IKZ: Neueste Nachrichten https://www.ikz.de/ Die neuesten Nachrichten der IKZ-Magazine vom STROBEL VERLAG de TYPO3 News Fri, 18 Oct 2019 03:24:50 +0200 Fri, 18 Oct 2019 03:24:50 +0200 TYPO3 EXT:news news-28965 „Status-Report 8 – Fragen und Antworten zur Raumluftfeuchte“ aktualisiert https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/status-report-8-fragen-und-antworten-zur-raumluftfeuchte-aktualisiert/ Bietigheim-Bissingen. Der Fachverband Gebäude-Klima (FGK) hat rechtzeitig zum Start der Heizperiode 2019/2020 den Status-Report 8 mit Fragen und Antworten zur Raumluftfeuchte aktualisiert.  

Der Status-Report bietet allgemeine Informationen zur Bedeutung der Raumluftfeuchte für den Menschen in Bezug auf dessen Gesundheit und dessen Behaglichkeit. Ebenfalls gibt er Aufschluss, welche Befeuchterarten angeboten und verbaut werden. Darüber hinaus befasst sich der Report mit der Nutzung der Befeuchtungsgeräte und veranschaulicht die technischen Lösungen mit Best-Practice-Beispielen in namhaften Objekten. Mit der Aktualisierung des Reports liefert des FGK Antworten auf Fragen rund um die Raumluftfeuchte.
Hier können sie den Status-Report downloaden!

www.fgk.de

 

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Fri, 18 Oct 2019 08:00:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/e/a/csm__KW41_status-report-8-Titelblatt_b6ddff3e0a.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/e/a/csm__KW41_status-report-8-Titelblatt_e0a0d60430.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2019/Oktober_2019/_KW41_status-report-8-Titelblatt.jpg
news-28993 Bayern: Erich Schulz ist neuer Landesinnungsmeister https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/bayern-erich-schulz-ist-neuer-landesinnungsmeister/ Nürnberg.  Erich Schulz jun., Vorstandsmitglied des Fachverbands SHK Bayern und bisheriger stv. Landesinnungsmeister, wurde im Rahmen der diesjährigen ordentlichen Mitgliederversammlung des Fachverbands zum neuen Landesinnungsmeister gewählt.  

Die am 16. Oktober in Nürnberg durchgeführte Versammlung wählte mit 99 Delegierten den Nachfolger von Michael Hilpert einstimmig. Neuer stellvertretender Landesinnungsmeister ist Arnold Pöppl, der 97 Ja- und 2 Nein-Stimmen erhielt. In den Vorstand neu gewählt wurde Obermeister Friedrich-Josef Heidel (Innung Nordschwaben).

 

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Thu, 17 Oct 2019 14:34:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/4/e/csm_Vorstand-FV-SHK-Bayern_8f1339f0a4.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/4/e/csm_Vorstand-FV-SHK-Bayern_cb98469fde.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_19_19/Vorstand-FV-SHK-Bayern.jpg
news-28992 Das Bad vom Baumarkt https://www.ikz.de/sanitaertechnik/news/detail/das-bad-vom-baumarkt/ OBI bietet in seinen Märkten 3D-Badplanungen und VR-Technik an – bei Bedarf gibt es die Montage dazu  

Mit Sorgen verfolgen Marktbeobachter das Interesse von Google, Amazon und anderen globalen Playern an der SHK-Branche. Klassische Baumärkte sind dagegen ein stückweit aus dem Fokus geraten. Nach dem jüngsten Engagement von OBI in Sachen Badrenovierung ändert sich das gewiss. Denn mit umfassendem Service von der Planung bis zum Bau macht die Baumarkt-Kette mit bundesweit 350 Filialen gerade „ein neues Fass auf“.

Um was geht es?
Badplanungen im Baumarkt sind wahrlich nicht neu. Wenn aber 3D-Planungen und VR-Brillen zum Einsatz kommen und neben der Planungsleistung und den Produkten auch die Montage vom Kunden zugekauft werden kann, dann horcht die SHK-Branche auf. Insbesondere auch, wenn potenzielle Kunden gleich über mehrere Kanäle (Print, Online, Web-TV) angefüttert werden – so wie es OBI derzeit praktiziert.
Das Leistungsversprechen auf der Website des Baumarktriesen klingt jedenfalls verheißungsvoll:...

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Thu, 17 Oct 2019 10:13:59 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/1/7/csm__KW42_IMG_5619_30c926ca02.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/1/7/csm__KW42_IMG_5619_f2225b3dbb.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/user_upload/_KW42_IMG_5619.jpg
news-28989 VDI-Konferenz „Trinkwasserhygiene & -installationen“ https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/vdi-konferenz-trinkwasserhygiene-installationen/ Düsseldorf. Die VDI-Konferenz „Trinkwasserhygiene & -installationen“ am 19. und 20. November in Würzburg beleuchtet aktuelle Richtlinien und Hygienemaßnahmen im Trinkwasserbereich, etwa die Neuregelungen aus VDI 6023 Blatt 1 und VDI 3810 Blatt 2. Außerdem berichten die Referenten, mit welchen Methoden eine einwandfreie Trinkwasserqualität sicherzustellen ist und welche Chancen und Risiken mit neuen technischen Verfahren einhergehen. Es wird die Frage diskutiert, ob und in welchem Maß die Ultrafiltration zur Legionellen-Prophylaxe beitragen kann. Außerdem wird das Umweltbundesamt seine Bewertungsgrundlagen für verschiedene Materialien und Werkstoffe vorstellen, die in Kontakt mit Trinkwasser kommen.  

Praxisberichte von Vertretern öffentlicher und industrieller Liegenschaften sollen konkrete Anregungen und Hinweise für die eigene Arbeitspraxis geben. Die VDI-Konferenz spricht Anlagenbetreiber, Planer sowie Vertreter von Behörden und Instituten gleichermaßen an.
Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Zusammenhang zwischen Trinkwassertemperatur und Hygiene
  • Entwicklungen zur Erhaltung der richtigen Kaltwassertemperatur
  • Ultrafiltration zur Legionellen-Prophylaxe – Chancen und Risiken
  • UBA-Bewertungsgrundlagen für Materialien und Werkstoffe im Kontakt mit Trinkwasser
  • Probenahme und Gefährdungsanalyse
  • Trinkwasserverordnung im kommunalen Praxisalltag
  • Anforderungen der Trinkwasserhygiene in medizinischen Einrichtungen
  • Sicherstellung der Trinkwasserqualität in einer historisch gewachsenen Industrieliegenschaft.

Anmeldung und Programm: www.vdi-wissensforum.de/weiterbildung-bau/trinkwasserhygiene/

 

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Thu, 17 Oct 2019 09:29:41 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/0/6/csm__KW42_Trinkwasser-Check_836d5ff835.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/0/6/csm__KW42_Trinkwasser-Check_4ca5b9de59.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2019/Oktober_2019/_KW42_Trinkwasser-Check.jpg
news-28899 Neubau der „Pfunds Höfe“ https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/neubau-der-pfunds-hoefe/ In Dresden entstehen 95 Wohn-, Einzelhandel- und Büroflächen im KfW-55-Standard  

Eine der Top-Sehenswürdigkeiten in Dresden ist der Milchladen der „Pfunds Molkerei“ am Eingang zur Dresdner Neustadt. Ausgestattet mit rund 248 m2 handbemalter Fliesen ist dieser Milchladen im Guinnessbuch der Rekorde eingetragen als schönster „Milchladen der Welt“. Unmittelbar an diesem alten Laden soll auf dem Gelände der Molkerei „Pfunds Höfe“ ein nachhaltiges Wohn- und Geschäftshaus entstehen. Wir stellen die Technische Gebäudeausrüstung (TGA) in diesem Projekt vor.

Das von den Initiatoren der WEP-Gruppe sowie von der HARKAI-Projektentwicklung geplante Neubauprojekt hat eine Größenordnung von ca. 35 Mio. Euro. Die haustechnische Planung und Ausschreibung für das moderne Ensemble mit ca. 9200 m² vermietbarer Fläche und 87 Tiefgaragenstellplätzen erfolgte durch die Ebert Ingenieure GmbH in Leipzig. Die Architekturplanung hat das Leipziger Büro „luka ehser architekten“ übernommen.
Mit den „Pfunds Höfen“ entsteht auf einem ca. 4670 m² großen Grundstück ein energieeffizienter Neubau mit 95 Wohn-, Einzelhandel- und Büro- bzw. Praxisflächen im KfW-55-Standard in zwei Bauabschnitten. Mit dem Bio-Produzent Alnatura wurde bereits ein Ankermieter für die größte Einzelhandelsfläche der sieben Gewerbeeinheiten gefunden.

Fernwärmeversorgung und Sanitärausstattung
Die Beheizung der beiden Gebäudekomplexe erfolgt mittels Fernwärme (TVL/TRL=130/45 °C, Anschlussleistung 1. BA 600 kW; 2. BA 290 kW) Hierbei war die besondere Herausforderung, dass eine bestehende Leitungstrasse auf dem Grundstück für die Versorgung eines Krankenhauses in das neue Gebäude integriert und im Bauablauf berücksichtigt werden musste. Die Wohnungen selbst werden dezentral versorgt.

Geringe Betriebskosten und die genaue Zuordnung des Energieverbrauchs durch integrierte Wärmezähler waren die ausschlaggebenden Argumente für die zum Einsatz kommenden Wohnungsübergabestationen mit geregelter Trinkwassererwärmung. Die Wohnungen werden mit einer hochwertigen Badausstattung errichtet. Hierzu gehören bodengleiche Duschen mit Thermostatbatterie, Waschtischkombinationen und Badewanne. Teilweise werden Wohnungen mit behindertengerechten Sanitärgegenständen ausgestattet. Die Rohrleitungen werden durchgeschleift. In Wohnungen mit weit entfernten Warmwasser­entnahmestellen wird eine Zirkulation vorgesehen, welche in die Wohnungsstation eingebunden werden kann. In den Gewerbeeinheiten, welche noch nicht vermietet sind, erfolgt die Vorrüstung bis zum Mieter­übergabepunkt.

Die Beheizung der Wohnungen erfolgt über eine Fußbodenheizung. Die Bäder bekommen zusätzlich einen Badheizkörper. Jeder Fußbodenheizkreis erhält einen eigenen elektrischen Stellantrieb. Der Verteiler wird als Unterputz-Verteilerschrank montiert. Die Fußbodenheizungsrohre sind aus sauerstoffdichtem Poly­ethylen PE-X.

Abluftsystem mit zentralem Dachlüfter und feuchtegeführten Abluftelementen
Die Wohnungen verfügen über innen liegende Bäder, die im einfachsten Fall gemäß DIN 18017-3 (Lüftung von Bädern und Toiletten ohne Außenfenster) entlüftet werden. Die Norm fordert eine Luftmenge von 40 m³/h für Bäder, die in Zeiten geringen Luftbedarfs auf die Hälfte (20 m³/h) reduziert werden darf. Aufgrund der heutigen Luftdichtheit der Gebäudehüllen besteht im Falle der ungenügenden Lüftung durch die Nutzer die Gefahr von Bauschäden und unhygienischen Luftzuständen. Aus diesem Grund findet die DIN 1946-6 (Wohnraumlüftung) Anwendung, welche die Höhe der erforderlichen Luftmengen definiert, die gemäß dieser Norm nutzerunabhängig realisiert werden muss. Die Höhe der Luftmengen richtet sich nach der Wohnungsgröße. Unter Berücksichtigung es KfW 55-Standards wurde mit dem Auftraggeber ein Abluftsys­tem mit zentralem Dachlüfter und feuchtegeführten Abluft-
elementen abgestimmt und geplant. Die Abluftelemente werden hierbei in den Bädern und Küchen installiert und auf die benötigten Luftmengen eingestellt. Für die Außenluftnachströmung wurden bauseitig Fensterfalzlüfter vorgegeben, welche in jedem Aufenthaltsraum vorgesehen sind und auf die erforderliche Luftmenge eingestellt werden. Im straßenzugeneigten Bereich sind aufgrund des Schallschutzes (Klasse 4) erhöhte Anforderungen an die Fensterfalzlüfter gestellt.
Durch die bauseitigen Fens­terfalzlüfter strömt die Außenluft unbehandelt in den Innenraum und kann zu unbehaglichen Zug-Erscheinungen führen. Um die Gefahr zu minimieren, wurden eng verlegte Randzonen der Fußbodenheizung vorgesehen. Das Zugluftrisiko gem. DIN EN ISO 7730 (> 20 %) konnte im Berechnungsverfahren nach DIN 1946-6 ausgeschlossen werden.

Tiefgaragen- und Kellerlüftung
Durch eine optimierte Anordnung von Schächten in der Tiefgarage des 2. Bauabschnittes kann gemäß Garagenverordnung auf eine aufwendige technische Lösung zur Be- und Entlüftung sowie Entrauchung verzichtet werden. Im 1. Bau­abschnitt ist eine redundante Abluftanlage vorgesehen, welche die Einhaltung des CO-Grenzwertes für geschlossene Mittelgaragen mit geringem Zu- und Abgangsverkehr gewährleistet. Die natürliche Nachströmung erfolgt über Zuluftschächte.
Die RLT-Kompaktanlage mit autarker Regelung und Wärmerückgewinnung befindet sich auf dem Dach und erschließt die Fläche über einen vertikalen Schacht. Um eine Be- und Entlüftung der Kellerräume und des Fahrradraumes sowie der Technikräume zu gewährleisten, ist im Untergeschoss eine separate RLT-Anlage mit Wärmerückgewinnung vorgesehen.
Jede Gewerbeeinheit erhält eine Vorrüstung für eine mechanische Zu- und Abluftanlage. Die optionalen Aufstell­orte sind auf dem Dach des 1. Bauabschnittes vorgesehen. Das Kanalsystem wird in den Schächten inkl. motorischer Brandschutzklappen mit Rauch­auslösung bis zum Übergabepunkt vorgerüstet. Eine Auslegung der Luftmengen erfolgte gemäß VDI 2082 (Raumlufttechnik Verkaufsstätten).

Entwässerung und Abwassersystem
In den anliegenden Straßen des Bauvorhabens befinden sich öffentliche Abwassersammler, welche teilweise bereits ausgelastet sind und die Einleitung von Regenwasser nicht unbegrenzt zulassen. Hierauf begründend wurde eine Einleitbeschränkung von 5 l/s für jeden Bauabschnitt vorgegeben. Darüber hinaus sind die im Sammler bereits vorhandenen Anschlussstutzen wieder zu nutzen. Seitens der Stadtentwässerung Dresden wurden vorab die Kanäle befahren und untersucht, ob bzw. welche Anschlussstutzen nutzbar sind. Aus der Berechnung der Regenwassermenge und unter Berücksichtigung der Dach- und Freiflächengestaltung (Abflussbeiwerte) wurde gem. DIN 1988-100 bzw. unter Zuhilfenahme der KOSTRA-Daten (Starkregenkatalog des Deutschen Wetterdienstes) zwei Rückstaubecken zur Regenwasserretention im Innenhof mit ca. 18 m³ und 25 m³ geplant.
Im Oktober 2018 wurde der Grundstein dieses Projektes gelegt. Bereits ab Ende des Jahres 2019 sollen die ersten Mieter einziehen. Die Fertigstellung des gesamten Baukomplexes ist für Mai-Juni 2020 geplant.

 

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Thu, 17 Oct 2019 08:18:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/2/b/csm_14_1_c57ea70d15.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/2/b/csm_14_1_f30a9c48ca.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Fachplaner/FP_19_09/14_1.jpg
news-28964 Der neue Online-Ratgeber von ACO Haustechnik https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/der-neue-online-ratgeber-von-aco-haustechnik/ Stadtlengsfeld. Neue Technologien, erweiterte Funktionalitäten oder normative Änderungen beeinflussen in regelmäßigen Abständen die Marktsituation und sind unerlässlich für Architekten, Planer und Fachhandwerker. Um der digitalen Informationsflut gerecht zu werden, steht online ab sofort der Informationsbereich „askACO“ zur Verfügung.  

Schon in der Vergangenheit war ACO Haustechnik Vorreiter im Bereich des digitalen Informationsaustauschs – bereits seit 2018 ist der Entwässerungsspezialist 100% BIMfähig und bietet digitale Daten sämtlicher Produktreihen.
Bereits online sind die Produktgruppen Flachdachentwässerung, Fett-, Stärke- und Leichtflüssigkeitsabscheider, Pumpstationen sowie Hebeanlagen.

www.aco-haustechnik.de/support-askaco

 

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Thu, 17 Oct 2019 08:00:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/0/4/csm__KW41_askaco_6e849a596d.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/0/4/csm__KW41_askaco_ac4331c3b7.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2019/Oktober_2019/_KW41_askaco.jpg
news-28988 PV-Deckel wackelt https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/pv-deckel-wackelt/ Der Bundesrat ist am vergangenen Freitag einer Initiative von Rheinland-Pfalz gefolgt, die die Streichung des 52-Gigawatt-PV-Deckels im EEG vorsieht. Derweil kommt auch über das Klimaschutzprogramm wieder Bewegung in die festgefahrene Situation.  

Die Länderkammer hat eine Gesetzesinitiative zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) beschlossen. „Das ist ein wichtiges Signal für die Energiewende und für die Planungssicherheit von Projektierern, PV-Unternehmen, Handwerkern und Bürgern. Gerade Kleinanlagen und Mieterstromprojekte werden durch den Wegfall des 52-GW-Deckels und die damit sichergestellte weitere Zahlung der Einspeisevergütung für neue PV-Dach- und Freiflächenanlagen bis 750 kW gestärkt. Wir fordern den Bund auf, die Gesetzesänderung im EEG zeitnah umzusetzen“, erklärte Umwelt- und Energieministerin Ulrike Höfken.

Bundesregierung will verdoppeln
Gegenüber den im September verabschiedeten Eckpunkten hat die Bundesregierung nun ihre Pläne zum Ausbau der Photovoltaik konkretisiert. Demnach strebt sie an, bis 2030 den Anteil der Solarenergie an der Stromversorgung von derzeit rund 49 GW auf 98 GW zu verdoppeln. Der Bundesverband der Solarwirtschaft begrüßt das zwar, doch sollte diese Ausbauleistung bereits Mitte der 2020er erreicht werden, außerdem fordert er die Bundesregierung auf, noch im Herbst Marktbarrieren wie den 52 GW-Förderdeckel zu beseitigen und die Ausbauziele im Erneuerbaren-Energien-Gesetz entsprechend anzuheben.

 

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Thu, 17 Oct 2019 08:00:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/5/csm__KW42_deckel1_b8c882bd8e.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/5/csm__KW42_deckel1_1b399de9b5.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-plus/ENERGY/2019_News/_KW42_deckel1.jpg
news-28936 AEG Haustechnik: Kommunikation braucht kurze Wege https://www.ikz.de/sanitaertechnik/news/detail/aeg-haustechnik-kommunikation-braucht-kurze-wege/ In der „Grünen Mitte“, dem neuen Wohn- und Arbeitsquartier der Stadt Essen, ist mit der neuen Unternehmenszentrale der Funke Mediengruppe ein modernes Medienhaus entstanden. Beim Ener­giebedarf beispielsweise unterschreitet es die EnEV um 30%.  

Dezentrale Durchlauferhitzer und Warmwasser-Kleinspeicher unterstützen die Einhaltung der Trinkwasserhygiene und den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. Der besondere Vorteil aus Sicht des Herstellers AEG Haustechnik: Sie erwärmen Kaltwasser dezentral, also direkt am Entnahmeort. Somit würden nahezu keine Wärmeverluste auftreten und keine Energie verschwendet. Durch den Verzicht auf eine lange Leitungsführung stehe warmes Wasser an jeder Entnahmestelle im Gebäude praktisch sofort zur Verfügung. Auch spreche für diese Art der Trinkwassererwärmung, dass nur ein zentrales Rohrnetz für Kaltwasser benötigt werde.
Lediglich die Großküche im Erdgeschoss wird zentral mit Warmwasser versorgt, da hier ein hoher Warmwasserbedarf besteht. Alle anderen Sanitärbereiche im Gebäude – Damen- und Herren-WCs, die Duschbereiche in Kindertagesstätte und Fitnessraum sowie 16 Putzräume – werden per Durchlauferhitzer oder Speichergeräte versorgt. Insgesamt sind es 117 Klein-Durchlauferhitzer „MTD 350“ als Untertischgeräte sowie vier Wandspeicher „DEM Easy“ mit 200 l Volumen. Die Putzräume sind mit Übertisch-Kleinspeicher „HOZ 10“ ausgestattet.  

EHT Haustechnik GmbH (AEG Haustechnik), Gutenstetter Str. 10, 90449 Nürnberg, Tel.: 0911 9656-0, Fax: -222, info@eht-haustechnik.de, www.aeg-haustechnik.de

 

 

 

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Thu, 17 Oct 2019 07:27:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/2/b/csm_60_AEG-1_693de86f75.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/2/b/csm_60_AEG-1_8980276821.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_19_19/60_AEG-1.jpg
news-28946 GmbH – Pensionszahlungen nicht ­zwingend ­verdeckte Gewinnausschüttung https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/gmbh-pensionszahlungen-nicht-zwingend-verdeckte-gewinnausschuettung/ Pensionszahlungen an einen beherrschenden Gesellschafter, der daneben als Geschäftsführer tätig ist und hierfür ein Gehalt bezieht, stellen nicht zwingend eine verdeckte Gewinnausschüttung (vGA) dar. Zwar vertritt der Bundesfinanzhof die Auffassung, dass der eigentliche Zweck einer Pensionszusage verfehlt wird, wenn bei fortbestehender entgeltlicher Geschäftsführeranstellung Altersbezüge geleistet werden.  

Im Streitfall indes wurde der sogenannte Fremdvergleich als gewahrt angesehen und die Zahlung des Geschäftsführergehaltes neben den Pensionsleistungen nicht als gesellschaftlich veranlasste Vorteilszuwendung eingeordnet. Das Geschäftsführergehalt hatte lediglich einen Anerkennungscharakter, sodass auch fremde Dritte eine solche Regelung zusätzlich zur Zahlung der Pensionsbezüge akzeptiert hätten (Quelle: Finanzgericht Münster, Az.: 10 K 1583/19 K).

 

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Thu, 17 Oct 2019 06:56:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/5/csm_Arbeitszeugnis_2b1d5077d2.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/5/csm_Arbeitszeugnis_f8a8543942.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/Arbeitszeugnis.jpg
news-28950 Digitalisierung im Handwerk: So steigern Sie Ihren Digitalisierungsgrad https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/digitalisierung-im-handwerk-so-steigern-sie-ihren-digitalisierungsgrad/ Die Digitalisierung ist ein fortlaufender Prozess – auch im Handwerk.  

Wer seinen Betrieb nicht digitalisiert, riskiert auf der Strecke zu bleiben, denn auch Partner und Kunden sind digital vernetzt und nutzen in ihren Geschäftsmodellen moderne Informations- und Kommunikationstechnologien. Das Internet liefert dazu unzählige Digitalisierungstools. Es finden sich Apps und Cloud-Dienste, die einzelne Aufgaben übernehmen, aber weder kommunizieren diese untereinander noch ermöglichen sie einem Unternehmer im Handwerk einen kompletten Überblick über seinen Betrieb zu erlangen. Die SHK-Software Streit V.1 bildet nahezu alle kaufmännischen und organisatorischen Anforderungen des Handwerks in einem Programm ab. Die Voraussetzungen für wichtige Digitalisierungsschritte sind damit erfüllt. Doch wie erfahren Anwender welchen Digitalisierungsgrad Sie bereits erreicht haben und wo es Verbesserungs- und Entwicklungspotenziale gibt?

Die Streit Datentechnik GmbH hat sich dieser Frage angenommen und mit dem „Streit Digitalisierungsassistenten“ ein einzigartiges Digitalisierungs-Analyse- und Planungstool entwickelt. Dieses schöpft nicht nur die Potenziale der hauseigenen Software optimal aus. Die Entscheider der SHK-Betriebe erarbeiten zusammen mit den Streit Software-Beratern eine langfristige, priorisierte Planung für ihren Digitalisierungsprozess.

Digitalisierung: Nur wer weiß wo er steht, kann wissen wo er hinwill
Vor der Erstellung und Umsetzung eines Digitalisierungsplans steht die Analyse. Im ersten Schritt wird also mit dem Streit Digitalisierungsassistenten der aktuelle Digitalisierungsgrad des Betriebes ermittelt. Dabei wird festgestellt, wo der Betrieb digital bereits gut aufgestellt ist und welche Bereiche der Betriebsorganisation noch nicht optimal digitalisiert sind. Auf dieser Basis werden Entwicklungs- und Einsparpotenziale sichtbar gemacht und sinnvolle Maßnahmen in einem individuellen Digitalisierungs-Maßnahmen-Plan festgehalten. Die Prioritäten sind dabei so individuell wie die Betriebe selbst. Für das eine Unternehmen macht es mehr Sinn, zunächst das digitale Archiv einzuführen, für einen anderen SHK-Betrieb steht die digitale Zeiterfassung an erster Stelle.

Digitalisierung bezahlt sich selbst: Amortisationszeiträume zeigen den Erfolg
Der Streit Digitalisierungsassistent liefert den Anwendern neben dem Digitalisierungsgrad und Maßnahmenplan auch eine Übersicht über die Kosten und die Zeiträume, in welchen sich diese amortisieren. An Hand von anschaulichen Grafiken wird ersichtlich, wann sich die Kosten für Umstellung, Beratung und Schulung kompensieren.
Durch digitalisierte Prozesse wie z.B. die digitale Zeiterfassung, die digitale Archivierung oder die mobile Auftragsabwicklung sparen SHK-Betriebe Zeit und Geld.  Das bedeutet auf lange Sicht: Gewinnmaximierung, ein perfekter Überblick über alle Geschäftsprozesse, Reduktion von Büroarbeitszeiten und zunehmende Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit.

