IKZ: Neueste Nachrichten https://www.ikz.de/ Die neuesten Nachrichten der IKZ-Magazine vom STROBEL VERLAG de TYPO3 News Mon, 20 May 2024 23:02:29 +0200 Mon, 20 May 2024 23:02:29 +0200 TYPO3 EXT:news news-35502 LINK3: Schichtenspeicher für Ein- und Zweifamilienhäuser /heizungstechnik/news/detail/link3-schichtenspeicher-fuer-ein-und-zweifamilienhaeuser/ Kompakt und leistungsstark – so beschreibt LINK3 seinen Schichtenspeicher „ECOLINK-New“ für kleinere Heizanlagen. Das Einstiegsmodell (Volumen 500 Liter) liefert Warmwasser für bis zu zwei Haushalte. Dabei kann der Speicher sowohl mit einer Wärmepumpe bis ca. 12 kW als auch mit anderen Wärmeerzeugern bis 30 kW eingesetzt werden.   

Laut LINK3 liefert der Speicher 350 l Warmwasser von 45°C bei Warmwasserzone 65°C/Heizungszone 40°C und einer Dauerzapfung 10 l/min. „Eine Vermischung der drei Temperaturzonen wird durch strömungsentkoppelnde Schichttrennplatten und Gegenstrom-Tauschertechnik verhindert“, erklärt das Unternehmen und nennt als Ergebnis: „Bis zu 30% Stromeinsparung bei Wärmepumpen und hohe Einsparungen in der Wartung und Instandhaltung.“ Der Schichtenspeicher enthält einen Bereich, der das Ausdehnungswasser der Heizanlage aufnimmt, sodass „ein separates MAG in der Regel nicht notwendig ist“. 

 

LINK3 GmbH, Wissenspark, Urstein Süd 13/3/5, A-5412 Puch bei Hallein, Tel.: +43 720 710994, office@link3.at, www.link3.at

 

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Mon, 20 May 2024 07:17:00 +0200 /fileadmin/_processed_/d/7/csm_81_LINK3_7a9eb3bb50.jpg /fileadmin/_processed_/d/7/csm_81_LINK3_67e58feac0.jpg /fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_24_04/81_LINK3.jpg
news-35493 Arbeitsrecht – Relevanz von AU-Bescheinigungen nach einer Kündigung prüfen /detail/news/detail/arbeitsrecht-relevanz-von-au-bescheinigungen-nach-einer-kuendigung-pruefen/ Der Beweiswert von (Folge-)Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen kann „erschüttert“ sein, wenn der arbeitsunfähige Arbeitnehmer nach Zugang der Kündigung eine oder mehrere Folgebescheinigungen vorlegt, die passgenau die Dauer der Kündigungsfrist umfassen, und er unmittelbar nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses eine neue Beschäftigung aufnimmt.   

Ähnlich gelagert könnten sich auch Fälle nach Abschluss eines Aufhebungsvertrags darstellen. Für die sog. Erschütterung des Beweiswerts dieser Bescheinigungen ist es nicht entscheidend, ob der Arbeitgeber oder der Arbeitnehmer gekündigt hat. Ebenfalls unwesentlich ist es, ob für den Beweis der Arbeitsunfähigkeit eine oder mehrere Bescheinigungen vorgelegt werden. Entscheidungsrelevant indes ist stets eine einzelfallbezogene Würdigung der Gesamtumstände (Quelle: Bundesarbeitsgericht, Az.: 5 AZR 137/23).

 

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Sun, 19 May 2024 08:08:00 +0200 /fileadmin/_processed_/5/5/csm_Arbeitszeugnis_2b1d5077d2.jpg /fileadmin/_processed_/5/5/csm_Arbeitszeugnis_f8a8543942.jpg /fileadmin/news_import/Arbeitszeugnis.jpg
news-35491 Erstmals Preis für Handwerksgeschichte verliehen /detail/news/detail/erstmals-preis-fuer-handwerksgeschichte-verliehen/ Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) hat am 31. Januar dieses Jahres zum ­ersten Mal den Preis für Handwerksgeschichte verliehen. Zu den Preisträgern zählt die Innung ­Sanitär Heizung ­Klempner ­Klima ­Berlin. Sie hat ihre 400jährige Innungsgeschichte aufbereitet. Der ZDH würdigte sowohl das um Mitgliederquellen erweiterte Innungsarchiv als auch die ­„fundierte und anschauliche Festschrift“ zum Jubiläum. Insgesamt gingen 71 Bewerbungen ein.   

„Das Handwerk ist nicht nur eine zentrale Säule der Wirtschaftskraft Deutschlands, sondern integraler Bestandteil unserer Kulturgeschichte”, sagte ZDH-Präsident Jörg ­Dittrich bei der Preisverleihung, und ergänzte: „Wie reich und vielfältig der Beitrag des Handwerks dazu ist, wird nun mit dem Preis für Handwerksgeschichte ein Stück sichtbarer gemacht. Das ist gut, weil auch für Handwerkerinnen und Handwerker gilt: Wer den besten Weg in die Zukunft finden will, sollte wissen und darauf aufbauen, was bereits hinter einem liegt. Die eigene Geschichte und Tradition kann Inspirationsquelle für Inno­va­tio­nen sein.“ 

Weitere Preisträger sind die Seilerei + ­Flechterei Bernhard ­Muffler (Stockach) und die Main Bäcker Hench GmbH ­(Mainaschaff). Die Urkunde mit besonderer Erwähnung für handwerksgeschichtliches Engagement ging an die „Fachgruppe Restauratoren im Handwerk e.V.“ (Raes­feld). An der Preisverleihung nahmen rund 100 Vertreterinnen und Vertreter aus der Handwerkspolitik, Handwerksforschung und Kultur teil.

 

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Sat, 18 May 2024 08:08:00 +0200 /fileadmin/_processed_/7/c/csm_73_ZDH_c1b7760beb.jpg /fileadmin/_processed_/7/c/csm_73_ZDH_98748a4cd5.jpg /fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_24_04/73_ZDH.jpg
news-35507 Helios: Wohnungslüftungsgerät jetzt auch im Dachgeschoss /klima-lueftungstechnik/news/detail/helios-wohnungslueftungsgeraet-jetzt-auch-im-dachgeschoss/ Das dezentrale Lüftungsgerät „KWL EcoVent Verso“ mit Wärmerückgewinnung von Helios kann von nun an auch in Schrägdächern installiert werden. Die Einführung neuer Rohbau-Sets ermöglicht die Platzierung im Drempel, wobei der Luftauslass über das Dach nach außen geführt wird.   

Neben den bereits vorhandenen Einbauvarianten bietet sich somit eine weitere Installationsmöglichkeit. Die Sets umfassen eine auch separat erhältliche Umlenkung inklusive Kondensatanschluss, eine Dachhaube in schwarzer oder roter Ausführung und ein dazu passendes Verbindungsstück. Alle Komponenten sind laut Hersteller optimal auf den Bauablauf abgestimmt, was einen schnellen und einfachen Einbau gewährleiste. Dafür sorge auch die um bis zu 1,5 m verlängerbare Luftleitung zwischen Umlenkung und Dachhaube, welche flexibel an die Installationsbedingungen angepasst werden könne. Die Ausführung eignet sich für Dachneigungen von 25 bis 45°.

 

Helios Ventilatoren GmbH + Co KG, Lupfenstr. 8, 78056 Villingen-Schwenningen, Tel.: 07720 606-0, info@heliosventilatoren.de, www.heliosventilatoren.de

 

 

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Fri, 17 May 2024 11:11:00 +0200 /fileadmin/_processed_/4/9/csm_82_Helios_9325eee95f.jpg /fileadmin/_processed_/4/9/csm_82_Helios_7ef9bfc741.jpg /fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_24_04/82_Helios.jpg
news-35517 Gebäudeenergiegesetz, Wärmepumpen und Förderungen im Rahmen BEG /detail/news/detail/gebaeudeenergiegesetz-waermepumpen-und-foerderungen-im-rahmen-beg/ Frühjahrstagung der Bundesfachgruppe SHK befasste sich mit aktuellen Heizungsfragen  

Für die Wärmewende ist die Wärmepumpe im Gebäudesektor in vielen Fällen eine gute Wahl, um einerseits das Heizsystem auf effiziente Weise zu modernisieren und andererseits auch die dringend gebotene CO2-Reduzierung voranzutreiben. Hinzu kommen kommunale Wärmenetze. Sie sollen langfristig weg von Öl und Gas führen. Mehr noch: Je nach Leitungsnetz der Versorger kann zukünftig auch Biomethan oder Wasserstoff als Energieträger ins regionale Angebot kommen. Als Akteur vor Ort besetzt das SHK-Handwerk wichtige Positionen – Details dazu standen im Vordergrund auf der Frühjahrstagung der Bufa SHK im April 2024 in Kiel.

 

Ein erklärtes Ziel der Bundesregierung war und ist, die Wärmepumpe als gute Wahl für eine neue Heizung in Szene zu setzen. Darauf hat die Heizungsindustrie reagiert und ihre Fertigungskapazitäten in den letzten Jahren deutlich ausgebaut. Mittlerweile gehören lange Lieferzeiten zur Vergangenheit. Als durchaus erfreulich wertet man in der Heizungsbranche, dass das System Wärmepumpe in 2023 sehr hohe Absatzzahlen (356000 Geräte) erreichen und dadurch mittlerweile einen Anteil von 27 % am Gesamtmarkt erzielen konnte.

Weitere Nachfrage viel zu niedrig

Ganz anders verhielt sich jedoch die Entwicklung bei den Neuanträgen, die im Jahresverlauf nur auf niedrigem Niveau bei der KfW eingingen. Einen erheblichen Peak gab es lediglich im Dezember 2023 – gleichsam eine „Jahresendrallye“, wie es auf einem Chart in der Bufa-Sitzung vermerkt war. Insgesamt kamen lediglich 112633 registrierte Neubestellungen in 2023 zusammen. 

Was aber, wenn sich die Kaufzurückhaltung aus den Monaten vor diesem Peak auch noch über Folgemonate fortsetzt und nicht zu einem beständigen Boom weiterentwickelt? Schon im vergangenen Herbst, als dieser Trend offensichtlich wurde, hatten die Experten aus den SHK-Landesverbänden und des ZVSHK skeptisch darüber diskutiert. 

Der Tenor der Diskussion in diesem Frühjahr: Dringend müsste es in den kommenden Monaten weitere Antragsschübe für die Wärmepumpe geben, wie sie bereits in 2022 mit insgesamt ca. 350000 Bewilligungen zu verzeichnen waren. Eine wünschenswerte Zielmarke von ebenso vielen Anträgen bis zum Jahresende 2024 wäre sonst nicht erreichbar. Die aktuellen Prognosen des ZVSHK belaufen sich auf max. 200000 Wärmepumpen für 2024. Die politische Zielsetzung für die Wärmepumpe lautet hingegen: Ab 2024 sollen 500000 Geräte jährlich in Betrieb gehen. Von diesem erklärten Ziel ist man jedoch weit entfernt.

Mit guter Beratung überzeugen

Sind es vollgefüllte Zentrallager, die inzwischen den Absatzdruck für die Wärmepumpe erhöht haben? Auch diese kritische Frage stellte man sich in der Bufa. Anlass dazu geben Entwicklungen in Regionen, in denen Energieversorger oder Baumärkte mit der Vermarktung der Wärmepumpe beginnen (möchten), ohne den Schulterschluss mit dem Innungshandwerk zu suchen.

Die Wortmeldungen beschränkten sich keineswegs auf das Für und Wider zum Vertriebsweg einer Wärmepumpe. Als ebenso wichtig erschienen Argumente aus ganz anderem Blickwinkel, nämlich aus der Perspektive erfolgreicher SHK-Unternehmen: Statt lediglich Verwerfungen im Markt kritisch zu bewerten oder auf eine Vereinfachung bei der komplexen Antragstellung für eine Wärmepumpenförderung zu hoffen, sei es vielmehr produktiver, sich jetzt in der Beratungsintensität und -qualität gut aufzustellen. Ob es um den kompetenten Überblick zu allen zur Verfügung stehenden Fördermöglichkeiten gehe oder um die Antragstellung zur Bewilligungen bei KfW bzw. BAFA – hier liege der Schlüssel, um bei der Auftragsvergabe für die Wärmepumpe punkten zu können. Das SHK-Handwerk sei in einer guten Position, den verunsicherten Investoren eine bestmögliche Orientierung für die Modernisierung der alten Heizung zu geben.

Förderung geschickt nutzen

Wie attraktiv derzeit eine Förderung im Einfamilienhaus sein kann, machte Dr.-Ing. Matthias Wagnitz (ZVSHK-Referent Heizung) an einem Beispiel deutlich: Statt 35000 Euro für den Tausch der alten Heizung gegen eine Luft/Wasser-Wärmepumpe veranschlagen zu müssen, bliebe einem Rentnerehepaar im Einfamilienhaus lediglich ein Eigenanteil von 14000 Euro für eine Heizungsmodernisierung. Er hatte dazu die zur Verfügung stehenden Fördermöglichkeiten geschickt zusammengestellt. Dies kann Heizungsfachbetriebe inspirieren, in ähnlicher Weise einem Kunden ein attraktives Angebot zu erstellen. 

Quellen für die Beratungskompetenz

Der Zentralverband bietet online eine Reihe von Unterstützungen an, damit sich SHK-Mitgliedsbetriebe in ihrer Beratungskompetenz auf einen aktuellen Stand bringen können. Eine Übersicht:

Stromversorgung braucht Netzausbau 

Mit dem langfristig angelegten Wechsel von fossilen Energieträgern zu strombasierten Wärmeerzeugern wird die Aufgabe für Netzbetreiber umso dringlicher, die zusätzlichen Verbrauchsleistungen im Niederspannungsnetz bis zur letzten Meile bereitzustellen und stabil zu halten. Schließlich erwarten Bürger, die in ihre Immobilien investieren möchten, dass die nötige Infrastruktur gegeben ist, damit von der Wärmepumpe über die Wallbox bis zu weiteren Verbrauchsstellen alles Nötige verfügbar ist.

Die Versorgungslage ist jedoch bundesweit sehr unterschiedlich und wird das nicht unbegrenzt leisten können. Daher sollen ab l. Januar 2024 installierte „Verbrauchseinrichtungen“ wie Wärmepumpen und Wall-Boxen in ihrer Abnahmeleistung vom jeweiligen Energieversorger gedrosselt werden können. Wie dies technisch gelöst werden soll, ist im Detail jedoch noch nicht definiert.

„Seit mehr als 20 Jahren weiß man, dass die Netze nicht ausreichend dimensioniert sind“, merkte Jakob Köllisch an. Der Handwerksunternehmer aus Neustadt/Weinstraße hat sowohl im SHK- als auch im Elektro-Bereich einen tiefen Einblick in beide Gewerke. Weil die Stromnetze trotz Mehrbelastung, Umbau und Neustrukturierung zwingend stabil gehalten werden müssen, prangerte er die Entwicklung an: „Die Diskussion um eine steuerbare Leistungsminderung für Wärmepumpe oder Wallbox ist letztlich eine Mangelverwaltung, die Geld verschlingt. Viel besser wäre, den Netzausbau zu forcieren!“

Leistungsbegrenzung kommt

Es sind viele Details, die in diesem Zusammenhang eine Rolle spielen – unmöglich, dass alle genannt werden können. In aller Kürze lässt sich aber in Bezug auf Wärmepumpe und Wallbox voraussagen, dass es eine Leistungsbegrenzung geben wird. Jedem Hausanschluss soll minimal 4,2 kW zur Verfügung bleiben, so die Planung.

Im Einfamilienhaus wird sich diese Reduzierung in den meisten Fällen lediglich auf das Abschalten des Heizstabes in der Wärmepumpe beschränken. Gibt es sowohl Wärmepumpe als auch Wallbox, soll pro Gerät noch etwas weiter reduziert werden. Die Ansteuerung erfolgt über das Smart Meter Gateway bzw. über ein entsprechendes Energiemanagement im Gebäude. Bei älteren Systemen ohne diese Technik soll anders verfahren werden.

Einzelheiten werden in den kommenden Monaten festgelegt, damit die Steuerung voraussichtlich 2025 durch die Bundesnetzagentur umgesetzt werden kann.

Zusammenarbeit mit Elektrohandwerk

Bereits das Thema Netzstabilisierung zeigt, dass die Auswirkungen beide Handwerke, SHK und Elektro, stark tangieren. Und die Kombination aus Wärmepumpe und PV-Strom vom eigenen Dach steht als weiteres Beispiel für Tätigkeiten, die im Interesse beider Handwerke liegen und bedient werden können. 

Vorausschauend haben beide Handwerksorganisationen vor geraumer Zeit auf regionaler Ebene Wege geebnet, um die partnerschaftliche Kompetenz ihrer Mitgliedsbetriebe zu unterstützen. Auf der Herbsttagung 2023 berichtete Thorsten Jakob über die beschlossene enge Zusammenarbeit in Hessen und Rheinland-Pfalz/Rheinhessen (www.liv-fehr.de).

Im Norden der Republik pflegen die beiden Gebäudetechnikverbände schon länger konstruktive Partnerschaften. In Niedersachsen sind es z.B. vier Innungen, die die Gewerke SHK + Elektro gemeinsam voranbringen – für die Wärmewende. 

Photovoltaikstrategie in kommenden Jahren

Schon in diesem und im nächsten Jahr soll der Zubau von PV-Anlagen sowohl auf Freiflächen als auch auf Gebäuden deutlich gesteigert werden und ab 2026 bis 2030 jeweils 11 Gigawatt pro Jahr ausmachen. Das ist die ambitionierte Zielsetzung im Bundeswirtschaftsministerium, um weitere solare zu erschließen. Andreas Müller, Geschäftsführer Technik im ZVSHK, erläuterte die dazu passende Strategie im Handwerk, denn dafür bedarf es deutlich mehr Fachleute, die über das entsprechende Know-how verfügen.

Bereits fertiggestellt ist ein Weiterbildungsangebot zum „PV-Manager im Handwerk“, das in einer Pilotphase sowohl für das Klempner- als auch das Dachdecker- und Elektrohandwerk zur Anwendung kommen soll. Für die Zukunft ist angedacht, das modulare Schulungskonzept auch auf das SHK-Handwerk zu erweitern. Das würde beispielsweise diejenigen SHK-Fachbetriebe unterstützen können, die Wärmepumpentechnik anbieten und zusätzlich ihre Kunden über die Kombination mit selbst erzeugtem PV-Strom beraten möchten.

Kommunale Wärmeplanung kommt hinzu

Während die Wärmepumpe in Kombination mit selbst erzeugtem PV-Strom als Premiumlösung für den Kunden gewertet wird, lässt sich dieses Konzept am besten bei freistehenden Häusern, aber nicht in Städten mit sehr dichter Bebauung realisieren. Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) will dem gerecht werden, indem etliche weitere Alternativen für die Wärmewende zulässig sind – der mindestens 65%ige Anteil regenerativer Heizenergie ist dabei vorausgesetzt. 

Städte und Gemeinden haben die Aufgabe bekommen, durch einen kommunalen Wärmeplan festzulegen, ob zukünftig in definierten Gebieten zentral geheizt werden soll oder ob es bei dezentralen Lösungen bleiben kann. In der Bufa SHK wurde deutlich, dass sich bundesweit ganz unterschiedliche Entwicklungen für solche Wärmepläne abzeichnen, um mittel- bis langfristig von den vertrauten Energieträgern Öl und Gas wegzukommen. Dabei erhält das Thema Wasserstoff oder Biomethan als Beimischung im herkömmlichen Gasnetz mehr und mehr Bedeutung. 

