen muss künftig auch grüner Wasserstoff dazu beitragen, um die CO2-Emissionen in der Wärmeversorgung von Gebäuden zu reduzieren.“ Welche Meinung vertritt hierzu die Politik in ihren nationalen und internationalen Wasserstoff-Strategien? Mehr als 20 Länder, die für fast die Hälfte der globalen Wirtschaftsleistung stehen, haben weltweit mittlerweile eine eigene Wasserstoff-Strategie verabschiedet. Weitere 30 Länder unterstützen nationale Wasserstoff-Projekte oder diskutieren da rüber. Dabei fällt auf, dass in der Regel bis 2030 eine Marktaktivierung von Wasserstoff und von 2030 bis 2050 der Übergang zu einem sich etablierenden Wasserstoffmarkt erfolgen soll.

Welche Meinung vertritt hierzu die Politik in ihren nationalen und internationalen Wasserstoff-Strategien? Mehr als 20 Länder, die für fast die Hälfte der globalen Wirtschaftsleistung stehen, haben weltweit mittlerweile eine eigene Wasserstoff-Strategie verabschiedet. Weitere 30 Länder unterstützen nationale Wasserstoff-Projekte oder diskutieren da rüber. Dabei fällt auf, dass in der Regel bis 2030 eine Marktaktivierung von Wasserstoff und von 2030 bis 2050 der Übergang zu einem sich etablierenden Wasserstoffmarkt erfolgen soll.

Win-Win-Situation für Wasserstofferzeuger und Wasserstoffverwender

Klar ist bereits heute: Die meisten Industriestaaten werden ihren Bedarf an Wasserstoff durch die eigenen Erzeugungskapazitäten nicht decken können. So rechnen beispielsweise Deutschland, Japan und Südkorea damit, künftig große Mengen an Wasserstoff zu importieren. Im Fokus dafür stehen Regionen, die über eine dauerhaft kalkulierbare, hohe Sonneneinstrahlung und viel Fläche für den Aufbau von Solarkraftwerken verfügen. Ideal dafür eignet sich u. a. der nordafrikanische Wüstengürtel. Durch den Aufbau riesiger Solarkraftwerke würden hier nicht nur Brachflächen genutzt, sondern auch Einnahmequellen für die nordafrikanischen Staaten entstehen.

Mit Strom aus diesen Solarkraftwerken könnte man dann theoretisch in küstennahen Elektrolyseanlagen grünen Wasserstoff aus Meerwasser gewinnen. Dieser Wasserstoff müsste für den Transport verdichtet und ähnlich wie verflüssigtes Erdgas mit Tankschiffen transportiert werden. Ein erstes Abkommen mit Marokko zum Aufbau einer Elektrolyseanlage ist bereits unterschrieben. Wie interessant derartige Kooperationen sein könnten, zeigt das ehemalige Forschungsprojekt „HySolar“ aus den 80er-Jahren, das gleichzeitig ein Muster für die heutigen Noch-Ölexportländer des Nahen Ostens und Afrika für die „Zeit nach dem Erdöl“ sein kann. So ergab das Projekt, dass Saudi-Arabien auf nur einem Prozent seiner Landfläche genauso viel Wasserstoff aus Solarenergie herstellen kann, wie die geförderte und exportierte Energie aus Erdöl. Doch seinerzeit bewegten sich die Kosten für eine kWh Photovoltaikstrom (PV) noch bei rund 50 Cent. Heute lässt sich PV-Strom in Nordafrika bereits für 1 bis 2 Cent/kWh produzieren.

Doch nach wie vor bleibt die Frage, wo der zur Verfügung stehende Wasserstoff verwendet wird. Denn ohne Zweifel wird es noch lange dauern, bis die Erzeuger- und Transportkapazitäten den vorhandenen Bedarf decken können.

Bestehende Infrastruktur mit minimalen Investitionen für Wasserstoff nutzbar

Die deutsche Wasserstoff-Strategie definiert vier Sektoren: Industrie, Transport, Energie und Gebäude. Nachvollziehbar ist Wasserstoff im Transportsektor eine sinnvolle Ergänzung. Das gilt vor allem für den Luftverkehr, die Schifffahrt und den Straßenschwerlastverkehr sowie im Pkw-Bereich beim Einsatz auf langen Strecken. Auch in der Industrie bietet Wasserstoff für die Dekarbonisierung eine wichtige Perspektive. Dazu zählt z. B. die Direktreduktion von Eisenerz in der Stahlindustrie. Und auch die größte CO2- Emissionsquelle im privaten Bereich, die Wärme- und Warmwasserversorgung in Gebäuden, spielt eine wesentliche Rolle zur Erreichung der bis 2050 gesetzten Klimaziele – sowohl in Deutschland als auch in der EU. Neben der EU-Wasserstoff-Strategie bildet dabei die EU-Strategie für Energiesystemintegration einen relevanten Ankerpunkt. Sie stellt eine Verbindung zwischen den Zielen zur Klimaneutralität in der EU und der Notwendigkeit einer „Post-Covid-Strategie“ zur Förderung der europäischen Wirtschaft nach dem Ende der Corona-Pandemie dar. Insbesondere die Ausbauziele für Strom aus erneuerbaren Quellen will die EU massiv stärken – auch aufgrund der jüngsten weltpolitischen Entwicklungen. Nicht nur für elektrische Energie, sondern auch für den Einsatz von Gasen existieren Dekarbonisierungspläne. Der Mix soll zu 80 % aus Gasen aus erneuerbaren Quellen (wie z. B. Wasserstoff) bestehen und zu 20 % aus Gasen aus fossilen Quellen (wie z. B. Erdgas).

Der Wärmesektor bietet unbestreitbar Möglichkeiten, die CO2-Emissionen durch den Einsatz von Wasserstoff schnell, dauerhaft und im großen Maßstab reduzieren zu können, und zwar ohne massive Investitionen und ohne den Aufbau einer neuen Infrastruktur. Denn das existierende Gasnetz und die Gasversorgung eignen sich für die Beimischung von Wasserstoff. Auch sind an das öffentliche Gasnetz nicht nur private Verbraucher mit ihren Heizungen in Wohnhäusern angeschlossen, sondern ebenso Großverbraucher aus der Industrie – vor allen Dingen die Schwer- und chemische Industrie in Ballungsregionen. Das heißt: Eine Beimischung von Wasserstoff in das Gasnetz zieht eine Reduzierung der CO2-Emissionen an zahlreichen Positionen innerhalb der Sektoren Industrie, Energie und Gebäude nach sich – und das mit relativ geringen Eingriffen in die bestehende Infrastruktur.

Nicht Kompensation fossiler Energie, sondern Schnelligkeit der CO2-Reduzierung entscheidend

„Am Ende geht es um die zügige Reduktion von CO2-Emissionen – und nicht um eine Reduktion der CO2-Emissionen in Jahrzehnten, denn diese Zeit lässt uns der Klimawandel nicht“ so Dr. von Schroeter weiter. „Wenn man sieht, dass durch die Beimischung von grünem Gas in das bestehende Gasnetz die CO2-Emissionen spürbar sinken können, ist das ein sofortiger Gewinn für uns alle. Deswegen gibt es bereits zahlreiche Projekte zum Einsatz von Wasserstoff-Technologien. Sie sind ein Teil im großen Puzzle der CO2-Reduzierungen. Dieses Puzzle lässt sich nicht durch Dogmen oder einseitige Ausrichtung auf einen Energieträger bzw. eine Technologie oder einen Sektor lösen. Im Mittelpunkt bei allen Puzzlestücken muss eine pragmatische und gleichzeitig wirtschaftliche Reduzierung der CO2-Emissionen stehen. Die entscheidenden Erfolgsfaktoren sind aus meiner Sicht Technologieoffenheit und eine individuelle Betrachtung der jeweiligen Voraussetzungen.“

Fazit

Vor allem „grüner“ Wasserstoff bietet das Potenzial, zur Dekarbonisierung viele Industriezweige, Gewerbe und Privathaushalte beizutragen. In Verbindung mit der bestehenden Infrastruktur des Gasnetzes könnten auch Synergien für eine sinnvolle Nutzung von Ökostromspitzen entstehen. In der Verwendung und Verteilung des Wasserstoffs sollte eine schnelle Reduktion der aktuellen CO2-Emissionen mit minimalen Investitionen im Vordergrund stehen, um die Klimaziele der EU und Deutschlands noch erreichen zu können. Gleichzeitig bietet die kommende Produktion von Wasserstoff ökonomische Perspektiven für mehrere Entwicklungsländer.

Wie sich die Heiztechnikhersteller heute bereits auf die kommenden Realitäten vorbereiten und Heizgeräte sowohl für die Beimischung als auch den vollständigen Einsatz von Wasserstoff entwickeln, ist Gegenstand des dritten und letzten Teils der Serie zur „Zukunft Wasserstoffheizung“.

Bilder: Vaillant

www.vai.vg/wasserstoff

 

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Fri, 27 Jan 2023 09:19:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/9/csm_HAUT_20221209_032_01_18_picture-0001_ddff48347f.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/9/csm_HAUT_20221209_032_01_18_picture-0001_adad9e2ee1.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/HAUT_20221209_032_01_18_picture-0001.jpg
news-34102 AVAPLAN: Neue Version 2023 https://www.ikz.de/medien/ikz-fachplaner/heftarchiv/jahrgang-2023/ausgabe-01/news/detail/avaplan-neue-version-2023/ Mit der neuen Softwareversion „Avaplan 2023“ lassen sich laut Anbieter Leistungsverzeichnisse einfach und schnell erstellen und Daten fehlerfrei zwischen Projektbeteiligten austauschen.   

Zudem wurden viele neue Funktionen und Anpassungen implementiert, um die Arbeit zu vereinfachen und den Workflow beim Datenaustausch über die GAEB-Schnittstelle zu verbessern. „Zum Beispiel ist die Prüffunktion für Leistungsverzeichnisse deutlich ausgebaut worden“, erklärt AVAPLAN. „Es wird nun schon frühzeitig auf Fehler und notwendige Einstellungen beim Aufstellen der Leistungsverzeichnisse hingewiesen.“ Zusätzlich wird der Import von *.X31- und *.D11-Dateien in der Rechnungsprüfung um weitere Funktionen erweitert. Es lassen sich jetzt auch GAEB-Dateien im Format *.X89 importieren und weiterverarbeiten. Auch die von TGA-Fachplanungsbüros gern genutzten Zuschlagspositionen wurden um zwei weitere Optionen erweitert. Es sind nun auch Zuschläge auf alle Positionen, unabhängig von ihrer Lage im LV, möglich.

 

AVAPLAN Software GmbH, Bölschestr. 76, 12587 Berlin, Tel.: 030 64494417-0, kontakt@avaplan.de, www.avaplan.de

 

 

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Fri, 27 Jan 2023 08:28:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/e/8/csm_30_AVAPLAN_ae25bbbd60.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/e/8/csm_30_AVAPLAN_2138a03e7a.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Fachplaner/FP_23_01/30_AVAPLAN.jpg
news-34167 Powerbird: Online-Infotour 2023 https://www.ikz.de/detail/news/detail/powerbird-online-infotour-2023/ Monheim.  Die Neuerung in „Powerbird V25“ stellt Hausmann Wynen in einer dreiwöchigen Online-Infotour vor. Von Montag, 30. Januar bis Freitag, 17. Februar, sind mehr als 20 Termine geplant, vormittags und nachmittags, so der Hersteller Mitte Januar dieses Jahres.   

Die neue Version „Powerbird V25“ enthält etwa 150 Neuerungen. Zwei Drittel davon seien Funktionen, die sich die Kunden über den eigenen Anwenderbeirat gewünscht haben. Die Neuerungen beträfen beinahe alle Programmbereiche, z.B. die Kalkulation, die Finanz-, Lohn- und Anlagenbuchhaltung oder auch die mobilen Apps, hier insbesondere den Mobilen Monteur. 

Das neue Format ersetzt die bundesweite „Road-Show“ vor Ort, die es bis vor zwei Jahren gab. „Die Online-Infotour hat den Vorteil, dass viel mehr Anwender an der 2,5 bis 3-stündigen kostenlosen Präsentation der Neuerungen teilnehmen können“, so Geschäftsführer Sven Wollthan. Die Anmeldung erfolgt online im geschützten Kundenbereich, hier sind die Webinartermine und alle weiteren Informationen hinterlegt. Dort sind später auch alle Videoaufzeichnungen für die Nutzer verfügbar.

 

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Fri, 27 Jan 2023 07:37:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/e/c/csm_Powerbird_Online-Infotour-2023_1b45dfc296.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/e/c/csm_Powerbird_Online-Infotour-2023_9e99097661.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_23_01/Powerbird_Online-Infotour-2023.jpg
news-34166 SHK-Handwerk plant ISH-Besuch https://www.ikz.de/detail/news/detail/shk-handwerk-plant-ish-besuch/ Xanten.  Nach einer aktuellen Umfrage der Querschiesser Unternehmensberatung wollen einerseits mehr SHK-Handwerksbetriebe zur diesjährigen ISH 2023 (13. bis 17. März) fahren. Andererseits wollen diese Betriebe auch mit deutlich mehr Mitarbeitern nach Frankfurt reisen.   

Hochrechnungen der Unternehmensberatung gehen von 18.000 Betrieben aus. Derzeit planen die befragten Handwerker, durchschnittlich mit drei Personen aus ihrer Firma nach Frankfurt zu reisen.

 

Damit hat sich das Stimmungsbild deutlich verbessert. Noch im Oktober 2022 gaben beinahe die Hälfte (49%) der befragten Betriebe an, nicht zur ISH zu reisen. Arno Kloep, Geschäftsführer der Querschiesser Unternehmensberatung: „Wenn sich diese Werte nicht ändern, hat der ZVSHK in den letzten Wochen erfolgreich seine Klientel mobilisiert und kann sogar mehr Besucher als im Jahr 2019 erwarten. Es bleibt spannend.“

 

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Thu, 26 Jan 2023 11:33:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/0/0/csm_SHK-Handwerk_1e4d0ba5b2.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/0/0/csm_SHK-Handwerk_6b9f0d2343.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_23_01/SHK-Handwerk.jpg
news-34001 Trennungen von zwei Wässern https://www.ikz.de/medien/ikz-haustechnik/heftarchiv/jahrgang-2022/ausgabe-18/news/detail/trennungen-von-zwei-waessern/ Trinkwasserschutz nach DIN EN 1717  

Das Trinkwasser ist in Deutschland besonders gut abgesichert. Zahlreiche Normen sorgen dafür, das hygienisch einwandfreies Trinkwasser zur Verfügung steht. Dennoch kann es zu Problemen kommen, und das Gefahrenpotenzial von übermäßiger Keimbildung durch Stagnationen wird häufig noch verkannt...

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Thu, 26 Jan 2023 10:30:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/3/7/csm_HAUT_20221209_026_01_18_picture-0001_fd417ee8bb.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/3/7/csm_HAUT_20221209_026_01_18_picture-0001_bfe46851d0.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/HAUT_20221209_026_01_18_picture-0001.jpg
news-34120 TGA besser planen und ausführen – mit BIM https://www.ikz.de/medien/ikz-haustechnik/heftarchiv/jahrgang-2023/ausgabe-01/news/detail/tga-besser-planen-und-ausfuehren-mit-bim/ Mehr Transparenz, Effizienz und Sicherheit mit dem digitalen Gebäudemodell in allen Phasen eines Projekts  

BIM – lohnt sich das? Ja, sagen immer mehr Baubeteiligte – und profitieren von den vielfältigen Vorteilen der digitalen Planungsmethode. Andere wiederum fremdeln noch ein wenig. Was hat es mit BIM auf sich und was müssen Fachhandwerker beachten, wenn sie ihre Arbeitsprozesse entsprechend umstellen? Dies und mehr erläutert der folgende Beitrag.

Das Wichtigste vorab: Building Information Modeling (BIM) ist nicht – wie häufig vermutet – das Planen von Räumen oder Gebäuden in 3D. Vielmehr bedeutet BIM, Bauprojekte mit einer anderen Denk- und Sichtweise anzugehen. Der Ansatz umfasst den gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks – von der Planung und Durchführung eines Bauvorhabens über das Gebäudemanagement bis hin zu einem möglichen Rückbau. Architekten, Planer, Fachhandwerker und nicht selten auch Facility Manager sowie Sachverständige arbeiten hier gemeinsam an einem digitalen Gebäudemodell. Die Idee: Mehr Transparenz über den gesamten Projektablauf, eine höhere Effizienz bei Planung und Ausführung sowie mehr Kostensicherheit.