Mehr Informationen

 

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Wed, 16 Oct 2019 10:45:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/3/csm_2019-07-22-Streit_Consultants_erstellen_Digitalisierungsplan_b5128cf7be.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/3/csm_2019-07-22-Streit_Consultants_erstellen_Digitalisierungsplan_5005a79ed7.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/user_upload/2019-07-22-Streit_Consultants_erstellen_Digitalisierungsplan.jpg
news-28970 Beschriftungsgeräte https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/beschriftungsgeraete/ Was für den Einsatz im Betrieb wichtig ist. Die IKZ verlost mit Brother zehn Geräte für Beschriftungserstellung  

Gute Lesbarkeit, lange Haltbarkeit und Unempfindlichkeit gegen Abrieb. Dies sind nur drei Anforderungen, die Beschriftungen an Rohrleitungen und Gegenständen erfüllen sollen. Welche weiteren Eigenschaften für Beschriftungen und die dafür erforderlichen Geräte wichtig sind, hat die IKZ-Redaktion bei dem Gerätehersteller Brother1) nachgefragt. Gemeinsam mit dem Unternehmen verlosen wir zudem zehn Beschriftungsgeräte des Typs „P-touch E300VP“ im Wert von je 149 Euro.

Zahlreiche Regelwerke fordern die Kennzeichnung und Beschriftung von Rohrleitungen, Luftkanälen, Brandschutzklappen und weiterer Einrichtungen in der technischen Gebäudeausrüstung (TGA). Die Erfordernisse reichen dabei weit, von der farblichen Kennzeichnung über die Bezeichnung der Inhaltsstoffe bis hin zur Darstellung von Fließrichtungen oder erläuternden Beschriftungen zum Anlagen- bzw. Geräteeinsatz. Doch nicht nur TGA-Installationen, sondern auch Lagerregale, Werkzeugkisten, Büroordner oder firmeneigene Maschinen benötigen Beschriftungen. Wer hier mit einem Beschriftungsgerät ausgerüstet ist, kann Zeit und somit Kosten sparen. Nicht jedes Gerät ist für den rauen Alltag auf Baustellen geeignet.

Anforderungen des Beschriftungsbereiches
Auf welche Kriterien und Eigenschaften es sich daher bei der Anschaffung eines Beschriftungsgerätes empfiehlt zu achten, hängt in erster Linie von den Anforderungen des Einsatzbereiches ab. Hier stehen u. a. die Punkte Licht-, Wasser-, Temperatur- und Chemikalienbeständigkeit im Fokus der Eigenschaften. Hinzu stellt sich beispielsweise die Frage, wie stark die Hafteigenschaften der jeweiligen Bänder sein müssen. „Im SHK-Handwerk sind bei den meisten unserer Kunden die Beschriftungen einer Vielzahl von Einflüssen ausgesetzt. Physikalischen, wie Hitze und Kälte, ebenso wie chemischen, etwa durch Fette, Öle oder andere Stoffe, die dem Medium Wasser hinzugefügt werden. Deshalb müssen hier die Bänder insbesondere robust und abriebfest sein“, erklärt Mirco Lomb, Product Manager Labelling bei Brother International. Neben diesen speziellen Eigenschaften wird von den Bändern aber auch Vielseitigkeit verlangt, wie unterschiedlichste Breiten und Farbkombinationen, manchmal muss es extra stark klebend und manchmal wiederum eher leicht ablösend sein, oder es muss noch ganz andere Eigenschaften besitzen. Dazu hebt Mirco Lomb hervor: „Wir bieten unseren Kunden im SHK-Bereich daher meist eine Gerätelösung an, die laminierte Bänder druckt, die so gegen Abrieb, Temperatur, Wasser, Licht und Chemikalien Widerstandskraft haben. Dafür kommen dann z. B. die ‚P-touch‘-Geräte von Brother zum Einsatz, für die mehr als 150 unterschiedliche Schriftbänder zur Verfügung stehen.“

Anforderungen durch das Arbeitsumfeld
Für den Einsatz auf Baustellen sollte das Beschriftungsgerät mit Protektoren ausgestattet sein, die es schützen, wenn es herunterfällt oder man damit anstößt. Eine Handgelenksschlaufe ist ebenfalls hilfreich und ein Koffer schützt nicht nur das Gerät, sondern sorgt dafür, dass auch das Zubehör und die Bänder gesichert und vor Verschmutzung geschützt zusammen bleiben.
Besonders hilfreich ist es, wenn das Gerät für wiederkehrende Beschriftungen mit einem Speicher ausgestattet ist. So können häufig verwendete Etiketten aus dem Speicher heraus gedruckt werden. Das erhöht dann nicht nur die Arbeitsgeschwindigkeit, sondern reduziert auch mögliche Fehler.
Als Produktlösung empfiehlt sich hier z. B. der „Brother P-touch E300VP“, zu dem der Product Manager Lomb erklärt: „Das Gerät ist mit Protektoren und Handschlaufe ausgerüstet und wird im Transportkoffer ausgeliefert. Es verfügt über einen Speicher für 50 Etiketten. Praktisch ist in diesem Zusammenhang auch die ‚Soft-Touch‘-Funktion des Gerätes, die automatisch erkennt, wie breit die eingelegte Bandkassette ist und das Etikettenformat automatisch anpasst.“
Neben dieser vorgestellten Lösung bieten sich aber noch zahlreiche weitere Geräte für unterschiedlichste Anforderungen an. Sinnvoll ist vor diesem Hintergrund auch eine Produktberatung durch den jeweiligen Anbieter in Anspruch zu nehmen, um so das ideale Gerät für die speziellen Betriebsanforderungen zu finden.

Verlosungsaktion
Gemeinsam mit Brother verlosen wir zehn Beschriftungsgeräte des Typs „P-touch E300VP“ im Wert von je 149 Euro. Um an der Verlosung teilzunehmen, müssen Sie uns lediglich eine E-Mail an redaktion@strobelmediagroup.de mit der Betreffzeile „Gewinnspiel“ und Ihren Kontaktdaten senden. Einsendeschluss ist der 4. November 2019. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Wir wünschen allen Teilnehmern viel Glück!

Bilder: IKZ

1) Kontakt zum Unternehmen:
Brother International GmbH,
Im Rosengarten 14,
61118 Bad Vilbel,
Tel.: 06101 805-0,
Fax: -1333,
brother@brother.de,
www.brother.de

 

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Wed, 16 Oct 2019 08:28:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/e/d/csm_46_1_63557629d3.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/e/d/csm_46_1_a7c79e77ef.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_19_19/46_1.jpg
news-28963 Wolf gründet “1. FC Nürnberg Handwerker Club“ https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/wolf-gruendet-1-fc-nuernberg-handwerker-club/ Mainburg. Der Raumklimaexperte Wolf engagiert sich seit Januar 2018 beim Fußball-Zweitligisten 1. FC Nürnberg. Jetzt wird die Partnerschaft weiter ausgebaut. Seit dieser Saison ist der Hersteller von Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik auf der dritten Partnerebene des Fußballvereins als „Clubpartner“ vertreten. In diesem Zusammenhang startet die Wolf GmbH mit einer weiteren Neuheit beim 1. FC Nürnberg: Mit Vertriebspartner Richter+Frenzel und der Unterstützung des Vereins wird der „1. FCN Handwerker Club“ ins Leben gerufen.  

Der Club stellt ein Netzwerk aus regionalen Handwerksbetrieben dar und verfügt über einen eigenen Abschnitt innerhalb des VIP-Bereichs im Max-Morlock-Stadion. Wolf wird das Recht auf überregionale Werbemaßnahmen im Stadion haben und mit dem Verein die „1. FC Nürnberg-Fanheizung“ weiter etablieren. „Wir teilen mit den Handwerkern die große Leidenschaft für Fußball und die Verbundenheit mit der Region Nürnberg“, sagt Dr. Christoph Batzilla, Bereichsleiter Strategie & Marketing von Wolf.

www.fcnhandwerker.de
www.wolf.eu

 

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Wed, 16 Oct 2019 08:00:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/d/csm__KW41_Wolf-Nuernberg_0687b560dd.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/d/csm__KW41_Wolf-Nuernberg_16454c7b22.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2019/Oktober_2019/_KW41_Wolf-Nuernberg.jpg
news-28949 Ölbrenner als Vorratslager – keine gute Idee https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/oelbrenner-als-vorratslager-keine-gute-idee/ Katzen in Heizungskellern sind nicht ungewöhnlich. Offenbar finden aber auch andere Tiere Gefallen an der mollig-warmen Heizzentrale, wie diese Geschichte von ­Guido ­Köhler (Firma ­Börger SHK, Lennestadt-Saalhausen) lehrt.  

Der Kundendienstmonteur schreibt uns: „Ein Kunde beschwerte sich über sehr laute Geräusche an seiner Heizung. Bei der Überprüfung konnte ich das auch bestätigen und stellte sogar noch sehr starke Vibrationen am Brenner fest. Ich staunte nicht schlecht als ich dann den Wintervorrat eines Eichhörnchens entdeckte. Der heimliche Hausbewohner hat wohl Glück gehabt, nicht ein paar Runden in dem ‚Hamsterrad‘ zu drehen.“
Offen bleibt die Frage, wie man dem Nager verständlich macht, dass ein Ölbrenner nicht das geeignete Winterlager für Nüsse darstellt. Ansonsten ist der nächste Einsatz vorprogrammiert.


Haben Sie als SHK-Unternehmer bei Ihrer täglichen Arbeit auch mit dieser Art von Kuriositäten zu tun? Oder haben Sie eine ­besonders anspruchs­volle Installation realisiert? Dann ­drücken Sie auf den Auslöser und senden uns die Bilder zu. Als ­Dankeschön erhalten Sie die ­aktuelle Ausgabe des ­Magazins „­inwohnen“.

STROBEL MEDIA GROUP, Redaktion IKZ-HAUSTECHNIK, Postfach 56 54, 59806 Arnsberg, E-Mail: redaktion@strobelmediagroup.de

 

 

 

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Wed, 16 Oct 2019 07:37:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/7/f/csm_5301_0fa492e039.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/7/f/csm_5301_24cd78c5d1.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_19_19/5301.jpg
news-28934 Albert Roller: Akku-Pressmaschine bis Ø 110 mm https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/albert-roller-akku-pressmaschine-bis-oe-110-mm/ Roller macht auf die neue Akku-Radialpresse „Multi-Press 22 V ACC“ aufmerksam, die insbesondere im täglichen Baustelleneinsatz dem Handwerker „durch ihre ergonomische Bauart erhebliche Anwendungsvorteile“ verspricht. Mit einer Länge von 35,5 cm inklusive Presszange kann die Maschine auch bei beengten Arbeitsräumen genutzt werde. „Ein Gewicht von nur 3,2 kg inklusive Akku, die optimale Gewichtsverteilung und das Anti-Vibrations-System erlauben einfaches und ermüdungsfreies Arbeiten“, fasst Roller zusammen.  

Der elektrohydraulische Antrieb mit Zwangsablauf erzeugt die Schub- und Presskraft. Mit dem integrierten Monitoring erfolgt beim Pressvorgang eine Überwachung des Pressdrucks, die mittels farbiger LEDs bewertet wird.
Es passen nicht nur die eigenen Presszangen (außer Mini) und Pressringe, sondern auch die von Fremdfabrikaten. Eine Automatik verriegelt die Werkzeuge mit der Maschine. Mit dem drehbar gelagerten Gehäuse sind die Presszangen über 360° schwenkbar.

Albert Roller GmbH & Co KG, Neue Rommelshauser Str. 4, 71332 Waiblingen, Tel.: 07151 1727-0, Fax: -87, info@albert-roller.de, www.albert-roller.de

 

 

 

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Wed, 16 Oct 2019 06:46:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/4/9/csm_61_Roller-Multi-Press-22-V_ca9864d1c8.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/4/9/csm_61_Roller-Multi-Press-22-V_22fd546723.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_19_19/61_Roller-Multi-Press-22-V.jpg
news-28987 Markt für Heimspeicher wächst stark https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/markt-fuer-heimspeicher-waechst-stark/ Aktuelle Analysen des Wirtschaftsforschungsinstituts EuPD Research legen ein starkes Wachstum im deutschen Markt für Heimspeicher offen. Er wuchs im 1. Halbjahr 2019 um ein Drittel und zeigt sich vom Auslaufen der Bundesförderung unbeeindruckt.  

Für das erste Halbjahr 2019 errechnet EuPD Research eine Anzahl von Heimspeicherinstallationen im deutschen Markt von 28 900 Stück, wobei diese sowohl Neuinstallationen als auch Nachrüstsysteme für bestehende Photovoltaikanlagen umfasst. Die Zahlen der vergangenen Jahre belegen, dass im zweiten Halbjahr mehr Photovoltaikanlagen und damit einhergehend Heimspeichersysteme installiert werden. Auf dieser Basis prognostiziert EuPD Research für das Gesamtjahr 2019 eine Anzahl von 60 500 Speicherinstallationen in Deutschland und damit erstmals über der 60 000er Installationsmarke. Dies bedeutet ein Wachstum von einem Drittel gegenüber dem Vorjahr.

Push-Faktoren
Laut EuPD basiere das Marktwachstum insbesondere auf dem kontinuierlichen Anstieg der Neuinstallation an Photovoltaikkleinanlagen. Hier konnte in den ersten sechs Monaten des Jahres 2019 bereits eine Zunahme von 15% registriert werden. Nach Ansicht der Bonner Analysten wirken sich weitere Faktoren wie der erneute Anstieg der Strompreise für private Haushalte, zahlreiche regionale Förderprogramme für Heimspeicher sowie sinkende Preise für Photovoltaikanlagen und Speichersysteme positiv auf die Entwicklung der Heimspeicherinstallationen aus. Auch werde aufgrund des starken Zusammenhangs zwischen Elektromobilität und solarem Laden der Absatz von PV-Speichersystemen mit Wallbox mittelfristig weiter deutlich ansteigen.

Sonnen bleibt vorne
In Bezug auf die Marktpositionierung der verschiedenen Anbieter in Deutschland zeigt die aktuelle Analyse wie in den Vorjahren das bayerische Unternehmen Sonnen auf dem ersten Platz. Mit BYD und LG Chem folgen zwei asiatische Hersteller auf den Plätzen zwei und drei. Mit den heimischen Anbietern E3/DC und SENEC komplementieren sich die ersten fünf Ränge der größten Anbieter von Heimspeichern in Deutschland im ersten Halbjahr 2019.

 

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Tue, 15 Oct 2019 12:14:39 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/4/9/csm__KW42__heimspeicher1_44061f1fb2.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/4/9/csm__KW42__heimspeicher1_8efe5c16ae.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-plus/ENERGY/2019_News/_KW42__heimspeicher1.jpg
news-28986 Von der Ziehfeder zur integralen Planung - die Evolution der TGA https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/von-der-ziehfeder-zur-integralen-planung-die-evolution-der-tga/ Aachen. Die Planung in der technischen Gebäudeausrüstung hat sich in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert. Wurde in den 1980er Jahren noch überwiegend am Zeichenbrett konstruiert und mit Rechenschiebern und Excel-Tabellen gerechnet und dimensioniert, so standen die 1990er und 2000er im Zeichen der digitalen Konstruktion.  

2D und 3D-CAD-Systeme lösten die alten Methoden ab und verlagerten die Planungsarbeit zu 100 % an den PC. „Building Information Modelling“ scheint heute der nächste logische Schritt zur integralen Planung mit liNear.
Gehen Sie mit dem Software-Unternehmen liNear auf eine kurze Zeitreise und erleben im Rahmen der Roadshow 2019 die Entwicklungen der liNear, z.B. die Schlitz- und Durchbruchsplanung in Kombination mit einem Kollaborations-Manager (auch als Freeware für ihre Planungspartner) und natürlich Ausblicke in die Zukunft. Die Anzahl der Teilnehmerplätze ist begrenzt.

www.linear.eu/roadshow

Termine:

  • Nürnberg: 5. November 2019
  • Erfurt: 6. November 2019
  • Dresden: 7. November 2019
  • Berlin: 12. November 2019
  • Magdeburg: 13. November 2019
  • Rostock: 14. November 2019
  • Hamburg: 5. November 2019
  • Hannover: 6. November 2019
  • Gelsenkirchen: 12. November 2019
  • Frankfurt: 14. November 2019
  • Köln: 5. November 2019
  • Stuttgart: 6. November 2019
  • München: 7. November 2019
  • Wien: 26. November 2019

 

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Tue, 15 Oct 2019 09:46:39 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/9/csm__KW42_liNear_Roadshow-2019_81169f0a67.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/9/csm__KW42_liNear_Roadshow-2019_b20fd1b50b.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2019/Oktober_2019/_KW42_liNear_Roadshow-2019.jpg
news-28985 SHK-Motorradtreff 2020 – Jetzt anmelden! https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/shk-motorradtreff-2020-jetzt-anmelden/ Oberwiesenthal. Das nächste SHK-Branchen-Motorradtreffen findet vom 11. bis 14. Juni 2020 im Süd-Osten der Bundesrepublik statt. Start und Ziel ist das „Best Western Ahorn Hotel“ in Oberwiesenthal. Mit 914 m über dem Meeresspiegel ist die idyllisch gelegene Bergstadt die höchste Stadt Deutschlands und eines der beliebtesten Wintersportgebiete im Erzgebirge. Unmittelbar am Fuße des Fichtelbergs gelegen, lässt in den Sommermonaten dann diese kurvenreiche Region Bikerherzen höher schlagen. Zeitzeugen des Bergbaus, die Talsperre Eibenstock, das Schmalspurbahn-Museum sowie der Fichtelberg mit seinem Aussichtsplateau versprechen zudem, die Tour zu einem Erlebnis werden zu lassen. Ebenso wird für das leibliche Wohl als auch die Abende mit Spaß und Unterhaltung gesorgt.  

Auch in der 21. Auflage des SHK-Branchen-Motorradtreffs fallen die Teilnahmekosten für vier Tage Bikervergnügen moderat aus. Denn die Sponsoren Duravit, Doyma, Jung Pumpen, KME, Syr, Uponor, Zierath und IKZ-HAUSTECHNIK übernehmen einen Teil der Aufwendungen. Der Gesamtpreis für das mehrtägige Event beträgt deshalb nur:

  • 399 Euro/Pers. bei Unterbringung im Doppelzimmer
  • 456 Euro/Pers. bei Unterbringung im Einzelzimmer

Bei Nichtmitgliedern des 1. MC SHK e. V. kommt eine Bearbeitungsgebühr von 50 Euro hinzu. Die Teilnahmegebühr beinhaltet:

  • drei Hotelübernachtungen inkl. Frühstück,
  • betreute Motorradausfahrten,
  • alle Veranstaltungsgebühren,
  • Pannenservice mit Ersatzmotorrädern,
  • Abendveranstaltungen (Essen, Getränke, Unterhaltungsprogramm),
  • Bewirtung am Tag der An- und Abreise,
  • Gesamtorganisation,
  • …und vieles mehr.

Wenn Sie dabei sein möchten . . .
. . . wird es Zeit. Denn die Anmeldung muss bis spätestens zum 1. November 2019 erfolgen und die Anzahl der Teilnehmer ist begrenzt. Anmeldeunterlagen und Informationen zum Programm gibt es online unter www.ikz.de – über die Stichwortsuche: BMT 2020. Die Anmeldung erfolgt wie in den Unterlagen angegeben über Horst Langen, Kassenwart 1. MC SHK e.V., per E-Mail (horst@langen.co). Infos zum Hotel gibt es online unter:
www.ahorn-hotels.de
www.ikz.de

Hier gibt es das Anmeldeformular zum Download!
Hier gibt es das Programm zum Download!

 

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Tue, 15 Oct 2019 09:35:36 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/c/c/csm__KW42_IMG_7955_d10b784905.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/c/c/csm__KW42_IMG_7955_1727ba3893.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2019/Oktober_2019/_KW42_IMG_7955.jpg
news-28984 AFRISO: Große Erwartungen an Zukunftsmarkt Smart Home https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/afriso-grosse-erwartungen-an-zukunftsmarkt-smart-home/ Seit 150 Jahren zählt bei der AFRISO-EURO-INDEX GmbH der sprichwörtliche Handschlag. Über all‘ die Jahre hat sich das Umwelttechnikunternehmen mit Sitz in Güglingen in Baden-Württemberg seinen Charakter als mittelständisches Familienunternehmen bewahrt. Ein Jubiläums-Interview mit den Geschäftsführern Elmar und Jürgen Fritz, Urenkel des Unternehmensgründers.  

Was sind die wichtigsten Werte, die AFRISO über 150 Jahre geprägt haben?
Elmar Fritz: Werte wie Anstand, Ehrlichkeit, Verlässlichkeit, Glaubwürdigkeit, Offenheit und eine gehörige Portion Flexibilität bestimmen unser Unternehmen von Beginn an. Das mag wie eine Floskel klingen, ist es aber nicht. Im Miteinander mit unseren Mitarbeitern, Kunden, Geschäftspartnern und Lieferanten orientieren wir uns täglich an diesen Maßstäben.

Über die Jahrzehnte hinweg hat sich AFRISO immer wieder neu erfunden und weitere Geschäftsfelder erschlossen. Kann das Unternehmen dieser Linie auch in Zukunft treu bleiben?
Jürgen Fritz: Großes Potenzial sehen wir in unseren Produkten für den Smart-Home-Markt, in unseren Mess- und Regeltechnikkomponenten für OEM-Kunden im Bereich der Heizungs- und Wassertechnik ebenso wie für vernetzte Handmessgeräte, Sensormodule und Apps, die dem Handwerker den Umgang mit der Datenflut erleichtern und Messprotokolle direkt über Schnittstellen digital weitergeben können.

Nachhaltigkeits-Thematik für AFRISO nicht neu
Mit Nachhaltigkeit und Umweltschutz hat sich AFRISO bereits beschäftigt, als das Thema noch nicht en vogue war. Was verbinden Sie mit dem Claim „Technik für Umweltschutz“?
Elmar Fritz: Diesen Begriff füllen wir seit Jahren mit Leben. Insofern ist die Nachhaltigkeits-Thematik für uns überhaupt nicht neu. Dies betrifft nicht nur die Produkte, sondern zieht sich für uns durch die gesamte Wertschöpfungskette.
Jürgen Fritz: Geschäftlich gesehen, ist „Technik für Umweltschutz“ sehr von gesetzlichen Bestimmungen abhängig. Deshalb müssen wir stets in der Lage sein, schnell und flexibel auf Veränderungen zu reagieren.

Was tun Sie intern, um Ihr Unternehmen noch nachhaltiger aufzustellen- Energieoptimierung in der Produktion etwa oder auch die Nutzung erneuerbarer Energien?
Jürgen Fritz: Bei Neu- und Umbauten hat Energieeffizienz für uns eine zentrale Bedeutung. Bei unserer jüngsten Erweiterung am Standort Güglingen zum Beispiel haben wir konsequent auf moderne, umweltfreundliche Technik gesetzt, von Geothermie und Wärmepumpentechnik bis zu Fußbodenheizung, Solarthermie, Photovoltaik und der eigenen Regenwassersammlung und -nutzung.

AFRISO vertraut auf starke Partnerschaften
Das SHK-Handwerk sowie Schornsteinfeger sind wichtige Partner und Anwender Ihrer Produkte. Bleibt das so? Was unternehmen Sie, um den engen Draht zum Handwerk weiter zu pflegen? Welche Zukunft hat aus Ihrer Sicht der bewährte dreistufige Vertrieb?
Elmar Fritz: Wir sind aus Überzeugung dem dreistufigen Vertrieb verbunden. Unser Außendienst ist permanent im Gespräch mit Handwerksunternehmen, berät, unterstützt bei Projekten und mehr. Sehr gerne nutzen wir einschlägige Fachmessen, die Hausmessen des Großhandels, Schulungen beim Handwerker vor Ort sowie bei uns im Unternehmen, um den direkten Kontakt mit den Anwendern zu pflegen.

Seit geraumer Zeit sind Sie auch im Zukunftsmarkt Smart Home tätig. Welche Erwartungen haben Sie an diesen Produktbereich?
Jürgen Fritz: Die Erwartungen sind sehr groß, dieser Markt wird erheblich an Dynamik gewinnen. Für uns ist Smart-Home die perfekte Lösung, weil es unsere klassischen Warngeräte in das digitalisierte Zeitalter bringt und den notwendigen Schritt der Vernetzung ermöglicht.

Was können Sie als Hersteller, was können Händler und Handwerker anders bzw. besser machen, um die Smart-Home-Thematik noch stärker beim Endverbraucher zu verankern?
Jürgen Fritz: Am Ende gewinnt derjenige, der möglichst viele Nutzer für sich gewinnt. Trotz höchster Qualität, einfacher Handhabung und bestmöglicher Sicherheit können wir das allein nicht schaffen. Deshalb setzen wir auf starke Partnerschaften, wie die EnOcean Alliance. Oder, indem Sensoren und Aktoren anderer Hersteller in unser System eingelernt werden können. Für den Anwender ergibt sich daraus automatisch eine große Bandbreite von Einstiegsmöglichkeiten in das Thema Smart Home.

AFRISO soll Familienunternehmen bleiben
Wie sehr beschäftigt Sie der Megatrend Digitalisierung, nicht nur bezogen auf ihre Produkte, sondern ebenso auf ihre Prozesse, ihre Fertigung oder Logistik?
Elmar Fritz: Ganz aktuell arbeiten wir an wesentlichen Erleichterungen für den Bereich Logistik, die bis zum Herbst 2020 mit einem neuen Logistikzentrum am Standort Güglingen verwirklicht werden.

Wird AFRISO ein familiengeführtes Unternehmen bleiben?
Elmar Fritz: Wir würden es uns auf jeden Fall wünschen. Die Chancen dafür stehen sehr gut, schließlich haben wir beide zusammen sieben Kinder, die prinzipiell für diese Aufgabe infrage kommen.

 

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Tue, 15 Oct 2019 08:30:54 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/e/c/csm__KW42_Afriso_1_47547b79f1.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/e/c/csm__KW42_Afriso_1_0f438513a9.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2019/Oktober_2019/_KW42_Afriso_1.jpg
news-28840 Heizen mit der Kühlung von Lebensmitteln https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/heizen-mit-der-kuehlung-von-lebensmitteln/ Daikin: Die Abwärme aus der Gewerbekälte lässt sich für die Gebäudeklimatisierung, -beheizung und -belüftung nutzen  

Daikin ist bekannt für Wärmepumpen sowie Klimaanlagen für den privaten, industriellen und gewerblichen Bereich. Im Segment der VRV-Geräte sieht sich der Anbieter als Marktführer in Deutschland. Bereits seit Ende 2008 gehört der Heiztechnikspezialist Rotex mit Sitz in Güglingen bei Stuttgart zur Daikin-Gruppe. In den vergangenen Jahren hat der Verbund zudem drei europäische Unternehmen aus der Lebensmittelkühlung (Gewerbekälte) übernommen: Zanotti (2016), Tewis (2018) und AHT (2019). Was hat das mit der Technischen Gebäudeausrüstung zu tun? Wir sprachen mit Arno Schmitt und Denis Grudenic-Leitenberger.