Vor allem dort, wo eine Leitung oder gar ein Netz mit 100 % Wasserstoff betrieben werden soll, könnte nicht nur die Industrie, sondern auch der Wärmemarkt profitieren – falls das H2-Angebot dafür reicht. Mit der Konsequenz, dass die Heizungsbetriebe auch die 100%-H2-ready-Option eines Wärmeerzeugers in ihre Beratungsleistung aufzunehmen haben. Darauf will die Bufa SHK auf ihrer kommenden Herbsttagung näher eingehen. 

Weitere Themen in Kürze

ZVPLAN

Die ZVPLAN-App wurde im Bereich der vereinfachten Heizlast überarbeitet und macht es jetzt möglich, dass Raumgrößen auch von externen Personen erfasst und dem Fachplaner zugeleitet werden können. Der Vorteil: Man kann die Software für die Eingabe der Daten nutzen, ohne eine eigene Lizenz für ZVPLAN haben zu müssen.

Beratungspflicht

Die achtseitige Information beim Austausch eines Heizsystems begrüßte die Bufa SHK grundsätzliche als hilfreichen Leitfaden. Doch die einseitige Ausrichtung auf Öl und Gas lasse weitere Alternativen wie beispielsweise Biomasse oder Hybridsysteme vermissen. Hier müsse nachgebessert werden, stimmten die Bufa-Teilnehmer überein.

Wärmepumpeneinbau

Im Oktober 2023 startete der ZVSHK zusammen mit dem Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE und weiteren Partner das Verbundprojekt „Wärmepumpen-Einbau schneller, produktiver und effizienter – handwerkliche Umrüstprozesse optimieren (WESPE)“. Ziel ist eine signifikante Verkürzung der Installationszeit für ein Wärmepumpensystem. Alle Informationen darüber werden auf der Webseite gebündelt.

Gebäudeenergieeffizienzrichtlinie

Das Europäische Parlament hat am 12.3.2024 die EU-Gebäudeenergieeffizienzrichtlinie offiziell verabschiedet. Maßnahmen und Forderungen sind in nationales Recht zu übertragen. Im Kern sollen Renovierungsquoten bis 2030 mindestens verdoppelt und die Energieeffizienz und der Anteil Erneuerbarer Energien in Gebäuden durch umfängliche Renovierungen sichergestellt werden. Was auf Hausbesitzer zukommt, hängt stark davon ab, mit welchem Nachdruck die deutsche Regierung in die Umsetzung gehen wird.

Trinkwasser-Schulung

Die bundesweite Schulungsinitiative für Trinkwasserexperten hat das Angebot erweitert und bietet derzeit drei Weiterbildungen: Die „Fachkraft für Hygiene in der Trinkwasserinstallation“ ist in der Ausrichtung unterschiedlich und entsprechend auf die Themenfelder der Planer, Errichter oder Betreiber zugeschnitten. Neu hinzu gekommen ist die Schulungsmaßnahme für Druckerhöhungsanlagen gemäß DIN 1988-500, deren Termine derzeit noch in der Abstimmung sind. Das gilt auch für das neue Schulungs-Thema „Wie halte ich Kaltwasser kalt?“ Weitere Infos

Natürliche Kühlung

Dicht bebaute Stadtteile mit überwiegend versiegelten Grundstücken profitieren davon, wenn auf renaturierten (Dach-)Flächen ein kühlender Effekt durch Verdunstung entsteht. Städte sind zunehmend darauf angewiesen, solche günstigen klimatischen Bedingungen zu schaffen. Welche Baumaßnahmen gegensteuern können und Installationen fachgerecht ausgeführt werden müssen, dazu mangelt es in manchem Bauamt an nötiger Expertise. Für Planer und/oder SHK-Unternehmer, die diesen Bereich der Be- und Entwässerungstechnik anbieten, werden sich zukünftig viele Möglichkeiten ergeben, um für Dach und Fassade tätig zu werden.

EU-Luftreinhalteanforderung

Last but not least erörterte die Bufa das Thema der neuen EU-Luftreinhalteanforderungen, welche die Biomasseheizungen sowie die Einzelfeuerstätten betreffen. Als Ziel für die Luftqualität hat die EU die „Null-Schadstoff-Strategie“ bis zum Jahr 2050 definiert. Dem entsprechend sollen Feinstaub- und Schadstoffemissionen aus Kleinfeuerungsanlagen und aus Einzelraumfeuerungen weiter reduziert werden (1. BImSchV).

Wechsel im Vorsitz der Bufa SHK

Turnusmäßig nach drei Jahren stand auf der Tagung die Wahl für den Vorsitz der Bundesfachgruppe SHK an. Der langjährige Vorsitzende Jakob Köllisch hatte sich dafür ausgesprochen, die komplexen Aufgaben in diesem Ehrenamt an einen jüngeren SHK-Unternehmer zu übertragen und dafür seinen bisherigen Stellvertreter Thorsten Jakob vorgeschlagen. Einstimmig votierten die stimmberechtigten Mitglieder für diesen Antrag und wählten Köllisch anschließend in das Vize-Amt für die kommenden Jahre.

Autor: Thomas Dietrich, freier Journalist

 

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Fri, 17 May 2024 09:08:03 +0200 /fileadmin/_processed_/f/3/csm_01_Saal1180098n_f79b799acf.jpg /fileadmin/_processed_/f/3/csm_01_Saal1180098n_1a70b37eba.jpg /fileadmin/user_upload/01_Saal1180098n.jpg
news-35474 Wie eine Studenten-WG fürs Alter /detail/news/detail/wie-eine-studenten-wg-fuers-alter/ Die Bauherren einer Seniorenwohngemeinschaft setzen bei der Sanitärinstallation auf Produkte von Geberit  

In Sarstedt (Niedersachsen) gibt es eine ambulant betreute Einrichtung für Senioren, die den Komfort ihrer Bewohner großschreibt. Für die Bauherren war das Projekt eine Herzensangelegenheit, denn sie gestalteten es gemäß ihren eigenen Wünschen ans Leben im Alter. Umgesetzt wurde der Bau mit Produkten von Geberit, die im Bereich der Versorgungs- und Entwässerungsleitungen und in den Bädern zum Einsatz kamen.

Möglichst gesund alt werden und dabei die eigene Unabhängigkeit bewahren – das wünscht sich jeder. Fakt ist jedoch, dass ein großer Teil der Bevölkerung ab einem gewissen Zeitpunkt auf Unterstützung bei der Bewältigung des Alltags angewiesen ist. Hierzulande gibt es zahlreiche Optionen, die einen würdevollen Lebensabend nach den eigenen Vorstellungen ermöglichen. Eine davon ist das Seniorenstübchen Sarstedt, eine ambulant betreute Wohnanlage für Menschen mit Pflegegrad

Neue Wohnform erlaubt mehr Freiraum bei Gestaltung

Ziel des Seniorenstübchens, bei dem es sich um eine sogenannte „neue Wohnform“ handelt, ist es, die Lücke zwischen der Betreuung im Pflegeheim und der in den eigenen vier Wänden zu schließen. Neue Wohnformen unterliegen anderen gesetzlichen Vorgaben als beispielweise Pflegeheime. Das erlaubte den Bauherren des Seniorenstübchens, Michael Hammes und Björn Erhard, mehr Freiraum bei der Gestaltung der Appartements. Die Mieter profitieren, denn dank diesem Spielraum haben die Räumlichkeiten ein wohnliches Flair – und erfüllen dennoch alle Anforderungen an eine barrierefreie Ausstattung gemäß DIN 18040- 21). Sämtliche Türen sind 0,90 Meter breit, alle Wohnungen sind schwellenlos und ebenerdig begehbar.

Geplant sind drei Gebäude, in denen es insgesamt 33 1,5-Zimmer-Appartements geben wird – 11 davon befinden sich in dem jüngst fertiggestellten Gebäude. Alle Wohneinheiten sind ca. 32 m2 groß, haben jeweils ein eigenes Bad und werden von den Mietern selbst eingerichtet. Im Gemeinschaftsbereich stehen eine Küche sowie Gemeinschaftsräume zur Verfügung.

Installationssystem „Geberit GIS“

Für die Umsetzung der Vorwände in den Bädern fiel die Wahl auf das Installationssystem „GIS“ von Geberit, mit der eine flexible Anordnung der Badeinrichtung möglich ist. Da sich die Versorgungs- und Entwässerungsleitungen unabhängig von den Steig- und Fallleitungen im Raum verziehen lassen, können Sanitärobjekte praktisch frei im Raum platziert werden.

Ein großer Vorteil aus Sicht von Bauherr Michael Hammes: „Einige der zukünftigen Mieter werden auf eine Gehhilfe oder einen Rollstuhl angewiesen sein – für beides braucht man Platz. Mit ‚Geberit GIS‘ konnten wir die Badeinrichtung flexibel gestalten, sodass sich viel Bewegungsfreiheit ergibt.“ Um eine zukünftige barrierefreie Nutzung des WCs zu ermöglichen, ließen die Bauherren eine Montageplatte einbauen, mit der bei Bedarf Stützklappgriffe nachgerüstet werden können. Für Hammes ebenfalls wichtig: Mit „GIS“ sind bauordnungsrechtliche Anforderungen an Schall- und Brandschutz inkludiert erfüllt.

Bei den Entwässerungsleitungen entschieden sich die Bauherren für das schalloptimierte Stecksystem „Silent-PP“.

Vor der Montage erhielten die Handwerker zunächst eine Einweisung von Geberit-Projektmanager Jörg Gluth, der ihnen auch die Möglichkeit der Vorfertigung in der eigenen Werkstatt aufzeigte. Darüber hinaus verwies er auf den „Geberit ProPlanner“, eine Software, die die Planung sowie Kalkulation von Sanitärprojekten aller Art ermöglicht und den Planungsaufwand reduzieren hilft. „Die Installation von ‚GIS‘ lief einwandfrei ab – das erste Modul haben wir gemeinsamen mit unserem Ansprechpartner bei Geberit aufgebaut“, erinnert sich Antonio Wildt, der federführend beteiligt war.

„Geberit FlowFit“: Versorgungsleitung mit neuer Verpresstechnik

Im Bereich der Trinkwasserversorgung und Heizungsanlage kam das Versorgungssystem „Geberit FlowFit“ zum Einsatz. Vor der Installation bekam das Handwerker-Team in Sarstedt zunächst eine Einweisung durch den Geberit-Außendienst. Auf Basis einer besonderen Fittingkonstruktion und der neuartigen lateralen Verpressung verringert sich der Platzbedarf bei der Verarbeitung, da die Pressstelle in eine beliebige Position gedreht werden kann. „So ist ein einwandfreier und einfacher Pressvorgang auch an Stellen mit beengten Platzverhältnissen möglich“, erklärt Geberit. Zudem können alle Rohrdimensionen des Systems (16 bis 76 mm) mit nur zwei Pressbacken verpresst werden – ein Vorteil für das Handwerker-Team in Sarstedt, das insgesamt rund 400 m „FlowFit“-Rohr verlegte: „Man braucht deutlich weniger Werkzeug als bei anderen Systemen. Und dass der ständige Wechsel der Pressbacken entfällt, spart Zeit“, sagt Antonio Wildt.

Keramiken von Geberit

Da die Bäder viel Bewegungsfreiheit ermöglichen müssen, wurden sie mit „Renova Plan“- Waschtischen bestückt. Je nach Montagehöhe und Rollstuhlgröße sind diese unterfahrbar. Das Geberit-WC „One“, das ebenfalls in allen Bädern eingebaut wurde, lässt sich auch nach der Montage noch in der Höhe verstellen – so ist eine Höhenverstellung von +30 oder -10 mm auch nachträglich realisierbar. Auf Basis der „EFF3“-Befestigung ist laut Geberit eine unkomplizierte WC-Montage mit wenigen Handgriffen möglich.

Hilfreiche Baustelleneinweisung durch Geberit

Rückblickend bemerkt Bauherr Michael Hammes: „Die Beratung und Unterstützung durch Geberit im Vorfeld und vor Ort war ausgezeichnet.“ Daher beabsichtigt das Bauherrenteam, auch die beiden anderen Gebäude, die sich derzeit noch im Bau befinden, mit Geberit-Produkten ausstatten.

Bilder: Geberit

www.geberit.de

 

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Fri, 17 May 2024 07:37:00 +0200 /fileadmin/_processed_/6/7/csm_HAUT_20240510_042_01_04_picture-0001_8859ce7518.jpg /fileadmin/_processed_/6/7/csm_HAUT_20240510_042_01_04_picture-0001_bdeb55a9fb.jpg /fileadmin/news_import/HAUT_20240510_042_01_04_picture-0001.jpg
news-35400 Weltneuheit: Modul-Durchlauferhitzer /detail/news/detail/weltneuheit-modul-durchlauferhitzer/ Der ISX von CLAGE ist der erste E-Durchlauferhitzer, der als Modul in die Gebäudeinfrastruktur integriert werden kann. Die Modbus-Schnittstelle sowie Bluetooth- und WLAN-Funktionen sorgen für vielfältige Steuerungsmöglichkeiten. Das Gerät wird hinter einer Vorwand installiert und bietet unsichtbar hohen Warmwasserkomfort bei geringem Energieverbrauch. Damit setzt der ISX neue Maßstäbe für die Zukunft der Warmwasserversorgung im strombasierten Haus.  

Der neue E-Moduldurchlauferhitzer »ISX« von CLAGE wird in der Wand installiert und per Fernbedienung, Smartphone oder Tablet gesteuert. Bild: clage.de

Der neue Modul-Durchlauferhitzer wurde für den versteckten Einbau konzipiert. Er kann überall problemlos installiert werden. Egal ob Aufputz- oder Unterputzinstallation, Montage in einer Trockenbau- oder Holzständerwand, in einer Steinwand mit Revisionsklappe oder auch über einer abgehängten Decke – alles ist möglich. Mit den kleinen Abmessungen von 41 cm x 28 cm x 10 cm nimmt das leistungsstarke Gerät nur wenig Platz ein und wird ohne Öffnen der Haube direkt an die Wand geschraubt. Der robuste Durchlauferhitzer verfügt über leicht zugängliche Aufputz-Wasseranschlüsse. Ein Absperrventil ist bereits intergiert. Die maximale Leistungsaufnahme kann bei der Installation mit dem integrierten Multiple Power System MPS® auf 18, 21, 24 oder 27 kW eingestellt werden.

Smarte Bedienung
Das neue Gerät wird mit einer kleinen Bluetooth-Fernbedienung geliefert, kann aber auch mit der kostenlosen App »Smart Control« per Smartphone oder Tablet gesteuert werden. Bei Nutzung der App stehen umfangreiche Monitoring-Funktionen zur Verfügung, so dass man den individuellen Strom- und Wasserverbrauch jederzeit im Blick hat. Präzise Wassermengen-Sensoren garantieren den vollen Komfort auch bei niedrigem Wasserdruck. Das Gerät ist dadurch auch sehr gut für den Einsatz von Wasserspararmaturen mit Strahlreglern geeignet.

Als erster Durchlauferhitzer mit Modbus-RTU Schnittstelle kann der ISX zudem unkompliziert in das Energiemanagement des Gebäudes eingebunden werden. Der ISX agiert so als Aktor im übergeordneten System. Im Bedarfsfall kann die Leistungsaufnahme des E-Moduldurchlauferhitzers in Abhängigkeit von den anderen Strom-Verbrauchsstellen im Haus variabel beeinflusst werden. Im sehr seltenen Fall der Netzüberlastung muss der Durchlauferhitzer nicht abgeschaltet werden, da die integrierte SERVOTRONIC® je nach Bedarf lediglich den Durchfluss anpasst. Das garantiert jederzeit sofort warmes Wasser!

Energiesparend
Das Wasser wird nur in den Mengen und Temperaturen – just in time – erwärmt, die wirklich gebraucht werden. Die Warmwasserversorgung wird mit dem »ISX« unabhängig von der Heizung realisiert. Das spart Energie und Kosten und sorgt für hohe Effizienz, denn die Heizung (optimalerweise mit Wärmepumpe) kann kleiner ausgelegt werden, wenn der »ISX«  die Warmwasserversorgung übernimmt. Der neue »ISX« ist auch im Einfamilienhaus als Ersatz für den Warmwasserspeicher im Hauswirtschaftsraum eine gute Alternative.

ISX Twin
Bei hohem Warmwasserbedarf (z. B. bei Wellness-Duschen oder Gemeinschaftsduschen) können auch zwei ISX kombiniert werden. Die Lösung heißt ISX Twin und wird komplett mit einem Unterputzkasten geliefert. Über die spezielle TWIN-Software werden die Geräte synchron geschaltet. Die Temperatureinstellungen werden dann automatisch von beiden Geräten übernommen. So geht Wellness heute!

Link zum Gerät

Link zum Montagefilm

 

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Thu, 16 May 2024 23:59:00 +0200 /fileadmin/_processed_/e/4/csm_CLAGE_ISX_Bad_Titelbild_900x675px_2f3457c9e0.jpg /fileadmin/_processed_/e/4/csm_CLAGE_ISX_Bad_Titelbild_900x675px_5ada6d2d19.jpg /fileadmin/user_upload/CLAGE_ISX_Bad_Titelbild_900x675px.jpg
news-35516 IKZ Podcast (71): Schornsteine und Heizungsanlagen /detail/news/detail/ikz-podcast-71-schornsteine-und-heizungsanlagen/  

Arnsberg. Die neue Folge (Nr. 71) von „IKZ gehört“ ist online. Im ersten Beitrag ziehen wir eine Zwischenbilanz zu den strengeren Ableitbedingungen für Hausschornsteine im Sinne des Bundes-Immissionsschutzgesetzes. Im zweiten Beitrag geht es um die Prüfung für Heizungsanlagen in größeren Wohngebäuden. Sie wird Pflicht. Warum genau, und für wen gilt die neue Regelung? Wir sprechen über die Details und geben Tipps für die Umsetzung der Pflicht.

Reinhören lohnt sich.

Diese und alle anderen Folgen von „IKZ gehört“ sind in den einschlägigen Podcast-Bibliotheken wie Spotify, Apple Podcasts, Deezer und Co. abrufbar.

 

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Thu, 16 May 2024 13:33:17 +0200 /fileadmin/_processed_/6/d/csm_IKZ_gehoert_3000px-300x300_937c9acbbb.png /fileadmin/_processed_/6/d/csm_IKZ_gehoert_3000px-300x300_450397bb39.png /fileadmin/user_upload/IKZ_gehoert_3000px-300x300.png
news-35501 Roth Werke: Ein kleiner Winkel bietet Platz /heizungstechnik/news/detail/roth-werke-ein-kleiner-winkel-bietet-platz/ Ob im Keller, im Nebenraum oder unter dem Dach: Die neue Luft/Wasser-Wärmepumpe „AuraCompact FR“ von Roth finde „aufgrund der kompakten Bauweise“ auch in kleinen Nischen einen Platz, verspricht das Unternehmen. Das Modell wiegt 116 kg und übernimmt das Heizen, das Kühlen und die Brauchwarmwasserbereitung in einem System.   

Das Luftkanalsystem ist wahlweise mit Wand- oder Dachanschluss erhältlich. Das „F“ im Namen steht für „frequenzgeregelt“ und das „R“ für „reversibel“ (Heizen/Kühlen). Die Wärmepumpe passt sich aufgrund der Sensorik den Bedürfnissen an und liefert die erforderliche Heiz- oder Kühlleistung. Heizwassertemperaturen von bis zu 60°C sind möglich. Wie alle Roth-Wärmepumpen ist auch die „AuraCompact FR“ smart-grid- und photovoltaikfähig.  

