IKZ: Neueste Nachrichten https://www.ikz.de/ Die neuesten Nachrichten der IKZ-Magazine vom STROBEL VERLAG de TYPO3 News Wed, 04 Aug 2021 23:43:55 +0200 Wed, 04 Aug 2021 23:43:55 +0200 TYPO3 EXT:news news-32167 Seminare, Workshops, Tagungen https://www.ikz.de/detail/news/detail/seminare-workshops-tagungen-97/ Technische und betriebswirtschaftliche Qualifizierungsangebote für das SHK-Fachhandwerk und TGA-Planer.  

Veranstaltung, Inhalt:

21. Fachkongress für Holzenergie

Das diesjährige Motto lautet: Regionale Kreisläufe – nachwachsender Klimaschutz. An vier Veranstaltungstagen mit jeweils drei Sessions werden Themen aus wirtschaftlicher, wissenschaftlicher und politischer Perspektive erörtert. Der Kongress findet online statt.

 

Datum:

20.–23.9.

 

Ort:

online

 

Kosten:

378,– Euro

 

Veranstalter:

Bundesverband Bioenergie e.V.
Bonn
Tel.: 0228 81002-22
info@bioenergie.de
www.bioenergie.de

 

 

Veranstaltung, Inhalt:

Individuelle Badarchitektur: smart – nachhaltig – innovativ

Individuelle und komfortable Wohnarchitektur statt stereotyper Grundrisse. Damit setzt sich dieses Fachseminar auseinander, das die drei Unternehmen Bette, Hansgrohe und FSB ausrichten. 

 

Datum:

25.8.
26.8.
16.11.

 

Ort:

Hamburg
Berlin
Dortmund

 

Kosten:

Kostenfrei

 

Veranstalter:

Bette GmbH & Co. KG
Delbrück
Tel.: 05250 511-191
projekte@bette.de
www.bette.de

 



 

Veranstaltung, Inhalt:

BaukulTOUR ‘21

Fünf Marken präsentieren im August und September gemeinsam aktuelle Neuheiten und Lösungen rund um die Haustechnik. Es sind Stiebel Eltron, Rehau, Bette, Solarwatt und Dallmer. Jede Marke stellt ihre Themen und Produkte in einem eigenen Pavillon vor. Zusätzlich ist ein gemeinsames „Haus der Innovationen“ aufgebaut. Zudem wird ein Vortragsprogramm angeboten: 25 Minuten haben die Aussteller Zeit, das Publikum für ihre Lösungen zu begeistern. An jedem Tag sind zwei Veranstaltungsblöcke geplant: morgens und nachmittags.

 

Datum:

17.–19.8.
7.–9.9.
14.–16.9.

 

Ort:

Essen
Dresden
München

 

Kosten:

Kostenfrei

 

Veranstalter:

Stiebel Eltron GmbH & Co. KG
Holzminden
kontakt@baukultour.com
www.baukultour21.de

 

 

 

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Wed, 04 Aug 2021 10:10:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/e/csm_Termine_54b66edfcc.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/e/csm_Termine_439a4184dd.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/e/csm_Termine_1bcdcfa62d.jpg
news-32170 Grünbeck-Roadshow: An 25 Standorten „Näher dran“ https://www.ikz.de/detail/news/detail/gruenbeck-roadshow-an-25-standorten-naeher-dran/  

Höchstädt a.d. Donau. Wasseraufbereitungsspezialist Grünbeck lädt noch bis Ende Oktober zur Neuheiten-Roadshow ein. Unter dem Motto „Näher dran“ macht ein gläserner Eventcontainer an allen 25 Grünbeck-Werksvertretungen und Niederlassungen für jeweils drei Tage Station. Hier finden Kunden und interessierte Fachhandwerker die Produktneuheiten in den Bereichen Enthärtung, Filtertechnik sowie Heizungsschutz. Die Mitarbeiter der jeweiligen Niederlassung stehen für Fachgespräche zur Verfügung. Für das leibliche Wohl sei ebenfalls gesorgt, so das Unternehmen. „Der persönliche Kontakt zu unseren Kunden ist uns sehr wichtig. Daher wollen wir mit der Roadshow ein Zeichen setzen und weiterhin den individuellen Austausch pflegen“, so Grünbeck-Geschäftsführer Dr. Günter Stoll. Die Anmeldung erfolgt online, coronabedingt ist eine Einladung durch den jeweiligen Standort mit Link erforderlich. Für jeden Standort kann pro Eventtag unter drei Zeitfenstern ausgewählt werden.

www.gruenbeck.de

 

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Wed, 04 Aug 2021 08:22:35 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/7/csm_Container_innen_6310_M_3334f6a508.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/7/csm_Container_innen_6310_M_5e9434e1fe.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/user_upload/Container_innen_6310_M.jpg
news-32097 „Küchenhelfer“ für das Handwerk https://www.ikz.de/medien/ikz-haustechnik/heftarchiv/jahrgang-2021/ausgabe-10/news/detail/kuechenhelfer-fuer-das-handwerk/ Installation von Küchenarmaturen leichter gemacht  

Küchenmischer zu installieren, ist immer eine Herausforderung: Auf dem Rücken unter der Spüle liegend, häufig noch eingezwängt in einem engen Küchenmöbel, um Schrauben anzuziehen oder Leitungen zu verbinden – ein bequemer Job sieht anders aus. Alles, was die Montage ein Stück einfacher macht, ist daher höchst willkommen.

„Wir haben uns intensiv mit Küchenarmaturen auseinandergesetzt, um zu identifizieren, wie wir sie für unsere Kunden besser machen können. Besonderes Augenmerk haben wir darauf gelegt, die Installation zu vereinfachen. Denn hierzu haben wir bei einer Befragung unserer Partner im SHK-Handwerk einige hilfreiche Hinweise bekommen“, sagt Guido Wiesendahl. Der Ingenieur leitet als Director Innovations die Abteilung „Forschung und Entwicklung“ beim Sauerländer Armaturenspezialisten Kludi. Umständliches Handling, benötigtes Spezialwerkzeug oder der Bedarf an Extra-Zubehör waren Stichworte, die mit Blick auf die Montage von Küchenarmaturen immer wieder gefallen sind. Insbesondere bei den Mischern mit Auszugsauslauf sind die Aufwände bei der Installation hoch. Hier schaffen bei modernen Armaturen für die Küchenspüle jetzt weitere technische Neuerungen und pfiffige Erfindungen Abhilfe.

Klicken statt schrauben

So praktisch ein Auszugsauslauf in der Praxis auch für die Küchenarbeit ist – für die Montage der Küchenarmatur bedeutet er zusätzliche Arbeit. Denn um ein einwandfreies Bedienen des Auszugs zu gewährleisten, muss ein Gegengewicht angebracht werden. Üblicherweise wird dieses Kontergewicht, das früher zumeist aus Blei bestand und daher auch unter der Bezeichnung „Bleigewicht“ geläufig ist, am Schlauch des Auszugsauslaufs festgeschraubt: eine unbequeme Arbeit, zumal wenn man rücklinks im Spülschrank liegt. Mit dem „Click-it“-Kontergewicht, das natürlich längst komplett bleifrei ist, sieht dies ganz anders aus. Um es zu befestigen, muss der Sanitärprofies nicht festschrauben – er legt es um den Schlauch, klickt es ganz einfach mit einem Handgriff und ohne Werkzeug zusammen: eine Angelegenheit von wenigen Sekunden.

Ebenso verhält es sich dank der von einigen Herstellern angebotenen verdrehgesicherten Schnellkupplung, mit der der Auszugschlauch und die Wasserzuführung verbunden werden, ohne dass wie früher ein Übergangsstück installiert werden muss: Sie werden werkzeugfrei mit der Hand zusammengesteckt und bilden mittels des Sicherungsklipps der Schnellkupplung im Nu eine sichere und dichte Einheit. Genauso einfach lässt sich die Verbindung auch wieder lösen.

Handarbeit statt Spezialwerkzeug

Das A und O bei der Montage einer Küchenarmatur ist ihr stabiler Stand. Denn kaum ein „Werkzeug“ wird bei der Küchenarbeit Tag für Tag so häufig benutzt wie der Mischer an der Spüle. Für die Befestigung der Schaftmutter, die den sicheren Stand gewährleistet, muss in vielen Fällen Spezialwerkzeug verwendet werden. Da trifft es sich gut, wenn sich die Schaftmutter einfach mit der Hand aufschrauben lässt: „Fix-it“ nennt Kludi diese Lösung. Für zusätzliche Stabilität sorgen hier – je nach Armaturenmodell – zwei oder drei Befestigungsschrauben, die mit einem herkömmlichen Sechskant innenschlüssel (Inbusschlüssel) angezogen werden.

Auf die Länge kommt es an

350 mm lang müssen laut Norm die flexiblen Schläuche sein, mit denen die Küchenarmatur an das Wasser angeschlossen wird. Doch immer wieder kommt es vor, dass dieses Maß aufgrund der baulichen Situation nicht ausreicht und die Flexschläuche verlängert werden müssen. Richtig aufwendig wird es, wenn man das nötige Zubehörteil nicht dabei hat, sondern es erst im Geschäft oder gar beim Großhandel holen muss. „Dieses Thema wurde so häufig adressiert, dass wir uns für extralange Anschlussschläuche mit einer Länge von 460 Millimetern als Standardlösung ohne Aufpreis entschieden haben. Für unsere Handwerkskunden sinken so die Aufwände, und sie haben mehr Zeit für ihr Kerngeschäft“, betont Kludi Entwicklungschef Wiesendahl.

Bilder: Kludi

 

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Wed, 04 Aug 2021 08:18:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/1/3/csm_HAUT_20210716_024_01_10_picture-0001_75a06cd45c.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/1/3/csm_HAUT_20210716_024_01_10_picture-0001_d93fa1347e.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/HAUT_20210716_024_01_10_picture-0001.jpg
news-32139 Erstes Azubicamp in Berlin https://www.ikz.de/detail/news/detail/erstes-azubicamp-in-berlin/ Als „AzubiCamp 21“ bezeichnet, fand Ende Juni dieses Jahres eine besondere Tagung speziell für Auszubildende statt. Bei der Organisation wurden auch Auszubildende eingebunden, um z.B. die Themen ganz nach ihren Vorstellungen und Bedürfnissen auszuwählen. Dazu gehörte etwa die Auswahl des Berliner Clubs „Cassiopeia“ als Veranstaltungsort sowie die Verbreitung und Dokumentation über die Sozialen Medien.  

Das AzubiCamp wurde als Barcamp durchgeführt. Auf einer solchen Veranstaltung werden die Inhalte und der Ablauf von Teilnehmern selbst entwickelt und gestaltet. Ein Barcamp dient dem inhaltlichen Austausch und der Diskussion.

Mit dem in Berlin durchgeführten Camp wurde Azubis eine Möglichkeit gegeben, sich in ungezwungener Atmosphäre mit „Gleichgesinnten“ vor Ort zu treffen, zu unterhalten und zu vernetzen. Da die Branchen des Handwerks bzw. des Baunebengewerbes in Ausbildungsfragen vor ähnlichen Herausforderungen stehen, wurde das Camp gewerkeübergreifend angelegt. 36 Auszubildende der Berufe Anlagenmechaniker/in SHK, Elektroniker/in für Energie- und Gebäudetechnik, Klempner/in, Maler/in und einiger weiterer Berufe hatten das Angebot angenommen. 

Während des Camps wurden zahlreiche Ausbildungsthemen diskutiert, etwa Mobbing und Rassismus am Arbeitsplatz, selbstständiges Arbeiten, Prüfungen, die Handhabung von Überstunden, die Bereitstellung von Arbeitsmitteln und die Einhaltung von Arbeitsschutz. Die Azubis zeigten sich sensibilisiert für spezifische Problemlagen, die auch im Modellprojekt im ­Fokus stehen. 

Übergeordnete Zielsetzung der Veranstaltung war es, die Motivation der Jugendlichen und jungen Erwachsenen für die Ausbildung zu stärken. Dazu gehört etwa, dass Ausbildungsbeginner/innen der Start erleichtert wird, indem sie Tipps von Azubis höherer Lehrjahre erhalten. 

Die Resonanz auf das AzubiCamp 21 war sehr gut und viele Auszubildende wünschen sich im nächsten Jahr eine Fortsetzung. 

 

www.instagram.com/azubicampberlin

 

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Wed, 04 Aug 2021 08:08:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/e/4/csm_13_Erstes-Azubicamp_c624d95c74.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/e/4/csm_13_Erstes-Azubicamp_2f82f7ff3a.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-PRAXIS/PRAXIS_21_08/13_Erstes-Azubicamp.jpg
news-32106 Betrieb von geschlossenen Kalt- und Kühlwasserkreisläufen https://www.ikz.de/medien/ikz-klima/heftarchiv/jahrgang-2021/ausgabe-02/news/detail/betrieb-von-geschlossenen-kalt-und-kuehlwasserkreislaeufen/ Anwendungserfahrungen mit der BTGA-Regel 3.003 und die geplante Überführung in die VDI/BTGA-Richtlinie 6044 „Vermeidung von Schäden in Warmwasser-, Kaltwasser- und Kühlkreisläufen – Kaltwasser- und Kühlkreisläufe“  

Seit vielen Jahren steigt der Kältebedarf für die Gebäudeklimatisierung und für die industrielle Prozesskühlung rasant: Laut der Studie „Energiebedarf für Kältetechnik“ des VDMA aus dem Jahr 2020 ist die Anzahl der Kältesysteme allein im Zeitraum 2009 bis 2017 um 16 % gewachsen. Gleichzeitig sind die Anforderungen an die Energieeffizienz sowie die Anschaffungs- und Betriebskosten der installierten Anlagen gestiegen. Das Ergebnis sind kompakt konstruierte, komplexe Anlagen, in denen eine Vielzahl unterschiedlicher Werkstoffe verbaut ist.

Durch Fehler bei der Planung, der Installation oder im Betrieb von geschlossenen Kalt- und Kühlwasserkreisläufen kann es zu Betriebsstörungen kommen, die Effizienzverluste verursachen und aufwendige Instandsetzungsarbeiten notwendig machen. Oft kann es bereits kurz nach Beginn des bestimmungsgemäßen Betriebs zu starken Korrosionserscheinungen kommen, die ihre Ursache entweder in der chemischen Zusammensetzung des Umlaufwassers oder in mikrobiologischen Prozessen haben.

Eine brauchbare Richtlinie für den Betrieb geschlossener Kalt- und Kühlwasserkreisläufe existierte lange Zeit nicht. In der Praxis wurde daher oft die VDI-Richtlinie 2035 „Vermeidung von Schäden in Warmwasser-Heizungsanlagen“ auch für Kältesysteme angewendet. Das führte häufig zu falschen Betriebsempfehlungen.

Die im April 2017 veröffentlichte BTGA-Regel 3.003 „Wassergeführte Kalt- bzw. Kühlwasserkreisläufe – zuverlässiger Betrieb unter wassertechnischen Aspekten“ hat die vorhandene Richtlinienlücke zunächst geschlossen und trägt zum sicheren Betrieb von Kalt- und Kühlwasserkreisläufen bei. Nach drei Jahren Praxiserfahrung wird aktuell auf der Basis dieser BTGA-Regel die VDI/BTGA-Richtlinie 6044 „Vermeidung von Schäden in Warmwasser-, Kaltwasser- und Kühlkreisläufen – Kaltwasser- und Kühlkreisläufe“ erarbeitet. Da sich die Arbeiten im zuständigen Richtlinienausschuss dem Abschluss nähern, soll ein Blick auf die zukünftige VDI/BTGA-Richtlinie 6044 geworfen werden. Gegebenenfalls kann es abweichend zu diesem Artikel zu finalen Anpassungen im Richtlinienausschuss kommen.

Anwendungsbereich der neuen VDI/BTGA-Richtlinie

Im Vergleich zur bisherigen BTGA-Regel 3.003 wird der Anwendungsbereich der neuen VDI/BTGA-Richtlinie 6044 weitestgehend unverändert bleiben: So ist auch die VDI/BTGA 6044 im Bereich der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA) innerhalb von Gebäuden und auf Grundstücken anzuwenden und gilt für geschlossene Kalt- und Kühlwasserkreisläufe mit einer maximalen Umlaufwassertemperatur von ‹ 40 °C.

Nicht im Anwendungsbereich dieser Richtlinie sind Anlagen, in denen Wasser zum Kühlen verdunstet. Für diese Anlagen ist die VDI-Richtlinie 2047 „Rückkühlwerke (VDI-Kühlturmregeln)“ Blatt 2 anzuwenden. Außerdem zählen Kreisläufe mit Kühlschmierstoffen und Anlagen mit einem Gesamtvolumen (Kalt- und Kühlwasserkreislauf) ≤ 1000 Liter ohne Berücksichtigung des Volumens des eventuell vorhandenen Pufferspeichers nicht zum Anwendungsgebiet. Selbstverständlich kann die Richtlinie auch bei Anlagen mit einem Kreislaufvolumen ≤ 1000 Liter freiwillig angewendet werden.

Ergänzungen im Vergleich zur BTGA-Regel 3.003

Korrosionsvorgänge in Kalt- und Kühlwasserkreisläufen werden vorrangig durch das Vorhandensein von Sauerstoff im Umlaufwasser bestimmt. Daraus ergibt sich zwangsläufig eine Einteilung von Anlagenarten nach der Intensität des Sauerstoffeintrags.

Gerade in korrosionstechnisch offenen Anlagen kommt es besonders häufig zu Korrosionserscheinungen. Deshalb sollte nach Möglichkeit immer eine korrosionstechnisch geschlossene Anlage geplant werden. Ob eine atmosphärisch geschlossene Anlage als korrosionstechnisch offen oder geschlossen einzuordnen ist, hängt im Wesentlichen von der Zusatzwassermenge und den eingesetzten Werkstoffen ab. Außerdem sind nicht alle Werkstoffe miteinander kombinierbar. Die VDI/BTGA-Richtlinie 6044 gibt deshalb in Abhängigkeit des Hauptwerkstoffes die einsetzbaren Kombinationswerkstoffe in einer Tabelle vor. Aus dieser Einordnung der Anlagenart ergeben sich anhand einer umfassenden Richtwerttabelle die Mindestanforderungen des Füll-, Ergänzungs- und Umlaufwassers. Da im Gegensatz zu Heizungsanlagen viele Kalt- und Kühlwasserkreisläufe faktisch korrosionstechnisch offen ausgeführt werden, sind deutlich höhere Anforderungen an die Wasserqualität notwendig.

Inbetriebnahmeplanung

Neu hinzugekommen ist in der VDI/BTGA-Richtlinie 6044 das Thema „Inbetriebnahmeplanung“. Ziel der Inbetriebnahmeplanung ist es, bereits in der Planungsphase den Zeitplan und die Tätigkeiten des „Inbetriebnehmens“ exakt zu definieren. Dabei sollen die einzelnen Arbeitsschritte in den Bauablauf zeitlich integriert und für die Ausschreibung sachgerecht spezifiziert werden. Korrosionstechnisch relevante Risiken sollen identifiziert werden.

Da es in der Praxis zwischen Fertigstellung des Bauprojekts und dem Start des bestimmungsgemäßen Betriebs zu Stillständen kommen kann, ist schon bei der Inbetriebnahmeplanung abzuschätzen, welche möglichen Auswirkungen einzelne Projektphasen auf Korrosionsvorgänge haben.

Bereits in der Planung müssen ausreichend dimensionierte Anschlussstutzen vorgesehen werden, damit im Bypass Filtration, Anlagenmonitoring und sonstige Maßnahmen ohne Betriebsunterbrechung durchgeführt werden können. Zwischen der erfolgten Installation und dem Beginn des bestimmungsgemäßen Betriebs muss im Rahmen der Inbetriebnahme eine Druckprüfung erfolgen. Außerdem muss die Anlage gespült und befüllt werden. In der BTGA-Regel 3.002 „Geschlossene wassergeführte Heiz- und/ oder Kalt-/Kühlkreisläufe in Gebäuden – Druckprüfung, Spülen und Befüllen von Neuanlagen“ sind diese Prozesse umfassend beschrieben. Die zukünftige VDI/BTGA-Richtlinie 6044 wird auf diese BTGA-Regel verweisen.