IKZ-HAUSTECHNIK: Daikin kennt man aus den Bereichen Gebäudebeheizung und –klimatisierung. Beschreitet Daikin mit dem Zukauf der Unternehmen Zanotti, Tewis und AHT ein neues Feld?
Arno Schmitt: Nein, Daikin hat auch schon vorher Systeme im Bereich Gewerbekälte entwickelt. Allerdings können wir uns mit dem Zukauf der Unternehmen auf verschiedenste Bereiche spezialisieren. Zanotti in Italien bietet unter anderem mit seinem Transportkälte-Know-how ein breites Produktsortiment für die gesamte Kühlkette an. Das spanische Unternehmen Tewis ist der Experte für CO2-Kälteanlagen und AHT ist auf steckerfertige, gewerbliche Kühl- und Tiefkühlsysteme spezialisiert. So sind wir breit aufgestellt, und können für jede Anforderung die passende Lösung liefern.

IKZ-HAUSTECHNIK: Zur Einordnung: Was kann man sich unter der Gewerbekälte vorstellen, die Daikin bereits vor dem Zukauf der drei Unternehmen angeboten hat?
Arno Schmitt: Dazu gehört ganz klar unser Conveni-Pack. Ein System, das speziell auf die Bedürfnisse von Supermarkt und Einzelhandel abgestimmt ist. Eine weitere Lösung ist die ZEAS für die Kühllagerung und Tiefkühlung. Die Geräte werden mit der VRV-Technologie betrieben und können den Energieverbrauch um 10 bis 35 % senken.
2017 kam die Mini ZEAS auf den Markt: Restaurants, Bäckereien, Supermärkte oder Tankstellen mit geringem Kältebedarf können so von den Vorteilen der VRV-Technologie für die Normalkühlung profitieren. Die Mini ZEAS trägt dazu bei, eine optimale Lagerung von Lebensmitteln sicherzustellen, indem eine genaue Temperaturregelung überall dort gewährleistet wird, wo kleinere Kühlkapazitäten erforderlich sind.

IKZ-HAUSTECHNIK: Mit der Integration des italienischen Unternehmens ­Zanotti, des Österreichers AHT und des Spaniers ­Tewis bauen Sie das Geschäftsfeld der gewerblichen Kälte nun massiv aus. Wo genau liegen die Synergien – für Sie als Komplettanbieter, aber auch aus Sicht des Kälte-Klima-Spezialisten?
Denis Grudenic-Leitenberger: In der Vernetzung eines immer größer werdenden Systems sehe ich die Synergien in der Entwicklung. Bisher hat AHT erstklassige steckerfertige Kühlmöbel im Programm. Wir haben bislang unsere Kälteerzeugung entwickelt. Der nächste Schritt wird sein, die beiden Bereiche so weiterzuentwickeln, dass sie miteinander kommunizieren. Davon würde der Kunden in Sachen Effizienz und Sicherheit, sprich Kostenreduzierung, extrem profitieren.
In der engen Kooperation zwischen Hersteller, Installationsbetrieb und Lebensmitteleinzelhandel steckt für den Kunden ein weiterer Mehrwert: Die intelligente Technologie, die vom Conveni-Pack bis zum Kühlmöbel reicht, hilft ihm, erhöhte Verbrauchskosten oder einen Warenschaden zu erkennen, noch bevor ein Schaden entsteht. Und, zweiter Punkt, er kann über Benchmarkzahlen filtern, wie effizient seine Anlage arbeitet. Da sehe ich große Chancen: in der intelligenten Verbindung zwischen den verschiedenen Produkten, die bislang in den einzelnen Unternehmen entwickelt und gebaut worden sind.
Arno Schmitt: Ja, und dem Kälte-Klima-Spezialisten können wir mit dieser Vernetzung die passende Lösung für den Kunden mit dem für ihn größtmöglichen Nutzen liefern. Dank unseres Total-Solution-Ansatzes können wir aus unserem Portfolio nach spezifischen Wünschen die passende Technologie bieten. Und er kann sich darauf verlassen, dass er auch morgen einen zuverlässigen, kompetenten Partner hat, der ihn auf seinem ganz individuellen Weg begleitet.

IKZ-HAUSTECHNIK: Bei all diesen Gegebenheiten rund um den Zukauf der drei Unternehmen und die damit verbundenen Leistungen aus einer Hand ist bis zu dieser Stelle eine Berufsgruppe noch gar nicht erwähnt worden: das SHK-Handwerk bzw. der TGA-Planer. Zu welchem Zeitpunkt bei der Planung oder der Ausführung eines Projektes kommt er ins Spiel?
Arno Schmitt: Je früher der TGA-Planer ins Projekt mit eingebunden wird, desto besser! So lassen sich Synergien wie Wärmerückgewinnung, Abwärmenutzung und Einbindung bestehender Komponenten herstellen und effizient nutzen. Daraus resultieren natürlich Energieeinsparungen, die Punkte in der Gebäudebewertung einbringen – gemäß DGNB-, BREEAM- oder LEED-Zertifizierung. Das Daikin Conveni-Pack kann hier im Supermarkt einen echten Unterschied machen.

IKZ-HAUSTECHNIK: Beschreiben Sie bitte kurz das System Conveni-Pack.
Arno Schmitt: Das Conveni-Pack integriert Normalkühlung und Tiefkühlung sowie Klimatisierung, Heizung und Belüftung in einem System. Dieses System nutzt die von der Kühllagerung zurückgewonnene Wärme für das Heizen der Verkaufseinrichtung. Dank seiner aufeinander abgestimmten Komponenten hat die Serie schon jetzt ein ­Einsparpotenzial bei den Energiekosten von bis zu 60 %, ver­glichen mit herkömmlicher Kälte-Klimatechnik. Ab 2020 wird es das Conveni-Pack dann auch mit CO2 geben.

IKZ-HAUSTECHNIK: Das hört sich an, als könne der Planer/Handwerker sein Betätigungsfeld erweitern. Welche Qualifikationen müssen sie mitbringen?
Denis Grudenic-Leitenberger: Das Conveni-Pack wird werkseitig auf ein Modulsystem aufgebaut. Dies hilft schon in der Projektierung und Planung dabei, mittels optimal passender Anlagenbauteile ein leis­tungsfähiges System zu entwickeln. Dabei muss selbstverständlich der Verwendungszweck beachtet werden. Die bereitgestellte Auslegungssoftware unterstützt den Planer zusätzlich, was bei der Installation Sicherheit u. a. in Bezug auf die Rohrleitungsdimensionierung ­garantiert.

IKZ-HAUSTECHNIK: Um mit Kältemitteln arbeiten zu dürfen, bedarf es immer eines Kältescheins nach Chemikalien-Klimaschutzverordnung – ob nun nach Kategorie I oder II. Inwieweit kommt das beim Conveni-Pack zum Tragen?
Arno Schmitt: Der Fachbetrieb benötigt auf jeden Fall die fachliche Qualifikation gemäß der Chemikalien Klimaschutzverordnung Teil 1. Damit haben Planer und Investoren die Sicherheit, dass die Anlage fachgerecht installiert und später in der Inspektion und Wartung professionell betreut wird.

IKZ-HAUSTECHNIK: Liegt kein Kälteschein vor, wo beginnen die Leistungen eines SHK-Handwerkers und wo enden sie?
Arno Schmitt: Je nach Ausschreibung könnte sich das SHK-Handwerk dann im Shop-Konzept auf die Lüftungstechnik fokussieren.

IKZ-HAUSTECHNIK: Also ist für jeden etwas dabei, wenn es um die Kühlung von Lebensmitteln in einem Gebäude und um seine Beheizung geht.
Denis Grudenic-Leitenberger: So ist es. Das Conveni-Pack vereint beides in einer kompakten Anlage und birgt so Vorteile für den Kunden genauso wie den installierenden Betrieb.

www.daikin.de

 

Vier Unternehmensporträts


Daikin
Das Produktprogramm – bezogen auf die SHK-Branche – umfasst Wärmepumpen, Klimaanlagen, VRV-Anlagen, Kaltwassersätze u. a. Ein weiteres Geschäftsfeld erstreckt sich auf die Bereiche Gewerbe- und Industriekälte.

Zanotti
Das Sortiment umfasst Produkte für die Kühlung und Konservierung von Agrar- und Nahrungsmitteln während der Produktion, des Transports und beim stationären Handel.

Tewis
Die Expertise erstreckt sich auf die Planung und technische Umsetzung von Kälteanlagen. In den vergangenen Jahren konzentrierte sich der Hersteller speziell auf die Entwicklung von CO2-Kälteanlagen.

AHT
AHT hat sich einen Namen bei steckerfertigen Kühl- und Tiefkühlsystemen ­gemacht. Daher finden sich die Produkte in zahlreichen namhaften, deutschen Supermarktketten und Discountern sowie bei Eiscreme- und Getränkeherstellern.

 

 

 

 

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Tue, 15 Oct 2019 08:28:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/9/0/csm_40_39628e7304.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/9/0/csm_40_6f700fd0c6.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_19_18/40.jpg
news-28962 ZEWOTHERM investiert in moderne Logistik https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/zewotherm-investiert-in-moderne-logistik/ Remagen. Der Systemhersteller ZEWOTHERM aus Remagen bei Bonn befindet sich seit Jahren auf Wachstumskurs. Damit einher gehen höhere Anforderungen an Lagerhaltung und an Lieferperformance. Die Unternehmensgruppe entschied sich deshalb für eine ganzheitliche Lösung. Sie hat einen mittleren einstelligen Millionenbetrag in eine neue 4000 m² große Logistik- und Lagerhalle mit Hochregallager und Bürokomplex investiert sowie in ein modernes digitales Scanner-System.  

Der Spatenstich für die mittlerweile sechste Erweiterung am Stammsitz erfolgte im Februar 2019, im Herbst ging die neue Halle in Betrieb. Der gesamte Neubau wurde nachhaltig und regenerativ mit eigenen Systemen realisiert. Zugleich werden alle Firmenfahrzeuge für den Innen- und Außendienst nach und nach auf Elektrofahrzeuge umgestellt.

www.zewotherm.com

 

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Tue, 15 Oct 2019 08:00:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/5/csm__KW41_Zewotherm-Wissing_fb442fb755.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/5/csm__KW41_Zewotherm-Wissing_1ea5fac501.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2019/Oktober_2019/_KW41_Zewotherm-Wissing.jpg
news-28935 poresta systems: Wand- und Duschelemente in 19 Dekoren https://www.ikz.de/sanitaertechnik/news/detail/poresta-systems-wand-und-duschelemente-in-19-dekoren/ Mit „Poresta SELECT“ hat poresta ­systems ein neues Sortiment auf den Markt gebracht. Es besteht aus boden­gleichen Dusch­ele­menten und Wandverkleidungen in 19 Dekoren mit passenden Strukturen. Insgesamt gibt es drei Unifarbtöne, vier Stein-, drei Metall- und neun Holzdekore, die sich untereinander kombinieren lassen. Per Online-Konfigurator können die Kombinationsmöglichkeiten ausgewählt werden.  

Die Wandelemente werden mit verklebter Nut und Feder verbunden und benötigen keine weiteren Verbindungsprofile. Sie lassen sich auf Untergründen wie verputzten Wandoberflächen, Trockenbauwänden oder vorhandenen Fliesenbelägen verkleben. Besonderes Merkmal aller Oberflächen für Duschplatz und Wandbekleidung sei die „grundsätzliche antibakterielle Ausrüstung“.
Der Montageablauf der bodenebenen Duschplatzlösungen setzt sich bei „Poresta SELECT“ fort. Die Duschelemente sind standardmäßig rutschhemmend bis zu R 10 / B.

poresta systems GmbH, Illbruckstr. 1, 34537 Bad Wildungen, Tel.: 05621 801-0, Fax: -241, info-de@poresta.com, www.poresta.com

 

 

 

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Tue, 15 Oct 2019 07:37:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/9/8/csm_62_Poresta-Select_1_a2de44fe84.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/9/8/csm_62_Poresta-Select_1_77f853d0c4.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_19_19/62_Poresta-Select_1.jpg
news-28945 Urheberrechte – Abmahnungen ­umsatzsteuerpflichtig https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/urheberrechte-abmahnungen-umsatzsteuerpflichtig/ Abmahnungen, die ein Rechteinhaber zur Durchsetzung eines urheberrechtlichen Unterlassungsanspruchs gegenüber Rechtsverletzern vornimmt, sind umsatzsteuerpflichtig. Unabhängig von der jeweiligen Bezeichnung durch die Beteiligten und der zivilrechtlichen Anspruchsgrundlage sind Abmahnungen als umsatzsteuerpflichtige Leistungen im Rahmen eines umsatzsteuerbaren Leistungsaustauschs zwischen dem Abmahner und den von ihm abgemahnten Personen zu qualifizieren.  

Die Abmahnung erfolgt auch im Interesse des jeweiligen Rechtsverletzers. Er erhält dadurch die Möglichkeit, einen kostspieligen Rechtsstreit zu vermeiden. Dies ist als umsatzsteuerpflichtige sons­tige Leis­tung anzusehen. Für das Ergebnis schließlich ist es unerheblich, dass im Zeitpunkt der Abmahnung nicht sicher ist, ob die Abmahnung erfolgreich sein wird: Trotz der Ungewissheit, ob die abgemahnte Person ein Rechtsverletzer ist und zahlen wird, bestehe ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen der Abmahnung als sonstige Leistung und der dafür erhaltenen Zahlung (Quelle: Bundesfinanzhof, Az.: XI R 1/17).

 

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Tue, 15 Oct 2019 06:56:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/5/csm_Arbeitszeugnis_2b1d5077d2.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/5/csm_Arbeitszeugnis_f8a8543942.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/Arbeitszeugnis.jpg
news-28983 Konzentriert ausbilden https://www.ikz.de/medien/ikz-haustechnik/standpunkte/news/detail/konzentriert-ausbilden/  

Das System der dualen Berufsausbildung gibt es bereits seit einigen Jahrzehnten und es hat sich im Grundsatz bewährt. Seit ein paar Jahren zeigt sich aber, dass etwas im System nicht mehr stimmt. Zu erkennen ist dies bereits an den Ausbildungszahlen: 79 000 Jugendliche waren 2018 ohne Ausbildungsvertrag, obwohl 58 000 Ausbildungsplätze unbesetzt blieben. Die Zahl der freien Stellen hat sich dabei seit 2009 nahezu verdreifacht. Gründe dafür gibt es gleich mehrere, sei es fehlende Eignungen der Ausbildungsanwärter, Ungleichgewichte zwischen regionalem Angebot und Nachfrage oder mangelndes Interesse für bestimmte Berufe, besonders in Bereichen wie Pflege, Lebensmittel und Gastronomie, aber auch im Handwerk.
Im Argen liegen zum Teil auch die Ausbildungen selbst. Insbesondere vonseiten der Azubis gibt es viel negative Kritik, wie eine branchenübergreifende Studie jetzt ermittelt hat1). Probleme tauchen demnach u. a. bei der Ausbildungsqualität auf, sowohl betrieblich als auch schulisch. So sei in vielen Berufen z. B. die digitale Vorbereitung des Nachwuchses auf die Anforderungen der zukünftigen Arbeitswelt nur ungenügend. Zudem würden oft gesetzliche Reglungen nicht eingehalten, sodass regelmäßig Überstunden nicht nur zum Pflichtprogramm volljähriger, sondern auch minderjähriger Azubis gehören. Hinzu kämen häufig „ausbildungsfremde“ Tätigkeiten, die vom Nachwuchs im Ausbildungsalltag ausgeführt werden müssten. Alles unglückliche Aspekte, die letztlich zu großem Unmut bei den Auszubildenden führen. In der Konsequenz wurde festgestellt, dass mittlerweile weniger als 70 % der Azubis mit ihrer Ausbildung zufrieden sind, wie unser Beitrag zum Thema ab Seite 14 zeigt.
Um die betrieblichen Ausbildungsbedingungen zu verbessern und die Attraktivität sowie Zukunftsfähigkeit der dualen Berufsausbildung aufrechtzuerhalten, müssen wohl mehrere Stellschrauben gedreht werden. Eine große Attraktivitätssteigerung für einen Beruf könnte dabei eine Ausbildungszeitverkürzung bewirken. Denn statt dreieinhalb Jahre mit zum Teil „ausbildungsfremden“ Tätigkeiten, weckt eine auf zwei Jahre konzentrierte Ausbildung eher das Interesse der Jugendlichen, meint

Markus Münzfeld
Redakteur IKZ-Medien
m.muenzfeld@strobelmediagroup.de

1) Studie „Ausbildungsreport 2019“. Siehe Beitrag ab Seite 14.

 

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Mon, 14 Oct 2019 08:55:29 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/3/2/csm_003_99807db18d.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/3/2/csm_003_87887e817d.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_19_19/003.jpg
news-28961 Praxisbeispiele aus der Wohnungswirtschaft https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/praxisbeispiele-aus-der-wohnungswirtschaft/ Stuttgart. Jeder Mietwohnungsbau muss im Hinblick auf Mieterklientel, Präsenz und Wirtschaftlichkeit besondere Anforderungen erfüllen. In einer 22-seitigen Broschüre zeigt AEG Haustechnik anhand von unterschiedlichen Praxisbeispielen dezentrale Lösungen zur Wärme- und Warmwasserbereitung in mehrgeschossigen Wohngebäuden.  

Branchenthemen wie Trinkwasserhygiene stehen außerdem im Fokus. Die Referenz- Broschüre „Praxisbeispiele in der Wohnungswirtschaft: Warmwasser- und Wärmelösungen – dezentral & sicher“ soll Investoren, Architekten und Planer inspirieren und dabei Informationen rund um die dezentrale Warmwasser- und Wärmeversorgung im mehrgeschossigen Wohnungsbau liefern.

www.aeg-haustechnik.de

 

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Mon, 14 Oct 2019 08:42:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/a/9/csm__KW41_01_AEG-Broschure-WoWi_748f921494.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/a/9/csm__KW41_01_AEG-Broschure-WoWi_53727b32d1.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2019/Oktober_2019/_KW41_01_AEG-Broschure-WoWi.jpg
news-28982 Mängel in Ausbildungsqualität und Unzufriedenheit bei Azubis nehmen zu https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/maengel-in-ausbildungsqualitaet-und-unzufriedenheit-bei-azubis-nehmen-zu/ Ausbildungsreport 2019 zeigt Ergebnisse zur Qualität von Berufsausbildungen auf. Nachbesserungen im Berufsbildungsgesetz gefordert  

Durchschnittlich weniger als 70 % der Auszubildenden (Azubis) sind mit ihrer Ausbildung zufrieden. Tendenz sinkend. Zudem sehen sich viele Azubis durch ihre Berufsausbildung nur unzureichend auf die digitale Arbeitswelt vorbereitet. Das belegen Zahlen des Ausbildungsreports 2019 der Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB)-Jugend, der Ende August veröffentlicht wurde.

An dem jährlich durchgeführten Ausbildungsreport haben sich in 2019 über 16 000 Auszubildende aus den 25 häufigsten Ausbildungsberufen beteiligt, darunter z. B. Industriemechaniker/-innen, Elektroniker/-innen, Verkäufer/-innen, Maler/-innen und Lackierer/-innen. Der Anteil an Anlagen-mechaniker/-innen betrug dabei 654 Personen. Ein Schwerpunkt der repräsentativen Befragung ist die Digitalisierung. Weitere Themen sind die Ausbildungszufriedenheit und Qualität der Ausbildung.

Digitalisierung: Hohe Erwartungen, die schnell schwinden
Zwar geben durchschnittlich rund 80 % der Befragten an, dass Aspekte der Digitalisierung in ihrer Ausbildung wichtig oder sehr wichtig sind. Doch nur 54 % der Jugendlichen sehen sich während ihrer Ausbildung gezielt darauf vorbereitet, digitale Technologien zu nutzen. In der Sparte der Anlagenmechaniker/-innen fällt das Urteil noch gravierender aus: Hier sehen sich von rund 72 % der Befragten, die das Thema als wichtig erachten, nur etwa 39 % in der Ausbildung gezielt für die Nutzung digitaler Technologien qualifiziert.
Ein Grund für die negative Sichtweise der Auszubildenden dürfte in der schlechten technischen Ausstattung vieler Berufsschulen liegen. Fast ein Drittel der Azubis beurteilen die digitale Ausstattung an ihrer Berufsschule als „ausreichend“ oder sogar „mangelhaft“.
„Diese Zahlen machen uns Sorge“, erklärt die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack und sagt weiter: „Berufsschulen und Betriebe müssen gleichermaßen besser werden. Die Mittel aus dem Digital-Pakt von Bund und Ländern müssen auch an den beruflichen Schulen ankommen. Überdies gilt es, das betriebliche Ausbildungspersonal besser zu qualifizieren.“

Ausbildungsqualität/-zufriedenheit
Große Probleme sehen die Studienmacher bei der Qualität der Ausbildung. So gehörten z. B. regelmäßige Überstunden für viele Auszubildende noch immer zum Ausbildungsalltag. Der Anteil der Befragten, die angaben, regelmäßig Überstunden zu leisten, liegt mit rund 36 % auf Vorjahresniveau. Ähnliches auch für Auszubildende, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben: Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil der minderjährigen Azubis, die regelmäßig mehr als 40 Stunden arbeiten müssen, sogar noch gestiegen, um 1,9 Prozentpunkte, auf durchschnittlich 11,9 % – „obwohl dies verboten ist“, betont DGB-Bundesjugendsekretärin Manuela Conte.
Eine solche Situation ruft Unzufriedenheit bei den Auszubildenden hervor. Die sinkende Zufriedenheit dürfte auch damit zusammenhängen, dass immer mehr Azubis ausbildungsfremde Tätigkeiten ausführen müssen. Der Report blickt dabei auf Daten bis zum Jahr 2010 zurück. Und noch nie war der Anteil der Befragten, die angaben, im Betrieb „häufig“ oder „immer“ ausbildungsfremde Arbeiten ableis­ten zu müssen, so hoch. Er beträgt derzeit 12,2 %. Dazu mahnt Bundesjugendsekretärin Conte: „Die Ausbildungsbetriebe müssen sich an geltende Gesetze halten. Eine Ausbildung ist ein Lernverhältnis. Die Auszubildenden dürfen nicht als billige Arbeitskräfte missbraucht werden.“

Nachbesserung des Berufsbildungsgesetzes gefordert
Das Berufsbildungsgesetz (BBiG) befindet sich zurzeit in Überarbeitung. Der vorliegende Entwurf des neuen BBiG soll bereits zum 1. Januar 2020 in Kraft treten. Zu den großen Änderungen zählen u. a. eine Mindestvergütung, höherqualifizierende Berufsausbildungen mit einheitlichen neuen Abschlussbezeichnungen sowie Regelungen zur Durchführung von Teilzeitausbildungen.
Unabhängig vom derzeitigen Stand der BBiG-Novellierung sieht der DGB-Jugend noch weiteren Nachbesserungsbedarf. „Zu einer besseren Ausbildungsqualität muss auch die Politik ihren Teil beitragen“, sagt Bundesjugendsekretärin Conte. Der DGB-Jugend fordert daher u. a. die Rückkehrpflicht in den Betrieb nach der Berufsschule abzuschaffen, die Azubis für die Prüfungsvorbereitung freizustellen und die Ausbildung kostenfrei zu gestalten. Conte: „Zudem sollte der Geltungsbereich des Gesetzes auf die betrieblichen Phasen des dualen Studiums ausgeweitet werden, das immer mehr Jugendliche absolvieren.“

 

Ende August wurde der 60 Seiten umfassende Ausbildungsreport 2019 veröffentlicht. Über 16 000 Auszubildende aus den 25 häufigsten Ausbildungsberufen haben sich daran beteiligt.

Der Link führt direkt zur Studie Ausbildungsreport 2019.
http://bit.ly/ausbildungsreport

 

 

 

 

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Mon, 14 Oct 2019 08:41:35 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/3/e/csm_15_1_a9d03a1b93.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/3/e/csm_15_1_40d63b7e79.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_19_19/15_1.jpg
news-28981 Zentralverband – Daten gemeinsam bündeln https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/zentralverband-daten-gemeinsam-buendeln/ Handwerk und Großhandel kooperieren digital  

Beide Verbände, der ZVSHK sowie der Deutsche Großhandelsverband Haustechnik (DG Haustechnik), verfolgen gemeinsam das Ziel, dem SHK-Handwerk perfekte Stammdaten zur Verfügung zu stellen. Dabei wird sichergestellt, dass die Datenplattformen von Großhandel und Handwerk, Open Datacheck und Open Datapool, die gleiche hohe Datenqualität erhalten. Das kommt dem Fachbetrieb in der Auftragsbearbeitung zugute und schafft Voraussetzungen für eine zeitgemäße Webpräsenz. Im Interview erläutern die beiden Hauptgeschäftsführer die Hintergründe.

IKZ-HAUSTECHNIK: Herr Bramann, der Begriff „Digitalisierung“ begegnet einem in unserer Branche derzeit überall. Bewerten wir es aus Sicht der Handwerksbetriebe. Warum ist es so wichtig, sich mit dem Thema zu befassen?
Helmut Bramann: Digitalisierung ist neben der Fachkräftesicherung die wichtigste Herausforderung für die Zukunftssicherung im SHK-Handwerk, davon bin ich überzeugt. Wir als Verbandsorganisation, aber auch jeder einzelne SHK-Betrieb, müssen uns damit auseinandersetzen.
Interne Betriebsabläufe bei Planung, Einkauf, Produktion oder Logistik im SHK-Handwerk erfolgen zunehmend digital. Die neuen digitalen Technologien ermöglichen Angebotserweiterungen bzw. die Skalierung bestehender Geschäftsmodelle durch digitale Erreichbarkeit größerer Kundengruppen. Onlineportale bieten nicht nur die Produkte an, sondern verkaufen die Handwerksleistung – ein komplettes Bad, Heiungsmodernisierung – gleich mit. Die Kundenansprache verlagert sich ins Internet. Dazu kommt: Im SHK-Bereich werden auch die Produkte intelligent. Die Haustechnik im sogenannten „smarten Haus“ vernetzt sich und kommuniziert digital mit Nutzern, Betreibern und Wartungsdienstleistern. Hier entstehen neue Berufschancen für das SHK-Handwerk, die nur erfolgreich wahr­genommen werden können, wenn der Zugriff auf die erforderlichen Daten gesichert ist. Nicht zuletzt wird auch die Interaktion mit Lieferanten, Kooperationspartnern und in Kundennetzwerken zunehmend digital.
Diese Entwicklungen verfolgen wir als Verbandsorganisation sehr genau, versuchen in die richtige Richtung zu lenken und entwickeln gezielte Hilfestellungen für unsere Innungsbetriebe. Unser Ziel ist, das SHK-Handwerk mit digitalen Angeboten so auszustatten, dass der Betrieb beim Kunden seine Rolle als unabhängiger Berater, Planer und ausführender Betrieb auch in Zukunft optimal wahrnehmen kann.