Grundlagen

Die Basis jeder BIM-Planung ist das dreidimensionale Bauwerksmodell. Es wird mithilfe einer CAD-Software (CAD = computer-aided design/computerunterstütztes Entwerfen und Konstruieren) erstellt und enthält sämtliche erforderlichen Informationen zu den einzelnen Bauteilen. Vereinfacht gesagt weiß hier ein Rohr, welcher Rohrtyp es ist, wo es platziert wurde und welche spezifischen Eigenschaften es besitzt. Dementsprechend lassen sich mit dem digitalen Gebäudezwilling vielfältige Prüfungen vornehmen, verschiedenste Zeichnungen und Dokumentationen erstellen oder Auswertungen zu Kosten oder Massen durchführen.

Auch wenn bereits einige Großprojekte mit BIM geplant wurden, besteht in Deutschland bei diesem Thema nach wie vor erhebliches Entwicklungspotenzial. In den skandinavischen Ländern, den Niederlanden oder den USA hingegen gilt die Methode seit Jahren als Standard. Doch auch die deutsche Politik hat mittlerweile reagiert und treibt die Weiterentwicklung des Ansatzes für alle Planungs- und Baudisziplinen weiter voran. Zu diesem Zweck wurde eigens ein nationales BIM-Kompetenzzentrum gegründet.

Wichtig: Ziele vereinbaren

Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches BIM-Projekt ist die partnerschaftliche Zusammenarbeit aller Beteiligten. Hierfür ist es notwendig, bereits vor dem eigentlichen Projektbeginn feste BIM-Ziele zu vereinbaren. Dies vermeidet Konflikte im weiteren Ablauf – etwa zwischen dem Bauherrn, der mit der Methode vor allem Zeit und Kosten sparen möchte, und dem neu eingestiegenen Fachhandwerker, der in Ruhe erste Erfahrungen sammeln will.

Dementsprechend ist es unerlässlich, die Vorstellungen der Beteiligten bereits im Vorfeld der Zusammenarbeit aufeinander abzustimmen und zu dokumentieren. Auch Handwerksunternehmen sollten von Beginn an in diese Gespräche eingebunden sein. So können sie beispielsweise den Architekten informieren, welche Daten für eine fachgerechte Gewerkeplanung vorliegen müssen. Besitzt das erstellte Gebäudemodell nicht die erforderliche Qualität, muss es der Fachhandwerker für seine Zwecke neu aufbauen. Das kostet Zeit. Darum: lieber frühzeitig vereinbaren als später Mehrarbeit investieren.

Weniger Zeitdruck, mehr Effizienz

Um an BIM-Projekten teilnehmen zu können, ist es wichtig, umfassende Kompetenzen in der Thematik aufzubauen. Wer die zahlreichen Vorteile der Methode betrachtet, erkennt schnell, dass sich diese Vorarbeit im Nachhinein deutlich auszahlt.

So verändert sich durch die Arbeitsweise beispielsweise die Rolle des Fachhandwerkers im gesamten Projektablauf. Auf der Basis von BIM können vermehrt auch planerische Aufgaben übernommen und abgerechnet werden. Dies eröffnet neue Aufgaben- und Geschäftsfelder, die sich bequem im Büro erledigen lassen. Positiv ist dabei auch, dass sich die Gewerkeplanung automatisch in frühere Leistungsphasen verschiebt. Beim klassischen Planungsablauf kommt es nicht selten zu Verzögerungen in frühen Leistungsphasen (LPH), durch die das Handwerksunternehmen bei der Ausführungsplanung in LPH 5 oder der Erstellung der Leistungsverzeichnisse in LPH 6 unter erheblichen Zeitdruck gerät. Dadurch steigt die Fehleranfälligkeit – selbst bei akribischer Arbeitsweise. In der BIM-Planung lassen sich die vorhandenen Zeitfenster für die TGA-Planung grundlegend anders nutzen, was zeitlichen Engpässen effektiv vorbeugt.

Darüber hinaus erhöht die Arbeit mit dem digitalen Gebäudezwilling die Effizienz auf der Baustelle. Hierzu ein Beispiel: In einem Gebäude wurde eine Kabeltrasse an einer Stelle verlegt, an der ebenfalls ein Lüftungskanal verlaufen soll. Das Umsetzen des Lüftungskanals vor Ort ist für den Installateur mit einem zusätzlichen Arbeitsaufwand von etwa einem Tag verbunden. Mit der richtigen BIM-Software lassen sich derartige Kollisionen bereits im Planungsstadium identifizieren und mit wenigen Handgriffen vermeiden. Das spart Zeit und Kosten am Bau, weil die betreffenden Mitarbeiter sinnvoll eingesetzt werden können anstatt Planungsfehler zu korrigieren.

Über den gesamten Lebenszyklus nachhaltiger

Ebenso lassen sich die Umweltauswirkungen von Gebäuden mit BIM einfach und effektiv begrenzen. Dies bezieht sich nicht nur auf ihren Betrieb, sondern vielmehr auf den gesamten Lebenszyklus. Hier helfen – auch bei der Planung der SHKL- Technik – insbesondere moderne Softwarelösungen. Sie verfügen über umfangreiche Möglichkeiten zur Unterstützung der gewerkeübergreifenden Planung und integrierte Kenndaten für Bauteile, durch die sich der CO2-Fußabdruck der Immobilie von der Errichtung über den Betrieb bis hin zum Rückbau ermitteln und reduzieren lässt.

 

Open-BIM oder Closed-BIM?

Bei einem BIM-Projekt gibt es zwei mögliche Wege der Zusammenarbeit: Entweder nutzen alle Projektverantwortlichen dieselbe Software und die Daten werden über das herstellereigene Dateiformat ausgetauscht (das sogenannte Closed BIM). Oder die Beteiligten entscheiden sich für den Datenaustausch über den offenen Standard IFC (Open BIM). Mithilfe von IFC-Dateien lassen sich die Planungsinformationen softwareübergreifend zusammenführen, administrieren und in einem 3D-Modell darstellen.

Die Vor- und Nachteile der beiden Ansätze liegen auf der Hand. Ein Closed-BIM-Projekt erfordert im Vorfeld vergleichsweise wenige Absprachen. Gleichzeitig aber kann kein Softwarepaket die Vielzahl der Gewerke mit ihren jeweiligen Planungsanforderungen vollständig abbilden. Aus diesem Grund wird bei der digitalen Gebäudeplanung zunehmend auf Open-BIM-fähige Softwaresysteme gesetzt. Dazu zählt beispielsweise „DDScad“. Mit einer solchen Software können Anwender die für ihre Aufgaben optimale Lösung verwenden. Dies erhöht die Flexibilität bei der Beteiligung an Bauprojekten, und die eigene Softwareausstattung kann ohne Rücksicht auf andere Baubeteiligte erweitert werden.

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Der Schlüssel hierzu sind die in dem Gebäudemodell enthaltenen Bauteilinformationen. Mit diesen können die Baubeteiligten ökologische und ökonomische Informationen zum Lebenszyklus ermitteln, Verbräuche bewerten und ggf. Optimierungen in der Planung vornehmen. Die Mengen der verbauten Objekte wie Rohrleitungen, Lüftungskanäle oder -auslässe lassen sich automatisch bestimmen. Eine hochwertige Planungssoft ware gibt hier detaillierte Stücklisten aus. Dadurch wird ein präziseres Aufmaß als in der analogen Planung erreicht, sodass die kalkulierte und die verbaute Anzahl an Materialien identisch sind.

Aufgrund der Informationsdichte des digitalen Gebäudemodells eignet es sich auch für Simulationen, um den Entwurf zu verbessern. Ein Beispiel aus der Software „DDScad“ von Graphisoft: Sie verfügt über eine Schnittstelle zur Simulationssoftware „IDA ESBO“ des Anbieters EQUA. Mit ihrer Hilfe können nicht nur Kühllastberechnungen, sondern auch detaillierte Energiesimulationen vorgenommen werden. Zudem ermöglichen es BIM-fähige Softwaresysteme, den tatsächlich ausgeführten Stand bei entsprechender Detailtiefe umfassend zu dokumentieren. Damit können die Gebäudeinformationen nach der Fertigstellung unter anderem für die Gebäudezertifizierungen – z. B. nach dem Bewertungssystem für nachhaltiges Bauen BNB – verwendet werden.

Breite Vielfalt an Planungssoftwares

Eine wichtige Rolle für die Nutzung all dieser Vorteile spielt die Auswahl der passenden Software. Zwar gibt es viele BIM- fähige Anwendungen auf dem Markt, allerdings unterscheiden sich die Programme deutlich im Hinblick auf ihren Funktionsumfang und die Flexibilität bei der gewerkeübergreifenden Zusammenarbeit.

Ebenso ist darauf zu achten, ob es sich bei der betreffenden Software um eine Aufsatzlösung handelt. Diese funktioniert nur mit einer Basisanwendung, was die Anschaffungs-, Betriebs- und Wartungskosten zusätzlich erhöht.

Einen anderen Ansatz verfolgen eigenständige Planungssoftwares, mit denen sich die komplette technische Gebäudeausrüstung projektieren und rechtssicher dokumentieren lässt. Diese Anwendungen, zu denen auch „DDScad“ zählt, verfügen über eine umfangreiche Funktionsausstattung für die komplette Konstruktion und Dimensionierung von Rohrund Kanalnetzen in 2D und 3D. Hilfreiche Unterstützung bieten integrierte Berechnungsfunktionen – etwa für Heizlast, Rohrnetz, Trink- und Schmutzwasser sowie für maschinelle Lüftung, Druckverlust und Schallpegel – ebenso wie vielfältige Prüf- und Kontrollroutinen. Ein umfassender Funktionsbereich für SHKL- Systeme bildet also sämtliche Versorgungsnetze eines Projekts inklusive aller Teilstränge und Verbraucher ab und ermöglicht die direkte Bearbeitung von Systemdaten. Dies sorgt für eine hohe Übersichtlichkeit und zügige Arbeitsabläufe.

Zusätzlich erleichtert die Nutzung einer BIM-fähigen Software die Planungsübergabe an die weiteren Beteiligten. So kann wegen der im Modell hinterlegten Informationen beispielsweise auf den Ausdruck von Plänen, Stücklisten oder Strang- und Anlagenschemata verzichtet werden. Stattdessen genügt ein Klick auf das zu installierende Objekt und der Monteur erhält umgehend den Typ und die Anzahl der Produkte sowie sämtliche Daten zum Einbauort. Dies beschleunigt die Arbeit auf der Baustelle erheblich.

Schlussendlich bestimmt die Softwareauswahl auch die Möglichkeiten zur Kommunikation und Abstimmung unter den Beteiligten eines BIM-Projekts. Wer sich für eine Closed-BIM-Software entscheidet, ist darauf angewiesen, dass alle Baubeteiligten für den Austausch der BIM-Daten das Dateiformat eines bestimmten Herstellers nutzen. Bei Open-BIM-Softwarelösungen lassen sich die Informationen hingegen über ein standardisiertes Dateiformat herstellerübergreifend austauschen (s. Infokasten).

 

Umfassende Unterstützung seitens der Softwareentwickler

Bei allen Vorteilen: BIM ist ein komplexes Thema und der Um- bzw. Einstieg erfordert einen gezielten Wissensaufbau. Einige Softwarehersteller bieten hierfür vielfältige Schulungen und Qualifizierungen an. So verfügt etwa Graphisoft Building Systems über eine eigene Akademie mit sechs Schulungsstandorten in ganz Deutschland. Hier kann beispielsweise eine zweitägige Grundschulung für den SHKL- oder Elektrobereich besucht werden.

Bei Fragen im laufenden Planungsprozess steht Anwendern zudem die technische Kundenberatung zur Verfügung. Hier helfen Fachkräfte aus den jeweiligen Gewerken als Ansprechpartner weiter. Hinzu kommt das unternehmenseigene Consulting: Auf Wunsch unterstützen die DDScad-Experten den Fachhandwerker beim Einstieg in die Software, bei der Einführung optimierter Arbeitsabläufe sowie bei konkreten Projekten. Im BIM-Bereich begleiten die Consultants die Planungsprozesse. Hierzu gehört unter anderem auch die Teilnahme an Besprechungen mit weiteren Baubeteiligten.

 

Offen für AVA

Der offene Datenaustausch mit Open BIM bietet – zusätzlich zu den flexiblen Möglichkeiten zur Projektbeteiligung – auch eine optimale Basis für die schnelle und fehlerfreie Erstellung von Ausschreibungsunterlagen. Denn durch die frühzeitige digitale Planung am Gebäudemodell sind die relevanten Informationen zu den Bauteilen, die für Leistungsverzeichnisse genutzt werden, bereits vorhanden.

Ein optimaler Datenaustausch zwischen Open-BIM-fähigen Planungssoftwares und AVA-Programmen (Ausschreibung, Vergabe, Abrechnung) wie etwa ORCA, RIB iTWO oder California funktioniert in etwa so: Der TGA-Fachhandwerker oder -planer erarbeitet den digitalen Planungsentwurf, exportiert das komplette Gebäudemodell in einer IFC-Datei und importiert es in das AVA-Programm. Auf dieser Basis lassen sich hier die benötigten Ausschreibungsunterlagen automatisch nach den Vorgaben der DIN 276 (Kosten im Bauwesen) generieren.

Personen, die diese Methode einsetzen, berichten von einem Zeitaufwand für die Erstellung von Leistungsverzeichnissen von unter einer Stunde: Eine erhebliche Zeitersparnis in LPH 6 im Vergleich zur tage- oder sogar wochenlangen Beschäftigung eines Mitarbeiters, wenn das Leistungsverzeichnis manuell erstellt werden muss. Gleichzeitig reduziert die Automatisierung der Prozesse die Fehlerhäufigkeit – insbesondere bei äußerst umfangreichen Leistungsverzeichnissen.

Fazit

Früher oder später wird BIM auch im TGA-Fachhandwerk Standard sein. Doch keine Sorge: Wer sich mit der digitalen Arbeitsmethode vertraut macht, einige grundsätzliche Bedingungen beachtet und auf eine hochwertige Softwarelösung setzt, kann die vielen Vorteile des Ansatzes optimal für sich nutzen. Zugleich wird das eigene Unternehmen zukunftssicher aufgestellt und das eine oder andere neue Geschäftsfeld erschlossen.

Autor: Marvin Kirner, DDScad-Consulting bei Graphisoft Building Systems

www.dds-cad.com

 

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Thu, 26 Jan 2023 08:51:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/e/4/csm_HAUT_20230127_030_01_01_picture-0001_3532e1aea5.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/e/4/csm_HAUT_20230127_030_01_01_picture-0001_1a1f7519fc.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/HAUT_20230127_030_01_01_picture-0001.jpg
news-34121 Digitalisieren und profitieren https://www.ikz.de/medien/ikz-haustechnik/heftarchiv/jahrgang-2023/ausgabe-01/news/detail/digitalisieren-und-profitieren/ Förderprogramme: Finanzielle Unterstützung für SHK-Betriebe  

Bei der Planung und Umsetzung von Digitalisierungsvorhaben sind die Kosten oft eine besondere Herausforderung für SHK-Handwerksbetriebe. Eine mögliche Lösung sind Förderprogramme, die Zuschüsse oder Investitionskredite zur Verfügung stellen. Doch welche Möglichkeiten gibt es? Und worauf sollten SHK-Handwerker achten?

Die Corona-Pandemie hat bei vielen Unternehmen in Deutschland für einen Digitalisierungsschub gesorgt. Trotzdem gibt es Nachholbedarf: In ihrem Bericht zur Lage für kleine und mittlere Unternehmen stellte die EU-Kommission schon im Sommer 2021 fest, dass vor allem Kleinstunternehmen digitale Nachzügler sind. Denn diese Betriebe mit weniger als zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern fassen bei eigenen Digitalisierungsbemühungen bislang nur sehr grundlegende Technologien ins Auge. Darüber hinaus gehende Technologien werden für das eigene Business oft als wenig bedeutsam bewertet. Vor der Corona-Pandemie gaben sogar mehr als ein Fünftel der Kleinstbetriebe an, dass sie für digitale Technologien gar keinen Bedarf sehen.

Zuschüsse und Investitionskredite

Für SHK-Handwerksbetriebe, die vor allem von den Kosten geplanter Digitalisierungsmaßnahmen abgeschreckt werden, gibt es in vielen Bereichen Unterstützung: So stehen zahlreiche Förderprogramme bereit, die Zuschüsse oder Investitionskredite anbieten – sowohl regional als auch bundesweit. Mit dieser Anschubhilfe lassen sich viele Ziele einfacher realisieren: von digitalen Abläufen in den Bereichen Montage, Lagerbewirtschaftung, Personaldisposition, Dokumentation und Verwaltung bis hin zu Online-Shops oder einer digitalen Kundenbetreuung per Fernwartung.