Betriebsphase

Drei Monate nach Inbetriebnahme ist eine Analyse des Umlaufwassers vorzunehmen, da sich nach dieser Zeit ein Normalzustand des Systems in Bezug auf den pH-Wert eingestellt haben sollte. Dabei ist die Einhaltung der vorgegebenen Richtwerte zu kontrollieren.

Die erste Inspektion ist zwölf Monate nach Inbetriebnahme der Anlage durchzuführen und anschließend jährlich zu wiederholen. Dabei sind mindestens folgende Parameter zur überprüfen: 

  • pH-Wert (Vor-Ort-Bestimmung),
  • elektrische Leitfähigkeit,
  • Trübung (absetzbare Stoffe) durch Sichtprüfung,
  • Färbung durch Sichtprüfung,
  • Geruch,
  • Gesamthärte und
  • Frostschutz (bei Anlagen, die mit Frostschutz-Wassergemischen betrieben werden).

Einen wichtigen Stellenwert im Rahmen des bestimmungsgemäßen Betriebs erhält das Anlagenmonitoring. Insbesondere eine regelmäßige Messung des pHWerts kann helfen, Korrosionsvorgänge frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls zu stoppen. Bei größeren, nicht korrosionstechnisch geschlossenen Anlagen ist ein kontinuierliches Anlagenmonitoring empfehlenswert.

Alle mit der Anlage in Verbindung stehenden Unterlagen bei Planung, Installation und Betrieb sowie alle Betriebsparameter (z. B. Wasseranalysen) sind im Anlagen- bzw. Betriebsbuch zu dokumentieren.

Anforderungen an das Füll-, Ergänzungs- und Umlaufwasser

In Abweichung zur BTGA-Regel 3.003 werden in der VDI/BTGA-Richtlinie 6044 keine Richtwerte für Pseudomonaden und Gesamtkeimzahl angegeben. Die Bestimmung dieser Parameter in herkömmlichen Hygienelaboren führt in der Praxis nur sehr selten zu aussagekräftigen Ergebnissen. Inzwischen werden in Laboren Gen-Untersuchungen durchgeführt, durch die sich sehr viel deutlichere Einschätzungen ableiten lassen.

Werden bei Füll-, Ergänzungs- und Umlaufwasser die Vorgaben der Richtwerte nicht eingehalten, können unterschiedliche Maßnahmen zur Wasseraufbereitung und/oder Wasserbehandlung notwendig sein. Dazu wird es in der VDI/BTGA-Richtlinie eine umfassende Tabelle geben.

In nicht korrosionstechnisch geschlossenen Anlagen, in denen nicht ausschließlich korrosionsbeständige Materialien verbaut wurden, ist die Dosierung eines Korrosionsschutzmittels notwendig oder zumindest empfehlenswert. Auch dazu wird es in der neuen Richtlinie eine Tabelle geben, in der konkreten Wirkstoffen eine konkrete Eigenschaft zugeordnet ist.

Hilfestellung bei Störungen

Die Praxis zeigt, dass bei vielen der bestehenden Kalt- und Kühlwasserkreisläufen die Empfehlungen der allgemein anerkannten Regeln der Technik nicht umgesetzt und eingehalten werden. In diesen Anlagen können vermehrt Störungen auftreten. Es wird unterschieden zwischen

  • Korrosion,
  • mineralischen Ablagerungen und
  • biologischen Ablagerungen.

Auch die VDI/BTGA-Richtlinie 6044 führt umfangreich mögliche Störungen und Maßnahmen zur Abhilfe auf. Im Vergleich zur bisherigen BTGA-Regel 3.003 wurden die Inhalte spezifisch ergänzt: Beispielsweise wurden zum Thema „Erosionskorrosion“ in Abhängigkeit des Werkstoffs Richtwerte für maximal zulässige Strömungsgeschwindigkeiten bei Korrosionsgefahr angegeben. Auch wurde die Liste möglicher Gegenmaßnahmen bei Korrosionserscheinungen deutlich erweitert. Darüber hinaus wird es ein separates Kapitel „Bedarfsgerechte Bioziddosierung“ geben, in dem konkret eine Vielzahl von Bakterien aufgeführt sind.

Anlagen in direkter hydraulischer Verbindung mit Warmwasser-Heizungsanlagen

Besonderheiten gelten beim Betrieb von kombinierten Heiz- und Kühlanlagen: Einerseits sind im winterlichen Heizfall Betriebsbedingungen vorhanden, die eine Einstufung nach VDI-Richtlinie 2035 Blatt 1 rechtfertigen. Andererseits ist der sommerliche Kühlfall durch Betriebsbedingungen gekennzeichnet, die mit denen in Kalt- und Kühlwasserkreisläufen vergleichbar sind. Aus Sicht des Richtlinienausschusses obliegt es daher dem Planer, im jeweiligen Einzelfall zu entscheiden, inwieweit eine parallele Betrachtung der Richtlinien erforderlich erscheint – unter Berücksichtigung der Herstellervorgaben.

Der Unterschied betrifft vor allem die Gesamthärte, die im Heizfall zu Schäden an den Wärmeerzeugern oder anderen Komponenten führen kann. Daher ist es empfehlenswert, diese Vorgaben der VDI-Richtlinie 2035 Blatt 1 im Hinblick auf die Gesamthärte des Füll-, Ergänzungs- und Umlaufwassers einzuhalten.

Hinweis der Redaktion: Dieser Beitrag ist im BTGA-Almanach 2021 erschienen. Die 84-seitige Publikation stellt innovative Technologien und Lösungen für Energieeffizienz und Klimaschutz, Raumluftqualität und Pandemiebekämpfung vor und ist auf der BTGA-Website kostenfrei downloadbar.

www.btga.de

Autoren: Dipl.-Ing. Jan Heckmann, Vorsitzender des Richtlinienausschusses VDI/BTGA 6044 und Geschäftsführer derZ&H Wassertechnik GmbH, St. Wendel Dipl.-Ing. M.Eng. Stefan Tuschy, Mitglied des Richtlinienausschusses VDI/BTGA 6044 und technischer Referent des BTGA e.V.

 

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Wed, 04 Aug 2021 07:37:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/7/8/csm_IKZP_20210716_012_01_04_picture-0001_315655db94.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/7/8/csm_IKZP_20210716_012_01_04_picture-0001_4c56252850.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/IKZP_20210716_012_01_04_picture-0001.jpg
news-32148 Fränkische Rohrwerke: Jetzt installieren ohne kalibrieren https://www.ikz.de/sanitaertechnik/news/detail/fraenkische-rohrwerke-jetzt-installieren-ohne-kalibrieren/ Seit mehr als 20 Jahren gibt es das Installationssystem „alpex L“ und „alpex F50 Profi“ von Fränkische für Heizungs- und Trinkwasser-Installationen. Das Mehrschichtverbundrohrsystem ist auf eine Dauertemperaturbeständigkeit von 95 °C ausgelegt.   

Die Zähnchen der F-Pressbackenkontur geben dem System seit jeher eine klare Verpresskennzeichnung. Was das heißt, sagt Michael Hümpfner, Leiter Produktmanagement im Geschäftsbereich Haustechnik: „Der Installateur benötigt keine zusätzlichen Hilfsmittel, um die Verpressung zu erkennen.“ Auch ein großes Sichtfenster für mehr Sicherheit bei der Einsteckkontrolle gehört zum Standard des Installationssystems. 2001 setzt das Unternehmen bei seinen Fittings auf den damals noch neuen Hochleistungskunststoff PPSU. 2005 führt Fränkische eine Pressbackenflexibilität ein: Der Fitting ist ohne Einschränkungen mit fünf gängigen Konturen verpressbar: F, U, TH, H und VP. 2013 wird das Fittingprogramm um entzinkungsbeständige Materialien ergänzt.

Neu seit dem Frühjahr 2021: Das Kalibrieren ist bei „alpex F50 Profi“ (Dimensionen 12, 15, 20 und 25 mm) nicht mehr notwendig, „denn die O-Ringe sind durch ihre Größe und Lage in der Stützhülse standardmäßig geschützt“, erklärt Michael Hümpfner und führt weiter aus: „So geht die Rohrverbindung, vor allem bei den kleinen und häufig eingesetzten Nennweiten, wesentlich schneller, aber dennoch sicher von der Hand.“ Nach dem Ablängen mit der Rohrschere stecken Installateure den Fitting einfach auf und verpressen ihn wie gewohnt.

 

Fränkische Rohrwerke Gebr. Kirchner GmbH & Co. KG, Hellinger Str. 1, 97486 Königsberg, Tel.: 09525 88-2357, info.gb_h@fraenkische.de, www.fraenkische.de

 

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Wed, 04 Aug 2021 07:17:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/4/c/csm_63_Fraenkische-Verpresskennzeichnung_28a09bd155.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/4/c/csm_63_Fraenkische-Verpresskennzeichnung_8ae124e262.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_21_11/63_Fraenkische-Verpresskennzeichnung.jpg
news-32070 Wöhler: Neues Druckmessgerät für Gas-, Trinkwasser- und Abwasserleitungen https://www.ikz.de/sanitaertechnik/news/detail/woehler-neues-druckmessgeraet-fuer-gas-trinkwasser-und-abwasserleitungen/ Mit dem neuen „M 603“ Druckmessgerät von Wöhler lassen sich Messaufgaben an Gas-, Trinkwasser- und Abwasserleitungen erledigen. Anwendungsbereiche sind Messungen an Gasleitungen und Gaskomponenten nach TRGI 2018, Messungen an Trinkwasserleitungen nach DIN EN 806 sowie an Abwasserleitungen nach DIN EN 1610. Des Weiteren können metallische Leitungen geortet werden.  

Eine Loggerfunktion zur Langzeitüberwachung von Druck, Temperatur und Feuchtedaten ist gleichfalls durchführbar. Messungen an Trinkwasserleitungen mit Luft nach DIN EN 806 schafft das Gerät aufgrund seines Druckmessbereichs bis 3 bar. Mit dem kleinen Zusatzgerät „SC 660 Smart Connect“ wird der Bereich auf 60 bar erweitert. Das ermög­lich auch Druckprüfungen an Wasserleitungen. Das „SC 660“ lässt sich per Bluetooth mit dem „M 603“ verbinden, kann aber auch eigenständig für Druck- und Temperaturmessungen genutzt werden, da es über ein Display verfügt. Als weitere Option für die Nutzung des „SC 660“ steht die „Wöhler Smart ­Connect App“ zur Verfügung.

Wöhler Technik GmbH, Schützenstr. 41, 33181 Bad Wünnenberg, Tel.: 02953 73-211, info@woehler.de, www.woehler.de

 

 

 

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Tue, 03 Aug 2021 10:10:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/b/csm_59_Woehler_4d9d865d80.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/b/csm_59_Woehler_5574a66c6a.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_21_10/59_Woehler.jpg
news-32169 Planungshilfe Hauseinführungen für Wärmepumpenanlagen https://www.ikz.de/detail/news/detail/planungshilfe-hauseinfuehrungen-fuer-waermepumpenanlagen/  

Oyten. Vor dem Hintergrund steigender Installationszahlen von Wärmepumpen hat Doyma, Hersteller von Dichtungssystemen, eine „Planungshilfe Hauseinführungen für Wärmepumpenanlagen“ vorgelegt. Die 32-seitige Broschüre gibt einen Überblick über die Wärmepumpen-Systeme und die jeweiligen Leitungstypen und zeigt, wie gas- und wasserdichte Hauseinführungen normgerecht erstellt werden können.
Die Planungshilfe ordnet Produktinformationen den technischen Erfordernissen der jeweiligen Wand- und Bauwerkstypen zu und bietet so den Anwendungsbezug. Am Ende wird auf den Abschnitt „Dichtungssysteme“ im Downloadbereich der Homepage hingewiesen. Dort können zu jedem Produkt alle verfügbaren Informationsmaterialien heruntergeladen werden.

 

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Tue, 03 Aug 2021 09:52:53 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/4/csm_WP-Broschuere_ce34f41cd0.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/4/csm_WP-Broschuere_2ef78149ea.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/user_upload/WP-Broschuere.jpg
news-32028 Ausbildung https://www.ikz.de/detail/news/detail/ausbildung-789a0c378d/ Thema: Wärmeverteilungsanlagen – Hydraulischer Abgleich  

 

 

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Tue, 03 Aug 2021 09:39:00 +0200
news-32096 Individualität am Waschplatz gefragt https://www.ikz.de/medien/ikz-haustechnik/heftarchiv/jahrgang-2021/ausgabe-10/news/detail/individualitaet-am-waschplatz-gefragt/ Keramik, Acryl & Co.: Designvielfalt & Farbpalette treffen den Wunsch der Kunden, aus einem Guss zu gestalten  

Der Waschtisch tritt in den Fokus der Individualisierung im privaten Bad. In die Auswahl der Badplaner gehören immer häufiger matte Farbtöne und farbige Armaturen, mit denen sich im Bad Akzente setzen lassen. Der folgende Beitrag gibt einen Überblick über Materialtrends und Individualisierung.

Artikel weiterlesen auf IKZ-select (BASIC-Inhalt, kostenfrei nach Registrierung)

 

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Tue, 03 Aug 2021 07:57:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/c/7/csm_HAUT_20210716_020_01_10_picture-0001_f4c98dca7f.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/c/7/csm_HAUT_20210716_020_01_10_picture-0001_73cbab281c.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/HAUT_20210716_020_01_10_picture-0001.jpg
news-32107 Radial versus Axial https://www.ikz.de/medien/ikz-klima/heftarchiv/jahrgang-2021/ausgabe-02/news/detail/radial-versus-axial/ Für RLT-Anlagen sind Radialventilatoren die bessere Wahl, sagt der Hersteller ebm-papst  

Bei Ventilatoren ist es nicht einfach zu entscheiden, welcher den besten Wirkungsgrad hat und mit größtmöglicher Energieeffizienz arbeitet. Die komplexen Strömungsmaschinen reagieren auf jede Veränderung in der Einbausituation, Drehzahlvariationen oder veränderte Druckverhältnisse. Für RLT-Geräte sind dennoch Radialventilatoren die bessere Wahl, sagt der Hersteller ebm-papst – und erläutert das wie folgt.

Der energetische Wirkungsgrad beschreibt per Definition das Verhältnis von nutzbarer zu aufgewandter Energie. Um ihn zu berechnen, werden die Einzelwirkungsgrade der verschiedenen Ventilator-Komponenten im Optimalpunkt meist einfach multipliziert. Allerdings ist nicht zu erwarten, dass alle Komponenten jeweils im Effizienzoptimum arbeiten, wenn sie zusammengebaut sind. Für wirklichkeitsnahe Informationen zur Effizienz muss die Ventilatoren-Einheit als Ganzes vermessen werden. Statt über Wirkungsgrad-Prozente sollte der Vergleich deshalb über die zu erwartende Leistungsaufnahme für eine definierte Luftförderaufgabe führen.

Prinzipiell können in raumlufttechnischen Geräten (RLT-Geräten) Radial- und Axialventilatoren eingesetzt werden. Axialventilatoren sind am effizientesten, wenn sie bei niedrigen Gegendrücken Luft ins Freie fördern, die Förderung ist achsparallel. Das Abströmverhalten eines Axialventilators ist sehr fokussiert, was bei der Beaufschlagung nachgeschalteter Filter oder Wärmetauscher nachteilig ist. Klassischerweise kommen Axialventilatoren eher bei Kälteanwendungen vor, also in Verdampfern, Verflüssigern, Kühltürmen und Kühlmöbel (z.B. im Supermarkt). Axialventilatoren kommen aber auch in der Lüftungstechnik z.B. in der Stalllüftung in der Landwirtschaft zum Einsatz – eben überall dort, wo sie bei niedrigen Gegendrücken Luft ins Freie fördern müssen.

Bei Radialventilatoren dagegen tritt die Luft überwiegend vom Mittelpunkt strahlenförmig nach außen aus. Radiale Laufräder reagieren auf Einflüsse auf der Zu- und Abströmseite per se weniger empfindlich als Axialventilatoren. Da Radialventilatoren einen Druckraum (Druckplenum) mit Luft beaufschlagen, ist die Anbindung an ein Kanalnetz quasi in alle Richtungen ohne größere Verluste möglich.

Es gibt Anwendungen, in denen beide Varianten eingesetzt werden, je nach Anforderung. Ein Beispiel dafür sind Wärmepumpen. Sie sind entweder für die Innen- oder für die Außenaufstellung konzipiert. Bei der Innenaufstellung wird die Außenluft über einen Kanal angesaugt und über einen weiteren wieder ausgeblasen. Für diesen Einsatzbereich bieten sich Radialventilatoren an, da sie sich bauartbedingt für höhere Druckanforderungen eignen. Dass sie sehr kompakt sind, kommt ebenfalls den im Innenraum aufgestellten Luft-Wasser-Wärmepumpen zugute, denn meist muss man hier mit dem zur Verfügung stehenden Platz haushalten. Bei der Außenaufstellung dagegen ist der Platzbedarf meist unproblematisch. Hier befindet sich der Verdampfer als abgesetzte Einheit im Außenbereich und eine Kältemittelleitung führt nach innen. In diesen Fällen werden hauptsächlich laufruhige Axialventilatoren eingesetzt.

Grundsätzlich schneiden Axialventilatoren bei der Betrachtung der Wechselwirkung mit dem Umfeld des Ventilators im eingebauten Zustand deutlich schlechter ab als Radialventilatoren. Messungen von ebm-papst haben gezeigt, dass auch die besten am Markt verfügbaren Axialventilatoren nicht die Gesamtwirkungsgrade, also die Effizienz, von Radialventilatoren erreichen. Für Axialventilatoren ebenfalls unerreichbar sind die niedrigen Geräuschwerte.

www.ebmpapst.com

 

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Tue, 03 Aug 2021 07:37:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/5/csm_IKZP_20210716_015_01_04_picture-0001_621d0cf01a.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/5/csm_IKZP_20210716_015_01_04_picture-0001_207ec44d21.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/IKZP_20210716_015_01_04_picture-0001.jpg
news-32050 ENVISYS: Software für Energieausweise nach GEG aktualisiert https://www.ikz.de/medien/ikz-haustechnik/heftarchiv/jahrgang-2021/ausgabe-10/news/detail/envisys-software-fuer-energieausweise-nach-geg-aktualisiert/ Seit Anfang Juni dieses Jahres ist die Energieberatersoftware „EVEBI“ von ENVISYS auf die Berechnungsgrundlagen gemäß GEG § 82 umgestellt. Neben einer erweiterten Daten­analyse zur Kühlung und zu Klimaanlagen enthält der Energieausweis nun auch Treibhausgas-Emissionen (CO2-Äquivalent).  

Während die Verbrauchskennwerte für Wohngebäude (Bekanntmachung der Berechnungsgrundlagen, 19. April) nach Herstellerangaben im Wesentlichen weiterhin gelten, wurden die für Nichtwohngebäude (Bekanntmachung, 3. Mai) grundlegend verändert. Aus den vormals 81 Gebäudekategorien gemäß Bauwerkszuordnungskatalog (BWZK) seien 52 neue Kategorien zusammengestellt worden. Jeder Kategorie seien Teilenergiekennwerte (TEK) für Heizung, Warmwasser, Lüftung, Beleuchtung, Sonstiges sowie Kühlung (Kälte, Hilfsenergie, Be- und Entfeuchtung) zugeordnet. Aus der Summe dieser TEK werde der Vergleichskennwert für Wärme und Strom ermittelt. ENVISYS weist auf die eigene Druckapplikation zur Generierung der Energieausweise als pdf-Datei hin, man sei so unabhängig von der vom Bund bereitgestellten Software.