 

Roth Werke GmbH, Am Seerain 2, 35230 Dautphetal, Tel.: 06466 922-0, service@roth-werke.de, www.roth-werke.de

 

 

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Thu, 16 May 2024 11:11:00 +0200 /fileadmin/_processed_/e/a/csm_81_Roth_d55fa81990.jpg /fileadmin/_processed_/e/a/csm_81_Roth_7b538eacec.jpg /fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_24_04/81_Roth.jpg
news-35467 Wenn etwas weniger deutlich mehr ist... /detail/news/detail/wenn-etwas-weniger-deutlich-mehr-ist/ Trinkwasserinstallationen bedarfsgerecht dimensionieren  

Lange Zeit war die bedarfsgerechte Dimensionierung von Trinkwasserleitungen in Gebäuden auch in der Fachwelt vorrangig mit dem Thema „Erhalt der Trinkwassergüte“ verknüpft. Künftig bekommt diese Planungsaufgabe zusätzlich eine ökologische sowie eine ökonomische Dimension, denn der Klimawandel erzwingt einen deutlich nachhaltigeren Umgang mit dem Lebensmittel Nr. 1 als bisher.

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Thu, 16 May 2024 07:27:00 +0200 /fileadmin/_processed_/e/a/csm_HAUT_20240510_020_01_04_picture-0001_fdb4ecd041.jpg /fileadmin/_processed_/e/a/csm_HAUT_20240510_020_01_04_picture-0001_edf14f0545.jpg /fileadmin/news_import/HAUT_20240510_020_01_04_picture-0001.jpg
news-35515 Aschl stellt zwei Kataloge vor /detail/news/detail/aschl-stellt-zwei-kataloge-vor/  

Pichl bei Wels. Entwässerungs- und Rohrleitungsspezialist Aschl (1A Edelstahl GmbH) hat für seine Kunden aus Hotellerie und Gastgewerbe den neuen Katalog „Fettabscheider“ vorgestellt. Der Fettabscheider wird in seinen technischen Varianten erläutert, Referenzbeispiele ergänzen den Band. Ebenfalls neu ist laut Hersteller der Katalog zu den Entwässerungslösungen im Bereich Sanitär und Wellness. Beide können über den Aschl-Onlineshop bestellt werden.

Hier geht es zur Kontaktseite des Onlineshops. Am Formularende können die Kataloge ausgewählt werden, darunter Nr. 4 Fettabscheider, Nr. 1 Sanitär.

 

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Wed, 15 May 2024 11:29:00 +0200 /fileadmin/_processed_/3/4/csm_ASCHL_1_c48c387da6.jpg /fileadmin/_processed_/3/4/csm_ASCHL_1_e17f22925b.jpg /fileadmin/user_upload/ASCHL_1.jpg
news-35509 Villeroy & Boch: Badrenovierungen ohne Online-Wettbewerb /sanitaertechnik/news/detail/villeroy-boch-badrenovierungen-ohne-online-wettbewerb/ Renovierungen bringen immer wieder neue Herausforderungen mit sich. Unterschiedliche Raumsituationen mit schwierigen Grundrissen und kleinen Flächen und dazu die Wünsche einer anspruchsvollen und preissensiblen Kundschaft.   

Dafür hat Villeroy & Boch die Komplettbadkollektion „Newo“ entwickelt. Mit einem Paket aus Waschbecken, Waschtischunterbauten, WCs, Dusch- und Badewannen sowie Armaturen will „Newo“ Gestaltungsspielraum und hohe Planungssicherheit ermöglichen, ohne dabei hinsichtlich der Kosten dem Online-Wettbewerb ausgesetzt zu sein. 

 

Villeroy & Boch AG, Saaruferstr., 66693 Mettlach, Tel.: 06864 81-0, information@villeroy-boch.com, www.villeroy-boch.com

 

 

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Wed, 15 May 2024 11:11:00 +0200 /fileadmin/_processed_/5/b/csm_80_V_B-1_cabb7b8c15.jpg /fileadmin/_processed_/5/b/csm_80_V_B-1_d5baeb4add.jpg /fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_24_04/80_V_B-1.jpg
news-35514 Enerent verstärkt Vertriebsaußendienst /detail/news/detail/enerent-verstaerkt-vertriebsaussendienst/  

Friedberg/Gottmadingen. Enerent, nach eigenen Angaben Vermietungsspezialist für mobile Energielösungen, hat in drei Regionen seinen Außendienst verstärkt. Frank Enger (50) ist in Berlin, Neubrandenburg, Magdeburg und Frankfurt (Oder) im Einsatz. Enger absolvierte nach einer Ausbildung bei der Bahn eine weitere Ausbildung zum Elektroinstallateur. In den letzten sieben Jahren war er bereits im Vertrieb tätig. Jörg Göke (56) verstärkt das Team in der Region Nord zwischen Hamburg, Celle und Oldenburg. Er ist Karosserie- und Fahrzeugbaumeister, eine weitere kaufmännische Ausbildung rundet sein Profil ab. Göke verfügt über 20 Jahre Vertriebserfahrungen. Robert Streun (33) ist in der Region Mitte zwischen Marburg, Darmstadt und Würzburg aktiv. Der gelernte Groß- und Außenhandelskaufmann war bereits im Vertriebsinnen- sowie Vertriebsaußendienst tätig.

 

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Wed, 15 May 2024 07:51:43 +0200 /fileadmin/_processed_/d/3/csm_ENERENT_Enger_Goeke_Streun_fd2fbee925.jpg /fileadmin/_processed_/d/3/csm_ENERENT_Enger_Goeke_Streun_e9c11c0f20.jpg /fileadmin/user_upload/ENERENT_Enger_Goeke_Streun.jpg
news-35473 Hohes Haus – hohe Einsparung /detail/news/detail/hohes-haus-hohe-einsparung/ Die Modernisierung (Retrofit) einer Lüftungsanlage mit FanGrids im Swiss Tower lässt die Leistungsaufnahme der neuen Ventilatoren um rund die Hälfte sinken  

Der komplette Austausch alter Lüftungsanlagen ist aufwändig und kostenintensiv. Das Ventilator-Retrofitprojekt eines Hochhauses in Dubai zeigt, dass sich mit im FanGrid angeordneten EC-Ventilatoren und einer bedarfsgerechten Steuerung recht hohe Einsparpotenziale realisieren lassen.

Der Swiss Tower ist ein 40-geschossiges Hochhaus in Dubai, das Büros und Luxusapartments beherbergt. Das Gebäude wird konstant mit frischer, gekühlter Luft aus insgesamt vier Air Handling Units (AHUs) versorgt. Dabei ist jede AHU für die Frischluftversorgung mehrerer Etagen zuständig und war bisher mit riemengetriebenen AC-Ventilatoren ausgestattet. Die alten Anlagen liefen stets unter Volllast, und es bestand keine Möglichkeit sie bedarfsgerecht zu regeln, was aufgrund der wechselnden Belegung der Büroräume sinnvoll wäre. Unterm Strich war der Betrieb kostenintensiv und führte zu einem entsprechend hohen Energieverbrauch.

Für diese Probleme war ein Retrofit der AHUs die sowohl wirtschaftlichste als auch in der geforderten Zeit als die am besten umsetzbare Lösung identifiziert worden. Hauptanforderung des Projekts war es, die Leistungsaufnahme der Ventilatoren zu reduzieren und durch die Etablierung einer Regelung weiteres Energiesparpotenzial zu erschließen. Auch die Lebensdauer der AHUs sollte dank der Modernisierung verlängert werden. Den Auftrag für das Retrofit erhielt das Unternehmen Qey Energy Solutions. Das Spezialunternehmen für HLK-Lösungen hat seinen Hauptsitz in Dubai.

Eine effiziente Komplettlösung

Um den Stillstand der AHUs während der Umbauarbeiten möglichst kurz zu halten, wurden sie nacheinander modernisiert. Das bedeutete aber, dass während des Stillstands Teilbereiche des Gebäudes nicht mehr mit frischer Luft versorgt werden konnten. Der Zeitdruck erforderte daher einen schnellen, unkomplizierten Einbau der neuen Ventilatoren.

Dazu wurde ein Ventilatorpaket, bestehend aus EC-Ventilatoren, Ventilatoranschlusskästen, Ventilatorschotten und Schalttafeln, als Komplettlösung vorbereitet, direkt an die AHU geliefert und verbaut. Bei der ersten Komponente fiel die Wahl auf EC-Radialventilatoren der „RadiPac“-Reihe von ebm-papst. „Seine Kompaktheit und sein geringes Gewicht verglichen zu einem einzelnen großen AC-Ventilator sorgte für einen einfachen und entspannten Austausch“, beschreibt der Hersteller und fährt fort: „Denn kein schweres Gerät war für den Einbau nötig, was Zeit und auch Kosten sparte.“ Da der „RadiPac“ als Plug & Play-Lösung geliefert wird, kann auch die Inbetriebnahme des EC-Ventilators schnell erfolgen. Die insgesamt 26 „Radi-Pacs“ wurden als FanGrid jeweils in die Zu- und Abluft-Sektion der vier AHUs eingebaut.

Betriebssicherheit dank FanGrid

Ein FanGrid besteht aus mehreren, kleinen Ventilatoren, die neben- oder übereinander angeordnet und parallel betrieben werden. Dieser redundante Aufbau erhöht die Zuverlässigkeit der Anlage und sorgt für Betriebssicherheit: Sollte ein Ventilator ausfallen, kompensieren die restlichen EC-Ventilatoren die fehlende Luftmenge. Das bietet gerade bei großen Anlagen, noch dazu in besonders heißen Regionen wie in Dubai, die benötigte Sicherheit. Ein weiterer Grund für ein FanGrid war das Ziel, die Lebensdauer der Anlage zu verlängern. Dies kann realisiert werden indem mehrere kleine Ventilatoren bedarfsgerecht in Teillast betrieben werden statt eines großen Ventilators konstant unter Volllast. Ein weiterer Vorteil eines solchen Aufbaus ist, dass vor- und nachgeschaltete Komponenten wie Filter oder Wärmeübertrager gleichmäßiger von der Luft durchströmt werden können. ebm-papst erklärt: „Das führt zu einer effizienteren Filterung der Luft sowie zu besseren Wärmeübertragungsleistung und damit zu einer Senkung der Betriebskosten der Anlage.“ Mehrere kleine Ventilatoren benötigten zudem meist weniger Bauraum und seien leichter als ein einzelner großer Ventilator, was den Austausch vereinfache.

Energiesparen mit EC-Technologie

Das vorrangige Ziel des Retrofits war es, Energie zu sparen, weshalb die Wahl auf einen Ventilator mit EC-Motor fiel. Denn sein Motorwirkungsgrad von über 90 % verspricht große Einsparungen im Vergleich zu einem AC-Motor. Außerdem waren mit den alten AC-Ventilatoren nur zwei Betriebsstufen möglich: entweder sie waren aus, oder sie wurden mit Maximaldrehzahl betrieben. Das heißt, unabhängig von der tatsächlichen Auslastung des Gebäudes liefen alle Anlagen immer mit voller Leistung, selbst wenn zu bestimmten Zeiten die Versorgung einzelner Gebäudeteile mit einem geringeren Luftvolumen ausreichend gewesen wäre. Die EC-Ventilatoren sind hingegen stufenlos zwischen 0 und 100 % regelbar, d. h. die Drehzahl kann immer bedarfsgerecht angepasst werden. Damit ergeben sich signifikante Einsparpotenziale, denn die Leistungsaufnahme steigt oder sinkt in der dritten Potenz zur Drehzahl (P ~ n3). Wenn also die Drehzahl im Vergleich zur Nenndrehzahl um die Hälfte reduziert wird, verringert sich die Leistungsaufnahme um den Faktor 8 und beträgt somit nur noch 12,5 % der Nennleistung. Schaltet man hingegen eine Hälfte der Anzahl an AC-Ventilatoren ab und betreibt die andere Hälfte immer noch auf Volllast, kann nur 50 % der Leistungsaufnahme eingespart werden.

Bedarfsgerechte Frischluftversorgung

Der zweite Teil des Retrofits beinhaltete die Modernisierung der Steuerung. Der Swiss Tower verfügte bereits über ein Gebäudemanagementsystem. Das Ziel hinsichtlich der Lüftungsanlagen war nun, eine zeitbedingte Strategie zur Steuerung der Lüftungsanlagen zu entwickeln. Der Vorteil war, dass dank der Security-Scans am Ein- und Ausgang bereits Daten über die tageszeitabhängige Auslastung des Gebäudes vorlagen. Daraus ermittelte Qey den zeitabhängigen Luftbedarf und programmierte mithilfe einer eigens für Retrofit-Projekte entwickelten Software einen internen Zeitplan. Morgens und gegen Abend ist die Bürobelegung geringer, weshalb die Leistung hier heruntergefahren wird, wohingegen während des Nachmittags die höchste Gebäudeauslastung vorliegt, tendenziell die höchsten Temperaturen herrschen, die AHUs ein höheres Luftvolumen fördern müssen und der höchste Kühlbedarf besteht. Hier erweisen sich die RS485/MODBUS RTU-Schnittstellen der „RadiPacs“ als hilfreich. Denn damit können die Ventilatoren einerseits gesteuert werden, andererseits ermöglichen sie ein Monitoring der Betriebsdaten jedes einzelnen Ventilators.

Der „RadiPac“ erlaubt eine Differenzdruckmessung, da er über einen Druckentnahmestutzen zum Anschluss eines Differenzdrucktransmitters verfügt. Damit können auch Rückschlüsse auf den aktuell geförderten Luft-Volumenstrom gezogen werden. Die Software kann über die MODBUS-Schnittstelle die Drehzahl, wie vom Zeitplan vorgegeben, überwachen und regeln sowie den Luftstrom, den Energieverbrauch und Alarme monitoren und Gegenmaßnahmen einleiten.

Energieverbrauch um 60 % gesenkt

Die Dokumentation und das Monitoring der Betriebsdaten sind für eine Überprüfung der realisierten Energieeinsparung des Retrofits wichtig. Aus ihnen lassen sich in einem weiteren Schritt weitere Optimierungen aufseiten der Steuerung ableiten. Denn nach einer gewissen Zeit, in der der interne Zeitplan erprobt wurde, sind eventuell weitere Anpassungen und eine Verfeinerung der Steuerung nötig. Die konstante Überwachung jedes einzelnen Ventilators bietet außerdem Sicherheit: Probleme können zügig identifiziert und negative Folgen frühzeitig verhindert werden.

Mittels des Monitorings und der Dokumentation der Betriebsdaten lässt sich schließlich auch ermitteln, wie viel Einsparung das Retrofit gebracht hat: Der Spitzenbedarf des alten Motors betrug 31 kW. Nach dem Retrofit liegt der Spitzenbedarf für den maximal geförderten Luftstrom bei 16,5 kW. Durch die bedarfsgerechte Steuerung wurde es zudem noch ermöglicht, dass die neue maximale Leistungsaufnahme nur noch gelegentlich und bei Bedarf beansprucht wird und nicht mehr Nonstop. Letztendlich liegt der Energieverbrauch mehr als 60 % unter dem alten Wert.

www.ebmpapst.com

 

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Wed, 15 May 2024 07:07:00 +0200 /fileadmin/_processed_/4/f/csm_HAUT_20240510_038_01_04_picture-0001_4f17d04b6f.jpg /fileadmin/_processed_/4/f/csm_HAUT_20240510_038_01_04_picture-0001_93ae2316c3.jpg /fileadmin/news_import/HAUT_20240510_038_01_04_picture-0001.jpg
news-35497 Seminare, Workshops, Tagungen /detail/news/detail/seminare-workshops-tagungen-ddc0236964/ Technische und betriebswirtschaftliche Qualifizierungsangebote für das SHK-Fachhandwerk und TGA-Planer.  

Veranstaltung, Inhalt:

Kompakt-Webinare Heizen, Lüften, Kühlen
Kampmann bietet u.a. für Fachhandwerker und Fachplaner eine Webinar-­Reihe für die Bereiche Heizen, Lüften, Kühlen an. Ob neue Richtlinien, Systemlösungen oder Grundlagen-Trainings – in den Schulungen können die Teilnehmer live mit den Experten von Kampmann interagieren. In der ­ersten Jahreshälfte werden zehn Kompakt-Webinare und drei Online-Fachseminare angeboten.

 

Datum, Ort, Kosten:

Nähere Infos gibt es bei ­Kampmann.

 

Veranstalter:

 

Kampmann GmbH & Co. KG
Lingen
Tel.: 0591 7108-0
info@kampmann.de
www.kampmann.de

 


Veranstaltung, Inhalt:

Reisser-Schulungen
Der SHK-Fachgroßhändler Reisser hat die Energie Campus an den drei Standorten Balingen, Tübingen und Wittenberg ins Leben gerufen. In den voll funktionsfähigen Warmschulungsräumen können sich Installateure und Heizungsbauer an Geräten im laufenden Betrieb fortbilden. Bei den Schulungen wird vor allem praktisches Knowhow vermittelt. Dabei arbeitet Reisser – je nach Standort – mit ­Daikin, ­Vaillant oder LG zusammen.

 

Datum, Ort, Kosten:

Weitere Infos und ­Anmeldung unter www.reisser.de.

 

Veranstalter:

Reisser AG
Böblingen
Tel.: 07031 6665-0
Info@reisser.de
www.reisser.de


 

Veranstaltung, Inhalt:

Helios Lüftungsseminare
Das Seminarpaket von Helios befasst sich mit aktuellen Lüftungsthemen. Inhaltlich für Planer und Installateure ausgelegt, gibt es sowohl Veranstaltungen in Präsenz als auch im digitalen Format. Einige Beispiele:

  • Die DIN 1946 Teil 6 und DIN 18017 Teil 3 – kompakt zusammengefasst
  • TGA Fachseminar - Rauchschutz-Druckanlagen und Garagenentlüftung
  • Web & Breakfast / Lüftung in Kellerräumen – darauf kommt es an
  • Wohnen und Arbeiten – wie Sie die Lüftung von Mischgebäuden richtig planen

 

Datum, Ort, Kosten:

Einen Überblick über das komplette und kostenlose Schulungsprogramm ­erhalten Interessierte unter www.heliosventilatoren.de/seminare

 

Veranstalter:

Helios Ventilatoren 
GmbH + Co. KG
Villingen-Schwenningen
Tel.: 07720 606-0
info@heliosventilatoren.de
www.heliosventilatoren.de

 

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Tue, 14 May 2024 10:10:00 +0200 /fileadmin/_processed_/6/e/csm_Termine_54b66edfcc.jpg /fileadmin/_processed_/6/e/csm_Termine_439a4184dd.jpg /fileadmin/_processed_/6/e/csm_Termine_1bcdcfa62d.jpg
news-35471 Ableitbedingungen für Schornsteine /detail/news/detail/ableitbedingungen-fuer-schornsteine/ Welche Anforderungen gelten, wie sieht die Praxis aus?  

Bereits seit Anfang des Jahres 2022 gelten die aktuellen Ableitbedingungen gemäß der 1. BImSchV. Zeit für eine Zwischenbilanz: Wie läuft die Ermittlung für die korrekte Schornsteinhöhe? Was gilt für Nachrüstungen? Und wie sieht es bei einem Kesseltausch aus, etwa von fossilem Brennstoff auf Pellets oder Scheitholz?

Werden neue Festbrennstoff-Feuerstätten errichtet, fallen sie automatisch in den Geltungsbereich der 1. BImSchV und damit auch unter die Änderungsverordnung zu den Ableitbedingungen von Emissionen über den Schornstein. Dies betrifft den klassischen Kaminofen ebenso wie Pellet- oder Scheitholzkessel. Auch wenn ein stillgelegter Schornstein für eine Neuanlage reaktiviert wird, sind die Ableitbedingungen zu beachten.

Im Detail: Das sind die Vorgaben

Die Schornsteinmündung muss mindestens 40 cm über dem First liegen und gleichzeitig außerhalb der Rezirkulationszone des Gebäudes. Bei dieser Zone handelt es sich um die windabgewandte Seite. Hier verwirbeln die Abgase über längere Zeit und werden nicht wie erforderlich in die freie Luftströmung transportiert. Wie sich die Zone genau darstellt, hängt von mehreren Faktoren ab: Dies sind hauptsächlich die Gebäudegeometrie, die Lage und Geometrie der Nachbarbebauung sowie die Topografie, etwa bei einer Hanglage. Zusätzlich zu den beiden genannten Hauptaspekten müssen Mindestabstände zu Nachbargebäuden eingehalten werden.