Auf erfahrene Partner setzen

Eine große Hilfe bei der Planung und Umsetzung von Digitalisierungsprojekten sind erfahrene Begleiter, wie Handwerkskammern, Zentralverbände, das „Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk“ oder das Beratungs- und Informationssystem BISTECH des ZDH (Zentralverband des Deutschen Handwerks). Kostenlose Unterstützung bietet auch das bundesweite Netzwerk der „Beauftragten für Innovation und Technologie“ (BIT): Hier finden Handwerksbetriebe Spezialisten, die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördert sind und SHK-Betrieben gezielt weiterhelfen.

Förderprogramme für jeden Schritt

Für die konkreten Schritte zum Digitalisierungsziel sollten sich Betriebe die passenden Förderprogramme heraussuchen. Eine individuelle Digitalisierungsstrategie können SHK-Handwerker zum Beispiel gemeinsam mit dem Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk entwickeln. Betriebe in Rheinland-Pfalz können alternativ über die BITT-Technologieberatung Zuschüsse für eine technologieorientierte Beratung anfordern. Zuschüsse zu konkreten Projekten können Handwerksbetriebe über verschiedene bundesweitere Förderprogramme anfordern, wie „Digital Jetzt“ oder „go inno“. Wenn stattdessen kostengünstige Kredite gewünscht sind, sind Banken wie die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) oder die NRW.Bank mögliche Ansprechpartner. Sofern es mehrere Förderprogramme für einen Bereich gibt, sollten SHK-Handwerker die Konditionen und Leistungen vorab vergleichen, um die bestmögliche Lösung für sich zu finden.

Voraussetzungen beachten

Bei Interesse an Zuschüssen oder Krediten sollten sich SHK-Betriebe vorab die Fördervoraussetzungen sehr genau ansehen. Manchmal sind Betriebsgrößen oder -standorte entscheidend. Im Förderantrag, der möglichst detailliert ausgefüllt werden sollte, erwarten Handwerker oft Fragen zum derzeitigen Stand der Digitalisierung im eigenen Betrieb und zum Digitalisierungsplan. Wenn sich SHK-Betriebe die Beantwortung der Fragen nicht selbst zutrauen, sollten erfahrene Experten oder Berater hinzugezogen werden, z. B. von Handwerkskammern.

Zu den üblichen Voraussetzungen für eine Förderbewilligung gehört es, dass Betriebe ihr konkretes Digitalisierungsprojekt noch nicht begonnen haben. Nach einer erfolgreichen Bewilligung haben SHK-Handwerker dann meist mehrere Monate Zeit, das Projekt in die Tat umzusetzen. Die Verwendung der Fördermittel muss ein Betrieb später nachweisen können.

Entwicklungspotenziale finden

Erste Erkenntnisse über den aktuellen Digitalisierungsgrad des eigenen Betriebs gewinnen SHK-Handwerker mit der kostenlosen Bedarfsanalyse von „Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk“. Der Online-Fragebogen unter www.bedarfsanalyse-handwerk.de hilft außerdem dabei, Ideen für die digitale Weiterentwicklung des eigenen Betriebs zu entwickeln.

Autor: Thomas Busch, Fachjournalist

 

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Thu, 26 Jan 2023 08:51:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/e/csm_HAUT_20230127_036_01_01_picture-0001_03732fe4da.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/e/csm_HAUT_20230127_036_01_01_picture-0001_81e226f031.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/HAUT_20230127_036_01_01_picture-0001.jpg
news-34122 Cyberattacken – unterschätzte Bedrohung https://www.ikz.de/medien/ikz-haustechnik/heftarchiv/jahrgang-2023/ausgabe-01/news/detail/cyberattacken-unterschaetzte-bedrohung/ Betriebe sind durch die Nutzung des Internets täglich Cyberrisiken ausgesetzt. Sie können aber Maßnahmen ergreifen, um sie abzuschwächen  

Cyberattacken waren im gerade abgelaufenen Jahr 2022 das wahrscheinlich größte Geschäftsrisiko für Firmen: Knapp die Hälfte der Unternehmen in Deutschland ist mindestens einmal Opfer einer Cyberattacke geworden. Vor allem kleine und mittlere Betriebe unterschätzen häufig die Bedrohung und die Folgen, die Hackerangriffe haben können. Mit welchen Maschen Betrüger versuchen, Unternehmen zu schädigen und wie diese sich davor schützen können, erläutert Michael Staschik, Experte der Nürnberger Versicherung.

Welche Risiken gibt es für Betriebe?

Cyberangriffe auf Unternehmen nehmen nicht nur immer mehr zu, auch die Vorgehensweisen der Hacker werden raffinierter. Um sich bestmöglich zu schützen, sollten Unternehmen die Methoden der Betrüger kennen.

Besonders häufig sind Betriebe mit sogenannten Phishing-Mails konfrontiert. „Hierbei handelt es sich um teilweise überraschend gut gefälschte E-Mails, die angeblich von seriösen Absendern wie Banken stammen. Die Betrüger fordern den Empfänger darin meist zu einem Log-in auf, um so an sensible Unternehmensdaten zu gelangen“, erläutert Michael Staschik. Aber auch der sogenannte Fake-President-Trick gewinnt an Beliebtheit: Hacker geben sich in E-Mails als Vorgesetzte aus und ordnen beispielsweise Zahlungen an. Die Folgen eines Cyberangriffs sind oft nicht nur teuer, sondern können im schlimmsten Fall sogar zu einer Betriebsunterbrechung führen. „Vor allem für kleine und mittlere Betriebe ist das schnell existenzbedrohend“, sagt Staschik.

Technische Maßnahmen

Den meisten Unternehmen ist das Risiko von Cyberangriffen bewusst, dennoch sieht nur ein Drittel den eigenen Betrieb in Gefahr. Die Folge: Sie wiegen sich in falscher Sicherheit und vernachlässigen eigentlich notwendige Schutzvorkehrungen. „Der grundlegende Schutz vor Hackerangriffen besteht darin, eine Antivirensoftware auf allen Geräten zu installieren und diese ebenso wie Betriebssysteme und Programme regelmäßig upzudaten“, so der Experte der Nürnberger Versicherung.

Dazu empfiehlt er, eine Inventarliste der gesamten Firmen-IT zu erstellen. So können Unternehmen sicherstellen, dass alle Geräte und Systeme regelmäßig Updates erhalten. Zudem sollte eine Firewall auf allen Geräten und Routern installiert sein. Arbeiten Mitarbeiter regelmäßig im Homeoffice, rät Staschik, einen sicheren Zugang zum Firmennetzwerk, beispielsweise über einen VPN-Client, einzurichten. Regelmäßige Back-ups zum Sichern der Daten sind zudem eine notwendige Ergänzung der Schutzmaßnahmen.

Mitarbeiter aufklären und sensibilisieren

Es ist schneller passiert als gedacht: Ohne Argwohn öffnet ein Mitarbeiter einen Link oder E-Mail-Anhang und schon liegt das Firmensystem lahm. „Die Angestellten zählen für Betriebe mit zu den größten Sicherheitsrisiken, daher ist es besonders wichtig, sie umfassend aufzuklären“, so Michael Staschik. Dazu gehört beispielsweise auch das richtige Verhalten im Betriebsalltag. Unter anderem sollten sie

  • starke Passwörter verwenden,
  • vorsichtig mit E-Mails umgehen
  • und beispielsweise Absenderadresse, Namen und Schreibstil prüfen
  • sowie keine sensiblen Firmendaten wie Kreditkartennummern eingeben.

„Zusätzlich kann es sinnvoll sein, Richtlinien für den korrekten Umgang mit Daten und Co. zu erstellen und auszuhändigen“, weiß Staschik. In regelmäßigen Workshops und Schulungen zum Cyberschutz und zum Umgang mit vertraulichen Daten können die Mitarbeiter darüber hinaus auf den neusten Stand gebracht werden.

Was ist im Ernstfall zu tun?

Kommt es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem Cyberangriff, gilt es zunächst Ruhe zu bewahren. „Für den Ernstfall kann es sinnvoll sein, einen Notfallplan zu erarbeiten“, rät der Experte. Dieser könnte beispielsweise folgende Fragen enthalten:

  • Wo findet der Angriff statt?
  • Welche Systeme sind betroffen?
  • Was genau passiert dort?

Anschließend können Unternehmen zusammen mit IT-Spezialisten die nächsten Schritte wie etwa das Abschalten des Systems abwägen.

Wenn die Firewall bricht

Die Folgen, die ein Hackerangriff auf Betriebe haben kann, sind nicht zu unterschätzen. Vor allem hohe Dienstleisterkosten und Datenverluste können besonders bei kleinen und mittleren Betrieben zu großen Schäden führen. Für sie ist die richtige Absicherung daher elementar. Eine Cyberversicherung stellt ihnen IT-Spezialisten zur Verfügung, um solche Angriffe abzuwehren und Systeme zu bereinigen. Außerdem kommt sie für entgangene Gewinne bei einer Betriebsunterbrechung aufgrund einer Cyberattacke auf. Manche Versicherungen übernehmen beispielsweise zudem die Kosten für eine Datenwiederherstellung oder Kos ten, die durch Datenschutzverletzungen, Erpressung oder Betrug entstanden sind. Auch Online-Trainings und aktuelle Sicherheitsinformationen sowie regelmäßige Phishing-Simulationen werden angeboten. „So lernen Mitarbeiter, sicher mit dem Internet umzugehen und Sicherheitsrisiken zu vermeiden“, verdeutlicht Michael Staschik.

Tipp der Redaktion

Der Artikel „Oft sind es Hacker“ befasst sich detailliert mit der strukturierten Vorgehensweise, wenn das eigene Unternehmen von einem Angriff betroffen ist. Der Kurzlink: bit.ly/ikz-it-hack

 

 

 

 

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Thu, 26 Jan 2023 08:51:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/d/1/csm_HAUT_20230127_038_01_01_picture-0001_e9d18a83ae.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/d/1/csm_HAUT_20230127_038_01_01_picture-0001_d2add73580.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/HAUT_20230127_038_01_01_picture-0001.jpg
news-34124 Individualisierte Kostenvoranschläge automatisch erstellt https://www.ikz.de/medien/ikz-haustechnik/heftarchiv/jahrgang-2023/ausgabe-01/news/detail/individualisierte-kostenvoranschlaege-automatisch-erstellt/ Vier Onlinetools von Thermregio vereinfachen die Angebotserstellung  

„Warum bieten SHK-Unternehmen ihre Beratungs- und Planungsleistung potenziellen Kunden kostenfrei an?“, fragt Thermregio. Schließlich sei die fachliche Ausarbeitung eines Angebots – egal, ob für Heizung, Bad, Klimaanlage oder Photovoltaik – für den jeweiligen Betrieb zeit- und kostenaufwendig. Das Startup-Unternehmen mit Sitz im baden-württembergischen Schramberg kennt den Ausweg – mithilfe einer digitalen Lösung, „die SHK-Unternehmen und Verbrauchern gleichermaßen hohen Nutzen liefern“.

Kerngedanke des Konzepts ist, dass der Verbraucher den sogenannten „Planungsvorschlag“ zum Preis von 69,- Euro kauft. Dem SHK-Unternehmen entstehen dabei keine primären Kosten. Basis jedes der vier Onlinetools sind von Fachingenieuren und -technikern erarbeitete Leistungsverzeichnisse. Diese sind für Projekte der Gewerke Heizung, Bad, Klima und Photovoltaik zusammengestellt. Alle Modellkomponenten, die nur dem SHK-Betrieb mit Herstellernummern bekannt sind, werden stetig überprüft. „Somit ist beste Funktionalität und Kompatibilität gewährleistet“, verspricht Thermregio. Ferner würden alle Material- und Leistungskomponenten, beispielsweise die erforderlichen Arbeitsleistungen, mit korrekten Mengen- und Preisangaben ausgegeben. Nochmals der Anbieter: „Diese Planungsarbeit verkürzt das anvisierte Projekt deutlich, die Arbeitsvorbereitung für den Fachberater minimiert sich nachhaltig.“ Nach Auftragserteilung und einer Vor-Ort-Verifizierung kann die Installation bzw. der Einbau auf der Grundlage des „Planungsvorschlags“ weitergeführt werden.

Nach Eingabe der Objektdaten und seiner individuellen Wünsche auf der Homepage des SHK-Betriebs kann der Kunde aus mehreren Bezahloptionen (Kreditkarten, PayPal oder Sofortüberweisung) auswählen und den „Planungsvorschlag“ kaufen. Unverzüglich nach Zahlungseingang des Verbrauchers wird der „Planungsvorschlag“ automatisiert generiert. Zugrunde gelegt werden dabei jene Komponenten des Herstellers, die das SHK-Unternehmen definiert hat. Im Ergebnis erhält der Kunde ein komprimiertes Leistungsverzeichnis, ohne Artikelnummern zu nennen – diese bleiben dem SHK-Betrieb vorbehalten. Jeder „Planungsvorschlag“ enthält außerdem Informationen zu aktuellen regionalen und bundesweiten Fördermaßnahmen.

Alle vier Tools sind unabhängig von Herstellern oder von Großhändlern aufgebaut. Thermregio erklärt: „So kann das SHK-Unternehmen seine bevorzugten Hersteller auswählen.“

Die Onlinetools kann jeder SHK-Betrieb in zwei Versionen nutzen:

  • individualisierbar hinsichtlich Preisen, Vorgabewerten und im Corporate Design: mit monatlicher Nutzungsgebühr, die das SHK-Unternehmen trägt (Abo-Modell),
  • mit Standardwerten, nicht individualisiert auf das Corporate Design: keine Nutzungsgebühr für das Handwerksunternehmen.

Für die Aufschaltung des Thermegio-Onlinetools integriert das Handwerksunternehmen eine Codesequenz auf seiner Homepage. Danach können die ersten Anfragen eingehen und eigene „Planungsvorschläge“ erstellt werden.

www.shk-digitalerleben.de

 

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Thu, 26 Jan 2023 08:51:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/4/c/csm_HAUT_20230127_042_01_01_picture-0001_950db9b07e.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/4/c/csm_HAUT_20230127_042_01_01_picture-0001_85e633bf5b.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/HAUT_20230127_042_01_01_picture-0001.jpg
news-34063 Seminare, Workshops, Tagungen https://www.ikz.de/medien/ikz-haustechnik/heftarchiv/jahrgang-2023/ausgabe-01/news/detail/seminare-workshops-tagungen-46d2039df5/ Technische und betriebswirtschaftliche Qualifizierungsangebote für das SHK-Fachhandwerk und TGA-Planer.  

Veranstaltung, Inhalt:

Wellness-Seminare
Einige wichtige Ziele der Wellness-Seminare von Repabad: Sie erlauben einen Blick hinter die Kulissen, machen die Produkte erlebbar und vermitteln technisches Fachwissen. In den Workshops werden speziell die Schlüsselfaktoren der Wellnessprodukte erlebt und herausgearbeitet. 

Auszug aus den Inhalten: Praxistipps zu Planung, Technik, Umsetzung von individuellen Dampfbädern, von der Dusche zum Dampfbad, von der Wanne zur Rückentherapie, Tipps für Gesundheit, Fitness, Wohlbefinden.

 

Datum:

8.-9.3.
3.-4.5.

 

Ort:

Wendlingen

 

Kosten:

Kostenfrei

 

Veranstalter:

Repabad GmbH
Wendlingen
Tel.: 07024 9411-0
info@repabad.com
www.repabad.de

 

 

Veranstaltung, Inhalt:

Grohe: Caring for Water 2023
Das digitale Fachevent „Caring for Water“ befasst sich mit aktuellen Herausforderungen für die Sanitärbranche, mit nachhaltigem Bauen und mit der Rolle der Ressource Wasser. Auch neue Produkte und Technologien werden vorgestellt. Sie sollen aufzeigen, dass das Grohe-Produktportfolio für die Zukunft gerüstet ist und dass damit Kunden unterstützt ihr Geschäft in eine nachhaltige Zukunft ausbauen können. „Caring for Water“ findet ausschließlich online statt.

 

Datum:

7.-9.3.

 

Ort:

online

 

Kosten:

k.A.