ENVISYS GmbH & Co. KG, Prellerstr. 9, 99423 Weimar, Tel.: 03643 49527 - 10, info@envisys.de, www.envisys.de

 

 

 

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Tue, 03 Aug 2021 07:17:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/4/e/csm_54_ENVISYS_Maske_de3242944a.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/4/e/csm_54_ENVISYS_Maske_50be22da3b.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_21_10/54_ENVISYS_Maske.jpg
news-32027 Abgefragt https://www.ikz.de/detail/news/detail/abgefragt-53/  

 

 

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Mon, 02 Aug 2021 09:09:00 +0200
news-32076 Grundfos: Neue Generation der All-in-one-Mischkreislösung https://www.ikz.de/heizungstechnik/news/detail/grundfos-neue-generation-der-all-in-one-mischkreisloesung/ Grundfos hat eine neue Generation seiner Plug-and-Play-Mischkreislösung „Mixit“ vorgestellt. Die Lösung besteht aus der Nassläuferpumpe „Magna3“ und der Regeleinheit, in die alle für den Mischkreis erforderlichen Komponenten wie Ventile, Sensoren und Temperaturregler integriert sind.  

Laut Grundfos wurde sie hard- und softwareseitig grundlegend weiterentwickelt und optisch neu gestaltet. Eine geänderte Konstruktion des Ventils ermögliche ein kompakteres Einbaumaß, und das neu konstruierte Gehäuse des Stellantriebs erleichtere die Verkabelung. Ebenfalls neu ist ein integrierter Sensor zur Messung des Primärvolumenstroms und zusätzliche Ein-/Ausgänge, unter anderem ein RJ45-Eingang zur Verbindung mit der Cloud­überwachungslösung Grundfos „Building­Connect“ oder Ethernet-basierenden Feldbussystemen. „Durch das All-in-one-Konzept reduziert sich der Aufwand für Konstruktion, Installation und Inbetriebnahme von Mischkreisen um bis zu 50%“, hat Grundfos errechnet.
„Mixit“ kann sowohl als selbstständig arbeitende Mischkreislösung als auch GLT-geführt betrieben werden, und zwar als 2- bzw. 3-Wege-Ventil für Einspritz- und Beimischschaltungen in Heiz- und Kühlanwendungen. Typische Anwendungen sind Radiatoren- und Fußbodenheizungen sowie Konvektoren in Lüftungsanlagen. Eine Regelung für Kälteanwendungen soll bald folgen. Lieferbar ist die Regeleinheit in vier Nennweiten von DN 25 bis DN 50. Die Inbetriebnahme lässt sich per Smartphone mit der Grundfos GO ­Remote App durchführen. Über die App können per Aktivierungscode auch zusätzliche Funktionen und die Anbindung an die Leittechnik freigeschaltet werden, ohne dass dafür ein Eingriff in die Hardware nötig ist. Mit dem Upgrade-Paket „­Mixit Dynamic“ stehen ein druckunabhängiger Betrieb, eine Wärmemengenerfassung und verschiedene Begrenzungsfunktionen zur Verfügung. Das Upgrade „Mixit Connect“ schaltet die Feldbusintegration frei. Bereits in der Standardversion lässt sich der Betrieb mit der Cloudlösung Grundfos Building­Connect überwachen.

Grundfos GmbH, Schlüterstr. 33, 40699 Erkrath, Tel.: 0211 92969-0, infoservice@grundfos.de, www.grundfos.de

 

 

 

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Mon, 02 Aug 2021 09:09:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/2/a/csm_56_grundfos_pressebild_Mixit_38c8639e6d.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/2/a/csm_56_grundfos_pressebild_Mixit_e986c5c7e3.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_21_10/56_grundfos_pressebild_Mixit.jpg
news-31986 Optimales Betriebsklima https://www.ikz.de/detail/news/detail/optimales-betriebsklima/ Luftgekühlter Kaltwassersatz mit Scrollverdichter für R-32-Kältemittel  

Bei der Produktion und Prüfung von spezialisierten Hochstrom- und Hochspannungskomponenten fällt i.d.R. viel Abwärme an. Dies Bedarf eines permanenten und intensiven Kühlvorgangs. Das Rosenheimer Unternehmen Heinzinger electronic suchte deshalb im Rahmen einer betrieblichen Vergrößerung nach einer zeitgemäßen und zuverlässigen Lösung zur Kühlung einer neuen Produktionshalle. Zum Einsatz kommt ein luftgekühlter Kaltwassersatz mit Scrollverdichter, der erstmals mit dem klimaschonenden Kältemittel R-32 arbeitet. Im Vergleich zu Anlagen mit dem konventionellen Kältemittel R-410A verbessert R-32 die CO2-Bilanz um bis zu 68%.

Das Rosenheimer Unternehmen Heinzinger electronic GmbH entwickelt, fertigt und vertreibt mit gut 100 Beschäftigten Hochstrom- und Hochspannungsnetzgeräte für verschiedene Branchen weltweit. Dazu zählen u. a. Leistungskomponenten der Elektromobilität, Hochvolt-Batterien im EV- und HEV-Bereich sowie Bauteile zur Hochspannungsprüfung für Spannungen bis 300 000 Volt oder zur Steuerung und Ablenkung von Teilchenstrahlen durch Beschleuniger und Magnete.

Da die Produktion und die Prüfstände für solche Komponenten und Geräte viel Wärme erzeugen, müssen die Arbeitsbereiche bei Heinzinger zuverlässig klimatisiert werden. Als sich das Unternehmen 2019 zu einer Erweiterung der Produktion entschied, übernahm man eine 2350 m2 große Halle, die kernsaniert wurde. Vor dem Hintergrund, dass die Prüffelder in dem Unternehmen mit einem offenen Wasserkreis gekühlt werden müssen, war eine entsprechende Standardlösung nicht einfach zu finden. Zudem sind Umweltbewusstsein und Folgenabschätzung wichtige Bestandteile der Unternehmensphilosophie, sodass eine energieeffiziente und umweltfreundliche Klimatisierungslösung von Anfang an im Fokus stand.

Scroll-Kaltwassersätze

„Die Aufgabenstellung der Heinzinger electronic GmbH an uns war also relativ komplex. Ich setzte mich deshalb umgehend mit dem für mich zuständigen Mitarbeiter bei Daikin in Verbindung“, erklärt Magnus Höß, Geschäftsführer von Höß Kälte-Klimatechnik aus Bad Feilnbach. „Gemeinsam erarbeiteten wir ein schlüssiges Konzept, welches wir unserem Auftraggeber vorgestellt haben.“ Bei Anwendungen mit offenen Wasserkreisläufen ist aufgrund von Wasserqualität und externen Einflüssen eine enge Absprache zwischen allen Beteiligten notwendig. Dazu erklärt Vladimir Kamyshanskiy, Fachberater Kaltwassersysteme bei Daikin: „Bei Heinzinger wurde eine auf den Kunden angepasste Lösung umgesetzt, die höchstmögliche Flexibilität und Betriebssicherheit bietet.“ Aufgrund der genannten Anforderungen wurde der Systemaufbau von Höß Kälte-Klimatechnik in Zusammenarbeit mit Daikin so vorgeschlagen, dass er zum einen genau auf die Anforderungen des Kunden ausgelegt ist, zum anderem jederzeit Eingriffe bzw. Anpassungen in der Regelung möglich macht. Im Mittelpunkt steht dabei ein Daikin Kaltwassersatz. Mit mehr als 150 verschiedenen Ausstattungsoptionen lassen sich diese Kaltwassersätze speziell auf die konkrete Anwendung, das Umfeld und die Anforderungen auswählen. „Im konkreten Fall wurde ein luftgekühlter Scroll-Kaltwassersatz der Baureihe ‚EWAT-B-XR‘ gewählt, der sich durch einen hohen Wirkungsgrad bei reduziertem Schalldruckpegel auszeichnet. Zudem war es der erste luftgekühlte Kaltwassersatz mit Scrollverdichter auf dem Markt, der mit dem klimafreundlichen Kältemittel R-32 arbeitet“, hebt Kamyshanskiy hervor.

Kältemittel mit positiver Ökobilanz und geringen CO2-Emissionen

Das Kältemittel R-32 weist ein Global Warming Potenzial (GWP) von 675 auf und besitzt damit ein um 68% niedrigeres Treibhauspotenzial als das marktübliche Kältemittel R-410A mit einem GWP von 2088. „Aufgrund seiner günstigen Sicherheitsklassifikation bezüglich der Brennbarkeit – das Kältemittel R-32 ist in Kategorie A2L nach ISO 817 eingestuft – eignet es sich für viele Anwendungsbereiche, so auch für Kaltwassersysteme“, betont Kamyshanskiy. „Weitere klimaschonende Vorteile von R-32 sind, dass es dank standardmäßigem Micro-Channel-Verflüssiger eine Reduzierung der Kältemittelfüllmenge um 10% ermöglicht und ein Reinstoff-Kältemittel ist, welches problemlos gehandhabt und auch recycelt werden kann.“

Energieeffizienz ermöglicht deutliche Einsparungen

Die Firma Höß Kälte-Klimatechnik führte die komplette Montage inklusive der Verrohrung in V2A DN65 durch. Auch die Koordination der Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik und Elektrotechnik für die Stromzuleitung wurde von Höß Kälte-Klimatechnik übernommen. „Die Firma Heinzinger legte bei der Auswahl der neuen Klimatisierungstechnik großen Wert auf Energieeffizienz,“ so Magnus Höß. „Der gewählte Daikin Kaltwassersatz mit R-32 hat hier alle Erwartungen auf Kundenseite bestens erfüllt. In Kombination mit einem Freikühler der Firma Güntner ist dies für uns die beste und sinnvollste Lösung für diesen anspruchsvollen Einsatzbereich.“ Durch das relativ hohe Niveau der Rücklauftemperaturen wurde dem Kunden vorgeschlagen, den Freikühler sehr großzügig zu dimensionieren (in diesem Fall mit 5K). So kann ein sehr hoher Anteil der Leistung über das ganze Jahr mit dem Freikühler abgedeckt bzw. der Rücklauf „vorgekühlt“ werden. In der Praxis hat sich gezeigt, dass Heinzinger den Kaltwassersatz ab einer Außentemperatur von 15 °C nicht mehr braucht.

„Weil der Kunde mit der Lösung in der neuen, kernsanierten Produktionshalle hochzufrieden ist, hat er inzwischen auch die Räume mit Prüfständen im Bestandsgebäude mit einem baugleichen Kaltwassersatz von Daikin ausgestattet. Denn die im 1400 m2 großen Bestandgebäude bisher eingebaute störanfällige Altanlage zur Klimatisierung aus einem einfachen Verflüssigungssatz mit Plattenwärmetauscher (PWT) und ohne Freikühler sollte gegen eine neue zeitgemäße Kühllösung ersetzt werden. Und so fasst Thomas Staber, Leiter Engineering & CAD + Projektleiter Betriebserweiterung bei Heinzinger, zusammen: „Wir sind sehr zufrieden. Von der Planung und Umsetzung mit der Firma Höß Kälte-Klimatechnik bis zur Inbetriebnahme des Daikin Systems hat alles wunderbar geklappt.“

 

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Mon, 02 Aug 2021 07:47:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/d/6/csm_HAUT_20210618_038_01_09_picture-0001_5dac3baea9.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/d/6/csm_HAUT_20210618_038_01_09_picture-0001_6b070722ab.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/HAUT_20210618_038_01_09_picture-0001.jpg
news-32108 Sanierungsbeihilfen https://www.ikz.de/medien/ikz-klima/heftarchiv/jahrgang-2021/ausgabe-02/news/detail/sanierungsbeihilfen/ Förderprogramme für die Erstellung und Sanierung von raumlufttechnischen Anlagen haben Konjunktur  

Die Corona-Pandemie hat der Bedeutung der maschinellen Lüftung für Gebäude einen deutlichen Schub verpasst. Doch unabhängig davon gibt es für die Erstellung und Sanierung von raumlufttechnischen Anlagen seit jeher eine Vielzahl von Förderprogrammen. Wir stellen einige davon vor.

Eines vorweg: Angesichts der Vielzahl an Förderungen und -voraussetzungen ist eine umfängliche Darstellung des Themas im Rahmen eines redaktionellen Artikels kaum möglich. Zudem ist die Fördermittellandschaft ständigen Wechseln und Anpassungen unterworfen. Es gilt stets, sich aktuell zu informieren, wie der Stand des Programms ist und welche Fördervoraussetzungen bestehen.

Energieeffizienz in der Wirtschaft (BAFA)

Dieses Programm beinhaltet insgesamt 4 Module. Im Modul 1 werden hocheffiziente Anlagen oder Aggregate gefördert, beispielsweise Ventilatoren oder Motoren. Modul 3 fördert den Einsatz von Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, Sensorik und Energiemanagement-Software, Modul 4 die energetische Optimierung von Anlagen und Prozessen. Das können Maßnahmen an Anlagen zur Wärmeversorgung, Kühlung und Belüftung sein, wenn diese überwiegend direkt für Produktionsprozesse eingesetzt werden

Kälte- und Klimaanlagen (BAFA)

Gefördert werden u. a. stationäre Kälte- und Klimaanlagen, die mit nicht-halogenierten Kältemitteln betrieben werden, wenn diese neu errichtet bzw. neu installiert werden oder die Kälteerzeugungseinheit neu erstellt wird, jedoch das Kühlmittelsystem (Wasser-, Sole-, Luftverteilsystem) bestehen bleibt. Auch ergänzende Komponenten wie beispielsweise Wärmepumpen oder Wärme- und Kältespeicher sind förderfähig, wenn sie den klimaschützenden Betrieb des Gesamtsystems zusätzlich verstärken.

KWK Wärme- und Kältespeicher bis 50 m3 (BAFA)

Der Name ist Programm. Neue Speicher erhalten nach dem Kraft -Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) eine investive Förderung, den sogenannten KWK-Zuschlag. Wichtig dabei: Die Wärme bzw. Kälte des Speichers muss zu mehr als 50 % aus KW(K)K-Anlagen stammen, die an das Netz für die allgemeine Versorgung angeschlossen sind und in dieses Netz einspeisen können.

Wärme- und Kältenetze (BAFA)

Neben der vorgenannten Förderung von Wärme- und Kältespeichern sieht das KWKG eine investive Förderung für Wärme- und Kältenetze vor.

Raumlufttechnische Anlagen (Projektträger Jülich | Forschungszentrum Jülich)

Gefördert werden im Rahmen des Programms:

  • Die Sanierung von raumlufttechnischen Anlagen und deren Komponenten in Nicht-Wohngebäuden.
  • Die Nachrüstung von raumlufttechnischen Anlagen in Schulen und Kindertagesstätten im Rahmen einer Grundsanierung.

Rechenzentren (Projektträger Jülich | Forschungszentrum Jülich)

Gefördert werden Investitionen und Optimierungsdienstleistungen, die die Energie- und Ressourceneffizienz eines Rechenzentrums deutlich erhöhen. Darunter fällt auch der Ersatz von Hardwarekomponenten wie Kälteanlagen oder Kühlsysteme.

Förderung für Neubau stationärer Anlagen in Kitas und Schulen (BAFA)

Die Bundesförderung Corona-gerechte stationäre Raumlufttechnische Anlagen wurde inzwischen zum zweiten Mal novelliert. Sie gilt für den Neubau stationärer Anlagen ebenso wie für die Um- und Aufrüstung stationärer RLT-Anlagen. Gefördert werden Maßnahmen, die das Infektionsrisiko ausgehend von potenziell virusbeladenen Partikeln durch unzureichende Lüftung in geschlossenen Räumen senken. Seit Juni dieses Jahres können auch Anträge für den Neueinbau von RLT-Anlagen für Einrichtungen für Kinder unter 12 Jahren gestellt werden.

Schlussbemerkung

Soweit unsere kompakte Übersicht. Bundesförderungen für Energieberatungen oder zur Sicherung der Bauqualität haben wir nicht aufgeführt, ebenso fehlen die KfW-/BEG-Programme zum energieeffizienten Sanieren oder Bauen. Dort werden u. a. der Einbau/Austausch oder die Optimierung von raumluft-und klimatechnischen Anlagen (z. B. Ventilatoren) inklusive Wärme-/Kälterückgewinnung und Abwärmenutzung oder Anlagen zur Kontrollierten Wohnungslüftung (KWL) gefördert.

Tipp der Redaktion

Eine gute Grundlage für die Fördermittel-Recherche bietet das Fachinstitut Gebäude-Klima mit seiner Fördermitteldatenbank unter www.fgk.de in der Rubrik „Links und Infos“.

 

 

 

 

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Mon, 02 Aug 2021 07:37:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/2/6/csm_IKZP_20210716_016_01_04_picture-0001_1db5f4d3b4.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/2/6/csm_IKZP_20210716_016_01_04_picture-0001_e7e37ce33a.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/IKZP_20210716_016_01_04_picture-0001.jpg
news-32067 Systemair: Neue Brandschutzklappe in Kurzbauform https://www.ikz.de/medien/ikz-fachplaner/heftarchiv/jahrgang-2021/ausgabe-07/news/detail/systemair-neue-brandschutzklappe-in-kurzbauform/ Mit der „F-B90“ stellt Systemair eine eckige Brandschutzklappe vor, die komplett in der Wand bzw. Decke verschwindet. Ihre Bautiefe misst nur 140 mm, „wodurch ein Klappenüberstand verhindert und mehr Platz für Fluchtwege geschaffen wird“. Ihre Maße: zwischen 200 bis 800 mm in der Breite und 375 bis 1000 mm in der Höhe.  

Die „F-B90“ ist brandschutztechnisch nach DIN EN 1366-2 geprüft und nach DIN EN 13501-3 klassifiziert. Sie kann liegend sowie stehend in Wand und ­Decke im Nass- und Trockenbau installiert werden. Die Auslöseeinrichtung gibt es sowohl in der mechanischen wie auch in der Federrücklaufvariante. In Verbindung mit einem integrierten Rauchmelder und zwei Schutzgittern findet die „F-B90“ auch als Überströmklappe Verwendung.

Systemair GmbH, Seehöfer Str. 45, 97944 Boxberg-Windischbuch, Tel.: 07930 9272-0, info@systemair.de, www.systemair.de

 

 

 

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Mon, 02 Aug 2021 07:17:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/3/csm_33_Systemair_f02a257457.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/3/csm_33_Systemair_ff97d75f26.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Fachplaner/FP_21_07/33_Systemair.jpg
news-32054 Steuerfreie (Corona-)Sonderzahlung für Beschäftigte – Auszahlungsfrist bis 31. März 2022 verlängert https://www.ikz.de/medien/ikz-haustechnik/heftarchiv/jahrgang-2021/ausgabe-10/news/detail/steuerfreie-corona-sonderzahlung-fuer-beschaeftigte-auszahlungsfrist-bis-31-maerz-2022-verlaengert/ Arbeitgeber können ihren Arbeitnehmern aufgrund der Corona-Krise Beihilfen und Unterstützungen bis zu einem Betrag von 1500 Euro steuer- und abgabenfrei gewähren. Diese Möglichkeit würde (eigentlich) am 30. Juni 2021 auslaufen.  

Jetzt aber gilt: Der Bundesrat hat der Verlängerung der Frist für die Steuerfreiheit dieser Leistung bis zum 31. März 2022 zugestimmt. Die dafür notwendige Änderung des § 3 Nummer 11a des Einkommensteuergesetzes erfolgt im Rahmen des Abzugsteuerentlastungsmodernisierungsgesetzes. Der steuerfreie Betrag von maximal 1500 Euro bleibt in der Höhe unverändert. Es wird lediglich der Zeitraum für die Auszahlung des Betrages oder eines noch nicht ausgeschöpften Teilbetrages gestreckt.
Wichtiger Hinweis: Die sozialversicherungsrechtliche Beitragsfreiheit dieser Sonderzahlung ist nicht im Corona-Steuerhilfegesetz geregelt. Sie ergibt sich aus § 1 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 der Sozialversicherungsentgeltverordnung (Quelle: www.vbw-bayern).