IKZ-HAUSTECHNIK: Inwiefern unterstützt der ZVSHK seine Mitgliedsverbände und deren Innungsmitglieder bei diesem Prozess?
Helmut Bramann: Wir bieten bereits heute Software wie ZV Plan, ZVTool und weitere digitale „Helfer“ an, mit denen Innungsbetriebe ihre Geschäftsprozesse optimieren können. Wir unterstützen beim Auf- und Ausbau einer eigenen Onlinepräsenz und bieten u. a. in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ein umfassendes Beratungsangebot. Derzeit in Entwicklung sind zudem eine digitale Wartungsplattform sowie ZVConnect als neuartiges herstelleroffenes und intelligentes Smart-Home-Angebot. Und nicht zu vergessen – die Datenplattform Open Datapool unter www.open-datapool.de.
Über dieses Angebot bündelt der ZVSHK für das SHK-Handwerk qualitätsgeprüfte Produktdaten (Stammdaten, Plandaten, Bilddaten, Videos etc.) der Industrie auf einer Plattform. Dieser Datendienst ist bereits heute der größte in der SHK-Branche und bildet alle wichtigen Datenformate ab. Es sind rund 500 Lieferanten mit 1,7 Mio. qualitätsgeprüften Artikelstammdaten präsent. Vorgeschaltet ist eine Qualitätsprüfung, die auf einer gemeinsam zwischen Herstellern, Handel und ausführenden Unternehmen vereinbarten Datenqualitätsrichtlinie fußt. Die Mitgliedsunternehmen erhalten damit entlang der Wertschöpfungskette im Handwerk alle prozessrelevanten Informationen qualitätsgeprüft und aktuell.

IKZ-HAUSTECHNIK: Herr Dr. Henning, im Juni haben der DG Haustechnik und der ZVSHK eine engere Zusammenarbeit in der Digitalisierung der Branche beschlossen. Ist für die Digitalisierung nicht jedes Unternehmen selbst verantwortlich?  
Dr. Hans Henning: Für die Teile der Digitalisierung, die man tatsächlich sieht, sprich Onlineshops und Serviceportale, ist natürlich jedes Unternehmen selbst verantwortlich – da haben Sie Recht.
Allerdings ist der Onlinehandel nur ein Baustein der Digitalisierung. Die Basis bilden optimierte, digitale Prozesse, die oft unbemerkt im Hintergrund ablaufen. Essenziell für den Erfolg sind gemeinsame Standards oder Plattformen für den Transfer von Daten und die Verständigung auf eine für alle ausreichende Datenqualität. Wenn jeder Händler oder Handwerker mit einer Vielzahl an Datenformaten arbeiten muss und fallweise einzelne Details beim Hersteller gesondert anfragt, verlieren wir wertvolle Zeit in der Auftragsbearbeitung. Hier helfen gemeinsame Plattformen wie Open Data­check und Open Datapool.

IKZ-HAUSTECHNIK: Herr Bramann, was ist aus Ihrer Sicht der Grund für eine engere Zusammenarbeit mit dem DG Haustechnik?
Helmut Bramann: Datenformate und Transferstandards sind der Schlüssel zur durchgängigen Datenkommunikation in der SHK-Branche, da sind wir uns mit dem DG Haustechnik einig. Das brauchen wir auch, um den Open Datapool mit seinen qualitätsgeprüften Daten in die Prozesse des Handwerks zu tragen und dessen Produktivität zu steigern. Aktuell bereiten wir zum Beispiel die Ablösung des Stammdatenformates Datanorm durch ein modernes, leistungsfähigeres XML-Format vor. Weitere Projekte drehen sich um die durchgängige Digitalisierung des Bestell-, Auftragsbestätigungs- und Lieferungswesens bis zur Verarbeitung im Warenwirtschaftssystem des Handwerks. Dabei beziehen wir natürlich die Hersteller und Softwarehäuser des Handwerks offen und partnerschaftlich ein. Unser Ziel ist, alle für die Geschäftsprozesse des SHK-Handwerks erforderlichen Daten an einer Stelle qualitätsgesichert zur Verfügung zu stellen und mittels funktionierender moderner Schnittstellen direkt in die Prozesse des Handwerks zu transferieren.
Im Bereich der Prüfung und Qualitätssicherung eingelieferter Daten arbeiten wir übrigens schon seit Längerem mit dem DG Haustechnik und dem dort betriebenen Instrument „Open Datacheck“ zusammen.

IKZ-HAUSTECHNIK: Was genau ist Open Datacheck?
Dr. Hans Henning: Open Datacheck ist ein Webservice, den der DG Haustechnik 2016 in Zusammenarbeit mit der ITEK GmbH für seine Mitglieder ins Leben gerufen hat. Hier können Lieferanten ihre Produktdaten schnell und komfortabel in den Formaten XML, Excel und CSV im Tool hochladen. Das Tool prüft die Daten gegen die Vorgaben der gemeinsamen Datenqualitätsrichtlinie und findet eventuelle Fehler, Auslassungen und Dopplungen. Der abschließende Prüfbericht ist als PDF abrufbar und hilft den Lieferanten bei der Optimierung der Daten.

IKZ-HAUSTECHNIK: Herr Dr. Henning, was ist neu durch die jüngste Kooperation der Verbände?
Dr. Hans Henning: Durch die Kooperation zwischen ZVSHK und DG Haustechnik entsteht zunächst nichts Neues. Wir haben vor allem die Basis für weitere gemeinsame Aktivitäten gelegt. Aktuell nutzen wir die bestehenden Synergieeffekte, da die beiden Systeme Open Datacheck und Open Datapool im Prinzip gut funktionieren und im Markt bereits etabliert sind. Aber die Wege werden jetzt kürzer. Der Lieferant muss nur eine Plattform bedienen. Er lädt seine Daten über Open Datacheck hoch und diese sind sofort auch über Open Datapool verfügbar, wenn er sich für die Weitergabe über Open Datapool entscheidet. Die Prozesse werden – auch durch die gemeinsame Definition der Anforderungen an die Daten – für alle Beteiligten schneller und schlanker. Langfristig planen wir, über die Stammdatenthemen hinaus, gemeinsam alle Prozesse des Handwerks zu digitalisieren.

IKZ-HAUSTECHNIK: Ein gemeinsamer Ausblick – wo geht die Reise hin?
Dr. Hans Henning: Wir als DG Haustechnik arbeiten seit Jahren eng mit dem ZVSHK zusammen. Für optimale Prozesse und eine erfolgreiche Branche ist es wichtig, im ständigen Dialog zu stehen und die aktuellen Bedürfnisse entlang der Lieferkette genau zu kennen. Digitale Prozesse vom Hersteller über den Großhandel bis hin zum Handwerk sind nur dann sinnvoll, wenn wir alle mit den gelieferten Daten arbeiten können. Sobald auf einer Stufe händisch nachgearbeitet werden muss, verlieren wir wertvolle Ressourcen. Daran werden wir weiter arbeiten, zum Nutzen der Branche!
Helmut Bramann: Dem ist kaum etwas hinzuzufügen. Als ZVSHK ist es natürlich unser Ziel, über das dreistufig vertriebene Produktspektrum hinaus alle relevanten Anbieter im SHK-Bereich einzubeziehen und unserem Handwerk auch Produktbereiche für Leistungen aus einer Hand zur Verfügung zu stellen – unter anderem aus den Bereichen Elektro, Fliesen, Trockenbau, Metalldach und mehr.

 

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Mon, 14 Oct 2019 08:22:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/c/2/csm_18_7c1e07df5a.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/c/2/csm_18_c1c4e2eada.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_19_19/18.jpg
news-28842 Sicherer Brandschutz für brennbare Rohrleitungen https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/sicherer-brandschutz-fuer-brennbare-rohrleitungen/ Basiswissen für Planer und Ausführende  

Brandschutztechnische Rohrabschottungen sind sicher und einfach auszuführen, wenn sie zulassungsgemäß und laut Herstellerdokumentation umgesetzt werden. Nicht abnahmefähige Ausführungen sind vielerorts anzutreffen. Im Brandfall können sie zum Versagen führen. Dieser Artikel soll dazu beitragen, Zulassungen richtig anzuwenden.

Um eine zulassungskonforme, funktionsfähige Abschottung herzustellen, ist ein systematisches Vorgehen notwendig. Die brandschutztechnisch zu sichernde Durchdringung sollte rechtzeitig vor der Ausführung geplant werden. So ist sichergestellt, dass die beabsichtigte Kombination von Rohrtyp und Einbausituation überhaupt möglich ist.
Dass eine korrekte Ausführung einer Abschottung extrem wichtig ist, kann am anschaulichsten mit den Temperaturen von über 1000 °C im Brandfall erklärt werden. Dadurch werden die Rohre weich und fangen im Brandraum innerhalb der ersten Minuten Feuer. Nach max. 15 Minuten sind sie restlos verbrannt. Die erweichten Rohre werden durch das intumeszierende Material zusammengedrückt: Der Ausdehnungsfaktor beträgt mehr als das 15-fache mit einem Blähdruck von über 10 bar. Im weiteren Verlauf verschließt das aufgequollene Material die Öffnung vollständig. So wird Raumabschluss und Isolierung sichergestellt.
Diese Funktionen sind nur sichergestellt, wenn das Produkt gemäß Zulassung und Einbaueinleitung verbaut wird. Wesentliche Abweichungen hiervon führen zu einem undefinierten Zustand, der eine Vorhersage der Funktionsfähigkeit im Brandfall unmöglich macht.
Im Sinne der Landesbauordnungen handelt es sich bei der Brandabschottung um eine Bauart, da verschiedene Produkte (Rohr, Wand, Abschottung etc.) zu einem System zusammengefügt werden. Der Ausführende haftet für die Mangelfreiheit seines Werks. In drei einfachen Schritten kann eine zulassungskonforme Abschottung sichergestellt werden. Der systematische Umgang mit Zulassungen erleichtert die Arbeit, wie dieser Artikel zeigt.

1. Schritt – Auswahl des Abschottungssystems
Leitungen, die durch Bauteile (Wände/Decken) geführt werden, für die ein Feuerwiderstand festgelegt ist, müssen geschottet werden (§ 3, 14 MBO – Musterbauordnung). Erleichterungen enthalten die Leitungsanlagenrichtlinien; diese Sonderfälle sind nicht Gegenstand dieses Artikels.

Zulassungszwang – national vor europäisch
Für die Abschottung brennbarer Rohre > 32 mm dürfen nur Systeme mit einem Verwendbarkeitsnachweis des DIBt (Deutsches Institut für Bautechnik) eingebaut werden. Ein Verwendbarkeitsnachweis ist z. B. eine Allgemeine Bauartgenehmigung (aBh) oder eine Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (abZ). Etwaige Europäische Technische Bewertung (ETA), also europäische Nachweise nach der europäischen Bauproduktenverordnung, stellt nach deutschem Baurecht nur eine Art „Reisepass“ für das Produkt dar. Sie dürfen in Deutschland gehandelt werden, die Verwendung ist aber nur mit einer zusätzlichen Zulassung des DIBt zulässig. Ist der Einsatz eines Systems beabsichtig, für das nur eine ETA vorliegt, sollte der Einsatz immer vorab mit der Baubehörde und dem (Prüf-) Sachverständigen abgestimmt werden. Weiterhin ist auch ein Blick in den Bauvertrag zu werfen, da hier u. U. die Verwendung nicht national zugelassener Bauprodukte ausgeschlossen ist.

a. Rohrtyp
Die grundlegende Information für die Auswahl einer passenden Manschette ist der zu schottende Rohrtyp. Mit dieser Information kann eine passende Abschottung ausgewählt werden.
In die Anlage 1 der Zulassung ist erkennbar, ob das Abschotten des Rohres zugelassen ist und wo detaillierte Informationen zu finden sind. In diesem Beispiel wird ein PE-HD-Rohr angenommen, d. h. die Anlagen 4 und 5 sind relevant.
Kann ein Rohrtyp in einer Zulassung nicht gefunden werden, gibt es keine Möglichkeit eine zugelassene Abschottung herzustellen. Die Annahme, dass ein Rohrtyp einem anderen sehr ähnlich ist, kann trügerisch sein und zum Versagen der Schottung führen. Im Grundsatz darf ein Rohr nicht mit einer Manschette geschottet werden, die nicht ausdrücklich für dieses Rohr zugelassen ist. Keinesfalls sollte von einem Ausführenden über den Weg einer „nicht wesentlichen Abweichung“ eine solche Kombination freigezeichnet werden.

b. Durchdrungenes Bauteil
Als nächstes stehen zwei Entscheidungen an:
1. Wird eine Wand oder Decke durchdrungen?
2. Wie ist deren Aufbau?

Auch eventuelle Sonderbauteile, z.  B. Holzbalkendecken oder leichte Trennwände mit einer Konstruktion, für die ein eigenes abP (allgemein bauaufsichtliches Prüfzeugnis) vorliegt, müssen identifiziert werden. Exemplarisch wird hier von einer Wand ausgegangen, sodass im Beispiel die Anlage 4 relevant ist. Dort findet sich im Kopf der Tabelle ein Hinweis auf die Mindestdicke des Bauteils, hier 10 cm. Weitere Informationen, wenn diese notwendig sind, finden sich im Textteil der Zulassung unter Pkt. 1.2.1. bzw. 3.1.1.

c. Einbaulage
Die konkrete Situation des Rohres im Bereich der Durchdringung ist relevant. Ist eine solche Konstellation geprüft, bestanden und auch zugelassen? Nicht jedes brennbare Rohr kann in jeder Einbausituation mit einer Brandschutzmanschette funktionssicher geschottet werden. Hier ist genaue Einzelfallprüfung wichtig: Wie wird durchgeführt? Gerade oder schräg etc.? Beispielhaft wird von einer geraden Durchführung mit einer Rohrdämmung aus Synthese-Kautschuk ausgegangen.

d. Rohrdurchmesser und Isolierung
In der linken Spalte steht der Rohrdurchmesser und in den beiden Spalten unterhalb der Einbausituation kann die zulässige Wandungsstärke bzw. die zulässige Stärke der Synthese-Kautschuk Dämmung abgelesen werden. Informationen zu zulässigen Dämmungstypen bzw. deren Ausführung finden sich unter Punkt 3.2.2 des Textteils.

e. (Null-)Abstände
Grundsätzlich gelten die Vorgaben, die unter Punkt 3.1.3 der jeweiligen Zulassung gemacht werden. Nur über spezielle Nachweise, also in der Regel Brandversuche, kann belegt werden, dass sich die Abschottungen nicht wechselseitig negativ beeinflussen. Damit kann eine Verringerung des notwendigen Abstandes bis hin zum sogenannten Nullabstand erreicht werden. Die Abstände beziehen sich auf den Typen und die Größe der benachbarten Durchdringungen und gelten für Wand und Decke. Im hier behandelten Beispiel gibt es die folgenden Abstufungen:

  • gleicher Abschottungstyp → spez. Abstandsregeln gem. Anlage 38, I und II,
  • besonders geprüfte andere Abschottungen → spez. Abstandsregeln gem. Anlage 38 - 40, III – XII,
  • andere Kabel-/Rohrabschottung oder Öffnungen und Einbauten
    – unter 40 x 40 cm = größer 10 cm
    – über 40 x 40 cm = größer 20 cm


Es gibt aber den Fall der sogenannten geprüften und zugelassenen Nullabstände (zumeist in Decken), um enge Belegungen von Installationsschächten zu ermöglichen. Hierzu muss im Anhang 2 (Anlagen 2 – 27) für das jeweilige brennbare Rohr unter dem Punkt „Einbausituation“ geprüft werden, welcher Punkt der Anlagen 38 bis 40 angewandt werden kann. Dort wird im Detail festgelegt, ob die Schottung mit einem reduzierten Abstand oder sogar gänzlich ohne Abstand zu den dort aufgeführten Bauprodukten eingebaut werden darf.
An dieser Stelle ist die Auswahl einer zulässigen Kombination von durchdrungenem Bauteil, Rohr, Einbausituation und Manschette abgeschlossen.

2. Schritt – Rauchdichter Spaltverschluss
Häufig wird in der Praxis vergessen, den verbleibenden Ringspalt um das Rohr zu verschließen. Auf Nachfrage wird dann angeführt, dass bereits eine Manschette montiert und damit die Brandschottung erfolgt sei. Das ist nicht korrekt. Denn der fachgerechte Verschluss des Restspalts ist eine Anforderung der jeweiligen Zulassung. Ohne ihn wird keine zulassungskonforme Abschottung hergestellt.
Weiterhin ist dieser Abschluss auch technisch notwendig, da Brandschutzmanschetten, bzw. das in ihnen enthaltene intumeszierende Material, erst bei einer Temperatur > 130 °C anfangen zu expandieren. Dies führt dazu, dass der in der Anfangsphase eines Brandes entstehende Rauch noch ungehindert durch Lücken zwischen den durchdrungenem Bauteil und dem Rohr hindurchtreten kann. Neben dem Rauchdurchtritt kann es auch zu einer Wärmeübertragung kommen, da Rohrabschottungen mit Manschetten erst dann ihre Dämmwirkung entfalten, wenn das intumeszierende Material aufgequollen ist. In dem hier besprochenen Beispiel findet sich ein Verweis auf die Festlegungen in den Anlagen 28 - 37, die die Einbausituation beschreiben.
Für den Wandeinbau verweist die Anlage 36 auf den Punkt 4.4 des Textteils der Zulassung. Je nach Zulassung unterscheiden sich die möglichen Arten des Fugenverschlusses. Im Beispielfall ist der Verschluss mit Beton, Zement- oder Gipsmörtel vorgeschrieben, wobei die Ausmörtelung jeweils in Bauteilstärke ohne Fehlstellen, d. h. Blasen oder ähnlichen Mängeln, zu erfolgen hat.
Teilweise ist auch ein festes Ausstopfen des maximal 15 mm breiten Spalts mit Mineralwolle (Schmelzpunkt über 1000 °C) möglich. Beim Ausstopfen des Ringspalts muss darauf geachtet werden, dass die Mineralwolle in voller Bauteilstärke eingebracht und auch verdichtet wird. In der Praxis wird das schwieriger herzustellen sein als mit einer Mörtelpumpe den Ringspalt auszuspritzen.
Um einen korrekten Fugenverschluss sicherzustellen, sollte bereits jetzt darauf geachtet werden, dass die unter Punkt 3.2.3 vorgeschriebenen beidseitigen Rohrhalterungen bei Wanddurchführungen mit einem maximalen Abstand von 50 cm zur Wand ausgeführt sind. So ist sichergestellt, dass sich das brennbare Rohr im Bereich der Durchdringung nicht mehr bewegen kann und damit der Ring­raumverschluss nicht beschädigt wird.
Sowohl das Ausmörteln als auch das Ausstopfen mit Mineralwolle muss sorgfältig erfolgen. Bei Abnahmen durch Sachverständige wird gerne in diesen Fugen „herumgestochert“ und sobald Fehlstellen auffallen, gilt die Abschottung als nicht zulassungskonform ausgeführt – die Abnahme ist nicht mehr möglich.

3. Schritt – Montage und Dokumentation
Es gibt im Wesentlichen drei Möglichkeiten der Montage von Brandschutzmanschetten, die sich bezüglich ihrer Position vor oder in der Wand/Decke unterscheiden. Angaben hierzu finden sich unter Punkt 4 der jeweiligen Zulassung.
Die Standardvariante ist die aufgesetzte Montage, bei der sich der Körper der Manschette auf der Wand befindet und die abgeklappten Befestigungslaschen direkt mit der Wand verschraubt werden. Wenn Dübel und Schrauben mitgeliefert werden und diese zum Untergrund passen, sollten Sie auch verwendet werden. Sind keine Befestigungsmittel beigefügt, sind diese passend zum Untergrund und der Einbausituation auszuwählen.
Neben der aufgesetzten Montage ist auch die teileingemörtelte Montage in Decken möglich. Hierunter wird das Einmörteln der parallel zum geschotteten Rohr geführten Befestigungslaschen verstanden. Abhängig von der Zulassung bei der hier als Beispiel dienenden Manschette ist diese teileingemörtelte Einbauart generell zulässig, da sie der aufgesetzten Montage gleichgesetzt wird. Diese Aussage muss allerdings für jede Manschette in der jeweiligen Zulassung geprüft werden.
Weiterhin ist die gänzlich eingemörtelte Montage möglich, aber nicht für jeden Rohrtypen zugelassen. Daher ist es notwendig in den Anlagen zur Zulassung nachzuschauen, ob für den konkreten Rohrtyp, die Dimension etc. diese Einbauform zugelassen ist.

Übereinstimmungserklärung und Kennzeichnungsschild
Nach Abschluss der Montage muss eine Dokumentation dieser Arbeit durch das Anbringen des ausgefüllten sogenannten Brandschutzschildes und die Erstellung der Übereinstimmungserklärung (Muster siehe Zulassung) erfolgen. Die Übereinstimmungserklärung ist durch den Ausführenden zu erstellen und dem Bauherren oder der Bauleitung zu übergeben. Denn die Dokumente müssen
zur baurechtlichen Abnahme und für den späteren Betrieb zur Verfügung stehen. Mit der Unterzeichnung dokumentiert der Ausführende die Übernahmen einer weitreichenden Verantwortung für die korrekte Ausführung der Schottung.
Weiterhin ist die Rohrabschottung mit einem Kennzeichnungsschild zu versehen, das sich im Lieferumfang der Brandschutzmanschette befindet. Bei beidseits von Wänden montierten Manschetten reicht die Montage eines Kennzeichnungsschildes aus. Dieses Schild sollte sich in unmittelbarer Nähe zur Abschottung befinden und dauerhaft montiert sein, also verschraubt oder angeklebt werden. Abschließend ist der Auftraggeber durch den Ausführenden schriftlich darüber zu unterrichten, dass die Rohrabschottung immer in einem ordnungsgemäßen Zustand gehalten werden muss (Pkt. 5 der Zulassungen).

Schlussbemerkung
Dieser Artikel vermittelt eine Systematik, um Zulassungen für Rohrabschottungen schnell und sicher zu erschließen. Der Dreischritt gilt sowohl für die Ausführung als auch für die Prüfung.
Um Fehler zu vermeiden, ist es wichtig systematisch und genau vorzugehen. Nur so ist die Abnahme der Abschottung sicher gewährleistet. Eine rechtzeitige Planung ist unabdingbar. Können Detailfragen nicht geklärt werden, sollte auf die Kompetenz der Hersteller und deren technische Beratung zurückgegriffen werden.

Autor: Carsten Janiec  M.Sc., Leiter Vertriebsmanagement Brandschutzsysteme bei DOYMA GmbH & Co

Bilder: DOYMA

www.doyma.de
www.bs-dialog.net

 

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Mon, 14 Oct 2019 08:18:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/0/c/csm_36_1_2b92d044a0.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/0/c/csm_36_1_54a39a5d0e.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_19_18/36_1.jpg
news-28980 Niedersachsen – „Image des Handwerks heben“ https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/niedersachsen-image-des-handwerks-heben/ Das Zwischenfazit zur Kampagne des Fachverbands „Alles richtig gemacht“ fällt durchweg positiv aus, sagt Helmut Meier im Interview mit der IKZ – und nennt die Gründe dafür  

Im Oktober 2017 ist die Kampagne „Alles.Richtig.Gemacht“ gestartet. Über Ziele und Erfolge der vom Fachverband Sanitär-, Heizungs-, Klima- und Klempnertechnik Niedersachsen initiierten Kampagne sprachen wir mit Helmut Meier, Vorsitzender Ausschuss Öffentlichkeitsarbeit im Fachverband SHK Niedersachsen. Der Handwerksmeister aus Hildesheim ist als Hauptakteur in zahlreichen Videoclips quasi das Gesicht der Kampagne.

IKZ-HAUSTECHNIK: Die Kampagne läuft inzwischen seit zwei Jahren. Welche Ziele stehen im Fokus?
Helmut Meier: Wir verfolgen mit „Alles.Richtig.Gemacht“ drei wesentliche Ziele: In erster Linie geht es uns um eine positive Wahrnehmung des SHK-Handwerks in der Öffentlichkeit. Wir möchten Kunden und Interessenten über das Leistungsspektrum der SHK-Innungsbetriebe informieren. Natürlich möchten wir durch eine positive Außendarstellung auch neue Innungsmitglieder gewinnen und nicht zuletzt den Ausbildungsberuf des Anlagenmechanikers SHK für Jugendliche bekannt und interessant machen.

IKZ-HAUSTECHNIK: Welche Instrumente nutzen Sie dafür?
Helmut Meier: Wir fokussieren uns auf Online-Aktivitäten und Social Media. Herzstück der Kampagne sind kurze Videos und Erklärfilme, die wir über unsere Homepage allesrichtiggemacht.tv sowie über unseren Facebook-Kanal und unseren YouTube-Kanal ausspielen. Die Bandbreite reicht von Image-bildenden Filmen, bei denen gezeigt wird, wie das Handwerk dem Kunden sprichwörtlich aus der Patsche geholfen hat, die sogenannten Heldengeschichten, über Erklär-Videos – wie setzt sich der Stundenverrechnungssatz zusammen oder warum sollten Heizungsanlagen gewartet werden – bis hin zur Vorstellung von speziellen SHK-Werkzeugen oder Bauteilen.
Unterstützend dazu gibt es Info-Flyer und Roll-ups, die von SHK-Innungen im Rahmen der Kampagne genutzt werden können.