 

Veranstalter:

Grohe AG
Düsseldorf
Tel.: 0211 91303000
www.grohe-x.com

 

 

 

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Thu, 26 Jan 2023 07:07:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/e/csm_Termine_54b66edfcc.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/e/csm_Termine_439a4184dd.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/e/csm_Termine_1bcdcfa62d.jpg
news-34081 Resideo: Fünf Maßnahmen für eine Optimierung der Heizanlage https://www.ikz.de/heizungstechnik/news/detail/resideo-fuenf-massnahmen-fuer-eine-optimierung-der-heizanlage/ Resideo möchte anhand von Beispielen zeigen, wie die Heizungsoptimierung in fünf Schritten durchgeführt werden kann.  

Schritt 1: Hydraulischen Abgleich durchführen

Sowohl im Neubau als auch bei maßgeblichen Veränderungen der Heizanlage im Bestand ist ein hydraulischer Abgleich sinnvoll und überdies Bedingung für staatliche Förderungen. Das Ziel dabei: Ein einreguliertes Gesamtsystem, das jeden Heizkörper mit der nötigen Wassermenge versorgt. So wird vermieden, dass Heizkörper mit geringem Abstand zur Heizungspumpe überversorgt und entferntere unterversorgt werden. Die Einstellung des gewünschten Durchflusses wird am jeweiligen Thermos­tatventil mit der Voreinstellung durchgeführt. In Bestandsanlagen mit meist unbekanntem Rohrnetz erleichtern Thermostatventile mit integriertem Differenzdruckregler die Einregulierung enorm. So gelingt die hydraulische Einregulierung, der hydraulische Abgleich, schnell und es können – meist mit geringem Aufwand – Energieeinsparungen erreicht werden.

 

Schritt 2: Optimierung der Heizkurve

Der hydraulische Abgleich ist auch die Voraus­setzung für eine optimale Einstellung der Heizkurve. Sie gilt als entscheidende Größe bei der Heizungsregelung und beschreibt das Verhältnis zwischen der Außentemperatur und der benötigten Vorlauftemperatur. Wichtig ist: Je flacher die Kurve verläuft, desto niedriger ist die resultierende Vorlauftemperatur. Um die Anlageneffizienz zu erhöhen, muss es Ziel sein, die Heizkurve so einzustellen, dass alle Räume des Gebäudes mit der niedrigst möglichen Vorlauftemperatur auf die Wunschtemperatur beheizt werden können. 

 

Schritt 3: Gradgenaue Vorlauftemperaturen sicherstellen

Nach der Ermittlung der richtigen Vorlauftemperatur gilt es nun, diese auch gradgenau den Verbrauchern zur Verfügung zu stellen, z.B. mit Mischern. Auch hier ist zur Sicherstellung eines optimalen Regelergebnisses auf die korrekte Dimensionierung zu achten. Mithilfe des online-Dimensionierungsschiebers von Resideo lassen sich die jeweils korrekten Nennweiten bzw. KVS-Werte für Centra-Mischer und -Ventile ermitteln. 

 

Schritt 4: Heizungspumpe(n) richtig dimensionieren

In Studien wurde festgestellt, dass die Pumpenleistung in deutschen Gebäuden um den Faktor 3 zu hoch ist. So entsteht ein unnötig hoher Stromverbrauch. Durch die Anpassung der Pumpenleistung auf den tatsächlichen Bedarf und den Einsatz moderner Hocheffizienzpumpen sind sehr große Stromeinsparungen möglich. 

 

Schritt 5: Überprüfung der Thermostatventile

Thermostatventile haben zur Aufgabe, Fremdwärmeaufkommen in Räumen, z.B. durch Sonneneinstrahlung oder Elektrogeräte, zu erfassen und die Heizleistung entsprechend zu reduzieren. Durch den Einbau einer zeitprogrammierbaren Einzelraumregelung können die Heizzeiten genau auf den individuellen Bedarf angepasst werden, sodass sich der Energieverbrauch und somit auch die Kosten reduzieren lassen. Kabellose Bedieneinheiten, die zentral gesteuert werden, vereinfachen Installation, Einstellungen und Handhabung. 

 

Resideo, Hardhofweg, 74821 Mosbach, Tel.: 06261 81-0, info.de@resideo.com, www.homecomfort.resideo.com

 

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Wed, 25 Jan 2023 09:29:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/8/8/csm_58_Resideo-1_b5da980643.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/8/8/csm_58_Resideo-1_36ddcc01e2.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_23_01/58_Resideo-1.jpg
news-33989 Total lokal https://www.ikz.de/medien/ikz-haustechnik/heftarchiv/jahrgang-2022/ausgabe-17/news/detail/total-lokal/ Bessere gefunden werden mit Online-Branchenverzeichnissen  

Lange Zeit galten Einträge in Online-Branchenverzeichnissen als wenig nützlich. Doch mittlerweile haben Firmeneinträge einen großen Vorteil: Diese können Platzierungen in lokalen Suchergebnissen bei Google und Bing stark verbessern. Doch worauf sollten SHK-Handwerker achten, um den größtmöglichen Nutzen mit Branchenverzeichnissen zu erzielen?

Die Suche nach lokalen Dienstleistern hat sich in den letzten Jahren fast komplett ins Internet verlagert: Mehr als 90 % der Verbraucher suchen online nach lokalen Unternehmen und Dienstleistern – mehr als ein Drittel davon sogar täglich. Dabei verlassen sich die Internetnutzer in Deutschland vor allem auf Google: Mit weit über 90 % aller mobilen und über 80 % aller Desktop-Suchanfragen war die Suchmaschine laut Statista deutlicher Marktführer.

Lokale Zielgruppen-Ansprache

Damit SHK-Handwerksbetriebe bei lokalen Suchanfragen wie „Klimaanlage Montage Köln“ oder „Heizungsreparatur München“ auf den vorderen Plätzen landen, ist die konsequente Optimierung der eigenen Internetseiten für Suchmaschinen die beste Wahl. Doch es gibt eine weitere Möglichkeit: Durch den Eintrag des eigenen Betriebs in kostenlose Branchenverzeichnisse können SHK-Handwerker ihre Online-Sichtbarkeit gleich auf mehrere Arten verbessern. Zum einen profitiert das Google-Ranking der eigenen Homepage durch die Verlinkungen, die in den verschiedenen Verzeichnissen zu finden sind. Zum anderen sind die Branchenverzeichnisse meist so gut für Suchmaschinen optimiert, dass einzelne Einträge weit vorn in den Trefferlisten landen – oft noch vor den Homepages von Unternehmen. Dies macht Branchenverzeichnisse auch interessant für kleine SHK-Betriebe, die noch keine Webseite besitzen und trotzdem im Internet auffindbar sein wollen. Darüber hinaus zeigt Google bei der Suche nach lokalen Dienstleistern einen Extra-Kasten an, der direkt zu Online-Branchenverzeichnissen führt, zum Beispiel zu Das Örtliche, WerkenntdenBESTEN oder 11880.com.

Kostenlose Basis-Einträge nutzen

Für den besten Kosten-Nutzen-Effekt sollten SHK-Handwerker darauf achten, dass die Einträge in Online-Branchenverzeichnisse komplett gratis sind. Die Portale bieten zwar meist Zusatzleistungen gegen Aufpreis an, für positive Suchmaschinen-Effekte sind diese jedoch meist nicht nötig. Bei Interesse sollten sich Betriebe eventuelle Vorteile genau ansehen und eine detaillierte Kosten-Nutzen-Rechnung aufstellen.

Neukunden gezielt überzeugen

Auch für potenzielle Kunden haben die von Suchmaschinen gefundenen Firmeneinträge einen großen Vorteil: Hier sind alle wichtigen Informationen zum Betrieb auf einen Blick verfügbar, beispielsweise Unternehmensbeschreibung, Telefonnummer, Adresse und oft sogar Bewertungen. Mit einem gut gepflegten Eintrag haben Handwerksbetriebe so die Möglichkeit, Neukunden direkt vom eigenen Betrieb zu überzeugen oder auf die eigene Webseite zu leiten. Dabei helfen auch gute Bewertungen durch Kunden: Um erste Meinungen zu sammeln, können SHK-Handwerker ihre Kunden nach Abschluss eines Projekts bitten, eine objektive Bewertung in einem bestimmten Branchenverzeichnis zu hinterlassen.

Einträge automatisiert verwalten

Wer sich an die Welt der Branchenverzeichnisse erst einmal langsam herantasten will, sollte mit einem kostenlosen Eintrag bei „Google My Business“ (bit.ly/goobus) starten. Der wichtigste Vorteil: Der eigene Eintrag wird bei lokalen Google-Suchergebnissen berücksichtigt und im besten Fall vor der eigentlichen Trefferliste angezeigt. Außerdem steht der Eintrag auch für Navigationsanfragen in Google Maps zur Verfügung.

Wenn SHK-Betriebe eine möglichst einfache Verwaltung ihrer Einträge in den verschiedenen Online-Branchenbüchern wünschen, stehen im Internet mehrere kostenpflichtige Dienste bereit, die Daten und Änderungen automatisiert an Dutzende verschiedene Portale übermitteln. Diese Services bieten zum Beispiel Strato ListingCoach oder Sunlocal.


Checkliste: Online-Branchenverzeichnisse optimal nutzen

  • Achten Sie darauf, dass der Eintrag ins Branchenverzeichnis kostenlos ist und vor allem bleibt. Lesen Sie vorab aufmerksam die AGB und Angebotsbeschreibung.
  • Erstellen Sie eine Liste mit den Internetadressen der Branchenverzeichnisse, in die Sie Ihr Unternehmen eintragen. Dies hilft bei späteren Änderungen.
  • Zu den wichtigsten Daten bei Einträgen in Branchenverzeichnisse zählen:
    – Firmenname,
    – Postleitzahl und Ort,
    – Straße und Hausnummer,
    – Telefonnummer mit Vorwahl,
    – Internetadresse
    – E-Mail-Adresse.
  • Geben Sie weitere Informationen an, die für Kunden hilfreich sein können, z.B.:
    – kurze Unternehmensbeschreibung,
    – Angaben zu Produkten und Leistungen,
    – Öffnungszeiten,
    – Fotos oder Videos,
    – Verlinkungen zu Shops sowie Social-Media-Profilen.
  • Achten Sie bei Ihren Einträgen auf absolut identische Angaben und Schreibweisen in allen Branchenverzeichnissen, um positive Effekte beim Google-Ranking zu erzielen. Dies gilt z. B. für den Firmennamen, aber auch für das Ausschreiben/Abkürzen von Straßennamen sowie Telefonnummern mit/ohne Bindestrich oder internationale Vorwahlen.
  • Wenn ein Branchenverzeichnis Bewertungen durch Kunden ermöglicht, profitieren Sie in lokalen Suchergebnissen von guten Bewertungen. Außerdem überzeugen Sie Neukunden so leichter von der Qualitätsorientierung Ihres Betriebs.
  • Wenn sich einzelne Daten zu Ihrem Unternehmen ändern, zum Beispiel Adresse oder Telefonnummer, sollten Sie diese zeitnah in allen Branchenverzeichnissen aktualisieren.
  • Wenn Sie keine Werbeanrufe der jeweiligen Branchenverzeichnisse wünschen, vermeiden Sie eine Erlaubnis zur Kontaktaufnahme oder widersprechen Sie nachträglich per Mail, Brief oder Fax.

Autor: Thomas Busch, Fachjournalist

 

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Wed, 25 Jan 2023 08:28:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/3/0/csm_HAUT_20221125_042_01_17_picture-0001_953ca53aea.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/3/0/csm_HAUT_20221125_042_01_17_picture-0001_9775d98d6a.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/HAUT_20221125_042_01_17_picture-0001.jpg
news-34067 Sparerfreibetrag wird erhöht – Freistellungs­aufträge ggf. anpassen https://www.ikz.de/medien/ikz-haustechnik/heftarchiv/jahrgang-2023/ausgabe-01/news/detail/sparerfreibetrag-wird-erhoeht-freistellungsauftraege-ggf-anpassen/ Der von der sog. Abgeltungsteuer freibleibende Sparerfreibetrag wird im Jahr 2023 erhöht. Das bedeutet für Alleinstehende eine Anpassung von derzeit 801 Euro auf dann volle 1000 Euro.   

Bei gemeinsam veranlagten Ehegatten oder Lebenspartnern bleiben 2000 Euro statt bisher 1602 Euro pro Jahr steuerfrei. Voraussetzung: Dem Geldinstitut liegt ein sog. Freistellungsauftrag vor (Quelle: Bundeskabinett).

 

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Wed, 25 Jan 2023 06:56:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/c/8/csm_Steuern_41_24e8c8dccd.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Bilder/News/Steuern_41.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Bilder/News/Steuern_41.jpg
news-34101 Stundensatz-Rechner https://www.ikz.de/detail/news/detail/stundensatz-rechner/  

Download als Excel-Datei zur eigenen Nutzung.

Hier geht’s zum Artikel Stundenverrechnungssatz ermitteln

 

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Tue, 24 Jan 2023 14:03:39 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/a/csm_Stundensatz-Rechner_IKZ-1_2678aaf5a6.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/a/csm_Stundensatz-Rechner_IKZ-1_83e70e5430.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/user_upload/Stundensatz-Rechner_IKZ-1.jpg
news-33988 Kundenservice muss stimmen https://www.ikz.de/medien/ikz-haustechnik/heftarchiv/jahrgang-2022/ausgabe-17/news/detail/kundenservice-muss-stimmen/ Qualitätszeichen des Handwerks  

Damit das Handwerk im tagtäglichen Betrieb schneller, besser und einfacher arbeiten kann, unterstützt das ZVSHK-Qualitätszeichen „Zertifizierter Hersteller“ (QZ). Einer der zertifizierten Hersteller ist der japanische Komplettbadanbieter TOTO. Bei den 30 Kriterien, nach denen die Hersteller für das QZ geprüft werden, überzeugt TOTO vor allem bei der Bereitstellung von Daten und Arbeitsmaterialien und beim Thema Wartung und Kundendienst.

IKZ-HAUSTECHNIK: Herr Brüggemann, welche Bedeutung hat das QZ-Zeichen für TOTO?

Brüggemann: TOTO ist erst seit etwas über 12 Jahren auf dem deutschen Markt. Von Anfang an war unser Ziel, partnerschaftlich und auf Augenhöhe mit dem SHK-Fachhandwerk zusammenzuarbeiten. Dass wir nun als japanischer Sanitärhersteller quasi zu den Gründungsmitgliedern des ZVSHK-Qualitätszeichen gehören, macht uns stolz. Das Handwerk kann sich auf unsere Produkte und auf unseren Support verlassen, das bestätigt das Qualitätszeichen. Auch gegenüber dem Endkunden. Das QZ ist schließlich nicht irgendein Marketinglabel, sondern der Handwerksverband steht dahinter und fördert für alle Beteiligten das Vertrauen.

IKZ-HAUSTECHNIK: Wie unterscheidet sich ein japanisches von einem deutschen Unternehmen?

Brüggemann: Ich würde sagen, es gibt bezogen auf die Produkte eher viele Gemeinsamkeiten zu Lösungen aus Deutschland. „Made in Japan“ steht wie „Made in Germany“ für eine exzellente Qualität. Im Automobilbereich stehen etwa japanische Marken in Qualitätsfragen den deutschen in nichts nach oder haben sogar einen besseren Ruf. Auch bei TOTO investieren wir sehr viel in Forschung und Entwicklung. Ebenfalls ein Punkt, der beim ZVSHK-Qualitätszeichen geprüft wird. Weltweit arbeiten über 2000 Kolleginnen und Kollegen an unseren Innovationen, die wie unser Washlet oft hochtechnisch sind.

IKZ-HAUSTECHNIK: Welche Kriterien des QZ sind für TOTO und das Handwerk weitere Kernthemen?

Brüggemann: Neben den Produktinnovationen arbeiten wir bei TOTO stetig daran, dem Fachhandwerk gute und verlässliche Daten zur Verfügung zu stellen, für die Angebotserstellung, für Kalkulationen, für das Marketing usw. So erleichtern wir dem Handwerk die Arbeit und optimieren mit ihm gemeinsam Prozesse. Unsere Datenbasis, etwa für Open Datapool, liegt dabei über dem Branchendurchschnitt. Sehr gutes Feedback bekommen wir auch auf unseren Aftersales-Support. Über 85 % aller Reklamationen werden von TOTO innerhalb von sieben Werktage erledigt. Und 93 % unserer Kunden bewerten den TOTO Kundendienst als sehr gut oder gut. Auch der Branchen- und Wirtschaftsverlag markt intern bestätigt in seinem Leistungsspiegel Sanitär-Keramik & Waschplätze 2020 unseren exzellenten Kundenservice. Im Bereich Service, Liefer- und Reklamationsverhalten erreichte TOTO einen stolzen ersten Rang, ebenso in der Kategorie Produktqualität.