 

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Sun, 01 Aug 2021 06:46:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/c/8/csm_Steuern_41_24e8c8dccd.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Bilder/News/Steuern_41.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Bilder/News/Steuern_41.jpg
news-32055 Innovationen in Material, Effizienz und Vernetzbarkeit ausgezeichnet https://www.ikz.de/medien/ikz-haustechnik/heftarchiv/jahrgang-2021/ausgabe-10/news/detail/innovationen-in-material-effizienz-und-vernetzbarkeit-ausgezeichnet/ Für den German Innovation Award 2021 waren 680 Einreichungen deutscher und internationaler namhafter Unternehmen zugelassen. Die Produkte werden zur Bewertung den Segmenten „­Business to Business“ oder „Business to ­Consumer“ und darunter einer Kategorie zugeordnet. In jeder Kategorie werden eine, höchstens zwei Gold- sowie i.d.R. zehn „Winner“-Auszeichnungen vergeben.  

Zu den Winnern in der Kategorie „Excellence in Business to ­Business – ­Building & Elements“ gehört z.B. die vernetzungsfähige, elektronische Küchenarmatur „­GRANDIS E“ von Schell Armaturen, ein Einhebelmischer mit berührungsloser Infrarot-Bedienung und vorab programmierbaren Stagnationsspülungen bei Nutzungsunterbrechung.

Eine der zwei Gold-Auszeichnungen in der Kategorie „Excellence in Business to Customer – Heating and Bathroom“ erhielt „Pulsify“, eine neue Duscharmaturenlinie von Hansgrohe mit drei Strahlarten „PowderRain“, „IntenseRain“ und „Massagestrahl“. Die Jury hob dabei u.a. hervor, dass „PowderRain“ mit ultrafeinen Tröpfchen den Wasserverbrauch um bis zu 60% senke.

Ein Winner in der Kategorie „Excellence in Business to Business – Materials & Surfaces“ ist die neuartige Glasbeschichtung „IR SuperMax“ von Schott. So beschichtet, reflektiert z.B. die Feuersichtscheibe „ROBAX“ aus Glaskeramik nach Hersteller­angaben deutlich mehr Wärme in den Innenraum des Ofens als eine unbeschichtete Scheibe. Im Ergebnis würden sich höhere Temperaturen im Brennraum sowie eine effizientere Verbrennung zeigen.

www.german-innovation-award.de

 

 

 

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Sat, 31 Jul 2021 08:08:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/d/c/csm_52_gia-Hansgrohe_db3941043d.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/d/c/csm_52_gia-Hansgrohe_50f646322a.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_21_10/52_gia-Hansgrohe.jpg
news-32075 RMBH: Deckenstrahlplatten aus dem Baukasten https://www.ikz.de/heizungstechnik/news/detail/rmbh-deckenstrahlplatten-aus-dem-baukasten/ Angesagter Treffpunkt in Schwäbisch Gmünd ist die „Bassano Bar“. Für die Beheizung wurden „KSP-to-go“-Deckenstrahlplatten eingesetzt. „Denn die Decke bietet Platz für Installationen, die ansonsten in Boden oder Wand untergebracht werden müssten“, verdeutlicht das Unternehmen RMBH. Dieses im Baukastenprinzip aufgebaute System sieht der Anbieter RMBH als prädestinierte Lösung gerade für kleine Objekte.  

Die passende, vorkonfektionierte Paketlösung lässt sich anhand der Raumgröße und -höhe, der Vor- und Rücklauftemperatur, der Heiz­leistung sowie der gewünschten Raumtemperatur ermitteln. Für die Bassano Bar wurden fünf Platten von 600 mm Breite in Längen zwischen 2 und 3 m eingesetzt. Sie wurden zu einer Dreier- und einer Zweier-Kombination verbunden.
Die „KSP-to-go“-Deckenstrahlplatten können optional um eine seitliche LED-­Beleuchtung ergänzt werden.

RMBH GmbH, Steinweg 3-5, 91567 Herrieden, Tel.: 09825 203829-0, info@rmbh.de, www.ksp2go.com

 

 

 

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Fri, 30 Jul 2021 09:09:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/6/csm_56_RmbH-KSP0121_Bassano-Bar_78739d9fea.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/6/csm_56_RmbH-KSP0121_Bassano-Bar_b12a1f1209.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_21_10/56_RmbH-KSP0121_Bassano-Bar.jpg
news-31996 Bodenabläufe für sichere Schwimmbadentwässerung https://www.ikz.de/medien/ikz-fachplaner/heftarchiv/jahrgang-2021/ausgabe-06/news/detail/bodenablaeufe-fuer-sichere-schwimmbadentwaesserung/ Universell einsetzbarer Verbundwerkstoff erfüllt alle Anforderungen des Hallen- und Freibads Nautiland  

Das Würzburger Schwimmbad Nautiland wurde 2019 als Neubau eröffnet. Um die Anforderungen einer sicheren Entwässerungstechnik zu erfüllen, wurden Bodenabläufe aus dem Verbundwerkstoff Ecoguss eingesetzt.

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Fri, 30 Jul 2021 07:47:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/e/7/csm_IKZF_20210618_028_01_06_picture-0001_f141ca62b2.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/e/7/csm_IKZF_20210618_028_01_06_picture-0001_88690a06f0.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/IKZF_20210618_028_01_06_picture-0001.jpg
news-32109 Geschäftsindividuelle Klimatisierung https://www.ikz.de/medien/ikz-klima/heftarchiv/jahrgang-2021/ausgabe-02/news/detail/geschaeftsindividuelle-klimatisierung/ Shoppingcenter „Intro Bergheim“: 22 Einzelhandelseinheiten mit Wärmepumpen und Lüftungssystemen zur dezentralen Klimatisierung ausgestattet  

Beim Neubau des Shoppingcenters „Intro Bergheim“ mit 22 Einzelhandelseinheiten im Zentrum von Bergheim bei Köln standen die individuellen Anforderungen an den Klimakomfort sowie ein möglichst energieeffizienter Betrieb der Gebäudetechnik im Mittelpunkt. Um den individuellen Wünschen der Mieter hinsichtlich Klimatisierung gerecht werden zu können, setzte man beim in dem Einkaufszentrum auf ein Gesamtkonzept auf Basis von Wärmepumpentechnologie in Kombination mit Lüftungssystemen zur dezentralen Klimatisierung und Belüftung.

Ende 2019 wurde im Zentrum der Kreisstadt Bergheim in der Kölner Region mit dem „Intro Bergheim“ ein modernes Einzelhandelszentrum mit etwa 19 500 m2 Handels- und Gewerbefläche eröffnet. Wo sich früher der örtliche Busbahnhof befand, ergänzt nun ein attraktives Shoppingcenter mit abwechslungsreichem Angebot aus Handel und Gastronomie das Stadtbild. Zu den Mietern gehören die Lebensmittelmärkte Aldi und HIT, der Elektronikfachmarkt Expert sowie verschiedene kleinerer Einzelhandelsgeschäfte und Gastronomie. Der Busbahnhof wurde in das Center integriert.

Herausforderung: unterschiedliche Mieter-Ansprüche

Bei der Planung des „Intro Bergheim“ wurde das Gewerk der Klimatechnik bereits frühzeitig berücksichtigt. Neben hocheffizienter HLK-Technik wurde großer Wert auf die Einhaltung aller gesetzlichen Bestimmungen zur Energieeinsparverordnung (EnEV) hinsichtlich der COP-Werte der Gebäudetechnik gelegt. Ebenso wichtig waren niedrige Schalldruckwerte, da sich das Einkaufszentrum in einem Wohngebiet befindet und die Gebäudetechnik entsprechend leise betrieben werden muss. Die große Herausforderung bestand darin, die unterschiedlichen Planungswünsche und Vorgaben der Mieter in der laufenden Ausführungsphase unter einen sprichwörtlichen „Hut“ zu bringen.

Die Osnabrücker Niederlassung der Zimmer & Hälbig GmbH hat die komplette technische Gebäudeausrüstung für Heizung, Lüftung und Klimatisierung geplant und installiert. Das Unternehmen ist mit über 190 Beschäftigten an vier Standorten in Deutschland planendes und ausführendes TGA Unternehmen zugleich. Zimmer & Hälbig hat sich auf die Realisierung von sogenannten 360°-TGA-Konzepten spezialisiert. Bei dem Projekt in Bergheim haben sich die TGA-Profis dabei für die Systemtechnik von Daikin entschieden. „Unser Ansatz bei Zimmer & Hälbig ist, unseren Kunden maßgeschneiderte TGA-Konzepte mit einem Systempartner zu liefern. Wir übernehmen dazu die Planung, Installation und Wartung und decken so das gesamte Spektrum der Gebäudetechnik ab“, erklärt Carsten Elixmann, Niederlassungsleiter Osnabrück bei der Zimmer & Hälbig GmbH.

Daikin kann mit seinem breiten Produktportfolio bis zu 90 % der technischen Gebäudeausrüstung abdecken. Heizung, Klimatisierung, Lüftung sowie die gesamte Systemsteuerung kommen so aus einer Hand, sind aufeinander abgestimmt. Marcel Wünning, Projektleiter Kälte- Klimasystemtechnik bei der Zimmer & Hälbig GmbH, ergänzt: „Weitere Argumente für Daikin waren die seit Jahren sehr gute Zusammenarbeit, die intuitive und kundenfreundliche Bedienbarkeit und sichere Funktionalität der Daikin Lösungen sowie der freundliche und kompetente Kundenservice“.

Kundenindividuelle Konfigurationen

Aufgrund der Rahmenbedingungen entschied sich Zimmer & Hälbig für den Einsatz von Wärmepumpensystemen, die gleichzeitig heizen und kühlen. Wegen der eingeschränkten Platzverhältnisse wurden sämtliche Außengeräte auf dem Parkdeck über dem Shoppingcenter untergebracht. Für die großen Verkaufsflächen des „Intro Bergheim“ wurden gemeinsam mit den Mietern jeweils individuelle Klimakonzepte erstellt, die den unterschiedlichen Anforderungen der Gebäudenutzer entgegenkamen. So hat ein Elektrofachmarkt selbstverständlich andere Anforderungen an Klimatisierung als die Lebensmittelmärkte Aldi und HIT.

Daikin bietet Gewerbekunden sogenannte Plug & Play-Komplettpakete, d.h. sofort einsatzbereite Kombinationen aus Wärmepumpen („VRV“ Technologie oder „ERQ“-Verflüssigungssätze) zum Heizen und Kühlen mit Daikin Lüftungsgeräten. Dies bietet nach eigenem Bekunden des Herstellers ganzjährig einen hohen Effizienz- sowie Komfortgewinn und erleichtert und verkürzt die Montage. Gewerbegebäude wie das „Intro Bergheim“ werden häufig im Kühlmodus betrieben, obwohl die Außenluft zu kalt ist, um unaufbereitet nach innen geleitet zu werden. In diesem Fall wird die Wärme der Abluft aus den Verkaufsräumen dazu verwendet, die einströmende kalte Außenluft vorzutemperieren. Kalte bzw. warme Außenluft wird mithilfe von Rotationswärmeübertragern in den Lüftungsgeräten vorkonditioniert. Da Wärmerückgewinnung jedoch nicht immer genügt, um die gewünschte Raumtemperatur zu erreichen, wird eine zusätzliche Heiz- bzw. Kühlquelle benötigt. Hier bieten Wärmepumpen von Daikin eine energieeffiziente Lösung: Die Wärmepumpe versorgt sowohl das Register im Lüftungsgerät, welches die Außenluft weiter aufheizt oder abkühlt, als auch die Innengeräte in den Einzelhandelsfilialen und Büros. Marcel Wünning, Projektleiter Kälte-Klimasystemtechnik bei Zimmer & Hälbig, erläutert: „Wärmepumpen- und Lüftungstechnologie aus einer Hand zu beziehen, hat nicht nur die Kosten gesenkt, sondern garantiert auch die reibungslose und sichere Kommunikation beider Systeme“.

Flexible Umplanung dank dezentralem Klimatisierungskonzept

Während der laufenden Bauphase gab es einen Mieterwechsel, der eine Umplanung nötig machte. Durch das dezentrale Klimatisierungskonzept war eine flexible Umplanung kein Problem. „Auch in Zukunft stellen Mieterwechsel oder Umnutzungen die Haustechnik kaum vor Probleme, denn mit der Wärmepumpentechnologie kann jede Etage eines Gebäudes dezentral und voll funktionsfähig geplant werden. So kann auf die unterschiedlichen Anforderungen zukünftiger Mieter flexibel eingegangen werden. Die Immobilie wird bei einem Verkauf oder bei einer anderweitigen Nutzung ohne großen zusätzlichen Aufwand für Umbauten problemlos drittverwendbar“, hebt Daikin hervor.

Beispiele der Umsetzung

Die Aldi-Filiale im „Intro Bergheim“ hat eine Verkaufsfläche von 1200 m2. Durch die Kombination aus einem kompakten Inverter-geregelten Daikin „ERQ“-Verflüssigungssatz mit R-410A für den Mono-Betrieb mit einem Daikin Lüftungsgerät für einen Luftvolumenstrom von 6600 m3/h wird das Geschäft klimatisiert bzw. belüftet. Das System kann dabei flexibel auf sich ändernde Lasten reagieren und an die Bedürfnisse des Mieters angepasst werden. Die den Verkaufsräumen angeschlossenen Büro- und Personalräume werden durch ein Split-Klimagerät mit 6 kW Kälteleistung klimatisiert, das sich durch einen niedrigen Geräuschpegel und geringen Energieverbrauch auszeichnet. Als Innengerät kommt ein Daikin Deckengerät zum Einsatz, das sich durch elegantes Design auszeichnet, da die komplette Lamelle in die Decke integriert ist.

Die HIT-Filiale mit einer Grundfläche von ca. 3000 m2 ist die größte Einzelhandelsfläche im Einkaufszentrum. Auch hier kommt ein Inverter-geregelte „ERQ“-Verflüssigungssatz mit dem Kältemittel R-410A mit einer Kälteleistung von 12 kW sowie eine VRV Wärmepumpe mit einer Kälteleistung von 65 kW zum Einsatz. Sie sind mit einem Daikin Lüftungsgerät kombiniert, das einen Luftvolumenstrom von 25 700 m3/h aufbereitet. Der Verkaufsraum der HIT-Filiale wird von 15 Daikin Deckenkassetten klimatisiert, zwei weitere Innengeräte sind im Verkaufsbereich für Obst und Gemüse montiert. Mit nur 245 mm Höhe ist das Deckengerät das schlankste seiner Klasse, selbst schmale Zwischendecken sind so meist kein Problem. Um eine voreingestellte Temperatur sicher einzuhalten, kann das Gerät automatisch zwischen Kühl- oder Heizbetrieb wechseln. Es kann aber auch nur zum Lüften eingesetzt werden, ohne die Raumtemperatur zu verändern. Die Büro- und Personalräume bei HIT werden mit einer Split-Klimaanlage mit dem Kältemittel R-32 und 2,4KW Kälteleistung klimatisiert.

Beim Expert Elektronikfachmarkt mit einer Verkaufsfläche von 1450 m2 kommt die „VRV IV+ Heat Recovery“ mit 80 kW Kälteleistung und einer Heizleistung von 91 kW zum Einsatz. Das System „VRV IV+“ arbeitet mit integrierter Wärmerückgewinnung im 3-Leiter-System, wodurch zu Kühlzwecken entzogene Energie an anderer Stelle als Heizenergie genutzt werden kann. „VRV IV+ Heat Recovery“ kann beide Betriebsarten Kühlen und Heizen gleichzeitig zur Verfügung stellen. Die Einheit wurde in der Expert Filiale mit einem modularen Lüftungsgerät zur Aufbereitung eines Luftvolumens von 14 400 m3/h kombiniert. Im Verkaufsraum sorgen 22 Deckenkassettengeräte für die Klimatisierung. Sie eignen sich für große Räume ohne Zwischendecke mit bis zu 3,5 m Höhe.

Öffentliche Bereiche

Die weiteren öffentlich zugänglichen Bereiche des Einkaufszentrums werden durch zwei invertergeregelte Kaltwassersätze mit einer Heizleistung von jeweils 114 kW klimatisiert. Für entsprechende Kühlung sorgt ein luftgekühlter Multi-Scroll-Kaltwassersatz mit einer Kälteleistung von 138 kW.

Auch vier weitere invertergeregelte „ERQ“ in Kombination mit einem Daikin Lüftungsgerät mit einem Luftvolumenstrom von 31 200 m3/h sorgen für die Klimatisierung und Belüftung der öffentlichen Flächen und Gewerberäume der Mall. Neben hoher Effizienz gewährleisten sie eine schnelle Reaktion auf sich ändernde Lasten, die in den öffentlichen Bereichen vor allem durch die sehr unterschiedliche und Uhrzeit abhängige Frequentierung mit Kunden entstehen. Auch in saisonalen Übergangszeiten reagiert die Anlage rasch auf Temperaturschwankungen und garantiert so ein komfortables Wohlfühlklima.

Energiemanagement

Daikin bietet ein Regelungs-Management der kompletten Haustechnik, das nicht nur eigene Systeme, sondern auch Geräte anderer Anbieter integriert. Durch automatisches Ansteuern der einzelnen Innengeräte oder Ladenbereiche per Fernbedienung sowie einer Plug-&-Play-Verbindung zwischen Wärmepumpen und Lüftungsgeräten lassen sich sämtliche Systeme dezentral und individuell regeln.

Bilder: Daikin

www.daikin.de

 

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Fri, 30 Jul 2021 07:37:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/c/csm_IKZP_20210716_018_01_04_picture-0001_035d047b28.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/c/csm_IKZP_20210716_018_01_04_picture-0001_edc8cd6b97.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/IKZP_20210716_018_01_04_picture-0001.jpg
news-32065 Vallox: Lüftungsgerät mit WRG für den nachträglichen Einbau https://www.ikz.de/klima-lueftungstechnik/news/detail/vallox-lueftungsgeraet-mit-wrg-fuer-den-nachtraeglichen-einbau/ Vallox bringt mit dem „airDIRECT 750 CC“ ein neues Lüftungsgerät mit Wärmerückgewinnung auf den Markt, „das den nachträglichen Einbau so leicht macht wie noch nie“. Ausgestattet mit CO2-Sensor und Filter für Pollen, Keime, Staub und Schmutz sieht das Unternehmen den bevorzugten Einsatzbereich in der Nachrüstung von Klassenzimmern, Büros, Konferenz- und Praxisräumen.  