IKZ-HAUSTECHNIK: Woher kommen die Ideen für die Videos?
Helmut Meier: Die Ideen kommen sprichwörtlich aus der Praxis. Etwa, wenn Kunden sich über hohe Stundenverrechnungssätze im Handwerk beklagen. Dieser Vorwurf lässt sich mit einem Erklär-Video leicht entkräften und der Kunde bekommt zudem ein Verständnis für die notwendige wirtschaftliche Kalkulation eines Fachbetriebs.

IKZ-HAUSTECHNIK: Die aktuelle Staffel nennt sich „Sach mal Helmut“. Darin sind Sie der Hauptprotagonist, der vom Kameramann in den unmöglichsten Situationen befragt und aus dem Alltag gerissen wird. Mal mitten in der Nacht, ein anderes Mal beim Kaffeetrinken oder auch während eines Telefonats. Es folgt eine konkrete Frage, auf die Sie dann in unterhaltsamer Form Antwort geben und aufklären. Werden Sie draußen darauf angesprochen?
Helmut Meier:. Ja, das passiert immer öfter. Die Innung SHK Hildesheim wartet immer schon gespannt auf die Freigabe eines weiteren Videos. Und auch der eine oder andere Kunde hat mich bereits auf die Video-Clips angesprochen. Vor einiger Zeit sagte mir ein Angestellter an der Supermarktkasse: „Du hast aber ein schönes Bett zu Hause.“
Ich bekomme darüber hinaus auch überregionale Anfragen zum Konzept der Kampagne. Einige Innungen aus anderen Verbänden hatten die Bitte geäußert, dass ich es mal vor Ort vorstelle. Die Resonanz ist durchweg erfreulich.

IKZ-HAUSTECHNIK: Was hat es mit den sogenannten „Heldengeschichten“ auf sich?
Helmut Meier: Das sind verfilmte Geschichten, die uns sowohl über Endkunden als auch von den Handwerkern selbst zugetragen werden. Es geht um kuriose, unterhaltsame oder gar emotionale Erlebnisse aus dem SHK-Berufs­alltag, in dem der SHK-Handwerker für den Kunden zum „Helden des Alltags“ wird. Eine Story spielt beispielsweise in Ostfriesland. Dort hatte es in einem alten Kapitänshaus gebrannt. Viele Freiwillige bauten das Haus wieder auf. Die Firma Natelberg Gebäudetechnik GmbH hat dafür sogar ein Azubiprojekt ins Leben gerufen. In einem anderen Fall war in einem Gemeindehaus die Gasleitung undicht. Die Firma BSH Bullach Sanitär- und Heizungs- GmbH war sofort zur Stelle und dichtete das Rohr ab. Ebenfalls interessant: In Hildesheim haben wir einen Kunden von Marcell Stahl von der Gerhard Liedtke GmbH besucht. Gemeinsam haben sie ein echtes Haus der Zukunft geschaffen. Diese und viele weitere Geschichten des Alltags finden sich auf allesrichtiggemacht.tv.

IKZ-HAUSTECHNIK: Das klingt nach einem durchweg positiven Fazit, geht’s also genauso weiter mit der Kampagne?
Helmut Meier: Bei Kampagnen braucht man bekanntlich immer einen langen Atem. Und wir haben ja bei null angefangen. Vor diesem Hintergrund sind wir sehr zufrieden. Wir haben mit unseren Geschichten bisher rund 783 000 Menschen erreicht. Wir haben über 1300 Fans, die der Facebook-Seite regelmäßig folgen. Das Interesse scheint ungebrochen und Ideen für interessante Storys gibt es noch viele. Für uns ist deshalb klar: Wir machen weiter wie bisher und hoffen, dass wir mit unseren Filmen und Botschaften noch mehr Menschen erreichen, das Image des Handwerks heben und nicht zuletzt neue Auszubildende gewinnen können.

 

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Mon, 14 Oct 2019 08:09:53 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/f/c/csm_20_2dd13474f3.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/f/c/csm_20_5b23df946f.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_19_19/20.jpg
news-28979 Nordrhein-Westfalen – Innung Köln: Herbstfest in der Kölner Flora https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/nordrhein-westfalen-innung-koeln-herbstfest-in-der-koelner-flora/  

Das traditionelle Herbstfest der Innung Sanitär Heizung Klima Köln fand in diesem Jahr am 20. September in der Kölner Flora statt. Die rund 450 Gäste aus Handwerk, Großhandel, Industrie und Politik – darunter der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, Peter Wollseifer, sowie der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima, Helmut Bramann – genossen im Festsaal des botanischen Gartens der Stadt ein buntes Show- und Musik- und Akrobatikprogramm. Dabei kam auch der Austausch der Innungsmitglieder untereinander und mit den anwesenden Marktpartnern aus Großhandel, Industrie und Versorgern nicht zu kurz.
In seinem Grußwort bedankte sich Marc Schmitz, Obermeister der Innung SHK Köln, bei den Marktpartnern der Handwerksorganisation. Sie hätten maßgeblich zum Gelingen des Festes beigetragen.
Die im Jahre 1905 als „Verein Kölner Installateure“ gegründete Innung richtet das Herbstfest alle zwei Jahre für ihre Mitgliedsbetriebe, für Partner und Freunde aus Wirtschaft und Handwerk aus.

 

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Mon, 14 Oct 2019 08:04:59 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/9/8/csm_22_2_f760725b04.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/9/8/csm_22_2_d1b5ce5009.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_19_19/22_2.jpg
news-28978 Brandenburg – Berichtigung zum Beitrag „Gemeinsam sind wir stark“ https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/brandenburg-berichtigung-zum-beitrag-gemeinsam-sind-wir-stark/  

In der vorherigen Ausgabe (Heft 18/2019) berichteten wir unter der Überschrift „Gemeinsam sind wir stark“ über den Verbandstag „SHK Open Air“ in Werder (Havel). Leider hat sich ein Fehler bei der Zuordnung des Landesverbands eingeschlichen. Das Event wurde vom Fachverband Brandenburg ausgerichtet und nicht wie aufgeführt von Mecklenburg-Vorpommern. Wir bitten um Entschuldigung.

 

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Mon, 14 Oct 2019 07:55:43 +0200
news-28371 Endlich eine Reparaturlösung für unterschiedliche Mehrschichtverbundrohre https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/endlich-eine-reparaturloesung-fuer-unterschiedliche-mehrschichtverbundrohre/ Bekannt geworden ist die Fa. Gebo Armaturen mit ihren Temperguss-Klemmverbindern, die vor mehr als 80 Jahren erfunden und patentiert wurden. Bis heute werden die „Gebos“ von den Installateuren geschätzt und verbaut, um Stahl-, Siede- oder PE-Rohre ohne Schweißen oder Gewindeschneiden zu verbinden oder zu reparieren.  

In den Folgejahren kamen viele weitere Reparaturlösungen für unterschiedliche Rohrarten und aus unterschiedlichen Materialien hinzu. Inzwischen hat sich Gebo zu einem internationalen Anbieter von Reparaturprodukten in der Installationstechnik entwickelt und ist neben dem Hauptstandort in Deutschland mit eigenen Gesellschaften in Spanien, Italien, Frankreich, Polen, Tschechien, Ungarn und Russland vertreten.

Seit Kurzem hat die Gebo Armaturen GmbH nun auch eine Reparaturlösung für Mehrschichtverbundrohre (gemäß DIN 16836 und DIN EN ISO 21003 (Typ M) unterschiedlicher Hersteller im Programm:
Die „Multigebo“ ist ein Klemmverbinder, der systemunabhängig und ohne die Verwendung von Spezialwerkzeugen eingesetzt werden kann.

Das ist insbesondere bei Reparaturen an Kunststoffverbundrohrsystemen, die inzwischen nicht mehr am Markt erhältlich sind, eine sinnvolle und notwendige Problemlösung. Mit der neuen „Multigebo“-Klemmverbindung und den Stützkörpern für verschiedene Innendurchmesser, die grundsätzlich im Set mit der Verschraubung ausgeliefert werden, ist der Installateur in der Lage, schnell und problemlos eine Reparatur an einem beschädigten Rohr durchzuführen.

Dabei ermöglicht der Längenausgleich der Reparaturkupplung eine Reparatur auf kleinstem Raum, ein weiträumiges Freilegen der Rohrleitung in der Wand ist somit nicht nötig.  
Auch Verbindungen von Kunststoffverbundrohren verschiedener Hersteller können mit den neuen Verschraubungen von Gebo realisiert werden.

Somit ergeben sich für den Installateur klare Vorteile:

  • Eine Lösung für Mehrschichtverbundrohre von unterschiedlichen Herstellern
  • Anschlussgewinde für Reparaturen/Übergänge/Erweiterungen
  • Arbeiten auf kleinstem Raum durch die Variante mit Längenausgleich


Multigebo ist derzeit für Mehrschichtverbundrohre mit den Außendurchmessern 16 mm oder 20 mm wahlweise mit Längenausgleich oder Gewindeanschluss erhältlich. Unterschiedliche Stützkörper und ein Messdorn zur Ermittlung der entsprechenden Rohrinnendurchmesser werden jeweils in den Sets mitgeliefert.

 

Darüber hinaus hat GEBO das Sortiment für die Rohrabmessungen 25 und 26 mm erweitert. Beide Ausführungen sind ab November 2019 lieferbar.

 

Zudem gibt es einen Reparaturkoffer, der alle verfügbaren Varianten beinhaltet.
Weitere Verschraubungen für andere Rohraußendurchmesser sind derzeit in Vorbereitung.

Die Multigebo eignet sich gleichermaßen für den Einsatz im Trinkwasserbereich sowie in Heizungsleitungen.  

Mehr unter
www.gebo.de

 

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Mon, 14 Oct 2019 07:45:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/0/c/csm_sponsored_post_multigebo_440x130px_300ppi_final_20191010_aff3085618.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/0/c/csm_sponsored_post_multigebo_440x130px_300ppi_final_20191010_a582eec0e9.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/user_upload/sponsored_post_multigebo_440x130px_300ppi_final_20191010.jpg
news-28939 Stiebel Eltron hat beim ­Handwerk einen „Stein im Brett“ https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/stiebel-eltron-hat-beim-handwerk-einen-stein-im-brett/ Stiebel Eltron ist der Gewinner einer Branchenbefragung mit dem Titel „Stein im Brett“ – initiiert von der ibau GmbH aus Münster. Das Unternehmen landete in drei Kategorien (Produktqualität, Verarbeitungsfreundlichkeit und Weiterempfehlung) jeweils auf dem ersten Platz.  

„Wir freuen uns sehr über den Gesamtsieg“, sagt Matthias Goebel, Leiter Key ­Account Objektmanagement der Stiebel ­Eltron Deutschland Vertriebsgesellschaft, und ergänzt: „Mindestens genauso erfreulich ist aber ein weiteres Ergebnis der Befragung: Stiebel Eltron ist mit weitem Abstand der bekannteste Hersteller – und das in einem Kundenkreis, der ja in der Regel nicht nur in der Klimatechnik, sondern vor allem auch in der Lüftungstechnik aktiv ist, einem wichtigen Segment in unserem Portfolio.“

 

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Mon, 14 Oct 2019 07:37:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/a/csm_57_Stiebel-Eltron_4f488f1783.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/a/csm_57_Stiebel-Eltron_5bc3450114.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_19_19/57_Stiebel-Eltron.jpg
news-28932 Oventrop: Trinkwasser- und Wärme­versorgung https://www.ikz.de/heizungstechnik/news/detail/oventrop-trinkwasser-und-waermeversorgung/ Effizienz ist aus Sicht von Oventrop das zentrale Thema bei der Versorgung von Gebäuden mit Heizung und Trinkwasser. In diese Kategorie falle die Wohnungsstation „Regudis W-HTE“. Die Trinkwassererwärmung erfolgt dabei dezentral über einen Wärmeübertrager nach dem Durchlaufprinzip.  

Um den Anforderungen der Wohnungswirtschaft zu entsprechen, bedarf es den Worten von Oventrop zufolge dabei einer Übertemperatur von nur 5 K. „Somit kann auch mit einer geringen Vorlauftemperatur, z.B. beim Einsatz von Wärmepumpen, das Trinkwasser ressourcenschonend und energieeffizient erzeugt werden“, formuliert das Unternehmen. Die Wohnungsstation lässt sich unabhängig vom Ener­gieträger des Wärmeerzeugers (Gas, Öl, Wärmepumpe,...) einsetzen.
Das größte Modell erreicht eine Schüttleistung von 25 l/Min. Damit finde die Station „Regudis W-HTE“ auch in Reihenduschanlagen Anwendung, unterstreicht Oventrop.

Oventrop GmbH & Co. KG, Paul-Oventrop-Str. 1, 59939 Olsberg, Tel.: 02962 82-0, Fax -400, mail@oventrop.de, www.oventrop.de

 

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Mon, 14 Oct 2019 06:56:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/2/1/csm_62_Oventrop-Regudis-W-HTE_4150d9c9e4.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/2/1/csm_62_Oventrop-Regudis-W-HTE_0b777f5591.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_19_19/62_Oventrop-Regudis-W-HTE.jpg
news-28960 „Tag des Bades“: Gesundheit und Farbe im Mittelpunkt https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/tag-des-bades-gesundheit-und-farbe-im-mittelpunkt/ Bonn. Von der „richtigen und deshalb auch für die Zukunft tragfähigen Entscheidung“ spricht die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) in ihrem Rückblick auf den bundesweiten „Tag des Bades“. Damit weist die Branchen-Dachorganisation auf die Akzeptanz des Konzeptes hin, für die am 21. September 2019 zum 15. Mal realisierte Verbraucheraktion zwei eigenständige Kampagnen zu entwickeln. Die für die mitwirkenden Betriebe geschaffene Möglichkeit, unter den Themen „Gesundheit“ und „Farbe“ zu wählen, habe die „gewünschten Effekte“ erzielt. Darauf lassen laut Geschäftsführer Jens J. Wischmann die VDS-Recherchen genauso schließen wie die eingegangenen Bewertungen. Nach vorläufiger Analyse zeichne sich etwa eine „50/50-Aufteilung“ ab.  

Firmen mussten sich auch 2019 für den „Tag des Bades“ weder zentral anmelden, noch registrieren (lassen). Deshalb würde es auch keine konkreten Zahlen der teilnehmenden Betriebe bzw. Ausstellungen geben. Die Aktionsmittel waren ausschließlich in den Mitgliederbereichen der Internetplattformen von ZVSHK und DG Haustechnik verfügbar. In dem Zusammenhang hebt Wischmann die „engagierte Präsentation und Unterstützung“ durch die Interessenvertretungen von Fachhandwerk und Fachgroßhandel hervor. Auch Landesverbände, Innungen und Industriepartner hätten die „gemeinsame Sache“ aktiv begleitet.
Der 16. „Tag des Bades“ findet am 19. September 2020 statt. Zu denkbaren Themen gehörten „Bad und Sicherheit“ sowie „Bad und Nachhaltigkeit“.

www.sanitaerwirtschaft.de
www.gutesbad.de

 

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Sun, 13 Oct 2019 08:36:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/9/6/csm__KW41_VDS-Tdb_bf6226bd36.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/9/6/csm__KW41_VDS-Tdb_a0568522b1.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2019/Oktober_2019/_KW41_VDS-Tdb.jpg
news-28933 Simplex: Lösung für den Schilder­dschungel https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/simplex-loesung-fuer-den-schilderdschungel/ Es sind mit die letzten Schritte nach der Installation einer Anlage: Das Anbringen von Schildern und das Kennzeichnen von Rohrleitungen und anderen Komponenten. Simplex hat dafür Schilderhalter und Beschilderungssysteme im Programm.  

Das Beschilderungssystem „Universal“ ist wahlweise aus Edelstahl oder Kunststoff erhältlich. Eine Montage kann vertikal oder horizontal erfolgen. Besonders schneller montiert sei der Schilderhalter „Quick“ mit Schnellverschlussband. Er kann auch auf eine Dämmung angebracht werden. Die Schilder sind wahlweise mit Leerleisten oder Firmenaufdruck erhältlich. Sie können laut Simplex mit allen handelsüblichen Geräten beschriftet werden.

Simplex Armaturen & Systeme GmbH, Isnyer Str. 28, 88260 Argenbühl-Eisenharz, Tel.: 07566 9408-0, Fax: -75, info@simplex-armaturen.de, www.simplex-armaturen.de

 

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Sun, 13 Oct 2019 07:33:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/1/d/csm_63_Simplex-1_acabb75a84.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/1/d/csm_63_Simplex-1_3de33cf9fe.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_19_19/63_Simplex-1.jpg
news-28959 Kaltwassererzeuger auf Kältemittel R32 umgestellt https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/kaltwassererzeuger-auf-kaeltemittel-r32-umgestellt/ Lingen.  Kampmann hat mehrere Modellvarianten der Kaltwassererzeuger-Serie „KaClima“ auf das Kältemittel R32 umgestellt. Damit reagiert das Unternehmen nach eigenem Bekunden auf die Bestimmungen der F-Gase-Verordnung. R32 zeichne sich durch seinen niedrigen GWP-Wert (Global Warming Potential) aus. Darüber hinaus bewirkte das Kältemittel eine bessere Effizienz im Kältekreislauf. Je nach Modell erreichten die Geräte die Energieeffizienzklasse A++ bzw. A+++. Zudem sei der Betrieb bis zu Außentemperaturen von -25° C (Heizen) bzw. -5° C (Kühlen) gewährleistet.  

Derzeit sind zwei Serien mit je sechs Baugrößen mit einer Kühlleistung von 4,85 bis 55 kW bzw. einer Heizleistung von 4,8 bis 62,0 kW verfügbar.
Laut Unternehmen reduzieren sich die Füllmengen mit dem neuen Kältemittel R32 um bis zu 30 % im Vergleich zu R410A. Geräte der größeren Serie müssten seltener auf Dichtigkeit geprüft werden, bei den kleineren Serien entfielen Dichtigkeitsprüfungen komplett.
Bei hohem Kälte- bzw. Wärmebedarf z. B. in größeren Gewerbeimmobilien wie Bürogebäuden oder Hotels lassen sich bis zu 16 Einheiten in einer Master-Slave-Anordnung zu einer Kaskade zusammenschließen, betont Kampmann.

www.kampmann.de

 

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Sat, 12 Oct 2019 08:00:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/9/c/csm__KW41_PI-KaClima-mit-R32_86573e65bf.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/9/c/csm__KW41_PI-KaClima-mit-R32_ce382b82f3.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2019/Oktober_2019/_KW41_PI-KaClima-mit-R32.jpg
news-28944 Riesterrente – Rückforderung von Alters­vorsorge­zulagen denkbar https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/riesterrente-rueckforderung-von-altersvorsorgezulagen-denkbar/ Ist ein Altersvorsorgevertrag über eine sogenannte Riesterrente vom Anbieter abgewickelt worden, kann die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) rechtsgrundlos geleistete Zulagen vom Zulageempfänger zurückfordern.  

Ein (mögliches) Verschulden setzt die Vorschrift der Abgabenordnung nicht voraus, ist also unerheblich. Auch der Umstand, dass die ZfA im Urteilsfall über mehrere Jahre hinweg eine Auszahlung von Zulagen allein aufgrund der ihr vom Anbieter übermittelten Daten veranlasst und erst nachträglich eine Prüfung der Zulageberechtigung vorgenommen habe, führt nicht zur Verwirkung des Rückforderungsanspruchs. Denn dieser Geschehensablauf entspricht in typischer Weise der gesetzlichen Ausgestaltung des Zulageverfahrens (Quelle: Bundesfinanzhof, Az.: X R 35/17).

 

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Sat, 12 Oct 2019 06:56:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/5/csm_Arbeitszeugnis_2b1d5077d2.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/5/csm_Arbeitszeugnis_f8a8543942.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/Arbeitszeugnis.jpg
news-28977 Es kommt Farbe ins Bad https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/es-kommt-farbe-ins-bad/ VDS-Geschäftsführer Jens J. Wischmann: „Die Branche ist hungrig geworden – und der Markt hat Appetit“  

Viele Jahre lang wurde das Badezimmer in gedeckten Farben gehalten. Weiße Keramik war ebenso Standard wie Badarmaturen in Chrom. Damit könnte nun Schluss sein, meint „Pop up my Bathroom“ – eine Initiative der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS). Die Experten sind sich sicher: Es kommt Farbe ins Bad.

Zumindest wird mehr denn je experimentiert. Eine Fülle an Farben prägt das Interieur, dazu gesellen sich Kombinationen aus Wohlfühlfaktor und Technik. „Mit den Farben setzt sich endgültig der Anspruch an die Wohnlichkeit des Badezimmers durch“, sagen Badplaner. Armaturen in Schwarz oder Weiß, Messing oder Kupferfarben würden nicht nur edle Akzente zu Hölzern und Fliesen setzen, sondern auch Kontraste zu starken Primärfarben oder zarten Pastelltönen von Wänden, Schrankfronten oder farbigen Keramikwaschbecken bilden.
Trotzdem überwiegt oft noch die Skepsis gegenüber einem farbig gestalteten Bad. Zu tief sitzt die Vorstellung eines in Gelb, Rosa oder Baby-Blau getunkten „Einerleis“, mit dem man nicht selten mehrere Jahrzehnte leben musste. „Doch keine Angst: Im Unterschied zur Farbgebung der 60er- und 70er-Jahre besteht heute eine enge Verbindung zwischen dem Baddesign und dem zeitgenössischen Interior-Design“, heißt es bei den Machern von „Pop up my Bathroom“. Dieselben Maßstäbe, die an Wohnzimmer und Küche gestellt werden, würden Badplaner, Innenarchitekten und Sanitärhersteller auch an die Ästhetik der sanitären Raumplanung anlegen. Die Trendexperten beobachten die Einrichtungstrends im Möbelbereich sowie im gesamten Interior-Design. Ihr Eindruck: Die hier herrschende Trendvielfalt lasse immer mehr Farbe zu. „Warum also nicht auch im Baddesign?“
„Wir freuen uns, dass die Thematik in der Branche und in den Medien auf so große Resonanz stößt“, sagt VDS-Geschäftsführer Jens J. Wischmann und beruhigt die Skeptiker: „Die Branche öffnet sich dem Thema Farbe vorsichtig und mit Fingerspitzengefühl. Niemand mag den Farbeimer über Badewanne und Waschtisch ausschütten. Es geht nicht um fantasieloses Einfärben, sondern um Farbkonzepte wie Farbharmonien und Farbklänge, oder auch um die Entdeckung von Farben, die von Materialien wie Metallen oder Naturstein inspiriert sind.“

Neutralfarben dominieren weiterhin – Grau ist das neue Weiß
Dabei sind sich die Fachleute von „Pop up my Bathroom“ sicher, dass weiße Sanitärkeramik in Deutschland weiterhin Standard in der Badplanung bleiben wird. Farbe komme mit Armaturen, Badmöbeln, Regalen, frei stehenden Badewannen, Textilien, Böden oder Wänden sowie Accessoires ins Bad. Frank A. Reinhardt, ein Experte der Initiative: „Weiß ist im Einrichtungsbereich eine Trendfarbe, die für Minimalismus, Bauhaus, stylishes Ambiente und für eine moderne Inneneinrichtung steht.“ Da Weiß im Badezimmer aber seit Jahrzehnten als ‚Nicht-Farbe‘ ohne jeden Eigencharakter eingesetzt worden sei, erscheine vielen dieser Trend im Widerspruch zu modernen Baddesigns zu stehen. Reinhardt: „Weiß wird nicht gleich als Trendfarbe wahrgenommen, weil das Umbruch-Gefühl ausbleibt. Es ist schwerer, Weiß im Badezimmer so zu verwenden, dass seine Modernität sichtbar wird.“
Alles in allem setzt Reinhardt eher auf Grau als neue Trendfarbe im Bad: „Grau ist in absehbarer Zeit das neue Weiß und eignet sich hervorragend als Ausgangsbasis für alle Farbkombinationen und Gestaltungen.“ Genauso wie Weiß habe auch Grau eine große Palette an unterschiedlichen Neutraltönen anzubieten – vom warmen Greige über kühle Schiefertöne, vom hellen Maus- bis hin zum modernen Beton-Grau.

Bunt ist nicht gleich kunterbunt
Daneben hat auch die Braun-Palette wieder Chancen im Bad, meinen die Fachleute. Eine im angesagten Nougat gestrichene Wand bringe in Kombination mit hellem Holz – wie etwa helle Eiche – Gemütlichkeit ins Bad und sei zeitlos. Im Zusammenspiel mit Accessoires in ergänzenden aktuellen Akzentfarben – etwa in Petrol, Türkis, Orange oder Koralle, einem ins Beige gehenden Altrosa, Ultraviolett oder mit zu Olive und Braun passenden Senftupfern – werde das Badezimmer mit Brauntönen zum Lifestyle-Bad.
Trendsetter wagen sich bereits an kräftigere Farbklänge, etwa von Petrol oder Grün mit Koralle, die an Indien oder exotische Umgebungen erinnern. Ein dunkles Ambiente wirke edel und chic, gerade in klassischen Arrangements mit warmen Holztönen und Metalleffekten. Zeitlos sei ein Bad in edlem Schwarz oder in einem minimalistischen Weiß-in-Weiß, das sehr elegant wirken könne. Hinzu kommen noch Optionen von Mus­tern, die mit Fliesen, Tapeten, Textilien oder auch edlen Holzoberflächen in 3D-Optik integriert werden können. Das Angebot ist groß.

Fazit
Hersteller rücken Farbarrangements immer selbstbewusster in den Vordergrund. VDS-Geschäftsführer Jens J. Wischmann: „Die Branche ist hungrig geworden auf Lifestyle und Farbe – und der Markt hat Appetit.“

www.pop-up-my-bathroom.de

 

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Fri, 11 Oct 2019 13:03:41 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/c/csm_24_1_047008047f.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/c/csm_24_1_8df9db9dab.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_19_19/24_1.jpg
news-28976 Die Hydraulik macht’s https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/die-hydraulik-machts/ Abwasser sicher ableiten: Aktueller Stand der Technik  

In Deutschland soll häusliches Abwasser durch teilbefüllte Leitungen und belüftete Fallleitungen fließen. Diese Vorgaben lassen sich optimal lösen. Doch nur, wenn Leitungsführung und -werkstoff, Dimensionierung und nicht zuletzt die ausreichende Spülmenge aufeinander abgestimmt sind. TGA-Fachplaner und SHK-Betriebe können auf erprobte und normkonforme Systeme zurückgreifen.

