IKZ: Neueste Nachrichten https://www.ikz.de/ Die neuesten Nachrichten der IKZ-Magazine vom STROBEL VERLAG de TYPO3 News Sat, 28 Nov 2020 17:14:04 +0100 Sat, 28 Nov 2020 17:14:04 +0100 TYPO3 EXT:news news-30983 Perkeo: Transport- und Umfüllsystem für Propangas-Flaschen https://www.ikz.de/detail/news/detail/perkeo-transport-und-umfuellsystem-fuer-propangas-flaschen/ Mit dem 2-in-1-System „T.RAX“ bietet Perkeo ein Transport- und Umfüll system für Propangas-Flaschen. Mit dem System kann eine 11-kg-Propanflasche als „Nachfülltank“ für Montageflaschen sicher mit auf die Baustelle genommen werden.  

„T.RAX“ ist eine Wandhalterung, die z.B. an die Ladebordwand eines Pritschenwagens montiert werden. Zudem dient die Einrichtung als Transportsicherung, die BAM- sowie TÜV-geprüft für den Transport im Straßenverkehr gemäß VDI 2700 und GGVS/ADR zugelassen ist. Zur Befüllung der Montageflaschen wird die Propangasflasche z.B. an einer Ladebordwand kopfüber eingehängt. Auf diese Weise ist das Umfüllen von Propangas – auch direkt auf der Baustelle – vorschriftsmäßig und gefahrlos möglich. Auch der vorgeschriebene Ventilschutz nach DIN EN ISO 11117 ist nach Angabe des Herstellers gewährleistet.

Perkeo-Werk GmbH + CO. KG, Talweg 5, 71701 Schwieberdingen, Tel.: 07150 35043 - 21, Fax: 07150 35043 - 40, perkeo@perkeo-werk.de, www.perkeo-werk.de

 

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Sat, 28 Nov 2020 07:37:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/4/9/csm_HAUT_20201112_064_01_16_picture-0002_d559e397dc.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/4/9/csm_HAUT_20201112_064_01_16_picture-0002_91b96504c6.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/HAUT_20201112_064_01_16_picture-0002.jpg
news-31029 Umbenennung: aus Zukunft Erdgas wird Zukunft Gas https://www.ikz.de/detail/news/detail/umbenennung-aus-zukunft-erdgas-wird-zukunft-gas/ Berlin.  Die Brancheninitiative der deutschen Gaswirtschaft „Zukunft Erdgas“ heißt künftig „Zukunft Gas“. Die Umbenennung erfolgt zum 1. Januar 2021.  

Dazu Dr. Timm Kehler, Vorstand der Brancheninitiative: „Gas ist die zweite Säule der Energiewende und macht ein Viertel der Energieversorgung Deutschlands aus. Dieser Anteil wird in Zukunft noch steigen. Darüber hinaus ist die Gasinfrastruktur ein zentraler Baustein in diesem wichtigen Prozess. Denn mit wenig Aufwand können die Leitungsnetze und Endanwendungen für klimaneutrale Gase umgerüstet werden. Die Brancheninitiative geht mit dem neuen Namen einen nächsten Schritt und macht die Ambitionen der Gaswirtschaft deutlich.“ Auch nach der Umbenennung werde man das Produkt Erdgas nach außen vertreten. So zum Beispiel in der Aktion „Raustauschwochen“, die für den Umtausch von Öl- auf Gasheizungen wirbt.
Indes konnte die Brancheninitiative weitere Mitglieder gewinnen: Shell Deutschland, der Ferngasleitungsbetreiber Ontras, der Tankstellenbetreiber Q1 und die Stadtwerke Langen gehören nun zum Kreis der Partner und Förderer.

zukunft.erdgas.info

 

 

 

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Fri, 27 Nov 2020 12:34:37 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/5/csm_Umbenennung_5a22a83e46.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/5/csm_Umbenennung_cfa8e9f9cf.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_20_17/Umbenennung.jpg
news-31027 COLONS-Adventskalender: Mit Artikelbestellung Gewinnchance nutzen https://www.ikz.de/detail/news/detail/colons-adventskalender-mit-artikelbestellung-gewinnchance-nutzen/ Der Online-Fachgroßhändler COLONS.de bietet vom 1. bis 24. Dezember jeden Tag tolle Gewinnchancen. Hinter den 24 Türchen des Adventskalenders warten hochwertige Sachpreise, die unter allen Bestellungen verlost werden. Welcher Gewinn sich hinter einem Türchen versteckt, erfährt der SHK-Fachhandwerker jeden Tag im ersten Banner auf der Startseite von www.colons.de . Am nachfolgenden Werktag werden unter allen eingegangenen Bestellungen des jeweiligen Tages die Gewinner ausgelost.  

Unter den Sachpreisen sind unter anderem Spielekonsolen, Smartwatches, E-Scooter, Marken Grills und vieles mehr zu finden. Schickt der SHK-Fachhandwerker seine Bestellung über das verifizierte COLONS-Kundenkonto ab, nimmt er automatisch an der Verlosung des jeweiligen Tagespreises teil.

Einen kleinen Vorgeschmack auf die Gewinne gibt es unter www.colons.de/adventskalender2020.

 

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Fri, 27 Nov 2020 09:09:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/8/8/csm_COLONS-Adventskalender_eae4989357.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/8/8/csm_COLONS-Adventskalender_1b5c439e81.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_20_17/COLONS-Adventskalender.jpg
news-31026 1500 Energieunternehmer fordern Nachbesserungen am EEG-Entwurf https://www.ikz.de/erneuerbare-energien/news/detail/1500-energieunternehmer-fordern-nachbesserungen-am-eeg-entwurf/ Berlin. In einem offenen Brief haben mehr als 1500 Unternehmer aus der Energiebranche und dem Handwerk Nachbesserungen am derzeitigen Entwurf des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) gefordert. „Wir brauchen kein Solarbehinderungsgesetz, sondern ein Solarbeschleunigungsgesetz“ heißt es in dem an zahlreiche Politiker von Bund und Ländern gerichteten Schreiben. Das EEG gilt als wichtiger Baustein für den Klimaschutz und wird derzeit vom Bundestag novelliert.  

Die Unternehmer reagierten „bestürzt“ auf den vom Bundeswirtschaftsministerium vorgelegten Gesetzesentwurf, da dieser den Ausbau von Solardächern durch „zahlreiche neue Marktbarrieren“ bremse anstatt zu beschleunigen. Die Verfasser des Schreibens sehen im Gesetzentwurf eine Verfehlung der Klimaziele und eine Stromerzeugungslücke im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Atom- und Kohleausstieg. Sie fordern Korrekturen insbesondere an fünf Punkten.

  • Erstens müsse das Tempo des jährlichen Photovoltaik-Zubaus von derzeit 4 bis 5 GW auf 10 GW mehr als verdoppelt werden. Nur so lasse sich der wachsende Energiebedarf in Verbindung mit der Elektrifizierung von Mobilität und Wärme und dem Einstieg in die grüne Wasserstoffwirtschaft decken.
  • Zweitens fordern die Unternehmer, auf Ausschreibungen bei der Vergabe von Marktprämien bis zu einer Solardachleistung von 1 MW zu verzichten. Denn damit würde das Engagement von Gewerbe, Dienstleistung und Handel erheblich eingeschränkt.
  • Drittens soll die anteilige EEG-Umlage auf den solaren Eigenverbrauch und bei der Vor-Ort-Versorgung von Wohn- und Gewerbequartieren sowie bei ausgeförderten Solarstromanlagen abgeschafft werden. Damit werde geltendes EU-Recht umgesetzt.
  • Viertens soll die Bundesregierung „auf kostentreibende und gänzlich unverhältnismäßige neue Anforderungen an die Messung und Steuerbarkeit von PV-Kleinstanlagen“ verzichten. Sie seien überflüssig, weil sie weder die Netzstabilität noch die Systemeffizienz erhöhten.
  • Fünftens erwarten die Unterzeichner des Schreibens Lockerungen bei den Standortrestriktionen zur Errichtung ebenerdiger Solarparks und Erleichterungen bei Hybridnutzungen, z.B. von Landwirtschaft und Solarstromerzeugung.

Der offene Brief zitiert Marktforscher, die vor einem Schaden in zweistelliger Milliardenhöhe und dem vorzeitigen Aus von bis zu 500.000 Solarstromanlagen warnen, wenn Nachbesserungen im EEG-Entwurf ausbleiben.

 

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Fri, 27 Nov 2020 07:57:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/7/csm_1500-Energieunternehmer_b650c216d7.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/7/csm_1500-Energieunternehmer_818a85e633.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_20_17/1500-Energieunternehmer.jpg
news-30956 Mit Brennstoffzellen und Wasserstoff in die Zukunft https://www.ikz.de/detail/news/detail/mit-brennstoffzellen-und-wasserstoff-in-die-zukunft/ Grüne Gase wichtiger Faktor für die Wärmewende: Die Brennstoffzellenheizung verzeichnet jährliche Wachstumsraten von über 50 %  

Die Mitte Oktober dieses Jahres von der EU angestoßene „Renovation Wave“ zeigt deutlich, wie wichtig die Rolle des Gebäudesektors für den Klimaschutz ist 1). Denn mit einem verstärkten Einsatz umweltschonender Gas-Technologien, so Experten, lassen sich CO2- Emissionen „schnell und deutlich reduzieren“.

Einen wichtigen Grundstein für mehr Klimaschutz legen auch die in diesem Jahr verabschiedeten Wasserstoffstrategien der EU und Deutschlands. Hier können Gasheiztechnologien wie die Brennstoffzellenheizung eine schnelle Wärmewende vorantreiben.

„Mit der Europäischen und Nationalen Wasserstoffstrategie erkennt die Politik die Rolle grüner Gase im Energiemix an“, erklärt Andreas Lücke, Sprecher der Initiative Brennstoffzelle (IBZ) und Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Heizungsindustrie (BDH). Er sieht besonders große CO2-Minderungspotenziale im Wärmemarkt. „Mehr als jede zweite Heizung ist veraltet und arbeitet ineffizient. Diese Potenziale gilt es im Sinne des Klimaschutzes beschleunigt zu heben.“ CO2-neutrale Brennstoffe wie Wasserstoff in Kombination mit einem breiten Portfolio an Gasheiztechnologien sind seinen Worten nach neben weiteren Effizienztechnologien ein wichtiger Baustein zur Erfüllung des European Green Deal und zeigt, dass der Wärmemarkt h2-ready ist.

Knapp 12 Mio. der insgesamt rund 21 Mio. in Deutschland installierten Heizungen entsprechen nicht mehr dem Stand der Technik und emittieren somit unzählige unnötige Tonnen CO2. Dabei hat sich die Bundesregierung anspruchsvolle Ziele für den Gebäudesektor gesetzt: Bis 2030 soll der CO2-Ausstoß von 119 Mio. t pro Jahr auf 72 Mio. t jährlich reduziert werden. Durch den Green Deal der EU werden diese Ziele weiter verschärft. „Wenn alle veralteten Heizgeräte modernisiert würden, könnten jährlich mindestens 32 Mio. t CO2 eingespart werden. Dafür bedarf es jedoch einer Verdopplung der derzeitigen Modernisierungsquote auf rund 1 Mio. Anlagen pro Jahr“, erläutert BDH-Chef Andreas Lücke weiter.

Auch Dr. Timm Kehler, Sprecher der IBZ und Vorstand der Brancheninitiative Zukunft Erdgas, sieht in der Brennstoffzellenheizung ein großes Potenzial: „Ob Gebäudebestand oder Neubau, ob Einfamilienhaus oder Gewerbebetrieb, ob Kombianlage oder Beistellgerät – mit der Brennstoffzellenheizung steht uns schon heute eine marktreife und hocheffiziente Technologie zur Verfügung, die für mehr Klimaschutz sorgt.“ Das würden auch immer mehr Kundinnen und Kunden erkennen: Trotz Corona-Pandemie war die Nachfrage nach Brennstoff - zellenheizungen im laufenden Jahr ungebrochen. Wie aus Zahlen der KfW (Förderbank des Bundes) hervorgeht, wurden bislang in diesem Jahr 2764 Geräte gefördert (Stand Juni 2020). Damit verzeichnet die Brennstoff zellenheizung seit 2016 jährliche Wachstumsraten von über 50 %.

Die Bundesregierung fördert die Brennstoff zellentechnologie wegen ihres Beitrags zum Klimaschutz sowie zur Sektorenkopplung seit Sommer 2016. Im Rahmen des KfW-Förderprogramms 433 „Zuschuss Brennstoff zelle“ wurden bis einschließlich Juni 2020 insgesamt mehr als 13 000 Förderanträge positiv beschieden. Bis zum Jahr 2030 rechnet die Branche mit 500 000 installierten Brennstoff - zellenheizungen.

Heute noch mit Erdgas betrieben, kann sie schon morgen direkt CO2-neutralen Wasserstoff aus dem Gasnetz beziehen und Gebäude mit Strom und Wärme versorgen. Auf Basis des Prinzips der Kraft -Wärme-Kopplung und Gesamtwirkungsgraden von mehr als 90 % spart die Ener gieerzeugung mit der Brennstoff zelle Berechnungen der IBZ gegenüber einer alten Gasheizung knapp 56 % CO2 ein; zusätzlich sinken die Energiekosten um 58 %. Der elektrische Wirkungsgrad von bis zu 55 % übertrifft dabei den von konventionellen Großkraft werken deutlich. Da der Einbau eines Brennstoff zellengeräts keine aufwendige Gebäudesanierung erfordert, fallen lediglich die Anlagekosten an.

„Mit dem Hightech-Gerät Brennstoff - zelle profitieren Verbraucher in mehrfacher Hinsicht“, erläutert Dr. Tim Kehler und zählt auf: „Sie sparen Energie und CO2-Emissionen, machen sich unabhängig von steigenden Strompreisen und können den selbsterzeugten Strom zum Beispiel zum Laden von Batterieautos nutzen.“ Für ihn ist das „gelebte Sektorenkopplung“. Umso mehr freut es die gesamte Brennstoff zellenbranche, dass die Bundesregierung im Rahmen der Nationalen Wasserstoff strategie eine weitere Förderung der Brennstoff zellentechnologie in Höhe von 700 Mio. Euro zugesagt hat.

Heizungs- und Gasindustrie stehen also bereit und bieten Lösungen zur Erreichung der Klimaziele im Gebäudebereich an. Nochmals Andreas Lücke vom Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie: „Schon heute verfügen wir neben anderen Effizienztechnologien über die nötige Infrastruktur und ein umfassendes Produktportfolio emissionsarmer Gasheiztechnologien. Jetzt gilt es, die enormen CO2-Minderungspotenziale im Wärmemarkt zu heben, um auf Kurs in Richtung Klimaziel 2030 zu kommen.“

Initiative Brennstoffzelle

Die IBZ setzt sich für die Verankerung der Effizienztechnologie im Wärmemarkt ein. Getragen wird die Initiative durch den Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) und die Brancheninitiative Zukunft Erdgas. Der Deutsche Verein des Gasund Wasserfachs (DVGW) sowie die Nationale Organisation Wasserstoff - und Brennstoff zellentechnologie (NOW) unterstützen die IBZ als Kooperationspartner.

Zukunft Erdgas

Zukunft Erdgas ist die Initiative der deutschen Gaswirtschaft . Sie vertritt die Marke und das Produkt Erdgas gegenüber Öff entlichkeit, Politik und Verbrauchern. Gemeinsam mit ihren Mitgliedern setzt sich die Initiative dafür ein, dass die Potenziale des Energieträgers sowie der bestehenden Gasinfrastruktur genutzt werden und informiert über die Chancen und Möglichkeiten, die Erdgas und grüne Gase wie Wasserstoff und Biogas für unsere Gesellschaft bieten.

Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie

Die im BDH organisierten Unternehmen produzieren Heizsysteme wie Holz-, Öl- oder Gasheizkessel, Wärmepumpen, Solaranlagen, Lüft ungstechnik, Lagerbehälter, Abgasanlagen und Brennstoff zellen.

 

 

 

 

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Fri, 27 Nov 2020 07:07:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/d/b/csm_HAUT_20201112_044_01_16_picture-0001_7ac55e6d4d.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/d/b/csm_HAUT_20201112_044_01_16_picture-0001_6c198ca84a.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/HAUT_20201112_044_01_16_picture-0001.jpg
news-30976 Data Design System: „DDS-CAD“ Version 16 https://www.ikz.de/detail/news/detail/data-design-system-dds-cad-version-16/ Eine Reihe von Neuerungen und Weiterentwicklungen verzeichnet die Version 16 der Elektro- und SHKL-„DDS-CAD“-Software. So wurde beispielsweise die Startseite des Planungswerkzeugs für die Gebäudetechnik zu einem zentralen Knotenpunkt für die Projektverwaltung mit Favoritenbereich und erweiterter Suche ausgebaut.  

Über den Projektnavigator können komplette Arbeitsmodelle mit wenigen Klicks in die nächsthöhere oder tiefere Etage kopiert werden. Hinzu kommen neue Funktionen für die Gewerke, darunter z.B. eine vernetzte Arbeitsoberfläche für Elektroverteilungen sowie ein kompakter Dialog für die Kühllastberechnung. „Mit diesen Neuerungen haben Anwender bei der Planung alle wichtigen Parameter im Blick und können diese direkt bearbeiten. Die automatische Erstellung von Raumbüchern sowie eine neue Stapeldruck-Funktion erleichtern die Zusammenstellung der Projektunterlagen“, erklärt der Softwareanbieter.

Data Design System GmbH, Lüdinghauser Str. 3, 59387 Ascheberg, Tel.: 02593 8249 - 0, Fax: - 400, info@dds-cad.de, www.dds-cad.de

 

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Fri, 27 Nov 2020 06:26:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/9/8/csm_HAUT_20201112_058_02_16_picture-0001_522cf73671.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/9/8/csm_HAUT_20201112_058_02_16_picture-0001_8555770d7f.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/HAUT_20201112_058_02_16_picture-0001.jpg
news-31025 Ältere Photovoltaikanlagen: Bis 31. Januar 2021 Registrierungspflicht erfüllen https://www.ikz.de/erneuerbare-energien/news/detail/aeltere-photovoltaikanlagen-bis-31-januar-2021-registrierungspflicht-erfuellen/ Stuttgart.  Bis 31. Januar 2021 müssen alle Solarstromanlagen in das zentrale Marktstammdatenregister eingetragen werden, die vor dem 1. Februar 2019 in Betrieb gegangen sind. Darauf weist das Solar Cluster Baden-Württemberg hin. Ohne Anmeldung erhalten die Anlageneigentümer keine Einspeisevergütung mehr. Eine Registrierung ist einfach und dauert weniger als eine halbe Stunde, betont Franz Pöter vom Solar Cluster. „Es müssen nur wenige Daten eingetragen werden.“ Für Neuanlagen besteht die Pflicht schon seit Februar 2019. Sie müssen einen Monat nach Inbetriebnahme im Register eingetragen werden. Die Marktstammdaten-Regelung gilt auch für Blockheizkraftwerke und Solarstromspeicher.  

Das Marktstammdatenregister, abgekürzt MAStR, ist das zentrale Register für sämtliche Erzeugungsanlagen und Speicher des deutschen Strom- und Gasmarktes und wird von der Bundesnetzagentur geführt. Nach etlichen Verzögerungen startete im Februar 2019 das für die Registrierung vorgesehene Webportal der Meldestelle und löste alte Anmeldeformalitäten ab. Auch Anlagenbetreiber, die ihre Anlagen schon einmal im PV-Meldeportal oder dem EEG-Anlagenregister angemeldet hatten, müssen die Solarstromanlagen im Marktstammdatenregister registrieren. Eine automatische Datenübernahme durch die Bundesnetzagentur in das Register erfolgt nicht. Sogar Anlagen, die ihre EEG-Einspeisevergütung Ende 2020 verlieren, müssen angemeldet werden.
Mitte November waren bundesweit rund 300.000 Anlagen, die vor dem 1. Februar 2019 in Betrieb gegangen sind, noch nicht im Marktstammdatenregister eingetragen. Liegt bis zum 31. Januar 2021 kein Eintrag vor, stoppt der Netzbetreiber die Vergütung für den in das Stromnetz eingespeisten Solarstrom. Die Konsequenzen gelten zumindest vorübergehend: Sobald der Anlagenbetreiber die Registrierung im Datenregister nachholt, erfolgt die Auszahlung der einbehaltenen Vergütungen.

www.marktstammdatenregister.de/MaStR

 

 

 

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Thu, 26 Nov 2020 13:38:24 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/9/c/csm_PrivathausinRadolfzell_fafda0d842.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/9/c/csm_PrivathausinRadolfzell_bd2672fc9f.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_20_17/PrivathausinRadolfzell.jpg
news-31022 Testprojekt zur Luftqualitätsmessung und -reinigung in einer Schule https://www.ikz.de/klima-lueftungstechnik/news/detail/testprojekt-zur-luftqualitaetsmessung-und-reinigung-in-einer-schule/ Mulfingen.  In der ehemals durch das Virus stark betroffenen Gemeinde Kupferzell ist ein Testprojekt von ebm-papst und der Firma Sauter Heizungstechnik angelaufen, bei dem die Luftqualität in einem Klassenraum der Johann-Friedrich-Mayer-Schule gemessen, überwacht und die Innenraumluft schlussendlich gereinigt wird.  

Martin Schulz, Vertriebsleiter von ebm-papst, und Martin Sauter von der örtlichen Installationsfirma Sauter verantworten das Projekt. Dafür greifen sie auf Sensorik des Digitalisierungs-Start-Ups ebm-papst neo zurück. Dieses bietet verschiedene Produkte, Hardware, Software und Dienstleistungen u.a. zum Thema Qualität der Innenraumluft an. Die eingesetzten Luftqualitätssensoren messen die Temperatur, die Luftfeuchte, den CO2-, TVOC- sowie den Feinstaub-Gehalt im Klassenzimmer. Die gemessenen Daten werden via Wlan in eine Cloud übermittelt und dort aufbereitet. So kann der Lehrer jederzeit die aktuellen und historischen Daten abfragen. Dadurch werden die Effekte der einzelnen Maßnahmen wie regelmäßiges Lüften oder Reduktion der Personenzahl sichtbar. LEDs am Sensor signalisieren auch unmittelbar, ob die Werte in Ordnung oder erhöht sind bzw. über dem Grenzwert liegen. Gleichzeitig ist ein Luftreiniger im Einsatz. „Wir möchten herausfinden, wie Lehrer und Schüler den alltäglichen Einsatz des Luftreinigers erleben und wie er sich im Zusammenspiel mit der Luftqualitätsmessung auf den Wohlfühlfaktor im Klassenzimmer auswirkt“, erklärt Martin Schulz.

 

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Thu, 26 Nov 2020 08:18:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/1/6/csm_ebm-papst_Installation-Luftreiniger_8da5d01f9e.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/1/6/csm_ebm-papst_Installation-Luftreiniger_5db4a23392.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_20_17/ebm-papst_Installation-Luftreiniger.jpg
news-30954 „Die Förderung wirkt“ https://www.ikz.de/detail/news/detail/die-foerderung-wirkt/ Die Nachfrage nach barrierefreien Badlösungen bleibt weiterhin stabil. Das liegt nicht nur an der attraktiven KfW-Förderung, die im Juli erneut aufgestockt wurde. Ein Interview mit Jens J. Wischmann, Geschäftsführer der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft  

„Viele sprechen von 2020 als dem Heizungsjahr. Das mag die eine oder andere Badmodernisierung verzögern, am grundsätzlichen Bedarf nach neuen, altersgerechten Bädern ändert sich aber nichts“, sagt Jens J. Wischmann. Im Gespräch mit IKZ-Chefredakteur Markus Sironi nimmt der Geschäftsführer der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) Stellung zu zahlreichen Fragen rund um das Thema barrierefreies Bad.

IKZ-HAUSTECHNIK: Seit Jahren schon fördert die KFW-Bankengruppe die Schaffung barrierefreier Bäder mit Zuschüssen. In diesem Jahr stehen erstmals sogar insgesamt 100 Mio. Euro an Fördervolumen bereit. Wie stellt sich die Nachfrage vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie dar?

Jens J. Wischmann: In 2020 sind es sogar insgesamt 150 Mio. Euro. Dank der erneuten Aufstockung des KfW-Programm 455-B „Altersgerecht Umbauen“ um 50 Mio. Euro durch den Bundestag am 2. Juli 2020, stehen wieder ausreichend Mittel auch für den Badumbau zur Verfügung. Denn trotz der vorherigen Aufstockung um 25 auf 100 Mio. Euro drohten die Mittel wie in den Vorjahren schon im dritten Quartal ausgeschöpft zu sein.

IKZ-HAUSTECHNIK: Das klingt nach einer regen Nachfrage nach dem Förderprogramm.

Jens J. Wischmann: In der Tat. Aktuelle Zahlen enthält der Förderreport der KfW Bankengruppe mit Stand vom 30. Juni 2020. Danach sind von Januar bis Juni 2020 bereits Zusagen in Höhe von 93 Mio. Euro im Bereich Zuschuss für Barrierereduzierung erfolgt. Im gleichen Vorjahreszeitraum waren es nur 58 und im gesam ten Jahr 2019 insgesamt 85 Mio. Euro. Man sieht also, welch enormer Erfolg das Programm trotz Corona weiterhin ist – und dass es zum Ende des Jahres wahrscheinlich wieder ein Wettlauf um die letzten Fördergelder gibt. Deshalb weiter unser Wunsch an die Politik, die Förderung in diesem Bereich endlich zu verstetigen und zu erhöhen.