Idealerweise haben die Räume eine Höhe von mindestens 2,5 m. Das Lüftungsgerät mit einer Wärmerückgewinnungsquote von bis zu 93% wird an der Außenwand aufgestellt. Zwei Mauerdurchführungen werden für die Außen- und Fortluft benötigt. Bernhard Fritzsche, Geschäftsführer von Vallox, erläutert: „Mit seiner hohen Luftleistung von 770 m3/h vereint es die Vorteile zentraler und dezentraler Lüftungslösungen in einem Gerät, aber es bedarf keiner aufwendigen Peripherieverlegung in Boden oder Decke.“

Vallox GmbH, Von-Eichendorff-Str. 59 a, 86911 Dießen, Tel.: 08807 9466-0, info@vallox.de, www.vallox.de

 

 

 

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Fri, 30 Jul 2021 07:07:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/9/3/csm_34_Vallox_786f69980b.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/9/3/csm_34_Vallox_f70f554b67.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Fachplaner/FP_21_07/34_Vallox.jpg
news-32126 Temperaturbegrenzer bietet Sicherheit https://www.ikz.de/detail/news/detail/temperaturbegrenzer-bietet-sicherheit/  

Armaturenhersteller Kludi bietet 17 Modelle seiner Thermostatarmaturen für Wanne oder Dusche mit einem Temperaturbegrenzer an. Wird er eingebaut, kann das Wasser nie heißer als 43 oC werden, 5 oC über der Temperaturgrenze des Heißwassersperrknopfs. Selbst wenn ein Nutzer diesen aus Versehen gelöst hat, seien Verletzungen ausgeschlossen. Die Lösung biete besondere Sicherheit, z.B. in der Pflege, in Hotels oder an Armaturen, die von Kindern genutzt werden, so Kludi. Bei den 17 Modellen ist der Temperaturbegrenzer standardmäßig im Lieferumfang enthalten. Er lässt sich nach Herstellerangaben mit wenigen Handgriffen einbauen.

www.kludi.com

 

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Thu, 29 Jul 2021 14:15:19 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/9/csm_210728_KLUDI-Flashlight_Thermostat-Temperaturbegrenzer_02_921846dfec.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/9/csm_210728_KLUDI-Flashlight_Thermostat-Temperaturbegrenzer_02_b7e1ffa998.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/user_upload/210728_KLUDI-Flashlight_Thermostat-Temperaturbegrenzer_02.jpg
news-32125 Reinigen, desinfizieren, austauschen https://www.ikz.de/detail/news/detail/reinigen-desinfizieren-austauschen/ Hinweise und Empfehlungen zur Beseitigung von Flutschäden an Trinkwasser- und Heizungsinstallationen  

Die heftigen Regenfälle und die damit einhergegangenen Überflutungen im Juli haben zahlreiche Menschenleben gefordert sowie Gebäude und mancherorts die Infrastruktur teilweise oder ganz zerstört. Die Beseitigung der Schäden wird noch Wochen oder Monate dauern. Mitunter sind Chemikalien oder mit Abwässern belastetes Wasser in die Trinkwasser-Installation von Gebäuden gelangt. Der Trinkwasserexperte Dr. Peter Arens zeigt in diesem Gastbeitrag auf, wie mit betroffenen Installationen umzugehen ist.

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Thu, 29 Jul 2021 10:55:45 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/0/9/csm_HMD-hochwasser-keller-heizung-defekt_5d7dbc5688.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/0/9/csm_HMD-hochwasser-keller-heizung-defekt_898416ee6b.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/user_upload/HMD-hochwasser-keller-heizung-defekt.JPG
news-32071 Franke Aquarotter: Waschplatzeinheit „FX Modular“ https://www.ikz.de/sanitaertechnik/news/detail/franke-aquarotter-waschplatzeinheit-fx-modular/ Die jetzt präsentierte Waschplatzeinheit „FX Modular“ wurde von Franke zunächst als Studie und sodann in Zusammenarbeit mit Kunden in Gestaltung und Funktionalität Schritt für Schritt entwickelt. Wasser, Seife und Luft lassen sich berührungslos aktivieren, Funktionen die im Besonderen für öffentliche und halböffentliche Sanitärräume geeignet sind.  

Die Waschplatzbeleuchtung signalisiert die Annäherung eines Nutzers. Mit der automatischen Icon-Beleuchtung werden die Nutzer durch die einzelnen Funktionen geführt. Zusätzlich sorgt ein fokussierter Licht-Spot auf die Hände für Ausleuchtung während des Händewaschens. Franke bietet auch eine Variante mit Papierhandtuchspender hinter dem Spiegel an.

Franke Aquarotter GmbH, Parkstr. 1-5, 14974 Ludwigsfelde, Tel.: 03378 818-0, ws-info.de@franke.com, www.franke-aquarotter.de

 

 

 

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Thu, 29 Jul 2021 09:09:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/3/7/csm_58-Franke_FX_M_detail_c262cadc6a.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/3/7/csm_58-Franke_FX_M_detail_3ddbb3ca27.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_21_10/58-Franke_FX_M_detail.jpg
news-32124 Wasser im Haus: Sicherheit für Batteriespeicher https://www.ikz.de/detail/news/detail/wasser-im-haus-sicherheit-fuer-batteriespeicher-1/  

Berlin. Als Folge der Flutkatastrophe hat der Bundesverband Energiespeicher Systeme (BVES) „Sicherheitshinweise für Anwender von Batteriespeichern bei Wasserschäden und Hochwasser“ bereitgestellt. Das Merkblatt gibt Bewohnern eines Hauses mit Akkuspeicher auf zwei Seiten Verhaltensregeln und vermittelt zu jeder Anweisung kurz und knapp das nötige Hintergrundwissen. Z.B. dürfen der Installationsraum sowie auch daran anschließende Räume, die unter Wasser stehen, zum Schutz vor Stromschlag nicht betreten werden. Wenn möglich, z.B. von außen, soll der Installationsraum belüftet werden, da sich bei Überflutung von Batterien und stromführenden Anlagen entzündliche Gase bilden und sammeln können. Wichtig sind auch die Tipps, Einsatzkräfte über das Vorhandensein eines Batteriespeichers zu informieren und unbedingt dessen Wiederinbetriebnahme zu verhindern. Tipps zur Sicherung und Lagerung des Akkus bis zu dessen Abtransport runden die Sicherheitshinweise ab. Das Merkblatt steht hier zum Download bereit.

 

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Thu, 29 Jul 2021 08:13:25 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/e/5/csm_169861_original_R_K_by_Illustration-Marcus-Stark_pixelio.de_d2d05d7083.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/e/5/csm_169861_original_R_K_by_Illustration-Marcus-Stark_pixelio.de_5a2664c786.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/user_upload/169861_original_R_K_by_Illustration-Marcus-Stark_pixelio.de.jpg
news-31995 Holzpelletanlagen im Wohnungsbau https://www.ikz.de/medien/ikz-fachplaner/heftarchiv/jahrgang-2021/ausgabe-06/news/detail/holzpelletanlagen-im-wohnungsbau/ Für die Realisierung großer Brennstofflager bieten etablierte Hersteller unterschiedliche Lösungen an. Ein Praxisbeispiel  

Im kommunalen Wohnungsbau sind die Erneuerbaren Energien in den Wärmeversorgungskonzepten längst angekommen. Den Bauträgern stehen eine ganze Reihe von technisch ausgereiften Lösungen zur Verfügung. Weniger häufig realisiert wurden bislang Konzepte mit dem Brennstoff Holzpellets, was auch an Vorbehalten zur Lagerung liegt. Dass solche unbegründet sind, zeigt das Wohnbauprojekt „Sonnenhöfe“ in Freiburg.

Im oberen Bereich des Pelletkessel-Leistungsspektrums bis 50 kW beginnen oft mals Projekte, die dem (kommunalen) Wohnungsbau oder dem Gewerbe zuzuordnen sind. Die Zahl der leistungsmäßig noch darüber liegenden Großprojekte › 50 kW beträgt laut des Deutschen Energieholz- und Pelletverbands (DEPV) rund 500 in Deutschland pro Jahr. Das zeigt, dass die Pelletbranche grundsätzlich in der Lage ist, auch sehr große Leistungsanforderungen technisch zu realisieren.

Was sich bei Angeboten und Projektierungen in diesem Segment allerdings oft als Hindernis erweist sind Vorbehalte, wie die Brennstoffmengen unterzubringen sind, die in solchen Fällen benötigt werden. Es geht dabei schnell um einen Jahresbedarf von 20 oder 30 t Holzpellets – und auch deutlich darüber. Die Dimensionierung des Lagers ist letztendlich im Zusammenspiel der Faktoren Fassungsvermögen, Nutzvolumen und Nennleistung der Heizanlage individuell zu bestimmen. Und das in Verbindung mit dem Ziel, möglichst Komplettladungen unterzubringen. Im praktischen Betrieb geht es darum, zu jedem Zeitpunkt die Heizungs- und Warmwasserversorgung zu gewährleisten.

Lagersysteme im Überblick

Die am Markt verfügbaren bzw. realisierbaren Lagersysteme sind Pelletbunker und Fertigsilos. Pelletbunker werden vor Ort gebaut – es handelt sich um individuelle Anfertigungen. Sie können in den Varianten Schrägböden mit Austragungsschnecke oder als Flachlager in Kombination mit Saugsonden oder einem Rührwerk realisiert werden. Fertigsilos dagegen sind industriell vorgefertigte Lagersysteme, die in einem Lagerraum aufgestellt werden. Eine weitere vorgefertigte Lageralternative sind Erdtanks.

Das Thema Lagerung ist für die Branche eine große Herausforderung. Es gibt nicht viele am Markt, die Pelletbunker in Größenordnungen für 20 t und mehr fachgerecht zu bauen beherrschen. Und selbst fürs Einfamilienhaus ist zu empfehlen, den Bau einem Fachmann zu überlassen oder zumindest unter seiner Aufsicht. Zwar gibt es hier gute Handreiche vonseiten des DEPV. Doch aufgrund der möglichen hohen Fehlerquoten im Eigenbau empfiehlt auch der DEPV den Einbau von Fertiglagern. Die Fehlerquote ist gering. Auch, weil Fertiglager Komplettlösungen mit Befüll- und Entnahmeeinheit sind. Sie sind staubdicht und sie zeichnen sich durch ihren geringen Planungs- und Montageaufwand aus.

Die Alternative zur Bunkerlagerung – Gewebesilos

Gewebesilos sind vorgefertigte Lagersysteme, die sich bereits langjährig auch in anderen Bereichen wie Landwirtschaft oder Industrie bewährt haben. Flexible Silos gibt es in quadratischen oder recht eckigen Formen. Der oftmals konische Auslauf kann entweder aus Gewebe oder Metall gefertigt sein und der Silosack wird wahlweise in ein Gestell aus Metall oder Holz eingehängt. Die Befüllung erfolgt meist seitlich, um einen besseren Füllgrad zu erreichen. Bei einer rechteckigen Form sollte man – wenn möglich – immer auf der schmalen Seite befüllen.

Ein Hilfsmittel, Qualitäten am Markt zu unterscheiden, ist das Zertifizierungsprogramm „Industriell gefertigte Pelletlagerung beim Endkunden“ der DIN Certco. Als unabhängige Zertifizierungsstelle untersucht DIN Certco anhand von Prüfkriterien wie Brandschutz, Feuchteschutz oder Statik, ob sich ein Gewebesilo für die Lagerung von Holzpellets eignet. Um das Gütezeichen „DIN geprüft“ zu bekommen, müssen die Lagerhersteller sicherstellen, dass bei der Befüllung keine Feuchtigkeit in das Pelletlager eindringt. Im Pelletlager darf kein Kondenswasser auftreten, da Pellets durch Feuchtigkeit aufquellen und dann unbrauchbar sind.

Hohe Anforderungen werden auch an das Gewebe selbst gestellt. Sowohl der Silokorpus als auch der integrierte Prallschutz müssen bspw. antistatisch sein. Für die Standsicherheit der Gestelle, in welche die Sacksilos eingehängt werden, sind statische Berechnungen zu erbringen.

Das Projekt Sonnenhöfe

Die Umsetzung einer großmaßstäblichen Siloanlage zeigt das Projekt „Sonnenhöfe“ – ein neues, architektonisch und bautechnisch gehobenes Stadtquartier in zentrumsnaher Wohnlage in Freiburg, das in drei Bauabschnitten seit 2016 entstand. Der letzte im vergangenen Jahr. Es handelt sich um vier Häuser mit insgesamt 120 Wohnungen, die als Eigentumswohnungen konzipiert sind – eine Gesamtwohnfläche mit mehr als 10 000 m2.

In jedem Gebäude sind Pelletanlagen des Herstellers Rennergy Systems installiert. In Haus A und B Pelletkessel mit einem Leistungsbereich von 120 kW und in Haus C, D+E jeweils zwei Pelletkessel in Kaskade mit je 70 kW (Gesamt 140 kW).

Die Siloanlagen wurden von A.B.S. in Abstimmung mit dem zuständigen Ingenieurbüro geplant. Es wurden Maßaufnahmen vor Ort durchgeführt, aus welchen anschließend ein komplettes 3D-Modell der Anlage entstand. Realisiert wurde eine Lagerkapazität in der Summe von rund 100 t Holzpellets, die sich wie folgt verteilt: Haus A 19 t, Haus B 20 t, Haus C 27 t, Haus D + E 33 t.

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Blick ins Detail – Haus D + E

Der Schluss-Abschnitt Haus D + E wurde im vergangenen Jahr fertiggestellt. In den Häusern A, B und C wurde die zentrale Wärmeversorgung zuvor analog umgesetzt wie in Haus D + E, nur dass hier die größte Lagerkapazität entstand. Die Lagerkapazität von 33 t verteilt sich dort auf vier A.B.S. „Flexilo“-Gewebesilos. Das Ziel war, bei einer optimalen Raumausnutzung ein maximales Lagervolumen zu erreichen. Dadurch kann die Zahl der Brennstoff-Anlieferungen auf ein Minimum reduziert werden. Hinzu kam die Herausforderung, dass die beiden Pelletkessel von allen vier Gewebesilos versorgt werden sollen.

Die Lösung: Durch Einsatz eines Zwischenbehälters ist es möglich, alle vier Gewebesilos mit den beiden Pelletkesseln zu kombinieren. Der Zwischenbehälter wird jeweils mit einer Förderspirale aus einem Lagersilo befüllt. Da jedes Gewebesilo mit einem Leermelder ausgestattet ist, erfolgt die Weiterschaltung auf das nächste Silo, wenn dieses einen festgelegten Füllstand erreicht. An der Steuerung werden die vier Leermelder visualisiert. Dies ermöglicht dem Hausverwalter einen schnellen Überblick über den Pelletbestand.

Ein Fazit

Die Sonnenhöfe sind ein Beispiel für die Umsetzbarkeit von großen Wärmeversorgungskonzepten, die auf Holzpellets basieren. Für alle Beteiligten (Bauträger, Planer, Handwerk) ist am Ende auch immer die Zeit wichtig, in der etwas realisiert werden kann. Nicht nur dann, wenn es um Holzpellets und der Umsetzung solcher Wärmekonzeptionen geht, aber dort auch. Die Montagezeit für das Volumen von 33 t Lagerkapazität Holzpellets in den Häusern D + E betrug nur rund 3 Tage. In dieser Zeit wurden die Silos aufgebaut, Befüllleitungen und Spirale verlegt sowie alles elektrisch verkabelt.

Nachgefragt

IKZ-FACHPLANER: Eine regelmäßige Entleerung und Reinigung des Pelletlagers ist elementar für einen störungsfreien Betrieb. Wer koordiniert und protokolliert – und führt diese regelmäßig anfallenden Arbeiten durch?

Matthias Petzl: Diese Arbeiten werden bei größeren Objekten in der Regel von einem Hausverwalter überwacht und koordiniert. Dieser beauftragt die entsprechende Firma. Bei einigen Großanlagen übernehmen wir die regelmäßigen Wartungsarbeiten. Das ist aber eher die Ausnahme und hängt auch stark von der Entfernung ab.

IKZ-FACHPLANER: Welche Reinigungs-intervalle empfehlen Sie und wie laufen die Arbeiten bei diesen Großbehälteranlagen ab?

Matthias Petzl: Nach Möglichkeit sollte vor jeder Neubefüllung oder spätestens nach zwei bis drei Befüllungen das Silo restentleert werden. Dazu kann jedes Flexsilo separat leergefahren und durch einen Schieber bzw. eine Förderspirale für die Reinigung von der restlichen Anlage entkoppelt werden.

IKZ-FACHPLANER: Inwieweit unterstützen Sie Planer und ausführende SHK-Betriebe bei der Realisierung größerer Pelletprojekte?

Matthias Petzl: Wir unterstützen TGA-Planer bereits von Beginn an. Wir beraten ganzheitlich bei der Auslegung der Siloanlage entsprechend den vorhandenen Räumlichkeiten, betrachten die Befüllwege sowie die Entnahmetechnik und stehen bei Fragen zur Belüftung und Brandschutz Rede und Antwort. Unsere Beratung beinhaltet ebenso einen Vororttermin, um entsprechende Maßaufnahmen durchzuführen, die letztlich in eine 3D-Zeichnung einfließen.

 

 

Autor: Dipl.-Ing. (FH) Matthias Petzl, technischer Geschäftsführer, A.B.S. Silo- und Förderanlagen GmbH

Bilder: Wenn nicht anders angegeben, A.B.S. Silo- und Förderanlagen GmbH

www.abs-silos.de/sonnenhoefe

 

 

 

 

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Thu, 29 Jul 2021 07:47:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/c/e/csm_IKZF_20210618_024_01_06_picture-0001_133684592e.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/c/e/csm_IKZF_20210618_024_01_06_picture-0001_83cd3e888d.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/IKZF_20210618_024_01_06_picture-0001.jpg
news-32110 Abdichten von Luftleitungen https://www.ikz.de/medien/ikz-klima/heftarchiv/jahrgang-2021/ausgabe-02/news/detail/abdichten-von-luftleitungen/ Bundesförderung für RLT-Anlagen zur Corona-Eindämmung umfasst auch das Leitungsnetz  

Um der Gefahr einer Ausbreitung des Corona-Virus durch RLT-Anlagen entgegenzuwirken, hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eine Bundesförderung zur Corona-gerechten Um- und Aufrüstung von raumlufttechnischen Anlagen in öffentlichen Gebäuden und Versammlungsstätten verabschiedet. Seit dem 20. Oktober des vergangenen Jahres werden damit Maßnahmen an bestehenden stationären, zentralen RLT-Anlagen finanziell unterstützt. Damit die geförderten Maßnahmen in vollem Umfang wirksam werden und ein optimierter Betrieb von RLT-Anlagen möglich wird, stellen dichte Luftleitungssysteme mit mindestens der Luftdichtheitsklasse C eine Grundlage dar und sind Bestandteil des geförderten Maßnahmenkatalogs.

Seit jeher haben RLT-Anlagen die Aufgabe, Innenräume mechanisch zu lüften und durch einen an die Erfordernisse angepassten Luftwechsel das Innenraumklima sowie die hygienischen Bedingungen in Räumen zu verbessern. Spätestens seit März vergangenen Jahres stehen RLT-Anlagen jedoch vermehrt in der Diskussion: Sie könnten zu einer Verbreitung des Corona-Virus beitragen, haben aber zugleich das Potenzial, das Infektionsrisiko durch virusbeladene Aerosole in unzureichend gelüfteten geschlossenen Räumen zu senken. Damit raumlufttechnische Anlagen möglichst nicht zu Verbreitung, sondern zur Vermeidung und Eindämmung des Corona-Virus beitragen, hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eine Bundesförderung für RLT-Anlagen verabschiedet. Weiterhin werden Maßnahmen zur Corona-gerechten Um- und Aufrüstung von stationären, zentralen RLT-Anlagen in öffentlichen Gebäuden und Versammlungsstätten finanziell unterstützt.

Förderung für Filter, Regelungstechnik und Begleitmaßnahmen

Vorausgesetzt, die RLT-Anlage versorgt einen Raum, der für größere Personenansammlungen bestimmt ist (Versammlungsraum) und der einen Regelluftvolumenstrom von mindestens 1500 m3/h aufweist, werden neu erworbene Komponenten sowie die Ausgaben für Planung und Montage in Höhe von bis zu 40 % bezuschusst. Die maximale Förderung pro RLT-Anlage ist auf 100 000 Euro begrenzt. Konkret eingesetzt werden dürfen diese beispielsweise für 

  • den Erwerb und Einbau von hochwertigen Filtern in bestehenden Filterstufen als Virenschutz (bis zu drei vollständige Filtersätze sind förderfähig),
  • Maßnahmen zur Erhöhung des Frischluftanteils durch die Umrüstung von Umluft- auf Zu-/Abluftbetrieb,
  • Umbauten an der RLT-Anlage, etwa den Zubau von Filterstufen oder die Ergänzung und Optimierung der Regelungstechnik,
  • die Erstellung eines Konzepts zum infektionsschutzgerechten Lüften sowie
  • Begleitmaßnahmen, die den zuvor genannten Maßnahmen eindeutig zugeordnet werden können.