Das bedeutet, der Schornstein ist grundsätzlich firstnah zu errichten. Dazu werden bestimmte Entfernungen auf dem Dach herangezogen, sowohl horizontal als auch vertikal. Abhängig von der Nennwärmeleistung der Feuerstätte muss die Mündung in einem definierten Radius die Oberkanten von Lüftungsöffnungen, Fenstern und Türen um eine Mindesthöhe überragen. Das heißt konkret für Anlagen bis 50 kW bei einem Umkreis von maximal 15 m eine Höhe von 1 m (Details siehe Tabelle 1).

Herangehensweise

Die benötigte Schornsteinhöhe lässt sich entweder nach der 1. BImSchV (§ 19) oder nach der VDI 3781 Blatt 4 ermitteln. Bei der zweiten Variante sind die Ergebnisse genauer, der Aufwand ist allerdings deutlich höher und das Verfahren damit zeit- und kostenintensiver. Das exakte Rechenverfahren der VDI-Richtlinie erlaubt teilweise geringere Schornsteinhöhen oder sogar eine traufseitige Anbringung des Schornsteins, während sich die vereinfachte Regel des §19 leicht vor Ort abschätzen lässt. Inzwischen sind die relevanten Vorgaben in Softwarelösungen implementiert, wobei auch die vorgelagerte Bebauung und die Geländehöhe einbezogen werden.

Bei Großanlagen wird die richtige Schornsteinhöhe von Fachplanungsbüros ermittelt. Bei kleineren Projekten setzt sich der Ofen- oder Heizungsbauer am besten vor dem Projektstart mit dem zuständigen Schornsteinfeger in Verbindung. Ihm kommt eine zentrale Rolle zu, denn er hat später die korrekte Umsetzung gegenüber der Bau- bzw. Umweltbehörde zu bestätigen. Im Austausch mit den Beteiligten und mit der Kenntnis des Objekts steckt der Schornsteinfeger den Rahmen ab. Dann ist es wiederum am Ofen- oder Heizungsbauer, diese Vorgaben in ein Konzept zu gießen.

Bei der Errichtung des Schornsteins unterstützen Fachfirmen aus der Abgastechnik mit ihren Lösungen, vor allem bei sehr komplexen Anforderungen. Hier fließen auch Optionen wie Abspannungen oder eine Schrägführung ein. Bei Letzter sind außerhalb des Gebäudes im Übrigen bis zu zweimal 45 Grad erlaubt, um die sichere Abgasführung zu gewährleisten. Letzten Endes stellt aber jedes Projekt einen Einzelfall dar, der für sich genommen zu betrachten ist.

Wann gilt Bestandsschutz?

Durch die Fristsetzung des § 26 Absatz 2 in der 1. BImSchV zum Jahresende 2024, nach der Einzelraumfeuerstätten für Festbrennstoffe, d. h. Öfen, die vor März 2010 errichtet wurden, nachzurüsten, auszutauschen oder stillzulegen sind, kommt dieser Frage eine besondere Bedeutung zu. Hier ist festzuhalten, dass bei einem Austausch einer Feuerstätte kein Bestandsschutz bezüglich der Ableitbedingungen möglich ist. Jedoch muss der Schornstein in einem solchen Fall lediglich die geringeren Anforderungen der 1. BImSchV § 19 Absatz 2 erfüllen, die schon im Jahr 2010 eingeführt wurden. Das kann zum Beispiel bedeuten, dass eine Schornsteinverlängerung erforderlich ist, um die Austrittsöffnung etwas zu erhöhen.

Die weitaus strengeren Anforderungen an eine per Definition in Absatz 1 firstnahe Ausrichtung wie bei komplett neuen Feuerungsanlagen müssen nicht eingehalten werden. Eine Erleichterung beim Einsatz von Partikelabscheidern wird nicht gewährt. In besonderen Fällen wie Denkmalschutz oder nicht ausreichende Wärmeversorgung mit anderen Heizquellen kann eine Prüfung der Unverhältnismäßigkeit erfolgen.

Wird im Bestand etwa von Öl auf Biomasse gewechselt, gelten die Regeln des § 19 Absatz 2 ebenso. Der Schornsteinfeger beurteilt dann den vorhandenen Kamin hinsichtlich seines Zustands, der Dichtheit und Verwendbarkeit eines innen liegenden Rohres und des passenden Querschnitts. Sind Reparaturen erforderlich oder muss ein neues Innenrohr eingezogen werden, kann ein Fachunternehmen im Anschluss die Kosten für die notwendige Sanierungsmaßnahme ermitteln.

Variante Leichtbauschornstein

Die veränderten Ableitbedingungen führen dazu, dass vermehrt Schornsteine im Gebäudeinnern statt außen am Gebäude nachgerüstet werden. Der Marktanteil solcher Leichtbauschornsteine hat sich seit Einführung der Verordnung deutlich erhöht. Sie lassen sich oft mittig platzieren, sodass die Firstnähe und die erforderliche Höhe gut zu erreichen sind. Ein Modell wie der „LB Universal“ der Raab-Gruppe ist kompakt, leicht und durch das Baukastensystem rasch auf nahezu jedem Untergrund ohne Statik zu montieren. Für ein Abgasrohr von 150 mm Durchmesser reicht eine Schachtgröße von 300 × 300 mm. Durch die Feuerwiderstandsklasse L90 ist der Brandschutz gewährleistet. Darüber hinaus steht mit dem LAS-FB ein Produkt zur Verfügung, das die Luftzufuhr zur Feuerstätte sicherstellt. Der Luft-Abgas-Schornstein ist für DN 150 mm lediglich 350 × 350 mm groß.

www.raab-gruppe.de

 

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Tue, 14 May 2024 07:47:00 +0200 /fileadmin/_processed_/7/a/csm_HAUT_20240510_034_01_04_picture-0001_fb076230eb.jpg /fileadmin/_processed_/7/a/csm_HAUT_20240510_034_01_04_picture-0001_31497b60d2.jpg /fileadmin/news_import/HAUT_20240510_034_01_04_picture-0001.jpg
news-35500 Mitsubishi: Klimatisieren, Entfeuchten und Reinigen von Raumluft mit Luft/Luft-Wärmepumpen /heizungstechnik/news/detail/mitsubishi-klimatisieren-entfeuchten-und-reinigen-von-raumluft-mit-luftluft-waermepumpen/ Mitsubishi Electric macht auf seine Luft/Luft-Wärmepumpen aufmerksam. Mit den Modellen der „M-Serie“ als Single- oder Multisplit-Lösung können Wohnungen, Büros, Kanzleien oder Praxen ganzjährig gekühlt und beheizt werden. Sie eignen sich sowohl für den Neubau als auch den Bestand. Bei Multi-Split-Systemen können mehrere Innengeräte an ein Außengerät angeschlossen werden.   

Die Raumklimageräte (Innengeräte) können mit unterschiedlichen Filtern ausgestattet werden. Der in seiner Funktionalität umfangreiche „Plasma-Quad-Plus-Filter“ ist in den „Diamond“-Wandgeräten sowie in den „MSZ-AY“-Wandgeräten bereits integriert, bei anderen Innengerätevarianten kann er auch als „Plasma-Quad-Connect-Filter“ nachgerüstet werden. 

Die Luft/Luft-Systeme von Mitsubishi Electric sind serienmäßig mit der Inverter-Technologie ausgestattet. Das heißt, dass die Innengeräte modulierend nur so viel Heiz- bzw. Kühlleistung zur Verfügung stellen, wie gerade im Innenraum benötigt wird. Darüber hinaus verfügen die meisten Innengeräte über einen WiFi-Adapter zur optionalen Fernsteuerung. Im Bedarfsfall kann diese Schnittstelle auch nachgerüstet werden. So lässt sich die Anlage per Smartphone, Tablet oder PC bedienen. Hier ist es auch möglich, die Geräte zu gruppieren oder per Sprachsteuerung (Alexa, Google Home) in ihren Einstellungen zu verändern, z.B. die Raumtemperatur. Auch ist die Anbindung an die „MELCloud HOME“ möglich.

 

Mitsubishi Electric Europe B.V., Mitsubishi-Electric-Platz 1, 40882 Ratingen, Tel.: 02102 486-0, les@meg.mee.com, www.mitsubishi-les.com

 

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Mon, 13 May 2024 11:11:00 +0200 /fileadmin/_processed_/a/9/csm_82_Mitsubishi-Electric-1_4e6b5eee9a.jpg /fileadmin/_processed_/a/9/csm_82_Mitsubishi-Electric-1_49361ba1ab.jpg /fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_24_04/82_Mitsubishi-Electric-1.jpg
news-35499 SHK-Jahreskongress 2024: das WIR. in Lübeck /detail/news/detail/shk-jahreskongress-2024-das-wir-in-luebeck/  

Bruchsal. „ICH bin SHK“, lautete das Motto beim Jahreskongress der Kooperation SHK eG in Travemünde und Lübeck vom 3. bis 5. Mai dieses Jahres. Die rund 500 Teilnehmenden waren Mitglieder der Kooperation oder Lieferantenpartner. Der persönlich-fachliche Austausch sei eines der Ziele gewesen, betonten die Veranstalter, die am Samstag neben Impulsvorträgen auch eine Rallye zu den Ständen der Aussteller organisiert hatten. Das Rahmenprogramm bot mit Golf-Schnupperkurs, Stadtführung sowie Ausflügen per E-Bike oder Schiff eine breite Palette an Aktivitäten. Auf der Abendveranstaltung wurden die Lieferantenpartner u.a. für ihre Beiträge auf dem Kongress ausgezeichnet. Erstmals fand dies als Livevoting statt, gewählt wurden FIMA Carlo Frattini, Paradigma von Ritter Energie und perma-trade Wassertechnik.

Bei der SHK-Generalversammlung standen Organisatorisches sowie das neue „Service- und Einkaufsportal“ (SEP) der Kooperation im Mittelpunkt. So waren Ende 2023 insgesamt 1066 Mitglieder zu verzeichnen, die Kooperation hatte 17 weitere Lieferantenpartner gewonnen, wie der Vorstandsvorsitzende Sven Mischel und Vorstandsmitglied Thorsten Renk im Jahresrückblick festhielten. Der Wechsel im Aufsichtsrat der SHK eG bildete einen weiteren Programmpunkt. SHK-Gründungsmitglied Alfred Bock hatte den Aufsichtsratsvorsitz Ende letzten Jahres aus gesundheitlichen Gründen abgegeben. Er wurde mit anhaltendem Applaus verabschiedet. Neuer Aufsichtsratsvorsitzender ist seit Ende 2023 Peter Ullrich (Ullrich Bad-Design, Bebra). Zum neuen Aufsichtsratsmitglied wählte die Generalversammlung einstimmig Stephan Harms (Pruns & Harms, Ammersbek).

Das „Service- und Einkaufsportal“ (SEP) ist seit Anfang Mai online. Mitglieder können über das Portal bei der SHK-Zentrale oder einem Fach- oder Großhandel ordern. Der Sammelkauf des Verbundes ist im System hinterlegt, so können die Konditionen bei der Bestellung eines entsprechenden Artikels in Anspruch genommen werden. Das Portal bietet zudem eine Funktion, über die Produkte und Konditionen verglichen werden können. Weitere Features sollen folgen.

 

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Mon, 13 May 2024 07:49:20 +0200 /fileadmin/_processed_/8/0/csm_SHK-eG_01_d670bef811.jpg /fileadmin/_processed_/8/0/csm_SHK-eG_01_6521bdf041.jpg /fileadmin/user_upload/SHK-eG_01.jpg
news-35470 GEG-Praxisfragen /detail/news/detail/geg-praxisfragen-4/ Teil 5: Anforderungen an die Dämmung von Rohrleitungen  

In Teil 5 unserer GEG-Serie informiert der Dämmstoffhersteller Armacell über die Anforderungen an die Rohrleitungsdämmung nach dem neuen Gebäudeenergiegesetz (GEG). Um es vorweg zu nehmen: Zumindest in diesem Teil der Verordnung hat sich nicht viel geändert, lediglich das Dämmniveau für Kälteverteilungsleitungen raumlufttechnischer Anlagen wurde deutlich verschärft. Lüftungsleitungen werden dagegen weiterhin nicht berücksichtigt. Ein Überblick.

Die Anforderungen an die Dämmung von Rohrleitungen werden im neuen GEG in den §§ 69 und 70 beschrieben. Der bisherige § 71 zur Nachrüstung der Wärmedämmung wurde unter § 69, Absatz 1 aufgenommen. Dabei wurde allerdings der bisherige Abschnitt 2 des § 71, der eine Befreiung von der Nachrüstpflicht ohne behördliche Prüfung ermöglichte, gestrichen. Die Anforderungen zur Dämmung von Rohrleitungen werden im Anhang 8 beschrieben. Für Wärmeverteilungs- und Warmwasserleitungen wurden die Anforderungen aus dem GEG 2020 übernommen.

In Abhängigkeit des Einsatzbereiches und des Rohrinnendurchmessers ergeben sich die bekannten Dämmniveaus: 100%-Dämmung, 50%-Dämmung, Rohrdämmung im Fußbodenaufbau, 200%-Dämmung für an Außenluft grenzende Rohrleitungen und die Dämmung von Kälteverteilungs- und Kaltwasserleitungen von Raumlufttechnik- und Klimakältesystemen.

Für Kälteverteilungs- und Kaltwasserleitungen gelten jetzt allerdings deutlich erhöhte Anforderungen. Sie sind bei einem Innendurchmesser von bis zu 22 mm mit einer Mindestdämmschichtdicke von 9 mm zu dämmen und ab einem Innendurchmesser von mehr als 22 mm beträgt die Mindestdicke der Dämmschicht 19 mm. Diese Mindestanforderungen beziehen sich auf eine Wärmeleitfähigkeit des Dämmstoffs von 0,035 W/(m K) bei einer Mitteltemperatur von 10 °C.

Dämmung im Außenbereich

Für an Außenluft angrenzend verlegte Rohrleitungen, die unter den Anwendungsbereich des § 69 fallen, fordert das GEG weiterhin eine 200%-Dämmung. Während dies für die Dämmung von Wärmeverteilungsleitungen z. B. auf dem Gebäudedach technisch sinnvoll und ausführbar ist, stellt diese Anforderung im Bereich Erneuerbarer Energien eine erhebliche technische Herausforderung dar. „Eine 200%-Dämmung lässt sich im Durchführungsbereich von Solarleitungen oder beim Anschluss von Monoblock-Wärmepumpen nur unter erheblichem Mehraufwand und mit einem mehrlagigen Dämmaufbau umsetzen“, bemerkt das Unternehmen kritisch. Für diese Anwendungsbereiche kämen in der Praxis vorwiegend UV-beständige, werkseitig vorgedämmte Leitungen zum Einsatz.

Luftkanaldämmung fällt nicht unter das GEG

Mindestdämmschichtdicken für Lüftungsleitungen gibt es auch weiterhin hin. Auch das sieht Armacell kritisch und schreibt: „Durch die zunehmende Klimatisierung von Wohn- und Nichtwohngebäuden entstehen auf un- oder nicht ausreichend gedämmten Luftkanälen erhebliche energetische Verluste im Leitungsverlauf. Die DIN 1946-6 nennt Dämmschichtdicken für Luftleitungen. Zur Vermeidung von Energieverlusten hätten die in der Tabelle 23 „Anforderungen für die Wärmedämmung von Luftleitungen für erhöhte Anforderungen“ definierten Isolierstärken in das GEG eingeführt werden können.“

Rohre dämmen ist Pflicht

„Trotz vorgeschriebener Dämmpflicht sind zahlreiche Heizungsanlagen bzw.- anlagenteile noch immer nicht oder nicht ausreichend gedämmt worden. Selbst beim Austausch von Heizungsanlagen werden nicht oder schlecht gedämmte Rohrleitungen oft nicht nachgerüstet. Das führt zu hohen Energieverlusten“, weiß Dr.-Ing. Elke Rieß, Armacell Manager Central Technical Management EMEA, und ergänzt: „Bei den im GEG vorgeschriebenen Dämmdicken handelt es sich um gesetzliche Mindestanforderungen, die eingehalten werden müssen. Angesichts der hohen Energiepreise amortisieren sich Dämmschichtdicken für Rohrleitungen und Armaturen, die über diese Mindestanforderungen hinausgehen, heute bedeutend schneller als noch vor wenigen Jahren.“

www.armacell.de

 

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Mon, 13 May 2024 06:56:00 +0200 /fileadmin/_processed_/f/7/csm_HAUT_20240510_032_01_04_picture-0001_c594b96a24.jpg /fileadmin/_processed_/f/7/csm_HAUT_20240510_032_01_04_picture-0001_72c6c021ff.jpg /fileadmin/news_import/HAUT_20240510_032_01_04_picture-0001.jpg
news-35492 Phishing – Kein Schadenersatz bei Fahrlässigkeit /detail/news/detail/phishing-kein-schadenersatz-bei-fahrlaessigkeit/ Werden beim Online-Banking unachtsam Daten freigegeben, ist das nicht nur grob fahrlässig: In der Folge ist zudem das Geldinstitut nicht zum Schadenersatz verpflichtet.   

Grob fahrlässig handelt, wer außer Acht lässt, was sich in der konkreten Situation jedem hätte aufdrängen müssen. In einem jüngst entschiedenen Fall hatte der Bankkunde die Auftragsdaten vor der Freigabe nicht überprüft, obwohl in der TANApp nicht zu ersehen war, welche Überweisung an wen in welcher Höhe freizugeben war (Quelle: Landgericht Lübeck, Az.: 3 O 83/23).

 

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Sun, 12 May 2024 08:08:00 +0200 /fileadmin/_processed_/5/5/csm_Arbeitszeugnis_2b1d5077d2.jpg /fileadmin/_processed_/5/5/csm_Arbeitszeugnis_f8a8543942.jpg /fileadmin/news_import/Arbeitszeugnis.jpg
news-35422 Pkw-Stellplatz – Arbeitnehmerzahlung ­mindert den geldwerten Vorteil /medien/ikz-haustechnik/heftarchiv/jahrgang-2024/ausgabe-03/news/detail/pkw-stellplatz-arbeitnehmerzahlung-mindert-den-geldwerten-vorteil/ Zahlen Arbeitnehmer an ihren Chef für ihren Firmenwagen Miete für einen Parkplatz, so mindert dies den geldwerten Vorteil für die Nutzung des Dienstwagens. Denn die Stellplatzmiete gehört nicht zu den Gesamtkosten des Fahrzeugs.   

Die Anmietung eines Stellplatzes an der Arbeitsstätte ist für die Beschäftigten – anders als die Anmietung eines Stellplatzes am Wohnort – nicht erforderlich für die dienstliche Nutzung des Fahrzeugs. Vielmehr handelt es sich um eine freiwillige Leistung der Beschäftigten. Hinsichtlich der Miete für den Stellplatz fehlt es an einer Bereicherung der Arbeitnehmer und damit an einer Grundvoraussetzung für das Vorliegen von Arbeitslohn. Vielmehr mindert die Stellplatzmiete bereits auf der Einnahmeseite den Vorteil aus der Firmenwagenüberlassung. Diese Minderung des Nutzungsvorteils tritt unabhängig davon ein, ob sie freiwillig ge­leis­tet wird oder zur Erfüllung einer arbeitsvertraglichen Klausel oder zur Inbetriebnahme des Fahrzeugs erforderlich ist (Quelle: Finanzgericht Köln, Az.: 1 K 1234/22; Revision anhängig beim Bundesfinanzhof, Az.: VI R 7/23).