IKZ-HAUSTECHNIK: Geht die Fördernachfrage einher mit der Zahl tatsächlich realisierter Bäder?

Jens J. Wischmann: Natürlich ist bei den Fördersummen zu berücksichtigen, dass nicht allein der Badumbau, sondern die Barrierefreiheit generell gefördert wird. Aber in einer von KfW Research und dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat in Auftrag gegebenen Evaluationsstudie hat das Institut Wohnen und Umwelt das KfW-Förderprogramm „Altersgerecht Umbauen“ genauer untersucht. Die Untersuchung ergab, dass mit der Förderung am häufigsten Maßnahmen an Sanitärräumen umgesetzt wurden, also zum Beispiel die Installation bodengleicher Duschen. Bei mehr als zwei Dritteln der mit dem Förderprogramm umgebauten Wohnungen wurden Maßnahmen an Sanitärräumen durchgeführt. Die durchschnittlichen Kosten dieser Maßnahmen betrugen ca. 10 700 Euro. Die Förderung wirkt also!

IKZ-HAUSTECHNIK: Immer wieder hört man aus dem Handwerk, dass das Antragsverfahren zu kompliziert sei. Ist diese Kritik berechtigt?

Jens J. Wischmann: Was das Antragsverfahren betrifft, so muss man hier ein wenig aufklären: Der Antrag kann online sowohl von den Bauherren als auch vom bevollmächtigten Fachhandwerker über das Zuschussportal (Anmerkung der Redaktion: unter www.kfw.de/zuschussportal) gestellt werden. Dem geht eine Registrierung voraus. Nach Ausfüllen und Abschicken des Antrags wird von der KfW bei Vorliegen aller Voraussetzungen in der Regel innerhalb eines Tages die Zuschusszusage erteilt. Mit der Baumaßnahme kann dann sofort begonnen werden.

Innerhalb von 36 Monaten nach der Zusage muss der Zuschussempfänger oder der Bevollmächtigte die Durchführung der Baumaßnahme über das Zuschuss portal nachweisen. Hierzu müssen im Portal auch die Höhe der geleisteten Zahlungen bestätigt und die Rechnungskopien hochgeladen werden. Der Zuschussempfänger kann sich zur eigenen Dokumentation vom Badprofidie Einhaltung der Technischen Mindestanforderungen durch die sogenannte Fachunternehmerbestätigung bescheinigen lassen. Nach erfolgreicher Prüfung des Nachweises der Vorhabensdurchführung durch die KfW wird der Zuschussauf das im Zuschuss portal angegebene Konto des Zuschussempfängers überwiesen. In der Regel dauert das nicht länger als einen Monat.

Ein Tipp in eigener Sache: Wir haben hierzu extra ein Merkblatt mit allen Infos entwickelt, das unter der Website www.aktion-barrierefreies-bad.de heruntergeladen werden kann und alles noch einmal genau erklärt.1)

IKZ-HAUSTECHNIK: Geht es um die Sanierung einer Immobilie, dann entscheidet sich der Eigentümer meist entweder für die Sanierung der Heizung oder für ein neues Bad. Wer hat in diesem Jahr die Nase vorn?

Jens J. Wischmann: Ich weiß, viele sprechen von 2020 als dem Heizungsjahr und es stimmt, die neue Förderkulisse hat das Heizungsgeschäft stimuliert. Das mag die eine oder andere Badmodernisierung sowohl auf Verbraucherseite als auch beim Fachhandwerk verzögern, am grundsätzlichen Bedarf nach neuen, altersgerechten Bädern ändert sich aber nichts. Wir sehen uns auch nicht in einem Entweder- Oder-Wettbewerb mit der Heizung, sondern glauben, dass beide Bereiche wichtig für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Verbraucher sind.

Gerade die Corona Krise hat die Th emen Hygiene und Sicherheit – nicht nur im Alter – deutlich in den Vordergrund gerückt. Angesichts von traurigen Krankheits- und Todesfällen in Altersheimen überlegen viele erst recht, den eigenen Lebensabend lieber im eigenen Heim zu verbringen. Mit dem entsprechenden Bad, was neben der Barrierefreiheit in Zukunft auch vermehrt pflegegerecht ausgestattet sein wird.

Insgesamt hat sich das Badgeschäft dabei ordentlich entwickelt, vielleicht weniger Wachstum als zuvor, aber dafür beständig positiv. Leider ganz anders im Ausland, die Exportmärkte sind hier eingebrochen, was insbesondere natürlich der Industrie zu schaff en macht.

IKZ-HAUSTECHNIK: Eine Teilsanierung des Badezimmers – etwa der Austausch einer Wanne gegen eine Dusche – ist für viele Verbraucher eine Alternative zum kompletten Badumbau. Auch diese Maßnahme wird ja gefördert. Ist die Industrie nicht gefordert, verstärkt neue verarbeiterfreundliche Teilsanierungslösungen zu entwickeln?

Jens J. Wischmann: Absolut. Angesichts immer komplexerer Technik, sinkender Zahl von Fachkräft en und gesteigerten Kundenerwartungen müssen wir den Badprozess professionalisieren und rationalisieren. Ein ganz interessantes Konzept ist da z. B. die Vorfertigung und der Einsatz von Badmodulen. Beides erlaubt schon vorab bestimmte Montagearbeiten präzise durchzuführen und die Installation auf der Baustelle deutlich zu vereinfachen. Entscheidend ist aber nicht nur die Technik, auch die organisatorischen und kaufmännischen Prozesse müssen angepasst werden. Und daran hapert es leider oft. Hier wäre seitens der Industrie und von Verbänden weitere Hilfe im Bereich der Weiterbildung sicher sinnvoll.

1) Kurzlink zum Papier: bit.ly/VDSförderung

 

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Thu, 26 Nov 2020 08:08:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/a/csm_HAUT_20201112_038_01_16_picture-0001_149622219e.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/a/csm_HAUT_20201112_038_01_16_picture-0001_0e1d6bd463.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/HAUT_20201112_038_01_16_picture-0001.jpg
news-31013 Instandhaltung von PV-Anlagen https://www.ikz.de/erneuerbare-energien/news/detail/instandhaltung-von-pv-anlagen/ Sachverständiger informiert über empfehlenswerte und notwendige Prüfumfänge  

Für den wirtschaftlichen Anlagenbetrieb und zum Erhalt der Betriebssicherheit müssen Photovoltaik-(PV)-Anlagen regelmäßig Instand gehalten werden. Die notwendigen und sinnvollen Maßnahmen zur Instandhaltung werden im Folgenden beschrieben.

Nach VDE 0105-100 müssen elektrische Anlagen in geeigneten Zeitabständen geprüft werden. Durch die wiederkehrende Prüfung sollen Mängel aufgedeckt werden, die nach der Inbetriebnahme aufgetreten sind und den Betrieb behindern oder Gefährdungen hervorrufen können.

Die Notwendigkeit der regelmäßigen Prüfung von PV-Anlagen ergibt sich auch schon aus den Betriebsbedingungen, denen sie regelmäßig ausgesetzt sind: Sie unterliegen wie jede elektrische Anlage einem Alterungsprozess und sind zudem ständig Witterungseinflüssen ausgesetzt. Man muss also davon ausgehen, dass sich die Anlagenperformance über die Betriebsdauer verschlechtert und einzelne Komponenten im Betrieb beschädigt werden oder ausfallen können.

Grundsätzlich muss zwischen ertragsrelevanten und sicherheitsrelevanten Schäden differenziert werden. Ausschließlich ertragsrelevante Fehler an der Anlage können nach ausschließlich kaufmännischen Entscheidungskriterien behoben werden (z. B. Ausfall eines Wechselrichters). Sicherheitsrelevante Fehler müssen unabhängig von wirtschaftlichen Gesichtspunkten immer instandgesetzt werden.

Empfehlenswerter Prüfumfang: von Muss bis Soll(te)

Der Prüfumfang für die elektrischen Anlagenkomponenten ist in den Richtlinien VDE 0100-600 und VDE 0126-23-1 beschrieben. Darüber hinaus ist es empfehlenswert, weitere Punkte wie die Standsicherheit der Anlage und den Zustand des Daches regelmäßig zu überprüfen.

Mit der Prüfung nach VDE 0126-23-1 soll nachgewiesen werden, dass die Anlage fachgerecht aufgebaut ist und sich in einem betriebssicheren Zustand befindet.

Die Prüfung erfolgt in zwei Stufen:

  1. Besichtigen;
  2. Erproben.

Beim Besichtigen soll unter anderem nachgewiesen werden, dass

  • die verbauten Komponenten für den Einsatzzweck geeignet sind;die verwendeten Komponenten den zu erwartenden äußeren Einflüssen standhalten
  • der Schutz gegen elektrischen Schlag eingehalten wird (Schutzklasse II);
  • das Erdungssystem fachgerecht aufgebaut wurde;
  • die Isolationswiderstände überwacht werden (in der Regel durch den Wechselrichter);
  • parallel verschaltet Stränge gegenüber Strom geschützt sind;
  • die Anlagen gegen Überspannung geschützt sind;
  • die Betriebsparameter des Wechselrichters entsprechend den örtlichen technischen Anschlussbedingungen programmiert sind;
  • Fehlerstrom-Schutzschalter (RCDs) funktionieren;
  • die verwendeten Komponenten ausreichend und fachgerecht beschriftet worden und zuzuordnen sind;
  • Vor-Ort-Dokumentationsunterlagen vorliegen, insbesondere ein Stromlaufplan.

Beim Erproben werden die Funktion der Anlage überprüft und die elektrischen Parameter gemessen. Dies sind im Wesentlichen:

  • Prüfung der Durchgängigkeit von Schutzleiter;
  • Messung von Leerlaufspannung, Kurzschlussstrom und Isolationswiderstand;
  • Funktionsprüfungen.

Bei Bedarf können zusätzliche Messungen und Prüfungen durchgeführt werden, um den Anlagenzustand zu ermitteln oder festgestellte Fehler einzugrenzen. Bewährt haben sich in diesem Zusammenhang die Thermographie und die Kennlinienmessung.

Standsicherheit: Halten und Ableiten

Die Standsicherheit einer Anlage ist Voraussetzung für den sicheren Anlagenbetrieb. Bei den in letzter Zeit häufig aufgetretenen Stürmen wurden diverse PV-Anlagen beschädigt. In einem Beispiel wurde eine PV-Anlage in zwei Teilanlagen auf einem Flachdach errichtet. Die eine Teilanlage hat den Sturm am Anlagenstandort unbeschadet überstanden, während die andere Teilanlage vollständig vom Dach gerissen wurde.

Ursache für den Schaden war eine fehlerhafte Auslegung der Systemstatik. Bei der Berechnung der Systemstatik wurden falsche Umgebungsbedingungen zugrunde gelegt. Zudem wurden beim Aufbau der Module die erforderlichen Randabstände nicht eingehalten. Die Module lagen daher nicht im Innenbereich des Daches, sondern in den Rand- und Eckbereichen, in denen höhere Windlasten anzusetzen sind.

Um Standsicherheit zu erreichen, muss einerseits der PV-Generator auf dem Dach standsicher sein, andererseits muss auch das Dach selbst über ausreichende Traglastreserven verfügen.

Die auf die PV-Anlage wirkenden Kräfte müssen in die tragende Gebäudestruktur abgeleitet werden. Dazu ist es wichtig, den Dachaufbau zu kennen und die Krafteinleitung ins Dach zu planen. Insbesondere bei Gebäuden mit Aufsparrendämmung sind die verwendeten Befestigungsmittel und die sichere Einleitung der Kräfte ins Dach besonders zu prüfen.

Auch auf Dächern mit Aufsparrendämmung müssen die Befestigungsschrauben bis in den Sparren reichen, sofern die Krafteinleitung in die Konterlattung nicht nachgewiesen wurde. Die erforderliche Schraubenlänge ergibt sich aus den folgenden Teilwerten:

  • Dicke der Fußplatte des Dachhakens;
  • Dicke der Konterlattung;
  • Dicke der Zusatzmaßnahme (Schalung, Unterdach);
  • Dicke der Dämmung;
  • Mindesteinschraubtiefe der Schrauben.

Schraubenlängen von 40 cm und mehr sind bei der Befestigung von PV-Anlagen auf Dächern mit Aufsparrendämmung nicht ungewöhnlich.

Empfindliche Schnittstelle Dach

Wenn die PV-Anlage auf dem Dach installiert ist, hat die Schnittstelle zwischen Dach und PV-Anlage besondere Bedeutung. Das Dach ist Teil der Gebäudehülle, an die hohe bauphysikalische Anforderungen gestellt werden. Bei der Montage einer PV-Anlage findet ein Eingriff in die Gebäudehülle statt, wobei die Gebäudehülle in ihrer Funktion möglicherweise eingeschränkt wird (z. B. Regensicherheit).

Bei der regelmäßigen Prüfung muss der Zustand und die Funktion der Gebäudehülle an den Schnittstellen zur PV-Anlage überprüft werden. Bei Dachdeckungen betrifft dies insbesondere die Montage der Dachhaken, die Leitungsführung durch Funktionsschichten (Dampfsperre) oder die Ausführung der Zusatzmaßnahme (Unterdach).

Insbesondere bei Montagesystemen mit Dachhaken treten häufig Schäden an der Dachdeckung auf, zum Beispiel durch Schneelasten oder Sturm. Durch diese Schäden kann dann Wasser in das Dach eindringen und erhebliche Folgeschäden am Dach verursachen. Aus diesem Grund ist auch die zweite wasserführende Ebene (Unterdach) in die Prüfung einzubeziehen.

Bei der Verwendung von Dachhaken ist daher zwingend darauf zu achten, dass die Dachhaken auch bei maximaler Last nicht auf den Dachziegeln aufliegen. Die Montage von Blechziegeln unter den Haken ist in jedem Fall zu empfehlen.

Auch die Kabeleinführung spielt bei der wiederkehrenden Prüfung eine wesentliche Rolle. Insbesondere die Durchdringung der Dampfsperre muss kritisch geprüft werden. Bei fehlender Abdichtung der Dampfsperre strömt vor allem in der kalten Jahreszeit warme Raumluft von Innen in die Dämmung, wo das enthaltene Wasser auskondensiert. Dies führt zu schleichenden Feuchteschäden und Schimmelbildung, wodurch Dächer bereits nach wenigen Jahren zerstört werden können.

Bei den Dachhaken ist darauf zu achten, dass die Befestigungsmittel für den konkreten Anwendungsfall geeignet und fachgerecht verankert wurden, so dass die auf die Module wirkenden Kräfte in die tragenden Komponenten des Daches (im Regelfall die Sparren) abgeleitet werden können. Insbesondere bei Dächern mit Aufsparrendämmungen werden häufig zu kurze Befestigungsschrauben verwendet, sodass die PV-Anlage nur in der Konterlattung bzw. in der Dämmung verankert ist. Diese Anlagen sind im Regelfall nicht standsicher.

Vorteile der regelmäßigen Prüfung

Der Hauptvorteil einer regelmäßigen Anlagenprüfung besteht in der Sicherstellung zuverlässiger Anlagenerträge. Ertragsverluste, egal ob durch äußere Einflüsse oder durch innere Fehler verursacht, werden früh erkannt, so dass erforderliche Maßnahmen zügig ergriffen werden können.

Einige Fehler, z. B. PID an Modulen, können im Frühstadium mit geringem Aufwand geheilt werden, ohne dass Module ausgetauscht werden müssen. Auch die Gefahr von Folgeschäden (z. B. Brände durch überhitzte Kabelverbindungen) wird reduziert.

Im Schadensfall wird die Verantwortung für den Schaden und für etwaige Folgeschäden üblicherweise entweder dem Errichter/Instandhalter oder dem Betreiber zugeordnet. Wurde keine Instandhaltung durchgeführt, verbleibt die gesamte Verantwortung beim Anlagenbetreiber.

Im Versicherungsfall prüfen Versicherungen, ob der Betreiber einer Anlage Obliegenheitspflichten verletzt hat. Zu diesen Obliegenheitspflichten zählt unter anderem die regelmäßige Instandhaltung der Anlage. Sofern ein Schaden auf unzureichende Instandhaltung zurückzuführen ist, prüfen Versicherungen ihre Regulierungspflicht. Wird z. B. der Stillstand eines Wechselrichters erst nach mehreren Wochen bemerkt, obwohl die tägliche Betriebskontrolle obligatorisch ist, begrenzt die Versicherung die Zahlung des Ertragsverlustes auf wenige Tage. Die Erstattung von Ertragsverlusten durch Versicherungen ist generell zeitlich begrenzt, in der Regel auf sechs Monate. Wird der versicherte Schaden nicht innerhalb dieser Frist behoben, endet der Anspruch auf Ausgleich der Ertragsverluste nach diesem Zeitraum, der Anlagenbetreiber erhält keine weiteren Ausgleichszahlungen.

Prüfen sollte selbstverständlich sein

Grundsätzlich ist jedem Anlagenbetreiber die regelmäßige Prüfung der Anlage zu empfehlen, unabhängig von der Anlagenleistung. Bei kleineren Anlagen, z. B. auf Einfamilienhäusern, die vom Betreiber im Alltag regelmäßig besichtigt werden können, ist ein anderer Prüfaufwand erforderlich als bei großen Freiflächenanlagen oder bei Anlagen auf landwirtschaftlichen Gebäuden. Der Prüfumfang sollte daher immer vom Installateur bzw. vom Prüfer für den Einzelfall ermittelt und festgelegt werden. Eine vollständige und übersichtliche Anlagendokumentation erleichtern die Prüfung indes deutlich.

Der hier abgedruckte Bericht stellt einen Ausschnitt dar. Den vollständigen Bericht lesen Sie unter www.ikz-select.de. Weitere Themen hier: Blitzschutz, Brandschutz, Exkurs Sandwich-Elemente, Exkurs Flachdächer, Prüffristen, Prüfung nach DGUV 3.

Autor: Jochen Kirch ist von der IHK für München und Oberbayern öffentlich bestellter und vereidigter Photovoltaik-Sachverständiger

 

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Thu, 26 Nov 2020 08:00:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/e/csm_IKZP_20201127_012_01_06_picture-0001_4bcd4d2bf1.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/e/csm_IKZP_20201127_012_01_06_picture-0001_9129c612a1.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/IKZP_20201127_012_01_06_picture-0001.jpg
news-30981 Duschrinne „CeraFrame Individual“ von Dallmer erhält Häuser Award 2020 https://www.ikz.de/detail/news/detail/duschrinne-ceraframe-individual-von-dallmer-erhaelt-haeuser-award-2020/ Zum zehnten Mal veranstaltete der Callwey Verlag in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Architektur Museum und weiteren Partnern den Wettbewerb „Häuser des Jahres – die besten Einfamilienhäuser“. Dabei wurden ebenfalls Produkte des Jahres in neun unterschiedlichen Kategorien ausgezeichnet. Die Duschrinne „CeraFrame Individual“ von Dallmer überzeugte in der Kategorie Bad/Sanitär.  

Die Jury erkor aus 150 Einreichungen 50 Projekte und benannte aus diesen einen Preisträger, zwei Auszeichnungen und fünf Anerkennungen. Dabei wurde Wert auf Nachhaltigkeit, innovativen Einsatz von Materialien, kreativen Umgang mit der baulichen Situation und auf konsequente Ausführung gelegt. Insgesamt 18 Einreichungen erhielten die Auszeichnung „Produkt des Jahres“, darunter die Dusch rinne „Cera Frame Individual“ von Dallmer. „Wir freuen uns sehr, dass unsere neue Duschrinne von einer so hochkarätigen Experten-Jury ausgezeichnet wurde. Das bedeutet uns sehr viel, da wir stets Wert auf das Design unserer Produkte und die Qualität legen“, sagt Dallmer- Geschäftsführerin Yvonne Dallmer.

 

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Thu, 26 Nov 2020 07:37:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/f/b/csm_HAUT_20201112_062_02_16_picture-0001_dd05b50551.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/f/b/csm_HAUT_20201112_062_02_16_picture-0001_5af5139c3b.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/HAUT_20201112_062_02_16_picture-0001.jpg
news-31012 Solarwärme und Photovoltaik im Zusammenspiel https://www.ikz.de/erneuerbare-energien/news/detail/solarwaerme-und-photovoltaik-im-zusammenspiel/ Ein Praxisbeispiel zeigt, dass das Duo trotz wenig Speicherkapazität viel erreicht  

Um Strom und Wärme zu jeweils drei Vierteln von der Sonne zu ernten, braucht das Eigenheim keine riesigen Modulflächen. Eine gut abgestimmte Kombination aus Photovoltaik und Solarthermie reicht aus, wie ein Sonnenhaus aus Freiburg zeigt.

Seit Herbst des Jahres 2015 wohnt eine dreiköpfige Familie in einem so genannten Sonnenenergie-Haus der ReSys AG. Das Einfamilienhaus mit 161 m2 Wohnfläche liegt in Umkirch, einer Gemeinde am Stadtrand von Freiburg. Das Gebäude ist mit einer Solarheizung ausgestattet. Die Solarwärme-Anlage erbringt 14 kW Leistung und verfügt über einen Wärmespeicher mit 1100 l Wasserinhalt. Das entspricht 60 bis 80 kWh Wärmespeicherkapazität. Als Ergänzung für die Sonnenheizung dient ein wasserführender Kaminofen, den die Bewohner automatisch mit Pellets oder manuell mit Scheitholz befeuern können. Das in Holzständerbauweise konzipierte Haus erfüllt die Kriterien des KfW-Effizienzhauslevels 40 Plus. Dazu trägt neben der entsprechend guten Dämmung auch eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung bei.

Weitere Details

Für die Stromversorgung des Hauses ist eine Photovoltaik-(PV)-Anlage mit 5,2 kW Leistung installiert. Diese kann rund 4 kWh Strom in einen Lithium-Ionen-Batteriespeicher zwischenspeichern.

Das Haus steht auf einer Bodenplatte und ist nicht unterkellert. Die gesamte Haustechnik passt in einen 14 m2 großen Hauswirtschaftsraum, der außerdem noch genug Platz für die Waschmaschine, einen Wäscheständer und Kühlgeräte bietet. Im Vergleich zu anderen Sonnenhäusern sind die Solaranlagen und Speicher klein ausgelegt. Das Dachgeschoss ist nicht ausgebaut, böte aber die Möglichkeit für Dachfenster. Die Flächen dafür sind freigehalten. Das ist möglich, weil die Solaranlagen nicht die komplette Dachfläche belegen.

Solare Deckung erreicht drei Viertel

Vom Einzug bis heute haben Sensoren die Energieverbräuche und Energieerzeugungen des Gebäudes erfasst. Über einige Zeit war es Teil der wissenschaftlichen Untersuchungen im Projekt Solsys. In diesem Projekt haben Forscher des Fraunhofer ISE, des Instituts für Gebäude- und Solartechnik der TU Braunschweig und der Solar- und Wärmetechnik Stuttgart (SWT) verschiedene Sonnenhauskonzepte untersucht und verglichen.

Die Messungen belegen, dass die in der Planung angepeilte solare Deckung erreicht wird. Ziel war es, jeweils drei Viertel des Strom- und Wärmebedarfes mit Sonnenenergie zu decken. Im Mittel der Jahre 2016 bis 2018 betrug der solare Deckungsgrad bei der Heizung 76 %, nahezu eine Punktlandung. Bei einem Jahreswärmebedarf von 7757 kWh konnte die Solarwärmeanlage 5895 kWh pro Jahr bereitstellen.

Noch genauer erfüllt die Strombilanz die Planung. Die solare Deckung liegt hier bei 75,1 %. Vom Jahresstromverbrauch von 2835 kWh konnte die PV-Anlage 2128 kWh abdecken. Nur 708 kWh pro Jahr musste die Familie vom Stromversorger beziehen. Insgesamt hat die Photovoltaik-Anlage im Mittel der drei Jahre 6077 kWh Sonnenstrom pro Jahr erzeugt. Das heißt, dass der Eigenverbrauch bei 39,9 % lag. 60,1 % speiste die Solarstromanlage in das Netz ein.

Solarwärmeertrag im Sommer begrenzt

Obwohl die Nennleistung der Solarwärme-Anlage fast dreimal so groß ist wie die der Photovoltaikanlage, ernten beide Anlagen fast gleich viele Kilowattstunden von der Sonne. Denn der überschüssige Sonnenstrom kann in das Netz eingespeist werden, während die Solarwärme-Anlage abgeregelt werden muss, wenn der Speicher voll ist. Die Stromerzeugung der Photovoltaikmodule folgt dem Jahresverlauf mit dem Maximum im Sommer. Dagegen erzielt die Solarwärme-Anlage ihre besten Erträge in März und April. Dann ist der Wärmebedarf im Haus durch die Heizung noch hoch und der Sonnenstand reicht schon aus, um kräftig Solarwärme zu ernten. Im Sommer sinkt der Solarertrag dann ab, denn nun können die Kollektoren nur noch den Warmwasserbedarf und die Zirkulationsverluste decken.