 

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Fri, 11 Oct 2019 12:55:25 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/d/csm_26_5dd467bedd.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/d/csm_26_538556f665.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_19_19/26.jpg
news-28975 Maßarbeit für eine rasche Bauabwicklung https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/massarbeit-fuer-eine-rasche-bauabwicklung/ Die rationelle Vorfertigung von Rohrleitungsverteilern für Sanitär-, Heizungs- oder Kältezentralen spart Montagekapazitäten auf der Baustelle  

In der aktuellen Situation, die von Fachkräftemangel und einem steigenden Baubedarf geprägt ist, bietet die Vorfertigung Lösungsansätze für eine effektivere Bauabwicklung. In der Gebäudetechnik stellt der Rohrleitungsverteilerbau dabei eine gute Anwendung dar. Durch die Fertigung in einem geschützten Umfeld wie einer Werkshalle kann eine hohe Qualität gewährleistet werden. Auf der Baustelle werden sowohl der zeitliche als auch der logistische Aufwand deutlich verringert und weniger Personal benötigt.

Die Baubranche boomt nach wie vor in Deutschland. Vor allem das Wohnungsbausegment entwickelte sich in den letzten Jahren sehr gut. Nach einer gemeinsamen Studie der Roland Berger GmbH und der UniCredit Bank wird sich die Bauwirtschaft auch weiterhin gut entwickeln. In den kommenden Jahren werden der Studie zufolge weiter große Wachstums­impulse vom Wohnungsbaumarkt ausgehen, bedingt durch eine größere Nachfrage von Wohnraum vor allem in Ballungsräumen. Diese Entwicklung ist gut für die Bauwirtschaft, stellt diese aber auch vor große Herausforderungen. Vor allem spezialisierte Bauunternehmen und Unternehmen der Gebäudetechnik haben unter anderem aufgrund des demografischen Wandels bereits jetzt mit einem merkbaren Fachkräftemangel zu kämpfen. Dies beginnt bereits bei Ausbildungsplätzen, für die gar keine oder keine ausreichend qualifizierte Bewerber gefunden werden, und reicht bis zu Führungspositionen, die nicht adäquat mit Ingenieuren besetzt werden können. Zudem hat sich die Produktivität in der Bauindustrie in den letzten Jahren nicht zufriedenstellend verbessert. Im Zeitraum von 2000 bis 2011 stieg diese nur um 4,1 % im Vergleich zu 11 % in der gesamten Deutschen Wirtschaft.

Erhöhung der Produktivität durch Vorfertigung
Die Planung und Abwicklung von Bauvorhaben gerät zunehmend unter Effizienzdruck. Da sich die Lage von knappem Wohnraum vor allem in Ballungsgebieten verschärft, steigt die Herausforderung, möglichst schnell und kostengünstig zu bauen. Dem entgegen steht der Fachkräftemangel, der für steigende Personalkos­ten sorgt und für ein steigendes Risiko von Qualitätsmängeln und Terminverzögerungen. In diesem Kontext und auch aufgrund des Einzugs der Digitalisierung, wie Building Information Modeling (BIM), bietet die Vorfertigung von Bauelementen Lösungsansätze. Im Bauwesen ist dieser Gedanke auch gar nicht neu, wenn man an die Herstellung von Gebäuden aus Beton- oder Holzfertigteilen denkt. Mittlerweile ist auch im Bereich der Gebäudetechnik ein gewisser Trend zu vorgefertigten Systemen zu beobachten.

Was bedeutet Vorfertigung?
Als Vorfertigung versteht man die stationäre Produktion von Bauelementen in einem überdachten, geschützten Umfeld. Fertige Bauteile werden meist unter Einsatz moderner Maschinen in einem Werk, also einer Fabrikhalle oder Werkstatt, hergestellt. Dies ermöglicht einen bedarfsgerechten Materialeinsatz und eine nachhaltige und ressourcensparende Herstellung. Qualitätskontrollen und ein geschütztes Umfeld gewährleisten einen hohen Qualitätsstandard. Durch den Einsatz vorgefertigter Bauteile lassen sich Montagezeiten auf der Baustelle deutlich verkürzen. Terminpläne lassen sich daher besser einhalten, die Produktion ist zudem witterungsunabhängig. Wenn es gelingt, die Anlieferung der fertigen Komponenten so zu koordinieren, dass sie unmittelbar vor der Montage angeliefert werden, werden auch weniger Flächen auf der Baustelle zur Lagerung benötigt. Die Montage kann dann in der Regel mit verhältnismäßig geringem Personal vor Ort erfolgen.
Als weiterer Vorteil gilt eine Reduzierung der baubegleitenden Planung, dafür steigen allerdings die Anforderungen an eine gute Vorausplanung. Eine Bauweise mit hohem Vorfertigungsgrad hat zur Folge, dass das Bauprojekt bereits in einem frühen Stadium gut durchdacht sein muss. Die Herausforderungen zur Koordination von Fachplanern und Spezialisten sind besonders groß. Dies kann beispielsweise durch eine BIM-gestützte Planungsweise erleichtert werden.

Vorfertigung von Verteilern
Eine typische Anwendung der Vorfertigung ist der Verteilerbau. Es gibt mittlerweile zahlreiche Hersteller, die vorgefertigte Verteiler für die verschiedensten Bereiche in der Gebäudetechnik anbieten. Dazu zählt in erster Linie die Heizungstechnik, aber auch Anwendungen in der Kältetechnik, Sanitärtechnik und die Öl- oder Betankungsverteilung spielen eine immer größere Rolle. Bei der Sanitärtechnik werden sowohl Systeme für Brauchwasser als auch Trinkwasser angeboten. Im Heizungsbereich reichen die Anwendungen von der klassischen Wärmeerzeugung bis zu Spezialisten für Fernwärmeanwendungen. Die Ausstattung der fertigen Verteiler ist vielfältig. Sie reicht von einfachen Verteilern mit entsprechenden Anschlussmöglichkeiten bis zu kompletten Systemen inklusive Pumpen, Armaturen, Regelungstechnik mit Schnittstellen zur bauseitigen Leittechnik oder internetbasiertem Monitoring. Der Trend geht zu Komplettsystemen aus einer Hand, um sich aufwendige Koordinationen zwischen den verschiedenen Gewerken, wie Heizung, Elektro, MSR- und Leittechnik zu ersparen.
Die Pewo Energietechnik GmbH bietet beispielsweise anschlussfertige Verteiler inklusive Wärmedämmung mit integrierter MSR-Technik an. Als typische Anwendungsgebiete werden dabei Heizung, Kühlung, Raumlufttechnik, Trinkwassererwärmung und Sub-Wärmenetze genannt. Die Verteiler können mit anschlussfertiger und vorverdrahteter Regelung geliefert werden. Die Reglerauswahl erfolgt dabei herstellerunabhängig nach kunden- oder anwendungsbezogenen Anforderungen mit Schnittstellen zur bauseitigen Gebäudeleittechnik. Alternativ kann eine eigens entwickelte Leittechnik mit webbasiertem Monitoring und Visualisierung eingesetzt werden. Laut Pewo entstehen beim Einsatz von vorgefertigten Lösungen nur 15 % Aufwand bei der Installation gegenüber einer herkömmlichen vor-Ort-Installation.
Einen besonderen Vorteil der Vorfertigung sieht der Hersteller Maatz-Christensen in seiner automatisierten Roboterfertigung. Damit könnten Arbeits- oder Übertragungsfehler ausgeschlossen werden. Die Roboterfertigung greift dabei auf die selben Daten zurück, wie die Fertigungszeichnung. „Außerdem ist die Schweißqualität um einiges besser als bei Handschweißungen“, betont Geschäftsführer Stephan Christensen. Rund ein Drittel der Sonderverteiler werden bei dem auf projektbezogene Lösungen spezialisierten Hersteller komplett parametrisiert auf dem Roboter gefertigt. Einen zusätzlichen Vorteil durch die reine Einzelanfertigung sieht Chris­tensen in der Ausstattung eines jeden Verteilers mit variablen Stutzenabständen: „Die lichten Abstände zwischen den Flanschen werden damit gleich gehalten, womit oft erheblich Platz gespart werden kann“.
Unter dem Namen Strandläufer fertigt die Fa. Ubben ebenfalls unter Zuhilfenahme von Robotern individuell angefertigte Verteiler. Dazu wurde erst kürzlich eine neue Fertigungshalle erbaut. Dass bei einer Vorfertigung höhere Anforderungen an die Planung gestellt werden und der Planungsprozess aufwendiger ist, wird laut Geschäftsführer Jens Ubben durch deutlich kürzere Fertigungszeiten mehr als ausgeglichen. In einer Kostengegen­überstellung der einzelnen erforderlichen Arbeitsschritte kommt Ubben sogar auf eine Zeitersparnis von 88 %. Dabei sind auch sogenannte unproduktive Zeiten berücksichtigt, die der Kunde nicht bezahlt und sich somit negativ auf die Wertschöpfung auswirken. Diese fallen bei der Vorfertigung deutlich geringer an, als bei herkömmlicher Fertigung auf der Baustelle. Voraussetzung für diese Ersparnis ist natürlich eine entsprechende Vorplanung. Aber auch bei Änderungen während des Planungsprozesses oder der Ausführung sieht Ubben Vorteile. So ist bei kurzfris­tigen Anpassungen nur ein Mitarbeiter beschäftigt, nämlich der technische Systemplaner. Bei der konventionellen Montage vor Ort sind in der Regel immer gleich mehrere Mitarbeiter betroffen. Weiter liegen die Vorteile einer Vorfertigung für die ausführende Firma in einer vereinfachten Logis­tik und einer einfacheren und damit schnelleren Erstellung von Aufmaß und Abrechnung. Somit ist eine effizientere und zeitsparendere Abwicklung möglich.
Auch bei der Streit-TGA GmbH, einem Hersteller im Bereich Sonderanlagenbau, spielt die Verteilerfertigung eine immer größere Rolle. Dies ist der Bereich, der laut Geschäftsführer Alexander Streit momentan am stärksten wächst. Aus seiner Sicht gibt es hier einen klaren Bedarf, die Wertschöpfung im Anlagenbau soweit möglich von der Baustelle in die Produktionshalle zu verlegen. Streit geht davon aus, dass der Vorfertigungsanteil mit zunehmenden Optimierungsverfahren weiter steigen wird. Kunden sind vor allem Anlagenbauer aber auch Hersteller von Wärme- und Kälteerzeugern. ­Einen besonderen Bedarf nach vorgefertigten Hydraulikkomponenten beobachtet Streit aktuell bei Kälte- und Kaltwassersystemen, insbesondere bei Rechenzentren.

Fazit
Die Vorfertigung bietet Lösungsansätze für eine effektivere Bauabwicklung. Auf der Baustelle werden sowohl der zeitliche als auch der logistische Aufwand deutlich verringert und weniger Personal benö­tigt. Im Gegenzug dazu werden höhere Anforderungen an die Vorausplanung gestellt. Da sich die Bausituation in absehbarer Zeit wohl nicht ändern wird, wird man sich auf neue Bauabläufe einstellen müssen und die sich dadurch ergebenden Chancen nutzen.

Literatur:
[1]    Bauwirtschaft im Wandel – Trends und Potenziale bis 2020, Roland Berger GmbH und UniCredit Bank AG
[2]    Digitale Planung und Vorfertigung im Bauwesen, Dipl. Wirt. Ing. (Bau) (FH) Frank Steffens, immoclick24.de
[3]    Broschüre „aquatherm Vorfertigung“, aquatherm GmbH
[4]    „Reintragen, Dranstecken, Losheizen“, Heizungsjournal 09/2017
[5]    Homepage ubben-verteiler.de, Ubben GmbH
[6]    Broschüre Lieferprogramm, Maatz-Christensen Verteiler und Rohrsysteme GmbH
[7]    Alexander Streit, Streit-TGA AG
[8]    Homepage pewo.com, Pewo Energietechnik GmbH

 

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Fri, 11 Oct 2019 12:29:59 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/4/csm_30_d3ddafc49d.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/4/csm_30_03b78674b7.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_19_19/30.jpg
news-28974 „Zeitsparen ist unsere DNA“ https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/zeitsparen-ist-unsere-dna/ Max Franke, Geschäftsführer von „Meister 1“, erläutert im Gespräch mit der IKZ-Redaktion die Philosophie und das Dienstleistungsspektrum seines Unternehmens  

Die Entwicklung von digitalen Produkten und Dienstleistungen speziell für Handwerksbetriebe hat sich „MEISTER 1“ auf die Fahnen geschrieben. Das im Jahr 2012 unter Lokalleads gestartete und im Bereich der Lead-Gewinnung tätige Unternehmen kennt seine Kernzielgruppe – und deren Bedürfnisse. Ein daraus entwickeltes Tool sind die sogenannten Angebots- und Budgetrechner etwa für Bäder, den Heizungstausch oder PV-Anlagen. Was sich dahinter verbirgt und welche zeitsparenden Lösungen das Berliner Unternehmen außerdem bietet, erläutert Geschäftsführer Max Franke im Gespräch mit der Redaktion.

IKZ-HAUSTECHNIK: „MEISTER 1“ beschreibt sich als Digital-Transformator fürs Handwerk. Was genau steckt hinter dieser Begrifflichkeit?
Max Franke: Wir bahnen Handwerksunternehmen den digitalen Weg in die Zukunft. Dafür rüs­ten wir sie mit Werkzeugen aus, die auch die gro­ßen Online-Portale nutzen: Im Zentrum unserer Arbeit stehen die Angebots- und Budgetrechner für verschiedene Gewerke, die Handwerksbetriebe als digitale Werkzeuge in ihre Prozesse integrieren können. Diese Rechner vereinfachen den Dia­log mit ihren Interessenten und den gesamten Verkaufsprozess – und sparen dem Handwerker damit viel Zeit.

IKZ-HAUSTECHNIK: Wie funktionieren diese Angebotsrechner und wer hat etwas davon?
Max Franke: Nun, bisher war die Angebotserstellung ein aufwendiger, manueller Prozess, der nur von wenigen Personen im Unternehmen durchgeführt werden konnte. Dazu kommt: Die meis­ten Handwerker gehen bei Interessenten, die nicht Bestands- oder Empfehlungskunden sind, immer noch in eine Vorleistung, indem sie Anfahrt, Beratung und Angebotsberechnung kostenfrei erledigen. Bei der aktuellen Auftragslage und dem Mangel an Mitarbeitern ist hier ein „Preisvergleicher“ ein Kostenfaktor, der durch digitale Lösungen besei­tigt werden könnte. Die Lösung steckt in der Automatisierung von Angeboten auf der eigenen Firmenwebseite, im Verkaufsgespräch am Telefon oder in einer Ausstellung oder direkt vor Ort. Und genau das können unsere Software-Lösungen, die über Jahre mit und von Handwerkern entwickelt wurden.
So werden in jeder Phase der Angebotserstellung – egal ob es der Kunde auf der Webseite eingibt oder der Mitarbeiter eines Betriebes im Verkaufsgespräch – wichtige Daten nicht mehr vergessen, sondern sie bleiben gespeichert und können zielführend verwendet werden.

IKZ-HAUSTECHNIK: Wie hoch sind die monatlichen Kos­ten für diese Tools?
Max Franke: Die Investition unterscheidet sich je nach Paket und besteht aus einer einmaligen Einrichtungsgebühr, die je nach Umfang der Dienstleis­tung bzw. Lizenz variiert, und einer monatlichen Servicegebühr für die Nutzung der Software. Hier richten wir uns ganz individuell nach den Betrieben und ihren Bedürfnissen. Optional kann Online-Marketing in Form von Google- bzw. Facebook-Werbung dazu gebucht werden. Für einen einzelnen Handwerker würde die individuelle Programmierung solch einer Software meh­rere 10 000 Euro kos­ten – und da wären Wartung und Pflege nicht einmal inkludiert. Von solchen Preisen sind wir weit entfernt.

IKZ-HAUSTECHNIK: Damit der Weg zum Handwerker und damit zum Angebotsrechner geebnet wird, muss das Tool – oder besser die Homepage des SHK-Betriebs – vom Kunden gefunden werden.
Max Franke: Das ist nur zum Teil richtig. Es geht darum, die Beziehung zwischen Kunde und Betrieb zu verstehen – und ein Verständnis dafür zu schaffen, welche Erwartungen der moderne, smarte Kunde an einen Handwerker hat. Natürlich siegt am Ende die Qualität, aber diese beginnt beim ersten Eindruck – und der ist heute digital. Wir von „MEISTER 1“ haben uns daher genau auf diesen ersten, digitalen Eindruck spezialisiert. Wir helfen hier unseren Handwerkern, schnell und einfach die Bedürfnisse ihrer Kunden zu erfassen und bewerten zu können. Natürlich 100 % digital und 100 % datensicher. Unsere Software-Lösung wird daher natürlich auf der Webseite des Handwerkers genutzt – viel stärker ist aber bereits heute schon die innerbetriebliche Nutzung der Software entlang des gesamten Verkaufsprozesses (Angebotserstellung). Das fängt beim Empfang an und endet mit der Handwerker-Dienstleistung beim Kunden vor Ort. So kann bspw. die Bürokraft ganz einfach bei einem Anruf sofort ein unverbindliches Angebot erstellen, ohne dass der Meister rausfahren muss.
Sicherlich macht es Sinn, die eigene Webseite auf Google so zu positionieren, dass sie mit unserem Rechner jederzeit gefunden wird, aber auch dafür haben wir eine Antwort parat. Unser Experten-Team kümmert sich um die optimale Aussteuerung der jeweiligen regionalen Betriebe und zwar so, dass diese online gefunden werden. Wir begleiten den Betrieb während der gesamten Vertragslaufzeit, zeigen nicht nur Mehrwerte unserer Tools, sondern steigen auch tief in die Unternehmensprozesse ein. Wir versuchen zu verstehen, wie der Betrieb tickt und was er benötigt.

IKZ-HAUSTECHNIK: Eine weitere Dienstleis­tung ist der Aufbau und die Gestaltung von Firmen-Webseiten. Diesen Service bieten inzwischen zahlreiche Anbieter, zudem gibt es günstige Paketlösungen. Wo ist der Unterschied zu Ihnen? Was können Sie besser als andere?
Max Franke: Webseiten sind heute das A und O in der digitalen (Neu-)Ausrichtung eines Betriebes. Genau aus diesem Grund haben wir eine Tochterfirma mit dem Namen „MEISTER 1 Design” gegründet. Auch diese Firma hat mehr als sieben Jahre Erfahrung in der Erstellung von Webseiten für Handwerker und konzentriert sich auch ausschließlich darauf, während der Fokus bei „MEIS­TER 1“ voll und ganz auf Software und Online-Marketing liegt. Wir optimieren damit nicht nur die Angebotserstellung, sondern auch Abstimmung und Einbindung unserer Software. Zeitsparen für Handwerker ist unsere DNA. Alle Produkte aus unserem Hause sind deshalb für unsere Kunden eine Lizenz zum Zeitsparen.

IKZ-HAUSTECHNIK: Abschließend nochmal der Blick auf das Unternehmen. Der Firmenname „MEISTER 1“ ist neu, das Unternehmen dahinter nicht. Erläutern Sie kurz die Historie.
Max Franke: Als wir im Jahr 2012 Lokalleads gestartet haben, lag unser Fokus auf dem Bereich der Lead-Gewinnung für Handwerker. Dadurch haben wir früh den Bedarf des Handwerkers erkannt, in der Vorvertrags-Phase Zeit zu sparen. Der Startschuss fiel mit dem Heizungsrechner – einer Softwarelösung, welche die Homepage des Handwerkers in eine Beratungs- und Verkaufsstelle wandelt. Damit hat unsere Erfolgsgeschichte begonnen und damit haben wir den Markt nachhaltig verändert und viele Kunden glücklich gemacht. Da wir die gleichen Interessen haben, nämlich den Handwerker vor branchenfremden Anbietern zu schützen, wurden wir im Jahr 2018 der natürliche Kooperationspartner des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK). Mit Einführung der Vor-Ort-Rechner zur ISH 2019 haben wir unseren Fokus ganz klar in die Optimierung der vertrieblichen Prozesse beim Handwerker gelegt. Mittlerweile verkaufen wir Rechner für den Vor-Ort-Einsatz. Natürlich gewinnen wir auch weiterhin Anfragen für die Betriebe, zum Beispiel durch Online-Werbung, aber der Haupt-Mehrwert den wir generieren liegt in der Prozessoptimierung.

Bilder: Meister 1

 

Tipp der Redaktion
IKZ-Select-Mitglieder können das Angebot von „MEISTER 1“ zu besonders günstigen Preisen nutzen. Zum SHK-Komplett-Paket gehören der Heizungsrechner und der Bad-Budgetrechner mit den entsprechenden digitalen Beratungsmodulen inklusive Einweisung und Service. Überzeugen Sie sich von dem Leistungsangebot unter www.ikz-select.de (unter der Rubrik Vorteilswelt).
Noch kein IKZ-Select-Mitglied? Dann registrieren Sie sich noch heute, die Basic-Mitgliedschaft ist kostenfrei.

 

 

 

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Fri, 11 Oct 2019 11:45:51 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/9/c/csm_34_3fcafe48c5.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/9/c/csm_34_727fde4ff9.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_19_19/34.jpg
news-28973 Im Kleinen groß https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/im-kleinen-gross/ Lieferwagen sind beliebt bei Handwerkern – sie sind klein, wendig und bieten doch ausreichend Platz  

Für den kleinen Service sind Nutzfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht (zGG) von ca. 2,3 t vor allem in City-Regionen mit knappen Parkmöglichkeiten geeignete Zubringer. Sie bieten meist ein Ladevolumen von 3 m3. Und in dieser Größe summiert sich das Angebot bereits auf zehn Modelle mit Verbrennermotoren – besonders kompakte Varianten sowie alternative Antriebe nicht mitgezählt.

Im Fuhrpark-Mix eines SHK-Betriebes sind mobile Nützlinge wie „Caddy“, „Kangoo“ & Co unentbehrlich. Der Lieferwagen hat deshalb seine Berechtigung, weil für den Beratungstermin beim Kunden, den Check an einer Anlage oder die kleine Lieferfahrt kein großes Fahrzeug erforderlich ist. Der höhere Spritverbrauch sowie die Parkplatzprobleme für einen gro­ßen Transporter oder schlicht die Tatsache, dass in der Firma alle großen Servicefahrzeuge im Einsatz sind, wecken den Bedarf, auch einen kleinen Nützling auf dem Betriebshof zur Verfügung zu haben.
Für solche Fälle empfiehlt sich die Lieferwagenklasse. Dazu zählen mindestens zehn Fahrzeuge, denn ein elftes Modell, der „NV200“ (Nissan), darf nicht außen vor bleiben. Im gerade begonnenen Modelljahr 2020 startet das bewährte Modell nämlich nicht mehr mit einem Benzin- oder Diesel-Verbrenner, sondern nur noch mit Elektroantrieb.1)
Unter verschiedenen Marken bestehen Allianzen, um Entwicklungskosten zu splitten und um bei der Fertigung von baugleichen Komponenten auf möglichst hohe Stückzahlen zu kommen. Jüngstes Beispiel: Nicht nur der „Berlingo“ (Citroën), „Partner“ (Peugeot) und „Combo“ (Opel) entstehen aus gemeinsamer Fertigung des französischen PSA-Konzerns: Ab 2020 soll noch der Toyota „Proace City“ als viertes Modell hinzukommen.

3 m3 Ladevolumen
Welche Kriterien sind bestimmend, um die eine oder andere Karosse eindeutig der Lieferwagenklasse zuzurechnen? Antwort: Es ist die Größe des Frachtraumes mit etwa 3 m3 – die Grenzen sind allerdings fließend. Schon allein „Caddy“ (VW) und „Kangoo“ (Renault) bieten eine um 25 oder gar 40 cm gestreckte Variante. Auch „Berlingo“ (Citroën), „Connect“ (Ford) und erst recht der variantenreiche „Doblò“ (Fiat) bieten ein Plus hinter der Trennwand, sodass vier oder mehr Kubikmeter erreicht werden können. Die Marktübersicht weist die entsprechenden Daten aus.

Nochmals kleiner geht auch
Doch die Vielzahl wendiger Stadtlieferwagen ist damit nicht erschöpft. Seit über zehn Jahren runden Nutzfahrzeughersteller ihr Modellangebot zusätzlich noch mit sogenannten Mikro-Vans nach unten ab. Dazu gehören beispielsweise „Kangoo Compact“ (Renault), „Fiorino“ (Fiat) oder „Courier“ (Ford). Sie bieten bei einem sehr kurzen Radstand max. 2,5 m³ hinter der Trennwand. Bei dieser Marktübersicht bleiben sie ebenso außen vor wie die Service-„Winzlinge“ „LoadUp!“ (VW) oder – ganz neu – der „Zoe Cargo“ (Renault, mit E-Antrieb). Beide haben statt Rücksitzbank ein Trenngitter plus Ladefläche und kommen so auf einen Frachtraum von gut 1 m3.

Ladevolumen ist nicht alles
Es zählt aber nicht nur die Frachtraumgröße. Auch kann die Option einer Leiterklappe Nutzen bringen oder asymmetrische Flügeltüren, um auch Langgut im Sondermaß mitzunehmen. Doch rastet die breitere Hecktür solo ein? Kann die schmalere während der Fahrt sicher geöffnet bleiben?
Zudem lohnt es für den Entscheider im Fuhrpark, bestimmte Kriterien vor dem Fahrzeugkauf im Blick zu haben:

  • Ist die Distanz zwischen den Radkästen ausreichend?
  • Ein absenkbarer bzw. klappbarer Beifahrersitz in Kombination mit einem schwenkbaren Schutzgitter eröffnen ein Plus von 0,5 m3 und geben Langgut ein Terrain von gut 1 m zusätzlich frei.
  • Eine weitere Option kann auch eine Durchlademöglichkeit in der Trennwand sein.
  • Reichen Breite und Höhe der Frachtraumtüren?
  • Sind Wölbungen im Inneren der Karosserie hinderlich?
  • Die Wandverkleidung muss bis unters Dach reichen, damit Dellen vermieden werden.
  • Sind Zurrschienen oder Fixpunkte zur Ladungssicherung auch seitlich vorhanden?
  • Soll eine modulare Einrichtung eingebaut werden, bietet der Händler meist mehrere Lösungen im Einrechnungsgeschäft.