Wirkungslose Maßnahmen bei fehlender Dichtheit des Luftleitungssystems

Die geförderten Begleitmaßnahmen sind mannigfaltig. Sie reichen vom Erwerb und Einbau von Lüftungskanalstücken, die mindestens der Dichtheitsklasse B (gemäß DIN EN 1507 [1], DIN EN 15727 [2], DIN EN 12237 [3]) entsprechen über Anpassungen der vorhandenen Steuer- und Regelungstechnik bis hin zu Abdichtungsmaßnahmen der Luftleitungssysteme, die mindestens zum Erreichen der Dichtheitsklasse C führen.

Insbesondere letztere Maßnahme ist von grundlegender Bedeutung. Denn weder zusätzliche Filter(stufen) und eine optimierte Regelung, noch Konzepte für einen maximalen Infektionsschutz sind in vollem Umfang wirksam, wenn das Luftleitungssystem der RLT-Anlage Undichtigkeiten aufweist. Mit durchschnittlichen Leckageraten von 15 % (dies entspricht 2,5 Mal der schlechtesten Dichtheitsklasse A bzw. ATC 6 gemäß DIN EN 16798-3 [4]) und mehr ist dies europaweit aber bei fast allen Lüftungs- und RLT-Anlagen der Fall. Die Folgen sind erhöhte Kosten und hygienische Probleme. So müssen die Ventilatoren den real benötigten Volumenstrom plus den Leckagevolumenstrom fördern. Zudem kann Luft unkontrolliert in oftmals mit Staub und Dreck verschmutze Zwischendecken entweichen, dort zu ungünstigen Druckverhältnissen und dadurch wiederum zum Einbringen von Aerosolen in die Räume selbst sowie in angrenzende Räume führen.

Dichte Luftleitung = gesundes RLT-System

Um dies zu vermeiden, ist die nachträgliche Abdichtung von Luftleitungssystemen bis zum Erreichen von mindestens der Dichtheitsklasse C (dies entspricht einer maximalen Leckagemenge von 0,67 %) die wesentliche Grundlage. Denn nur durch einen definierten Strömungsweg der Zu- und Abluft sowie einer garantierten Lieferung der erforderlichen Luftmengen kann ein sicherer Infektionsschutz und zudem die Wirksamkeit der anderen geförderten Maßnahmen gewährleistet werden. Eine Lösung zur Abdichtung kompletter Luftleitungssysteme bietet ein in den USA entwickelte Aeroseal-Verfahren, das 2015 von der MEZ-Technik GmbH nach Deutschland eingeführt wurde. Anwendbar bei neuen als auch bereits in Betrieb befindliche Lüftungs- und RLT-Anlagen lassen sich mit dem Aeroseal von innen heraus und ohne vorherige Suche der Leckagen abdichten. Bis zu einem Durchmesser von 15 mm werden dabei Undichtigkeiten durch das Einbringen eines den Anforderungen der VDI 6022 [5] entsprechenden hygienisch unbedenklichen Dichtstoffs dauerhaft beseitigt. In der Regel ist dafür nicht einmal ein Eingriff in die Bausubstanz nötig: Die Anlage kann mit Ausnahme des Abdichtungsprozesses – der in einigen Stunden und mit nur ein bis zwei Personen abgeschlossen sein kann – weiter genutzt werden. Ohne vorherige Suche, ohne großen Aufwand, Dreck und Staub kann die beste Dichtheitsklasse D (= 0,22 % Leckagerate) erreicht werden. Die Amortisationszeiten liegen durchschnittlich bei ein bis fünf Jahren.

Eine Maßnahme mit zahlreichen Vorteilen

Eine RLT-Anlage der Dichtheitsklasse C oder D (inklusive weiterer vom BAFA geförderter Maßnahmen) bedeutet einen maximalen Aerosol- und Infektionsschutz. Zudem bedeuten dichte Luftleitungssysteme, dass die RLT-Anlagen wirtschaftlich (gemäß VDI 2067 Blatt 1 [6]) und hygienisch (gemäß VDI 6022 [5]) betrieben werden können. Durch die verbesserte Dichtheit lassen sich zudem minimale Betriebskosten erzielen. Denn es muss nur noch die Luftmenge aufbereitet und von den Ventilatoren transportiert werden, die in den Räumen wirklich benötigt wird.

Mehrfach förderfähig

Dies zeigt auch die Tatsache, dass der Einsatz des Aeroseal-Verfahrens in Bestandsgebäuden zur Verbesserung der Dichtheit von Luftleitungssystemen förderfähig ist, wenn er zu einer energetischen Aufwertung der Lüftungs- oder RLT-Anlage führt. So kann über ein Förderprogramm für Einzelmaßnahmen in Bestandsgebäuden die Erstinstallation oder Erneuerung einer Anlage subventioniert werden, wenn durch die Erneuerung oder Instandsetzung mindestens eine mit einer Messungen nachgewiesene Dichtheitsklasse B (gemäß DIN 1507 [1] bzw. DIN 12237 [3]) erreicht wird. Konkret werden bis zu 20 % Tilgungszuschuss auf einen Kredit der KfW (Förderbank des Bundes) gewährt.

Und auch über die am 17. Dezember verabschiedete Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) sind Förderungen im Wohn- und Nichtwohnbereich möglich. Im Bereich der Prozesslüftungstechnik ist über das technologieoffene Förderprogramm „Energieeffizienz in der Wirtschaft (EEW)“ eine Förderung von bis zu 40 % möglich. Auch hier gilt die Dichtheitsklasse B als Maßgabe. Als Anhaltspunkt für die Förderrate werden die erwarteten CO2-Einsparungen, die einer Ener gieeinsparung gleichgesetzt werden, gegenüber dem Bestand herangezogen.

Bilder: MEZ-Technik

Literatur:

DIN EN 1507: Lüftung von Gebäuden – Rechteckige Luftleitungen aus Blech; Anforderungen an Festigkeit und Dichtheit

DIN EN 15727: Lüftung von Gebäuden – Luftleitungen und Luftleitungsbauteile; Klassifizierung entsprechend der Luftdichtheit und Prüfung

DIN EN 12237: Lüftung von Gebäuden – Luftleitungen; Festigkeit und Dichtheit von Luftleitungen mit rundem Querschnitt aus Blech

DIN EN 16798-3: Energetische Bewertung von Gebäuden – Lüftung von Gebäuden; Teil 3: Lüftung von Nichtwohngebäuden – Leistungsanforderungen an Lüftungs- und Klimaanlagen und Raumkühlsysteme

VDI 6022-1: Raumlufttechnik, Raumluftqualität – Hygieneanforderungen an raumlufttechnische Anlagen und Geräte

VDI 2067-1: Wirtschaftlichkeit gebäudetechnischer Anlagen – Grundlagen und Kostenberechnung

www.mez-technik.de

 

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Thu, 29 Jul 2021 07:37:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/3/0/csm_IKZP_20210716_022_01_04_picture-0001_8bf922df62.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/3/0/csm_IKZP_20210716_022_01_04_picture-0001_e4d7052f88.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/IKZP_20210716_022_01_04_picture-0001.jpg
news-32074 Viessmann: Zwei Wege zum hydraulischen Abgleich https://www.ikz.de/heizungstechnik/news/detail/viessmann-zwei-wege-zum-hydraulischen-abgleich/ Sowohl das Gebäudeenergiegesetz (GEG) als auch Teil C der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB/C) fordern den hydraulischen Abgleich in Heizungsanlagen. Jedoch sind vor allem in älteren Häusern oft Rohrquerschnitte und Leitungslängen nicht bekannt.   

Mit der „Vitoset Balance Card“ (Möglichkeit 1) oder den Heizkörperthermostaten „ViCare“ (Möglichkeit 2) sind Wärmebedarfs- und Rohrnetzberechnungen nicht mehr erforderlich.
(1) Bei Verwendung der „Vitoset Balance Card“ wird durch Raumgröße und Gebäudealter die passende Voreinstellung der Ventile durchgeführt:

  • Die Balance Card mit der Einkerbung auf das Ventil stecken,
  • die Voreinstellung anhand der Raumgröße und Gebäudealter einstellen,
  • abschließend die Summe aller Ventil-Einstellungen in den einzelnen Räumen auf die Heizkreispumpe übertragen.

Dieser hydraulische Abgleich ist für Ein- bis Zweifamilienhäuser mit Radiatorenheizungen, einem Gebäudealter von 1978 bis 2009 und einer maximalen Wohnfläche von 300 m2 anwendbar. Voraussetzung sind der Einbau eines neuen Viessmann Heizgeräts mit wärmebedarfsgeregelter Umwälzpumpe und Einbau der Oventrop-Ventile „Q-Tech“ an den Heizkörpern.
(2) Soll der hydraulische Abgleich automatisch erfolgen, verwendet man die die Viessmann-Heizkörperthermostate „­ViCare“. Sie lassen sich elektronisch mit dem Wärmeerzeuger verbinden oder als eigenständiges System ohne Wärmeerzeuger betreiben („Vitoconnect OPTO2“ notwendig). „Da dafür keine voreinstellbaren Thermostatventile benötigt werden, kann der hydraulische Abgleich auch bei einer Modernisierung sehr schnell vollzogen werden“, ergänzt Viessmann. Sobald in der „ViCare“-App für jeden Raum eine Solltemperatur vorliegt, wird auch die Vorlauftemperatur automatisch angepasst. Es können maximal 20 Räume mit Radiatorenheizungen eingebunden werden, sowohl im Neu- wie im Altbau.

Viessmann Climate Solutions SE, Viessmannstr. 1, 35108 Allendorf,Tel.: 06452 70-0, info@viessmann.com, www.viessmann.com

 

 

 

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Thu, 29 Jul 2021 06:56:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/3/c/csm_57_Viessmann-HK-Card_49780620a6.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/3/c/csm_57_Viessmann-HK-Card_372de5367e.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_21_10/57_Viessmann-HK-Card.jpg
news-32123 Wasser im Haus: Sicherheit für Batteriespeicher https://www.ikz.de/detail/news/detail/wasser-im-haus-sicherheit-fuer-batteriespeicher/  

Berlin. Infolge der Flutkatastrophe hat der Bundesverband Energiespeicher Systeme (BVES) „Sicherheitshinweise für Anwender von Batteriespeichern bei Wasserschäden und Hochwasser“ zum Download bereitgestellt. Das zweiseitige Merkblatt gibt Bewohnern eines Hauses mit Akkuspeicher Verhaltensregeln und vermittelt kurz und knapp das nötige Hintergrundwissen. Z.B. dürfen der Installationsraum sowie daran anschließende Räume, die unter Wasser stehen, zum Schutz vor Stromschlag nicht betreten werden. Wenn möglich, z.B. von außen, soll der Installationsraum belüftet werden, da sich bei Überflutung von Batterien entzündliche Gase bilden können. Wichtig sind auch die Tipps, Einsatzkräfte über das Vorhandensein eines Batteriespeichers zu informieren und unbedingt dessen Wiederinbetriebnahme zu verhindern. Das Merkblatt steht hier zum Download bereit.

 

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Wed, 28 Jul 2021 15:32:38 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/e/5/csm_169861_original_R_K_by_Illustration-Marcus-Stark_pixelio.de_d2d05d7083.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/e/5/csm_169861_original_R_K_by_Illustration-Marcus-Stark_pixelio.de_5a2664c786.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/user_upload/169861_original_R_K_by_Illustration-Marcus-Stark_pixelio.de.jpg
news-32122 Unwetter-Katastrophe: Handwerk und Industrie starten Hilfsaktionen https://www.ikz.de/detail/news/detail/unwetter-katastrophe-handwerk-und-industrie-starten-hilfsaktionen/ Noch lassen sich die immensen Schäden in den Hochwassergebieten kaum beziffern. Sicher ist aber, dass Sanitär- und Elektroinstallationen ebenso wie Heizungsanlagen in den Gebäuden oftmals stark betroffen sind und repariert oder ausgetauscht werden müssen. Zahlreiche Marktbegleiter aus Handwerk und Industrie haben inzwischen Hilfsaktionen gestartet.  

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Wed, 28 Jul 2021 13:38:32 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/1/f/csm_Unwetter_Bild-1_cdcb6cfabf.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/1/f/csm_Unwetter_Bild-1_26ff771c18.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/user_upload/Unwetter_Bild-1.jpg
news-31960 Hausmann & Wynen: Powerbird – Mitgestaltung bei der Softwareentwicklung https://www.ikz.de/detail/news/detail/hausmann-wynen-powerbird-mitgestaltung-bei-der-softwareentwicklung/ Hausmann & Wynen setzt bereits seit über 20 Jahren bei der Weiterentwicklung ihrer Softwareprodukte „Powerbird“ und „Sitara“ auf die intensive Zusammenarbeit mit den Anwendern. Und das mit Erfolg.  

Durch den Austausch zwischen Nutzern, Softwareunternehmen und den eigens für die Weiterentwicklung gegründeten Anwenderbeirat wächst das Programm jährlich um ca. 150 bis 250 neue Features. „Und davon profitieren in erster Linie die Anwender selber“, erklärt das Unternehmen. „Nach Prüfung und Priorisierung durch den Anwenderbeirat wird ein erheblicher Teil der von den Kunden eingereichten Verbesserungsvorschläge oder Wünsche in die Software implementiert.“
Neu ist jetzt, dass die Einreichung von Kundenvorschlägen statt per E-Mail über den persönlichen Kunden-Login erfolgen kann. So lassen sich nicht nur eigene Verbesserungsvorschläge formulieren, sondern auch der Bearbeitungsstatus nachverfolgen. Zudem kann der Status aller beim Anwenderbeirat eingereichten Wünsche eingesehen werden.

Hausmann & Wynen Datenverarbeitung GmbH, Delitzscher Str. 11, 40789 Monheim, Tel.: 02173 9364-80, kontakt@powerbird.de, www.powerbird.de

 

 

 

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Wed, 28 Jul 2021 09:59:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/d/2/csm_51_AWB-Portal_d8be99393f.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/d/2/csm_51_AWB-Portal_0f6d331a2c.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_21_09/51_AWB-Portal.jpg
news-31994 Nachhaltigkeit in der IT https://www.ikz.de/medien/ikz-fachplaner/heftarchiv/jahrgang-2021/ausgabe-06/news/detail/nachhaltigkeit-in-der-it/ Planung, Bau und Betrieb von Rechenzentren  

Die Prior1 GmbH ist spezialisiert auf die Planung, den Bau und die Ausstattung von Rechenzentren und Serverräumen. Dabei legt das Unternehmen viel Wert auf eine nachhaltige Bauweise und möchte diese in seiner neuen Niederlassung in Weitefeld selbst vorleben: Mit einem Eisspeicher und Wärmekollektoren. Das System „COOL-FIT“ von GF Piping Systems ist dabei das Bindeglied zwischen der Gebäudetechnik.

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Wed, 28 Jul 2021 08:28:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/c/csm_IKZF_20210618_022_01_06_picture-0001_b9f2a8d670.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/c/csm_IKZF_20210618_022_01_06_picture-0001_45bbbb7d07.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/IKZF_20210618_022_01_06_picture-0001.jpg
news-32121 F-Gas-Verordnung: Tool zur Komponentenbeschaffung https://www.ikz.de/detail/news/detail/f-gas-verordnung-tool-zur-komponentenbeschaffung/  

Münster. Die Umsetzung der F-Gas-Verordnung macht im Kältekreis den Einsatz von Bauteilen erforderlich, die den Materialeigenschaften von Low-GWP-Kältemitteln wie Brennbarkeit oder Arbeit unter hohem Druck, standhalten können. Die Beschaffung dieser Komponenten stellt insbesondere kleine und mittlere Kälte/Klima-Fachbetriebe derzeit vor Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund hat die Initiative Coolektiv das „Tool zur LOW-GWP Komponenten-Verfügbarkeit“ online gestellt. Es liefert zu verschiedenen Bauteiltypen eine Tabelle der Hersteller, die diesen anbieten. Die Filter im Kopfbereich der Tabelle erlauben eine Mehrfachnennung. Je nach Auswahl verkürzt sich die Tabelle der Hersteller. Die Links führen jeweils zur Herstellerwebseite. Dort kann die benötigte Komponente gezielt gesucht werden. Der Druck eines PDFs und der Export nach Excel (ohne Links) sind möglich.

 

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Wed, 28 Jul 2021 07:51:02 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/3/8/csm_Komponententool_965e9b1c85.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/3/8/csm_Komponententool_ba01e8ac9f.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/user_upload/Komponententool.jpg
news-31893 Daikin: Neue Wärmepumpen für Neubau und Renovierung https://www.ikz.de/heizungstechnik/news/detail/daikin-neue-waermepumpen-fuer-neubau-und-renovierung/ Mit zwei neuen Wärmepumpenmodellen ergänzt Daikin sein „Altherma“-Luft/Wasser-Wärmepumpen-Portfolio. Zum einen handelt es sich um die Daikin „Altherma 3 H MT“. Sie eignet sich für Häuser ab der 1990er-Jahre und solche, die Vorlauftemperaturen bis 65°C benötigen.  

Als weiteres Einsatzgebiet sieht Daikin den Neubau von Ein-/Zweifamilienhäusern und kleineren Mehrfamilienhäusern. Aufgrund der hohen Vorlauftemperatur ist die Daikin „Altherma 3 H MT“ mit Radiatoren und Fußbodenheizung kombinierbar und bringt laut Hersteller eine zuverlässige Heizleistung bei Außentemperaturen von bis zu -28°C. Die in Hydrosplit-Bauweise konzipierte Wärmepumpe kann ohne Kälteschein installiert werden. Da das Kältemittel nur im Außengerät zirkuliert, sind lediglich wasserseitige Anschlüsse notwendig. Erhältlich in den Baugrößen 8, 10 und 12 kW ab Herbst 2021.

Auch die Daikin „Altherma 3 M“ ist eine Luft/Wasser-Wärmepumpe in Monoblock-Bauweise, die ebenfalls in der Renovierung, für den Neubau, für kleinere Mehrfamilienhäuser sowie für die Kombination mit Wohnungsstationen geeignet ist. Ein weiteres Einsatzgebiet sieht Daikin im Gewerbe- und Industriebereich. Aufgrund ihrer Bauweise ist der Einbau auch für Monteure ohne Kälteschein möglich. Sie erreicht Vorlauftemperaturen von bis zu 55°C und ist den Baugrößen 9, 11, 14 und 16 erhältlich (6 – 19 kW).

Beide Wärmepumpenmodelle sind „Smart Grid“-fähig, das heißt, sie speichern zum Nachtstrom-Tarif thermische Energie für die Raumheizung und Trinkwassererwärmung. Auch die Kombination mit einer thermischen Solaranlage ist möglich.

DAIKIN Airconditioning Germany GmbH, Inselkammerstr. 2, 82008 Unterhaching, Tel.: 089 74427-0, info@daikin.de, www.daikin.de

 

 

 

 

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Wed, 28 Jul 2021 07:47:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/0/csm_63_Daikin_Altherma-3-M_fa56eea18d.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/0/csm_63_Daikin_Altherma-3-M_42ee61647e.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_21_08/63_Daikin_Altherma-3-M.jpg
news-32111 Gute Temperaturhaltung mit Steinwolle https://www.ikz.de/medien/ikz-klima/heftarchiv/jahrgang-2021/ausgabe-02/news/detail/gute-temperaturhaltung-mit-steinwolle/ Dämmung der Wärme- und Kälteleitungen im Kompetenzzentrum Mobilität Aachen  

Hörsäle, Seminarräume, Werkstätten und Labore werden im neuen „Kompetenzzentrum Mobilität Aachen“, kurz KMAC, zu finden sein. Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW errichtet das Gebäude für die Fachhochschule Aachen, das sich im Bauablauf derzeit auf der Zielgeraden befindet. Neben einer außergewöhnlichen Architektur beeindruckt der Neubau auch mit umfangreicher und anspruchsvoller Gebäudetechnik, dessen Versorgungs- und Anbindeleitungen wärme- und kälteseitig mit Steinwolle gedämmt wurden.