Keine großen Speicher

Die klassische Sonnenheizung eines Sonnenhauses beruht auf einem mehrere Kubikmeter großen Speicher. Dieser große Speicher hat zwei Aufgaben. Er sammelt die überschüssige Solarwärme der Sommermonate ein und bewahrt sie für die Wintermonate auf. Außerdem sorgt er dafür, dass die Solaranlage im Sommer nur selten abgeregelt werden muss. Denn die Abregelung einer Solarwärme-Anlage bedeutet, dass die Sonnenkollektoren in Stagnation gehen. Die Wärme wird nicht mehr abgeführt und dadurch heizen sich die Kollektoren sehr stark auf. Das belastet das Material und vor allem den Wärmeträger, der aus einer glykolhaltigen Frostschutzlösung besteht.

Beim Sonnenenergie-Haus reicht die Speichergröße nicht aus, um Stagnation zu verhindern. Darum setzt ReSys hier Vakuumröhrenkollektoren von Paradigma ein, die nicht mit Frostschutz, sondern mit Wasser gefüllt sind. In der Stagnation verdampft das Wasser, ohne Schaden zu nehmen.

Sonnenheizung amortisiert sich

Das Wohnen in einem Sonnenenergie-Haus ist nicht nur sehr klimafreundlich, es lohnt sich auch. ReSys-Geschäftsführer Gerd Schallenmüller beziffert die Mehrkos ten für die Haustechnik im Vergleich zu einer konventionellen Heizung auf 15 000 Euro. Die Einsparungen durch vermiedene Strom- und Wärmekosten belaufen sich auf etwa 1000 Euro. Hinzu kommt die Vergütung für den eingespeisten Solarstrom in Höhe von knapp 300 Euro. Damit amortisiert sich die Haustechnik nach knapp 12 Jahren. Außerdem liegen 20 Jahre lang die Energiekosten bei Null, weil die Einspeisevergütung für den Solarstrom die geringen Kosten für Netzstrom und Holz übersteigt.

Auch in der Sanierung und im Mehrfamilienhaus kann das Sonnenenergie-Haus-Konzept greifen. Statt dem Holz ofen kann dabei auch eine Kombination mit einem Gaskessel oder einer Wärmepumpe eingesetzt werden. Das Zusammenspiel von Dämmung, Lüftung mit Wärmerückgewinnung, Solarthermie und Photovoltaik kann auch bei einem solchen Gebäude dazu führen, dass die Sonne frei Haus bis zu drei Viertel der Energie für Strom und Wärme liefert.

Autor: Jens-Peter Meyer, freier Journalist mit den Schwerpunkten Erneuerbare Energie, Wärmeversorgung und Sektorenkopplung


Weitere Infos:

Projekt Solsys: www.solare-energieversorgung.de

SonnenEnergieHaus Umkirch: www.sonnenenergiehaus.de


Solarthermie-Jahrbuch 2020:

Der Beitrag ist im diesjährigen Solarthermie-Jahrbuch 2020 „Solare Wärme“ erschienen. Man kann das Jahrbuch online auf www.solarthermiejahrbuch.de bestellen. Als Print kostet es 14 € (inkl. Porto und Verpackung). Auf 147 Seiten gibt es eine Fülle von Informationen zu Technik, Trends und Praxis in der Solarthermie.

 

 

 

 

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Thu, 26 Nov 2020 07:00:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/4/4/csm_IKZP_20201127_008_01_06_picture-0001_015d901b63.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/4/4/csm_IKZP_20201127_008_01_06_picture-0001_64a03b160c.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/IKZP_20201127_008_01_06_picture-0001.jpg
news-30996 Ideal Standard: Außen wie innen neu https://www.ikz.de/sanitaertechnik/news/detail/ideal-standard-aussen-wie-innen-neu/ Ideal Standard ergänzt sein Sortiment von Brausethermostaten um die Serie „Ceratherm T“, die aus mehreren Modellen mit verschiedenen Optionen besteht. Sie stammt aus der hauseigenen Produktion und ist mit der neuen Thermostatkartusche „FirmaFlow Therm“ ausgestattet. Bei Druckverlust schaltet die Kartusche den Durchfluss von heißem Wasser ab, um Verbrennungen zu verhindern.  

Durch die „Cool Body-Technologie“ überhitzen die Bedienelemente und der Armaturenkörper nicht und bleiben zu jeder Zeit anfassbar. „Die integrierten Steuerelemente von ‚Ceratherm T‘ stellen einen effizienten Wasser- und Energieverbrauch sicher. Während ‚FirmaFlow‘ Therm dafür sorgt, dass die gewünschte Temperatur schnell erreicht wird, reduziert die Eco-Einstellung den Wasserdurchfluss um die Hälfte,“ teilt Ideal Standard mit.

Ideal Standard GmbH, Euskirchener Str. 80, 53121 Bonn, Tel.: 0228 521 - 0, Fax: - 241, idealstandard.de@idealstandard.com, www.idealstandard.de

 

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Thu, 26 Nov 2020 06:36:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/d/9/csm_HAUT_20201112_071_01_16_picture-0001_1a96f2a320.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/d/9/csm_HAUT_20201112_071_01_16_picture-0001_e42490b083.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/HAUT_20201112_071_01_16_picture-0001.jpg
news-31023 Stoercode implementiert neues Wartungsmodul https://www.ikz.de/detail/news/detail/stoercode-implementiert-neues-wartungsmodul/  

Mehr als 160.000 SHK-Störcodes von über 65 Herstellern enthält die App Stoercode. Unlängst wurde die Wissensdatenbank für Heizungssysteme um ein neues Tool erweitert: den Wartungsassistenten. Er enthält über 4000 Checklisten für Heizung, Lüftung, Sanitär, Brandschutz und MSR, darunter allgemein gültige Checklisten, Checklisten nach VDMA und AMEV, aber auch gerätespezifische Checklisten der Hersteller direkt innerhalb der stoercode-App. Darin sind gerätespezifische Sollwerte von Anlagen bereits hinterlegt, was den direkten Abgleich vor Ort vereinfacht. Zudem bietet der Störcode-Wartungsassistent auch gleich die passende Lösung, um den Sollwert zu erreichen, sollte dieser nicht erzielt worden sein. Die Checklisten können online sowie offline (ohne Datennetz) bearbeitet und genutzt werden.
Besonders nützlich: Nach der Wartung kann ein vollständiges Wartungsprotokoll im PDF-Format erstellt werden, welches alle Arbeitsschritte exakt dokumentiert. Dieses Protokoll kann direkt per E-Mail an den Kunden versendet werden und zur Dokumentationszwecken im Büro abgespeichert werden.
Betriebe haben die Möglichkeit, Stoercode einen Monat lang kostenfrei zu testen. Für IKZ-Leser gibt es Vorzugspreise. Infos unter stoercode@strobelmediagroup.de.

www.stoercode.de

 

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Wed, 25 Nov 2020 08:03:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/3/f/csm_Stoercode_863f153724.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/3/f/csm_Stoercode_8619669b19.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_20_17/Stoercode.jpg
news-30953 Barrierefreiheit überzeugt langfristig https://www.ikz.de/detail/news/detail/barrierefreiheit-ueberzeugt-langfristig/ Anforderungen für die barrierefreie Badgestaltung  

Das Bad mit Zukunft ist ein Investitionstreiber im privaten Wohnungsbau und bei Sanierungen. Eine ganze Reihe von Wünschen an das Bad bündelt dabei das Stichwort Barrierefreiheit: Die Badplanung soll autonome Körperhygiene bis ins Alter ermöglichen, sicher sein, modernen Komfort und Ästhetik berücksichtigen. Der Beitrag gibt einen Überblick über Kriterien für das barrierefreie Privatbad.

Die Zahl älterer Menschen, die möglichst lange – auch im Falle der ambulanten Pflegebedürffigkeit – zu Hause leben wollen, nimmt Jahr für Jahr deutlich zu. Das verlangt nach mehr altersgerechten Badezimmern, die barrierefrei gestaltet sind und dem zunehmenden Unterstützungsbedarf gerecht werden. Zu denken ist dabei auch an das Arbeitsumfeld ambulanter Pflegekräffe, weshalb der ZVSHK (Zentralverband Sanitär Heizung Klima) 2019 die Studie „Erfolgsfaktor Badezimmer für die ambulante Pflege“ vorgestellt hat. Kurz gesagt: Das Thema wird mittlerweile auf vielen Kanälen kommuniziert, sodass bei Wohnungsbesitzern, Käufern und Sanierern einiges in Bewegung ist: Immer mehr neue Bäder sollen das Etikett „barrierefrei“ bekommen, ob als Eigentum oder zur Vermietung. Ein Indiz: Öffentliche Fördertöpfe wie das KfW-Programm 455 „Altersgerecht umbauen“ werden regelmäßig voll ausgeschöpft.

Die maßgebliche DIN 18040-2 „Barrierefreies Bauen – Wohnungen“ kommt ins Spiel, wenn das Projekt nach dem offiziellen Regelwerk barrierefrei gestaltet werden soll. Unterschieden wird dabei nach allgemeiner Barrierefreiheit und solcher für Rollstuhlfahrer. In einem bestimmten Umfang sind barrierefreie Wohnungen beispielsweise im Mehrparteien- Wohnungsneubau vorgeschrieben. Parallel dazu gibt es Projektentwickler, die das Gütesiegel „Barrierefrei“ in der Vermarktung einsetzen wollen. Auch dann sollten sie sich an der Norm als Richtschnur orientieren. Ein Nebenaspekt: Barrierefreiheit trägt zur langfristigen Werterhaltung der Immobilie bei, was am Markt nicht zu vernachlässigen ist. Festzuhalten ist: Die Kriterien der DIN 18040-2 sind auf den Neubau ausgerichtet, sie können aber auch in der Sanierung sinngemäß angewendet werden.

Bewegungsspielraum einplanen

Barrierefreiheit beginnt ganz buchstäblich mit der Abwesenheit von Hindernissen und schafft sicheren Zugang zu allen Funktionen im Bad. Es versteht sich von selbst, dass dazu ein gewisser Freiraum im Bad notwendig ist. So fordert die Norm beispielsweise für ein Privatbad Bewegungsflächen von 120 x 120 cm vor jedem Sanitärgegenstand und 150 x 150 cm für eine rollstuhlgerechte Ausstattung. Gut zu wissen: Überlagerungen sind möglich, die bodenebene Duschfläche kann sich also mit dem Platz am Waschtisch überschneiden, denn beide Flächen werden schließlich nicht von derselben Person gleichzeitig genutzt. Für die Tür ist zu beachten, dass sie eine Durchgangsbreite von 80 cm haben muss (für Rollstuhlfahrer 90 cm) und außen aufschlagend ist. Letzterer Punkt ermöglicht im Falle eines Falles schnellere Hilfe und schränkt die zur Berechnung herangezogenen Bewegungsflächenim Bad nicht ein. Selbstverständlich sollte der Zugang schwellenlos sein, und von Podesten im Bad ist ebenso abzusehen. Bei der altersgerechten Auswahl der Duschabtrennung ist im Übrigen darauf zu achten, dass diese auch problemlos erkannt wird. Unter diesem Aspekt sind Glas-Dekore und als Kontrast eingesetzte Rahmen vorteilhaft; ob stattdessen lieber auf einen Duschvorhang gesetzt wird, ist im Einzelfall (z. B. Rollstuhlbad) zu entscheiden.

Zu den konstruktiven Aspekten des barrierefreien Raumes gehört, dass die Wände für die Nachrüstung von Stütz- und Haltegriffen am WC, in der Dusche und an der Badewanne vorbereitet sein müssen. Das leisten Wandverstärkungen bzw. Traversen an geeigneten Stellen. Sie machen das Bad zukunftsfest auch für jene Bauherren und Nutzer, die aktuell noch keinen Unterstützungsbedarf haben. Stichwort Badewanne: In Wohnungen für Rollstuhlfahrer verlangt die DIN 18040-2 R „das ein nachträgliches Aufstellen einer Badewanne, z. B. im Bereich der Dusche, möglich sein muss.“ Zudem ist zu beachten, dass diese mit einem Lifter benutzbar sein muss. Hiermit ist der notwendige Platzbedarf für die nachträgliche Installation (Umbau) gemeint. Generell ist die Badewanne keinesfalls „out“. Sie wird nicht nur bei Älteren gerade unter therapeutischen oder gesundheitsfördernden Aspekten geschätzt, sondern auch von der hoch mobilen Generation, für die sie möglicherweise ein Ort der Entschleunigung darstellt.

Schwellenlose Dusche – ein Muss

Die niveaugleiche Duschfläche ist die wohl beliebteste Anforderung an das barrierefreie Bad. Egal, wie Bauherren und Badbesitzer ihre Situation derzeit einschätzen, der schwellenlose Zugang zur Brause steht auf der Wunschliste. Damit man auf nassem Boden nicht stolpert, dafür ist ein rutschhemmender Bodenbelag vorzusehen (Bewertungsgruppe „B“ nach Maßgabe der gesetzlichen Unfallversicherung, GUV-I 8547, für nassbelastete Barfußbereiche, bei Fliesen gilt das fürKlasse „R 10“); das Gefälle darf 2 % nicht überschreiten. Die Bewegungsfläche von 120 x 120 cm muss auch mit dem Rollator benutzbar sein (für die Berechnung der Fläche gilt zu Überschneidungen das zuvor aufgezeigte). Zusätzliche Sicherheit geben Stütz- und Haltegriffe, also normgerechte Reling-Systeme und Griffstangen, für die mindestens eine Nachrüstbarkeit verlangt ist. Für das Rollstuhlfahrerbad gelten erhöhte Anforderungen. Und während im barrierefreien Standard keine Sitzgelegenheit verlangt wird, so ist sie doch im Gespräch mit dem Kunden für das Seniorenbad eine Überlegung wert. Wichtig für alle Nutzergruppen ist die Sicherheit im Umgang mit den Armaturen, wobei die Norm explizit Einhebelmischer und Temperaturbegrenzer nennt. Ergänzend sei auch die leichte, intuitive Bedienbarkeit der Brausehalterung genannt. Und nicht zuletzt: Der Badplaner und Sanitärprofisollte in der Dusche ebenso wie am Waschtisch auf die eindeutige Ablesbarkeit der Funktionen achten. Ein Design, das in seiner Funktionalität nicht erkannt wird, nützt niemandem. Um beim Thema zu bleiben: Die DIN führt auch an, dass sich „die Ausstattungselemente visuell kontrastierend von ihrer Umgebung abheben sollen.“ Das können HellDunkelKontraste sein, aber auch farbliche Umrandungen z. B. am Waschtisch.

Waschtisch & WC

Für den Waschplatz verlangt die DIN 180402, „dass eine Nutzung auch im Sitzen möglich ist“, wobei das Ziel ist, dass man sich auch aus sitzender Position im Spiegel sehen kann und Beinfreiheit unter dem Waschbecken hat. Festgelegte Unterfahr- und Einbauhöhen kommen beim Rollstuhlfahrerbad zur Geltung. Vorteilhaft ist der platzsparende UP-Siphon. Je nach Komfortbedürfnissen kann der Waschtisch um Haltegriffe ergänzt werden, die – anders als am WC – nicht vorgeschrieben sind, aber vielen Benutzern ein Gefühl der Sicherheit geben. Am Markt finden sich dafür integrierte Lösungen (eingelassene Griffe oder eine Stange an der Vorderkante), die wahlweise von seitlichen Ablage-/Haltestangen mit entsprechender, stabiler Verankerung komplettiert werden können.

Die bereits erwähnten Stützklappgriffe müssen im barrierefreien Bad am WC entweder zur Nachrüstung vorbereitet oder bereits fertig montiert werden (in der Kategorie „R“ für Rollstuhlnutzer). Vor allem für die letztgenannten Bäder sind eine Reihe von Abstandsregeln einzuhalten, was die Position des WCs zu anderen Sanitärobjekten und zur Wand angeht. Vielfach bewährt hat sich die WC-Installation in einer Raumecke, da sich in diesem Fall der besonders hilfreiche L-Winkelgriffseitlich an einer Wand neben dem WC montieren lässt. Für das barrierefreie Bad der Klasse „R“ ist zudem eine Rückenstütze am WC vorgeschrieben und eine Sitzhöhe von 46-48 cm über OFF. Zum relativ neuen Trend der Dusch-WCs äußert sich die Norm nicht, aber für den Sanitärprofiversteht es sich eigentlich von selbst, dass die Technologie angeboten werden sollte – sofern Kunden für neue Technologien offen sind und das Budget es im barrierefreien Privatbad erlaubt.

Autor: Heinz Kaiser, freier Journalist, Hamburg

 

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Wed, 25 Nov 2020 07:37:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/e/e/csm_HAUT_20201112_034_01_16_picture-0001_cf2d3671be.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/e/e/csm_HAUT_20201112_034_01_16_picture-0001_3ab4c77203.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/HAUT_20201112_034_01_16_picture-0001.jpg
news-31008 Seminare, Workshops, Tagungen https://www.ikz.de/detail/news/detail/seminare-workshops-tagungen-87/ Technische und betriebswirtschaftliche Qualifizierungsangebote für das SHK-Fachhandwerk und TGA-Planer.  

Veranstaltung, Inhalt, Datum, Ort:

Smart Building und E-Mobility
In vier Webinaren erhalten die Teilnehmer „einen guten Überblick über die Themenvielfalt“. Dabei werden auch Materialien (Analysen, Check­listen, Kostenrichtwerte etc.) zur Übertragung auf das eigene Geschäftsumfeld vorgestellt und angewandt.
Modul 1: Energierechtliche Anforderungen aufgrund vom Gebäudeenergiegesetz
12.1.

Veranstaltung, Inhalt, Datum, Ort:

Modul 2: Energieeffizienz durch Automation?
19.1.

Veranstaltung, Inhalt, Datum, Ort:

Modul 3: Markttrend „Building IoT“, Building Management Systeme (BMS)    
26.1.

Veranstaltung, Inhalt, Datum, Ort:

Modul 4: E-Mobility    
2.2.

Kosten:

59,– Euro je Modul;
Gesamtpreis für alle Module: 179,– Euro

 

Veranstaltung, Inhalt, Datum,Ort:

Planer und Berater für Smart Building
Bei diesem Vier-Tages-Weiterbildungslehrgang sollen die Teilnehmer die Fähigkeit erlangen, sinnvolle Anforderungen an intelligente Gebäude (Smart Home, Smart Office) festzulegen, Projekte sachkundig zu planen und Architekten, Investoren und Bauträger fachkompetent zu beraten.

Datum:

29.1.
30.1.
26.2.
27.2.

Kosten:

1250,– Euro

 

Veranstalter:

IGT – Institut für Gebäude­technologie GmbH
Ottobrunn
Tel: 089 66591973
info@igt-institut.de
www.igt-institut.de

 

Veranstaltung, Inhalt:

Webinar und Webinar-Reihe rund um BIM und integrale Arbeitsweisen
Die Anwendung von BIM (Building Information Modeling) verlangt eine Strategie für das eigene Unternehmen. Die DIN-Akademie nimmt sich dieses Themas an und hat mehrere Webinare entwickelt. Die sechsteilige Reihe trägt den Titel „Inspiration für KMU: Aktuelle Entwicklungen zu BIM verstehen und für sich nutzen“. Das Spezial-Webinar heißt „BIM für KMU – Erfolgreich durch Digitalisierungsstrategien und neue Geschäftsmodelle“.

 

Datum, Ort, Kosten:

Weitere Infos wie Kosten und Termine der einzelnen Webinare finden sich auf der Internetseite des DIN bzw. Beuth-Verlags.

 

Veranstalter:

Beuth Verlag GmbH
Berlin
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Wed, 25 Nov 2020 07:07:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/e/csm_Termine_54b66edfcc.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/e/csm_Termine_439a4184dd.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/e/csm_Termine_1bcdcfa62d.jpg
news-31014 Besser Strom statt Stoff? https://www.ikz.de/erneuerbare-energien/news/detail/besser-strom-statt-stoff/ Eine Studie des Fraunhofer IEE hat den Einsatz von Wasserstoff im Wärmesektor untersucht  

Der Energieträger Wasserstoff gewinnt (wieder) Aufmerksamkeit. Im Verkehrssektor wird er bereits diskutiert – aber im Wärmesektor? Das Fraunhofer IEE hat diese Frage in einer Studie unter die Lupe genommen und kommt zu dem Ergebnis, dass Grünstrom besser direkt eingesetzt werden sollte, statt ihn zunächst in Form von Wasserstoff zu speichern.

Wasserstoff (H2) ist chemisch gesehen ein farbloses Gas. Er bekommt seine „Farbe“ über den Strom, der zu seiner Gewinnung eingesetzt wird und darüber, woraus und wie er gewonnen wird. Am unteren Ende der Skala ist er grau, am oberen grün. Welcher Farbe ein Wasserstoff auf der Farbskala zugeordnet wird hängt davon ab, wieviel CO2-Emissionen mit seiner Herstellung verbunden sind.

Farbenlehre des Wasserstoffs

Grauer Wasserstoff wird entweder per Wasserelektrolyse oder durch die Reformierung von Erdgas mittels fossiler Energieträger gewonnen. Klassisch fallen darunter die Wasserstoffe des Hüttenwesens und der Chemieindustrie.

Blauer Wasserstoff ist auf der Farbskala eine Stufe höher angesiedelt. Er wird seit einiger Zeit vermehrt thematisiert. Blauer Wasserstoff ist ein Wasserstoff, der durch die Reformierung von Erdgas gewonnen wird. Das dabei abgeschiedene Kohlendioxid soll unterirdisch eingelagert werden – Carbon Capture and Storage (CCS). CCS ist allerdings sehr umstritten, weil die Langzeitfolgen und die möglichen Umweltauswirkungen überhaupt nicht eingeschätzt werden können, wenn CO2 vergraben wird. In blauem Wasserstoff stecken also noch keine Erneuerbaren Energien drin.

Weniger relevante Zwischentöne

Es gibt noch ein paar Zwischentöne, die allerdings weniger relevant sind. Türkiser Wasserstoff beispielsweise befindet sich in der Farbskala an der Übergangsgrenze von blauem zu grünem Wasserstoff. Bei türkisem Wasserstoff wird Methan mit Hilfe der Pyrolyse in Wasserstoff und festen Kohlenstoff zerlegt. Auch hier ist die Quelle in der Hauptsache Erdgas. Denkbar wären allerdings auch andere Methan-Quellen, z. B. Biogas, jedoch ist die zur Verfügung stehende Menge begrenzt. Der Kohlenstoff lässt sich ggf. nutzen.

Weitere, weniger relevante Zwischentöne in der Farbskala dürften auch zwei Grün-Stufen bleiben. Schwach grüner Wasserstoff ist solcher, der aus der Reformierung von Biogas entsteht. Mittelgrüner Wasserstoff entsteht bei Vergasung und Vergärung von Biomasse. Grüner Wasserstoff ist nach derzeitiger Definition der, welcher per Wasserelektrolyse und unter Einsatz von Strom aus Erneuerbaren Energien entsteht. Heute und in Zukunft werden die drei Haupttöne des Wasserstoffs sein: Grau, Blau und Grün.

Grün hat keine schlechte Perspektive

Grüner Wasserstoff hat grundsätzlich keine schlechte Perspektive. Es ist z. B. damit zu rechnen, dass sich die deutschen Küstenländer, insbesondere Niedersachsen und Schleswig-Holstein, zu Schwerpunkten der deutschen grünen Wasserstoffproduktion aus Offshore- und Onshore-Windkraft entwickeln werden. Das Thema wird dabei insbesondere vorangetrieben von der Frage, Solar- und Windstrom umzuwandeln und somit zu konservieren über Power-to-X-Technologien, von denen es vielversprechende Ansätze gibt. Der von der Bundesregierung vorgesehene Ausbau von Offshore-Windkraft in Nord- und Ostsee im kürzlich vorgelegten Gesetz zur Änderung des Windenergie- auf-See-Gesetzes (WindSeeG) wird die Dringlichkeit der Wasserstoffproduktion aus Windstrom erhöhen.

Die Bundesregierung hat in diesem Jahr außerdem ihre Nationale Wasserstoffstrategie (NWS) veröffentlicht. Sie verfolgt insbesondere das Ziel, Wasserstofftechnologien als Kernelemente der Energiewende zu etablieren, um mithilfe Erneuerbarer Energien die Sektoren zu dekarbonisieren. Kritiker monieren, dass hinter den hehren Zielen wenig Substanz zu entdecken ist. Das mag derzeit vielleicht noch so sein, aber gerade deshalb sendet die NWS ein wichtiges Signal, nachdem gefühlt nur noch auf die direkte Verstromung der Sektoren und deren Hilfsmittel Batterien fokussiert wurde und die Brennstoffzelle eine Zeit lang gefühlt in Vergessenheit geriet.

Studie im hochaktuellen Umfeld

In diesem hochaktuellen Umfeld, in dem sich das Gefüge und das Meinungsbild erst abzeichnen, geht die Kurzstudie „Wasserstoff im zukünftigen Energiesystem: Fokus Gebäudewärme“ des Fraunhofer Instituts für Energiewirtschaft und Energieystemtechnik (IEE) der Frage nach, ob sich der Einsatz von Wasserstoff im Wärmesektor lohnt. Um das zu beantworten, wird sie mit der Alternative Direktverstromung von Grünstrom im Wärmesektor verglichen, was auf den Einsatz von Wärmepumpen hinaus läuft. Darüber hinaus wird der grundsätzlichen Frage nachgegangen, wie viel Wasserstoff mit Hilfe grünen Stroms in Deutschland überhaupt produziert werden kann/könnte.