 

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Sat, 11 May 2024 08:08:00 +0200 /fileadmin/_processed_/c/8/csm_Steuern_41_24e8c8dccd.jpg /fileadmin/Kundenbereich/Bilder/News/Steuern_41.jpg /fileadmin/Kundenbereich/Bilder/News/Steuern_41.jpg
news-35425 Valentin Software: Wärmepumpenplanung mit „GeoT*Sol“ /medien/ikz-haustechnik/heftarchiv/jahrgang-2024/ausgabe-03/news/detail/valentin-software-waermepumpenplanung-mit-geotsol/ „GeoT*SOL“ ist ein Simulationsprogramm zur Planung und Auslegung von Wärmepumpenanlagen, das Berechnungen auf Grundlage der geographischen Verhältnisse am Standort durchführt. Es bietet die Wahl zwischen verschiedenen Wärmequellen (Erdreich, Luft und Grundwasser), Betriebsweisen (monovalent, monoenergetisch und bivalent) und zahlreichen Anlagenkonfigurationen.   

Wie der Hersteller betont, kann es auch Anlagen unter Einbindung von thermischen Solaranlagen oder Photovoltaikanlagen sowie bivalente Anlagen mit einem Kessel als Wärmeerzeuger simulieren.

Auf Grundlage einer dynamischen Minutensimulation berechnet das Programm u.a. Stromverbrauch, Jahresarbeitszahlen (JAZ) nach VDI 4650 und Betriebskosten der Anlage. Hoch- und Niedertarife sowie Sperrzeiten der Energieversorgungsunternehmen können festgelegt und bei der Simulation berücksichtigt werden. Wie alle Programme des Herstellers greift „GeoT*Sol“ auf dessen Komponentendatenbank mit über 4000 Wärmepumpen, 5000 Wärmeerzeugern, 4000 Kollektoren und 600 Speichern zu, sodass Berechnungen stets mit aktuellen Gerätedaten erfolgen würden, versichert Valentin Software. Auch eine Bewertung der Anlagen nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) und dem Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG) wird durchgeführt. Anwender können Projektberichte frei konfigurieren und ausgewählte Simulationsergebnisse darin integrieren.

 

Valentin Software GmbH, Stralauer Platz 34, 10243 Berlin, Tel.: 030 588 439-0, info@valentin-software.com, www.valentin-software.com

 

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Fri, 10 May 2024 08:48:00 +0200 /fileadmin/_processed_/7/9/csm_92_Valentin-GeoTSOL_bd94d4ae6a.jpg /fileadmin/_processed_/7/9/csm_92_Valentin-GeoTSOL_94e5872a1c.jpg /fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_24_03/92_Valentin-GeoTSOL.jpg
news-35469 Wasserbeschaffenheit in Heizungsanlagen /detail/news/detail/wasserbeschaffenheit-in-heizungsanlagen/ Praktische Anwendungshinweise zur Umsetzung der Richtlinie VDI 2035  

Moderne Heizungsanlagen werden durch energieeffziente Technologien, Materialien und Randbedingungen immer leistungsfähiger – aber auch komplexer. So steigt beispielsweise der Wasserinhalt von Anlagen durch das Verwenden von Pufferspeichern...

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Fri, 10 May 2024 06:56:00 +0200 /fileadmin/_processed_/5/c/csm_HAUT_20240510_028_01_04_picture-0001_d8da6f7dad.jpg /fileadmin/_processed_/5/c/csm_HAUT_20240510_028_01_04_picture-0001_fd7a1226cb.jpg /fileadmin/news_import/HAUT_20240510_028_01_04_picture-0001.jpg
news-35447 Smart kombiniert: PV, Speicher, E-Mobilität und Wärmepumpen /detail/news/detail/smart-kombiniert-pv-speicher-e-mobilitaet-und-waermepumpen/ Prosumer können einen großen Beitrag zur Angleichung von Stromerzeugung und -verbrauch leisten und gleichzeitig ein immer höheres Maß an Autarkie bei der Selbstversorgung erreichen. Dies wird möglich durch die Kombination aus Photovoltaik (PV), Speichern, E-Fahrzeugen mit hauseigener Ladeinfrastruktur und Wärmepumpen.  

Rund 7,5 Gigawatt (GW) PV-Neuinstallationen im deutschen Heimsegment im Jahr 2023 – das Interesse der Privatverbraucher an einer sauberen und billigen Stromversorgung ist ungebrochen. Mit einem Marktanteil von 59 Prozent bildet Deutschland ebenso die Spitze des Heimspeichermarktes ab: Ganze 81 Prozent aller neu installierten PV-Anlagen wurden dort mit einem Speicher ausgerüstet.

Auch die E-Mobilität verzeichnete einen Rekordzuwachs: Rund 15 Prozent aller Neuzulassungen in Europa waren 2023 BEVs. Für diese kommt die Kombination mit PV und Speichern voll zum Tragen: So geht etwa der „Masterplan Ladeinfrastruktur“ der deutschen Bundesregierung davon aus, dass rund 85 Prozent der Ladevorgänge zu Hause oder am Arbeitsort stattfinden.

Mit Verabschiedung des Gebäudeenergiegesetzes hat sich 2023 auch der deutsche Wärmepumpenmarkt dynamisch entwickelt: Plus 51 Prozent mehr Verkäufe im Vergleich zum Vorjahr. PV-Anlage, Heimspeicher, E-Auto und Wärmepumpe bilden somit einen wirksamen Verbund; die Elektrifizierung der Sektoren Wärme und Verkehr schreitet immer weiter voran.

Produkte für einen wachsenden Markt

Die Branche stellt für dieses Zusammenwachsen eine Vielzahl von Komponenten bereit. Sie reichen von smarten Wallboxen und Smart Metern über Heimenergiemanagementsysteme bis hin zu skalierbaren Batteriespeichern und multifunktionalen Wechselrichtern.

Vom Installateur zum Experten für Systemintegration

Der effiziente Verbund dieser Komponenten verändert auch die Anforderungen an Handwerk und Installateure. Die ohnehin schon auf vielen Ebenen bestehende Kooperation zwischen Elektrohandwerk, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK) sowie noch weiteren Gewerken wird sich vertiefen. Gleichzeitig eröffnen sich durch die immer größere Nachfrage neue Geschäftsmöglichkeiten, die es zu bedienen gilt.

Eigenbedarf optimieren, Netze entlasten

Flexible Kleinverbraucher mit eigenen Heimenergiesystemen können einen großen Beitrag dazu leisten, Stromerzeugung und -verbrauch im Gleichgewicht zu halten und gleichzeitig ihren Eigenverbrauch kostengünstig zu optimieren. Eine essenzielle Komponente für das Nutzen dieser Optimierungspotenziale ist ein sogenanntes Heimenergiemanagementsystem (HEMS). Es minimiert den Strombezug aus dem Netz, indem es die Betriebspläne für die großen Verbraucher wie Elektroautos und Wärmepumpen so anpasst, dass Solarstrom nach Möglichkeit selbst genutzt wird.

Dynamische Stromtarife: Angebot trifft Nachfrage

Dynamische Stromtarife ermöglichen es, Stromangebot und -nachfrage zu harmonisieren, indem Privathaushalte ihren Verbrauch an Preissignalen orientieren, die auf das Stromangebot und deren Gestehungskosten zurückzuführen sind. So können beispielsweise E-Autos und Wärmepumpen dann geladen und betrieben werden, wenn der Strom aus dem Netz gerade besonders günstig verfügbar ist. Voraussetzung für die Umstellung auf einen dynamischen Stromtarif ist der Einbau eines Smart Meters, um den Verbrauch zu den verschiedenen Zeiten erfassen und abrechnen zu können.

Smart kombiniert auf The smarter E Europe

Neueste Trends und Innovationen aus dem Bereich PV, Speicher, E-Mobilität und Wärmepumpen präsentiert The smarter E Europe, Europas größte Messeallianz für die Energiewirtschaft. Über 2.800 Aussteller zeigen ihre Lösungen und Produkte für eine erneuerbare Energieversorgung in den Sektoren Strom, Wärme und Verkehr. Erwartet werden über 115.000 Fachbesucher. The smarter E Europe findet vom 19. bis 21. Juni in München statt und vereint die vier Fachmessen Intersolar Europe, ees Europe, Power2Drive Europe und EM-Power Europe.

Weitere Informationen

 

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Thu, 09 May 2024 23:59:00 +0200 /fileadmin/_processed_/8/6/csm_Intersolar_Europe_2023_125_HEADER_900x675_284890bca6.jpg /fileadmin/_processed_/8/6/csm_Intersolar_Europe_2023_125_HEADER_900x675_9d77474736.jpg /fileadmin/user_upload/Intersolar_Europe_2023_125_HEADER_900x675.jpg
news-35432 Kinedo: Ein Bad für alle Fälle /sanitaertechnik/news/detail/kinedo-ein-bad-fuer-alle-faelle/ Mit dem Komplettbad-System „Modulo“ von ­Kinedo kann ein neuer Dusch- und Toilettenbereich geschaffen werden, wo dieser benötigt wird.  

„Das Komplettsystem wird als Bausatz geliefert und wie eine Kabine ohne größere Vorarbeiten zusammengebaut“, erklärt Kinedo. So könne ein separater Duschraum in jedem Zimmer installiert werden, auch wenn noch kein Wasserzu- und -abfluss vorliegt. 

Die Ausstattung ist in zwei Varianten möglich: „Modulo“ enthält einen Duschbereich sowie ein Waschbecken, während „Modulo XL“ darüber hinaus über ein WC verfügt. „Modulo“ ist 1,70 m breit und auch die komplett ausgestattete Variante ­„Modulo XL“ überschreitet die 2-m-Marke nicht. Das Komplettbad ist voll ausgestattet und individuell gestaltbar. So werden neben dem selbstragenden Biocryl-Boden, eine Decke mit integrierter LED-Beleuchtung, verschiedenen Glaskombinationen und einer Rückwand aus weißem Opakglas auch der Waschtisch, der Duschbereich, ein optionales WC und alle Armaturen mitgeliefert. Ebenfalls enthalten sind Spiegel, Glasablagen, Handtuchhaken, Lüftungsgitter, Steckdosen und Fußmatten. Zudem bietet der Hersteller eine Standard- und eine Luxus-Variante an.

Für den Fall, dass keine Schwerkraftentwässerung vorhanden ist, stehen „Modulo“-Varianten mit einer Schmutzwasser- bzw. Fäkalienhebeanlage der Schwestermarke Sanibroy zur Auswahl. 

 

SFA Deutschland GmbH, Waldstr. 23, 63128 Dietzenbach, Tel.:  06074 30928-0, info@sfa-deutschland.de, www.sanibroy.de

 

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Thu, 09 May 2024 08:08:00 +0200 /fileadmin/_processed_/a/4/csm_95_Kinedo-nachher_8ce9aebf53.jpg /fileadmin/_processed_/a/4/csm_95_Kinedo-nachher_4c196f7551.jpg /fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_24_03/95_Kinedo-nachher.jpg
news-35421 Rad-Leasing – in Zeiten ohne Entgeltzahlung bleibt der Arbeitnehmer in der Pflicht /medien/ikz-haustechnik/heftarchiv/jahrgang-2024/ausgabe-03/news/detail/rad-leasing-in-zeiten-ohne-entgeltzahlung-bleibt-der-arbeitnehmer-in-der-pflicht/ E-Bike vom Arbeitgeber? – Einerseits eine gute Maßnahme, andererseits ggf. eine unerwartete Belastung. Die Verpflichtung nämlich, im Rahmen der Entgeltumwandlung dem Arbeitgeber die monatlichen Leasing-Raten zu erstatten, gilt auch während entgeltfreier Beschäftigungszeiten.   

Eine derartige Vereinbarung weicht nicht von Rechtsvorschriften ab. Eine Kontrolle nach dem Maßstab allgemeiner Geschäftsbedingungen findet daher nicht statt (§ 307 Abs. 3 S. 1 BGB). Selbst wenn man die Klausel als kontrollfähige Preisnebenabrede ansähe, benachteiligt sie den Arbeitnehmer weder unangemessen noch ist sie als überraschende Klausel nicht Vertragsbestandteil geworden (Quelle: Arbeitsgericht Aachen, Az.: 8 Ca 2199/22).

 

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Wed, 08 May 2024 08:08:00 +0200 /fileadmin/_processed_/c/8/csm_Steuern_41_24e8c8dccd.jpg /fileadmin/Kundenbereich/Bilder/News/Steuern_41.jpg /fileadmin/Kundenbereich/Bilder/News/Steuern_41.jpg
news-35466 Feldstudie zu Legionellen /detail/news/detail/feldstudie-zu-legionellen/ Ergebnisse der LeTriWa-Studie belegen: Gesundheitliche Risiken sind auch bei dezentraler Trinkwassererwärmung nicht auszuschließen  

Im Zeitraum von 2016 bis 2020 fand eine großangelegte Feldstudie zu den Ursachen von Legionellenerkrankungen statt. Projektpartner waren das Umweltbundesamt (UBA), das Robert Koch-Institut (RKI) und das Konsiliarlabor für Legionellen (KL). Gemeinsam ging man der Frage nach, auf welche Ursachen 111 dokumentierte Legionelleninfektionen zurückgeführt werden können. Mit teils überraschenden Ergebnissen.

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Wed, 08 May 2024 06:46:00 +0200 /fileadmin/_processed_/7/0/csm_HAUT_20240510_016_01_04_picture-0001_0d5d348ef4.jpg /fileadmin/_processed_/7/0/csm_HAUT_20240510_016_01_04_picture-0001_1898850783.jpg /fileadmin/news_import/HAUT_20240510_016_01_04_picture-0001.jpg
news-35433 Taconova: Sonnige Aussichten /medien/ikz-haustechnik/heftarchiv/jahrgang-2024/ausgabe-03/news/detail/taconova-sonnige-aussichten/ Mit den beiden Solarstationen „TacoSol Circ ER HE“ und ­„TacoSol Circ ZR HE“ will Taconova die Planung und Umsetzung von Solarthermieanlagen vereinfachen. Sie vereinen die Solar-Umwälzpumpen ­„TacoFlow 3 GenS“ und das Abgleichventil ­„TacoSetter Inline 130“ in einem Modul. Zur Eigensicherheit der Anlage ist in die Zweistrang-Pumpengruppe von ­„TacoSol Circ ZR HE“ eine Sicherheitsgruppe integriert, die bei der Einstrang-Solarstation ­„TacoSol ER HE“ optional erhältlich ist.   

Mithilfe des integrierten Abgleichventils können der hydraulische Abgleich, Durchflussmessung und Funktionskontrolle direkt an der Station vorgenommen werden. So sei sichergestellt, dass die Kollektoren gleichmäßig mit der erforderlichen Fluidmenge des Primärkreislaufes versorgt werden. Ein weiterer Vorteil sei die einfache Montage und Wartung. Befüllung, Entleerung und Wartung der Station erfolgen über einen multifunktionalen Kugelhahn. Die angepasste Isolationsbox ist serienmäßig dabei.

Die auch als Einzelkomponente erhältliche Pumpe ­„TacoFlow3 GenS“ punkte mit einer Förderhöhe von bis zu 8,5 m und einem zulässigen Temperaturbereich bis 110°C. Der Antrieb erfolgt durch Synchronmotoren mit Permanentmagnettechnologie. Ein Anti-Blockierschutz sorgt im Falle einer Blockade dafür, dass sich die Solarpumpe selbstständig wieder deblockieren kann. Während „TacoFlow3 GenS“ in mehreren Gebäudekategorien zum Einsatz kommen kann, ist das Modell ­„TacoFlow2 Solar“ mit einer Förderhöhe von 6 m vor allem für Wohnungsbauten, Ein- und Mehrfamilienhäusern sowie kleinere öffentliche Gebäude und Bürobauten konzipiert.

 

Taconova GmbH, Rudolf-Diesel-Straße 8, 78224 Singen, Tel.: 07731 982880, deutschland@taconova.com, www.taconova.com

 

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Tue, 07 May 2024 09:19:00 +0200 /fileadmin/_processed_/5/2/csm_94_Taconova-1_af162f734c.jpg /fileadmin/_processed_/5/2/csm_94_Taconova-1_07eaaa7869.jpg /fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_24_03/94_Taconova-1.jpg
news-35465 Zwei Wohnungen, weniger Zuschuss /detail/news/detail/zwei-wohnungen-weniger-zuschuss/ Die Regeln der Bundesförderung für effiziente Gebäude – BEG – benachteiligen selbstnutzende Einfamilienhausbesitzer mit Einliegerwohnung beim Heizungstausch  

30 000 Euro sind im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) als maximal förderfähige Aufwendungen für eine Heizungssanierung im Einfamilienhaus zuschussfähig. Der Fördersatz inklusive aller Boni beträgt bis zu 70 % bei selbst genutzten Gebäuden. Das bedeutet, im Einfamilienhaus ist ein Zuschuss von bis zu 21 000 Euro möglich, wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind. Doch schon bei einem Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung (zwei Wohneinheiten) kippt diese Rechnung – zu Ungunsten des Eigentümers.

Schauen wir uns die Förderbedingungen am Praxisbeispiel an. Ein Einfamilienhausbesitzer – in diesem Fall ein Rentner mit einer nur geringen monatlichen Rente – möchte eine Luft/Wasser-Wärmepumpe installieren lassen (Kältemittel R32, also kein 5 %iger Effizienzbonus, der für ein natürliches Kältemittel gewährt wird). Der alte Ölkessel wird entsorgt. Die Kosten für den Einbau betragen 31 000 Euro. Die Grundförderung für den neuen Wärmeerzeuger beträgt 30%. Inkluandbedingungen wie oben, jedoch mit Einliegerwohnung – statt 21 000 Euro nur noch einen Zuschuss von 15 500 Euro. Für die Förderung spielt es auch keine Rolle, dass die Einliegerwohnung durch den Eigentümer selbst genutzt wird und gar nicht vermietet ist, wie im Praxisbeispiel der Fall.

Auf Anfrage der HAUT-Redaktion heißt es dazu seitens der KfW: „Ein Einfamilienhaus mit einer Einliegerwohnung gilt bei der Heizungsförderung im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) als Mehrfamilienhaus, da es zwei Wohneinheiten beinhaltet. Das gilt auch dann, wenn die zweite Wohneinheit nicht vermietet wird. Insofern muss der Eigentümer/die Eigentümerin einen Antrag für ein Mehrfamilienhaus stellen. Die Antragstellung dafür soll ab Mai 2024 möglich sein.“

Zwei Rechenbeispiele

Wie kommt es zu dieser deutlich geringeren Fördersumme? Schauen wir auf unser Beispiel: Die maximal erhältliche Fördersumme wird wie folgt ermittelt: 30 000 Euro für die erste Wohneinheit + 15 000 Euro für die zweite Wohneinheit macht 45 000 Euro als max. förderfähige Kosten. Bei zwei Wohneinheiten wird dieser Betrag zu gleichen Teilen aufgeteilt. Das sind 22 500 Euro je Wohnung. Die Investition für das offiziell geltende Zweifamilienhaus beträgt 31 000 Euro und liegt damit unter den maximal förderfähigen Kosten. Es wird also die volle Investition gefördert. Bei der Ermittlung des Zuschusses werden zunächst die Kosten auf jede Wohnung zu gleichen Teilen aufgeteilt: 31 000 Euro/2 = 15 500 Euro je Wohneinheit.

Der Zuschuss konkret:

  • Für die erste Wohneinheit: 15 500 Euro x 70 % Fördersatz = 10 850 Euro
  • Für die zweite Wohneinheit (hier gilt nur die Grundförderung – ohne Geschwindigkeits- oder Einkommensbonus): 15 500 Euro x 30 % Fördersatz = 4650 Euro

Damit beträgt der Förderzuschuss insgesamt 15 500 Euro.