Vom New Yorker Architekturbüro StudioMDA stammt der Entwurf für das KMAC der FH Aachen. Das optisch sehr moderne Gebäude bietet zukünftig den Fachbereichen Elektrotechnik/Informationstechnik, Maschinenbau/Mechatronik und Luft- und Raumfahrttechnik insbesondere Labore, Büro- und Seminarräume sowie Hörsäle und eine Mensa. Für die zum Einsatz kommende TGA stehen Nachhaltigkeit und Effizienz im Fokus der Bauumsetzung. So wurde mit der TGA auch auf die Dämmung von Leitungen für die Wasser- und Wärmeversorgung sowie für die Klimatisierung der rund 5000 m2 Nutzfläche ebenso viel Wert gelegt, wie auf die brandschutztechnische Abschottung von Leitungen in Wänden und Decken.

Die Dämmung der Einbauten der TGA verantwortete die Dohlen Isoliertechnik GmbH aus dem nahen Stolberg. Dabei ging es um die Dämmung für die Wasser- und Wärmeversorgung sowie für die Klimatisierung der rund 5000 m2 Nutzfläche und die brandschutztechnische Abschottung von Leitungen in Wänden und Decken. „Als wir anhand der Pläne erkannten, vor welche Herausforderungen uns die Arbeiten im Gebäude stellen würden, haben wir vorgeschlagen, komplett mit Systemen von Rockwool zu arbeiten“, berichtet Geschäftsführer Udo Dohlen.

Steinwolle für alle Anwendungen

Auf den warmgehenden Leitungen im KMAC verarbeitete das Team Dohlen die „ROCKWOOL 800“, eine Rohrschale für die Wärmedämmung und Bestandteil des R90 „Conlit Brandschutzsystems“. In Wand- und Deckendurchgängen setzte das Unternehmen auf die „Conlit 150 U“, eine nichtbrennbare, kunstharzgebun-dene und druckfeste Steinwolle-Brandschutzschale. Für die Dämmung der kaltgehenden Leitungen war das „Teclit“-System ausgeschrieben.

Kaltgehende Leitungen

Die Systemkomponenten von „Teclit“ weisen infolge eines speziellen Herstellungsverfahrens eine hohe Druckfestigkeit auf und sind dennoch sehr anpassungsfähig. „Wir schätzen die besondere Beschaffenheit der Rohrschalen und Lamellenmatten, die wir seit etwa drei Jahren regelmäßig verarbeiten, inzwischen sehr“, erklärt Dohlen, „denn sie sind leicht und schnell zu montieren. Außerdem ist das ‚Teclit‘-System optimal zusammen mit dem ‚Conlit‘-System zu verarbeiten, das wir schon seit Jahrzehnten nutzen. Indem wir rundum auf Steinwolle setzen, sind wir auch für den Fall gerüstet, dass z.B. eine Kabelabschottung oder eine Abschottung von Lüftungsleitungen nach DIN 18017 dazukommt.“

Rund 4,5 km warmgehende Leitungen und über einen Kilometer kaltgehende Leitungen dämmte das Team Dohlen zwischen Oktober 2019 und September 2020. Zudem wurden rund 100 m2 „Teclit LM Cold“ zur Dämmung von Armaturen verarbeitet und mehr als 400 Abschottungen mit „Conlit Brandschutzsystemen“ ausgeführt. In Absprache mit dem Installationsfachbetrieb gelang die Ausführung aller Arbeiten termingerecht.

Effizient und sicher gedämmt

Dämmmatten und -schalen ebenso wie die Klebebänder des „Teclit“-Systems seien sehr sicher und angenehm zu verarbeiten, erklärt auch Patrick Schubert, Handwerksmeister und Projektleiter bei Dohlen Isoliertechnik, der mit durchschnittlich drei Kollegen im KMAC gearbeitet hat. „Das System hat in einem komplexen Leitungssystem mit Ventilen, Bögen und Flanschen einen ganz klaren Vorteil durch die problemlose Montage. Wir erleben die Verarbeitung als extrem angenehm.“ Zudem entfalle die Wartezeit für das Ablüften eines Klebers.

Mit „Teclit Hanger“ befestigt

Um eine optimale Dämmung der Kälteleitungen zu erreichen, wurde zu deren Befes tigung an Decken und Wänden ein spezielles, von Rockwool entwickeltes, nichtbrennbares Halterungssystem verwendet. Jeder „Teclit Hanger“ umschließt die Rohrleitung mit einem Dämmkern aus druckfester nichtbrennbarer Steinwolle und minimiert so den Wärmeeintrag bzw. das Risiko einer Kältebrücke.

Der Steinwolle-Kern der „Teclit Hanger“ ist mit einer glasfasernetzverstärkten Aluminiumfolie kaschiert und macht den Anschluss der Rohrdämmung leicht möglich. Ein Vorteil bei der Montage: „Teclit Hanger“ sind mit einer 2-in-1-Verbindungsmutter ausgestattet und mit Zugstangen unterschiedlicher Größe zu kombinieren. Lieferbar sind die Träger für Rohre mit einem Durchmesser von da 6 mm bis zu 429 mm mit auf den Bedarf abgestimmten Dämmdicken.

Udo Dohlen hat das „Teclit“ System in den drei Jahren seit seiner Markteinführung auch aufgrund seines breiten Anwendungsspektrums zu schätzen gelernt: „Dieses Isoliersystem ist sowohl für den Einsatz auf Kühlleitungen als auch auf Trinkwasserleitungen aus Stahl, Edelstahl, Kupfer oder Kunststoff geeignet.“ Die Standard-Dämmstärken im „Teclit“ System sind auf die Anforderungen der EnEV sowie DIN 1988-200 zum Schutz vor Tauwasser und zur Vorbeugung vor einer Trinkwassererwärmung abgestimmt. In haustechnischen Anlagen, die z. B. im Sommer zum Kühlen und im Winter zum Heizen mit wechselnden Temperaturen betrieben werden, erfüllt das System zugleich die Anforderungen an eine Kälte- und Wärmedämmung nach EnEV.

Bilder: Deutsche Rockwool

www.rockwool.de

 

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Wed, 28 Jul 2021 07:37:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/9/csm_IKZP_20210716_026_01_04_picture-0001_18b594bd5f.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/9/csm_IKZP_20210716_026_01_04_picture-0001_9bdd45c126.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/IKZP_20210716_026_01_04_picture-0001.jpg
news-32066 Remeha: Gas-Absorptionswärmepumpe in historischem Wohn- und Geschäftshaus https://www.ikz.de/heizungstechnik/news/detail/remeha-gas-absorptionswaermepumpe-in-historischem-wohn-und-geschaeftshaus/ Erneuerbare Energien stehen bei Bauherren hoch im Kurs, weiß Remeha. Besonders Wärmepumpen sind demnach im Neubau und bei Modernisierungen gerne gesehen. Für Mehrfamilienhäuser bietet Remeha die Gas-Absorptionswärmepumpe „Gas HP 18“ an. Betrieben wird das Gerät mit Erd- oder Flüssiggas anstelle von Strom. Die maximale Wärmeleistung liegt bei 18,9 kW. Im Heizfall erreicht das Modell 65°C und 70°C in der Trinkwassererwärmung. Mit diesen Eckdaten sieht Remeha Einsatzmöglichkeiten in Zwei- bis Sechsfamilienhäusern und in kleineren Industriebetrieben.  

Da die „Gas HP 18“ mit einem Gemisch aus Wasser und Ammoniak als Kältemittel arbeitet, unterliegt es nicht der F-Gas-Verordnung. „Somit erfüllt die Gas-Absorptionswärmepumpe bereits heute die zukünftigen Vorschriften in Bezug auf Energieeffizienz, rationellen Energieverbrauch und die Nutzung ­Erneuerbarer Energien“, ergänzt Remeha.
In einer ehemaligen Zigarrenfabrik in Bünde (NRW), die zu einem historischen Wohn- und Geschäftshaus umgebaut wurde, kommt die Gas-Absorptionswärmepumpe zum Einsatz. Mit der Sanierung des gesamten Backsteinbaus über zwei Etagen konnte im Obergeschoss ein Loft im Industriestil auf 220 m² Wohnfläche mit großzügiger Terrassenlandschaft geschaffen werden. Für die Beheizung des Gebäudes (vor dem Umbau Heizöl), wünschte sich der Bauherr eine zukunftsweisende Lösung. Daher setzte man auf die Gas-Absorptionswärmepumpe „Gas HP 18“ in Kombination mit einem Spitzenlast-Brennwertgerät vom Typ „Calenta 25 Ace“ (ebenfalls Remeha). Im hinteren Bereich des Außengeländes steht nun einen 4850 l fassenden Flüssiggastank. Die Wärmeverteilung wird über zwei Heizkreise im Gebäude realisiert. Das Obergeschoss erhielt eine Flächenheizung, die übrigen Räumlichkeiten Design-Radiatoren. Die Regelung der Raumtemperaturen übernimmt ein BUS-System aus dem Smart-Home-Programm des Herstellers Gira in Kombination mit der Remeha-Heizungsregelung.

Remeha GmbH, Rheiner Str. 151, 48282 Emsdetten, Tel.: 02572 9161-109, info@remeha.de, www.remeha.de

 

 

 

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Wed, 28 Jul 2021 07:07:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/8/0/csm_33_Remeha_d6fa29ad2f.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/8/0/csm_33_Remeha_6129d0cf72.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Fachplaner/FP_21_07/33_Remeha.jpg
news-32094 bvfa informiert über verzinktes Rohrmaterial in Nassanlagen https://www.ikz.de/detail/news/detail/bvfa-informiert-ueber-verzinktes-rohrmaterial-in-nassanlagen/  

Würzburg. Die überarbeitete VdS-Richtlinie für Sprinkleranlagen (VdS CEA 4001:2021-01 [07]), die seit Juli dieses Jahres gilt, rät vom Einsatz von innenverzinktem Rohrmaterial in Nassanlagen ab. Hintergrund sind Schadensfälle bei Reparaturarbeiten an solchen Anlagen. Anhand der bekannten Fälle sei abzuleiten, dass es sich um kein Massenphänomen handelt, so die Einschätzung der VdS Schadenverhütung. Während des normalen Betriebes von Sprinkleranlagen seien keine Schadensfälle bekannt. Alle bekannten Vorfälle ereigneten sich im Rahmen von Wartungen und Umbauarbeiten. Hier könnten zum Personenschutz organisatorische Maßnahmen getroffen werden.

Die VdS Schadenverhütung spreche daher keine Empfehlung zur Umrüstung von Altanlagen mit innenverzinktem Rohr aus, teilte der bvfa – Bundesverband Technischer Brandschutz Ende Juli dieses Jahres mit. Die im bvfa organisierten Errichterfirmen nähmen die Hinweise jedoch sehr ernst, so der Verband. Derzeit würden Sicherungsmaßnahmen zum Schutz des Bedien-, Wartungs- und Montagepersonals sowie des Anlagesystems erarbeitet. Mit dem Positionspapier „Einsatz von verzinktem Rohrmaterial in Nassanlagen“ werden Mitarbeiter und Kunden über die Problematik, sowie über die Maßnahmen zur Ursachenforschung seitens der Errichterfirmen informiert.

 

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Tue, 27 Jul 2021 10:57:16 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/5/csm_bvfa_positionspapier_9829b113dc.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/5/csm_bvfa_positionspapier_66ace47143.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/user_upload/bvfa_positionspapier.jpg
news-32068 Hansgrohe: „AXOR One“ by Barber Osgerby: Die Essenz der Einfachheit https://www.ikz.de/sanitaertechnik/news/detail/hansgrohe-axor-one-by-barber-osgerby-die-essenz-der-einfachheit/ Nach dem interaktiven Bedienelement für die Dusche (2015) und der dazugehörigen Handbrause (2017) präsentiert Hersteller ­Hansgrohe auf seinen „Aqua Days“ nun ergänzende Produkte der Bad-Kollektion „AXOR One“ für Waschtisch, Wanne und Dusche.  

„Die britischen Designer Edward Barber und Jay ­Osgerby interpretierten einen bekannten Archetypen neu – für mehr Klarheit, verbesserte Funktionen und Steuerung“, heißt es von Hansgrohe. Durch Herunterdrücken ihrer All-in-One-Steuerung lässt sich das Wasser an- oder abstellen; durch Drehen im Uhrzeigersinn wird die Temperatur erhöht. Verfügbar in Chrom, Matt Black und weiteren „AXOR FinishPlus“-Oberflächen.

Hansgrohe Deutschland Vertriebs GmbH, Auestr. 5-9, 77761 Schiltach, Tel.: 07836 51-0, info@hansgrohe.com, www.hansgrohe.com

 

 

 

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Tue, 27 Jul 2021 09:09:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/9/5/csm_60_Hansgrohe_77739bce78.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/9/5/csm_60_Hansgrohe_3780251d41.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_21_10/60_Hansgrohe.jpg
news-32093 Erfahrungsaustausch zur energetischen Inspektion von Klimaanlagen https://www.ikz.de/detail/news/detail/erfahrungsaustausch-zur-energetischen-inspektion-von-klimaanlagen/  

Bietigheim-Bissingen. Der Fachverband Gebäude-Klima (FGK) und der Bundesindustrieverband Technische Gebäudeausrüstung (BTGA) führen gemeinsam Schulungen zur energetischen Inspektion von Klimaanlagen nach § 74-78 Gebäudeenergiegesetz (GEG) bzw. davor nach § 12 Energieeinsparverordnung (EnEV) durch. Nach eigenen Angaben verzeichneten die Verbände über 1100 Teilnehmer an diesen Kursen. Ergänzend findet am 16. September 2021 in Bad Homburg das Seminar „Erfahrungsaustausch zur Energetischen Inspektion von Klimaanlagen“ statt. Neben einem Vortragsprogramm nimmt die Diskussion mit Experten der energetischen Inspektion breiten Raum ein. Erfolgsfaktoren sowie Probleme der energetischen Inspektion in der Praxis sollen besprochen werden, so die Verbände. Thema sei auch, was Anlagenbetreiber motiviert, die Inspektionen durchführen zu lassen und aus welchen Gründen andere Betreiber diese vernachlässigen. Erfahrungen mit der Umsetzung empfohlener Maßnahmen seien ebenso gefragt wie Strategien, um das Thema im Markt besser positionieren zu können.

Die Teilnahmegebühr beträgt 128,- Euro für Verbandsmitglieder, oder 148,- Euro.

 

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Tue, 27 Jul 2021 07:51:51 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/c/csm_Bild-4_VIS-350_7b8a58d4c6.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/c/csm_Bild-4_VIS-350_52f6c336ce.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/user_upload/Bild-4_VIS-350.jpg
news-31992 TRF 2021 – strukturiert und praxisnah https://www.ikz.de/medien/ikz-fachplaner/heftarchiv/jahrgang-2021/ausgabe-06/news/detail/trf-2021-strukturiert-und-praxisnah/ Technische Regel Flüssiggas (TRF) 2021 mit zahlreichen Neuerungen und Änderungen erschienen  

Lange Zeit hat die Branche darauf gewartet – jetzt ist die Überarbeitung des mittlerweile rund neun Jahre alten Regelwerks erschienen: Die „Technische Regel Flüssiggas 2021“ – DVFG-TRF 2021. Das Werk greift die Planung, Installation und Inbetriebnahme von Flüssiggas-Anlagen auf. Zahleiche Neuerungen und Änderungen wurden in dem im Mai veröffentlichten Regelwerk umgesetzt.

Mit der TRF 2021 legt der DVFG (Deut-scher Verband Flüssiggas e. V.) in Kooperation mit dem DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e. V.) ein praxisnahes und gut strukturiertes Regelwerk vor. So sind u.a. spezifische Anforderungen an Flüssiggas-Anlagen aus den geltenden Vorschriften und Normen übernommen und zusammengefasst, Begriffe und Symbole an die TRGI 2018 (DVGW G 600) angeglichen und das Bemessungsverfahren für die Rohrleitungen, Gasströmungswächter usw. realistischer gestaltet worden. Zudem gilt nun der Grundsatz, dass Flüssiggas-Installationen und Erdgas-Installationen unter Verwendung der gleichen Materialien möglichst identisch ausgestaltet werden sollen. Eine weitere Hilfe stellt darüber hinaus die bessere und präzisere Abgrenzung zu Regelungen für gewerbliche Flüssiggas-Anlagen dar.

Struktur der TRF 2021

Neben redaktionellen Änderungen, neuen Zeichnungen und Symbolen wird in der Überarbeitung als Maßeinheit für den Druck hPa statt mbar verwendet. Eine größere strukturelle Änderung liegt in der Einordnung der Prüfungszuständigkeiten. Um auch hier die Anwendung zu erleichtern und Doppelungen zu vermeiden, wurden die Prüfungszuständigkeiten aus Abschnitt 4 sowie anderen gestrichen; sämtliche Prüfungsthemen werden nun gesammelt in Abschnitt 8 vertieft .

Die TRF gilt für die Planung, Errichtung, Instandhaltung, Änderung und Prüfung von Flüssiggas-Versorgungsanlagen mit Behältern unter 3 t Fassungsvermögen sowie für Flaschenanlagen. Um hier eine deutlichere Trennung zwischen Flüssiggas-Installationen im privatem und im gewerblichen Bereich (hier gelten auch die Regelungen der DGUV, Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung) zu erzielen, haben die Fachgremien eine Übersicht der zusätzlich zu beachtenden Regeln bei gewerblichen Anlagen aufgenommen. Praktisch hierbei: Bei abweichenden Regelungen für gewerbliche Anlagen wird in den jeweiligen Abschnitten darauf hingewiesen.

Änderungen Bereich Flüssiggas-Behälter

Neu ist der Verweis auf das Wasserhaushaltsgesetz (WHG) für Behälter in festgesetzten Überschwemmungsgebieten. Dieses besagt, dass in diesen Gebieten im Regelfall eine zusätzliche Genehmigung des Flüssiggas-Behälters erforderlich ist. Darüber hinaus sind weitere Maßnahmen zum Schutz des Tanks notwendig, z. B. eine besondere Gründung und/oder Schutz gegen Anschwemmen, Aufschwemmen oder Forttreiben sowie ein Stand- und Auftriebssicherheitsnachweis durch einen Statiker.

Ebenfalls neu: Die Präzisierung von Maßnahmen bei erdgedeckten Behältern mit einer Einlagerungstiefe von mehr als 50 cm und der Einsatz besonderer Maßnahmen bei einer Tiefe von mehr als 65 cm. Die Maßnahmen – z. B. Armaturenverlängerungen und Trittstufen – sind im Detail im DFVG-Prüfhandbuch festgelegt. Wichtig ist, dass Armaturen von Behältern, die zum Befüllen erforderlich sind, betätigt werden können, während sich der Kopf des Bedieners oberhalb der Domschachtkante befindet. Das Gleiche gilt bei eventuellen Reparaturen.

Eine weitere Änderung betrifft den Schutz vor Brandlasten. Hier sieht die TRF nun vor, dass bei häufiger Befüllung jetzt eine dauerhafte „Zone 1“ im Bereich der Behälterarmaturen existieren muss. Dazu wurde der Begriff der häufigen Befüllung konkretisiert: als Richtwert sind ca. 12 Befüllungen pro Jahr angeben.