Ergebnis: Relativ wenig Stoff möglich

Ergebnis: Die produzierbaren Mengen sind laut Studie relativ bescheiden. Mit Erneuerbaren Energien könnten laut IEE in Deutschland zwischen 50 und 150 Terawattstunden (TWh) grüner Wasserstoff erzeugt werden. Zum Vergleich: Der aktuelle Endenergiebedarf im deutschen Wärmesektor (Raumwärme und Warmwasser, Kälte) beläuft sich laut Umweltbundesamt im Sektor Haushalt allein auf 636 TWh (2018). Der Verkehr schlägt mit 751 TWh zu Buche, Industrie mit 736 TWh und Gewerbe, Handel und Dienstleistungen mit 375 TWh. Selbst wenn man sich nur den Wärmesektor vornähme, so übersteigt bereits dort der Energiebedarf die bereitstellbare Menge um Faktor 4 bis 13.

Die Studie erweitert die Menge zwar theoretisch, indem grüner Wasserstoff auch importiert werden könnte aus sonnen- und windreichen Regionen, wo das Erzeugungs-Potenzial grundsätzlich hoch ist – doch muss er dann über möglicherweise ferne Strecken transportiert werden, was eine Frage von Transport-Infrastruktur und deren Kosten ist.

Nicht im Keim ersticken

Also Grünstrom direkt in den Wärmesektor führen, statt ihn über den Umweg grünen Wasserstoffs nutzen? Die Fraunhofer-Studie empfiehlt das. Als Adressat kommt dafür im Wärmemarkt dann die Wärmepumpe in Betracht. Laut Studie könnte der Strombedarf kosteneffizient fast ausschließlich aus nationalen regenerativen Energiequellen gedeckt werden.

Doch die Wasserstoffproduktion ist auch erst am Anfang. Ob Grünstrom oder grüner Wasserstoff im Wärmemarkt – beide Formen werden und sollten ihre Berechtigung haben. Es muss auch die Frage gestellt werden, ob eine theoretische nationale Vollversorgung über Wasserstoff überhaupt das Ziel ist. Deutschland war und ist zudem ein Energie-Importeur, warum sollte das nicht in naher Zukunft auch für grünen Wasserstoff möglich sein? Allerdings geht es auch um die Frage, wo der Einsatz des so gewonnenen und bezogenen Wasserstoffs dann am sinnvollsten ist. Diese Frage werden allerdings der Markt und technische Innovationen beantworten.

Link zum kostenlosen Download der Fraunhofer-Studie: https://s.fhg.de/GV4

Autor: Dittmar Koop, Journalist für erneuerbare Energien und Energieeffizienz

 

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Wed, 25 Nov 2020 07:00:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/e/csm_IKZP_20201127_016_01_06_picture-0001_ab42198f6b.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/e/csm_IKZP_20201127_016_01_06_picture-0001_366bde19b6.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/IKZP_20201127_016_01_06_picture-0001.jpg
news-31000 herotec: Zwei in eins – Trittschall und Brandschutz https://www.ikz.de/heizungstechnik/news/detail/herotec-zwei-in-eins-trittschall-und-brandschutz/ herotec führt das „tempusROCK TBS-System“ in den Markt ein. Die Verlegelösung besteht aus einer druckfesten Mineralwollplatte, die wärme- und trittschalldämmend wirkt. Die Systemelemente in der Plattengröße 1000 x 500 mm können auf Massiv- und Holzbalkendecken verlegt werden. Das mineralische Grundmaterial ist nicht brennbar und benötigt keine zusätzlichen Flammschutzadditive. Das Grundprodukt verfügt zudem über die Baustoffk lasse A1 und erfüllt so auch die Anforderungen „keine Rauchentwicklung“ sowie „kein brennendes Abtropfen/Abfallen“.  

Eingefräste Rillen, ausgekleidet mit Stahl- oder Aluminiumblechen, sind ab Werk vorbereitet. Die Fixierung der Bleche erfolgt durch ein patentiertes mechanisches Verfahren. Die Lastverteilschicht kann in Trockenbauweise erstellt oder mit Estrichen nach DIN 18560 sowie mit Spachtelmassen ausgeführt werden. Als Heizrohre kommen herotec- Metallverbundrohre in der Dimension 16 x 2,00 mm zum Einsatz. „So können minimale Bodenaufb auten von 47 mm bzw. 58 mm realisiert werden“, versichert herotec.

herotec GmbH Flächenheizung, Am Bosenberg 7, 59227 Ahlen, Tel.: 02382 8085 - 0, - 33, info@herotec.de, www.herotec.de

 

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Wed, 25 Nov 2020 06:36:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/9/b/csm_HAUT_20201112_073_01_16_picture-0001_541a4e7df7.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/9/b/csm_HAUT_20201112_073_01_16_picture-0001_861a08449b.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/HAUT_20201112_073_01_16_picture-0001.jpg
news-31021 Grohe erlangt Qualitätszeichen-Zertifizierung https://www.ikz.de/detail/news/detail/grohe-erlangt-qualitaetszeichen-zertifizierung/ St. Augustin.  Mit dem zum Jahresanfang 2019 eingeführten Prädikat „Zertifizierter Hersteller – Qualität, Sicherheit, Service“ zeichnet der Zentralverband Sanitär Heizung Klima Hersteller aus, die die betrieblichen Prozesse des Handwerksbetriebes bestmöglich unterstützen.  

Dazu gehört nun auch die Grohe Deutschland Vertriebs GmbH. Als 13. Hersteller darf sie ihr gesamtes Produktangebot mit dem Qualitätszeichen auszeichnen. „Wir sind sehr froh, Grohe im Kreis der mit dem Qualitätszeichen zertifizierten Hersteller begrüßen zu können“, sagt Helmut Bramann, Hauptgeschäftsführer des ZVSHK. „Mit dem Qualitätszeichen geben wir dem Fachhandwerk die Sicherheit, sich auf Service, Qualität und Produkte von Grohe verlassen zu können“, ergänzt Alexander Zeeh, Geschäftsführer Deutschland bei Grohe. „In der Zusammenarbeit mit dem ZVSHK, verbunden mit der neuen HÜV 2.0 und dem Qualitätszeichen, stellen wir das Fachhandwerk damit weiter in den Mittelpunkt unserer Aktivitäten, und freuen uns auf den zukünftigen intensiven Austausch.“
Während des Zertifizierungsprozesses war ein Widerspruch aus dem SHK-Handwerk eingegangen. „Unsere Güte- und Prüfbestimmungen zum Qualitätszeichen sehen die Möglichkeit für solche Widersprüche ausdrücklich vor“, erklärt Helmut Bramann. Die öffentliche Beteiligung des SHK Handwerks sei das wichtigste Element des gesamten Zertifizierungsprozesses. „Uns ist wichtig, dass das Qualitätszeichen am Ende vom SHK Handwerk für das SHK Handwerk vergeben wird.“ Die im Widerspruch vorgebrachten Bedenken bewertet der ZVSHK als Zertifizierer nach der eingeholten Stellungnahme von Grohe aber nicht als Kriterienverstoß. Gleichwohl konnte Grohe aus dem Widerspruchsverfahren wertvolle Hinweise zur Optimierung der Kundenkommunikation mitnehmen. „Unser sehr transparent angelegtes Zertifizierungsverfahren hat sich in diesem Fall besonders bewährt“, urteilt Bramann. „Nach Abschluss des Beteiligungsverfahrens gibt es keine begründeten Zweifel an der vollständigen Erfüllung der Qualitätskriterien.“

www.grohe.de
www.zvshk.de

 

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Tue, 24 Nov 2020 10:50:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/3/3/csm_Qualitaetszeichen_2ad429877b.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/3/3/csm_Qualitaetszeichen_ed8a6ae5de.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_20_17/Qualitaetszeichen.jpg
news-31020 Leitungswasserschäden – für die Versicherer so teuer wie nie https://www.ikz.de/detail/news/detail/leitungswasserschaeden-fuer-die-versicherer-so-teuer-wie-nie/ Berlin.  Im Jahr 2019 zählten die Wohngebäudeversicherer deutschlandweit rund 1,1 Mio. Leitungswasserschäden. Die Kosten summierten sich auf 3,1 Mrd. Euro. Der Schadendurchschnitt erhöhte sich um knapp 7% auf 2881 Euro. Hinzu kommen 280 Mio. Euro Schäden in der Hausratversicherung. Damit waren Leitungswasserschäden für die Versicherer so teuer wie noch nie.  

Am stärksten betroffen von Leitungswasserschäden war erneut Köln. Der Indexwert für Leitungswasserschäden war in der Kölner Innen- und Südstadt mit 204 mehr als doppelt so hoch wie im Bundesdurchschnitt (100). Das geht aus Zahlen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervor. Als Hauptursache für Leitungswasserschäden nennt der GDV Installations- und Montagefehler. Mangelhafte Rohrverbindungen und kaputte oder falsche Dichtungen sorgten für jeden vierten Schaden, etwa jeder zehnte Schaden (11%) geht auf flexible Schläuche zurück.
Die Auswertung der Schadenzahlen zeige ein deutliches West-Ost-Gefälle. Während im Westen zahlreiche Städte wie Krefeld, Karlsruhe oder Mannheim überdurchschnittlich viele Leitungswasserschäden verzeichneten, war Ostdeutschland wesentlich seltener betroffen. Hier lagen alle Stadt- und Landkreise unter dem Bundesdurchschnitt von 100, so der GDV. „Nach der Wiedervereinigung sind in Ostdeutschland viele Gebäude saniert worden. Dies dürfte einer der Gründe sein, warum die Schäden im Westen erheblich häufiger sind als im Osten“, sagt Oliver Hauner, Leiter der Abteilung Sach- und Technische Versicherung im GDV.
Von 2002 bis 2019 leisteten die Gebäudeversicherer für alle versicherten Gefahren (Sturm/Hagel, Feuer, Leitungswasser und weitere Naturgefahren) insgesamt 77 Mrd. Euro. Fast die Hälfte der Leistungen – rund 38 Mrd. Euro – entfielen auf Leitungswasserschäden.

www.gdv.de


 

Wie der Schadenindex berechnet wird
Für den Schadenindex hat der GDV die Leitungswasserschäden pro Landkreis ermittelt. Grundlage ist der Schadensatz, also das Verhältnis des Schadenaufwandes zur Versicherungssumme. Für größere Städte berechneten die GDV-Statistiker den für Versicherer unverbindlichen Index mit Hilfe der Postleitzahl-Dreisteller noch feiner. Datenbasis sind die Leitungswasserschäden der Jahre 2007-2016. Der Schadenindex schwankt selbst in Städten und zwischen benachbarten Kreisen zum Teil deutlich.

 

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Tue, 24 Nov 2020 10:10:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/6/csm_download-jeder-vierte-schaden-data_a85b7d1575.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/6/csm_download-jeder-vierte-schaden-data_deece58790.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_20_16/download-jeder-vierte-schaden-data.jpg
news-30952 Digitale Spiegel: Nischenprodukt oder Zukunftslösung? https://www.ikz.de/detail/news/detail/digitale-spiegel-nischenprodukt-oder-zukunftsloesung/ Marktentwicklung, aktuelle Produktlösungen und Funktionen smarter Badspiegel  

Bei der Digitalisierung des Badezimmers könnten smarte Spiegel eine zentrale Rolle spielen. Entsprechende Produkte fristen bisher aber eher ein Nischendasein. So beeinträchtigen u.a. hohe Kosten und Fragen von Datenschutz und Datensicherheit die Marktchancen. Darüber hinaus geht es ganz grundsätzlich um Sinn und Mehrwerte digitaler Anwendungen im Bad.

Artikel weiterlesen auf IKZ-select (BASIC-Inhalt, kostenfrei nach Registrierung)

 

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Tue, 24 Nov 2020 08:18:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/7/0/csm_HAUT_20201112_028_01_16_picture-0001_d01219830c.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/7/0/csm_HAUT_20201112_028_01_16_picture-0001_628ecf0133.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/HAUT_20201112_028_01_16_picture-0001.jpg
news-30979 Unnötiger Baumangel https://www.ikz.de/detail/news/detail/unnoetiger-baumangel/ Wenn nachfolgende Gewerke die fachgerechte Arbeit des Installateurs zunichte machen, dann ist das ärgerlich. Wenn daraus sogar ein gefährlicher Baumangel resultiert, dann ist das inakzeptabel – so wie in diesem Praxisbeispiel von Martin Berteit von der Röder & Berteit GmbH.  

Im konkreten Fall geht es um die Abdichtung einer UP-Duscharmatur. Die Manschette der Armatur ist herstellerseitig vorgefertigt und bewusst so gestanzt, dass Sie stramm um den Armaturenkörper passt. Aus unerklärlichen Gründen hat der Fliesenleger die Manschette größer ausgeschnitten. Damit ist die eigentlich sichere Abdichtungsfunktion faktisch nicht mehr gegeben.


Haben Sie als SHK-Unternehmer bei Ihrer täglichen Arbeit auch mit dieser Art von Kuriositäten zu tun? Oder haben Sie eine besonders anspruchs volle Installation realisiert? Dann drücken Sie auf den Auslöser und senden uns die Bilder zu. Als Dankeschön erhalten Sie die aktuelle Ausgabe des Magazins „inwohnen“.

STROBEL MEDIA GROUP, Redaktion IKZ-HAUSTECHNIK, Zur Feldmühle 11, 59821 Arnsberg, E-Mail: redaktion@strobelmediagroup.de

 

 

 

 

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Tue, 24 Nov 2020 07:37:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/7/0/csm_61_AdP_ddc5cc4be5.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/7/0/csm_61_AdP_bfc93cf16f.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_20_16/61_AdP.jpg
news-31015 „Haushalte stehen im Zentrum des Energiesystems, nicht mehr am Ende“ https://www.ikz.de/erneuerbare-energien/news/detail/haushalte-stehen-im-zentrum-des-energiesystems-nicht-mehr-am-ende/ Intelligente Messsysteme sind die Infrastrukturkomponente der Energiewende – Interview mit André Seifert (TMZ)  

Sonnen hat im Mai dieses Jahres gemeinsam mit der Thüringer Mess- und Zählerwesen Service GmbH (TMZ) das erste intelligente Messsystem in einer Community installiert. Wir haben das zum Anlass genommen, Fragen zum Thema Messsysteme zu stellen, was im Rahmen der Energiewende eingesetzt werden kann bzw. seit Inkrafttreten des Gesetzes zur Digitalisierung der Energiewende verbaut werden muss. Im Interview sprachen wir mit André Seifert, Leiter Vertrieb und Produktenwicklung bei der TMZ darüber, was dann digital ist und ab wo Intelligenz beginnt.

IKZ-ENERGY: Herr Seifert, das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende schreibt vor, dass in allen Haushalten bis 2032 analoge Zähler durch digitale ersetzt werden. Was ist dann noch der Unterschied zwischen digitalen Messsystemen und den intelligenten?

André Seifert: Wir sollten an dieser Stelle zwischen moderner Messeinrichtung (mME) und einem intelligenten Messsystem (iMSys) unterscheiden. Eine mME ist ein Sensor mit einem elektronischen Zählwerk, der den Stromverbrauch digital auf dem Gerät anzeigt. Moderne Messeinrichtungen können nicht fernausgelesen werden. Ein iMSys besteht aus einer mME erweitert um eine intelligente Kommunikationseinrichtung, einem Smart Meter Gateway (SMGW). Dieses Kommunikationsmodul ermöglicht die datenschutz- und datensicherheitskonforme Einbindung des Zählers in das digitale Kommunikationsnetz.

IKZ-ENERGY: Wer ist verpflichtet, dass bei ihm statt ein digitales ein intelligentes Messsystem eingebaut wird, und ggf. ab wann?

André Seifert: Verpflichtend ist der Einbau eines iMSys für alle Kunden, welche zwischen 6000 kWh und 100 000 kWh verbrauchen sowie alle Erzeugungsanlagen mit über 7 kW pro Jahr installierter Leistung.

IKZ-ENERGY: Kann er dieses selbst einzubauen beauftragen oder muss er es einbauen lassen – von wem ggf. dann?

André Seifert: In der Regel ist der grundzuständige Messstellenbetreiber dafür zuständig. Dieser entscheidet, ob und wann ein iMSys eingebaut wird. Wenn ein Kunde eigenständig entscheidet, dass er eines möchte, kann er es bei diesem beantragen oder einen wettbewerblichen Messstellenbetreiber beauftragen.

IKZ-ENERGY: Was kann ein iMSys praktisch alles und ggf. auch theoretisch noch?

André Seifert: Praktisch kann ein iMSys Messwerte über eine Telekommunikationsverbindung kommunizieren oder eine Verbindung zur lokalen Messstelle für eventuelle Schalthandlungen herstellen. Darüber hinaus gibt es theoretisch eine Vielzahl an Möglichkeiten. Denkbar ist die Einbindung von Messeinrichtungen anderer Sparten (z. B. Gas, Wasser, Wärme) sowie im Submetering (z. B. digitale Heizkostenabrechnung). Außerdem kommen Mehrwertanwendungen zum Einsatz: Variable Stromtarife ermöglichen mehr Flexibilität; mit Blick auf die Wohnungswirtschaft ist der Aufbau eines effektives Leerstandsmanagements bis hin zu Leckageerkennung oder Schimmelprävention durch intelligente Fenster- und Lüftungssteuerung umsetzbar. Die Grenzen des Möglichen sind somit weit gefasst.

IKZ-ENERGY: Wie werden die Systeme vor unbefugtem Zugriff geschützt?

André Seifert: Administriert werden die intelligenten Messsysteme von einem zertifizierten Smart-Meter-Gateway-Administrator. Dieser legt fest, wer in welchem Umfang Zugriff bekommt, sowohl innerhalb des Home Area Network (HAN) als auch im Wide Area Network (WAN). Die Administratoren sitzen in speziell dafür hergerichteten Räumlichkeiten, sogenannten Kritis-Umgebungen und haben ein besonders geschütztes Virtual Private Network (VPN) zu einem ebenfalls zertifizierten Rechenzentrum. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt darüber hinaus besondere Anforderungen an die Hardware, diese müssen ebenfalls BSI zertifiziert sein.

IKZ-ENERGY: Gibt es Qualitätsunterschiede unter den am Markt angebotenen intelligenten Messsystemen? Woran lassen sich gute erkennen und von welchen raten Sie ab?

André Seifert: An dieser Stelle muss erneut zwischen iMSys und mME unterschieden werden. In eben genannten existieren Qualitätsunterschiede. Wohingegen es bei einem SMGW als Kommunikationsinstrument keine gibt. Die Herausforderung für die TMZ liegt in der Interoperabilität, vereinfacht ausgedrückt: es muss herausgefunden werden, welches Gateway mit welcher mME kann.

IKZ-ENERGY: Die von TMZ eingebauten Messsysteme stammen aus eigener Produktion oder von wem bezieht TMZ die Hard- und Software?

André Seifert: Die TMZ ist als ganzheitlicher Ansprechpartner entlang der kompletten Wertschöpfungskette im Bereich Messwesen zu sehen. Wir beschaffen die entsprechende Messtechnik und sind für eine ganzheitliche Administration und Steuerung zuständig. Dabei treten wir nicht als Produzent auf, sondern bedienen uns bei einem weitreichenden Netzwerk von Herstellern.

IKZ-ENERGY: Das BSI, das für die Zulassung von Hard- und Software zuständig ist, hat ziemlich lange gebraucht, bevor es grünes Licht gab. Woran lag das?

André Seifert: Die Verzögerung liegt lediglich im Bereich der Gateway-Hardware. Ursprünglich sollten die ersten Geräte bereits seit dem Jahr 2017 eingebaut werden. Die Anforderungen der deutschen Verbraucher und die des BSI waren jedoch so hoch, dass die Hersteller die Gateways nicht liefern konnten. Aufgrund der gestellten Anforderung mussten die Geräte weiterentwickelt und im Anschluss zur Zertifizierung angemeldet werden und diese bestehen. Mit der Markterklärung wurde festgestellt, dass drei voneinander unabhängige Unternehmen intelligente Messsysteme am Markt anbieten. Diese müssen den Voraussetzungen nach § 24 Abs. 1 des Messstellenbetriebsgesetzes (MsbG) genügen. Andere europäische Länder zeigen sich mit mehr Flexibilität, bspw. rollt Schweden bereits die zweite Generation aus.

IKZ-ENERGY: Sind die BSI-Anforderungen als der nunmehr geforderte Standard lückenlos gut?

André Seifert: Aus unserer Sicht ist die BSI-Anforderung das, was man heute als höchstmöglichen Sicherheitsstandard erwarten kann.

IKZ-ENERGY: Die neue Energiewelt ist äußerst komplex. Welche Rolle spielen die intelligenten Messsysteme bei der Vernetzung von vielen kleinen Strom-Einzelanbietern zu virtuellen Kraftwerken, wie das z. B. bei Sonnen praktiziert wird – TMZ hat hier die ersten in Thüringen installiert. Können Sie uns den Zusammenhang zwischen dezentraler Stromerzeugung, lokaler Speicher über Batterien, die zu Einheiten zusammengefasst werden und dann am Strommarkt auftreten, einmal erläutern – und welche Schlüsselrolle spielen die Messsysteme darin?

André Seifert: Die iMSys bilden die notwendige, zentrale Infrastrukturkomponente, welche einen Zugriff auf die Erzeugungsanlage über einen gesicherten Datenkanal ermöglicht. Ein Haushalt steht somit im Zentrum des Energiesystems und nicht mehr am Ende. Dort ist er auf Augenhöhe mit industriellen Erzeugern und kann damit auch von Vorteilen profitieren, die bisher außerhalb seiner Reichweite lagen

Durch den Verbau intelligenter Messtechnik bei Mitgliedern der Sonnen-Community hat die TMZ die Bereiche der Verteilnetze und Photovoltaik-Prosumer erfolgreich miteinander verbunden. Dieser technologische Schritt hilft der gesamten Energiebranche, zukünftig Photovoltaikspeicher intelligent betreiben zu können sowie Flexibilitätsmanagement im Netz umzusetzen. Darüber hinaus ist es möglich, dezentrale Erzeugungsanlagen intelligent vernetzen und steuern zu können und eine Kommunikation mit intelligenten Verbrauchsanlagen zu ermöglichen. Ein iMSys stellt die einzig technische Voraussetzung dar, die es ermöglicht, auf dem Regelenergiemarkt, innerhalb des Bereichs der Prosumer zu agieren.

IKZ-ENERGY: Wem würden Sie zum Einbau eines intelligenten Messsystems heute schon raten, auch wenn er nicht dazu verpflichtet ist? Unter welchen Voraussetzungen macht das Sinn?

André Seifert: Der Gedanke eines Vollrollouts ist aus meiner Sicht am charmantesten, da nur so die Lücke zwischen dezentralen Erzeugungsanlagen und Verbrauchern geschlossen wird. Außerdem kann das Lastmanagement zukunftsorientiert und in Gänze gestaltet werden.

IKZ-ENERGY: Welche weiteren Entwicklungen sind im Bereich der intelligenten Messsysteme in Zukunft zu erwarten?

André Seifert: Mit Blick in die Zukunft sollte hier an dieser Stelle wieder zwischen Anwendungsfällen und technischer Weiterentwicklungen unterschieden werden. Konkrete Anwendungsfälle finden sich innerhalb der Wohnungswirtschaft wieder, welche zuvor bereits erläutert wurden. Außerdem sind noch folgende Entwicklungen zu erwarten: spartenübergreifender Messstellenbetrieb, Primärenergieregelleistungen, intelligentes Lagemanagement, Steuerung von Smart-Home-Komponenten, zentrales Instrument für Post-EEG-Anlagen sowie Mieterstrom-Modelle.

Hinsichtlich der technischen Weiterentwicklung können SMGW gewisse standardisierte Anwendungsfälle unterstützen. Perspektivisch werden alle Tarifanwendungsfälle durch diese unterstützt. Die iMSys sollen Daten direkt an die Marktteilnehmer übersenden und nicht mehr über das Backend des Messstellenbetreibers.

Die Fragen stellte Dittmar Koop, Journalist für erneuerbare Energien und Energieeffizienz.

 

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Tue, 24 Nov 2020 07:00:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/a/c/csm_IKZP_20201127_018_01_06_picture-0001_4f02769bf4.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/a/c/csm_IKZP_20201127_018_01_06_picture-0001_0261d9d09d.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/IKZP_20201127_018_01_06_picture-0001.jpg
news-30997 Poloplast: Auszugsicherung für den Anschluss von Hebeanlagen und Tauchpumpen https://www.ikz.de/sanitaertechnik/news/detail/poloplast-auszugsicherung-fuer-den-anschluss-von-hebeanlagen-und-tauchpumpen/ Im Regen- und Schmutzwasserkanal kann es durch Überlastung, Verstopfung oder Querschnittsverengung zu Rückstau kommen. Aus diesen Gründen müssen Ablaufstellen unterhalb der Rückstauebene dagegen gesichert werden.  