 

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Tue, 24 Jan 2023 09:19:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/f/7/csm_HAUT_20221125_041_01_17_picture-0001_7601cce2ea.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/f/7/csm_HAUT_20221125_041_01_17_picture-0001_84f8c0e542.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/HAUT_20221125_041_01_17_picture-0001.jpg
news-34099 VdZ: Formulare Hydraulischer Abgleich aktualisiert https://www.ikz.de/detail/news/detail/vdz-formulare-hydraulischer-abgleich-aktualisiert/  

Berlin.  Die VdZ-Formulare zur Durchführung und Bestätigung des hydraulischen Abgleichs wurden im Zuge der erneuten Anpassung der BEG-Förderung aktualisiert. Darauf wies die VdZ - Wirtschaftsvereinigung Gebäude und Energie Ende Januar dieses Jahres hin. Zur Beantragung von Zuschüssen über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) ist seit Januar 2023 ausschließlich das Verfahren B zulässig.

Grundsätzlich wird beim hydraulischen Abgleich zwischen zwei Verfahrensarten unterschieden. Der hydraulische Abgleich nach Verfahren A stellt ein einfaches Schätzverfahren dar. Verfahren B ist das genauere Verfahren. Bei diesem Verfahren muss die raumweise Heizlast nach Normenreihe DIN EN\TS 12831 berechnet werden. Seit Jahresbeginn ist Verfahren B im Rahmen einer Förderung verpflichtend. Einzige Ausnahme: Für Förderanträge, die bis zum 31.12.2022 gestellt wurden, ist das Verfahren A für einige Fördertatbestände, u. a. beim Tausch des Wärmeerzeugers, nach der alten Förderrichtlinie noch zulässig.

Es stehen drei Nachweisformulare zur Verfügung: Formular Einzelmaßnahme, Formular KfW-Effizienzhaus und Formular Nichtwohngebäude. Das jeweilige Formular wird vom Fachhandwerker ausgefüllt und dem Hauseigentümer übergeben. Damit ist die Nachweispflicht für den Heizungsinstallateur erfüllt. Der Eigentümer kann das VdZ-Formular nach Abschluss der Maßnahmen zusammen mit dem Verwendungsnachweis beim Fördergeber einreichen. 

Hier geht es zur Seite „Formulare Hydraulischer Abgleich“.

 

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Tue, 24 Jan 2023 07:55:43 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/9/a/csm_Formulare_ff97143689.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/9/a/csm_Formulare_f600cf8cc2.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/user_upload/Formulare.jpg
news-34097 JUDO: Weiches Wasser für bis zu 20 Wohneinheiten https://www.ikz.de/sanitaertechnik/news/detail/judo-weiches-wasser-fuer-bis-zu-20-wohneinheiten/ Um größere Wohnanlagen mit bis zu 20 Einheiten mit nur einer Enthärtungsanlage bedienen zu können, hat Judo seine Enthärtungsserie „Softwell“ um die „Softwell Mega 6“ erweitert. Die Anlage ist als Triplexanlage konzipiert und funktioniert mit parallel arbeitenden Enthärtersäulen. „Diese Betriebsweise ist optimal, wenn es um Komfort, Zuverlässigkeit, Hygiene und Sparsamkeit geht“, sagt Judo und spricht von diesem Vorteil: „Anwender haben Zugriff auf Weichwasser rund um die Uhr, auch bei größeren Entnahmemengen.“   

Bei der Konzeptionierung der Geräte hat das Unternehmen Hygiene­aspekte berücksichtigt und diese Merkmale integriert: Betrieb ohne stehendes Wasser, zwangsdurchströmte Enthärtersäulen, kleine Mengen an Hochleistungsharz, optimierte Regenerationsintervalle und automatische Hygienisierung. Die Enthärtungsanlage „Softwell Mega 6“ verfügt über separate Salz-/Solebehälter. Die Lanzentechnik ist so gestaltet, dass eine servicefreundliche Installation und Wartung sowie eine einfache Zugänglichkeit zur Reinigung und Salzbefüllung ermöglicht wird. 

Die Anlage kann mit dem Connectivity-Modul von Judo ausgerüstet werden – LAN-Anschluss inklusive. Damit kommuniziert der Enthärter über die ­JU-Control-App mit dem Smartphone, Tablet oder Webbrowser und informiert den Benutzer über Betriebsdaten, beispielsweise Salzvorrat, anstehende Wartungen, Störungen oder Regenerationen. Das Signal-Display hat eine Ampelfunktion: Es zeigt über verschiedene Farben an, in welchem Betriebszustand sich die Anlage gerade befindet.

Die „Softwell“-Serie bietet zudem weitere Modelle für viele Anwendungen und Objektgrößen: als Splitanlage „Softwell P“, als bodenstehende Kompaktversion „Softwell K“ für ein bis vier Wohneinheiten sowie die „Softwell Mega 4“ für bis zu zwölf Wohneinheiten.

 

JUDO Wasseraufbereitung GmbH, Hohreuschstr. 39-41, 71364 Winnenden, Tel.: 07195 692-0, info@judo.eu, www.judo.eu

 

 

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Tue, 24 Jan 2023 07:17:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/8/csm_30_Judo_2bdc79b59c.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/8/csm_30_Judo_37623a2ee2.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Fachplaner/FP_23_01/30_Judo.jpg
news-34010 Sicherheit bei Starkregenereignissen https://www.ikz.de/medien/ikz-fachplaner/heftarchiv/jahrgang-2022/ausgabe-18/news/detail/sicherheit-bei-starkregenereignissen/ Überflutungsnachweise und Regenrückhaltung nach DIN 1986-100 – Erläuterungen und Berechnungsbeispiele  

Die Forderung nach einem Überflutungsnachweis gibt es bereits seit der Einführung der DIN 1986-100 im März 2002. Bedingt durch zunehmende Starkregenereignisse in den letzten Jahrzehnten und der fortschreitenden Versiegelung von Landschaften durch Bebauung sind die öffentlichen Kanalsysteme vielerorts überlastet... 

Artikel weiterlesen auf IKZ-select

 

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Mon, 23 Jan 2023 11:55:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/2/8/csm_IKZF_20221209_010_01_18_picture-0001_3a820d5158.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/2/8/csm_IKZF_20221209_010_01_18_picture-0001_efb326dfc1.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/IKZF_20221209_010_01_18_picture-0001.jpg
news-34080 Purmo: Premium-Designheizkörper mit Mittenanschluss https://www.ikz.de/heizungstechnik/news/detail/purmo-premium-designheizkoerper-mit-mittenanschluss/ Der neue Designheizkörper „Tinos H Flex“ von Purmo verfügt über eine Designabdeckung mit geraden, umlaufenden und fugenlosen Seitenabschlüssen. „Die Frontansicht des Heizkörpers weist eine ausgeprägte Quaderform auf, die sich durch gerade Linien, klare Kanten und glatte Oberflächen auszeichnet“, erklärt Purmo.   

Der Heizkörper ist in diversen Farben von Naturtönen bis modernen Trendfarben erhältlich. Außerdem ist der ­„Tinos H Flex“, wie der „Flex“-Heizkörper auch, mit einem 2 x 1/2“-Mittenanschluss und einem voreingestellten Ventileinsatz ausgestattet, der eine freie Wahl der Ventilposition ermöglicht. „Die Heizkörper ,Tinos H Flex‘ und das vertikale Pendant ,Tinos V‘ lassen sich gut kombinieren, ob waagerecht in der kleinen Nische unter der Fensterbank oder vertikal neben dem raumhohen Fenster“, heißt von Purmo.

 

PG Germany GmbH (Purmo), Lierestr. 68, 38690 Goslar, Tel.: 05324 808-0, info@purmo.de, www.purmo.de

 

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Mon, 23 Jan 2023 10:30:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/d/a/csm_59_Purmo-Tinos_H-Flex_section_d6f6dfd9fd.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/d/a/csm_59_Purmo-Tinos_H-Flex_section_22eca00dc6.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_23_01/59_Purmo-Tinos_H-Flex_section.jpg
news-34090 ZVSHK: Villeroy & Boch unterzeichnet HÜV 2.0 https://www.ikz.de/detail/news/detail/zvshk-villeroy-boch-unterzeichnet-huev-20/  

Sankt Augustin.  Auch die Villeroy & Boch AG unterstützt künftig SHK-Innungsbetriebe bei Mängelhaftungsansprüchen. Im Januar dieses Jahres begrüßte der ZVSHK den Hersteller aus dem Saarland als neuen Kooperationspartner für die Haftungsübernahmevereinbarung 2.0 (HÜV 2.0).

Die Haftungsübernahmevereinbarung 2.0 sichert die in der SHK-Verbandsorganisation organisierten Handwerksbetriebe ab, falls sie von einem Kunden mit Mängelhaftungsansprüchen konfrontiert werden, die durch einen vom Hersteller zu vertretenden Mangel des Produktes verursacht sind. „Die HÜV 2.0 wird von unserem Handwerk besonders geschätzt, weil es um die Sicherheit im Produktschadensfall geht.“ betont ZVSHK-Jurist Dr. Henning Gandesbergen.

Zeitgleich hat Villeroy & Boch den Zertifizierungsantrag zum ZVSHK-Qualitätszeichen (QZ) gestellt. Das bedeutet, dass das Unternehmen außer der HÜV 2.0 weitere über 30 Kriterien erfüllt, die für das SHK-Handwerk eine besondere Unterstützung bedeuten. „Das QZ ist SAFE für unsere Betriebe und bietet so ein „Rundum-Sorglos-Siegel“ für die tägliche Arbeit“, betont Birgit Jünger, QZ-Beauftragte des ZVSHK.

Angenommen wird jeder Zertifizierungsantrag nach einem achtwöchigen Beteiligungsverfahren. Für Villeroy & Boch läuft es noch bis Ende Februar. So lange können SHK-Unternehmer und sonstige Branchenbeteiligte online zum Antrag Stellung beziehen. „Der ZVSHK wird jedem Kommentar nachgehen. Der Prozess ist ein transparentes Verfahren und profitiert von der Beteiligung der gesamten SHK-Branche“, so Birgit Jünger. Ist das öffentliche Zertifizierungsverfahren abgeschlossen, informiert der ZVSHK die Branche und Villeroy & Boch kann das ZVSHK-Qualitätszeichen nutzen.

www.zvshk.de

 

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Mon, 23 Jan 2023 08:22:20 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/7/f/csm_PM_VB_ZVSHK_QZ_344eda18ef.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/7/f/csm_PM_VB_ZVSHK_QZ_d05d6235a3.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/user_upload/PM_VB_ZVSHK_QZ.jpg
news-34076 Valentin Software: Neu in „PV*SOL premium 2023“: weitere Klimadaten und Verschaltungsüberprüfung https://www.ikz.de/medien/ikz-haustechnik/heftarchiv/jahrgang-2023/ausgabe-01/news/detail/valentin-software-neu-in-pvsol-premium-2023-weitere-klimadaten-und-verschaltungsueberpruefung/ Auf zwei Neuerungen in der Software zur Planung und Auslegung von Photovoltaikanlagen, „PV*SOL premium“, weist Anbieter Valentin Software bei der Vorstellung von Version 2023 hin. Auf Basis von flächen­deckenden Wetterdaten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) aus den Jahren 1995 bis 2012 hat Valentin Software einen Datensatz erstellt, der für jeden Quadratkilometer in Deutschland eine TMY-Datei beinhaltet (TMY = typical meteorological year). Diese Datensätze sind optimiert auf die Anwendung im PV-Bereich und „sind in ihrer Qualität einzigartig“. Sie stehen den Anwendern ohne weitere Kosten zur Verfügung.  

Auch die Verschaltungsüberprüfung zwischen PV-Modulen und Wechselrichter wurde optimiert. Hier wurde in „PV*SOL ­premium 2023“ u.a. die Überprüfung des maximalen Kurzschlussstroms der Wechselrichter eingeführt; dieser Wert kann auch in der Datenbank hinterlegt werden. Mit der Verschaltungsüberprüfung lässt sich gewährleisten, dass der maximale Kurzschlussstrom des Wechselrichters nicht überschritten wird.

Als weitere Neuerungen nennt der Hersteller, dass monatliche Verbrauchswerte mit Tageslastprofilen versehen werden können. Dabei werden zwei Simulationsschritte bei verschatteten 3D-Anlagen parallel durchgeführt.  Bei den Klimadaten sind die von Solar­Anywhere dazugekommen.

 

Valentin Software GmbH, Stralauer Platz 34, 10243 Berlin, Tel.: 030 588 439-0, info@valentin-software.com, www.valentin-software.com

 

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Mon, 23 Jan 2023 07:17:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/e/8/csm_52_PVSOLpremium2023_9d208b6438.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/e/8/csm_52_PVSOLpremium2023_38ad908352.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_23_01/52_PVSOLpremium2023.jpg
news-34068 Steuerpflicht von Zinsen – Entfall bei nicht fremdüblichem Vertrag https://www.ikz.de/medien/ikz-haustechnik/heftarchiv/jahrgang-2023/ausgabe-01/news/detail/steuerpflicht-von-zinsen-entfall-bei-nicht-fremdueblichem-vertrag/ Von einem nahen Angehörigen erhaltene Zinsen sind nicht steuerpflichtig, wenn der zugrunde liegende Darlehensvertrag steuerlich nicht anzuerkennen ist. Entscheidend hierbei ist das Kriterium der sog. Fremdüblichkeit. Unabhängig davon fehlt es an einer Überschusserzielungsabsicht, wenn ein hingegebenes Darlehen dieselben Konditionen enthält wie das Refinanzierungsdarlehen.   

Dass die Bank keine gesonderten Sicherheiten (hier des Vaters) gefordert hatte, war unerheblich, da die wirtschaftliche Situation mit der des Darlehensnehmers (Sohn) nicht vergleichbar war. Zudem hätte ein fremder Dritter einen Aufschlag auf den vereinbarten Refinanzierungszins vereinbart (Quelle: Finanzgericht Münster, Az.: 7 K 1646/20 E).

 

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Sun, 22 Jan 2023 06:56:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/c/8/csm_Steuern_41_24e8c8dccd.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Bilder/News/Steuern_41.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Bilder/News/Steuern_41.jpg
news-34073 Steuerfahndung – Rechtmäßigkeit einer unangekündigten Besichtigung prüfen https://www.ikz.de/medien/ikz-haustechnik/heftarchiv/jahrgang-2023/ausgabe-01/news/detail/steuerfahndung-rechtmaessigkeit-einer-unangekuendigten-besichtigung-pruefen/ Die unangekündigte Wohnungsbesichtigung durch einen Beamten der Steuerfahndung als sog. Flankenschutzprüfer zur Überprüfung der Angaben der Steuerpflichtigen zu einem häuslichen Arbeitszimmer sollte nicht einfach hingenommen werden. Sie kann sogar dann rechtswidrig sein, wenn der/die Steuerpflichtige bei der Aufklärung des Sachverhalts mitwirkt.   

Zur Überprüfung der Angaben im Besteuerungsverfahren ist angesichts des in Art. 13 Abs. 1 des Grundgesetzes (GG) verbürgten Schutzes der Unverletzlichkeit der Wohnung eine Besichtigung in der Wohnung eines mitwirkungsbereiten Steuerpflichtigen erst dann erforderlich, wenn die Unklarheiten durch weitere Auskünfte oder andere Beweismittel (z.B. Fotografien) nicht mehr sachgerecht aufgeklärt werden können. Dies gilt auch dann, wenn die Steuerpflichtige – so wie im Streitfall– der Besichtigung zugestimmt hat und deshalb ein schwerer Grundrechtseingriff nicht vorliegt. Die Ermittlungsmaßnahme war im Verhandlungsfall schon deshalb rechtswidrig, weil sie von einem Steuerfahnder und nicht von einem Mitarbeiter der Veranlagungsstelle durchgeführt wurde. Denn das persönliche Ansehen des Steuerpflichtigen kann dadurch gefährdet werden, dass zufällig anwesende Dritte (z.B. Besucher oder Nachbarn) glauben, dass beim Steuerpflichtigen strafrechtlich ermittelt wird (Quelle: Bundesfinanzhof, Az.: VIII R 8/19).