Änderungen Bereich Rohrleitungen

Die eingesetzten Materialien bei Flüssiggas und Erdgas sollen jetzt möglichst identisch sein, daher sind neue Materialien aus der TRGI 2018 in die TRF 2021 übernommen worden. Bei erdgedeckten Behältern können jetzt z. B. Kunststoffpressverbinder eingesetzt werden. Klemmringverbindungen für Kupferrohre kennt man aus dem Erdgasbereich. Um auch hier eine Vereinfachung zu erzielen, sind diese Verbindungsmöglichkeiten nun auch für den Flüssiggas-Einsatz zugelassen worden. Diese Verbindungsmöglichkeiten sind gleichgestellt mit der Schneidringverschraubung – das bedeutet, dass die Verbindung mit Stützhülsen nicht zugelassen ist; es werden nur geeignete Übergangsstücke akzeptiert.

Änderungen Bereich Flüssiggas-Flaschen

Die Aufstellungsanforderungen wurden nicht nur für Flüssiggas-Behälter, sondern auch für Flüssiggas-Flaschen an aktualisierte baurechtliche Vorgaben angepasst. Weitere wichtige Neuerungen in diesem Abschnitt sind die Berücksichtigung der Musterfeuerungsverordnung (MFeuV), die auch bei den Behälter-Anlagen berücksichtigt wurde, eine Präzisierung der Ex-Zonen und die Unterscheidung von Betriebs- und Lagerflasche.

Für die Aufstellung von Flüssiggas-Flaschen bleibt die Grundregel der TRF 2012 erhalten. Nach dieser darf eine Flasche bis 16 kg in Wohnungen und Räumen betrieben sowie eine (Ersatz-)Flasche in Wohnungen und Räumen gelagert werden. Weitere oder auch größere Flaschen dürfen nur in „Brennstofflagerräumen“ gelagert werden. An dieser Stelle kommt nun die MFeuV ins Spiel, die nicht zwischen Lagerräumen für Behälter oder Flaschen unterscheidet. Daraus ergeben sich zwei Konsequenzen: Die Lagerräume für Behälter und Flaschen sind in ihrer Ausführung identisch, ebenso ist der Flaschen-Betriebsraum in der Ausführung identisch wie der Flaschen-Lagerraum. Um eine Harmonisierung mit der DGUV-Regel „Verwendung von Flüssiggas“ zu erzielen, kommen bei betriebenen Flaschen zusätzliche explosionsgefährdete Bereiche hinzu.

Auch an dieser Stelle findet noch einmal eine Unterscheidung zwischen gewerblichem und privatem Betrieb statt: Es wird eindeutig klargestellt, dass die TRF keine Erkenntnisquelle für die gewerbliche Flaschenaufstellung darstellt.

Änderungen Bereich Prüfungen

Die überarbeitete und optimierte Struktur der TRF zeigt sich besonders in diesem Kapitel – hier sind sämtliche Informationen zu Prüfungen gesamtheitlich in einem Abschnitt untergebracht und an die Betriebssicherheitsverordnung 2019 angepasst worden. Kompakte Tabellen ermöglichen eine schnelle Übersicht der Zuständigkeiten und Fristen.

Eine weitere wesentliche Neuerung betrifft eine Formulierung: So wird fortan nicht mehr zwischen „Änderung“ und „wesentlicher Änderung“ unterschieden. Das bedeutet, dass nun jede Änderung jedweder Art eine „prüfpflichtige Änderung“ darstellt und – wie der Name es sagt – dann auch neu geprüft werden muss.

 

 

www.progas.de

 

 

 

 

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Tue, 27 Jul 2021 07:37:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/d/7/csm_IKZF_20210618_014_01_06_picture-0001_e6edeb401e.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/d/7/csm_IKZF_20210618_014_01_06_picture-0001_a5913802dd.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/IKZF_20210618_014_01_06_picture-0001.jpg
news-32064 Panasonic (Heiz- und Kühlsysteme): Raumklimageräte „Etherea“ mit „nanoe X“ in der 3. Generation https://www.ikz.de/klima-lueftungstechnik/news/detail/panasonic-heiz-und-kuehlsysteme-raumklimageraete-etherea-mit-nanoe-x-in-der-3-generation/ Panasonic rüstet die neuen „Etherea XKE“-Raumklimageräte mit der 3. Generation des filterlosen Luftreinigungssystems „nanoe X“ aus. Es erzeugt mit 9,6 Billionen Hydroxydradikale pro Sekunde die doppelte Menge im Vergleich zur Vorgängerversion. „Hydroxyl­radikale haben die Fähigkeit, bestimmte Schadstoffe, Viren und Bakterien zu hemmen, sodass sie die Luft reinigen und Gerüchen entgegenwirken“, erklärt das Unternehmen. „nanoe X“ arbeitet im Ventilatormodus auch unabhängig vom Heiz- und Kühlbetrieb. Dabei kommt das Luftreinigungs­sys­tem ohne Wechselfilter aus. Die „Etherea“-Raumklimageräte nutzen das Low-GWP-Kältemittel R32.  

Um die Klimatisierung komfortabel zu gestalten und Zugerscheinungen zu vermeiden, wurde das Luftführungssystem „­Aerowings“ weiterentwickelt. Die unabhängigen, flexiblen Luftlamellen „­Aerowings 2.0“ sind mit 72 mm tiefer als beim Vorgängermodell. ­Panasonic erklärt: „Sie sorgen dafür, dass der Luftstrom an der Zimmerdecke entlanggeführt wird und die gekühlte oder erwärmte Luft langsam und ohne Zugerscheinungen in den Raum absinkt.“
Die „Etherea XKE“-Innengeräte sind in Leistungsgrößen von 1,6 kW bis 5 kW lieferbar. Damit lassen sich Single-Split-Klima­anlagen für einzelne Räume sowie Multi-Split-Systeme mit bis zu fünf Innengeräten an einem Außengerät realisieren.

Panasonic Marketing Europe GmbH (Heiz- und Kühlsysteme), Hagenauer Str. 43, 65203 Wiesbaden, Tel.: 0800 2002223, klimaanlagen@eu.panasonic.com, www.aircon.panasonic.de

 

 

 

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Tue, 27 Jul 2021 07:07:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/f/csm_34_Panasonic_133ad9c79a.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/f/csm_34_Panasonic_12b6032f3e.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Fachplaner/FP_21_07/34_Panasonic.jpg
news-32112 Nah am Wasser gebaut https://www.ikz.de/medien/ikz-klima/heftarchiv/jahrgang-2021/ausgabe-02/news/detail/nah-am-wasser-gebaut/ Heiz- und Kühllösung mit Wärmepumpen im Landschaftsschutzgebiet  

Aktiv sein und dennoch die Seele baumeln lassen? In Häusern direkt am Ufer mit modernster Heiztechnik? Am Neusiedler See (Österreich) ist das möglich: mit Lösungen von Stiebel Eltron.

Der flächenmäßig größte See Österreichs ist einer der wenigen verbliebenen Steppenseen in Europa. Seine maximale Tiefe beträgt 1,80 m. Schon deshalb fahren hier ausschließlich speziell konstruierte Boote; Motorboote sind aus ökologischen Gründen nur mit Elektroantrieb gestattet. Etwa die Hälfte der Oberfläche ist mit Schilf bedeckt. Das milde Klima lockt Einheimische und Touristen ans Ufer. In diesem einzigartigen Umfeld hat die Neusiedl am See Projektentwicklung GmbH mit den Seehäusern „Am Hafen“ ein Refugium der besonderen Art geschaffen: exklusive und ganzjährig nutzbare Seehäuser als Zweitwohnsitz, unmittelbar am Wasser gelegen und mit eigenen Bootsanlegestellen.

Die Anlage umfasst insgesamt 22 Gebäude: entlang der Pierstraße sind es 19 Häuser, drei weitere liegen etwas abseits. Die Pierhäuser fußen auf Stahlpfosten in Form einer Tiefgründung, das Erdgeschoss wurde in Massiv-, das Obergeschoss in einer Holzskelettbauweise errichtet. Jedes Gebäude weist mindestens 217 m2 Gesamtfläche auf, davon entfallen 111 m2 auf die reine Wohnfläche. Zu jeder Einheit gehören eine große Seeterrasse samt Steg (also ein privater Seezugang mit Bootsliegeplatz), eine weitere Terrasse im Obergeschoss sowie ein überdachter Parkplatz. Die großzügigen Panoramaverglasungen lassen nicht nur viel Licht ins Innere, sondern gestatten auch den unverbaubaren Blick über die Weite des Sees und ins Grün der Umgebung.

„Hohe Anforderungen waren nicht nur an das Design und die architektonische Umsetzung der Häuser am See gestellt, sondern auch an die Energieversorgung und die Heizung“ berichtet Thomas Mader, Geschäftsführer Stiebel Eltron Österreich. Weil eine energetische Lösung aus Erneuerbaren Energien Voraussetzung war – der Neusiedler See ist Nationalpark, Landschaftsschutzgebiet und UNESCO-Welterbe –, rückten Wärmepumpen in den Fokus des Planers.

Bei den Häusern am See kamen weitere Prämissen hinzu: Das Heizsystem musste zusätzlich kühlen können, durfte nur innerhalb der Häuser aufgestellt werden und sollten deshalb nur sehr leise arbeiten dürfen. Die Wahl fiel auf die Inverter-Luft/Wasser-Wärmepumpe „WPL 17 ICS classic“. Sie erfüllt laut Hersteller Stiebel Eltron alle Forderungen. Jedes der Seehäuser ist mit einer eigenen Wärmepumpe ausgestattet; aufgestellt sind sie in den Technikräumen. Sie temperieren die Fußbodenheiz- bzw. -kühlsyteme und erübrigen mit ihrer Kühlfunktion eine Klimaanlage. Das geringe Platzangebot für die zu verbauende Anlage bezeichnet Thomas Mader während der Installation als „durchaus sportliche Herausforderung“.

Vervollständigt wird das System durch den Integralspeicher „HSBC 200“, ein Kombigerät aus Trinkwarmwasser- und Pufferspeicher mit einem Fassungsvermögen von 200 l. „Der Vorteil liegt auf der Hand“, erklärt Mader: „Hier stehen nicht zwei Einzelspeicher nebeneinander, sondern sind übereinander in einem Gerät angeordnet.“ Somit habe sich der „HSBC 200“ als die passende Antwort auf das knapp bemessene Raumangebot in den Technikräumen der Häuser am See erwiesen.

Geplant wurde die eingesetzte Wärmepumpentechnologie im Hause Stiebel Eltron Österreich, installiert wurde sie durch Fachhandwerker Benjamin Dreml von der Gerald Szegner GmbH aus dem nahegelegenen Pama. Fertiggestellt wurden die Häuser am See im Sommer 2020.

Bilder: Ulrich Beuttenmüller für Stiebel Eltron

www.stiebel-eltron.de

 

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Mon, 26 Jul 2021 14:37:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/f/2/csm_IKZP_20210716_028_01_04_picture-0001_ae69616a12.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/f/2/csm_IKZP_20210716_028_01_04_picture-0001_58b872292d.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/IKZP_20210716_028_01_04_picture-0001.jpg
news-32092 Aktionsbündnis fordert Wettbewerb im Wärmemarkt https://www.ikz.de/detail/news/detail/aktionsbuendnis-fordert-wettbewerb-im-waermemarkt/  

Langenhagen. Ein Mitte Juli dieses Jahres gegründetes „Aktionsbündnis für Freie Wärme in Niedersachsen“ will sich nach eigenen Angaben für „den Erhalt der technologieoffenen Wahl der Heizungs- und Ofentechnik“ einsetzen und den Dialog mit Landes- und Kommunalpolitik suchen. In räumlicher Nähe zu Nah- und Fernwärme gebe es von Seiten der Kommunen oft Anschluss- oder Benutzungszwänge sowie Verbrennungsverbote. Dadurch verlören „die Bürger die Möglichkeit, ihr Gebäude mit individuell zugeschnittener Heizungstechnik ausrüsten zu können. Diese kann klimafreundlicher, kostengünstiger und zudem auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten sein“, so Jürgen Engelhardt, Geschäftsführer und Referent Technik beim Fachverband SHK Niedersachsen, einer der Gründungsinstitutionen des Bündnisses. Nah- und Fernwärme seien unter bestimmten Umständen, aber nicht per se wirtschaftlich und ökologisch. Die Forderung nach Wettbewerb freier Entscheidung schließe auch Nah- und Fernwärme ein, betont das Bündnis.

www.freie-waerme.de

 

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Mon, 26 Jul 2021 11:26:34 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/1/c/csm_Buendnis_59da93c0a5.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/1/c/csm_Buendnis_015ccb0738.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/user_upload/Buendnis.jpg
news-32091 Ausbildungskampagne mit Youtuber https://www.ikz.de/detail/news/detail/ausbildungskampagne-mit-youtuber/  

Wetzlar. Für eine Ausbildung im SHK-Handwerk wirbt Bosch Thermotechnik seit Ende Juli dieses Jahres mit der Kampagne #SHKeinAlltag. Youtuber izzi begleitet den Kölner SHK-Azubi Remy Liebig einen Tag in Köln und übernimmt Aufgaben. Am Ende treten beide in einer Challenge gegeneinander an. Mit mehr als 1,2 Mio. Fans auf YouTube und einer Mio. Follower auf Instagram sei izzy (Lebensmotto „Take it izzi – nehmt das Leben nicht zu ernst“) vielen jungen Leuten der Jahrgänge 1997 bis 2010 bekannt, begründet der Hersteller die Zusammenarbeit. Auf der Seite zur Kampagne sind das Video zu izzys Ausbildungstag, eine Eignungs-Checkliste und eine Datenbank mit Bosch Fachpartnern hinterlegt. Interessierte Jugendliche können darüber Ausbildungsbetriebe in ihrer Nähe finden.

 

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Mon, 26 Jul 2021 10:24:42 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/3/6/csm_azubi_izzi_light_16x9_d6deda642d.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/3/6/csm_azubi_izzi_light_16x9_10063ccb1f.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/user_upload/azubi_izzi_light_16x9.jpg
news-32090 Kampagne: Gas als zweites Standbein der Energiewende https://www.ikz.de/detail/news/detail/kampagne-gas-als-zweites-standbein-der-energiewende/  

Berlin. Dass Klimaschutz mit Hilfe von Gas sicher und bezahlbar umgesetzt werden kann, will das Branchennetzwerk Zukunft Gas in den nächsten vier Monaten mit der Kampagne „Mit Gas geht’s“ vermitteln. Nach eigenen Angaben stehen die Themen Transformation, Bezahlbarkeit und Akzeptanz im Vordergrund. Vielseitig und in allen Sektoren anwendbar, sei Gas das zweite Standbein der Energiewende. Die Kampagne solle verdeutlichen, dass die Gaswirtschaft bereit sei für die Transformation von Erdgas zu grünem Gas. Durch die Nutzung bereits vorhandener Gasinfrastruktur, die vielfach “Wasserstoff-ready“ sei, sei „Klimaschutz schnell und bezahlbar“ umzusetzen.

 

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Mon, 26 Jul 2021 09:49:42 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/d/csm_20191121_ZE02_St_Fergus_026_15d8b38c55.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/d/csm_20191121_ZE02_St_Fergus_026_c6dea54f93.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/user_upload/20191121_ZE02_St_Fergus_026.jpg
news-32069 Austria Email: Angenehme Wärme im Pool https://www.ikz.de/sanitaertechnik/news/detail/austria-email-angenehme-waerme-im-pool/ Unabhängig von der Witterung hält die Pool-Wärmepumpe „Aeromax“ von Austria Email das Badewasser angenehm temperiert. Sie nutzt die natürliche Wärme der Umgebungsluft. Die erzeugte Energie wird zur Beheizung oder Kühlung des Wassers genutzt. So werden Pooltemperaturen von 8 bis 40°C möglich. Für den Betrieb kann zwischen einem Heiz-, Kühl- oder Automatikmodus gewählt werden. „Aufgrund ihres hohen COP-Werts von bis zu 5,5 bei 24°C arbeitet ,Aeromax‘ zudem besonders ökonomisch“, hebt Austria Email hervor.  

Geeignet ist sie für Schwimm­becken mit einem Wasservolumen bis zu 75 m3. „Da der Wärmeübertrager aus Titan gefertigt ist, können ihm ständiger Wasserkontakt oder sogar salzhaltiges Wasser nichts anhaben“, versichert der Hersteller, der fünf Jahre Garantie auf die „Aeromax“ gewährt.

Austria Email GmbH, Parksteinerstr. 49, 92637 Weiden, Tel.: 0961 63490-0, office@austria-email.at, www.austria-email.at

 

 

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Mon, 26 Jul 2021 09:09:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/2/csm_60_Austria-Email_67cd1321c1.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/2/csm_60_Austria-Email_e6d69a1628.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_21_10/60_Austria-Email.jpg
news-31988 Zehn Marketing-Tipps, die SHK-Betriebe selbst umsetzen können https://www.ikz.de/detail/news/detail/zehn-marketing-tipps-die-shk-betriebe-selbst-umsetzen-koennen/ Handwerksbetrieben fehlt in der Regel das Budget für große Kampagnen oder teure Agenturen. Mit der passenden Marketing-Strategie können sie mit vertretbarem Aufwand online und offline erfolgreich Kunden gewinnen  

Kunden finden, Kunden binden: Gerade für Handwerksbetriebe ist ein ansprechender Marktauftritt wichtig. Ob ein festes Budget vorgesehen ist oder Zeit und Ressourcen besonders knapp sind – gefordert ist ein strategisches Vorgehen. Welche Maßnahmen – ins-besondere online – möglich und sinnvoll sind, zeigt dieser Beitrag.

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Mon, 26 Jul 2021 07:37:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/1/0/csm_HAUT_20210618_044_01_09_picture-0003_a89362cf7e.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/1/0/csm_HAUT_20210618_044_01_09_picture-0003_097b23ea07.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/HAUT_20210618_044_01_09_picture-0003.jpg
news-32073 Roth Werke: Neue Sole/Wasser- und Luft/Wasser-Wärmepumpen https://www.ikz.de/heizungstechnik/news/detail/roth-werke-neue-solewasser-und-luftwasser-waermepumpen/ Laut Angabe von Roth erweitert der Hersteller sein Wärmepumpen-Programm mit modulierenden Varianten und zwar die Sole/Wasser-Wärmepumpe „ThermoTerra BF“ mit 9 kW Leistung und integriertem 178 l Warmwasserspeicher. Sie moduliert von 1,77 bis 8,65 kW (B0/W35). Des Weiteren das Modell „ThermoTerra F“ mit 17 kW Leistung, modulierend von 3,2 bis 17,2 kW (B0/W35).  

Bei den Luft/Wasser-Wärmepumpen ist das Modell „AuraModul F 15 kW E“ dazugekommen. Sie ist modulierend von 4,9 bis 14,2 kW (A2/W35). Der Wandregler ist im Lieferumfang enthalten. Die Luft-/Wasser-Wärmepumpe „Thermo­Aura F 9 kW“ wurde um eine weitere Version der Inneneinheit ergänzt. Auch neu im Sortiment ist die „ThermoAura F 9 kW“ mit kompakter Hydraulikeinheit, in der neben der gesamten Hydraulik ein 280 l Warmwasserspeicher und ein 90 l Pufferspeicher integriert sind.  

Roth Werke GmbH, Am Seerain 2, 35230 Dautphetal, Tel.: 06466 922-0, service@roth-werke.de, www.roth-werke.de

 

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Mon, 26 Jul 2021 06:56:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/0/8/csm_58_Roth_ThermoAura_ddc8cb94f2.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/0/8/csm_58_Roth_ThermoAura_cd32dca6f8.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_21_10/58_Roth_ThermoAura.jpg