Mal Frachter – mal Team-Taxi
Ob vollverblechter oder teilverglaster Kas­tenwagen oder ein Kombi mit zweiter oder gar dritter Sitzreihe: Für die Kaufentscheidung ist eventuell einzubeziehen, dass mal Utensilien, mal Personen transportiert werden sollen. Letzteres realisiert beispielsweise der „Caddy“ auf passable Weise. Seit etlichen Jahren sind alle hinteren Sitze des Kombis nur durch Steckverbindungen im Boden verankert. Ein zeitraubendes Lösen von Schrauben entfällt, sodass der Personenwagen mit bis zu sieben Sitzen durchaus auch zum Frachter taugt.
Der „Kangoo“ bietet eine clevere Alternative: Eine Umrüstung von Sitzen entfällt komplett, wenn man die Option eines faltbaren Trenngitters nutzt. Denn dann kann im Handumdrehen der ebene Laderaumboden verkleinert und im Aufrichten der Rückenlehne eine Mitfahrgelegenheit für drei Personen hergerichtet werden.

Fahrkomfort nahe am Pkw
Lieferwagen mit einem zGG von etwa 2,2 - 2,4 t machen sich für die vielen Jobs im Handwerksbetrieb leicht unentbehrlich. Nicht nur für den Personentransport sind die Modelle die bessere Wahl. Die durchweg als Fronttriebler konstruierten Fahrzeuge lassen sich auch mit etlichen Einhundert Kilo Nutzlast unkompliziert fah­ren.
Selbst wenn unbefestigte oder rutschige Wege zu meistern sind, muss der Lieferwagen nicht am Ende sein. Beispielsweise bietet der „Kangoo“ die erweiterte Traktionskontrolle „Extended Grip“, damit nicht ein einzelnes, im Morast durchdrehendes Rad die Weiterfahrt verhindert. Weit mehr Technik setzt der „Caddy“ mit der Option „4Motion“ ein. Mit der „Visco“-Kupplung kann er seine Antriebskräfte bei rutschiger Fahrbahn auf alle vier Räder leiten. Mit hinzunehmen lässt sich noch die Ausstattung „Alltrack“, die vom verstärkten Unterboden über die erhöhte Bodenfreiheit bis zur komfortablen Fahrwerkseinstellung für schwieriges Gelände reicht.

Höherwertiges Interieur möglich
Obwohl ein Frachtraum an Bord ist, kann ein City-Flitzer meist auch mit höherwertigem Interieur einschließlich zeitgemäßer Konnektivität ausgestattet sein. Denn dies erwartet der Nutzer nicht nur in seinem Privatwagen, sondern auch am Arbeitsplatz hinter dem Steuer.
Allerdings fällt dort das Platzangebot für größere Personen oft nicht üppig aus. Vor allem vor einer Trennwand haben lange Fahrer Mühe unterzukommen. Deshalb sollte man sich die Zeit nehmen, um sich vor dem Kauf mit möglichen Ausstattungen auseinanderzusetzen und Probefahrten zu vereinbaren.

Zulassung gemäß Euro 6d Temp
Hinter dem Steuer lassen sich etliche Qualitäten eines Lieferwagens erfahren. Dabei haben möglicherweise Drehmoment, Sitzkomfort oder Design am Instrumentenbord Priorität. Doch welche schadstoffreduzierte Motortechnik ist im Angebot? Durch die Verringerung von Hubraum oder gar der Zylinderzahl sind auch Lieferwagen inzwischen bereit, im Idealfall mit 4 l Kraftstoff auf 100 km auszukommen.
Die geltende Einstufung in die Schadstoffklasse Euro 6d Temp ist jetzt bei den Lieferwagen Standard. Hierbei zählt, ob die Emissionen nicht nur auf dem Prüfstand, sondern auch in einem längeren Testzyklus im Fahrbetrieb niedrig sind. Das Messverfahren für Abgastests erfolgt auf Grundlage des neuen europaweit eingeführten WLTP-Standards (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure). Und nicht nur das: Bei der Zulassung gemäß Euro 6d Temp kommt zum WLTP-Verfahren noch ein zertifizierter Testzyklus hinzu, der die Realemissionen des Fahrzeugs in dem sogenannten RDE-Prüfverfahren im Straßenverkehr unter Alltagsbedingungen ermittelt (RDE = Real Driving Emissions).
Klar geregelt hat das Kraftfahrtbundesamt auch den nächsten Schritt in der Reduzierung von Emissionen: Ab dem 1. Januar 2020 gilt Euro 6d mit nur noch geringen Toleranzen der Grenzwerte bei kaltem, warmem oder heißem Motor – allerdings bezieht sich dies zunächst auf die Typzulassung eines Modells, das der Hersteller neu auf den Markt bringen will. Für das Angebot beim Neuwagenhändler wird sich dies verzögert auswirken, spätestens aber zum 1. Januar 2021.

Bei Schnäppchen genau hinschauen
Der Entscheider im Handwerksbetrieb sollte diese Zusammenhänge kennen und sich nicht von besonders attraktiven Konditionen blenden lassen. Es macht Sinn, in die modernste Motorentechnik zu investieren. Denn das Ziel sollte sein, dass auch in einigen Jahren – wenn weitere Restriktionen für den Cityverkehr Wirklichkeit werden – die freie Fahrt für den Lieferwagen bestehen bleibt.

Mobilität 2030
Gemessen an den heutigen Grenzwerten für Fahrzeugemissionen plant die EU bis zum Jahr 2030 noch erheblich schärfere Restriktionen, die mit einem reinen Verbrenner kaum mehr einzuhalten sind. Das soll den Trend verstärken: Weg vom herkömmlichen Verbrenner – hin zum alternativen Antrieb.
Schon seit Jahren wird der batteriebetriebene Lieferwagen vor allem bei Renault/Nissan sowie bei Citroën/Peugeot gepusht. Doch das Handikap einer mäßigen Reichweite – vor allem im Winter – sowie ein hohes Preisniveau lassen die Modelle am ehesten für Betreiber auf täglich wiederkehrenden Kurzstrecken bis zu 80 km interessant erscheinen.
Anders bei den Erdgas-Modellen. Sie haben längst ihren Kundenstamm gefunden und bieten mit der besonders emissionsarmen Turboentwicklung keineswegs Technik von gestern – wenn auch die Akzeptanz für diesen Antrieb in den letzten Jahren weit hinter den Erwartungen geblieben ist. Für das Modelljahr 2020 bleibt es dabei, dass Fiat und Volkswagen in der Lieferwagenklasse mit Erdgas-Versionen vertreten sind.

1) Nutzfahrzeuge mit E-Antrieb bildeten einen Schwerpunkt in der IKZ-HAUSTECHNIK 11/2019, nachzulesen im Heft oder online unter ikz.de.

Autor: Thomas Dietrich, freier Journalist

 

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Fri, 11 Oct 2019 11:19:15 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/d/3/csm_36_1_186d43b2f6.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/d/3/csm_36_1_59316b918d.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_19_19/36_1.jpg
news-28972 Vorsicht – zerbrechlich https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/vorsicht-zerbrechlich-1/ Auf dem Weg zum Kunden: Gegen Schäden an der transportierten Ladung kann man sich versichern  

Um Aufträge bei ihren Kunden ausführen zu können, sind Handwerksbetriebe mit Transportern und anderen Nutzfahrzeugen unterwegs. Bei jeder Fahrt fährt auch das Unfallrisiko mit: Es kann zu einem Schaden nicht nur am Fahrzeug, sondern auch bei der Ladung kommen. Zudem sind die Transporter mit oft teurem Markenwerkzeug immer wieder Ziel von Dieben. Wie Betriebe sich schützen können und welche Versicherung im Ernstfall einspringt, weiß Christina Müller von der Nürnberger Versicherung.

Schäden durch Unfall
Die täglichen Verkehrsmeldungen zeigen deutlich: Es ist viel los auf den Straßen. Entsprechend hoch ist auch das Unfallrisiko. Wird ein Transporter in einen Unfall verwickelt, entsteht meist nicht nur ein Schaden am Fahrzeug, sondern oft auch an der Ladung. „Die Kosten dafür liegen schnell bei mehreren Tausend Euro und werden nicht von der Kfz-Kaskoversicherung übernommen. Sie deckt nur Schäden am eigenen Fahrzeug ab“, so die Versicherungsexpertin. Daher empfiehlt Müller einen separaten Schutz für die Ladung – unabhängig davon, ob es sich um das Eigen­tum des Kunden oder des Betriebs wie Werkzeuge und Maschinen handelt.

Schutz vor Diebstahl
Soweit das eine Risiko. Das andere geht von Dieben aus. Wenn ein Transporter über Nacht auf einem Parkplatz oder auf dem Hof steht, ist er möglicherweise mit Werkzeug und Material beladen, das am nächs­ten Tag beim Kunden eingebaut werden soll. Ohne ausreichende Sicherheitsmaßnahmen haben Diebe meist leichtes Spiel, den Transporter aufzubrechen. „Besonders Elektrowerkzeuge wie Bohrmaschinen, Akkuschrauber oder Rohrreinigungsmaschinen von Qualitätsherstellern sind begehrtes Diebesgut“, weiß Christina Müller. Der Schaden liege schnell im fünfstelligen Bereich.
Daher rät die Versicherungsexpertin, ein paar Vorsichtsmaßnahmen zu beachten, um den Kriminellen den Einbruch zu erschweren oder ihn sogar zu verhindern. Dazu gehört, wenn möglich nur belebte und beleuchtete Plätze zu nutzen. Arbeitsgeräte sollten in abschließbaren Transportboxen weggesperrt sein. Diese Boxen und möglichst auch die Arbeitsmaschinen sind im Innenraum des Transporters zu verankern. Um mit einem elektronischen Funkschlüssel abgeschlossene Transporter aufzubrechen, verwenden Diebe häufig einen Störsender, mit dem sie die Verbindung zwischen dem Funkschlüssel und dem Fahrzeugschloss beeinträchtigen. Dadurch gibt es keine Aufbruchspuren am Fahrzeug – und somit keinen eindeutigen Beweis für einen Einbruch, welchen die Versicherung aber benötigt. Daher empfiehlt die Expertin der Nürnberger Versicherung, den Transporter zusätzlich durch Laderaumsperren, Bolzenriegelschlösser und Alarmanlagen zu schützen. Denn diese Vorrichtungen zwingen den Dieb, Spuren zu hinterlassen und kosten ihn zudem viel Zeit. Ein weiterer Tipp von ihr: „Von allen Werkzeugen und Maschinen die Typennummern der Rechnung sowie die Individualnummern notieren. Diese Angaben helfen nach einem Diebstahl, den Schaden zu belegen.“

Schutz bietet eine Transportversicherung
Um die Ladung vor Schäden durch Unfall oder beim Be- und Entladen des Fahrzeugs abzusichern, gibt es spezielle Transportversicherungen. Bei der Nürnberger heißt eine solche Versicherung Transporterinhaltsversicherung. Auch andere Versicherungsgesellschaften bieten einen solchen Schutz an. Beispielsweise die Gerenali mit der Autoinhaltsversicherung, die Provinzial mit der Autoinhalts-Transport-Versicherung, die Gothaer mit der Werkverkehrsversicherung oder die Signal Iduna mit der Autoinhaltsversicherung. Je nach Versicherungsgesellschaft sind weitere Schäden versicherbar oder bereits enthalten, z. B. Brand, Blitzschlag, Sturm, Hagel, Hochwasser, Steinschlag, aber auch Diebstahl und Unterschlagung des gesamten Fahrzeugs.

 

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Fri, 11 Oct 2019 10:59:46 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/e/2/csm_41_d065a410eb.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/e/2/csm_41_a2f43aad42.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_19_19/41.jpg
news-28971 Fest verzurrt, sicher verstaut https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/fest-verzurrt-sicher-verstaut/ Eine ausreichende Ladungssicherung bei Montage- und Servicefahrzeugen ist heute ein Muss  

Einrichtungen zur Ladungssicherung in Kleintransportern schützen die Fahrzeuginsassen, sparen Zeit und schonen das transportierte Gut. Denn moderne Fahrzeugeinrichtungen sind weit mehr als „Regale auf Rädern“, sie sind durchdachte Transport- und Arbeitssys­teme. SHK-Betriebe können auf eine Vielzahl an Lösungen zurückgreifen.

Leitern, Werkzeugkoffer, Installationsmaterial – bisweilen wird Ladegut etwa auf kurzen Strecken „um die Ecke“ einfach leichtsinnig auf der Ladefläche abgelegt. Gründe sind oft Zeitmangel, falsche Ausrüstung und fehlendes Wissen. Viel zu oft wagen sich Handwerker in ihren Fahrzeugen mit unzureichend befestigter Ladung auf die Straße. So verwandeln sich Werkzeuge und Material leicht in Wurfgeschosse: Die deutsche Versicherungswirtschaft (GDV) schätzt, dass bis zu 40 % der Ladungen auf Nutzfahrzeugen so mangelhaft gesichert sind, dass andere Verkehrsteilnehmer gefährdet werden. Das Statistische Bundesamt geht nach Auswertungen von Polizeistatistiken davon aus, dass es jährlich zu etwa 1000 Unfällen mit Verletzten oder Toten kommt, denen als Ursache „Ladung und Besetzung“ zugeordnet werden kann. Aus Sicht von Unfallforschern (GDV und BGL-Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung) könnten jedoch bis zu 20 % der Unfälle im Nutzlastverkehr durch richtige Ladungssicherung vermieden werden.

Werkzeugkasten wird zum Wurfgeschoss
Eine Ladungssicherung gehört in aller Regel nicht zur Grundausstattung eines Transporters und muss nachgerüs­tet werden. Standardlösungen der Hersteller sind nur bis zu einem gewissen Grad ausreichend. Ein individuell angepasstes Sicherungssys­tem trägt aber nicht nur zum Schutz der Insassen bei, auch das Transportgut wird geschont und geschützt. Zudem erspart sie dem Handwerker etwa 20 % der Zeit, die er mit der komplizierten Sicherung der Güter verbrauchen würde.
Die physikalischen Grundlagen sind eindeutig: Masse ist träge. Dies bedeutet, beim Bremsen kann ungesicherte Ladung mit 80 % ihres Gewichtes nach vorne wirken. Ausweichmanöver und Kurvenfahrten können die Ladung mit immerhin 50 % ihres Gewichtes zur Seite drücken. Und schon bei relativ geringen Geschwindigkeiten wie 50 km/h entwickeln ungesicherte Transportgegenstände bei einem Frontaufprall eine enorme Kraft. Ein Werkzeugkasten mit 18 kg wird durch den Aufprall so sehr beschleunigt, dass er eine Kraft von fast 1 t entwickelt.
Hieraus ergibt sich die Kraft, die von der Ladungssicherung oder dem Fahrzeugaufbau aufgenommen werden muss. In der Praxis werden etwa 80 % aller Ladungen kraftschlüssig niedergezurrt. Hierbei kann über die Reibungskraft maximal 60 % der Gewichtskraft festgehalten werden (z. B. mittels Antirutschmatten). Alternativ gibt es die formschlüssige Ladungssicherung mit Hilfsmitteln wie Diagonalzurren, Schrägzurren, Kopf- oder Seitenschlingen mit Hebeband und Paletten. Das dadurch mögliche lückenlose Anlegen der Ladung im Laderaum heißt Formschluss. Was man in diesem Rahmen noch machen kann: Die Ladung an der Stirnwand festsetzen oder verkeilen.

Langes und Sperriges professionell sichern
Der Fahrzeugeinrichter Sortimo verspricht mit seinem Konzept „ProSafe“ dem Handwerker, seine Ladung „im Handumdrehen, professionell und dennoch einfach“ zu sichern. So schone der Nutzer nicht nur Ladegut und Fahrzeug, sondern sei darüber hinaus sicher unterwegs. In den Böden eingelassene Universal-Verzurrpunkte ermöglichen ein einfaches und schnelles Handling beim Sichern von Transportgütern. Auch Spannstangen lassen sich arretieren. Die Universalzurrpunkte sind dabei so angeordnet, dass der Stauraum am Fahrzeugboden uneingeschränkt zur Verfügung steht.
Als Zubehör von Sortimos „ProSafe“ ist der Leiterinnenlift speziell auf die Bedürfnisse des Handwerks zugeschnitten. Damit lassen sich zum Beispiel Alu-Doppelleitern von bis zu 180 cm Länge und einem Gewicht von bis zu 18 kg sicher am Fahrzeughimmel verstauen. Mit dem Dachträger „TopSystem“ bietet Sortimo zudem eine Lösung für Installateure, die lange Gegenstände auf dem Dach des Fahrzeuges sichern wollen. Durch das integrierte Verzurrsystem „ProSafe“ kann sperrige und lange Ladung professionell gesichert werden.

Alles bleibt, wo es hingehört
Der Spezialist für Befestigungstechnik Adolf Würth aus Künzelsau warnt vor geläufigen Fehleinschätzungen wie „Schwere Ladung bewegt sich nicht“. Auch sie setzt sich in Bewegung oder kippt, wenn stark gebremst oder schnell in Kurven gefahren wird. Die zweite Fehleinschätzung, denen die Würth-Experten häufig begegnen, lautet „meine Stirn- und Seitenwände sind stabil“. Tatsache sei jedoch, dass eine ungesicherte Ladung, die rutscht, sehr leicht die Wände beschädigen kann.
Um dies zu verhindern, hat Würth eine Vielzahl von Sicherungsmitteln im Programm, angefangen von Befestigungsprofilen über Zurrmittel bis hin zu Spannstangen und Sicherungsnetzen. Würth will künftig aber auch auf smarte Hilfsmittel zur Auswahl der passenden Sicherungsmittel setzen. Dazu zählt etwa eine App, mit der sich aus über 100 Kombinationsmöglichkeiten der passende Zurrgurt generieren lässt. Ein Ladungssicherungsrechner liefert zudem nach Eingabe von Ladungsgewichten, Winkelbereichen und Untergründen als Ergebnis die notwendige Vorspannkraft und die Anzahl der Zurrgurte.

Zurrgurt zum Sprechen gebracht
In Richtung digitalisierter Hilfsmittel geht auch der „iGurt“ von BPW Bergische Achsen KG. Bisher verzurren Handwerker auch schwerere Fracht meist noch nach Gefühl und Augenmaß. Sitzt der Gurt jedoch zu fest, kann er die Fracht beschädigen. Bei unzureichendem Sitz kann sie sich lösen und ins Rutschen geraten. BPW bringt den Zurrgurt jetzt zum Sprechen. Das smarte Sicherungssystem wird am Zurrgurt befestigt und zeigt die Vorspannkraft mittels LED an. Sie wird auch während der Fahrt laufend überwacht und per Bluetooth auf die Handy-App des Fahrers übertragen. Lockert sich ein Zurrgurt, schlägt die App Alarm.
Der Schwäbisch Haller Fahrzeugausstatter Aluca kommt mit seinem Unterbodensystem „dimension2“ daher: Mit Schwerlastschienen liegt die Flächenlast der Schubladen bei bis zu 80 kg. Und der voll ausziehbare Schwerlastbodenauszug schafft sogar bis zu 280 kg. Zu den Aluca-Neuheiten zählt die Sperrstangen-Familie mit der Bezeichnung „KIM 4×4“. Die Sperrstangen sind aufgrund ihrer Teleskopfunktion vielseitig einsetzbar und nehmen Kräfte bis zu 4500 N (etwa 450 kg) auf.

Stauraum bis in die kleinste Ecke
Vielfältige Features für den Bereich Haustechnik bietet auch der Nutzfahrzeug-Einrichter Bott mit seiner Fahrzeugeinrichtung „vario3“. Sie ist universell konfigurierbar und bietet vielfältige Möglichkeiten für die Ladungssicherung. Auch eine Palette lässt sich sicher im Laderaum unterbringen, da sich die Seitenteile ab einer bestimmten Höhe überhängend ausführen lassen. Im oberen Bereich der Fahrzeugeinrichtung ermöglicht die erweiterte Regaltiefe Platz für Schubladen und Koffer. Für den Transport von Gasflaschen hat Bott einen speziellen Schrank im Programm. Der Anbieter aus Gaildorf hat zudem das „C-Lash“-System im Programm. Damit lassen sich Stangen und Rohre mit nur einer Hand in einer Langteilhalterung fixieren.
Mit der Fahrzeugeinrichtung „vario3“ lassen sich Neufahrzeuge, aber auch Altfahrzeuge ausstatten. Um sich die neue Fahrzeugeinrichtung bestmöglich vorzustellen, können Kunden live bei der Planung dabei sein. Denn die Spezialisten von Bott planen mit jedem Kunden die Fahrzeugeinrichtung individuell nach dem jeweiligen Bedarf.

Autor: Edgar Lange, freier Fachjournalist

 

Checkliste Beladungssicherung
Verkehrstauglichkeit prüfen: Vor Fahrtbeginn müssen das Fahrzeug und die Ladung auf Verkehrstauglichkeit überprüft werden. Nach Vollbremsungen oder besonderen Belastungen ist die Sicherung der Ladung zu checken.
Für eine stabile Beladung sorgen: Die Beladung darf die Fahrstabilität nicht beeinträchtigen. Die Veränderung des Schwerpunkts von Ladung führt aber zu einem veränderten Fahrverhalten des Fahrzeugs. Schweres Transportgut sollte immer so tief wie möglich im Fahrzeug verstaut werden. Stets muss die Ladung gegen Rutschen und Kippen gesichert sein.
Das richtige Sicherungssystem verwenden: Die Ladungssicherungsmittel und das Fahrzeug müssen zum Transport der Ladung geeignet sein. Die Zurrmöglichkeiten sollen eine ausreichende Belastbarkeit (Kennzeichnung durch Aufkleber) aufweisen und für die Sicherung der Ladung geeignet sein. Hierbei sind zudem die zulässige Gesamtmasse sowie zulässige Achslasten des Fahrzeuges zu beachten.
Auf intakte Sicherungsmittel und Laderaumfläche achten: Alle Sicherungsmittel müssen in einwandfreiem Zustand sein. Um maximale Sicherheit zu garantieren, ist auch die Ladefläche besenrein und ölfrei zu halten.
Ausreichende Belüftung sicherstellen: Bei Transport von Gasen muss das Fahrzeug über eine ausreichende Belüftung verfügen (Boden-, und Dachlüfter oder Seitenlüfter).

Quelle: Sortimo

 

 

 

 

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Fri, 11 Oct 2019 10:43:28 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/7/8/csm_42_1_6d90e29cbd.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/7/8/csm_42_1_6b4fb948ea.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_19_19/42_1.jpg
news-28969 Die Wärme mieten ... https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/die-waerme-mieten/ ... und so die Kosten für eine Modernisierung sparen  

Veraltete Heiztechnologie in Hallengebäuden ist teuer und energieintensiv. Aber eine Modernisierung ist oft aufwendig und mit Kos­ten verbunden. Das Unternehmen Dexion glaubt, eine komfortable Lösung für das Modernisierungsproblem gefunden zu haben. Der Spezialist für Lagerlogistiklösungen setzt auf das jüngste Dienstleistungsprodukt aus dem Hause Kübler.

Die Produktions- und Lagerhallen bei Dexion am Standort Laubach im Landkreis Gießen wurden rund 40 Jahre mit Warmluftgebläsen beheizt. Im Laufe der Zeit ließ die Effizienz der Heizanlage messbar nach. Zudem verursachte ihr Betrieb einen hohen Kostenblock. Nach Einführung der Kübler-Wärmedienstleistung „HeizWerk“ im Jahr 2017 entschied sich Dexion zur Sanierung.

Sauberes Arbeitsklima
„HeizWerk“ steht bei Kübler für ein Dienstleistungsangebot. Gebündelt werden darin Infrarotsysteme, eine Digitalisierung des Heizprozesses und das Wissen in Engineering und Anlagenbetrieb. Kübler-Kunden erhalten einen festen Mietpreis. Dabei liegen die Wärmekosten der Heizungsanlage garantiert deutlich unter denen der Altanlage.
Ein sauberes und komfortables Arbeitsklima in der 8500 m² großen Stahlfertigungshalle sollen bei Dexion die Infrarotheizungen der Hochleistungslinie „Optima plus“ garantieren. „Wir hätten die Anforderung an den Wärmekomfort bei unserer Hallensituation anders nicht meis­tern können“, heißt es bei Dexion. Durch einen Effizienzvorteil von Infrarotwärme in hohen Hallenräumen sollen mehr als 62 % der Gesamtprimärenergie eingespart worden sein.

Einsparpotenziale durch Steuerungstechnik
Die permanente Überwachung der neuen Heizungsanlage bei dem Spezialisten für Lagerlogistiklösungen übernimmt die Firma Kübler. Durch das Tool E.M.M.A habe Dexion auch Einspartipps für die Regelung der Ein- und Ausschaltzeiten erhalten. Weitere Einsparpotenziale sollen ebenfalls aufgedeckt worden sein. „In Laubach waren dies hohe Energieverluste durch zu lange Toröffnungszeiten“, teilt Kübler mit.
Die eigentliche Steuerung der Anlage wollte Dexion selbst übernehmen. Dafür wurden zwei Digitalsteuerungssysteme installiert und die Produktionshalle in zehn Heizzonen eingeteilt. Diese können je nach Schichtbetrieb und Wärmebedarf einzeln angesteuert und geregelt werden.

Dexion froh über Modernisierung
Die gesamte Modernisierungsmaßnahme fand im laufenden Produktionsbetrieb statt. Und die Ergebnisse der ersten Betriebssaison hätten bei Dexion „alle Erwartungen übertroffen“: Der Endenergieverbrauch in der Stahlfertigungshalle habe sich um 57 % reduziert, der Stromverbrauch der heizungsrelevanten Komponenten soll um fast 96 % gesenkt worden sein. Insgesamt seien 62 % Primär­energie eingespart worden. Auch finanziell habe sich die Heizungsmodernisierung durch eine Kosteneinsparung im ersten Betriebsjahr von mehr als 45 000 Euro rentiert: „Das Mietmodell hat unser Wärmeproblem gelöst“, lautet das Fazit im Hause Dexion.

Bilder: Kübler

www.kuebler-hallenheizungen.de

www.dexion.de

 

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Fri, 11 Oct 2019 10:19:40 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/2/9/csm_48_1_ad4e069b64.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/2/9/csm_48_1_0bd182535a.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_19_19/48_1.jpg
news-28968 Film ab! https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/film-ab/ YouTube-Marketing für SHK-Handwerker  

Im Zeitalter der Digitalisierung müssen SHK-Handwerksbetriebe neue Wege gehen, um Fachkräfte zu finden und Kunden zu erreichen. Ein vielversprechender Weg: Kurze Videoclips auf YouTube.