 

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Sat, 21 Jan 2023 06:56:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/5/csm_Arbeitszeugnis_2b1d5077d2.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/5/csm_Arbeitszeugnis_f8a8543942.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/Arbeitszeugnis.jpg
news-34055 ISH 2023: Führende Plattform für die SHK-Branche mit Lösungen für eine nachhaltige Zukunft https://www.ikz.de/detail/news/detail/ish-2023-fuehrende-plattform-fuer-die-shk-branche-mit-loesungen-fuer-eine-nachhaltige-zukunft/ Die ISH, die Weltleitmesse für Wasser, Wärme, Luft, lädt vom 13. bis 17. März 2023 wieder nach Frankfurt am Main. Auf der international führenden SHK-Veranstaltung zeigt die Industrie ihre marktfähigen Lösungen für eine nachhaltige Zukunft.  

Erwartet werden aktuell rund 2.000 Unternehmen, die Innovationen für erneuerbare Energiequellen, nachhaltige Wassernutzung und saubere Luft präsentieren. Mit 70 Prozent Ausstellern aus dem Ausland verzeichnet die ISH 2023 einen hohen Internationalitätsgrad. Neben zahlreichen deutschen Unternehmen kommen die meisten Aussteller aus Italien, der Türkei, Spanien, China, Polen, Frankreich, den Niederlanden, Österreich, Belgien, Schweden und der Schweiz.

Wie bei keiner anderen Messe stehen die Themen der ISH so im gesellschaftspolitischen Fokus. Welche Energie nutzen wir zukünftig zum Heizen, wie machen wir unsere Energieversorgung unabhängiger, was sorgt für hygienisch saubere Luft und sauberes Wasser, wie sieht eine nachhaltige Badgestaltung vor dem Hintergrund einer alternden und selbstbestimmteren Gesellschaft der Zukunft aus?

Die Top-Themen

Die ISH 2023 steht unter dem Motto „Lösungen für eine nachhaltige Zukunft“. Es dreht sich alles um Innovationen, die auf die Erreichung der Klimaschutzziele einzahlen und einen verantwortungsvollen sowie effizienten Umgang mit den verfügbaren Ressourcen ermöglichen. Nachhaltigkeit ist das übergeordnete Thema. Sie ist das verbindende Element zwischen ISH Energy, bestehend aus den Angebotsbereichen Wärme und Luft, und ISH Water, bestehend aus der Erlebniswelt Bad und Installationstechnik.

Der Gebäudebereich, auf den rund 40 Prozent des Energieverbrauchs entfallen, bildet den Schlüssel für die Erreichung der Klimaschutzziele. Hier ist der Wärmesektor von zentraler Bedeutung. Der Ausbau erneuerbarer Energien, mehr Energieeffizienz, der Einsatz von Wärmepumpentechnologie und die Nutzung von Wasserstoff sind Lösungen für diese Herausforderungen. Zu dem übergeordneten Ziel der CO2-Reduktion und Energieeinsparung leistet auch das in der ISH verankerte Thema Luft einen wichtigen Beitrag. Führende Unternehmen zeigen den aktuellen Stand in der Raumlufttechnik – von der Wohnungslüftung bis zu raumlufttechnischen Anlagen im Nichtwohngebäude.

Im östlichen Teil des Messegeländes, im Bereich ISH Water, steht die nachhaltige Nutzung und Versorgungssicherheit von Trinkwasser im Fokus. Außerdem stellt zum Beispiel das Schwerpunktthema Sustainable Bathroom Nachhaltigkeit im Badezimmer als Zukunftskonzept vor. Es kombiniert smarte, wasser- und energiesparende Produkte, umweltschonende Industrieproduktion, nachhaltige Materialien und ein langlebiges Design.

Wer steht wo?

Der Ausstellungsbereich ISH Energy fokussiert Zukunftstechnologien im Wärmemarkt. Die Elektrifizierung schreitet hier stark voran. Deshalb konzentrieren sich die Anbieter von Wärmepumpen, Home Energy Management Systemen und Energiespeicherung sowie Hersteller mit Komplettwärmesystemen in Halle 12. In der Halle 11.0 liegt der Schwerpunkt auf Anbietern von Holzwärme, Abgastechnik sowie auf Wärmetechnik und -übergabe. In Halle 10 finden Besucherinnen und Besucher weiterhin das Angebot rund um Anlagen-, Raum- und Gebäudeautomation, Mess- und Prüfgeräte sowie Gebäude Energiemanagement. In Halle 9 stehen, wie zur Vorveranstaltung, Lösungen für die Wärmeverteilung und in Halle 8 Kälte-, Klima- und Lüftungstechnik im Mittelpunkt.

Das Ostgelände steht ganz im Zeichen des Bereichs Water. Die Neuheit ist hier die Halle 5. Die ISH 2023 ist eine der ersten Veranstaltungen, die die neu gebaute Halle in Betrieb nimmt. Hier wird Installationstechnik und Software zu sehen sein. Installationstechnik ist darüber hinaus in den Hallen 4.0 und 6.0 zu sehen. In Halle 6.1 sind Werkzeuge und Befestigungsmaterial zu finden. Die Erlebniswelt Bad ist in den Hallen 2, 3, 4 und im Forum zu Hause. In Halle 1 befindet sich das Angebot zum International Sourcing.
Hier geht’s zum Geländeplan.

Das Angebot der Aussteller wird flankiert von einem umfangreichen Rahmenprogramm. Alte Bekannte und neue Formate werden die ISH 2023 prägen. Trendforen, Wettbewerbe, Fachforen, geführte Rundgänge und Vorträge bieten Gelegenheit, sich zu informieren, weiterzubilden und zu vernetzen. Unter www.ish.messefrankfurt.com/events gibt es den aktuellen Überblick.

Gut zu wissen

  • Der ISH Contactor ist die neue Ausstellersuche und zeigt tagesaktuell, welche Aussteller an der Messe teilnehmen. Umfangreiche Informationen, wie Firmenprofil, Kontaktdaten, Links und Produktvorstellungen sind zu erkunden. Suchen Sie nach speziellen Lösungsansätzen, dann bietet die „Special Interest“ Übersicht eine neue Filtermöglichkeit nach mehreren Kriterien.
  • Die ISH geht 2023 sowohl physisch als auch digital an den Start. Die Plattform im Web, die ISH Digital Extension, öffnet vom 13. bis 24. März 2023. In dieser Zeit kann man neue Kontakte über KI-gestütztes Matchmaking finden oder Termine für Web-Konferenzen oder auch physisch vor Ort vereinbaren. Produktpräsentationen und Vortragsforen sind als On Demand Video verfügbar.
  • Die Vorbereitung des Messebesuchs erleichtern die Services der Messe Frankfurt. Weiterführende Informationen finden sich hier.

 

Detaillierte Informationen rund um die ISH gibt es unter www.ish.messefrankfurt.com.

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Fri, 20 Jan 2023 23:59:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/c/f/csm_ish_ffm_motiv_01_900x675px_5ef1d40b8a.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/c/f/csm_ish_ffm_motiv_01_900x675px_5287689acc.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/user_upload/ish_ffm_motiv_01_900x675px.jpg
news-34077 Duravit: Barrierefreie Badlösungen für medizinische Einrichtungen https://www.ikz.de/sanitaertechnik/news/detail/duravit-barrierefreie-badloesungen-fuer-medizinische-einrichtungen/ Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen oder Krankenhäuser stehen vor besonderen Herausforderungen, wenn es um die Gestaltung ihrer Badezimmer geht. Diese sollten nicht nur barrierefrei sein, meint Duravit. Vielmehr müssten Pflegerinnen und Pfleger ihre Patientinnen und Patienten jederzeit und von allen Seiten erreichen und sichern können. „Zudem gilt es, vorgeschriebene Mindestgrößen und DIN-Normen einzuhalten“, ergänzt das Unternehmen einen weiteren wichtigen Punkt.   

Dass bei alledem nicht auf ein ansprechendes Design verzichtet werden müsse, möchte ­Duravit mit Beispielen belegen. Für den Waschplatz stehen vier Designoptionen zur Auswahl: „D-Code“, „Dura­Style“, „Architec“ und „Starck 3“. Die „Vital“-Modelle dieser vier Serien entsprechen laut Anbieter den gängigen DIN-Normen für barrierefreie Bäder und sind mit dem Rollstuhl unterfahrbar. Für die im medizinischen Pflegebereich geltenden Anforderungen sind darüber hinaus spezielle Modelle ohne Überlauf und optional ohne Hahnloch im Programm. Die Serien enthalten zudem Toiletten. Optional sind diese „Vital“-Modelle mit der Keramikglasur „HygieneGlaze“ ausgestattet. Sie hemmt laut Duravit das Bakterienwachstum. Die Ausladung der barrierefreien WCs beträgt jeweils 700 mm. 

„Eine bodeneben eingepasste Duschwanne ist nicht nur optisch eine perfekte Lösung: Sie hilft, Sturzunfälle zu vermeiden“, sagt der Badausstatter. Duschwannen in der Abmessung 120 x 120 cm erfüllen die Kriterien für barrierefreie Bäder. Die Duschwanne „Stonetto“ aus dem Material „DuraSolid Q“ erreicht die Rutschfestigkeitsklasse B. Für Duschwannen aus Acryl der Serie „Tempano“ ist optional die Beschichtung „Antislip“ erhältlich.

 

Duravit AG, Werderstr. 36, 78132 Hornberg, Tel.: 07833 70-0, info@duravit.de, www.duravit.de

 

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Fri, 20 Jan 2023 10:10:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/a/b/csm_61_Duravit-1_87971cab16.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/a/b/csm_61_Duravit-1_34b6db7d2f.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_23_01/61_Duravit-1.jpg
news-34089 VdZ: erneut Startup@ISH https://www.ikz.de/detail/news/detail/vdz-erneut-startupish/  

Berlin.  Auch auf der ISH vom 13. bis 17. März ist der Austausch mit Startups möglich. Die VdZ, Wirtschaftsvereinigung Gebäude und Energie, richtet zum dritten Mal eine Startup@ISH Area ein. „Die ISH ist der optimale Ort, um zukunftsweisende neue Ansätze von Startup-Unternehmen vorzustellen und ihre Innovationskraft für die Branche nutzbar zu machen“, so Kerstin Stratmann, Geschäftsführerin der VdZ, Mitte Januar dieses Jahres. Startups könnten die Lösungsfindung bei Themen wie Fachkräftemangel, Versorgungssicherheit oder Diversifikation der Energieträger hin zu einem noch höheren Anteil an Erneuerbaren Energien beschleunigen.

Die Bewerbungsfrist für Startups endet am 10. Februar, etwa zwei Dutzend werden in der Area in Halle 11 D47 vertreten sein. Ihre Innovationen seien zumeist tech-orientiert, so die VdZ, z.B. Lösungen zur Prozess- und Ressourcenoptimierung im Handwerk, zum Datenmonitoring von Gebäuden und zur Effizienzsteigerung von Anlagen. Startups beschäftigten sich auch mit der Vernetzung und Steuerung von Systemen, dem Management komplexer Datenstrukturen oder Lösungen im Bereich Lüftung und Innenraumluftqualität.

Zudem finden im Foyer in Halle 12.0 auf der Hotspot Energy-Bühne von BDH, ZVSHK und VdZ Veranstaltungen statt. Täglich um die Mittagszeit (außer am Donnerstag) gibt es Startup-Pitches. Darüber hinaus haben Startup-CEOs und Branchenexperten in den Startups-Talks das Wort.

Zum Startup-Bereich auf der ISH-Homepage geht es hier.

 

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Fri, 20 Jan 2023 08:51:53 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/a/csm_vdz_ISH2019_cbe3a252cb.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/a/csm_vdz_ISH2019_75ec9b4d14.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/user_upload/vdz_ISH2019.jpg
news-34079 Hikmicro: Wärmebildkameras für industrielle Instandhaltung und Bauthermografie https://www.ikz.de/medien/ikz-haustechnik/heftarchiv/jahrgang-2023/ausgabe-01/news/detail/hikmicro-waermebildkameras-fuer-industrielle-instandhaltung-und-bauthermografie/ Die „M-Serie“ von Hikmicro wurde für Wartungs- und Instandhaltungsprogramme zur Überprüfung elektrischer und mechanischer Geräte konzipiert. Der manuelle Fokus stelle sicher, dass das Wärmebild immer scharf und die Temperaturmessungen genau seien. Die Bildwiederholfrequenz bei Videoaufnahmen von 25 Hz soll für ein klares, ruckelfreies Bild sorgen, das per WLAN übertragen und über die Hikmicro Viewer App geteilt werden kann.   

Neben ihrem ungekühlten Wärmebilddetektor verfügt die „M-Serie“ über eine 8-MP-Kamera, die den Wärmebildern im Fusion-Modus oder im Bild-im-Bild-Modus weitere Details hinzufügt. Außer­dem bietet sie mehrere Messungsmöglichkeiten, z.B. Zentraler Punkt, Heißer Punkt, Kalter Punkt, 10 Punktvoreinstellungen, 1 Linienvoreinstellung oder 3 Rahmenvoreinstellungen. Vier Isothermen-Modi stehen zur Verfügung, einschließlich Oberhalb-, Unterhalb-, Intervall- und Isolations-Alarmen. Der 3,5-Zoll-Touchscreen biete auch bei direkter Sonneneinstrahlung einen guten Kontrast und sorge so für eine optimale Benutzerfreundlichkeit. 

 

Hikvision Deutschland GmbH (Hikmicro), Werner-Heisenberg-Str. 2b, 63263 Neu-Isenburg, Tel.: 06102 7009601, info@hikmicrotech.com, www.hikmicrotech.com

 

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Fri, 20 Jan 2023 08:28:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/9/csm_60_Hikmicro_M30_9ed0f8fe61.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/9/csm_60_Hikmicro_M30_939f7d0e26.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_23_01/60_Hikmicro_M30.jpg
news-33986 Ein gutes Duett https://www.ikz.de/medien/ikz-haustechnik/heftarchiv/jahrgang-2022/ausgabe-17/news/detail/ein-gutes-duett/ Wärmepumpen in Kombination mit kontrollierter Wohnraumlüftung  

Die Wärmepumpe ist auf dem besten Weg zum Heizungsstandardsystem am Markt. Dies konstatiert auch der Branchenverband Bundesverband Wärmepumpe (BWP). Zugleich werden die Gebäudehüllen immer dichter ausgelegt. Die Kombination von Wärmepumpe mit kontrollierter Wohnraumlüftung wird damit zu einer weiteren Regel, denn es ergeben sich hier verschiedene Synergien.

Was sind die Treiber?

Was sind die Treiber in der bereits seit Jahren anhaltenden Entwicklung? Die Energiestandards im Neubau werden immer höher. Wer jetzt KfW-Förderung erhalten will, muss sein Effizienzhaus mindestens in KfW 40 bauen und erhält die Förderung dann auch nur, wenn es zugleich zertifiziert ist mit dem „Qualitätssiegel Nachhaltige Gebäude“ (QNG). Im Einfamilienhaus-Neubau ist die Wärmepumpe inzwischen das am häufigsten eingebaute Heizsystem.

Und im Altbau? Wärmepumpen werden auch im Bestandsbau bei der Heizungssanierung vermehrt eine Rolle spielen. Bislang wurde das mit Hinweis auf hohe Vorlauftemperaturen eher skeptisch gesehen. Doch das Bild ändert sich. Mehr und mehr Wärmepumpen am Markt sind in der Lage, auch hohe Vorlauftemperaturen zu liefern.

Hinzu kommt, dass das Gebäudeenergiegesetz (GEG) bei umfänglichen Gebäudesanierungen dezidiert vorschreibt, was energetisch mindestens erzielt werden muss. Deswegen vollzieht sich im Bestandsbau ebenfalls die Entwicklung zu höheren Dämmstandards plus Austausch fossiler Zentralheizungen gegen Erneuerbare-Energien-Systeme, wobei auch hier Wärmepumpen verstärkt zum Einsatz kommen.

Gebäudeplanung in neuem Fokus

Damit fokussiert sich die Gebäudeplanung/Sanierung aber auch auf das Thema kontrollierte Wohnraumlüftung (KWL). Das GEG geht bei seinen Berechnungen von „genormten“ Menschen mit genormtem Lüftungsverhalten und somit von einem Luftwechsel von 0,7 h-1 aus. Der Lüftungswärmeverlust in der Praxis stellt sich aber oft ganz anders dar. Durch falsches Nutzerverhalten – Stichwort gekippte Fenster – kann er durchaus bei 2,0 h-1 liegen.