Die Rohrsysteme „POLO-KAL XS“ und „POLO-KAL NG“ können in Kombination mit entsprechender Auszugsicherung für alle Leitungsteile verwendet werden. Poloplast teilt mit, dass seine beiden Rohrsysteme in Verbindung mit der jeweiligen Auszugsicherung „POLO-KAL XS ASV“ und „POLO-KAL NG ASV“ für den Anschluss von Hebeanlagen und Tauchpumpen für Grau- und Schwarzwasser geeignet sind. Sie ermöglichen eine nicht dauerhafte Druckbeaufschlagung der Rohrleitung von bis zu 2,5 bar. Dadurch sind Druckleitungen bis DN 90 realisierbar.

Poloplast GmbH, Kirnachstraße 17, 87640 Ebenhofen, Tel.: 08342 7006 - 0, Fax: - 66, info@poloplast.com, www.poloplast.com

 

 

 

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Tue, 24 Nov 2020 06:36:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/c/csm_HAUT_20201112_071_02_16_picture-0001_68225e36c1.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/c/csm_HAUT_20201112_071_02_16_picture-0001_9142775be1.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/HAUT_20201112_071_02_16_picture-0001.jpg
news-30967 Jetzt profitieren: Duravit-WC gekauft, Hygiene-Extra geschenkt https://www.ikz.de/fachwissen/artikel/jetzt-profitieren-duravit-wc-gekauft-hygiene-extra-geschenkt/ Als innovativer Badhersteller legt Duravit seit Jahrzehnten einen Fokus auf die Entwicklung von Hygienelösungen. Daraus resultiert eine Vielzahl von neuartigen Produkten und Features, die zur Optimierung der Hygiene im Bad beitragen – und damit auch zur Optimierung der Lebensqualität.  

Mit der Keramikglasur HygieneGlaze setzt Duravit einen neuen Hygienestandard in WC und Urinal: Dauerhaft in die Keramik eingebrannt, wirkt HygieneGlaze besonders schnell und gründlich: Bereits nach 24 Stunden werden 99,9 % des Bakterienwachstums gehemmt – ein bislang unerreichtes Niveau. Umso schöner, dass es dieses innovative Hygiene-Extra jetzt gratis gibt: Im Aktionszeitraum bis 31.12.2020 bietet Duravit die WCs verschiedener Designserien mit Gratis-HygieneGlaze-Keramikglasur an: So sparen Sie beim Kauf eines Duravit-WCs 55 €*.

Seit der erfolgreichen Markteinführung von HygieneGlaze 2015 hat das Forschungs- und Entwicklungsteam von Duravit die innovative Keramikglasur bis heute in vielen Testreihen und Versuchen weiterentwickelt. Bei dem neuen, bereits patentierten Verfahren wurden zusätzliche Aktivierungsmechanismen und neue Komponenten eingesetzt. Die optimierte Rezeptur von HygieneGlaze enthält unterschiedliche Metallionen und weitere Wirkstoffe in einer neuartigen Kombination. Sie bildet die Basis für ein besonders wirksames Eliminieren von z. B. Kolibakterien. Die Wirksamkeit beruht auf dem oligodynamischen Effekt, also der Bakterien schädigenden Wirkung positiv geladener Metallionen.

HygieneGlaze ist so effektiv, weil die Glasur während des Brennvorgangs der Keramik dauerhaft integriert wird. Dieser Herstellungsprozess sichert eine beständige Wirkung und damit eine extrem dynamische Reduktion von Krankheitserregern wie Escherichia Coli. Vom Innenraum bis an den Rand von Toilette und Urinal entfaltet HygieneGlaze ihre Funktion dort, wo Bakterien besonders häufig auftreten können.

Die Wirkung der innovativen Glasur auf Bakterien war in den hygienisch-mikrobiologischen Untersuchungen derart intensiv, dass das Ergebnis weit oberhalb der derzeit existierenden Messgrenzen im Messverfahren lag. Deshalb wurde bei den folgenden Untersuchungen erstmals die Kinetik mit in Betracht gezogen. Bislang wurden nur die Start- und Endkonzentrationen nach 24 Stunden gemessen, jetzt können die Forscher auch etwas über die Wirkungsweise im zeitlichen Verlauf sagen und so darstellen, wieviel Bakterien nach 6, nach 12 und nach 24 Stunden abgestorben sind. Und hier zeigt die dauerhaft eingebrannte Glasur eine herausragende, weil schnelle und gründliche Wirkung: Bereits nach sechs Stunden werden 90 %, nach 24 Stunden ganze 99,9 % des Bakterienwachstums gehemmt – bestätigt vom Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit der Universität Bonn.

Mit HygieneGlaze erhältlich sind verschiedene Duravit-WCs der Designserien ME by Starck, Starck 3 und D-Code. Sichern Sie sich jetzt das innovative Hygiene-Extra und setzen Sie so einen neuen Hygienestandard in Ihrem Bad!

www.duravit.de

(*Preisvorteil im Aktionszeitraum gemäß unverbindlicher Preisempfehlung des Herstellers ohne MwSt., Händlerpreise können abweichen.)

 

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Mon, 23 Nov 2020 18:00:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/a/c/csm_HG_Social_Media_MOTIV_2_final_2f3f087294.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/a/c/csm_HG_Social_Media_MOTIV_2_final_0dcec79a19.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/user_upload/HG_Social_Media_MOTIV_2_final.jpg
news-30951 Trinkwasseranlagen für den Geschosswohnungsbau https://www.ikz.de/detail/news/detail/trinkwasseranlagen-fuer-den-geschosswohnungsbau/ Eine Kombination aus dezentraler Trinkwassererwärmung, Durchschleif-Ringinstallation und bedarfsgerechter Hygienespülung vereint Hygiene und Komfort  

Trinkwasser-Installationen im Geschosswohnungsbau werden häufig zu sehr nach den Kriterien einer sicheren Versorgung und dem „Entnahmefall“ dimensioniert und geplant. Dieser Ansatz erfüllt Hygiene- und Komfortanforderungen jedoch nicht ausreichend, weil er Stagnationsphasen während der Zapfruhen im Tagesverlauf oder Nutzungsunterbrechungen nicht berücksichtigt. Uponor stellt in diesem Gastbeitrag ein Konzept vor, mit dem sich Trinkwasserhygiene und Warmwasserkomfort in Einklang bringen lassen.

Für eine optimale Trinkwasserhygiene sind vor allem zwei Kriterien ausschlaggebend: der regelmäßige Wasseraustausch im gesamten Leitungssystem sowie die Vermeidung ungünstiger Temperaturbereiche in den täglichen Phasen der Zapfruhe in den Kaltwasser- und Warmwasserleitungen. Denn das Wachstum von Legionellen in Trinkwassersystemen wird im Wesentlichen durch lange Verweilzeiten des Wassers, also Stagnation, in ungüns tigen Temperaturbereichen begünstigt. Zu Legionellenwachstum kommt es, wenn beide Kriterien parallel auftreten. Eine Vielzahl an gesetzlichen Regelungen dient deshalb dazu, den Verbraucher vor Hygienerisiken zu schützen. Ein Trinkwasserkonzept muss jedoch nicht nur Hygieneanforderungen genügen, sondern auch den Ansprüchen der Verbraucher an Komfort und Energieeffizienz gerecht werden.

Im Einklang: Hygiene und Komfort

Anforderungen an Hygiene und Komfort laufen häufig konträr. Dabei stehen werkvertraglich vereinbarte Warmwasserkomfort- Anforderungen leider meist eher im Fokus, als das deutlich höher zu bewertende Schutzziel des Erhalts der Trinkwassergüte. Beispielsweise bietet eine zentrale Warmwasserverteilung mit Zirkulation, wenn sie richtig ausgelegt und hydraulisch gut abgeglichen ist, guten Warmwasserkomfort und je nach Entfernung der Entnahmestellen zum Warmwasser- und Zirkulations-Steigstrang auch einen schnellen Warmwasser-Ausstoß. In Sachen Hygiene weist sie jedoch Schwachstellen auf: Zentrale Systeme benötigen Warmwasserspeicher, die dauerhaft sogenannte Kaltzonen aufweisen. Zudem kann es zu Temperatureinbrüchen der Zirkulation nach Spitzenbelastungen kommen. Nicht zuletzt gestaltet sich der für eine strikte 60/55 °C-Betriebsweise erforderliche hydraulische Abgleich in weit verzweigten Netzen als schwierig umsetzbar.

Ein weiterer Schwachpunkt der Zirkulation ist, dass das Trinkwasser in stagnierenden Warmwasserabzweigen innerhalb der Schachtinstallation „warmgehalten“ wird. Dort können sich Legionellen besonders gut vermehren. Denn während Zapfpausen und Nutzungsunterbrechungen erfolgt durch die Zirkulation ein ständiger unkontrollierter Wärmeeintrag auf das stagnierende Wasser im Abzweig zur Stockwerksinstallation. Der Betriebszustand der „Zapfruhe“, also etwa die Zeit zwischen 8 und 18 Uhr an einem Werktag, wenn die Bewohner außer Haus sind, hat folglich einen großen Einfluss auf den Erhalt der Trinkwassergüte, spielt jedoch in der Dimensionierung des Rohrleitungssystems nach DIN 1988-300 oder DVGW W-551 überhaupt keine Rolle.

Umso wichtiger ist es, bereits in der Planung alle Betriebszustände zu berücksichtigen und Anlagen so konzipieren, dass sie die Anforderungen an die Trinkwasserhygiene und den Warmwasserkomfort gleichermaßen berücksichtigen und damit Gesundheitsrisiken systematisch vermeiden. Hier ist das viel zitierte Raumbuch für den Planer das Werkzeug, um für ein Trinkwasser-Rohrnetz neben den erforderlichen Entnahmemengen und -temperaturen auch die Absicherung der Trinkwassergüte in normalen Stagnationsphasen zu erreichen. Auch die Frage, wie man Nutzungsunterbrechungen absichert, muss im Raumbuch vor der reinen Entwurfs- und Dimensionierungsarbeit erfolgen.

Ein ganzheitliches Konzept für den Geschosswohnungsbau, mit dem Planungsziele zum Erhalt der Trinkwassergüte und den Warmwasser-Komfortanforderungen sicher in Einklang gebracht werden können, bietet Uponor zusammen mit seinem Tochterunternehmen KaMo an. Mit den drei Säulen dezentrale Trinkwassererwärmung im Durchlaufprinzip, Stockwerksinstallation mit Durchschleif-Ringinstallation und bedarfsgerechter Hygienespülung werden die Anforderungen der DIN 1988- 200 sowie der VDI-Richtlinie 6023 an die Trinkwasserhygiene sicher eingehalten.

Auf Bedarf: dezentrale Trinkwassererwärmung

Die Gefahr von Legionellen-Wachstum sinkt deutlich, wenn warmes Trinkwasser nicht zentral gespeichert wird und ständig in weitläufigen Verteilungsnetzen im Gebäude zirkuliert. Wohnungsstationen erwärmen das Trinkwasser im Durchflussprinzip bedarfsgerecht vor Ort. Aufgrund der direkten Anbindung an den Heizungsvorlauf sind so weder gespeichertes und erwärmtes Trinkwasser noch eine Warmwasserverteilung mit Zirkulationsleitungen in den Versorgungsschächten mehr erforderlich. Stattdessen werden die Platten-Wärmetauscher mit Heizungswasser aus einem Puff erspeicher – ganz im Sinne der DIN 1988-200 – versorgt. Diese empfiehlt die Speicherung von Energie für die Trinkwassererwärmung vorzugsweise mit Heizungswasser, nicht mit Trinkwasser zu bewerkstelligen.

Die dezentrale Trinkwassererwärmung bietet aber nicht nur Hygienevorteile, sondern erhöht auch den Warmwasserkomfort deutlich. So erreichen die individuell für das jeweilige Objekt ausgelegten Stationen von KaMo Leistungen von bis zu 25 l/min bei einer Vorlauft emperatur von 65 °C und einer Trinkwassererwärmung von 10 °C auf 50 °C. Damit gehen Rücklauft emperaturen von etwa 30 °C einher, die wiederum die Effizienz der Wärmeerzeugung verbessern. In ein solches Heizsystem lassen sich auch Erneuerbare Energien einbinden. Die intelligente Wohnungsstation „Combi Port E“ erlernt zudem die täglichen Abläufe der Nutzer. Die Lastprofilerkennung diagnostiziert selbstständig, wann mit einer Warmwassernutzung zu rechnen ist und wärmt das Heizungs-Rohrnetz und die Anbindung an die Station analog zum Nutzerverhalten vor. Wird dann vom Nutzer Warmwasser gezapft, steht es innerhalb der Station unmittelbar zur Verfügung. Die Warmwasser-Ausstoßzeiten werden damit signifikant verkürzt, ohne wie in der Warmwasser-Zirkulation üblich, Trinkwasser „auf Verdacht“ zu erwärmen und dieses dauerhaft in die Nähe der Entnahmestellen zu bringen.

Alles im Fluss: Durchschleif-Ringinstallation

Die gewählte Installationsart beeinflusst den in der VDI-Richtlinie 6023 geforderten Wasseraustausch in allen Leitungsteilen, aber auch die Rohrdimensionierung sowie die Temperaturhaltung für Kalt- und Warmwasser stark. Bei Ringinstallationen durchströmt Wasser bei jedem Zapfvorgang alle Leitungsteile und das Wasservolumen wird komplett ausgetauscht. Wählen Planer diese Art der Stockwerksverteilung, vermeiden sie stagnierende Kalt- und Warmwasserleitungsteile bestmöglich, da es in der Nutzung keine Rolle spielt, wo häufig, wenig oder gar nicht gezapft wird. Bei jeder Entnahme wird das Wasser in allen Leitungsteilen ausgetauscht. Aus trinkwasserhygienischer Sicht ist darüber hinaus ein geringes Wasservolumen in den Rohrleitungen zu empfehlen. Bei einer Ringinstallation sind die Widerstände parallelgeschaltet, sodass die Druckdiff erenzen gering sind und damit kleine Rohrdurchmesser installiert werden können. Damit sind einige der zentralen Forderungen der VDI-Richtlinie 6023 erfüllt, nämlich Stagnationsstrecken zu vermeiden, den Wasserinhalt gering zu halten und für einen regelmäßigen Wasseraustausch in allen Leitungsteilen zu sorgen. Der Warmwasserinhalt im ungünstigsten Fließweg einer typischen Stockwerksinstallation liegt in der Regel unter dem im DVGW-Arbeitsblatt W 551 geforderten Grenzwert von 3 l, sodass auch im Stockwerk keine Zirkulation notwendig ist.

Wichtig dabei: Durchschleif-Ringinstallationen sollten keine Bereiche in einer Wohnung in einem Ring erschließen, die zu weit auseinanderliegen (zum Beispiel das Bad und eine entfernt liegende Küchenspüle). Das erhöht die Warmwasser- Ausstoßzeiten.

Zur Sicherheit: bedarfsgerechte Hygienespülungen

Bleibt eine Wohnung länger ungenutzt, etwa weil die Bewohner im Urlaub sind, stagniert das Trinkwasser in den Leitungen. Kommen dann noch hohe Umgebungstemperaturen hinzu, können sich Legionellen vermehren. Diesem Risiko können Planer entgegenwirken, indem sie Spülstationen einplanen. Denn eine automatisierte, bedarfsgerechte Hygienespülung von Warm- und Kaltwasserleitungen garantiert die Einhaltung der Hygieneanforderungen. Moderne Spülstationen erkennen eigenständig Stagnation innerhalb der Kalt- und Warmwasserleitungen und tauschen das gesamte Trinkwasser in der Ringinstallation aus, wenn die individuell einstellbare, zugelassene Stagnationszeit abgelaufen ist. Auch die Temperaturen werden überwacht: Liegen sie länger in einem Bereich, der das Legionellenwachstum begünstigt, löst die Station ebenfalls eine Spülung aus. Der Einbau von Spülstationen verhindert also negative Einflüsse auf die Trinkwasserhygiene durch Nichtbenutzung der Anlage oder längere Abwesenheit der Bewohner. So kann die Trinkwasseranlage auch über längere Nichtnutzung im Betrieb bleiben. Nicht zuletzt kann mit der automatisierten Hygienespülung in Kombination mit Durchschleif-Ringinstallationen der bestimmungsgemäße Betrieb aufrechterhalten werden, der bereits nach Abschluss der Roh-Installationsarbeiten noch in der Bauphase erfolgen kann. Alle Leitungsabschnitte, die in eine Hygienespülung eingebunden sind, können sofort mit Trinkwasser befüllt werden. Dies erspart zusätzliche Kosten und Koordinationsaufwand in der Ab- und Inbetriebnahme, da sonst nur Installationsteile mit Trinkwasser gefüllt werden dürfen, wenn diese nach spätestens 72 Stunden durch bestimmungsgemäße Nutzung betrieben werden. Dadurch muss häufig zunächst mit Luft oder inertem Gas abgedrückt werden. Mit einer automatisierten Hygienespülung kann die Installation bereits in der Rohbauphase bestimmungsgemäß betrieben und für den hygienisch erforderlichen Wasseraustausch gesorgt werden.

Autor: Matthias Hemmersbach, Segment Manager, Commercial, Uponor GmbH

Bilder: Uponor

 

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Mon, 23 Nov 2020 08:08:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/8/f/csm_HAUT_20201112_024_01_16_picture-0001_4e6476fe06.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/8/f/csm_HAUT_20201112_024_01_16_picture-0001_3c40ffccaa.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/HAUT_20201112_024_01_16_picture-0001.jpg
news-31001 Mewa: Und jetzt machen wir es uns bequem! https://www.ikz.de/detail/news/detail/mewa-und-jetzt-machen-wir-es-uns-bequem/ Mewa stellt seine neue Berufsbekleidung „Move“ vor. Sie sitzt körpernah und macht dennoch jede Bewegung mit, ob beim Strecken, Bücken oder Knien. Alle Kleidungsstücke haben mehrere innen- und außenliegende Taschen mit verstärkten Taschenböden, um kleinteiliges Gebrauchsmaterial zu verstauen. Druckknöpfe und Reißverschlüsse sind verdeckt angebracht. Die Kollektion besteht derzeit aus Jacke, Bundhose und Latzhose. Zur Kombinierbarkeit gibt es die Jacken in ein- und zweifarbiger Ausführung, passend dazu einfarbige Bund- und Latzhosen aus einem Baumwollmischgewebe.  

Mewa bietet auch diese Kleidung nach dem „Textilsharing-Prinzip“ an. Jeder Mitarbeiter erhält sein persönliches Outfit in mehrfacher Ausstattung. Zu vereinbarten Terminen wird die getragene Kleidung von Mewa abgeholt und frische angeliefert. Gewaschen wird nach Empfehlungen des Robert- Koch-Instituts. „Wir pflegen auch die Kleidung eines Mechanikers so hygienisch, dass er damit theoretisch in der Lebensmittelherstellung arbeiten könnte“, verspricht Mewa.

Mewa Textil-Service AG & Co. Management OHG, John-F.-Kennedy-Str. 4, 65189 Wiesbaden, Tel.: 0611 7601 - 0, Fax: - 361, info@mewa.de, www.mewa.de

 

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Mon, 23 Nov 2020 07:17:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/8/0/csm_HAUT_20201112_073_02_16_picture-0001_2e987710e3.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/8/0/csm_HAUT_20201112_073_02_16_picture-0001_9261fa3e4a.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/HAUT_20201112_073_02_16_picture-0001.jpg
news-31016 Chancen der künstlichen Intelligenz https://www.ikz.de/erneuerbare-energien/news/detail/chancen-der-kuenstlichen-intelligenz/ Eine Dena-Analyse bewertet Anwendungsfelder für KI im Energiesektor  

Künstliche Intelligenz (KI) ist bereits in einigen Handlungsfeldern der Energiewirtschaft angekommen, so das Ergebnis der aktuellen Analyse „Künstliche Intelligenz – vom Hype zur energiewirtschaftlichen Realität“ der Deutschen Energie-Agentur (Dena). Um KI künftig stärker in der Energiewirtschaft zu etablieren, sind vor allem ein stärkerer Austausch unter den Akteuren, Pilotprojekte und Nachhaltigkeitskonzepte notwendig.

Um das Potenzial von KI für die unterschiedlichen Anwendungsfelder der Energiewende zu heben, braucht es vor allem weitere Pilotprojekte, u.a. auch zur Erfassung des Nettonutzens der KI, so ein Ergebnis der Dena-Analyse. Neben technischen und wirtschaftlichen Nutzen muss insbesondere Nachhaltigkeit zu einem zentralen Kriterium werden, um KI-Projekte zu bewerten. Für den Erfolg einer KI-Anwendung muss immer geprüft werden, ob ihr Nutzen tatsächlich den notwendigen Aufwand übersteigt.

Größte Potenziale

Insbesondere bei Prognosen, Betriebs- und Bestandsoptimierung besteht bisher für KI das größte Potenzial, einen Beitrag zur Energiewende zu leisten. Bei Prognosen kann KI z. B. dazu genutzt werden, um für Erzeugung und Handel die Produktion und Nachfrage fluktuierender erneuerbarer Energien früher und präziser vorherzusagen. Im Handlungsfeld Betriebsoptimierung hat die Einsatzplanung von Erzeugungsanlagen große Potenziale für den Einsatz von KI. Auch im optimierten Netzbetrieb bietet die Technologie zunehmend Chancen, insbesondere durch die zukünftig stärkere Verbreitung von Sensordaten. Durch KI können bspw. die lokale Netzauslastung verbessert und kritische Zustände früher erkannt werden.

Im Gegensatz dazu befinden sich die Anwendungsfelder Instandhaltung und Sicherheit durch ihre höhere Komplexität, z. B. durch die notwendige Nutzung von Drohnen und Robotern, oftmals noch im Forschungsstadium. Hier hemmen bisher insbesondere hohe Investitionskosten, dass KI in Zukunft einen Beitrag für ein Integriertes und stabiles Energiesystem leisten kann.

Einfacherer Zugang für aktive Verbraucher

Bei Vertriebs- und Verbraucherservices wird KI vorwiegend für individualisierte Produkte und automatisierte Messungen und Abrechnungen eingesetzt. In diesem Anwendungsfeld geht es bisher vor allem darum, Dienstleistungen und Kundenbeziehungen zu verbessern. Perspektivisch zeigt die Analyse jedoch ein großes Potenzial für die vereinfachte Teilhabe aktiver Verbraucher an der Energiewende, z. B. durch den automatisierten Verkauf von selbst erzeugtem Strom aus privaten Photovoltaikanlagen. Auch das Energiemanagement zur Eigenverbrauchserhöhung von Photovoltaik-Batterie-Systemen in Haushalten oder die Identifikation kleinteiliger Effizienzpotenziale kann durch KI ermöglicht werden. Durch die Technologie werden etablierte Prozesse aus der Energiewirtschaft auch kleinen Akteuren zugänglich.

Über das Dena-Projekt EnerKI

Mit diesem vertieften Analysebericht endet das Anfang 2019 gestarteten Projekt „EnerKI – Einsatz Künstlicher Intelligenz zur Optimierung des Energiesystems“. Das Ziel des Dena-Projekts war, den Wissensaufbau zu KI in der Energiewirtschaft zu stärken, dabei die Potenziale von KI für die Energiewende auszuloten, einen breiten Dialog mit den relevanten Stakeholdern anzustoßen und diesen die gewonnenen Erkenntnisse zur Verfügung zu stellen. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert.

Weitere Infos zum Dena-Projekt EnerKI: www.dena.de/enerki

 

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Mon, 23 Nov 2020 07:00:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/7/csm_IKZP_20201127_021_01_06_picture-0001_691bac4c77.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/7/csm_IKZP_20201127_021_01_06_picture-0001_1a5b7ff93c.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/IKZP_20201127_021_01_06_picture-0001.jpg
news-30984 Drägerwerk: Gas-Leckagedetektor im Westentaschenformat https://www.ikz.de/detail/news/detail/draegerwerk-gas-leckagedetektor-im-westentaschenformat/ Schwer zugängliche Stellen machen Leckageortung oftmals sehr schwierig. Hier schafft der Leckagedetektor „Dräger GS3“ Abhilfe: Nicht größer als ein Kugelschreiber, kommt er problemlos auch in die entlegensten Winkel.  

Das handliche Gerät reagiert laut Hersteller schnell auf brennbare Gase wie Erdgas, Flüssiggas, Methan, Propan oder Butan an. „Zuverlässig erkennt es selbst kleinste Lecks und signalisiert eine steigende oder fallende Gaskonzentration über das optische und akustische Alarmsignal“, verspricht der Hersteller. Die Empfindlichkeit ist z.B. bei Methan kleiner als 50 ppm bei einem Detektionsbereich von 10.000 ppm.

Damit kein Alarm unbemerkt bleibt, verfügt das Gerät neben einem akustischen Signal auch über einen optischen Alarm durch blau blinkende LEDs. „Das ‚Dräger GS3‘ ist selbsterklärend. Durch seine 1-Tasten-Bedienung und handliche Größe lässt es sich leicht bedienen“, ergänzt Dräger. Die Messbereichsumschaltung erfolgt bei Annäherung an ein Leck durch Tasten druck. Mit der Funktion „Nullung“ lassen sich auch steigende Gaskonzentrationen feststellen. Bei sinkender Gaskonzentration wird der Nullpunkt automatisch nachgeführt. Da sich das Gerät bei jedem Neustart automatisch kalibriert, entfällt eine Wartung.