Online-Videos werden immer beliebter: Laut einer repräsentativen Studie des Marktforschungsunternehmens Appinio von 2018 nutzen zwei Drittel der 14- bis 24-Jährigen YouTube täglich. Auch eine Studie von HubSpot zeigt die Bedeutung der Plattform: Demnach wählen 80 % aller Verbraucher in Deutschland den Online-Dienst, um Videoclips zu sehen. Diese Reichweite können sich SHK-Handwerksbetriebe zunutze machen: Mit einem eigenen kostenlosen YouTube-Kanal lässt sich gezielt das eigene Image stärken – denn Kunden, Fachkräfte und Auszubildende suchen hier gezielt nach Informationen. Doch wie funktioniert YouTube-Marketing? Und wie können Betriebe die gewünschten Ziele erreichen?

Das Marketinginstrument der Zukunft
Als Marketinginstrument der Zukunft spielen Videos im Internet eine wichtige Rolle, denn über bewegte Bilder mit Ton lassen sich ganz andere Eindrücke vermitteln als über Texte oder Fotos. Grundsätzlich lassen sich YouTube-Clips für die verschiedensten Zwecke nutzen: So können eigene Produkte und Dienstleistungen im Mittelpunkt stehen, ebenso wie aktuelle Projekte oder besondere Referenzen. Es sind aber auch Videotagebücher, Firmen- oder Berufsporträts denkbar, z. B. um Auszubildende oder Fachkräfte vom eigenen Betrieb zu überzeugen.

Zwei Wege zur Videoproduktion
Für die eigentliche Videoproduktion gibt es zwei Wege, die zum Ziel führen:

Professionelle Dienstleister
Sie berechnen für einen mehrminütigen Clip oft vierstellige Beträge. Dafür entspricht das Ergebnis dann auch meist professionellen Standards.

Selbst realisierte Clips
Dazu wird oft zu Smartphone oder digitaler Videokamera gegriffen. Doch erreicht man kaum die Hochglanzqualität professioneller Produktionen. Dafür ist die Ausführung günstig und das Ergebnis authentisch. Dabei sollten SHK-Handwerker allerdings von Anfang an auf hochwertige Technik setzen, damit die Bildqualität den üblichen Internetstandards entspricht. Besonders empfehlenswert sind zum Beispiel Smartphones und Kameras mit Bildstabilisatoren. Diese bewirken allerdings keine Wunder und es ist etwas Übung gefragt, damit Zuschauer nicht durch verwackelte Aufnahmen abgeschreckt werden. Beim Zusammenstellen der eigenen Videos ist auch konsequent darauf zu achten, dass kein urheberrechtlich geschütztes Material zum Einsatz kommt, etwa TV-Ausschnitte oder Musik.
Um eine minderwertige Videoqualität oder andere Fehler konsequent zu vermeiden, ist ein professioneller Dienstleister – je nach Projekt – oft die bessere Wahl.

Emotionen als Erfolgsfaktor
Bei allen Videoprojekten sollten SHK-Handwerksbetriebe darauf achten, dass die Inhalte nicht zu werblich wirken – denn dann klicken Zuschauer oft schnell weg. Darüber hinaus führt nur die richtige Kommunikationsstrategie zum Ziel: So wollen junge Menschen zum Beispiel lockerer angesprochen werden als ältere Semester. Und auch für Fachkräfte oder Kunden muss der richtige Ton gefunden werden.
Der größte Erfolgsfaktor ist und bleibt aber das inhaltliche Konzept: Im Internet sind vor allem Inhalte beliebt, die Emotionen wecken – also unterhalten, faszinieren oder zum Schmunzeln anregen. Solche Videos werden gern geteilt und weitergeleitet, sodass sich in kurzer Zeit viele Zuschauer erreichen lassen.
Für den Schnitt und die Nachbearbeitung von Videos gibt es mittlerweile viele Apps und Programme, von denen einige sogar kostenlos erhältlich sind. Bei der Entscheidung für eine App kann es sinnvoll sein, auf die Funktion „Untertitel“ zu achten – denn viele Videofans sehen YouTube-Videos ohne Ton, um andere Menschen nicht zu stören.

Dialog über YouTube-Kommentare
Über YouTube ist auch der direkte Dialog mit Kunden oder künftigen Mitarbeitern möglich, denn die Online-Plattform hat sich im Laufe der Zeit vom Videoportal zu einem vollwertigen sozialen Netzwerk entwickelt. Zu diesem Zweck gibt es Kommentarfunktionen: Die meisten Videos lassen sich von Zuschauern direkt bewerten und kommentieren. So erfahren Betriebe, was Kunden, Fachkräften oder anderen Zuschauern besonders gefällt und sie kommen mit Interessenten direkt ins Gespräch.
Da YouTube jeden einzelnen Zugriff zählt, sieht man mit der Zeit auch, welche Inhalte besonders beliebt sind. Wer diese Informationen bei künftigen Video­produktionen berücksichtigt, wird mit der Zeit immer erfolgreichere Filmclips drehen.

Autor: Thomas Busch, Fachjournalist

 

Checkliste: Tipps für eigene YouTube-Clips

  1. Erstellen Sie ein Konzept: Welche Ziele und Zielgruppen wollen Sie erreichen?
  2. Entwickeln Sie Ideen: Welche Inhalte bieten sich für Ihre Videoclips an? Zum Beispiel: Produkte, Dienstleis­tungen, Projekte, Videotagebücher oder Porträts?
  3. Bauen Sie ein Image auf: Was ist Ihre Firmenphilosophie? Wie können Sie diese über Ihre Videoclips transportieren?
  4. Planen Sie die Realisierung: Wer soll die Videoclips produzieren? Mit welchen technischen Mitteln?
  5. Wählen Sie Darsteller: Wer soll in Ihren Videoclips zu sehen sein? Je nach Ziel kann es zum Beispiel sinnvoll sein, auch Mitarbeiter, Azubis oder Kunden einzubinden.
  6. Fassen Sie sich kurz: Ihre Videoclips sollten nicht zu lang sein – am besten maximal drei Minuten.
  7. Heben Sie sich ab: Jedes Video sollte ein besonderes Bedürfnis ansprechen, z. B. Unterhaltung, Aneignung von Wissen oder Motivation.
  8. Bleiben Sie authentisch: Spielen Sie nichts vor, was Sie nicht sind. Und bleiben Sie bei allen Aussagen ehrlich – das Internet vergisst nichts.
  9. Planen Sie Updates: Laden Sie regelmäßig neue Inhalte bei YouTube hoch – denn nur so haben Zuschauer einen Grund, immer wieder bei Ihrem Videokanal vorbeizuschauen.
  10. Pushen Sie die Bekanntheit: Verlinken Sie Ihre eigenen Videos, z. B. per Twitter, auf der eigenen Facebook-Seite, Ihrer Homepage oder in E-Mail-Newslettern.
  11. Zeigen Sie sich kommunikativ: Beantworten Sie Kommentare zu Ihren Videoclips und suchen Sie den Dialog mit anderen YouTube-Nutzern.
  12. Beachten Sie gesetzliche Vorgaben: Berücksichtigen Sie bei allen Online-Aktivitäten geltende Gesetze, etwa die DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung), das Urheberrecht oder das Telemediengesetz.

 

Einen eigenen YouTube-Kanal am PC eröffnen

  1. Surfen Sie mit einem Internetbrowser zur Adresse www.youtube.com.
  2. Klicken Sie oben rechts auf „Anmelden“.
  3. Geben Sie Ihre Google-Anmeldedaten ein oder erstellen Sie ein neues Konto.
  4. Klicken Sie auf der YouTube-Seite oben rechts auf das Symbol mit der Kamera und dem Plus-Zeichen.
  5. Wählen Sie „Video hochladen“.
  6. Geben Sie einen Vor- und Nachnamen ein, unter dem Ihr Video hochgeladen werden soll. Wählen Sie dann unten rechts „Kanal erstellen“. Bei Bedarf können Sie alternativ mit einem Klick auf „Unternehmensname/Sonstiger Name“ einen entsprechenden Namen festlegen.
  7. Jetzt können Sie mit einem Klick auf den großen Pfeil in der Mitte des Fensters Videodateien für den Upload auswählen. Mit einem Klick auf den kleinen Pfeil neben „Öffentlich“ legen Sie gewünschte Zugriffsbeschränkungen fest.
  8. Bei Problemen oder Fragen hilft ein Klick auf die Links „Upload-Anleitung“, „Fehlerbehebung“ oder „Mobile Uploads“.

 

 

 

 

 

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Fri, 11 Oct 2019 09:11:28 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/c/csm_050_77e72aecf6.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/c/csm_050_e77860ccdb.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_19_19/050.jpg
news-28846 Wärmespender mit Mehrwert und Marge https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/waermespender-mit-mehrwert-und-marge/ Platzersparnis, Ordnung, Effizienz und behagliche Wärme – Heizkörper bieten immer mehr Funktionen, verpackt in formschönem Design  

Die Bedeutung des Bades hat sich verändert. Die ehemals funktionale Nasszelle ist heute ein Raum zum Wohlfühlen und Entspannen. Eine Entwicklung, die alle Elemente im Bad-Interieur betrifft, auch den klassischen Metallhohlkörper an der Wand. Abseits von der reinen Nutzfunktion des Heizens soll er Handtücher angenehm warm halten und gleichsam Blickfang sein. Zusatznutzen wie Ablagefläche, Lichtelement oder Smartness in Bezug auf Ökologie und Steuerung sind keine Seltenheit mehr.

Noch vor Kurzem war die größte Herausforderung für einen Bad-Heizkörper zwei Funktionen zu vereinen: Das Bad angenehm temperieren und gleichzeitig die Möglichkeit zum Überhängen und Aufwärmen von Handtüchern bieten, ohne dass die abgegebene Wärme sinkt. Ausziehbare Handtuchhalter wie bei Zehnder „Deseo Verso“, herausstehende Lamellenpaare der Line „Plus“ von HSK oder die einseitig geöffnete Bauweise von Cosmos „Piato Spa“ sind Antworten auf diese Anforderungen.

Einer für alles
Neueste Produkte zeigen, Design-Heizkörper entwickeln sich zu wahren Multitalenten: Heizkörper, Regalsystem, Garderobe, Ordnungshüter, Lichtgeber, Eyecatcher. Vor allem für die meist kleineren Badezimmer ist die Entwicklung hin zu funktionalen Raumwundern ein großes Plus. Neben angenehmem Raumklima bieten sie echten Mehrwert bei der Bad-Planung. Der italienische Heizkörper „IRSAP“ beeindruckt mit faszinierenden Lichtelementen, das prämierte „Niva“-Design von Vasco punktet mit einer platzsparenden 3-1-Innovation mit Regalsystem und Garderobe und die „Arte“-Lichtwelten von Bemm vereinen Kunst und Licht zu einem wahren Blickfang. Die Wahl an Farben, Formen und Oberflächen scheint beinahe unbegrenzt. Zwischen dem klassischen Schwarz und Weiß liegt ein weites Meer an Möglichkeiten. Neben Farbabstufungen aller Art sind Glasoberflächen, individuelles Fotomotiv und verschiedenste Oberflächenstrukturen am Markt erhältlich. Im trendigen Crinkle-Effekt geknittert, gewellt, geriffelt, gefaltet oder metallisiert. Ein einfaches „Weiß“ scheint auch nicht mehr en vogue; Elfenbein oder mattes Grau-Weiß zeugt von der Bedeutung im Gesamtbild Bad. Die Hersteller haben für fast jeden Kundenwunsch etwas im Repertoire.

Technik im Blickfeld
Während die Frontblenden immer mehr Kreativität widerspiegeln, macht das Thema Gestaltung oft vor der Technik halt. Angesichts faszinierender Oberflächen empfinden viele Badplaner die unansehnlichen Zentralheizungsanschlüsse, Rosetten & Co. als optische Störfaktoren. „Es gibt leider nur sehr wenige Hersteller, die den Designheizkörper als Designobjekt im Ganzen sehen und diese Wahrnehmung auch auf die technischen Aspekte ausdehnen. Rosetten, sichtbare Anschlüsse etc. stören oft das Bild eines echten Heizkörper-Kunstwerks“, so der renommierte Bad-Planer Wolfgang John vom port 1 Hamburg. Ein Hersteller, der Regler und Ventile außerhalb des Sichtbereichs anbringt ist Tubes. Aber auch beim Vasco „Oni“ steht ausschließlich die hauchdünne Radiatorplatte im Mittelpunkt. Hier werden die unansehnlichen Zentralheizungsanschlüsse schlicht nicht mehr benötigt. Ein elektrisches Empfangsmodul für Standby- und Memo-Funktion wurde unsichtbar integriert.

Bad-Heizkörper als Umsatzplus
Wieder im Trend liegen Radiatoren aus rostfreiem Edelstahl. Ursprünglich wegen ihrer Korrosionsbeständigkeit eingesetzt, warten sie inzwischen auch mit stylischem Design auf – Flachheizkörper, Rohrkonstruktionen oder ausgefallene Designentwürfe, matt gebürstet, poliert oder passend zum Interieur gefärbt. Von den Kunden werden vor allem die Materialeigenschaften geschätzt: Langlebig, pflegeleicht und hygienisch sauber. Laut accuro-korle Edelstahlheizkörper eine Investition für Generationen, deren höherer Anschaffungspreis sich so amortisiert. Beim Thema Preis bietet die Welt der Design-Heizkörper einen weiteren Zusatznutzen, die Marge. Denn während früher Design-Heizkörper nur im High-End-Bad zum Einsatz kamen, werden sie heute auch in hochwertigen Standard und Premiumbädern verlangt. Ähnlich wie hochwertige Armaturen oder großformatige Fliesen rücken Heizkörper in den Fokus der Kunden. Damit steigt auch die Bereitschaft, mehr Geld dafür auszugeben.

Multitalent Heizkörper
Auch in Bezug auf die Heizfunktion selbst hat sich vieles getan: vom hydraulischen Heizkörper zum rein elektrischen über die neuen Infrarotheizkörper bis zu neuartigen Hybrid-Konstruktionen. Für die schnelle, angenehme Wärme im Bad ist die elektrische Variante momentan die beliebteste, vor allem wenn die Zentralheizung saisonal betrieben wird. Die elek-trischen Wärmespender fürs Bad werden mitunter als Baukasten angeboten. Bei Bemm beispielsweise lassen sich Heizkörpermodell, Elektroheizstab und Regelungstyp individuell zusammenstellen. Das Angebotsspektrum reicht vom einfachen temperaturgesteuerten Heizstab bis zur bluetooth-fähigen Regelung. Die „gesunde“ Wärme von Infrarotheizkörpern wird ebenfalls zunehmend populär. Vor allem für Allergiker und Asthmatiker bietet infrarote Strahlungswärme Vorteile, denn Staubaufwirbelungen werden minimiert. Zehnder bietet mit seinem „Runtal Folio Hybrid“ einen sogenannten Hybrid-Heizkörper an. Er verbindet Warmwasserbetrieb und elektrischen Heizbetrieb zu einem Gesamtkonzept:
In der Mitte des Heizkörpers liegt ein elektrisch betriebenes Infrarotheizelement. Die umlaufende Heizfläche wird an die Warmwasser-Zentralheizung angeschlossen und sorgt dank ihres hohen Anteils für angenehme Strahlungswärme.

 

Nachgefragt
Das Stübler Badstudio zählt zu den „Besten Badstudios 2019“ Deutschlands. Die Ausstellung im baden-württembergischen Landkreis Göppingen bietet exklusive Elemente für das Bad als Wohnraum und beschäftigt sich mit angrenzenden, gesellschaftlichen Themen wie Wasserersparnis und Komfort dank Digitalisierung. Badplanerin Astrid Stübler spricht im Interview mit unserer Redaktion über den Einsatz von Design-Heizkörpern in Bädern.

IKZ-HAUSTECHNIK: Wann setzen Sie Design-Heizkörper ein?
Astrid Stübler: Designheizkörper werden von uns vor allem im oberen Premiumbereich und natürlich im kompletten High-End-Bereich der Badplanung eingesetzt. Da kann ein Heizkörper leicht mehrere Tausend Euro kosten. Letztlich ist das eine reine Budgetfrage.

IKZ-HAUSTECHNIK: Arbeiten Sie mit nur einem Hersteller zusammen oder entscheiden Sie individuell?
Astrid Stübler: Wir wägen bei jedem Auftrag neu ab, welches Produkt zum Budget und zu den Kundenerwartungen passt. Allerdings haben wir zwei oder drei feste Hersteller, mit denen wir zusammenarbeiten. Einfach weil wir die Produkte kennen, auf die Qualität, Verarbeitung und Heizleistung vertrauen. Unsere Monteure kennen die Anschlüsse und Aufhängungen. Wir wollen und können nicht ständig neu schulen.

IKZ-HAUSTECHNIK: Können Sie mit mehr Marge bei Design-Heizkörpern rechnen?
Astrid Stübler: Im High-End-Bereich eigentlich nicht. Zwar bleibt beim zweistufigen Vertriebsweg mehr Marge als beim dreistufigen. Aber bei einem Bad, in dem hochpreisige Design-Heizkörper zum Einsatz kommen, sind Beratung, Planung, Bauleitung und Montage entsprechend aufwendiger, sodass die höhere Marge größtenteils in die Finanzierung der Mehrarbeit fließt. Und in einem Standardbad kommt kein hochpreisiger Design-Heizkörper zum Einsatz. Ikea-Badmöbel und exklusive Design-Heizkörper passen nur selten zusammen. Aber natürlich kann man mit Design-Heizkörpern im mittleren Preissegment in „normalen“ Bädern Kunden ein Highlight anbieten und damit auch die eigene Marge etwas verbessern.

IKZ-HAUSTECHNIK: Ein High-End-Bad ist also die größte Herausforderung für Ihr gesamtes Team?
Astrid Stübler: Ja, absolut. Ein High-End-Bad verlangt nach viel Feingefühl in der Planung. Hier kommt es besonderes darauf an, was der Raum braucht. Limitierte Serien und absolut exklusive Heizkörper sind dann genau richtig, denn sie passen in das Gesamtbild. Letztlich ist ein Design-Heizkörper ein Gestaltungselement – wie ein Waschtisch oder eine Badewanne. Ästhetik und Funktion optimal vereint und perfekt für Kunde und Budget.

 

 

 

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Fri, 11 Oct 2019 08:28:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/8/9/csm_33_eff320fc4f.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/8/9/csm_33_a88ddc0ff1.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_19_18/33.jpg
news-28958 Know-how mit Qualitätsgarantie https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/know-how-mit-qualitaetsgarantie/ Neuss. Die gc Wärmedienste GmbH (german contract) bietet Heizungs-Contracting vom Spezialisten. Das Motto lautet „Mieten statt kaufen“. Gegen eine monatliche Servicepauschale erhalten Immobilienbesitzer Service rund um ihre Heizung. Von den Investitionskosten über die Planung und den Bau sowie den Betrieb der neuen Anlage – dies übernehmen die Energieexperten für die Dauer der Vertragslaufzeit.  

Um diesen Service zu gewährleisten, arbeitet das Neusser Unternehmen mit einem Netzwerk von Fachhandwerksbetrieben zusammen. Das Voll-Service-Contracting-Modell eröffnet Partnerbetrieben u.a. andere Vertriebswege. Für Umsetzung, Wartung und Betrieb der installierten Anlagen ist german contract stetig auf der Suche nach Fachhandwerkspartnern.

www.germancontract.com

 

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Fri, 11 Oct 2019 08:25:46 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/c/b/csm__KW41_gc_FHW_34ea229880.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/c/b/csm__KW41_gc_FHW_2803245633.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2019/Oktober_2019/_KW41_gc_FHW.jpg
news-28957 Brandschutzmesse in Köln: kostenfreie Eintrittskarten für IKZ-Leser https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/brandschutzmesse-in-koeln-kostenfreie-eintrittskarten-fuer-ikz-leser/ Köln.  Die „VdS-BrandSchutzTage“ finden am 4. und 5. Dezember dieses Jahres auf dem Gelände der Koelnmesse statt. Die Veranstaltung der VdS Schadenverhütung ist eine Kombination von Fachmesse, Foren und Fachtagungen, die in 2019 4000 Besucher und 130 Aussteller erwartet. Offen für alle Besucher des Branchentreffs sind die Fachmesse, das „Ausstellerforum“ mit Fachvorträgen aus der Industrie sowie das „Zukunftsforum Brandschutz“, das unter dem Motto „Brandschutz wird smart“ steht und Themen wie die Digitalisierung im Brandschutz vorstellt und diskutiert. Neu ist der Treffpunkt „Bildung und Karriere“: Hier präsentieren sich Bildungsanbieter, außerdem lockt eine Jobbörse mit Stellenangeboten.  

Das Programm der VdS-BrandSchutzTage umfasst darüber hinaus acht kostenpflichtige Fachtagungen. Themen sind: Feuerlöschanlagen, Baulicher Brandschutz, Sicherheits- und Alarmmanagement, Sprachalarmanlagen, Brandmeldeanlagen, Rauch- und Wärmeabzugsanlagen, Kompaktseminar Bauen und Brandschutz in NRW, sowie das 46. Fortbildungsseminar für Brandschutzbeauftragte.
Das vollständige Programm und weiterführende Informationen stehen auf der Internetseite der VdS-BrandSchutzTage zur Verfügung. Eintrittskarten zum Besuch der Messe inklusive der Möglichkeit zur Teilnahme an den Foren sind an der Tageskasse zum Preis von 20,00 Euro erhältlich. Für die Leser der IKZ stehen unter www.vds.de/ikz kostenfreie Eintrittskarten für den Messebesuch zur Verfügung.

www.vds-brandschutztage.de

 

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Fri, 11 Oct 2019 08:21:31 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/3/f/csm__KW41_VdS_1_75e9bff0a3.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/3/f/csm__KW41_VdS_1_bad0ec9da0.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2019/Oktober_2019/_KW41_VdS_1.jpg
news-28966 Wie SHK-Betriebe auch im Notfall handlungsfähig bleiben https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/wie-shk-betriebe-auch-im-notfall-handlungsfaehig-bleiben/ Experte rät dazu, eine Generalvollmacht zu erstellen   

Schon eine geordnete Nachfolge stellt für kleine und mittelständische SHK-Betriebe eine Herausforderung dar. Noch schwerer wiegt ein akuter Notfall – z. B. eine schwere Krankheit oder der plötzliche Tod des Firmenchefs. Was muss getan werden, um für den Ernstfall gewappnet zu sein und den Fortbestand des Unternehmens zu sichern? „Wenige Maßnahmen reichen aus, um jederzeit handlungsfähig zu bleiben“, sagt Nachfolgeexperte und Steuerberater Thomas Breit.

Vier von zehn Chefs in kleinen und mittelständischen Unternehmen sind Statis­tiken zufolge älter als 55 Jahre. „Das Thema Nachfolge ist aber unabhängig vom Alter brisant“, meint Breit und ergänzt: „Ich rate jedem Firmenchef dazu, umgehend für den Ernstfall vorzusorgen und die wichtigsten Dokumente anzulegen.“ Zentrales Dokument sei eine Generalvollmacht, die sich – beispielsweise bei einem Unternehmer-Ehepaar – beide Partner gegenseitig ausstellen können. „Die Vollmachten sollten in getrennten Safes aufbewahrt werden“, empfiehlt der Steuerberater. Alternativ könnten sie auch bei einem Notar hinterlegt werden. Ebenso wichtig für den Notfallkoffer: ein Testament sowie eine Betreuungs- und eine Patientenverfügung. Wenn die Patientenverfügung notariell erstellt werde und ein Arztbesuch vorausgegangen sei, bleibe sie dauerhaft gültig. „Andernfalls sollte sie jedes Jahr erneuert werden“, rät der Experte.
Auch in Bezug auf das Testament lohnt der Gang zum Notar. Breit: „Die Gebühr für die Beglaubigung eines Testaments wird anhand des aktuellen Vermögens berechnet – und sie schließt den Erbschein ein. Das kann eine erhebliche Kostenersparnis bedeuten, wenn sich bis zum Tod des Testamentsverfassers das Vermögen wesentlich vergrößert.“

Transparenz und Sicherheit durch Digitalisierung
Auch der Zugang zu geschäftlichen Kerninformationen entscheidet, ob eine plötzliche Nachfolge gelingt. „Ohnehin steigert eine gute Digitalstrategie den Wert von Unternehmen. Sie schafft aber auch Strukturen, die bei ungeplanten Veränderungen die Orientierung erleichtern“, meint Thomas Breit. Für Unternehmer, die mit der Digitalisierung zunächst über die Buchhaltung starten möchten, bietet die Steuerberatung ein stufenweises Programm an. Im ersten Schritt stellt Breit, der selbst komplett papierlos arbeitet, seinen Mandanten eine Cloud und eine spezielle Software zur Verfügung. Berechnet wird nur das Einrichten der Software. Nach etwa drei Monaten laufe die Buchhaltung vollständig digital. „Der Mandant entscheidet dann, ob er die Prozesse weiter über den Buchhaltungspartner der Kanzlei abwickeln möchte oder sie komplett selbst übernimmt.“
Als Ausbaustufen lassen sich ein automatischer Zahlungsverkehr und ein automatisches Mahnwesen einrichten. Alle Prozesse sind in ein internes Kontrollsys­tem (IKS) eingebunden, das wiederum eine Schnittstelle für Tax Compliance Management Systeme (Tax CMS) bietet. „So lässt sich ein Höchstmaß an Klarheit und Rechtssicherheit schaffen, für die Nachfolge wie auch für die Finanzverwaltung“, meint Breit.

Über das Beratungsunternehmen
Steuerberater Thomas Breit hat nach eigenen Angaben bisher rund 1400 Mandanten vor allem bei der Erb- und Nachfolgeplanung sowie der Unternehmens­umwandlung betreut. Er ist zudem als Gastdozent an der Hochschule Fresenius (Hamburg) aktiv. Auf seinem Blog gibt er Hinweise rund um die Unternehmensnachfolge und aktuelle Steuerthemen – Kurzlink: bit.ly/2ZcA0nQ.

www.steuerberatung-breit.de

 

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