In einem internen Strategiepapier des renommierten Instituts für Technische Gebäudeausrüstung Dresden (iTG), das im Auftrag für die Pluggit GmbH erstellt wurde, kommen die Autoren zu folgendem Ergebnis: Die Lüftungswärmeverluste in modernen, energieeffizienten Gebäuden erreichen eine Größenordnung von 50 % und mehr, bezogen auf die gesamten Wärmeverluste eines Gebäudes. Das Strategiepapier belegt beim Einsatz von KWL deutliche Einspar- und Effizienz-Ergebnisse.

Es zeigt sich auch, dass in der typischen Heizperiode (Außentemperatur -10 °C bis +10 °C) mit der heute marktüblichen Anlagentechnik (Wärmerückgewinnung 85 % und elektrische Leistungsaufnahme der Ventilatoren 0,25 W/(m3/h)) äquivalente Leistungszahlen in einem Bereich von ca. 11 bis 25 ergeben. Zum Vergleich: Leistungszahlen von Wärmepumpen liegen typischerweise in einem Bereich von ca. 3 bis 6.

Prinzip der Wärmerückgewinnung

Bei der Kombination einer kontrollierten Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung und einer Wärmepumpe übernimmt Letztere die Erwärmung des Hauses und des Warmwassers. Die in der Abluft enthaltene Wärme wird im Wärmetauscher der Lüftung auf die Zuluft übertragen. Bis zu 90 % der Wärmeenergie lassen sich so zurückgewinnen. Zudem kann durch den Einsatz der Lüftungsanlage z. B. der Trägheit einer Fußbodenheizung entgegengewirkt werden.

Das Prinzip der Wärmerückgewinnung ist im Grunde genommen recht einfach: Genutzt wird die in der warmen, feuchten Luft enthaltene Energie, z. B. aus Küche, Bad, WC („Abluft “), um die kalte „Außenluft “ vorzuwärmen. Diese wird als „Zuluft “ den Aufenthaltsräumen wie Wohn-, Schlaf-, Kinder- und Arbeitszimmer zugeführt. Da die Luft ströme im Wärmetauscher des Lüftungsgerätes voneinander getrennt sind, werden dabei keine Gerüche oder Verunreinigungen ausgetauscht. Die zurückgewonnene Wärme ist mehr als 15-mal so groß wie die elektrische Energie, die fü r den Antrieb der Ventilatoren aufgewendet werden muss.

Blick in die Installationspraxis

Im Neubau wird die kontrollierte Wohnraumlüftung von Anfang an mit in die Planung einbezogen. Die Installation richtet sich dabei u. a. nach dem idealen Prinzip der Querlüftung unter Ausnutzung des Coanda-Effekts, dass Luft in der Fließrichtung bis zu einem gewissen Grad auch gekrümmten Bahnen folgt. Die Position des Luftauslasses lässt sich relativ frei wählen, sodass die Luft den Raum gut durchströmt und ein möglichst großes Raumvolumen erfassen kann. Dank der „iQoanda“-Luftauslässe aus dem Pluggit-System erreicht die frische Luft hohe Eindringtiefen in den Raum und muss nicht, wie bei anderen Systemen, mit hoher Geschwindigkeit durch den Raum geblasen werden.

Aber auch die Integration bei der nachträglichen Sanierung eines Hauses ist kein Hexenwerk, weil es dafür durchdachte Lösungen gibt. So kann z. B. die patentrechtlich geschützte „PluggFlex“-Ringverteilung unauffällig unter der Decke verlegt werden. Die vorhandene Raumhöhe bleibt bei dem Einbau des „refresh“-Frischluftsystems voll erhalten. Dies schützt auch vor Mängelanzeigen, welche durch das Abhängen von Decken und eine damit verbundene Reduzierung der Raumhöhe ggf. zu erwarten sind. Mit den „PluggFlex“- Kanälen lassen sich auch andere Gewerke wie Elektro verlegen, wie z. B. Kabel, um sie in das Verteilsystem zu integrieren, ohne Decken oder Wände zu öffnen.

Fazit: Antwort auf moderne Anforderungen

In der Vergangenheit waren Gebäude oft so undicht, dass allein durch die Infiltration genug Lüftung für Wohngebäude bereitgestellt wurde. Doch heute werden die Gebäude immer dichter ausgeführt. Um möglichst viel Energie im Haus zu halten, statt sie zu verlieren, sind kontrollierte Wohnraumlüftungen Bestandteil eines zeitgemäßen Konzepts. Zunehmend Bedeutung gewinnen sie in diesem Umfeld auch im Bereich Raumluftfeuchte, im Neubau ebenso wie im Bestand. In Kombination mit Wärmepumpen ergeben sich weitere Synergien: Die von der Lüftung vorgewärmte Raumluft muss von der Wärmepumpe weniger angehoben werden. Die Kombination aus einer Wärmepumpe mit einer Lüftung senkt somit auch den Heizenergiebedarf. Im Ein- und Mehrfamilienhaus sowie im Geschosswohnungsbau übernimmt der Heizungsbauer nach wie vor die Installation sowohl der Lüftungsanlage als auch des Heizungssystems. Reiner Lüftungsbau kommt erst in Bürogebäuden und gewerblichen Objekten zum Einsatz

https://pluggit.com

 

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Fri, 20 Jan 2023 06:56:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/9/1/csm_HAUT_20221125_036_01_17_picture-0001_c8708bf46d.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/9/1/csm_HAUT_20221125_036_01_17_picture-0001_dc53d7f7a5.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/HAUT_20221125_036_01_17_picture-0001.jpg
news-34078 Roth Werke: Neuer Heizkreisverteiler aus Edelstahl https://www.ikz.de/heizungstechnik/news/detail/roth-werke-neuer-heizkreisverteiler-aus-edelstahl/ Neu im Sortiment der Roth Werke sind Heizkreisverteiler aus Edelstahl. Es gibt sie mit Thermostatventilen oder mit dynamisch arbeitenden Thermaset-Ventilen. Bei beiden Ausführungen sind Durchflussanzeigen im Vorlaufstamm montiert. Der Anschluss von bis zu 16 Heizkreisen ist möglich.   

Laut Roth punkten die Heizkreisverteiler mit robusten Schnellmontage-Halterungen, vereinfachte Einstellmöglichkeiten und einen hohen Korrosionsschutz aufgrund der Materialauswahl. Jeder Heizkreis ist unabhängig voneinander einstellbar und absperrbar. Die Durchflussanzeigen im Heizungsvorlauf dienen der Kontrolle der eingestellten Durchflussmengen. Die Einstellung der Durchfluss-Sollwerte für die Heizkreise und somit der hydraulische Abgleich erfolgt an den Ventilen. „Auf diese sind Stellantriebe montierbar – zusammen mit den zugehörigen Raumbediengeräten und Raumthermos­taten ergibt sich eine bedarfsgerechte und dem Nutzer-Wohlempfinden angepasste Einzelraumregelung“, heißt es von Roth. 

Bei der Thermaset-Variante werden auch im Teillastbetrieb die eingestellten Durchflusswerte der einzelnen Heizkreise konstant gehalten und somit eine Über- oder Unterversorgung der Heizkreise unterbunden. Die berechnete Durchflussmenge ist jeweils an der Durchflussanzeige ablesbar. Das Sichtrohr der Durchflussanzeige ist im Betrieb austauschbar.

 

Roth Werke GmbH, Am Seerain 2, 35230 Dautphetal, Tel.: 06466 922-0, service@roth-werke.de, www.roth-werke.de

 

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Thu, 19 Jan 2023 10:30:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/2/a/csm_60_Roth_HKV_Edelstahl_3da2edb10c.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/2/a/csm_60_Roth_HKV_Edelstahl_6ee505b4b6.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_23_01/60_Roth_HKV_Edelstahl.jpg
news-34062 Seminare, Workshops, Tagungen https://www.ikz.de/medien/ikz-haustechnik/heftarchiv/jahrgang-2023/ausgabe-01/news/detail/seminare-workshops-tagungen-839f979dbc/ Technische und betriebswirtschaftliche Qualifizierungsangebote für das SHK-Fachhandwerk und TGA-Planer.  

Veranstaltung, Inhalt:

Kaut Klimaseminare: Panasonic Kühl- und Heiztechnik 
Auch im Jahr 2023 führt die Alfred Kaut GmbH & Co. ihre Technikseminare fort. Inhaltlich werden aktuelle Themen behandelt, die sich an der Supportarbeit orientieren. Darüber hinaus werden Informationen zu Installation, dem Service, der Diagnosesoftware und der GLT sowie ein kurzer Überblick über die Panasonic-­Neuheiten gegeben. 

Die bundesweiten Basisseminare widmen sich der theoretischen Wissensvermittlung. Die Intensivseminare beinhalten zusätzlich zu den theoretischen Inhalten praktische Tipps zum Handling von Störungen und zum Service. 

Daneben bietet Kaut individuelle Fachseminare an. Den Schwerpunkt bestimmt der Kunde. 

 

Datum, Ort:

Basis­seminare:
7. 2., Nürnberg
8. 2., München
9. 2., Stuttgart
1. 3., Frankfurt
2. 3., Kassel

Intensiv­seminare:
14. 2., Wuppertal
23. 2., Wuppertal

 

Kosten:

Kostenfrei

 

Veranstalter:

Alfred Kaut GmbH & Co.
Wuppertal
Tel.: 0202 2682 - 0
info@kaut.de
www.kaut.de

 


Veranstaltung, Inhalt:

Mitsubishi Electric: Trainingsprogramm für Klima- und Lüftungstechnik
Das aktuelle Schulungsprogramm „Wissenstraining 2023“ setzt sich aus Online­kursen und Präsenzveranstaltungen zusammen. Neu im Vergleich zum vorherigen Jahr ist der Ausbau an Schulungen für Wärmepumpenlösungen. 

Die Techniktrainings zu den unterschiedlichen Produkten und Technologien des Unternehmens sind in Grundlagen-, Aufbau-, Experten- und Planungsseminare strukturiert. Darüber hinaus bietet Mitsubishi Electric Fortbildungen für die Arbeit im Büro und auf der Baustelle an, z. B. „Vom Servicetechniker zum Baustellenleiter“. Andere Trainings befassen sich mit juristischen Themen, z. B. in den Bereichen VOB und Gewährleistungsrecht. 

Darüber hinaus sind Hygieneschulungen nach VDI 6022 Kategorie A und B – als Basis- und Auffrischungskurs – Bestandteil des Trainingsprogramm bei ­Mitsubishi Electric.

 

Datum, Ort, Kosten:

Die Trainings für die Lüftungs- und Klimatechnik werden an elf Standorten in ganz Deutschland durchgeführt und um Online-Kompaktschulungen ergänzt. Alle Infos: www.mitsubishi-les.com

 

Veranstalter:

Mitsubishi 
Electric Europe B.V.
Ratingen
Tel.: 02102 486 - 0
les-training@meg.mee.com
www.mitsubishi-les.com

 

 

 

 

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Thu, 19 Jan 2023 09:29:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/e/csm_Termine_54b66edfcc.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/e/csm_Termine_439a4184dd.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/e/csm_Termine_1bcdcfa62d.jpg
news-34088 Erleichterung im NRW-Bauordnungsrecht für Wärmepumpen und PV-Anlagen https://www.ikz.de/detail/news/detail/erleichterung-im-nrw-bauordnungsrecht-fuer-waermepumpen-und-pv-anlagen/  

Düsseldorf.  Mitte Dezember vergangenen Jahres hat das NRW-Bauministerium das Bauordnungsrecht modifiziert. Der Erlass (bit.ly/3w79HC7) sieht u.a. Erleichterungen für die Aufstellung von PV-Anlagen und Luft/Wasser-Wärmepumpen vor. So können die Bauaufsichtsbehörden auf Antrag nun vom 3-m-Grenzabstand bei Wärmepumpen abweichen, sofern die immissionsschutzrechtlichen Anforderungen an den Lärmschutz erfüllt werden.

Erleichterungen gibt es auch bei den (Dach-)Abstandsflächen von Photovoltaikanlagen zu Brandwänden – zum Beispiel bei Doppelhäusern. Die Musterbauordnung bestimmt einen Abstand von mindestens 1,25 m. Der neue Erlass gestattet einen Mindestabstand von 0,50 m für PV-Module und Solarkollektoren, deren Außenseiten (Deckglas, Rückseitenglas und umlaufender Rahmen) und Unterkonstruktion aus nichtbrennbaren Baustoffen bestehen.

Wichtig: Die Entscheidung liegt stets im Ermessen der zuständigen Bauaufsichtsbehörde, die in begründeten Fällen vom Erlass des Ministeriums abweichen kann. Geplante Maßnahmen sind deshalb vor Baubeginn unbedingt anzuzeigen.

 

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Thu, 19 Jan 2023 08:42:26 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/2/9/csm_440_GDTS_700_024ef2c723.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/2/9/csm_440_GDTS_700_64f8ac292e.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/user_upload/440_GDTS_700.jpg
news-33993 Volle Power https://www.ikz.de/medien/ikz-fachplaner/heftarchiv/jahrgang-2022/ausgabe-17/news/detail/volle-power/ Zu einer Heizungsanlage gehören eine Druckhaltung, Entgasung und Nachspeisung. Diese Systeme müssen aufeinander abgestimmt sein, sollen sie eine störungsfreie Wärmeversorgung effizient gewährleisten  

In einer Heizungsanlage ist ein störungsfreier Volumen- und Massenstrom die Grundlage für die bedarfsgerechte und effiziente Verteilung des Heizungswassers. Zeitgleich ist Wasser ein inkompressibles Medium, das einer temperaturbedingten Volumenausdehnung unterliegt. Daher kommen Druckhaltesysteme zum Einsatz, die die Volumenausdehnung in gewünschten Parametern ermöglichen. Eine weitere wichtige Maßnahme ist die Entgasung des Heizungswassers

Für jeden Zweck die passende Druckhaltung

Damit die temperaturbedingte Volumenausdehnung erfolgen kann, sind Systeme zur Druckhaltung erforderlich. Hersteller bieten hierzu sowohl statische als auch dynamische Druckhaltetechnologien an, wobei sich im Bereich der dynamischen Druckhaltesysteme pumpenunterstützte und kompressorunterstützte Systeme unterscheiden lassen.

Das MAG (Membran-Druckausdehnungsgefäß) beispielsweise – eine statische Druckhaltung – ist ein mit einer Membrane ausgestatteter Druckbehälter. Die am meisten verbreitete Bauform hat eine Halbmembrane. Sie unterteilt das Gefäß in einen Gas- und einen Wasserraum, wobei gasseitig ein auf die jeweilige Anlage abgestimmter Druck vorherrscht. Die Halbmembrane ist fest in das Gefäß eingebunden und nicht tauschbar. Dimensioniert wird das MAG entsprechend des Ausdehnungsvolumens, das im Wesentlichen vom Gesamtvolumen und der Anlagentemperatur abhängt. In einer anderen Variante gelangt das Anlagenwasser in eine Vollmembrane genannte Blase und hat somit keinen Kontakt zur Behälterwand. Die Vollmembrane kann tauschbar sein.

Membran-Druckausdehnungsgefäße werden meist mit einem Standardvordruck ausgeliefert, z. B. 1 bar oder 1,5 bar. Dieser Standardvordruck stimmt jedoch kaum mit dem in einer Anlage benötigten Druck überein. Bei der Inbetriebnahme ist deshalb der Vordruck unbedingt auf die Anlagenverhältnisse anzupassen.

MAGs sollten einmal jährlich gewartet werden, um die Funktionsfähigkeit der Druckhaltung sicherzustellen. Dabei wird unter anderem der Vordruck kontrolliert. Verliert ein Membran-Druckausdehnungsgefäß an Vordruck, kann es sich bereits im kalten Anlagenzustand komplett mit Wasser füllen und seine Funktion im laufenden Heizbetrieb einbüßen.

Gleich dem MAG sind Kompressordruckhalteanlagen mit einem druckfesten Ausdehnungsgefäß bestückt. Auch hier ist die innenseitig mit Heizungswasser gefüllte Membrane von einem Gaspolster umschlossen. Das Ausdehnungsvolumen im Gasraum wird bei der Kompressordruckhalteanlage von einem Sensor erfasst. Eine Steuereinheit regelt entsprechend dem Lastzustand in der Heizungsanlage den Druck im Gefäß, wobei der Kompressor entweder Umgebungsluft ansaugt, um den Druck im Ausdehnungsgefäß zu erhöhen, oder ein Magnetventil Luft ablässt.

Bei der Pumpendruckhalteanlage bringt dagegen eine Pumpe das Wasser aus dem Ausdehnungsgefäß auf den erforderlichen Systemdruck. Diese Anlage ist mit einem drucklosen Ausdehnungsgefäß mit Membrane oder Blase ausgestattet, da hier kein Überdruck im Gefäß vorherrschen muss.