Drägerwerk AG & Co. KGaA, Moislinger Allee 53-55, 23558 Lübeck, Tel.: 0451 882 - 0, Fax: - 2080, info@draeger.com, www.draeger.com

 

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Mon, 23 Nov 2020 06:36:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/3/csm_HAUT_20201112_064_02_16_picture-0001_4bd94404e6.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/3/csm_HAUT_20201112_064_02_16_picture-0001_b8ad0d0188.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/HAUT_20201112_064_02_16_picture-0001.jpg
news-31017 Clouds & Communities: Der Stand der Dinge https://www.ikz.de/erneuerbare-energien/news/detail/clouds-communities-der-stand-der-dinge/ Über Wolken und Gemeinschaften im wachsenden Markt der Eigenstromversorgung  

Es treten immer mehr Versorger am Markt auf, die eine Strom-Cloud oder die Teilnahme an einer Strom-Community anbieten. Was ist der Stand? Wie haben sich die Clouds und Communities weiterentwickelt? Der Bericht liefert einen Überblick über den Markt, Hintergründe und Einschätzungen.

Die Eigenstromversorgung über selbst erzeugten Solarstrom vom Dach gewinnt weiter an Fahrt. Im Zentrum dieser Entwicklung, die erst wenige Jahre alt ist steht, dass Strom immer teurer geworden ist, in den letzten Jahren um ca. 1 Ct/ kWh jedes Jahr. Aktuell zahlt ein Haushalt im Jahr 2020 in Deutschland 31,37 ct für eine kWh Strom laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Außerdem fallen die Einspeisevergütungen für neu installierte Photovoltaikanlagen nach EEG.

Die Gestehungskosten von Solarstrom aus kleinen Dachanlagen sind dagegen kontinuierlich gesunken, durchschnittlich auf etwa 9-10 Ct/kWh – je nach Region und Solarstrahlung diff eriert das etwas nach oben oder unten. Die Einspeisevergütung (für Anlagen bis 10 kWp) liegt aktuell (Stand Okt/2020) bei ca. 10 Ct/ kWh. Die Einspeisevergütung verspricht so kaum noch Rendite. Es lohnt sich mehr und mehr, den PV-Strom selbst zu nutzen und darüber den Fremdbezug teuren Stroms deutlich zu senken.

Speicher bringen Schub

Laut Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) wird mittlerweile jede zweite neu in Deutschland installierte PV-Anlage im Bereich bis 10 kWp mit einem Solarstrom-Speicher kombiniert. Der Boom bei der Elektromobilität beschleunigt das Thema Eigenstromnutzung noch. „Der Trend geht klar zu Solar-Sorglos-Paketen, bestehend aus einer Solaranlage auf dem Dach, einem Solarspeicher im Keller und einer Solartankstelle vor der Haustür“, sagt BSW-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig.

Clouds und Communities

Der Sorglos-Wunsch geht aber weiter, hin zur solaren Vollversorgung: Wohin schiebe ich den Strom, wenn so viel vom Dach anfällt, dass ich ihn nicht mehr nutzen und selbst in meinem Speicher nicht mehr zwischenlagern kann und könnte ich ihn zu einem anderen Zeitpunkt wiederbekommen, wenn meine selbst erzeugte Menge mal nicht reicht? Hier greifen die Clouds und Communities.

Clouds und Communities funktionieren heute noch nach demselben Prinzip wie in den Anfangstagen. Die bekannten Internet-Begriffe „Cloud“ und „Community“ sind die beiden Bilder, welche gewollt auch im Fall von Solarstrom entstehen sollen: Die Cloud bezeichnet einen ortsfernen virtuellen (Strom)speicher, auf dem man seine „Daten“ (Strom) virtuell ablegen und bei Bedarf wieder abrufen kann. In einer Community speisen die Mitglieder der Gemeinschaft Photovoltaik-(PV)-Strom, den sie zu einem bestimmten Zeitpunkt weder direkt verbrauchen noch in der eigenen Batterie parken können, in einen virtuellen Pool ein, aus dem ein anderes Mitglied, das in diesem Moment Strom benötigt, diesen bezieht. Die beiden prominentesten Vertreter und Pioniere auf diesem Feld waren und sind für die Cloud Senec und für die Community Sonnen.

Blick in den Markt (I)

Seit den Anfangstagen, in denen Batteriehersteller diese Begriffe prägten, treten neben diesen auch immer mehr Stromversorger und selbst PV-Modulhersteller am Markt auf, die eine Strom-Cloud oder die Teilnahme an einer Strom-Community anbieten, um Kunden in einer sich wandelnden Energieversorgungslandschaft an sich zu binden oder sie für sich und ihre Produkte zu gewinnen. Pioniere wie Sonnen und Senec beispielsweise gehören heute Shell und EnBW. Es war viel Bewegung im Markt. Mittlerweile werden auch Joint Ventures gegründet, um Endkunden Solarpakete plus den Reststrom aus einer Hand zu liefern. Angeboten werden Produkte (Solarmodule, Batterie, Ladestation) in Kombination mit Dienstleistungspaketen (Community, Flatrate und Garantien).

Senec ist vorgeprescht, indem es nun auch Cloud-Tanken von für unterwegs anbietet: Besitzer einer Solaranlage können seit Juli 2020 mit der Senec.Cloud To Go ihr Elektroauto an über 45 000 Ladesäulen in Europa kostenlos mit Strom aufladen, den sie zuvor bilanziell auf dem eigenen Dach produziert haben. Der Kunde nutzt dazu an einer Stromtankstelle eine Senec-Tankkarte wie eine Bankkarte und kann damit seinen selbst produzierten Strom auch außerhalb des eigenen Haushalts nutzen. Sonnen ist mittlerweile eine Vertriebskooperation mit Lichtblick eingegangen, Deutschlands größtem Ökostromanbieter.

Auch alte Kerngrößen der Energiewirtschaft sind auf den Zug aufgesprungen: E.on und seine neue Tochtergesellschaft Innogy (vormals RWE Innogy) haben in Kombination mit Photovoltaik bereits ein entsprechendes Eigenstrom-Reststromversorgungs-Produkt im Programm.

Blick in den Markt (II)

Weitere Anbieter sind am Markt erschienen: zu diesen zählen Polarstern (Deckungslücke über Eigenstrom), Buzzn (bietet eine Community an) oder Beegy. Aber vermehrt auch Stadtwerke, die das Potenzial dieses Geschäftsmodells zur Kundenbindung bzw. –akquise erkannt haben. Große Player wie Enercity (Hannover, bietet für die Deckungslücke einen Ökostromvertrag an), die EWE (Oldenburg, bietet eine Cloud an) sind bereits auf diesem Geschäftsfeld tätig. Modulhersteller Q-Cells bietet seit Mai dieses Jahres seine Q.Home Cloud an, die bestehende oder neue Solaranlagen mit Solarstromspeicher um eine Cloud-Lösung ergänzt. Installateure und auch Planer werden in Zukunft von potenziellen Kunden nicht nur nach Modulen und Solarakkus gefragt, sondern auch nach Ergänzungsprodukten, die die Reststromversorgung abdecken, also nach Komplettpaketen in Form von Communities und Clouds oder anderen Reststromversorgungsprodukten. Clouds und Communities sind ein wichtiges Verkaufs- und auch Entscheidungsargument geworden.

Post-EEG-Anlagen

Weitere neue Adressaten werden die Post-EEG-Anlagen sein. So lange es die Politik versäumt, für die Anlagen, die nach 20 Jahren aus der Förderung herausfallen eine Anschlussregelung zu finden – und das beginnt mit kommenden Jahr – können diese Anlagen stillgelegt werden, wenn sie ihren Strom weiter ins Netz einspeisen.

Zwar werden auch ausgeförderte EEG-Anlagen weiter privilegiert sein, d. h., dass sie ihren Strom grundsätzlich weiter ins Netz einspeisen dürfen. Das dürfen sie aber nur, wenn sie über einen neuen Abnahmevertrag verfügen, also einen oder mehrere Kunden haben, die ihnen den Strom nun abnehmen. Wer keinen hat, speist seinen Strom wild ins Netz ein und der Netzbetreiber kann und wird dann eine solche Anlage abklemmen.

Es gibt verschiedene Initiativen aus der Wirtschaft, diese Altanlagen aufzufangen und ihnen den weiter produzierten Strom abzunehmen. Darunter werden auch die Clouds und Communities sein. So hat Sonnen im Juli angekündigt, ab 2021 seine Community für Post-EEG-Anlagen öffnen zu wollen.

Fazit: Unter die Lupe genommen

Natürlich kann Strom nicht direkt zum Community-Netzwerk-Partner verschoben werden und wer Strom in seine Cloud einparkt, erhält natürlich nicht diesen wieder. Wie sollte das auch gehen. Nein, alles ist bilanziell. Doch die Communities und Clouds vermitteln den Kunden das gute Gefühl, das er/sie Teil einer festen Gemeinschaft ist bzw. er/sie den eigenen Strom parken kann – und das kommt gut an.

Außerdem steckt hinter manchen Community-Produkten mehr. Die Anbieter fassen sie zu virtuelle Kraftwerke zusammen und bringen sie an den Regelenergiemarkt. Damit wollen sie die Energiewende mitgestalten und natürlich Geld verdienen. Das ist für die Teilnehmer mit Verpflichtungen, teilweise auch EEG-Leistungsabtretungen verbunden, möglicherweise auch mit entsprechenden Rückvergütungen bzw. Partizipierungen.

Vollversorgungsprodukte sind alle, die ein Technikpaket anbieten zur optimalen Eigenverbrauchsquote plus Reststromversorgung mit Ökostrom. Dort muss man sich dann aber die Tarife und die Vertragsbedingungen genau ansehen und woher der Ökostrom dann kommt.

Installateure werden in Kundengesprächen, in denen es um das Konzept oder den Entwurf einer Eigenstromversorgung geht, vermehrt auch in diesen Themen geschult und kundig bzw. in der Lage sein müssen, Auskünfte, Einschätzungen und Empfehlungen abzugeben.

Autor: Dittmar Koop, Journalist für erneuerbare Energien und Energieeffizienz

 

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Sun, 22 Nov 2020 08:00:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/6/csm_IKZP_20201127_022_01_06_picture-0001_41a8a9bd14.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/6/csm_IKZP_20201127_022_01_06_picture-0001_82be6b2b61.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/IKZP_20201127_022_01_06_picture-0001.jpg
news-31003 E-Autos – Steuerbefreiung bis 2030 verlängert https://www.ikz.de/detail/news/detail/e-autos-steuerbefreiung-bis-2030-verlaengert/ Der Verlängerung der Steuerbefreiung bis 2030 hat aktuell auch der Bundesrat zugestimmt.  

Damit gilt: Reine Elektrofahrzeuge, die in der Zeit vom 18. Mai 2011 bis 31. Dezember 2025 erstmals zugelassen wurden, sind weiterhin von der Kfz-Steuer befreit. Die Befreiung ist jetzt bis zum 31. Dezember 2030 befristet (bisher bis Ende 2020).

 

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Sun, 22 Nov 2020 06:46:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/c/8/csm_Steuern_41_24e8c8dccd.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Bilder/News/Steuern_41.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Bilder/News/Steuern_41.jpg
news-31018 Update für ein altes Gemäuer https://www.ikz.de/erneuerbare-energien/news/detail/update-fuer-ein-altes-gemaeuer/ Ungewöhnliches Nahwärmekonzept auf Basis von Holzpellets  

Wie eine professionelle Heizlösung aussehen kann, dokumentiert ein zukunftsweisendes Projekt in Langenselbold, 40 km östlich von Frankfurt am Main. Das KWB-Projekt ist auch deshalb interessant, weil darin eine Gasbefeuerung gegen Pelletfeuerungen ausgetauscht wurde, was unüblich ist. Erschwerend waren die räumlichen Restriktionen bei einem so großen Projekt. Ein Bericht.

Die historischen Gemäuer von Schloss Langenselbold samt Nebengebäuden wurden bis vor zwei Jahren noch mit Gas beheizt. Im August 2018 erfolgte der Umbau des Heizsystems auf eine CO2-neutrale Pelletsanlage. Die Herausforderung: Vier KWB Pelletfire Plus-115 kW-Kessel mit einer Pufferkaskade mussten im historischen Gebäudebestand integriert werden. Platz für neue Heiz- und Lagerräumlichkeiten gab es nicht. Bei Planung und Einbau war daher Know-how gefragt.

Die Anlagen-Konzeption

Die vier Heizkessel wurden platzsparend nebeneinander aufgestellt. Dank Teilbar-Tragbar-System sind die Kessel in einzelne Module zerlegbar. Das erleichterte die Einbringung und Montage. Die Pufferspeicheranlage musste in einem Nebenraum platziert werden.

Die Zufuhr der Pellets erfolgt durch vier Steigschnecken, die in unterschiedlicher Länge montiert wurden. Eine weitere Besonderheit dieser Anlage sind die in den Kesseln integrierten Partikelabscheider. Die platzsparende Montage und die variable Abgasführung erlaubten eine optimale Anpassung an die niedrige Raumhöhe. Die Kessel sind aber auch höchst effizient. Erste Staubemissionsmessungen ergaben Ausstoßwerte von unter 5 mg/m3 und unterstreichen eindrucksvoll den nahezu feinstaubfreien Betrieb der Anlage. Die bedarfsabhängige Regelung der Mehrkesselanlage übernimmt die KWB-Kesselfolgeregelung. Mehrere Heizkreise werden über ein Wärmemanagement-Modul geregelt. Die Installation eines teuren Schaltschranks war nicht notwendig.

Variabel und komfortabel

Aufgrund der vier Kessel entsteht ein sehr hoher Modulationsbereich, der eine nahezu stufenlose Leistungsanpassung auf jede Wärmeanforderung erlaubt. Alle vier Kessel können bequem über die KWB Comfort Online Plattform via Tablet, PC oder Smartphone von überall gesteuert und ausgelesen werden. Damit sind detaillierte Analysen über längere Zeiträume ebenso möglich wie kurzfristige Statusabfragen.

Netz und Kosten

Die Heizungsanlage im Schloss Langenselbold versorgt ein großes Wärmenetz. Abgesehen vom Schloss werden mehrere Gebäude – Rathaus, Heimatmuseum, eine Gastwirtschaft, ein Behinderten-Treff und eine Mehrzweckhalle inkl. Kindertagesstätte – mit Wärme versorgt. Die Gebäude der Schlossanlage stehen unter Denkmalschutz. Daher müssen beispielsweise die alten Fenster erhalten werden und notwendige Renovierungen der Gemäuer müssen originalgetreu erfolgen. Bedingt durch die Bausubstanz besteht natürlich ein großer Wärmebedarf, der bisher mit hohen Gaskosten einherging. Der Umstieg auf Erneuerbare Energien ist aus ökologischer und ökonomischer Sicht ein großer Gewinn. „Rund 121 t CO2-Austoß und 12 763 Euro, das sind 22 % der verbrauchs- und betriebsgebundenen Kosten, können pro Jahr mit der neuen Anlage eingespart werden“, berichtet Langenselbolds Klimaschutzmanager Carsten Breitbach. Durch die mit der Modernisierung des Heizungs- und Verteilsystems einhergehende Effizienzsteigerung konnte mit dem Projekt auch ein ökonomischer Erfolg erzielt werden. Dieses innovative Heizsystem soll auch anderen Kommunen als Vorzeigeprojekt dienen.

Autor: Michael Rinn-Gärtner, KWB Heizungsexperte in Hessen

 


Das Projekt im Überblick

Die Ausgangssituation: 8 Gaskessel, 1 Gas-BHKW. Die Einzelkessel waren zum Teil undicht und mit schlechten Wirkungsgraden. Langenselbold hat sich früh zum Ziel gesetzt, auf Erneuerbare Energien zu setzen.

Inbetriebnahme der Pellet-Kaskade: Oktober 2018, 4 KWB Pelletfire Plus-115 kW-Kessel;

Jahresbedarf Pellets: insgesamt rd. 308 t (Kessel 1: 84 t, Kessel 2: 77 t, Kessel 3: 69 t, Kessel 4, 78 t);

Größe des Pelletbunkers: 40 t, wurde in bestehende Räume eingebaut;

Speichervolumen der Pufferkaskade: 14 000 l;

Besonderheit Partikelabscheider: Der Partikelabscheider ist in diesem Fall in das Kessel gehäuse integriert. In diesem Projekt waren die Filter Teil der Ausschreibung. Im Pelletbetrieb benötigen KWB-Biomassekessel keinen Filter, da die geforderten 20 mg/m3 Staubemission eingehalten werden.

 

 

 

 

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Sat, 21 Nov 2020 11:00:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/3/f/csm_IKZP_20201127_026_01_06_picture-0001_756c6b0970.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/3/f/csm_IKZP_20201127_026_01_06_picture-0001_00b0281e3b.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/IKZP_20201127_026_01_06_picture-0001.jpg
news-30977 KaMo: Neue Version „KaMo CAD 2.0“ https://www.ikz.de/detail/news/detail/kamo-neue-version-kamo-cad-20/ KaMo stellt eine neue Version der Planungssoft ware „KaMo CAD“ zur Verfügung. So lassen sich jetzt z.B. mit dem Anlagen- und Strangschemagenerator Heizzentralen und Strangschemen ohne Einschränkung auf Etagen oder Stränge berechnen und zeichnen.  

Zur Anwendung: Über eine Eingabemaske werden zunächst die zur Berechnung notwendigen Stationsgrößen ausgewählt und individuelle Werte eingetragen, wie beispielsweise die Anzahl der Wohnungseinheiten, die Anzahl der Stränge oder die Heizleistung und der Warmwasserbedarf. Die Soft ware errechnet aus den eingetragenen Werten dann die Massenströme der einzelnen Stränge und Zuleitungen. Das Programm greift dafür auf die Gleichzeitigkeitstabelle nach VDI 2072 zurück.

Die Berechnungsergebnisse werden automatisiert in das Strangschema übertragen und in eine automatisch erstellte Zeichnung übernommen. In ihnen sind somit relevante Angaben wie Massenstrom, Druckverlust und Dimensionierung enthalten. „Neben seiner Zweckmäßigkeit bietet die Soft ware einen weiteren wichtigen Vorteil: Die Anwendung erkennt sich gegenseitig ausschließende Eingaben (also Fehler) sofort und korrigiert sie umgehend“, erklärt KaMo.

„KaMo CAD 2.0“ ist für 69 Euro erhältlich und steht unter bit.ly/KaMo-Software zum Download bereit.

KaMo GmbH, Max-Planck-Str. 11, 89584 Ehingen, Tel.: 07391 7007 - 0, Fax: 07391 54315, info@kamo.de, www.kamo.de

 

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Sat, 21 Nov 2020 08:38:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/1/csm_HAUT_20201112_059_01_16_picture-0001_9834a2ec97.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/1/csm_HAUT_20201112_059_01_16_picture-0001_da8019e673.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/HAUT_20201112_059_01_16_picture-0001.jpg
news-31009 Verborgenes wird sichtbar https://www.ikz.de/detail/news/detail/verborgenes-wird-sichtbar-1/ Mit einer Thermografiekamera kann der SHK-Handwerker sein Spektrum an Dienstleistungen für Kunden ausbauen – davon profitieren beide  

Wenn Alexander Weinrich von Weinrich Haustechnik und Stefan Fronius von Fronius Haustechnik wegen einer Notlage zum Kunden gerufen werden, nehmen sie fast immer eine Wärmebildkamera mit. Beide setzen auf die Technik, schnell und zerstörungsfrei Leckagen aufzuspüren, den Verlauf von Leitungen zu erkennen oder Wärmebrücken aufzuspüren. Beide Handwerker sind überzeugte Anwender.

Wärme- oder Kälteverluste lokalisieren

Zu den häufigsten Einsatzbereichen von Wärmebildkameras zählt die energetische Optimierung von Gebäuden oder Anlagen. Werden Wärmeverluste an Wohn-, Bürooder Gewerbegebäuden frühzeitig lokalisiert und beseitigt, wirkt sich das positiv auf die Betriebskosten aus. Zu den häufigen Mängeln gehören Wärmebrücken im Boden-, Sockel- und Dachbereich oder an Bauteilübergängen. Durch Fugen in der Gebäudehülle verursachte Luftundichtigkeiten können im Zusammenspiel mit der Blower-Door-Messung auf dem Display der Infrarotkamera sichtbar gemacht werden. Sieht der Bauherr, Eigentümer oder Anlagenbetreiber auf dem Display Wärmelecks, fällt es meist nicht schwer, ihn für Dämm- und Isoliermaßnahmen zu gewinnen. IR-Kameras sind somit auch ideale Auftrags-Akquisitionswerkzeuge.

Anlagen inspizieren und warten

Ein reibungsloser Haustechnikbetrieb setzt regelmäßige Wartungsarbeiten und Inspektionen voraus. Thermografische Untersuchungen ermöglichen eine schnelle Zustandskontrolle von Rohrleitungen, Ventilen, Heizkörpern, Pumpen und anderen Systembauteilen. Thermisch auffällig belastete Bauelemente werden ebenso entdeckt wie auffällige Vor- und Rücklauftemperaturen bei Heizkreisverteilern, fehlende oder mangelhafte Isolierungen bei Leitungen und Anlagen oder eine durch Verschlammung ineffiziente Wärmeabgabe von Heizkörpern.

Anhand von Vorher/Nachher-Wärmebildern kann man Kunden sowohl das Problem als auch den Erfolg der Maßnahme anschaulich vermitteln. Um die Betriebssicherheit und Wirtschaftlichkeit von Anlagen zu steigern und Betriebskosten zu senken, sollten nicht nur bestehende Anlagen regelmäßig kontrolliert werden. Werden auch neue Heizungs- oder Klimaanlagen vor der regulären Aufnahme des Betriebs unter Last untersucht, lassen sich mögliche Fehler frühzeitig aufdecken.

Leitungs- und Leckageortung

Unter Putz oder im Estrich verlegte Leitungen bedeuten im Schadensfall Stemmarbeiten und viel Aufwand. Wird ein Wasserverlust in einer Leitung festgestellt, steht der Installateur nicht nur vor dem Problem, dass der Leitungsverlauf meist unbekannt ist. Das Wasser kann zudem an Stellen aus Wand, Decke oder Boden austreten, die von der eigentlichen Leckage mehr oder weniger weit entfernt sind. Mit der Infrarotkamera lassen sich sowohl Leitungsverläufe bei Wand- oder Fußbodenheizungen lokalisieren als auch Leitungsleckagen anhand von „Hot Spots“ eingrenzen. Weil durchfeuchtete Bauteile ein anderes Wärmeabstrahlverhalten haben als trockene Bereiche, lassen sich diese Leitungslecks an Warm- oder Kaltwasserleitungen ebenso erkennen wie Undichtigkeiten von Abwasserleitungen.

Manchmal lassen sich Schadensstellen aufgrund individueller Randbedingungen wie Konstruktionen, Schichtaufbauten, Isolierungen, unterschiedlichen Verlegungstiefen nicht eindeutig bestimmen. Auch geringere Leitungsisolierungen im Bereich von T-Stücken und Bögen können zu Fehlinterpretationen führen. Dann ist der parallele Einsatz mehrerer Messverfahren empfehlenswert, wie etwa von elektroakustischen Messungen oder Feuchtesensoren. Außerdem sollte die Richtlinie „Leckortung zur Planung, Durchführung und Dokumentation infrarotthermografischer Untersuchungen an wasserführenden Leitungssystemen“ des Bundesverbands für angewandte Thermografie beachtet werden.

Was sollte die Kamera können?

Die Qualität von Wärmebildern ist abhängig von der Leistungsfähigkeit der IR-Kamera. Insbesondere die Auflösung des Kamera-Detektors spielt dabei eine entscheidende Rolle. Je höher diese ist, desto besser ist die Wärmebild-Qualität und desto mehr Details lassen sich erkennen. Sie liegt bei Einsteigerkameras bei 160 x 120 IR-Bildpunkten, was 19 200 einzelnen Messwerten entspricht. Mehr Details sind mit höher aufgelösten IR-Kameras, z. B. mit 320 x 240 oder 640 x 480 IR-Bildpunkten, erkennbar.

Ebenso wichtig ist die thermische Empfindlichkeit, auch NETD-Wert genannt. Sie gibt die kleinste Temperaturdifferenz an, die vom Detektor erfasst werden kann und sollte zwischen 0,1 und 0,05 K bei 30 °C liegen, je kleiner desto besser.

Auch die geometrische Auflösung (IFOV-Wert) entscheidet über die Messgenauigkeit. Sie ist abhängig vom Objektiv und definiert die kleinstmögliche Messfleckgröße. Sie entscheidet darüber, wie genau gemessen werden kann. Hilfreich ist es hier, wenn das Objektiv austauschbar ist, z. B. ein Weitwinkel- und Teleobjektiv.

Zu den Kamera-Einstellmöglichkeiten sollten der Emissionsgrad (materialspezifischer Wärmeabstrahl-Kennwert des Messobjekts) sowie die reflektierte Temperatur gehören.

Was sollte der Thermograf können?

Über die Qualität der Wärmebilder entscheidet nicht nur die Kamera, sondern auch, wer sie bedient (der Thermograf). Er muss die Kamera korrekt bedienen können, mögliche Fehlerquellen und Grenzen der Thermografie kennen sowie die Messergebnisse sauber interpretieren. Das setzt Kenntnisse aus den Bereichen Optik, Wärmestrahlung, Wärmeleitung, Messtechnik, Materialkunde, Bauphysik und durch das Messobjekt bedingtes Fachwissen voraus. Kenntnisse über verwendete Materialien, den technischen und konstruktiven Aufbau des Messobjekts sind unverzichtbar, denn sie helfen, Messfehler zu vermeiden und thermische Auffälligkeiten richtig zu deuten.