Machen wir noch ein anderes Beispiel auf: Die Investition für den Heizungstausch beträgt in diesem Fall 38 000 Euro, zum Einsatz kommt eine R290-Wärmepumpe. Damit gibt es zum Grundbetrag von 30 % noch den Effizienzbonus in Höhe von 5 %. Für die erste Wohneinheit gibt es 70 %, für die zweite 35 %. Die maximal erhältliche Fördersumme wird analog zum ersten Beispiel wie folgt ermittelt: 30 000 Euro für die erste Wohneinheit + 15 000 Euro für die zweite Wohneinheit/2 Wohneinheiten. Das sind 22 500 Euro. Die Investition ist auch hier komplett abgedeckt und beträgt für jede Wohneinheit 38 000 Euro/2 = 19 000 Euro.

Die Investitionskosten werden wieder gleichmäßig auf beide Wohneinheiten verteilt:

  • Für die erste Wohneinheit: 19 000 Euro x 70 % Fördersatz = 13 300 Euro
  • Für die zweite Wohneinheit: 19 000 Euro x 35 % Fördersatz = 6650 Euro

In diesem Beispiel beträgt der Fördersatz 19 950 Euro.

Nur am Rande sei erwähnt, dass einige frei zugängliche BEG-Förderrechner im Internet höhere Förderzuschüsse ermitteln, als die hier aufgeführten. Die Ergebnisse basieren schlicht auf einer falschen Interpretation der KfW-Richtlinie. So werden die Investitionskosten ungleichmäßig auf die Wohneinheiten verteilt oder zwei selbstgenutzte Wohneinheiten angesetzt. Mitunter ist in den Rechnern selber aber auch nicht klar ersichtlich, welche individuellen Eingaben vom Nutzer zu tätigen sind. Unglücklicherweise gibt es seitens der KfW keinen offiziellen Förderrechner für Maßnahmen im Rahmen der BEG-EM.

Unglückliches Ergebnis

Für den beschriebenen Fall (Beispiel 1) bedeutet das, der Eigentümer des selbst bewohnten Einfamilienhauses mit Einliegerwohnung bekäme bei der genannten Konstellation lediglich 15 500 Euro Förderzuschuss statt der 21 000 Euro, die er für ein reines Einfamilienhaus bekäme – ein Unterschied von 5500 Euro. In Sachen BEG-Förderung heißt es in diesem Fall: Pech gehabt.

 

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Tue, 07 May 2024 07:17:00 +0200 /fileadmin/_processed_/8/6/csm_HAUT_20240510_014_01_04_picture-0001_f8ca37e48b.jpg /fileadmin/_processed_/8/6/csm_HAUT_20240510_014_01_04_picture-0001_78e807a3bc.jpg /fileadmin/news_import/HAUT_20240510_014_01_04_picture-0001.jpg
news-35374 In Zeiten eines Arbeitnehmermarktes sind Zusatzleistungen gewünscht /detail/news/detail/in-zeiten-eines-arbeitnehmermarktes-sind-zusatzleistungen-gewuenscht/ Im Wettbewerb um die qualifiziertesten Mitarbeitenden reicht eine Entlohnung nach Tarif heute nicht mehr aus. Neben einer leistungsgerechten Bezahlung erwarten viele Mitarbeitende auch attraktive Zusatzleistungen, um sich langfristig an ein Unternehmen zu binden.  

Gerade in Zeiten fehlender Fachkräfte ist die positive Wahrnehmung des Arbeitsumfeldes besonders wichtig und stärkt auch die Zukunftschancen eines Betriebes. Glaubt man verschiedenen Umfragen aus der jüngsten Vergangenheit,
ist eine solche Verbundenheit der Beschäftigten mit Job und Betrieb allerdings im Sinkflug. Gerade einmal 30 Prozent würden ihrem aktuellen Arbeitgeber die Treue halten, böte man ihnen den gleichen Job bei einem anderen Unternehmen und bereits jeder vierte ist sogar so unzufrieden, dass er regelmäßig über einen Jobwechsel nachdenkt. Das derzeit als gut bewertete Jobangebot befeuert diese Stimmungslage noch zusätzlich.
So werden neben einer wertschätzenden Bezahlung und flexiblen Arbeitszeiten auch immer öfter betriebliche Zusatzleistungen als mögliche Maßnahmen genannt, um die Bindung an den Betrieb zu stärken. Hier unterstützt SIGNAL IDUNA kleine und mittelständische Unternehmen mit interessanten Angeboten. Diese reichen von der betrieblichen Krankenversicherung (bKV) und Altersvorsorge (bAV) bis hin zur betrieblichen Unfall- und Berufsunfähigkeitsversicherung.
Unternehmen, die sich hinsichtlich betrieblicher Vorsorgeangebote für die eigene Belegschaft Gedanken über einen erhöhten Verwaltungsaufwand machen, sind bei SIGNAL IDUNA auf der sicheren Seite. Viele Prozesse sind bereits digitalisiert. In der bKV beispielsweise bietet SIGNAL IDUNA bereits seit einigen Jahren ein Arbeitgeberportal an, über das sich die Kollektivverträge und die versicherten Mitarbeitenden einfach und sicher verwalten lassen. Seit Februar 2023 steht eine modernisierte Plattform zur Verfügung. Sie bietet Funktionen wie Vertrags- und Personenübersichten mit komfortablen Suchfunktionen, Prämienübersichten je Kollektiv und je Vertrag oder auch An-, Um- und Abmeldung.
Für Handwerksbetriebe, die stärker als andere Gewerke, vom Fachkräftemangel betroffen sind, ist es daher wichtig, sich von der Masse abzuheben. Informieren Sie sich über die Möglichkeiten, Ihren Mitarbeitenden attraktive Zusatzleistungen anzubieten, damit Sie qualifizierte Mitarbeitende gewinnen und langfristig an Ihren Betrieb binden können.
Unsere Spezialisten zum Thema „Belegschaft versorgen“ helfen Ihnen gerne weiter und erstellen Ihnen auch gerne ein individuelles Angebot.

Weitere Informationen erhalten Sie hier!

 

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Mon, 06 May 2024 17:00:00 +0200 /fileadmin/_processed_/d/b/csm_bKV-Kampagnenbild_900x675_e0a78d2996.jpg /fileadmin/_processed_/d/b/csm_bKV-Kampagnenbild_900x675_947b95cfe7.jpg /fileadmin/Kundenbereich/Newsletter/Video-Newsletter/2024/SP/bKV-Kampagnenbild_900x675.jpg
news-35490 Reflex: Wartungsdienst für große Liegenschaften /detail/news/detail/reflex-wartungsdienst-fuer-grosse-liegenschaften/  

Ahlen. „Wartungsservice Plus“ ist ein neues Angebot von Reflex After Sales & Service an die Betreiber großer Liegenschaften. In Zeiten des Fachkräftemangels könne es aufwändig sein, rechtzeitig einen Prüfungstermin gemäß Betriebssicherheitsverordnung zu bekommen, betont der Hersteller von Systemen für die Heizungs- und Warmwasser-Versorgungstechnik. „Wartungsservice Plus“-Kunden geben Wunschtage an und werden im Vorfeld an das bevorstehende Fristende erinnert. Der Monteur, der zum Termin kommt, kenne sich mit den Geräten aus, habe alle notwendigen Teile dabei und führe auch ein Update der Anlagensoftware durch, verspricht Reflex.

Es gibt drei Leistungspakete, „Basic“, „Advanced“ oder „Premium“. „Basic“ umfasst drei Jahre Kostenbindung für die genannten Leistungen plus Kleinreparaturen bis 100 Euro. Das „Advanced“-Paket mit ebenfalls drei Jahren Kostenbindung beinhaltet Kleinreparaturen bis 250 Euro, dazu Verbrauchsmaterial, wie zum Beispiel Filter, den Ersatz von Verschleißteilen sowie Stickstoff für Membranausdehnungsgefäße. Premium“ bietet während fünf Jahren Laufzeit unter anderem ganzjährige Problemlösung und Entstörung sowie Ersatzteile für bis zu 500 Euro. Durchgeführt wird die Wartung vom Reflex-Servicepersonal oder einem Partnerbetrieb.

 

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Mon, 06 May 2024 15:27:33 +0200 /fileadmin/_processed_/a/d/csm_Wartungsservice_Reflex_60da76d9f9.jpg /fileadmin/_processed_/a/d/csm_Wartungsservice_Reflex_fbbb97e33a.jpg /fileadmin/user_upload/Wartungsservice_Reflex.jpg
news-35464 Neue Aufgaben 
fürs SHK-Handwerk? /medien/ikz-haustechnik/standpunkte/news/detail/neue-aufgaben-fuers-shk-handwerk/  

Vor wenigen Wochen verkündeten die Schornsteinfeger und Kälteanlagenbauer eine bemerkenswerte Verbändevereinbarung. Danach wollen der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks (ZIV) und der Bundesinnungsverband des Deutschen Kälteanlagenbauerhandwerks (BIV) künftig einen gemeinsamen Lehrgang anbieten, der die Lecksuche und Dichtheitsprüfung am Kältemittelkreis von Wärmepumpen zum Gegenstand hat. Nach erfolgreicher Prüfung bekommt der Teilnehmer (Schornsteinfeger) ein Zertifikat, das ihn dazu berechtigt, solche Arbeiten vornehmen zu dürfen. 

Solche Lehrgänge werden schon heute von einigen Bildungsträgern angeboten und dauern i. d. R. zwei Tage. Sie schließen mit einer schriftlichen und praktischen Prüfung ab. Es handelt sich also nicht nur um eine Teilnahmebescheinigung eines x-beliebigen Kurses, sondern um einen Lehrgang mit hohem Niveau. Das ist auch sinnvoll. Schließlich wird an Anlagen gearbeitet, die ein gewisses Umweltgefahrenpotenzial beinhalten – wenngleich bei ­einer solchen Dichtheitsprüfung nicht in den Kältemittelkreislauf eingegriffen wird.

Der ZIV befürwortet eine „unabhängige“ Überprüfung von Wärmepumpen und begründet seine Haltung mit Effizienz-, Sicherheits- und Umweltargumenten. Sie sind durchaus nicht von der Hand zu weisen. Womöglich aber steckt noch mehr dahinter: Mit dem Gebäudeenergiegesetz 2024 sind Gas- und Ölheizungen – zumindest in der Breite – ein Auslaufmodell. Und damit entfällt auch die regelmäßige Überprüfung dieser Geräte durch das Schornsteinfegerhandwerk. Mit einer Dichtheitsprüfung des Kältemittelkreislaufs könnte der Ausfall durch dieses neue Tätigkeitsfeld zumindest in Teilen kompensiert werden. 

Dazu muss man aber wissen: Nur bestimmte Wärmepumpenanlagen unterliegen einer regelmäßigen Dichtheitsprüfung. Dies ist einerseits abhängig von der Füllmenge des flourhaltigen Kältemittels, andererseits davon, welches Treibhausgaspotenzial (GWP – Global Warming Potential) von der Anlage insgesamt ausgeht. Jede Anlage ist also individuell zu beurteilen. Und diese Aufgabe sowie die dann ggf. notwendige Dichtheitsprüfung kann sehr gut das SHK-Handwerk durchführen. Dafür ist dieses besagte Zertifikat erforderlich – konkret ist es der Sachkundenachweis der Kategorie IV (Dichtheitskontrolle). Ein solcher Kurs stellt für SHK-Fachleute keine unüberwindliche Hürde dar. Einer Verbändevereinbarung bedarf es da nicht.

 

Detlev Knecht

stv. Chefredakteur und Techniker

d.knecht@strobelmediagroup.de

 

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Mon, 06 May 2024 10:50:00 +0200 /fileadmin/_processed_/e/7/csm_IKZ_20240308_003_01_02_picture-0001_dc2028e797.jpg /fileadmin/_processed_/e/7/csm_IKZ_20240308_003_01_02_picture-0001_285fd68a22.jpg /fileadmin/user_upload/IKZ_20240308_003_01_02_picture-0001.jpg
news-35431 Robert Bosch Power Tools: Einfach staubarm /medien/ikz-haustechnik/heftarchiv/jahrgang-2024/ausgabe-03/news/detail/robert-bosch-power-tools-einfach-staubarm/ Mit dem „GAS 18V-12 MC ­Professional“ wächst das Sortiment von Bosch um den ersten M-Klasse-Sauger im ­„Professional 18V System“.   

Er filtere aufgrund M-Klassifizierung 99,9% des Staubes und ist staub- und spritzwassergeschützt. Aufgrund des Biturbo-Motors arbeitet er, betrieben von einem Akku, mit einem Luftstrom von bis zu 30 l/s. „Einzigartig im Markt ist die antistatische Ausstattung. Elektrische Aufladung wird über die Bauteile so abgeleitet, dass weniger Staub hängenbleibt und alle Staubpartikel zuverlässig in den Entsorgungssack gesaugt werden. Darüber hinaus ist auch der Anwender vor Entladung geschützt“, heißt es von Bosch. Besonders komfortabel sei die Arbeit im Auto-Start-Modus. Der mitgelieferte Sender „GCT 30-42 Professional“ wird dazu am Elektrowerkzeug angebracht und schaltet den Sauger aufgrund der Vibrationserkennung automatisch ein und aus. 

Die Module „GCT 30-42 Professional“ und „GCA 30-42 Professional“ bilden als Bluetooth-Sender und -Empfänger das nachrüstbare Auto-Start-Set für alle kabelgebundenen Professional-­Sauger von Bosch. Laut Unternehmen lassen sich damit herstellerübergreifend Akku-Werkzeuge und Kabelsauger mit integrierter Steckdose nachrüsten, sofern sie kompatibel sind. 

 

Robert Bosch Power Tools GmbH, Max-Lang-Str. 40-46, 70771 Leinfelden-Echterdingen, Tel.: 0711 40040990, kontakt@bosch.de, www.bosch-pt.com

 

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Mon, 06 May 2024 09:59:00 +0200 /fileadmin/_processed_/3/3/csm_96_Bosch_1_b7a3f305a9.jpg /fileadmin/_processed_/3/3/csm_96_Bosch_1_d874e976be.jpg /fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_24_03/96_Bosch_1.jpg
news-35468 Aus der Sachverständigenpraxis /detail/news/detail/aus-der-sachverstaendigenpraxis-8/ Bauliche Mängel an Trinkwasserverteilern können zu hygienischen Beeinträchtigungen aufgrund von Stagnation führen. Beispiele aus der Praxis  

Die Verwendung von Trinkwasserverteilern hat in der Sanitärtechnik eine lange Tradition. Sie werden bekanntlich in komplexen Trinkwasserinstallationen eingesetzt, bei denen ein möglichst unterbrechungsfreier Betrieb oder Teilbetrieb gewährleistet werden soll. Ihr Einsatz erfolgt bspw. in Mehrfamilienwohnhäusern, Kliniken, Bildungs- und Kultureinrichtungen, Bürodienstgebäuden oder auch in Sportbauten und Schwimmbädern. Insbesondere bei der handwerklichen Fertigung von Trinkwasserverteilern werden mitunter hygienisch relevante Fehler begangen.

Die Vorteile von zentralen Trinkwasserverteilern insbesondere bei weit verzweigten Rohrsystemen sind nicht von der Hand zu weisen und lassen sich in einem Satz zusammenfassen: Im Fall von Wartungs- oder Reparaturarbeiten kann der betroffene Versorgungsstrang abgesperrt werden, die restliche Trinkwasserinstallation bleiben in Betrieb.

Traditionelle Handwerkskunst begünstigt Stagnation

Wie in vielen anderen technischen Bereichen unterliegen die Ausführung und der Aufbau der Verteiler dem stetigen Wandel. Bis in die 1980er Jahren wurden die Trinkwasserverteiler oftmals noch handwerklich hergestellt, entweder aus verzinktem Stahl (geschraubt) oder aus Kupfer. Der in Bild 1 beispielhaft dargestellt Trinkwasserverteiler zeugt mit seinen weichgeglühten, ausgehalsten T-Stücken, seinen von Hand gefertigten und positionierten Bögen, den aufgebördelten Entleerungsstutzen sowie hart gelöteten Verbindungen, von einer hohen Handwerkskunst. Typisch, aber leider hygienisch bedenklich (Stichwort Stagnation) sind auch die ausladenden Entleerungsleitungen.

Der Verteiler im Bild 2, aus dem Jahr 2003, besteht dagegen vollständig aus Edelstahl und wurde nach den Vorgaben des Sanitärplaners als Schweißkonstruktion industriell gefertigt. Obwohl bereits in der TrinkwV aus dem Jahr 2001 die Hygieneproblematik durch stagnierendes Trinkwasser thematisiert wird, verfügt dieser Verteiler über mehrere Erweiterungsmöglichkeiten in Form von Reservestutzen.

Der Trinkwasserverteiler in Bild 3 ist im Jahr 2020 erstellt worden. Dabei kamen die heute üblichen Pressfittings zur Anwendung.

Alle drei Verteiler waren zum Zeitpunkt der gutachterlichen Überprüfung noch in Funktion. Es ist davon auszugehen, dass solche oder ähnlich aufgebaute Trinkwasserverteiler weiterhin in einer Vielzahl von Gebäuden in Betrieb sind. Sie haben eins gemeinsam: Sehr häufig sind darin Tot- oder Stagnationswasserbereiche enthalten und begünstigen eine Ansiedlung und Vermehrung von Legionellen. Bei den Verteilern in den Bildern 1 und 2 lässt sich dies deutlich an den Entleerungsleitungen sowie Reservestutzen oder Verteileranschlüsse ohne wesentliche Funktion erkennen. Die großvolumigen Verteilerbalken ermöglichen mit ihren langen Endstücken und Klöpperböden keine vollständige Durchströmung.

Auch der Verteiler in Bild 3 weist Mängel auf. Zum einen fehlen dort die Dämmkappen an den Schrägsitzventilen. Zum anderen sind ebenfalls Stagnationsbereiche vorhanden. Nämlich dann, wenn eines oder mehrere Verteilerarme für einen längeren Zeitraum abgesperrt werden. Die Anschlussstutzen zwischen dem Verteilerbalken und den Absperrventilen weisen auch dort eine Länge von mehr als 3 x di auf. Entsprechend der VDI 6023 und der AMEV 2021 sollten Anschlussstutzen so kurz wie möglich gehalten werden, um einen regelmäßigen Austausch des Wasser inhalts durch das vorbeifließende Trinkwasser sicher stellen zu können. Bei der Verwendung von Pressfittingen lässt sich, technisch bedingt, eine Mindestlänge von 3 x di gerade noch realisieren. Maßgeblich ist hierbei nicht der Verteilerbalken, sondern die Anschlussdimension der Verteilerarme, bzw. der entsprechenden Anschlussstutzen. Im abgesperrten Fall wird ansonsten der geschlossene Anschlussstutzen nicht mehr über den Verteilerbalken durchströmt. Das darin enthaltene Trinkwasser kann nicht mehr ausgetauscht werden und stagniert. Was für den äußeren Betrachter nur nach wenigen Zentimetern aussieht, bedeutet für Mikro organismen, die mit dem bloßen Auge nicht erkennbar sind, Universen. Befindet sich der Verteiler in einer warmen Zentrale oder ist bspw. sommerlichen Temperaturen oberhalb von 25 °C ausgesetzt, können sich im nicht-durchströmten Anschlussstutzen Legionellen ansiedeln und vermehren. Bekanntlich werden Verteiler an sehr zentraler Stelle, d. h. zu Beginn einer Trinkwasserinstallation positioniert. Bei einer längeren Stagnationszeit kann es von dort, im ungünstigen Fall, zu einer Re-Kontamination der restlichen Trinkwasserinstallation kommen. Auch wenn direkt am Anschlussstutzen sitzende Ventile sowie Entleerungseinrichtungen optisch weniger gefällig aussehen, so bieten sie doch die Gewähr für eine regelmäßige und vollständige Durchströmung des Verteilers auch im Falle einer Absperrung einzelner Stränge. Bei Planung und Bau von Trinkwasserverteilern sollten deshalb immer auch potenzielle Stagnationsrisiken mitbedacht und durch konstruktive Maßnahmen minimiert werden.