Der Sauerstoff eintrag ist sowohl bei einer Kompressordruckhaltung, bei einer Pumpendruckhaltung oder auch einem Membran-Druckausdehnungsgefäß stark abhängig vom Material der Membrane oder der Blase. Diese bestehen z. B. aus Isobuten-Isopren-Kautschuk (Butyl). Neben diesem sehr gut geeigneten Werkstoff kommen auch Styrol-Butadien-Kautschuk (SBR) und Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM) zum Einsatz. Allerdings diff undiert Sauerstoff bei den beiden letztgenannten Werkstoff en wesentlich leichter in das Heizungswasser.

Pumpendruckhalteanlagen können je nach Hersteller bis zu 100 % des Volumens des Ausdehnungsgefäßes nutzen. Deshalb sind diese Anlagen bei steigender Anlagengröße und höherem Ausdehnungsvolumen bzw. Anlagendruck im Vergleich zu einem Membran-Druckausdehnungsgefäß meist kostengünstiger. Ein Beispiel: Wird für eine Anlage ein Ausdehnungsvolumen von 10 000 l berechnet, sind beim Einsatz eines MAG mindestens 20 000 l Gesamtvolumen erforderlich – bei höherem Anlagendruck kann das benötigte Gesamtvolumen des Gefäßes schnell auf über 80 000 l steigen. Eine Pumpendruckhalteanlage kommt dagegen unabhängig vom Anlagendruck mit einem 10 000-l-Gefäß aus.

Zuverlässig arbeitende Anlagen

Damit eine Anlage effizient und störungsfrei arbeiten kann, ist es darüber hinaus erforderlich, Gase aus dem Heizungswasser zu entfernen. Freie Luft, Luftblasen und gelöste Gase erhöhen das Korrosionsrisiko und sind oftmals die Ursache für eine schlechte Wärmeübertragung und Störungen.

Freie Luftblasen entstehen primär im Kessel. Dabei werden die im Heizungswasser befindlichen gelösten Gase bei hohen Temperaturen frei. Dort werden sie als Bläschen vom Systemwasser mitgerissen und gelangen in strömungsberuhigte Zonen und an Hochpunkte einer Anlage.

An den Hochpunkten ist eine manuelle Entlüftung möglich. Automatische Entlüfter vereinfachen den Vorgang deutlich, da hier ein Schwimmerschalter bei Bedarf ein Ventil öffnet, um die Luft abzulassen. Einfache Entlüfter aber bergen das hohe Risiko einer Leckage – im Gegensatz zu automatischen Großentlüftern.

Auch ist es möglich, Luftblasen mittels Luftabscheider zu entfernen. Im Gegensatz zu einem reinen Entlüftungsventil kann der Luftabscheider die Luftblasen direkt aus dem fließenden Heizungswasser abtrennen. Um die im Kessel entstehenden Luftblasen bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt abscheiden zu können, bietet es sich an, den Luftabscheider im Vorlauf des Kessels zu installieren. Der Abscheidegrad kann je nach Vorlauftemperatur über 90 % betragen.

Entlüfter und Luftabscheider sondern allerdings nur die Gase ab, die in Form von freier Luft und als Luftblasen im System vorhanden sind. Gelöste Gase werden dagegen nicht erreicht. Dabei können auch gelöste Gase unter bestimmten Betriebsbedingungen zu einer Luftblasenbildung führen. Dies kommt insbesondere bei höheren Gebäuden und hohen Vorlauftemperaturen ›90 °C zum Tragen. Durch den niedrigen Anlagendruck an den höchsten Stellen im Gebäude bilden sich die Luftblasen. Mittels einer Entgasung lassen sich die im Wasser enthaltenen gelösten Gase, Luft blasen und freie Luft zuverlässig entfernen.

Entgasertechniken

Oft wird versucht, vorhandene Luft bei der Erstinbetriebnahme durch Spülen mit hoher Wassergeschwindigkeit aus dem System zu entfernen. Trotzdem können hier Restluft mengen aufgrund von Luft taschen bleiben.

Gleichwohl ist auch hier eine nahezu vollständige Entgasung von Anlagenwasser möglich. Die Basis hierfür ist das physikalische Verhalten von Gasen in Flüssigkeiten. So kann laut dem Henry-Gesetz, benannt nach dem englischen Chemiker William Henry, eine Flüssigkeit mehr Gase in gelöster Form aufnehmen, wenn der Druck steigt. Sinkt der Druck, so werden gelöste Gase in Form von Blasen freigesetzt.

Vakuumentgasung

Ein Eff ekt, den sich die Vakuumentgasung zunutze macht. Hierzu wird ein Teil des Heizungswassers in einen Entgasungsbehälter geleitet, während eine Pumpe kontinuierlich Wasser aus diesem Behälter zurück in die Anlage fördert. Der Zulauf wird nun regelmäßig geschlossen. Das dadurch im Entgasungsbehälter entstehende Vakuum lässt die im Wasser enthaltenen Gase nahezu vollständig freisetzen. Diese Gase sammeln sich im oberen Teil des Behälters, während das nunmehr entgaste Wasser in die Anlage zurückgepumpt wird. Durch das Öff nen des Zulaufs strömt wieder frisches Heizungswasser in den Entgasungsbehälter, wodurch die freigesetzten Gase über ein Ventil nach außen geschoben werden.

Vakuum-Sprührohrentgasung

Eine weitere Variante ist die Vakuum-Sprührohrentgasung. Bei diesem Verfahren wird in einem Sprührohr ein Vakuum erzeugt. Durch das Einsprühen und die große Kontaktfläche innerhalb der erzeugten Sphäre lösen sich die enthaltenen Gase nahezu vollständig aus dem Fluid. Während das entgaste Wasser anschließend zurück in die Anlage gepumpt wird, wird das frei gewordene Gas über ein Ventil entfernt. Reflex Winkelmann bietet hierzu die Produktreihe „Servitec“ an.

Venturi-Prinzip

Eine besondere und geräuscharme Form der Vakuumerzeugung ist das Venturi-Prinzip. So arbeitet beispielsweise die Vakuum-Entgasungstechnologie „Spiro-Vent Superior S250“ von Spirotech mit dem selbst entwickelten „Venturi-Loop“. Dabei erzeugt ein Venturi-Rohr in Kombination mit einer drehzahlgeregelten Kreiselpumpe das Vakuum im Entgasungsbehälter, wobei der Unterdruck während der Entgasung permanent überprüft wird. Dadurch lässt sich die Pumpenleistung bei Bedarf anpassen und ein sehr leiser und nahezu vibrationsfreier Betrieb gewährleisten. Das Wasser aus dem Heizungssystem wird über eine Düse in den Behälter eingesprüht. Dabei werden gelöste Gase wirkungsvoll freigesetzt. Diese Gase sammeln sich im oberen Teil des Behälters. Von dort werden die Gase über das automatische Entlüftungsventil entfernt, sobald die Pumpe anhält und sich der Behälter mit Wasser füllt.

Pumpendruckhaltung

Heizungswasser lässt sich auch mit einer Pumpendruckhalteanlage in einem begrenzten Umfang entgasen. Allerdings nicht durch Erzeugung eines Vakuums, sondern durch Druckentspannung. Dazu wird Heizungswasser regelmäßig mit einem Systemdruck von beispielsweise 3 bar in den drucklosen Ausdehnungsbehälter geleitet, wo es auf Atmosphärendruck entspannt und entgast – allerdings in einem im Vergleich zur Vakuumentgasung geringerem Umfang.

Entgasung und Druckhaltung gehören zusammen

Durch die Entgasung wird das Heizungswasser untersättigt. Deshalb nimmt das entgaste Heizungswasser nach Wiedereinspeisung in den Heizkreislauf dort befindliche Gase auf. Dieser kontinuierliche Kreislauf ermöglicht die Entgasung des gesamten Systemwassers auch bei komplexen und weitverzweigten Heizungssystemen.

Reine Entgasungsstationen haben nicht die Funktion einer Druckhaltung, weshalb sie mit einem Druckhaltesystem kombiniert werden müssen. Um auch das Nachspeisewasser mit möglichst hoher Qualität einzuspeisen, bietet es sich an, die Wasseraufbereitung, die Nachspeisung und die Entgasung miteinander zu kombinieren. So könnte beispielsweise ein Vakuumentgaser automatisch enthärtetes oder vollentsalztes Wasser nachspeisen, sobald der Mindestbetriebsdruck unterschritten ist.

Moderne Leittechnik

Viele Anlagen lassen sich inzwischen auch in eine Gebäudeleittechnik einbinden. Eine Option, die vor allem im industriellen Bereich nachgefragt wird. Für die Einbindung von Großanlagen in die Gebäudeleittechnik stellen die Hersteller unterschiedliche Ausbaustufen zur Verfügung. Angefangen bei der einfachen analogen Schnittstelle mit Sammelfehler bis hin zu Webanwendungen oder BUS-Systemen, die den Zugriff von einer Leitwarte ermöglichen, um Betriebs- und Störungsmeldungen zu quittieren, Geräte zu parametrieren und Betriebsparameter auszulesen.

Es ist möglich, Systeme in Netzwerke einzubinden und über einen PC oder mobile Endgeräte zu steuern. Eine Fernüberwachung bietet sich besonders für Großanlagen an. Diese bestehen meist aus zentralen Heizzentralen, die nicht permanent personell überwacht sind. Hier werden über webbasierte Benutzeroberflächen oder über ein Serviceinterface das Anlagenschema und weitere Parameter angezeigt. Steuereinheiten ermöglichen zudem den maßgeschneiderten Datenaustausch.

Autorin: Carola Tesche, freie Journalistin

 

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Thu, 19 Jan 2023 07:27:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/3/5/csm_IKZF_20221125_018_01_17_picture-0001_4c5998f65a.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/3/5/csm_IKZF_20221125_018_01_17_picture-0001_cbd79715ce.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/IKZF_20221125_018_01_17_picture-0001.jpg
news-34087 ZVSHK: Hilfe für geflutete Werkstätten https://www.ikz.de/detail/news/detail/zvshk-hilfe-fuer-geflutete-werkstaetten/  

Sankt Augustin.  Die Folgen der Flutkatastrophe an Ahr, Erft und weiteren Flüssen werden immer noch beseitigt, so auch im Berufsbildungszentrum Euskirchen (bze). Die überbetriebliche Ausbildung lag brach. Freiwillige richteten die Räume wieder her, aber wichtiges Werkstattinventar blieb zerstört. Nun gibt es Modernisierungspläne. Zu deren Umsetzung steuerte auch das Berufsförderungswerk der Gebäude- und Energietechnikhandwerke Spendenmittel bei.

Bei einer symbolischen Scheckübergabe überreichte im Dezember letzten Jahres Joachim Butz, ZVSHK-Vorstandsmitglied und Vorsitzender des Berufsförderungswerks, dem bze 60000 Euro. Man wolle ein deutliches Zeichen setzen, das Ausbildungszentrum in Euskirchen sei wichtig, es stärke das SHK-Handwerk“, sagte Butz. Die 16 neu angeschafften Werktische seien erst der Anfang für weitere Entwicklungen. Jochen Kupp vom bze verwies auf Pläne für eine Schulungswand zur Lüftungstechnik und eine Demoanlage für die Photovoltaikschulung.

Die gesamte Spendensumme, die das Berufsförderungswerk bislang an Handwerker im Ahrtal und in der Region Euskirchen auszahlen konnte, beträgt über 350000 Euro.

 

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Wed, 18 Jan 2023 11:43:05 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/8/c/csm_Fluthilfe_bze_7dd178e9c7.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/8/c/csm_Fluthilfe_bze_f050bcb483.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/user_upload/Fluthilfe_bze.jpg
news-34086 Drei von vier Hausbesitzern denken über Solardach nach https://www.ikz.de/detail/news/detail/drei-von-vier-hausbesitzern-denken-ueber-solardach-nach/  

Berlin.  Drei von vier privaten Eigentümern eines Hauses mit geeignetem Dach denken über die Anschaffung einer Solaranlage nach bzw. können sich dies vorstellen. Von diesen gab jeder Fünfte an, die Anschaffung für die kommenden 12 Monate zu planen. Diese und weitere Ergebnisse einer Repräsentativbefragung im November letzten Jahres stellte der Auftraggeber, der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW Solar), Ende Dezember vor. Durchgeführt wurde die Befragung vom Institut YouGov, 1022 Hausbesitzer nahmen teil.

Von den Hausbesitzern, die für ihr Dach die Anschaffung einer Solaranlage überlegen, interessieren sich 80 % für einen Solarstrom-Speicher, wobei von diesen 12 % eine Anschaffung in den nächsten 12 Monaten planen. Als Gründe nennen 61 % der solarinteressierten Hausbesitzer steigende Strompreise, gefolgt von Unabhängigkeit von Energieversorgern (52 %) sowie Umwelt- und Klimaschutz (39 %). Die Finanzierung wollen 32 % aus Erspartem bestreiten, rund ein Viertel (26 %) denkt an einen Kredit, zumindest anteilig. Ein weiteres knappes Viertel (23 %) überlegt in Richtung Anlagenleasing.

Laut BSW liegen die seit 2005 ermittelten Geschäftsklima- und -erwartungsindizes auf einem Allzeithoch. So lag die neu installierte PV-Leistung 2022 bei rund 7,7 Gigawatt (GW), ein Anstieg um ca. 30 % gegenüber dem Vorjahr mit rund 6 GW neu installierter PV-Leistung. Man gehe von einem länger anhaltenden Solarboom aus, so Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig. Nachholbedarf sehe der Verband bei den Investitionsbedingungen im gewerblichen Bereich. Die Hindernisse seien noch groß, aber das Interesse von Unternehmen an einem Solardach nehme zu.

 

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Wed, 18 Jan 2023 09:35:04 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/c/a/csm_PG_Immobilienbesitzer_67685feda6.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/c/a/csm_PG_Immobilienbesitzer_3d0edbf07c.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/user_upload/PG_Immobilienbesitzer.jpg
news-34043 Mitsubishi: VRF-Technologie um mehrere Produkte erweitert https://www.ikz.de/klima-lueftungstechnik/news/detail/mitsubishi-vrf-technologie-um-mehrere-produkte-erweitert/ Mitsubishi Electric stellt aus dem Produktbereich „Air to air“ einige Neuheiten vor. Dazu zählen u.a. VRF-Geräte der „City Multi“-Serie sowie Split-Klimageräte in der „M-Serie“.   

In der „M-Serie“ ersetzt das neue Wandgerät „MSZ-AY“ das bisherige Modell „MSZ-AP“. „Durch die Optimierung des Gerätes wird die Effizienz sowohl im Heiz- als auch im Kühlbetrieb weiter gesteigert“, heißt es vonseiten des Anbieters. Die Schall­emissionen liegen bei 18 dB(A). Das bedeute zusammen geringere Betriebskosten und einen höheren Komfort für den Nutzer. 

Zur „City Multi“-Serie gehören wassergekühlte Außengeräte. Durch die Wärmerückgewinnung ist es möglich, dass im Vergleich zu luftgekühlten Außengeräten überschüssige Wärme nicht an die Außenluft abgegeben werden muss, sondern über den Energieträger Wasser abtransportiert wird. Wird dieses Wasser beispielsweise über den Wärmeübertrager eines Pufferspeichers geführt, kann diese Energie zur Warmwasserkonditionierung genutzt werden. 

Eine hervorzuhebende Besonderheit ist das „VRF R2-System“. Damit ist simultanes Heizen und Kühlen mit nur zwei Rohrleitungen möglich. Wärmeenergie, die beim Kühlen entnommen wird, lässt sich zum Heizen anderer Räume nutzen. „Vor allem in Hotels oder großen Bürokomplexen ist dies eine äußerst energieeffiziente Lösung“, unterstreicht Mitsubishi Electric. Durch den Einsatz spezieller Booster- und Wärmeübertragereinheiten kann zusätzlich Trinkwasser auf bis zu 70°C erwärmt werden.

 

Mitsubishi Electric Europe B.V., Mitsubishi-Electric-Platz 1, 40882 Ratingen, Tel.: 02102 486-0, les@meg.mee.com, www.mitsubishi-les.com

 

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Wed, 18 Jan 2023 09:09:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/9/5/csm_30_Mitsubishi-Electric-VRF_a2fef138af.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/9/5/csm_30_Mitsubishi-Electric-VRF_b54a76cec2.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Fachplaner/FP_22_18/30_Mitsubishi-Electric-VRF.jpg