Wärmebilder aufnehmen …

Während der Messung sucht der Th ermograf mit der Infrarotkamera die Anlage ab und dokumentiert Auff älligkeiten per Wärmebild, Sichtfoto, schrift lichen Notizen oder Sprachaufzeichnungen. Sowohl die Aufnahme von Wärmebildern als auch deren Interpretation und Auswertung setzt Fachwissen, Know-how und Erfahrung voraus. Übersieht man bestimmte Randbedingungen und Fehlerquellen, sind die Ergebnisse fehlerhaft .

Wichtig bei der Aufnahme sind die Fokussierung und der Bildausschnitt. Zwar lassen sich falsche oder ungünstige Kameraeinstellungen per Soft ware bis zu einem gewissen Grad nachträglich korrigieren. Nicht korrigiert werden können eine mangelnde Fokussierung, der Bildausschnitt sowie die Messung verfälschende Randbedingungen. Zu jeder Th ermografieaufnahme sollte aus derselben Sichtperspektive parallel auch ein Digitalkamera-Foto (Lichtbild) angefertigt werden, um später bei der Auswertung der Th ermogramme lokalisierte Schwachstellen und Leckagen einfacher zuordnen zu können. Schon während der Messung sollten Th ermogramme auf dem Display vorab begutachtet werden, um einen ersten Eindruck zu erhalten. Für diese erste Vor-Ort-Auswertung halten Th ermografiekameras zahlreiche Funktionen bereit, mit denen sowohl das aktuelle als auch alle bereits aufgenommenen und im internen oder externen Bildspeicher enthaltenen Th ermografiebilder ausgewertet werden können. Zu den geräteabhängigen Auswertefunktionen zählen die Anzeige der Temperaturskalierung, die Position und der Wert der Min-/Max-Temperatur, wahlweise die Cursor-/Multipunkt-/Multigebietstemperatur, eine Isothermendarstellung u. a.

Auswertung der Bilder

Die eigentliche Auswertung der Wärmebilder erfolgt entweder mithilfe einer App direkt beim Kunden oder mit der zum Kamera-Lieferumfang gehörenden Auswertesoft ware im Büro. Deren Funktionen zur Analyse und Berichterstellung sind umfangreicher und detaillierter: Th ermogramme können modifiziert, optimiert, analysiert, Digitalfotos gegenübergestellt oder überlagert und zu einem nachvollziehbaren Th ermografiebericht zusammengestellt werden.

Sinnvolle Ergänzung für SHK-Techniker

Die Th ermografie hat sich im SHK-Bereich als zuverlässige und wirtschaft liche Messmethode zur Inspektion, Leckagesuche, Bauwerksdiagnostik, für die Auft ragsakquise oder Qualitätskontrolle und für viele weitere Zwecke etabliert. Die berührungslose, zerstörungsfreie Messung hilft u. a. Reparaturmaßnahmen einzugrenzen, Gebäudeschäden zu vermeiden, die Haustechnik instand zu halten. Th ermografiekameras sind eine sinnvolle Ergänzung der herkömmlichen Messwerkzeuge von SHK-Technikern und eine wertvolle Hilfe.

Bilder: Testo

www.testo.de

 

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Fri, 20 Nov 2020 18:10:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/e/1/csm_HAUT_20200814_036_01_11_picture-0001_f6af9d656f.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/e/1/csm_HAUT_20200814_036_01_11_picture-0001_06cd4083fd.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/HAUT_20200814_036_01_11_picture-0001.jpg
news-31019 Einer für alle https://www.ikz.de/erneuerbare-energien/news/detail/einer-fuer-alle/ In Groß-Umstadt speichern 80 Bauherren gemeinsam ihren Solarstrom  

Das Pilotprojekt der Solarsiedlung im hessischen Groß-Umstadt zeigt, wie zentrale Solarstromspeicher als Quartiersspeicher realisiert werden können und wie damit auch Multi-Use-Einheiten entstehen, die Übertragungsnetze entlasten. Der nachfolgende Bericht stellt das Konzept vor und erklärt, wie es funktioniert.

Der Bebauungsplan in einer Solarsiedlung mit über 80 Bauplätzen im hessischen Groß-Umstadt hatte alle Bauherren des Neubaugebietes verpflichtet, eine Photovoltaik-( PV)-Anlage zu installieren und Energie zu speichern. Im Jahr 2016 errichtete der Energiedienstleister und Ökostromanbieter Entega im Rahmen des bereits erfolgreich abgeschlossenen Forschungsprojektes „Flex4Energy“ in dieser Siedlung einen Quartierspeicher für die Anwohner. Damit wurde es den Haushalten ermöglicht, in diesem und im direkt anschließenden Forschungsprojekt „Esquire“ ihren überschüssigen Sonnenstrom vor Ort zu speichern. Die Vorteile für die Anwohner: Sie sparen sich die Kosten für einen eigenen Speicher, haben mehr Platz in ihrem Haus und sie gehen kein technisches Risiko ein.

Stand der Dinge

Wir können durch die Erkenntnisse im Rahmen der Forschungsprojekte für jeden Haushalt eine individuelle und passgenaue Batteriespeicherkapazität festlegen. Aus den Erkenntnissen der bisherigen Forschungsprojekte ist ein Produkt entstanden (Entega Quartierspeicher komplett), das zurzeit in einer exklusiven Pilotphase in Groß-Umstadt weiterentwickelt wird. Damit dieses Produkt in der Solarsiedlung angeboten werden kann und um weitere Erkenntnisse zu erzielen, wurde ein neuer eigener Quartierspeicher beschafft. Der bisherige Quartierspeicher, der als Forschungslabor diente, wurde Anfang April dieses Jahres vom Hersteller abgeholt und recycelt.

Flexible Speicherpakete

Den Kunden werden flexible und variable Speicherpakete in unterschiedlichen Größen (von XS bis XL) angeboten. Im Gegensatz zum Heimspeicher mit festgelegter Kapazität bietet dieses neuartige Geschäftsmodell jederzeit die richtige Speicherkapazität, die saisonal je nach Sonnenscheindauer unterschiedlich ausfällt. Konkret bedeutet das, dass der Speicher kapazitiv angepasst werden kann. Sofern weniger Speicherkapazität für die Eigenverbrauchsoptimierung benötigt wird, wird mehr Speicherkapazität als Regelenergie angeboten. Dies wird anhand des Flexibilitätsmanagers laufend neu berechnet. Auch wenn sich die Größe der Familie ändert, weil z. B. Kinder dazu kommen oder später einmal ausziehen, kann die Speicherkapazität einfach angepasst werden. Innovativ dabei ist, dass Entega den Quartierspeicher für verschiedene Zwecke im Multi-Use-Betrieb nutzt. Speicherkapazität, die in der Solarsiedlung in Groß-Umstadt nicht benötigt wird, wird auf überregionalen oder langfristig sogar auf regionalen Marktplätzen angeboten.

Das Energiekonzept vor Ort

Die teilnehmenden Haushalte besitzen alle eine Photovoltaikanlage. Erzeugter Strom wird zunächst selbst verbraucht und überschüssige Strommengen im Quartierspeicher „zwischengeparkt“. Es wird für jeden Haushalt nur die Menge an selbst erzeugtem Strom zwischengespeichert, die individuell auch innerhalb von 24 Stunden wieder bezogen wird. Die Begrenzung ist notwendig, damit das Modell funktioniert und die Speicherkapazität nicht enorm groß gewählt werden muss und somit noch in einem wirtschaftlichen Verhältnis bleibt unter aktuell noch teuren Speicherpreisen. Die Strommenge, die jeder Haushalt spezifisch aus dem Quartierspeicher „zurückholt“, richtet sich dabei nach dem gewählten Tarif. Die maximale Speichermenge wird den Kunden für ein Jahr angezeigt und in 12 Monate aufgeteilt. Dabei fallen die Monatswerte unterschiedlich aus, da der Speicherbedarf je nach Jahreszeit variiert (in den Sommermonaten wird mehr und in den Wintermonaten weniger Strom produziert).

Für die tägliche Einspeicherung erstellt Entega mit Hilfe eines intelligenten Tools (Flexibilitätsmanager) einen individuellen Fahrplan. Dieser orientiert sich an der Stromproduktion der Solaranlagen und den Stromverbräuchen der Haushalte. Wird einmal mehr Strom benötigt als lokal produziert und zwischengespeichert wurde, wird der Strom über einen separaten Energieliefervertrag aus dem öffentlichen Netz bezogen. Die Strommenge, die weder von einem Haushalt direkt verbraucht noch in den Quartierspeicher eingespeist wurde –Überschussstrom –, wird von Entega entsprechend vergütet. Wurde doch einmal mehr eingespeichert als benötigt, wird dies im Rahmen der Abrechnung zum Vorteil des Kunden berücksichtigt. Im Rahmen der Multi-Use-Anwendungen wird der Überschussstrom als Regelenergie vermarktet. Dies stellt auch die Besonderheit des Speichers dar. Saisonale Schwankungen von Stromerzeugung und -verbrauch lassen sich mit einem Batteriespeicher, der möglichst häufig und für viele Einsatzgebiete genutzt wird, gut ausgleichen und volkswirtschaftlich nutzen.

Konzept der Multi-Use-Flexibilität

Grundsätzlich wird der Quartierspeicher als Multi-Use-Flexibilität betrieben. Laut der Dena-Netzflexstudie senkt der Einsatz von Multi-Use-Flexibilitäten die Kosten der Energiewende. Auch die Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass der Einsatz von Flexibilitäten ein wichtiger Baustein ist, um die Energiewende möglichst kostengünstig umzusetzen. Diesen Ansatz verfolgt auch die Entega seit einigen Jahren und betreibt den neuen Quartierspeicher als Multi-Use-Flexibilität. Zentrales Element ist der Flexibilitätsmanager.

Der Flexibilitätsmanager ist ein intelligentes Tool, das gemeinsam mit der Firma Kisters über mehrere Jahre speziell auf die Anforderungen der Entega entwickelt wurde und stetig weiterentwickelt wird. Der Manager verknüpft dezentrale Erzeugungs-Einheiten zu einem virtuellen Kraftwerk und verbindet dieses mit externen Märkten. Es berechnet die verfügbaren Kapazitäten für Regelenergie. Die mögliche Vermarktung von Regelenergie ist ein Baustein im Multi-Use-Konzept. Mittels der Prognosen, aktuellen Marktdaten und der vorhandenen Messwerte wird so die optimale Fahrweise innerhalb des Verteilnetzes ermittelt und entsprechend abgefahren. Zweitens wird dadurch das Energiesystem in Balance zwischen Erzeugung und Verbrauch gehalten.

Gemeinsam mit dem Verteilnetzbetreiber e-netz Südhessen AG als Energieversorger für Südhessen sind wir langfristig gefordert, uns auf den Umbau der Verteilnetze einzustellen, um die Übertragungsnetze zu entlasten und effizienter im Umgang mit Energie zu agieren. Die Nutzung des Speichers für mehrere Anwendungsfälle sieht vor, dass zunächst die Eigenverbrauchsoptimierung der Haushalte aus der Solarsiedlung mit dem lokalen Speicher erfolgt und Restkapazitäten am Regelenergiemarkt zur Verfügung gestellt werden.

Die Kombination mehrerer Anwendungen bei der Multi-Use-Flexibilität ermöglicht gleichzeitig eine Steigerung der betriebswirtschaftlichen Faktoren und darüber hinaus auch einen optimierten netzdienlichen Einsatz. Mit den derzeit fehlenden Anreizen in den rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen ist es eine Herausforderung, eine Multi-Use-Flexibilität als volkswirtschaftlich günstige Lösung umzusetzen. Das Land Hessen unterstützt die Entega während einer Pilotphase von 2020-2022 in der Solarsiedlung in Groß-Umstadt bei der Anschaffung einer Erweiterungskomponente zum neuen Speicher, die den Multi-Use-Betrieb erst möglich macht.

Ausblick Elektromobilität

Im Forschungsprojekt „MobiGrid“ wird seit September 2020 untersucht, wie regionale Flexibilitäten die Integration von Elektromobilität unterstützen können. Die Entega beteiligt sich in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW Saar) und dem Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE an dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Projekt. Hierfür erweitert die ENTEGA das bereits entstandene Netzlabor in Groß-Umstadt um die Komponente Elektromobilität. Geplant ist, dass Ladesäulen direkt am Quartierspeicher installiert und den Anwohnern zeitweise Elektrofahrzeuge zur Verfügung gestellt werden. Ziel ist es zu untersuchen, wie der normkonforme Einsatz dezentraler Flexibilitätspotentiale die Einbindung von Elektromobilität unterstützen kann. Die Bewohner im Feldtestgebiet pendeln überwiegend zur Arbeit. Die Ladung von Elektrofahrzeugen wird überwiegend in den Abendstunden und am Wochenende mit Leistungen zwischen 4 und 22 kW erfolgen. Netzprobleme können hier aus einer hohen Gleichzeitigkeit der Ladevorgänge resultieren. Als Lösungsansatz soll auch die Nutzung eines DC-Ladenetzes untersucht werden.

Weitere Infos unter www.entega.ag/quartierspeicher

Autoren: Bernhard Fenn und Nicole Büchau, beide Entega AG Forschung & Entwicklung

 

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Fri, 20 Nov 2020 11:20:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/c/8/csm_IKZP_20201127_028_01_06_picture-0001_7edf4fc6f7.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/c/8/csm_IKZP_20201127_028_01_06_picture-0001_c185168c00.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/IKZP_20201127_028_01_06_picture-0001.jpg
news-31011 Stockende Genehmigungsverfahren bremsen den Wohnungsbau https://www.ikz.de/detail/news/detail/stockende-genehmigungsverfahren-bremsen-den-wohnungsbau/ Immobilien- und Wohnungsunternehmen klagen über lange Planungs- und Genehmigungszeiten. Damit gerate die Baubranche als Stütze der Konjunktur in Bedrängnis, berichtet das Handelsblatt – und zeigt Ursachen auf.  

Hier geht es zum Bericht.

 

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Fri, 20 Nov 2020 11:02:26 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/0/5/csm__KW47_P1050157_396e92097d.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/0/5/csm__KW47_P1050157_d8403ecf89.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2020/November_2020/_KW47_P1050157.jpg
news-31010 Sonnenhaus-Heizung auch in Mehrfamilienhäusern und Geschosswohnungsbauten https://www.ikz.de/erneuerbare-energien/news/detail/sonnenhaus-heizung-auch-in-mehrfamilienhaeusern-und-geschosswohnungsbauten/ Das erste Mehrfamilien-Sonnenhaus entstand in Regensburg und ist nun bezugsfertig. Die Solarwärmeanlage deckt über 50 % des Heizenergiebedarfs für die fünf Mietwohnungen. Weitere Großgebäude für das Heizen mit großen Solarthermieanlagen befinden sich in Chemnitz und Osnabrück.  

Mehrfamilien-Sonnenhaus in Regensburg
Das Gebäudeenergiegesetz, seit dem 1. November 2020 in Kraft, sowie die CO2-Bepreisung für fossile Brennstoffe ab dem kommenden Jahr sollen dafür sorgen, dass in der Energieversorgung von Gebäuden weniger klimaschädliche Treibhausgase produziert werden. Wie das aussehen kann, zeigen Martin Bauer und seine Tante Ursula. Sie haben in Regensburg ein Mehrfamilienhaus gebaut, bei dem über die Hälfte des Wärmebedarfs solar gedeckt wird. Trotz des aktuellen Trends zur Photovoltaik und Wärmepumpe haben sie sich für ein Sonnenhaus [www.sonnenhaus-institut.de] mit einer Solarthermieanlage entschieden. Die Mieter, die jetzt nach und nach einziehen, profitieren von niedrigen und planbaren Heizkosten.
Auf dem Süddach und der Gaube wurden 40 m2 Solarkollektoren installiert. Die Solarwärme, die nicht direkt für die Raumheizung und Warmwasserbereitung genutzt werden kann, wird in einem Wärmespeicher mit 9400 l Fassungsvermögen zwischengespeichert. Das Gebäude mit 290 m2 Wohnfläche, die sich auf fünf Wohnungen verteilen, hat KfW-Standard Effizienzhaus 55. Der Endenergiebedarf liegt laut Energiepass bei 22,2 kWh/(m2 · a). „Solarwärmeanlagen haben ein großes Potenzial zur Einsparung von CO2-Emissionen und knapper werdenden Ressourcen wie Öl und Gas“, sagt Martin Bauer. „Je größer die Solarthermieanlage, desto höher sind die Energiekosteneinsparungen und der Beitrag zum Klimaschutz. Deshalb haben wir uns für ein Sonnenhaus entschieden.“
Der Bundesverband Solarwirtschaft nennt rund 2,4 Mio. installierte Solarwärmeanlagen in Deutschland (Stand Ende 2019). Der Großteil davon befindet sich auf Gebäuden. Davon sind über 2000 Gebäude Sonnenhäuser, d.h. ihr Wärmebedarf für die Raumheizung und Warmwasserbereitung wird zu mindestens der Hälfte solar gedeckt.
Seit 2014 sind auch Sonnenhäuser mit einer großen Photovoltaikanlage und einer solarstromgeregelten Wärmepumpe möglich. Nach wie vor wird aber auch noch mit Solarthermie gebaut, dem klassischen Sonnenhaus-Konzept. Dies gilt für Einfamilienhäuser ebenso wie für Mehrfamilienhäuser und Geschosswohnungsbauten. Das zeigen auch zwei weitere Bauvorhaben.

Größtes Sonnenhaus entsteht in Chemnitz
In Chemnitz baut die FASA AG seit November 2019 Deutschlands größtes Sonnenhaus. Im „Solardomizil III“ entstehen 24 Wohnungen, die zur Hälfte mit einer großen fassadenintegrierten Solarthermieanlage (340 m2 Solarkollektoren) beheizt werden. „Mit unserem Konzept und der Solararchitektur fokussieren wir uns auf den Wärmesektor, da dieser mit über 80 % den Hauptanteil des Energiebedarfs in Wohngebäuden einnimmt. Außerdem ist Solarwärme im Gegensatz zu Strom gut, langfristig und nachhaltig im einfachen Medium Wasser speicherbar“, begründet René Krauß, Bau- und Projektberater bei der FASA AG, den Fokus auf Solarthermie.

Mehrfamilien-Sonnenhaus in Osnabrück
Ein weiteres Beispiel befindet sich in Osnabrück. Hier hat die Architektin Anja Machnik ein Mehrfamilienhaus mit zehn Wohnungen geplant, das überwiegend mit Solarenergie beheizt wird. Es handelt sich um ein Gebäude mit rund 900 m2 Wohnfläche, das in Massivbauweise in Klinkeroptik errichtet wurde. Mit 140 m2 Solarkollektorfläche kann knapp über die Hälfte des Heizenergiebedarfs solar gedeckt werden. Wie auch in Regensburg, wird mit Erdgas nachgeheizt. Eine weitere Gemeinsamkeit ist, dass beide Gebäude die ortstypische Optik haben und sich kaum von den Nachbarhäusern abheben. Das Sonnenhaus-Konzept kann somit auch in herkömmlicher Architektur zum Einsatz kommen.

www.sonnenhaus-institut.de


Daten - Zahlen - Fakten zum ersten Mehrfamilien-Sonnenhaus in Regensburg

  • Gebäudetyp: Mehrfamilienhaus mit 5 Mietwohnungen (1 bis 3 Zimmer mit 40 bis 80 m² Wohnfläche, Gesamtwohnfläche 290 m2)  
  • KfW-Effizienzhaus-Standard 55
  • Massivbau, Außenwände 42,5 cm Wärmedämmziegel
  • Jahresbedarf Brennstoff (Erdgas) für Heizung und Warmwasser: 11274 kWh
  • Solarthermie-Anlage: 32 m² auf Steildach mit 45 Grad Dachneigung, 7,5 m² auf Gaubendach
  • Pufferspeicher mit 9400 l Volumen, 4,8 m hoch, mit Frischwasserstation und Lademanagement
  • Solarer Deckungsgrad (errechnet): 51,9 %
  • CO2-Einsparung gegenüber Referenzsystem: 2809 kg/a
  • Wärmeverteilung: Fußbodenheizung
  • Nachheizung: Gasbrennwertgerät mit 20 kW Leistung
  • Wohnungsweise Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung

 

 

 

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Fri, 20 Nov 2020 07:52:17 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/0/3/csm__KW47_MFH-Bauer-Regensburg_4e082f1713.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/0/3/csm__KW47_MFH-Bauer-Regensburg_febfa858d6.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2020/November_2020/_KW47_MFH-Bauer-Regensburg.jpg
news-30974 Flüssiggas-Wärmepumpe im Bestand https://www.ikz.de/detail/news/detail/fluessiggas-waermepumpe-im-bestand/ „Laut, unästhetisch, unwirtschaftlich bei hohen Temperaturen, nur für Neubau, Stromfresser…“ Das sind Vorurteile, die den meisten beim Stichwort „Wärmepumpe“ einfallen. Dass diese nicht zutreffen müssen, beweist ein Projekt im Nürnberger Land. Hier wurde eine Boostheat Gas-Wärmepumpe installiert. Dank Flüssiggasversorgung haben die Bewohner auch in dieser ländlichen Umgebung Zugang zu der Hightech-Lösung und genießen nun den neuesten Stand der Technik.  

Am Ende eines Waldwegs steht es: Das märchenhafte Haus des Ehepaars Moshandl/Schwarz strahlt in der herbstlichen Sonne, die zwischen den Bäumen funkelt. Obwohl wir nur ein paar Kilometer von Nürnberg entfernt sind, herrscht hier Natur pur. So idyllisch Ruhe und Abgeschiedenheit für die Bewohner sind – für eine Heizungs­sanierung bedeuten sie besondere Herausforderungen, denn hier gibt es keinen Zugang zum Erdgas- oder Fernwärmenetz, es werden hohe Vorlauf­temperaturen benötigt und der Bestand muss berücksichtigt werden.

Vorteilhafte Verbindung von Wärmepumpe und vorhandenem Flüssiggastank: Umweltenergie für alle
Während Hersteller von konventionellen Elektro-Wärmepumpen diese Art Immobilien eher vernachlässigen, engagiert sich Boostheat seit seiner Gründung 2011, um für diese Bestandshäuser eine optimale Lösung anzubieten. Von Anfang an war es Ziel des französischen Unternehmens, eine effiziente, nachhaltige und erschwingliche Heizlösung für alle zu ent­wickeln. Die Bootheat.20 Gas-Wärmepumpe ermöglicht es, Häuser mit einem Wärmebedarf von 4 bis 20 kW effizient zu heizen – und das auch bei tiefen Außentemperaturen. Denn die integrierte Gas-Brennwerttherme ergänzt die Wärmepumpe optimal. Ohne weitere Zusatzheizung wird das Haus wirtschaftlich und adäquat mit Wärme versorgt.

Unabhängig und umweltfreundlich mit Flüssiggas
Die Boostheat.20 ist für die Verwendung von verschiedensten Gasarten entwickelt worden, ohne dass besondere Anpassungen an der Technik notwendig werden. Ein überzeugender Vorteil für die ­Eigentümer, die sich weiterhin über ihren langjährigen Flüssiggasanbieter versorgen können. Das Paar ist „vom Fach“ und hat sich ganz bewusst für eine bahnbrechende Technologie entschieden: Rita Mos­handl, seit 25 Jahren Selbständige im Bereich Heizung und Sanitär, und ihr Mann, der Entsorgungsingenieur Ralph Schwarz, haben sofort das Potenzial der Boostheat.20 erkannt.

Entscheidungsfindung
„Als die Therme im Laufe der Jahre anfing „Zicken“ zu machen,“ so Frau Moshandl, „begannen wir uns nach einem Nachfolgegerät umzusehen. Wieder eine Gas-Brennwerttherme? Ein wenig fortschrittlicher sollte es schon werden. KWK (Kraft-Wärme-Kopplung) ist hochinteressant, es wäre aber schwierig geworden, ein entsprechendes Gerät in unseren Keller einzubringen, da der Zugang relativ eng ist.“

Deshalb freundete sich das Paar mit der Anschaffung einer Wärmepumpe an. ­„Allerdings sollte diese mit Flüssiggas zu betreiben sein. Denn fossile Stoffe zu verbrennen, um daraus Strom zu produzieren, den wir dann zur Wassererwärmung nutzen, ist ein Weg mit sehr niedrigem Gesamtwirkungsgrad. Das kann in der heutigen Zeit, da uns bewusst ist, wie knapp unsere fossilen Energieträger sind, nicht mehr die richtige Technik sein. Eine Erdgasleitung gibt es in unserer Straße nicht, Öl kam überhaupt nicht in Frage. Denn Öl ist viel zu wertvoll, um es zu verheizen.“

Einbau
Bauliche Änderungen waren nur im ­üblichen Rahmen notwendig. Eine neue Abgasleitung war erforderlich und die Rohrleitungen mussten angepasst werden. Für die Aufstellung der Außeneinheit wurde ein Fundament gebaut, für die Leitungen zur Außeneinheit wurden Kernbohrungen erstellt, die entsprechend abgedichtet wurden.