Autor: Gutachterbüro Dipl.-Ing. Uwe Linke

 

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Mon, 06 May 2024 07:40:00 +0200 /fileadmin/_processed_/d/a/csm_HAUT_20240510_026_01_04_picture-0001_318588570a.jpg /fileadmin/_processed_/d/a/csm_HAUT_20240510_026_01_04_picture-0001_83e847a611.jpg /fileadmin/news_import/HAUT_20240510_026_01_04_picture-0001.jpg
news-35420 Bilanzierende Gewerbetreibende – Instandhaltungsrücklage muss aktiviert werden /medien/ikz-haustechnik/heftarchiv/jahrgang-2024/ausgabe-03/news/detail/bilanzierende-gewerbetreibende-instandhaltungsruecklage-muss-aktiviert-werden/ Ein bilanzierender Gewerbetreibender, dem eine Eigentumswohnung gehört und der Zahlungen in eine von der Wohnungseigentümergemeinschaft gebildete Instandhaltungsrückstellung geleistet hat, muss seine Beteiligung mit dem Betrag der geleisteten und noch nicht verbrauchten Einzahlungen aktivieren.  

Denn Wirtschaftsgüter sind alle Sachen, Rechte, tatsächlichen Zustände und konkreten Möglichkeiten, die entweder einzeln oder zusammen mit dem Betrieb übertragen werden können und aus der Sicht eines potentiellen Betriebserwerbers einen eigenständigen Wert haben. Auch die Beteiligung an einer Instandhaltungsrückstellung erfüllt diese Voraussetzungen. Ein Erwerber des entsprechenden Betriebs wird der Beteiligung an der Rückstellung einen eigenständigen Wert zumessen, da er in derselben Weise wie zuvor der Veräußerer von ihr profitiert und würde diesen Vorteil bei marktgerechtem Verhalten im Rahmen des Kaufpreises für den Betrieb abgelten. Daher ist die Beteiligung an der Instandhaltungsrückstellung als Wirtschaftsgut anzusehen. Daraus folgt, dass die Beteiligung an der Rückstellung in der Steuerbilanz eines betrieblich beteiligten Wohnungseigentümers aktiviert werden muss. Dabei ist sie mit den Anschaffungs­kosten anzusetzen (Quelle: Finanzgericht Köln, Az.: 2 K 158/20).

 

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Sun, 05 May 2024 08:08:00 +0200 /fileadmin/_processed_/c/8/csm_Steuern_41_24e8c8dccd.jpg /fileadmin/Kundenbereich/Bilder/News/Steuern_41.jpg /fileadmin/Kundenbereich/Bilder/News/Steuern_41.jpg
news-35424 AVAPLAN: Neue Funktionen in Version 2024 /medien/ikz-haustechnik/heftarchiv/jahrgang-2024/ausgabe-03/news/detail/avaplan-neue-funktionen-in-version-2024/ Die vor kurzem aktualisierte Software „Avaplan“ ist in vielen Bereichen um neue Funktionen erweitert und an die neuesten Standards und Schnittstellen zum Datenaustausch angepasst worden. Auch wurden Konfigurationen vorgenommen, um einen zuverlässigen Import und Export von Daten sicherzustellen.  

Einige Beispiele für die Neuerungen: In Version 24 lässt sich nun z.B. das eigene Logo in die Kopfzeilen aller Ausdrucke einbinden. Vertrag und Zahlungsfreigabe haben weitere Optionen erhalten, über die sich individuelle Anmerkungen einbinden lassen. Zudem sind die Mengenermittlung und die Prüfung von Abrechnungen überarbeitet und erweitert worden: Neben dem Import lassen sich nun auch Mengenermittlungen gemäß den REB-Verfahrensbeschreibungen als *.x31- oder *.d11-Datei exportieren. „Das verbessert den digitalen Workflow beim Datenaustausch mit den Projektbeteiligten, ermöglicht die komfortable Übergabe von Mengenermittlungen und spart Zeit bei der Prüfung von Bauabrechnungen“, erläutert das Softwarehaus.

Avaplan bietet auch eine kostenfreie Edition zum Download an. Es lassen sich damit bereits vollständige Leistungsverzeichnisse erstellen. Der spätere Umstieg auf die Vollversion mit zusätzlichen Funktionen ist jederzeit möglich.

 

AVAPLAN Software GmbH, Bölschestr. 76, 12587 Berlin, Tel.: 30 64494417 - 0, kontakt@avaplan.de, www.avaplan.de

 

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Sat, 04 May 2024 08:08:00 +0200 /fileadmin/_processed_/3/b/csm_93_Avaplan_7003eead21.jpg /fileadmin/_processed_/3/b/csm_93_Avaplan_0942e2600a.jpg /fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_24_03/93_Avaplan.jpg
news-35430 Wildeboer: Volumenstromregler für niedrige Druckbereiche /klima-lueftungstechnik/news/detail/wildeboer-volumenstromregler-fuer-niedrige-druckbereiche/ Wildeboer hat seinen neuen Volumenstromregler „VR1-N“ auf die präzise Regelung kleiner Volumenströme bei niedrigen Drücken abgestimmt. Damit hat er eine Basis für den Einsatz in energetisch optimierten Lüftungsanlagen.  

Der Regler bringt diese Kennzahlen mit: Strömungsgeschwindigkeit zwischen 1,1 m/s bis 12 m/s, Druckbereich von 30 bis 600 Pa, Volumenstrombereich von 30 m³/h bis 2300 m³/h. Seine Regelgenauigkeit gibt Wildeboer mit von +/-5% vom Nennvolumenstrom oder +/-10% des Sollvolumenstroms. Damit könne der Volumenstrom auch bei variablen Drücken über den gesamten Druckbereich konstant gehalten werden. Der Volumenstromsollwert kann manuell oder motorisch eingestellt werden. 

Der „VR1-N“ „ist wartungsfrei“ und kann lageunabhängig eingebaut werden. Optional verfügbar sind Antriebe zur Regelung variabler Volumenströme sowie Dämmschalen zur Minderung der Schallabstrahlung. In Kombination mit einem SRC-Rohrschalldämpfer lassen sich die Strömungsgeräusche in Lüftungsleitungen weiter reduzieren. 

 

Wildeboer Bauteile GmbH, Marker Weg 11, 26826 Weener, Tel.: 04951 950-0, info@wildeboer.de, www.wildeboer.de

 

 

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Fri, 03 May 2024 11:11:00 +0200 /fileadmin/_processed_/c/f/csm_96_Wildeboer_d8998b7e30.jpg /fileadmin/_processed_/c/f/csm_96_Wildeboer_6f5c0b3d87.jpg /fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_24_03/96_Wildeboer.jpg
news-35489 Hargassner: Goldenes Ehrenzeichen für die Gründer zum 40. Firmenjubiläum /detail/news/detail/hargassner-goldenes-ehrenzeichen-fuer-die-gruender-zum-40-firmenjubilaeum/ Kompetenz, Innovation, Nachhaltigkeit – das sind Werte, die heute für das in Oberösterreich beheimatete Familienunternehmen Hargassner mit rund 1250 Mitarbeitern stehen. In mehr als 43 Ländern ist man bereits vertreten und die Exportrate liegt bei über 75 %. Begonnen hat es 1984 mit einem Versprechen des Biomasse-Pioniers Anton Hargassner sen. an seine Frau Elisabeth.  

„Unser Vater überzeugte unsere Mutter von seiner selbst gebauten Holzheizung nur, indem er ihr versprach, dass sie diese nie nachlegen müsste“, berichtet Markus Hargassner, der gemeinsam mit seinem Bruder Anton Hargassner jun. den Familienbetrieb seit zwei Jahren leitet. „Das hieß, es musste eine automatische Befüllung für den Heizkessel entwickelt werden. Die erste Hackschnitzelanlage ging dann 1984 in Betrieb“, erzählt Markus Hargassner weiter. 1998 folgten erste Pelletheizkessel und 2011 dann die Stückholzkessel.

Festakt im neuen Service Center

Der erste offizielle Höhepunkt im Jubiläumsjahr 2024 fand am 5. April als Geburtstagsfest mit mehr als 500 geladenen Gästen am Firmenstammsitz in Weng im Innkreis statt. Der Festakt wurde in dem im Bau befindlichen 32000 m2 großen Service Center abgehalten. Neben Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer, Bezirkshauptmann Gerald Kronberger und dem Wenger Bürgermeister Gerhard Wiesner nahmen auch die Firmengründer, Anton und Elisabeth Hargassner, die Besitzer der ersten Hargassner-Heizung, Familie Schaller, und auch der erste Installationspartner, die Firma Wimmer-Installationen aus Altheim, teil. Mit auf der Bühne stand der allererste von Hargassner produzierte Hackschnitzel-Heizkessel – der „Hargassner Nummer 1“. Dieser wurde nach 20 Jahren zuverlässigem Einsatz von Hargassner für die Dauerausstellung in der Energy World wieder zurückgekauft.

Emotionale Ehrung – zweifaches Gold 

Der oberösterreichische Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer überraschte mit dem emotionalen Höhepunkt des Festes: Er verlieh Anton Hargassner sen. und Elisabeth Hargassner jeweils das Verdienstzeichen des Landes Oberösterreich in Gold. „Oberösterreich ist das Land der Wirtschaft, der Arbeit und der Innovation – genau das verkörpert die Firma Hargassner. Schon vor 40 Jahren haben Elisabeth und Anton Hargassner Weitblick bewiesen, der Erfolg gab und gibt ihnen Recht. Hier wurden und werden Visionen Realität. Dieser Pionier- und Umsetzungsgeist ist inspirierend und ein Beispiel dafür, was Oberösterreich so stark und erfolgreich macht. So können wir – trotz aller Herausforderungen - auch zuversichtlich in die Zukunft blicken“, so Mag. Thomas Stelzer.

Kurzweiliges Programm und Anekdoten

Auch wenn die Geschäftsführung bereits vor zwei Jahren an die Söhne Markus und Anton Hargassner jun. übergeben wurde, war es in der neuen Halle beim Interview mit „Chef“ und „Chefin“ besonders still. Viele Geschichten und Anekdoten haben sich während vier Jahrzehnten ereignet. Hargassner Pensionist, Erwin Doleschal, einer der ersten Techniker, wusste das Publikum mit einigen davon zu unterhalten. Aloisia Wimmleitner, kaufmännische Angestellte der ersten Stunde, erzählte, wie sie 1984 anlässlich des ersten Werbeprospektes vom Chef gefragt wurde, ob sie denn eine Idee habe, was man als „Symbol“ für die Firma verwenden könne. Daraufhin skizzierte sie am Blattrand einer Zeitung das Zeichen, das fortan für das Unternehmen Hargassner als Logo stehen sollte: den roten Buchstaben H, gebildet aus zwei Scheithölzern.

Geboten wurde beim Hargassner-Geburtstagsfest einiges: Neben einer Führung durch die bestehenden Montagehallen mit einer Bruttogeschoßfläche von 75000 m2 erwartete die Gäste eine kurzweilige Talk-Runde. In Folge erfuhr man von den Zukunftsvisionen der Geschäftsführer und, dass Anton Hargassner vor 1984 ein Vorgängerunternehmen als Baggerfirma betrieb. Bei diesem war bereits Josef Hargassner, Bruder des Seniorchefs und offiziell erster Mitarbeiter, angestellt.

Die heutigen Geschäftsführer gaben Einblicke in die zukünftige strategische Ausrichtung auf dem Weg vom Biomasse-Spezialisten hin zum Komplettanbieter für erneuerbare Wärme – mit den Säulen: Biomasse, thermischen Solarkollektoren und Luft/Wasser-Wärmepumpen.

Den geselligen Part leitete der Einzug der circa 40 Lehrlinge ein. Sie begleiteten mit Sternspritzer unter allgemeinem Applaus die große Jubiläums-Sachertorte, die von einem Gabelstapler hereingefahren wurde. Immerhin sollten sich aus ihr mehr als 400 Kuchenstücke ausgehen. 

Tipp der Redaktion: Der Fernsehsender TV1 Oberösterreich berichtete anlässlich des 40. Unternehmensgeburtstages. Hier geht’s zur Sendung.

 

Als Spezialist für zentrales Heizen mit Holz bietet Hargassner (verlinken mit hargassner.com) Anlagen im Leistungsbereich von 6 – 330 kW Leistung bei Pellets, 17 – 60 kW bei Stückholz und 20 bis 2500 kW bei Hackgut. Für Industrieheizungen ist die „Magno“-Serie von 250 – 2500 kW Leistung erhältlich. In Kaskadenschaltung liefern sie bis zu 10 MW Wärmeenergie. Umfangreich ist auch das Zubehör bei Raumaustragungen, Brennstoffbefüllungen und Pufferspeichern. Seit drei Jahren finden sich Solarkollektoren im Sortiment. Neu ist die Luft/Wasser-Wärmepumpe „Airflow-M“ mit 5 bis 20 kW Leistung.

 

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Fri, 03 May 2024 10:48:58 +0200 /fileadmin/_processed_/d/0/csm_2024-04-04-Hargassner-service-center-2_eec43d92e5.jpg /fileadmin/_processed_/d/0/csm_2024-04-04-Hargassner-service-center-2_837e5da14f.jpg /fileadmin/user_upload/2024-04-04-Hargassner-service-center-2.jpg
news-35488 BWP lässt Fernwärme-Anschluss- und Benutzungszwang prüfen /detail/news/detail/bwp-laesst-fernwaerme-anschluss-und-benutzungszwang-pruefen/  

Berlin. Können Gebäudeeigentümer, die eine Wärmepumpe installieren lassen, im Falle eines späteren Fernwärmeausbaus dazu gezwungen werden, ihre neue Heizung wieder zu entfernen und sich an die Fernwärme anzuschließen? Diese Frage ließ der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) in einem juristischen Gutachten klären. Dabei ging es auch darum, ob Hauseigentümer in ihrem Gebiet auf eine Wärmeplanung warten müssen. Das Ergebnis sei eindeutig, betonte der BWP. Die Investition in eine Wärmepumpe stehe wegen ihrer Klimafreundlichkeit unter einem besonderen Schutz. Das Durchsetzen eines Anschlusszwangs gegenüber dem Betreiber einer Wärmepumpe verstoße fast immer gegen den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit. Auch müssten in Satzungen zum Anschluss- und Benutzungszwang Ausnahmen für Wärmepumpen vorgesehen werden. Dass eine Ausnahme abgelehnt würde, sei nur in wenigen Fällen denkbar, etwa, weil das gesamte Wärmenetz sonst unwirtschaftlich würde. Auch umgekehrt, wenn sich ein Eigentümer von einem bereits bestehenden Fernwärmenetzanschluss lösen und eine Wärmepumpe installieren wolle, werde eine Ausnahme in der Regel zu gewähren sein.

Das Rechtsgutachten des BWP steht hier zum Download bereit.

 

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Fri, 03 May 2024 08:45:20 +0200 /fileadmin/_processed_/0/d/csm_AdobeStock--focus-finder_kl_07ca1d137a.jpg /fileadmin/_processed_/0/d/csm_AdobeStock--focus-finder_kl_280ffc8416.jpg /fileadmin/user_upload/AdobeStock--focus-finder_kl.jpg
news-35487 Betriebliche Energiekosten auswerten /detail/news/detail/betriebliche-energiekosten-auswerten/  

Saarbrücken. Handwerksbetriebe, die sich langfristig einen Überblick über ihre Energiekosten verschaffen wollen, können das „E-Tool“ der Mittelstandinitiative Energiewende und Klimaschutz (MIE) nutzen. Die Software ist seit 2021 online und wird gemäß den Anforderungen der Anwender weiterentwickelt. Träger der MIE sind sieben Umweltzentren des Handwerks (Hamburg, Hannover, Koblenz, Leipzig, Münster, Rudolstadt und Saarbrücken) sowie der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), es fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK).

Berechnungsgrundlage des E-Tools sind die Daten der Verbrauchsabrechnungen (Strom, Heiz- oder Prozesswärme, Kraftstoffe). Der Nutzer kann diese allgemein eingeben, aber auch einzelne Maschinen, Geräte oder Fahrzeuge erfassen und deren Verbräuche auswerten. Ebenso kann das E-Tool selbst erzeugte Energie (z.B. aus der eigenen Photovoltaik- oder Solarthermieanlage) berücksichtigen. Im sogenannten Energiecockpit werden die Daten in Tabellen und Grafiken dargestellt, auch über mehrere Jahre hinweg.

SHK-Fachbetriebe, bei denen kaum energielastige betriebliche Prozesse anfallen, können durch die mehrjährige Erfassung und Auswertung ihrer Verbräuche und Kosten profitieren. Zusätzlich zur betrieblichen Energiebilanz gibt es Zusatzmodule, etwa die Berechnung der Strom- und Energiesteuerrückvergütung, die Betriebsentwicklungsplan, die CO2-Bepreisung. Ein Modul für die Nachhaltigkeitsberichtserstattung soll dazukommen.

Zum E-Tool geht es hier.

 

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Fri, 03 May 2024 07:54:27 +0200 /fileadmin/_processed_/3/8/csm_E-Tool-Cockpit_5ef7065282.jpg /fileadmin/_processed_/3/8/csm_E-Tool-Cockpit_ab1f78e39d.jpg /fileadmin/user_upload/E-Tool-Cockpit.jpg
news-35486 1. Quartal 2024: Deutlich weniger Wärmeerzeuger verkauft /detail/news/detail/1-quartal-2024-deutlich-weniger-waermeerzeuger-verkauft/  

Köln/Berlin. Im ersten Quartal 2024 ging der Absatz von Wärmeerzeugern gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 29 Prozent zurück. Das meldet heute (2. Mai 2024) der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) auf Basis einer aktuellen Mitgliederbefragung. Ob Gas, Wärmepumpen, Solarthermie, Biomasse oder Lüftung: Bis auf „Brenner“ und „Öl-Brennwert“ sind alle betrachteten Produktbereiche betroffen.

Vor dem Hintergrund der nachlassenden Nachfrage bei den Wärmeerzeugern und angesichts der geringen Neubautätigkeit bricht auch der Absatz der Systemkomponenten ein: Von Fußbodenheizungen, Heizkörper und Speicher bis hin zu Abgassystemen verzeichnet auch dieser Produktbereich durchweg negative Absatzzahlen. „Der Markt für Heizungsmodernisierung ist aktuell geprägt von einer tiefen Verunsicherung der Verbraucher“, erklärt BDH[www.bdh-industrie.de]-Hauptgeschäftsführer Markus Staudt die Marktsituation. „Vor allem hat die langwierige und öffentliche politische Debatte um den gesetzlichen Rahmen und die Förderung in der Gebäudewärme dafür gesorgt, dass bei den Menschen Vertrauen verloren gegangen ist. Zudem ist noch zu wenig bekannt, welche technischen Möglichkeiten das GEG jetzt bietet und wie Heizungen gefördert werden“, so Staudt weiter.      

Angesichts der Quartalszahlen schätzt der BDH, dass im laufenden Jahr weniger als 200000 Wärmepumpen abgesetzt werden. Die aktuelle Marktentwicklung sei ein Rückschlag für die Wärmewende insgesamt. „Heizungsindustrie und Handwerk haben ihre Hausaufgaben gemacht und die im Rahmen des Wärmepumpengipfels getroffenen Zusagen umgesetzt“, so Staudt. Im vergangenen Jahr hätten die Hersteller „in nie dagewesener Weise“ Produktionskapazitäten für Wärmepumpen mit Investitionen in Milliardenhöhe aufgebaut. Auch das Fachhandwerk habe in kürzester Zeit Fachkräfte weiterqualifiziert und sich zur Projektrealisierung vor Ort mit weiteren Partnern vernetzt. 

Mit Blick auf die aktuelle Marktsituation fordern BDH und ZVSHK [www.zvshk.de] (Zentralverband Sanitär Heizung Klima) die Politik auf, beherzt zu handeln. So fordern die Verbände die Anhebung der förderfähigen Investitionskosten im Rahmen der Förderrichtlinie für den Heizungstausch auf 45000 Euro, den Klima-Geschwindigkeitsbonus auf 30 Prozent zu erhöhen und mit einer früher einsetzenden Degression zu kombinieren. Weiter empfehlen die beiden Verbände die Minderung der staatlichen Preisbestandteile für Wärmepumpentarife durch die Absenkung der Stromsteuer auf das europarechtliche Minimum. Weitere Forderung ist die Verstetigung der Mittelausstattung der BEG-Förderung für das Jahr 2025 auf dem Niveau des Jahres 2024. Ferner gelte es, die technischen Optionen, die sich aus dem Gebäudeenergiegesetz ergeben, durch Maßnahmen bei der Infrastruktur und Energiebereitstellung seitens der Bundesregierung intensiv zu flankieren.

Vor allem fordern BDH und ZVSHK eine breit angelegte Kommunikationskampagne. Die Verbraucher benötigen klare Informationen über die nun bestehenden Rahmenbedingungen. Nur so könne die Verunsicherung abgebaut und verloren gegangenes Vertrauen in die Heizungsmodernisierung zurückgewonnen werden.

 

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Thu, 02 May 2024 15:09:06 +0200 /fileadmin/_processed_/b/3/csm_A3206758_05c835446c.jpg /fileadmin/_processed_/b/3/csm_A3206758_f8490726a2.jpg /fileadmin/user_upload/A3206758.jpg
news-35428 Grohe: Bäder zukunftssicher /sanitaertechnik/news/detail/grohe-baeder-zukunftssicher/ Das Unterputzsystem „Rapid SLX“ soll den Arbeitsalltag vereinfachen und Zeit bei der Installation sparen.   

„Details wie eine einfache Höhenjustierung, die bequeme Anpassung an die Wandtiefe, werkzeugfrei installierbare Revisionsschächte, Wasseranschlüsse von oben, links und rechts sowie die Easyconnect Pneumatik-Verbindung der Betätigungsplatte machen den Einbau für alle Gewerke vom Trockenbau bis zur Fliesenverlegung einfach und schnell“, sagt Grohe. Die vormontierten Elemente können aus der Verpackung heraus an der Wand angebracht werden. Montagefüße mit variablen Befestigungspunkten sorgen für Stabilität. Außerdem dient die Abdeckung der Revisionsöffnung auch als Schablone und vereinfache damit das Verfliesen der Wand.

„Rapid SLX“ verfügt über eine integrierte, flexibel einstellbare Spülstromdrossel. Sie lässt sich über den Revisionsschacht mit einer Spindel nachjustieren, ohne Ventile demontieren zu müssen. Die Spülstromdrossel funktioniert laut Grohe mit jeder WC-Keramik. Eine spätere Umstellung auf andere Technologien sei möglich, da „Rapid SLX“ durch die integrierte Elektroanschlussbuchse und variable Wasseranschlüsse auch für moderne Dusch-WCs wie „Sensia Arena“ gerüstet sei. 

 

Grohe Deutschland Vertriebs GmbH, Zur Porta 9, 32457 Porta Westfalica, Tel.: 02372 3989­333, helpline@grohe.de, www.grohe.de

 

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Thu, 02 May 2024 11:11:00 +0200 /fileadmin/_processed_/c/6/csm_97_Grohe_aebee3123d.jpg /fileadmin/_processed_/c/6/csm_97_Grohe_fb84fed37c.jpg /fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_24_03/97_Grohe.jpg
news-35444 Noch nie war es so einfach, Duschen zu installieren /detail/news/detail/noch-nie-war-es-so-einfach-duschen-zu-installieren/ Die neuen Teleskopfüße BetteLevel reduzieren den Installationsaufwand für Duschflächen bis zu 90 Prozent  

Bisher war die Montage von Duschflächen mit Montagerahmen oft eine ungeliebte Arbeit: Rahmenteile sortieren, zusammenschrauben, ausrichten – und (meist mehrfach) Schräubchen nachjustieren. Arbeit, die Geduld, Knie und Rücken strapaziert. Mit BetteLevel Teleskopfüßen geht das jetzt ganz einfach: Füße ankleben, Duschfläche von oben einleveln, fertig.

Werkzeuglos, material- und zeitsparend

Kein Ablängen, keine verlorenen Kleinteile, kein zusätzlicher Weg zum Auto wegen unvorhergesehenem Werkzeug – BetteLevel unterstützt den Arbeitsablauf optimal, spart Zeit und macht die Arbeit leicht.

Die vier patentierten Kunststoff-Zylinder werden mit einem Hochleistungsklebepad einfach in die Ecken der Bette Duschfläche geklebt, die Duschfläche wird mit der Hand oder dem Saugheber auf die gewünschte Höhe angehoben und die Systemfüße arretieren automatisch, wenn es der Wasserwaage gefällt. Noch schnell den Ablauf montieren – und der Fliesenleger kann kommen; rekordverdächtig einfach, materialsparend und schnell.

So einfach einstellbar wie eine Klappliege

Letztlich kann jeder, der das Prinzip einer Camping-Klappliege versteht, mit BetteLevel auch Duschflächen justieren – das Prinzip ist dasselbe: durch Anheben verstellen, arretieren, bei Bedarf durch Endanschlagen wieder entriegeln und dann richtig einleveln. Das geht auf den halben Millimeter genau, ohne spezielles Werkzeug und von oben – Wasserwaage und Sauger genügen selbst für die größten Flächen.

Die Systemfüße sind universell für alle Größen und Ausführungen von Bette Duschwannen und Duschflächen geeignet, nur zur BetteAir passen sie nicht. Jeder einzelne Teleskopfuß ist bis zu 150 Kilogramm belastbar. Mit optionalen Funktionen wie der definierten Vorspannung und Verriegelung kann BetteLevel zudem an jede Einbausituation angepasst werden.

Universell einsetzbar, optimierte Lagerhaltung

Die Teleskopfüße sind universell, passen für alle Duschwannengrößen. Damit hat ein Montagetrupp immer das richtige Material dabei und kann die Teleskopfüße auch mal als Reserve im Fahrzeug einlagern. Das vereinfacht auch die Lagerhaltung in Großhandel und Handwerk erheblich: Eine Bestellnummer ersetzt Dutzende Montagesets.

So viel Montagevorteil muss unheimlich teuer erkauft werden? Von wegen! BetteLevel liegt auf dem Preisniveau herkömmlicher Einbausysteme, bietet aber den unschätzbaren Vorteil großer Zeitersparnis. So können mehr Projekte in kürzerer Zeit realisiert werden und die gewonnene Zeit lässt sich für andere wichtige Aufgaben nutzen – oder einfach mal für einen früheren Feierabend und mehr Lebensqualität.

www.my-bette.com

 

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Wed, 01 May 2024 23:59:00 +0200 /fileadmin/_processed_/a/e/csm_BetteLevel_Kleben_01_Aufmacher_900x675px_eedb46e065.jpg /fileadmin/_processed_/a/e/csm_BetteLevel_Kleben_01_Aufmacher_900x675px_73c72c69e1.jpg /fileadmin/user_upload/BetteLevel_Kleben_01_Aufmacher_900x675px.jpg
news-35419 Außenprüfung – Unterlagenanforderung „en bloc” nicht unkritisch hinnehmen /medien/ikz-haustechnik/heftarchiv/jahrgang-2024/ausgabe-03/news/detail/aussenpruefung-unterlagenanforderung-en-bloc-nicht-unkritisch-hinnehmen/ Die Befugnisse aus § 147 Abs. 6 AO (Abgabenordnung) stehen der Finanzverwaltung nur in Bezug auf solche Unterlagen zu, die der Steuerpflichtige nach § 147 Abs. 1 AO aufzubewahren hat. So sind z. B. Handelsbriefe nicht auf eine bestimmte Form beschränkt, sodass auch E-Mails Handelsbriefe sein können.   

Schriftstücke betreffen ein Handelsgeschäft i. S. d. §§ 343 ff. HGB (Handelsgesetzbuch), wenn sie seine Vorbereitung, Durchführung oder Rückgängigmachung zum Gegenstand haben. Es besteht kein Anspruch der Finanzverwaltung auf Vorlage eines elektronischen Gesamtjournals, welches nach den Vorgaben der Finanzverwaltung Informationen zu jeder einzelnen empfangen bzw. versandten E-Mail des Steuerpflichtigen enthalten soll (Quelle: Finanzgericht Hamburg, Az.: 2 K 172/19).

 

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Wed, 01 May 2024 08:08:00 +0200 /fileadmin/_processed_/c/8/csm_Steuern_41_24e8c8dccd.jpg /fileadmin/Kundenbereich/Bilder/News/Steuern_41.jpg /fileadmin/Kundenbereich/Bilder/News/Steuern_41.jpg
news-35438 IFH Intherm: Innovationsfeuerwerk bei Hargassner /detail/news/detail/ifh-intherm-innovationsfeuerwerk-bei-hargassner/ Auf der Nürnberger IFH von 23.-26.4. warten dieses Jahr Neuheiten, mit denen sich die österreichischen Spezialisten für Biomasse und Solarthermie strategisch zum Komplettanbieter für erneuerbare Wärme weiterentwickeln: Hargassner stellt im Jahr seines 40. Jubiläums offiziell die Produktsparte „Wärmepumpe“ vor.   

Die neue Luft-Wasser-Wärmepumpe „Airflow-M“ von 5 bis 20 kW eignet sich für Ein- und Zweifamilienhäuser wie auch für Sanierungsprojekte. Sie heizt oder kühlt nach Wunsch und erreicht hocheffiziente Leistungszahlen. Als Monoblock-Wärmepumpe liegt das Herzstück der Technologie – der Kältekreislauf – in der Außeneinheit. Das vereinfacht die Montage und erspart einen zusätzlichen Kältetechniker.

Die Auswahl der drei unterschiedlichen Inneneinheiten Basic, Style und Comfort ermöglicht eine schnelle Anpassung an den individuellen Anwendungsfall. Fachpublikum und Endverbraucher lassen sich die einfache Installation und die hochmoderne Steuerung direkt am Messe-Stand 4A.208 in Halle 4A vorstellen.

Spannende Hybridlösungen

Neben weiteren Neuheiten aus den Bereichen Biomasse und Zubehör stehen auch Hybridlösungen von Biomasse mit Wärmepumpe im Fokus. Hargassner bietet vier Grundkombinationen mit der Airflow-M an: vom maximalem Komfort der vollautomatischen High-End-Lösung mit dem Pelletkessel Nano-PK bis zur besonders günstigen Variante mit dem Scheitholzkessel Smart-HV für gelegentliche Holzheizer

„Ein Ziel war es, die Kombination der Wärmepumpe mit Biomasse-Kessel intelligent und flüssig zu ermöglichen. Dabei entscheidet die Wärmepumpe als primäres System mithilfe diverser Parameter, welcher Wärmeerzeuger zum Zeitpunkt der Wärmeanforderung am günstigsten bzw. sinnvollsten in Betrieb geht“, so Martin Daxecker, Hargassner Produktmanager Wärmepumpe.

Mehr dazu: www.hargassner.com/at-de/luft-wasser-waermepumpe/

 

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Tue, 30 Apr 2024 23:59:00 +0200 /fileadmin/_processed_/2/c/csm_Hargassner_Waermepumpe_Airflow_M_9_900x675px_016fcedac0.jpg /fileadmin/_processed_/2/c/csm_Hargassner_Waermepumpe_Airflow_M_9_900x675px_07beab6a26.jpg /fileadmin/user_upload/Hargassner_Waermepumpe_Airflow_M_9_900x675px.jpg
news-35485 Elco eröffnet Wärmepumpen Akademie /detail/news/detail/elco-eroeffnet-waermepumpen-akademie/  

Hechingen. Hersteller Elco, Spezialist für gewerbliche und kommunale Heizlösungen, hat sein Schulungsangebot „Elco Experience“ um eine Wärmepumpen Akademie erweitert. An sieben Prüfständen sind Luft-Wasser Wärmepumpen, Sole-Wasser bzw. Wasser-Wasser Wärmepumpen sowie Hybridsystemen mit einer Gesamtleistung von 300 kW angeschlossen. Die Teilnehmer führen Tests durch, schalten die Geräte in Kaskade oder trainieren die Fehlerbehebung. Die dabei erzeugte Energie wird über einen neuen 10000-l-Pufferspeicher in das Heizsystem am Standort eingespeist und genutzt. Auch theoretische Inhalte werden vermittelt. Die ein- oder mehrtägigen Wärmepumpen-Schulungen richten sich an die eigenen Techniker und die Fachpartnerbetriebe. Zur Eröffnung der Akademie waren u.a. Diego Falsini, Geschäftsführer Elco Deutschland und Thomas Kneip, Geschäftsführender Vizepräsident Nord- und Mitteleuropa der Ariston Group, zu der Elco gehört, im Kundenbesuchs- und Schulungszentrum in Hechingen.

 

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Tue, 30 Apr 2024 14:46:35 +0200 /fileadmin/_processed_/8/0/csm_elco_akademie_1_8896bcba8e.jpg /fileadmin/_processed_/8/0/csm_elco_akademie_1_c98df88483.jpg /fileadmin/user_upload/elco_akademie_1.jpg
news-35423 Label Software: Labelwin – Text- und Spracherkennung per KI /medien/ikz-haustechnik/heftarchiv/jahrgang-2024/ausgabe-03/news/detail/label-software-labelwin-text-und-spracherkennung-per-ki/ Die nächste Version der Handwerkersoftware „Labelwin“ integriert Künstliche Intelligenz (KI) zur Text- und Spracherkennung in seine Lösungen „Labelwin“ und „Label Mobile“, kündigt Hersteller Label Software an.   

Mithilfe von ChatGPT sollen dann Monteure und Büro unter vereinfachten Bedingungen kommunizieren. Der Algorithmus könne Texte verbessern, Texte übersetzen oder auch Texte auf Grundlage weniger Stichwörter, z. B. des Auftragstexts, in korrektem Deutsch ausgeben. Darüber hinaus gibt es eine Chat-Funktion: Per Frage und Antwort können Anwender Informationen erhalten oder von der KI erstellte Texte nochmals verändern und anpassen lassen, bis sie inhaltlich passen.

Die Anwender nutzen diese Funktionen mit zwei neuen Werkzeugen, dem Zauberstab und dem KI-Assistenten. 

 

Label Software Gerald Bax GmbH, Meisenstr. 73, 33607 Bielefeld, Tel.: 0521 524196 - 0, info@label-software.de, www.label-software.de

 

 

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Tue, 30 Apr 2024 11:11:00 +0200 /fileadmin/_processed_/1/b/csm_92_Label-Software_KI_dd449ed081.jpg /fileadmin/_processed_/1/b/csm_92_Label-Software_KI_b95026291d.jpg /fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_24_03/92_Label-Software_KI.jpg
news-35463 IFH/Intherm 2024: Mehr Aussteller, mehr Besucher als 2022 /detail/news/detail/ifhintherm-2024-mehr-aussteller-mehr-besucher-als-2022/  

Nürnberg. Die SHK-Branchenmesse IFH/Intherm verbucht für sich einen Erfolg: An den vier Messetagen (23. - 26. April 2024) kamen rund 37500 Besucher nach Nürnberg. Das sind etwa 25 Prozent als vor zwei Jahren. 414 Aussteller zeigten ihre Produkte, Dienstleistungen und Services, was im Vergleich zu 2022 einem Plus von 30 Prozent entspricht.

„Die IFH/Intherm 2024 ist super gelaufen, die Stimmung in den Messehallen war großartig. Aussteller und Besucher sind hochgradig zufrieden, wir haben von allen Seiten positive Rückmeldungen bekommen“, freut sich Wolfgang Becker, Hauptgeschäftsführer des SHK-Fachverbandes Baden-Württemberg. Dies spiegelt sich seiner Meinung nach auch in der unabhängigen Befragung der Messeteilnehmer wider: 96 Prozent der Besucherinnen und Besucher seien mit dem Verlauf der IFH/Intherm 2024 sehr zufrieden.

Markus Staudt, Hauptgeschäftsführer des BDH (Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie) ergänzt: „Wir haben vier Tage lang volle Messestände und gute Gespräche erlebt. Die bestimmenden Themen waren das novellierte Gebäudeenergiegesetz, die neuen Förderbedingungen und die heiztechnischen Lösungen zur Umsetzung der Wärmewende.“

 

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Mon, 29 Apr 2024 11:53:27 +0200 /fileadmin/_processed_/c/3/csm_Bericht-1_ce6575e14a.jpg /fileadmin/_processed_/c/3/csm_Bericht-1_20273b9067.jpg /fileadmin/user_upload/Bericht-1.jpg
news-35427 Daikin: Stylisch gedämmt /heizungstechnik/news/detail/daikin-stylisch-gedaemmt/ Moderne Wärmepumpen sind mit besonders leisem Betrieb auf die Anforderungen in Wohngebieten ausgelegt. Falls nötig, wie beispielsweise bei enger Bebauung, können die Betriebsgeräusche mit der neuen Schallschutzhaube „Dagmute“ von Daikin nochmals reduzieret werden.   

Die Haube ist für die „Altherma 3 R“-Außen­ge­rä­te ausgelegt und so konzipiert, dass sie das Außen­ge­rät komplett verdeckt. „Dadurch wird auch der wahrgenommene Schall reduziert. Denn die empfundenen Geräusche werden oft dadurch gesteigert, dass man die Emissionsquelle direkt im Blick hat“, meint Daikin. Das Schallschutzgehäuse ist in einem pulverbeschichteten Anthrazitgrau erhältlich und mit einer schwarzen Standkonsole ausgestattet; die Frontplatte gibt es des Weiteren als Ausführung mit Holzpaneelen aus Kiefernholz oder als pulverbeschichtete Metallplatte in Signalschwarz. Laut Daikin hat das Schalldämmgehäuse „Dagmute“ einen nur geringen Einfluss auf die Heizleistung des Außengeräts. Die Schallschutzhaube sei so optimiert, dass Luftstrom und Leistung so nah wie möglich an den Standardbedingungen liegen. 

 

Daikin Airconditioning Germany GmbH, Inselkammerstr. 2, 82008 Unterhaching, Tel.: 089 74427-0, info@daikin.de, www.daikin.de

 

 

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Mon, 29 Apr 2024 11:11:00 +0200 /fileadmin/_processed_/1/c/csm_98_Daikin_f096e5ad7a.jpg /fileadmin/_processed_/1/c/csm_98_Daikin_28a33c35c6.jpg /fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_24_03/98_Daikin.jpg
news-35462 LG Air Solution mit eigener Servicegesellschaft /detail/news/detail/lg-air-solution-mit-eigener-servicegesellschaft/  

Eschborn. LG Electronics hat seinen Service für Wärmepumpen und Klimageräte in Deutschland neu aufgestellt. Dazu wurde am Standort eine Tochter der konzernweiten Servicegesellschaft Hi-M.Solutek gegründet. Die Hi-M.Solutek Germany GmbH unterstützt künftig den Außendienst der LG Air Solution und übernimmt den Telefonservice für die LG-Kunden, die Mitarbeiter sind über die bekannten Kontaktnummern und Mailadressen erreichbar.

Das Ziel sei, die Servicekapazitäten in Deutschland deutlich zu erhöhen, um der gestiegenen Bedeutung von Wärmepumpen und Klimageräten gerecht zu werden. Das bestehende Netzwerk an Servicepartnern werde erhalten bleiben, bei der Servicegesellschaft soll ein Koordinator die Zusammenarbeit optimieren. Kein Kunde werde seinen Ansprechpartner verlieren, verspricht LG.

 

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Mon, 29 Apr 2024 07:56:53 +0200 /fileadmin/_processed_/8/d/csm_LG_Multi-V_Bild-3_30aca55578.jpg /fileadmin/_processed_/8/d/csm_LG_Multi-V_Bild-3_9a0d7dc5a0.jpg /fileadmin/user_upload/LG_Multi-V_Bild-3.jpg