Erfolgreiches Pilotprojekt
Für das Projekt konnte das Team von Boost­heat Deutschland von der in Frank­reich gesammelten Erfahrung profitieren. Dort hat Boostheat bereits mehrere Flüssiggas-Projekte realisiert. Trotz der unterschiedlichen Vorschriften konnte auch im Nürnberger Land mit Pio­niergeist und Mut eine Lösung gefunden und umgesetzt werden.

Ein großer Erfolg für den Heizungshersteller aus Frankreich, da sich um die erste Anlage in Deutschland handelt, die mit Flüssiggas betrieben wird. Sie beweist: Es gibt kein Hindernis mehr, eine Wärmepumpe effizient mit Gas zu betreiben, so abgelegen die Immobilie auch sein mag.

Herausforderung angenommen
Ursprünglich wurde die Boostheat.20 als „All in One“-Gerät entwickelt, welches keine weiteren Komponenten benötigt. Die Herausforderung bei diesem Pilotprojekt bestand nun darin, Kachelofen, Solaranlage und einen 600-l-Pufferspeicher mit der Boostheat.20 sinnvoll nutzbar zu machen und die Anlage in dieses komplexe System einzubinden.

Innovativ und zukunftssicher
Die flüssiggasbetriebene Wärmepumpe hat den großen Vorteil, den Energieverbrauch des 1900 errichteten Hauses zu reduzieren und somit signifikante CO2-Einsparungen zu generieren. Das ist nicht nur eine gute Nachricht für die fortschrittlichen Bewohner, die sich über eine geringere Energierechnung freuen können, sondern auch für die Umwelt.

Mit seiner innovativen Heizung trägt Boost­heat aktiv zur Energiewende bei. Aus diesem Grund ist die Boostheat.20 seit 2019 förderfähig: Nach Prüfung durch dvgw-cert am unabhängigen Karlsruher Institut für Technologie (KIT) wird sie mit 35 % bis 45% vom BAFA gefördert.

Fazit
Umweltfreundliches Heizen mit Erneuerbarer Energie ist auch im Bestand und in netzfernen Gegenden möglich – dank neuer Technologien und dem Einsatz von Flüssiggas als Energieträger. Ohne den ­Pioniergeist der Auftrag­geber, die mit Fachkenntnis und Mut einen Schritt weiter in die richtige Richtung gegangen sind, wäre dieses wegweisende Projekt nicht reali­sierbar gewesen.

www.boostheat.de

Zur innovativen Technik siehe auch: "Boostheat.20 – Effizienz durch thermische Kompression"
Die Langfassung dieses Artikels wird in der Printausgabe der FLÜSSIGGAS 6/2020 veröffentlicht – Erscheinungstermin: 4.12.2020.

 

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Fri, 20 Nov 2020 07:30:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/d/1/csm_2047_Boostheat1_3b52f28c32.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/d/1/csm_2047_Boostheat1_3ff0850885.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2020/November_2020/2047_Boostheat1.jpg
news-30982 10 Jahre Lüftungsunternehmen bluMartin https://www.ikz.de/detail/news/detail/10-jahre-lueftungsunternehmen-blumartin/ Der Lüftungshersteller bluMartin feiert in diesem Jahr sein 10-jähriges Firmenjubiläum. Seit seiner Gründung 2010 hat sich das Unternehmen erfolgreich im Lüftungsmarkt etabliert und überschritt bereits 2019 die Umsatzmarke von 5 Mio. Euro.  

Seit 2016 ist bluMartin selbstständiges Tochterunternehmen der weltweit agierenden Swegon Group, dem skandinavischen Marktführer für energieeffiziente Lüftung und Gebäudeklimatisierung. Die Zahl der Mitarbeiter ist auf über 30 angewachsen. Beim Vertrieb baut der Hersteller auf ein Netzwerk von Handelspartnern in Deutschland und Europa. „Das jährliche Wachstum lag seit der Gründung stets über 20%“, freuen sich Gründer und Geschäftsführer Bernhard Martin und Thomas Schally, „selbst in diesem Jahr zeichnet sich ab, dass wir an dieses Wachstum anschließen können.“

Ausgangspunkt war die Entwicklung des dezentralen Lüftungsgeräts „freeAir 100“ mit Wärmerückgewinnung, das Anschlussmöglichkeiten für weitere Räume bietet und serienmäßig über 8 Sensoren, u.a. für CO2, Feuchte und Temperaturen gesteuert wird. 2014 wurde nach eigenem Bekunden des Herstellers das „freeAir“ als erstes dezentrales Lüftungsgerät für Passivhäuser zertifiziert. 2016 stellte bluMartin eine Neuentwicklung vor, die auch heute noch auf dem Markt ist: Der intelligente aktive Überströmer „freeAir plus“, der es ermöglicht, Räume ganz ohne Lüftungsleitungen an die Wohnraumlüftung anzubinden. 2018 erhielt das Lüftungssystem „freeAir“ den Component Award des Passivhaus Institutes als kostengünstige Lüftungslösung für den Wohnungsbau. 2019 folgte der ICONIC AWARD: Innovative Architecture des Deutschen Rats für Formgebung.

bluMartin stellt sich auf weiteres Wachstum ein und bezieht noch in diesem Jahr ein neues Werk im Allgäu. „Damit verdreifachen wir unsere Produktionskapazitäten und können auch künftig verlässlich und termingerecht liefern“, so Thomas Schally.

 

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Fri, 20 Nov 2020 07:17:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/e/b/csm_HAUT_20201112_063_01_16_picture-0001_b5bd802891.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/e/b/csm_HAUT_20201112_063_01_16_picture-0001_3e03b0cf45.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/HAUT_20201112_063_01_16_picture-0001.jpg
news-30950 Verhaltensregeln bei Corona https://www.ikz.de/detail/news/detail/verhaltensregeln-bei-corona/ Die aktuelle Lage bei den Infektionszahlen verlangt konsequentes Befolgen der Hygienestandards – sowohl im Betrieb als auch beim Kunden  

Momentan kennen die Corona-Zahlen nur eine Richtung: nach oben. Das hat gravierende Auswirkungen auf das Tagesgeschäft eines SHK-Handwerksbetriebs. Wie soll sich der Monteur oder die Servicekraft gegenüber der Kundschaft verhalten? Welche Maßnahmen ...

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Fri, 20 Nov 2020 06:56:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/2/c/csm_HAUT_20201112_014_01_16_picture-0001_f9f6db7bcd.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/2/c/csm_HAUT_20201112_014_01_16_picture-0001_af29bd2771.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/HAUT_20201112_014_01_16_picture-0001.jpg
news-30999 HEWI: Das einbauen, was man gerade braucht https://www.ikz.de/sanitaertechnik/news/detail/hewi-das-einbauen-was-man-gerade-braucht/ Hewi bietet mobile Stützklappgriffe, die erst bei Bedarf zum Einsatz kommen. Der Griff wird in eine fest installierte Montageplatte eingerastet und kann, wenn er nicht mehr benötigt wird, ohne Werkzeug wieder entfernt werden. Die Montageplatte wird mit einer dezenten Abdeckung verdeckt. Duschsitze sind sowohl in der installierten als auch mobilen Variante erhältlich. Mobile Duschsitze werden bei Bedarf ebenso wie die mobilen Stützklappgriffe in die vorinstallierte Montageplatte eingerastet, genauso wieder entfernt und mit einer Abdeckung verdeckt. Wird der Sitz gerade nicht benötigt, kann er raumsparend an die Wand geklappt werden.  

Auch das modulare Waschtischsystem ist individuell konfigurierbar. Es ermöglicht die Integration eines adaptiven Haltegriffs, der auch als Handtuchhalter dient und eines modularen Ablagesystems direkt am Waschtisch. „Die Waschtische bieten Sicherheit und gewährleisten, dass alle Badutensilien wie Seifenspender, Becher und usw. in greifbarer Nähe Platz finden“, teilt Hewi mit. Sie lassen sich um zusätzliche Funktionen erweitern und auch wieder zurückbauen. Das Ablagesystem eignet sich auch zur Wandbefestigung und bietet erweiterbare Funktionalität. Das Material Edelstahl mit Pulverbeschichtung ist in verschiedenen tiefmatten Nuancen erhältlich.

HEWI Heinrich Wilke GmbH, Prof.-Bier-Str. 1, 34454 Bad Arolsen, Tel.: 05691 82 - 0, Fax: - 319, info@hewi.de, www.hewi.de

 

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Fri, 20 Nov 2020 06:36:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/4/d/csm_HAUT_20201112_072_02_16_picture-0001_ee2d79bf93.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/4/d/csm_HAUT_20201112_072_02_16_picture-0001_f6b7edec74.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/HAUT_20201112_072_02_16_picture-0001.jpg
news-31007 Seminare, Workshops, Tagungen https://www.ikz.de/detail/news/detail/seminare-workshops-tagungen-86/ Technische und betriebswirtschaftliche Qualifizierungsangebote für das SHK-Fachhandwerk und TGA-Planer.  

Veranstaltung, Inhalt:

Reflex: Online- und Präsenzschulungen
Noch bis zum Jahresende 2020 bietet Reflex Schulungen an, sowohl online als auch physisch. Je nach Wahl der Trainings- und Schulungsmaßnahmen sind Fachhandwerker, Techniker, Betreiber oder Anlagenbauer angesprochen. Bereits ab Dezember möchte Reflex die ersten Schulungstermine für das Jahr 2021 bekannt geben.

 

Datum, Ort, Kosten:

Nähere Infos gibt es auf der Internetseite von Reflex.

 

Veranstalter:

Reflex Winkelmann GmbH
Ahlen
Tel.: 02382 7069-0, Fax: -9588
info@reflex.de
www.reflex-winkelmann.com


 

Veranstaltung, Inhalt:

Web-Seminare von Resideo
Corona-bedingt führt Resideo keine Präsenzschulungen durch. Daher hat das Unternehmen ein Online-Fortbildungsangebot aufgebaut, das praxisrelevante Fragestellungen aus den Bereichen Wasser und Wärme behandelt. Bis zum Jahresende 2020 stehen die Kurse und Termine fest.

 

Datum, Ort, Kosten:

Nähere Infos der kostenlosen Web-Seminare finden sich auf der Seite campus-resideo.de

 

Veranstalter:

Resideo
74821 Mosbach
Tel.: 06261 81-0, Fax: -309
info.de@resideo.com,
www.homecomfort.resideo.com
campus-resideo.de



 

Veranstaltung, Inhalt:

Kaldewei-Webinarreihe zur Duschfläche „Nexsys“
Zur bodenebenen Duschfläche „Nexsys“ richtet Kaldewei zwei Webinare aus. Das eine Webinar (Nr. 1) richtet sich an Badplaner, Ausstellungsberater und Architekten. Es geht um u.a. die Entstehungsgeschichte; aber der Fokus liegt auf aktuellen Farbtrends, Individualität in Bad und auf der Auswahl des richtigen Materials.
Das andere Webinar (Nr. 2) ist für Installateure und Fliesenleger gedacht. Hier werden technische Besonderheiten der „Nexsys“, der Aufbau der Dusch­fläche für unterschiedliche Installationsarten und die Abdichtung sowie System­lösungen behandelt.

 

Datum, Ort:

Termine ­Webinar 1:
18.11.
9.12.
13.1.
Termine ­Webinar 2:
2.12.
16.12.
13.1.

 

Kosten:

Kostenfrei

 

Veranstalter:

Franz Kaldewei GmbH & Co. KG
Ahlen
Tel.: 02382 785-0, Fax: -200
info@kaldewei.de
www.kaldewei.com

 

 

 

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Thu, 19 Nov 2020 12:12:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/e/csm_Termine_54b66edfcc.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/e/csm_Termine_439a4184dd.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/e/csm_Termine_1bcdcfa62d.jpg
news-31002 Göttlich und smart: die Toilette https://www.ikz.de/detail/news/detail/goettlich-und-smart-die-toilette/ Während wir über das „Stille Örtchen“ hierzulande dezent schweigen, werden Toiletten in Japan „gefeiert“. Die Inder müssen noch überzeugt werden, Toiletten zu benutzen. Dort ist das Klo ein Tabuthema. Auch die Digitalisierung macht auf vor der Toilettentür nicht halt. Über den technologischen Wandel finden Smartphones und Apps Eingang in die Bedienung der WCs. Die weltweiten, krassen Unterschiede verdeutlicht ein Bericht des Blogs „Lebensraum Wasser“.  

Hier geht’s zum Bericht.

 

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Thu, 19 Nov 2020 11:03:25 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/e/d/csm__KW47_AdobeStock---ustas_94e69f9589.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/e/d/csm__KW47_AdobeStock---ustas_71360e40e6.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2020/November_2020/_KW47_AdobeStock---ustas.jpg
news-30955 Schnell und sicher zum Ein-Personen-Gerüst https://www.ikz.de/detail/news/detail/schnell-und-sicher-zum-ein-personen-geruest/ „FlexxTower“ lässt sich werkzeuglos von einer Person montieren. Arbeitshöhen bis rund 6,10 m möglich. Die IKZ verlost mit Günzburger Steigtechnik einen „FlexxTower“  

Arbeitshöhen von über sechs Metern erreichen – von einer Person? Mit dem „FlexxTower“ der Günzburger Steigtechnik1) ist das möglich. Das Gerüst kann werkzeuglos von nur einer Person auf- und abgebaut werden, bietet auf seiner Arbeitsplattform aber auch ausreichend Platz für zwei Personen. Das Gerüst ist in das Arbeitsschutz-Prämienprogramm ...

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Thu, 19 Nov 2020 08:00:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/a/b/csm_HAUT_20201112_042_01_16_picture-0001_5872a6dcb1.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/a/b/csm_HAUT_20201112_042_01_16_picture-0001_0c2dfc069c.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/HAUT_20201112_042_01_16_picture-0001.jpg
news-30928 Aktuelles https://www.ikz.de/detail/news/detail/aktuelles-bf7c6c250c/ „IKZ gehört“ – neue Podcast-Folge ist online  

„IKZ gehört“ – so heißt der brandneue Podcast unserer Redaktion. Alle 14 Tage gibt es einen bunten Mix SHK-relevanter und anderer Themen, verständlich und informativ aufbereitet. In den jeweiligen Shownotes – das sind die Kurzbeschreibungen zur Sendung – finden sich nützliche Links zu weiterführenden Informationen. Erreichbar ist das neue Podcast-Angebot unter www.ikz-select.de. Die Folgen sind außerdem abrufbar in den gängigen Podcast-Bibliotheken (Audio Streaming Diensten) wie Spotify, Apple Podcasts, Deezer und Co.

www.ikz-select.de

 

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Thu, 19 Nov 2020 07:27:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/f/0/csm_IKPR_20201113_002_01_11_picture-0001_e00ac664bf.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/f/0/csm_IKPR_20201113_002_01_11_picture-0001_67aafcb335.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/IKPR_20201113_002_01_11_picture-0001.jpg
news-30893 Watts: Absperrklappe mit Taupunktsperre https://www.ikz.de/sanitaertechnik/news/detail/watts-absperrklappe-mit-taupunktsperre/ Watts Industries präsentiert neue Absperrklappen – erstmals mit Taupunktsperre. Sie schützt vor Kondenswasser am Klappenschaft und an der Welle. Die Klappenscheibe besteht aus Edelstahl, der verwendete Kunststoff ist laut Hersteller hammerschlagfest.  

Die neue Absperrklappe wird unter anderem in der Trinkwasser-Installation, in Heizungsanlagen und eben auch in der Klimatechnik eingesetzt – ein Bereich, in dem Watts bislang nicht tätig war. Erhältlich ist die Absperrklappe in den Nennweiten DN 32 bis DN 300. Einsetzbar ist sie Zwischenflansch-, Endflansch- oder Doppelflanschklappe. Zudem kann die Absperrklappe in den Dämmverbund des Rohrsystems eingebunden werden.
Als Ergänzung bietet Watts pneumatische Antriebe sowie elektromotorische Antriebe als Auf/Zu- und Regelvariante. „So lässt sich die neue Klappe auch in Automatisierungskonzepte einbeziehen“, erklärt das Unternehmen.

Watts Industries Deutschland GmbH, Godramsteiner Hauptstr. 167, 76829 Landau, Tel.: 06341 9656-0, Fax: -560, wide@wattswater.com, www.wattswater.de

 

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Thu, 19 Nov 2020 07:07:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/6/csm_30_Watts_de83cc6d51.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/6/csm_30_Watts_daafa6cbc1.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Fachplaner/FP_20_10/30_Watts.jpg
news-30970 Buderus Herbst-Aktion: Weniger zahlen, mehr bekommen. https://www.ikz.de/detail/news/detail/buderus-herbst-aktion-weniger-zahlen-mehr-bekommen-2/ Die Preise fallen: Vom 01.09.2020 bis zum 30.11.2020 gibt es die Buderus Logaplus Pakete Logamax plus GB182i W42 und W42S bis 24 kW zum Preis von vergleichbaren Logaplus Paketen mit dem Logamax plus GB172.  

Alles in einem System.
Die Logaplus Pakete Logamax plus GB182i W42 und W42S warten beide mit umfangreichem Zubehör und der Systembedieneinheit Logamatic RC310 auf. Die Pakete W42 verfügen zudem über den Logalux Warmwasserspeicher.
 
Hochwertig designt und innen solide.
Der Logamax plus GB182i überzeugt mit hoher Effizienzklasse A und vereint modernste Brennwerttechnologie mit Sparsamkeit und Design. Durch den großen Modulationsbereich von bis zu 1: 8 passt sich der Betrieb problemlos an den Bedarf an. Als Kombigerät mit integrierter Warmwasserbereitung sorgt das Brennwertgerät zudem zuverlässig für Raumwärme und Warmwasserbereitung. Das Gateway Logamatic web KM200 bringt den Logamax plus GB182i ins Internet. So haben Sie über Buderus ConnectPRO Zugriff auf das Heizsystem des Kunden und sehen alle wichtigen Informationen zur Anlage auf einen Blick.

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Wed, 18 Nov 2020 19:00:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/e/b/csm_Buderus-GB182i-1080x1080_3226441b51.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/e/b/csm_Buderus-GB182i-1080x1080_dce688ca6a.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/user_upload/Buderus-GB182i-1080x1080.jpg
news-30973 Wissens-Update TRF https://www.ikz.de/detail/news/detail/wissens-update-trf/ Im ersten Quartal des nächsten Jahres sollen die neuen Technischen Regeln Flüssiggas (TRF) 2020 fertiggestellt sein und in das DVGW­-Regelwerk „Gas“ aufgenommen werden. Um seine Mitglieder (und andere Interessierte) auf den neuesten Stand zu bringen, bietet der DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e. V.) Seminare zum Thema an.  

Die einschlägigen anerkannten Re­geln der Technik, in der „die flüssiggas­spezifischen Anforderungen an das Inver­kehrbringen, Errichten und Betreiben von Flüssiggasanlagen aus den geltenden Vor­schriften und Normen [...] übernommen, zusammengefasst und umgesetzt“ werden, sind in den Technischen Regeln Flüssiggas (TRF) zusammengestellt. Flüssiggasanlagen, die nach den Anfor­derungen der aktuellen TRF errichtet und betrieben werden, entsprechen somit dem Stand der Technik.

DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e. V.) und DVFG (Deutscher Verband Flüssiggas e. V.) haben gemeinsam eine Neufassung erarbeitet, in der die die bis­her geltenden TRF 2012 dem Stand der Technik sowie den aktuellen Rechtsvorschrif­ten angepasst wurden. Momentan werden letzte Korrekturen und Änderungen eingearbeitet. Im ersten Quartal des nächsten Jahres sollen dann die neuen TRF 2020 fertiggestellt sein und in das DVGW­-Regelwerk „Gas“ aufgenommen werden.

Um seine Mitglieder (und andere Interessierte) auf den neuesten Stand zu bringen, bietet der DVGW im Rahmen seines Programms „Berufliche Bildung“ zwei eintägige Veranstaltungsreihen zum Thema „Die TRF Aktuell – Technische Regeln Flüssiggas“ an, an deren Ende eine Teilnahmebestätigung ausgestellt wird.

Tagesaktuelle Informationen und buchbare Termine finden Sie unter:
www.dvgw-veranstaltungen.de/72108 und unter www.dvgw-veranstaltungen.de/72020

 

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Wed, 18 Nov 2020 12:00:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/e/7/csm_Logo_DVGW_3daa0ed079.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/e/7/csm_Logo_DVGW_86323d6a82.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2020/November_2020/Logo_DVGW.jpg
news-30972 Online-Workshop: Klima- und Lüftungsanlagen − Lüftungsstrategien – Förderungen https://www.ikz.de/klima-lueftungstechnik/news/detail/online-workshop-klima-und-lueftungsanlagen-lueftungsstrategien-foerderungen/ Bietigheim-Bissingen.  Der Fachverband Gebäude-Klima (FGK) veranstaltet gemeinsam mit dem Bundesindustrieverband Technische Gebäudeausrüstung (BTGA) am 15. Dezember von 9:00 bis 11:30 Uhr den vierten Teil seiner Workshop-Reihe "Raumlufttechnik unter den Randbedingungen der Corona-Pandemie". Raumlufttechnische Anlagen sind ein wesentlicher Schlüssel für Gesundheit und Hygiene in Gebäuden − nicht nur, aber auch während der Covid-19-Pandemie.  

Es gibt jedoch Anlagenkonzepte, die überprüft und ggf. angepasst werden müssen. In dem Online-Workshop geht es unter anderem darum, wie mögliche Probleme bei Bestandsanlagen entdeckt und abgestellt werden können. Gerätehersteller, Planer und Anlagenbauer informieren in kurzen Einführungsvorträgen über Rahmenbedingungen für die Anlagenertüchtigung und Fördermöglichkeiten für verschiedene Anwendungen, die anschließend mit den Teilnehmern diskutiert werden können. Zur Zielgruppe gehören Produkt- und Komponentenhersteller, Anlagenersteller, Planer und Betreiber von RLT-Anlagen sowie Behörden. Weitere Informationen, das detaillierte Programm und den Link zur Anmeldung finden Sie unter www.fgk.de im Menüpunkt Veranstaltungen.
Der fünfte Teil "Lessons Learned − Konsequenzen für die zukünftige Planung, den Bau und den Betrieb von RLT-Anlagen" wird voraussichtlich im Rahmen des TGA Kongresses am 28./29. Januar 2021 stattfinden. Ziele der Online-Workshops sind die Wissensvermittlung, das Erarbeiten von Handlungsoptionen und Anwendungsgrenzen sowie das Feststellen von Forschungs- und Förderbedarf im Zusammenhang mit der Raumlufttechnik.

 

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Wed, 18 Nov 2020 11:27:28 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/c/c/csm__KW47_18_24_PM_Bild_8afadcf9d8.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/c/c/csm__KW47_18_24_PM_Bild_25421f72ba.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2020/November_2020/_KW47_18_24_PM_Bild.jpg
news-30969 Wissenschaftler forschen an Natrium-Energiespeicher https://www.ikz.de/erneuerbare-energien/news/detail/wissenschaftler-forschen-an-natrium-energiespeicher/ Darmstadt. Ein Konsortium aus internationalen Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen, u.a. die TU Darmstadt, hat sich zusammengefunden, um eine neue Art von Stromspeichern für den stationären Einsatz zu entwickeln: eine sogenannte Natrium-Festkörperbatterie.  

Das Projekt läuft unter dem Namen SIMBA und bedeutet „Sodium-Ion and sodium Metal Batteries for efficient and sustainable next-generation energy storage“. Es nimmt ein zentrales Problem in den Fokus: Erneuerbare Energien sind nicht zu jeder Zeit und nicht in ausreichender Menge verfügbar. Deren verlässliche Nutzung setzt aber effiziente und wirtschaftliche Energiespeichertechnologien zur Netzstabilisation voraus. Eine erfolgversprechende Lösung stellen dabei elektrochemische Energiespeichersysteme wie die Natrium-Festkörperbatterie dar. „Unter den verfügbaren Batteriesystemen weist die Natrium-Ionen-Technologie ein hohes Potenzial auf, zur nächsten Generation kostengünstiger und umweltfreundlicher elektrochemischer Energiespeichersysteme für stationäre Energiespeicheranwendungen zu werden“, sagen Prof. Ralf Riedel und Dr. Magdalena Graczyk-Zajac von der TU Darmstadt, die das Projekt koordinieren. Auch soll bei der Herstellung dieser neuen Art der Stromspeicher weitgehend recyclingfähige Materialien verwendet und damit auf umweltkritische Rohstoffe verzichten werden können.
An SIMBA arbeiten neben der TU Darmstadt mehrere nationale und internationale Größen: das Karlsruher Institut für Technologie – Helmholtz-Institut Ulm, die University of Birmingham, die University of Warwick, die Uppsala University, das Forschungsinstitut CEA, das Fraunhofer IFE, die Slowakische Akademie der Wissenschaften und verschiedene Industriepartner. Finanziell wird das Projekt mit 8 Mio. Euro von der EU unterstützt. SIMBA startet am 1. Januar 2021 und läuft über 42 Monate.

 

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Wed, 18 Nov 2020 08:57:55 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/4/0/csm__KW47_prof_riedel_frau_Graczyk-Zaja_c56cafc36c.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/4/0/csm__KW47_prof_riedel_frau_Graczyk-Zaja_6017cd79a1.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2020/November_2020/_KW47_prof_riedel_frau_Graczyk-Zaja.jpg