IKZ: Neueste Nachrichten https://www.ikz.de/ Die neuesten Nachrichten der IKZ-Magazine vom STROBEL VERLAG de TYPO3 News Fri, 06 Dec 2019 10:08:22 +0100 Fri, 06 Dec 2019 10:08:22 +0100 TYPO3 EXT:news news-29101 Gut investierte Zeit in den Nachwuchs https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/gut-investierte-zeit-in-den-nachwuchs/ Der SHK-Betrieb Lorenz in Kiel ermöglicht Azubis eine ausbildungsbegleitende Fortbildung. Personal und Bürokratie sind die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft  

Wer Erholung und frische Luft zum Atmen sucht, nimmt manchmal Stress, Staus und lange Reisezeiten in Kauf. Für die Mitarbeiter der Lorenz Sanitär GmbH und Lorenz Elektro GmbH ist die gesunde, salzhaltige Brise dagegen ganz nah. Hier „oben“ in Schleswig-Holstein scheint die Welt noch in Ordnung zu sein. Gilt das auch für die, die arbeiten, wo andere Urlaub machen? Die IKZ-Redaktion hat bei dem SHK-Betrieb in Kiel, der Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein, nachgefragt.

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Fri, 06 Dec 2019 08:08:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/3/csm_28_1_d9e4627955.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/3/csm_28_1_4862d5ad60.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_19_21/28_1.jpg
news-29243 Altmaier im Alleingang https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/altmaier-im-alleingang/ Im jüngst vorgelegten Referentenentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) zum Kohleausstiegsgesetz finden sich zentrale Vereinbarungen des Kohlekompromisses der Kohlekommission nicht mehr wieder. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier will das Gesetz noch vor Weihnachten durchs Parlament bringen und liefert damit den Beteiligten eine schöne Bescherung.  

Das Bündnis „Klima-Allianz Deutschland“ erinnert daran, dass laut Kompromiss der Kohleausstieg mit Blick auf Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Strompreise ab 2023 alle drei Jahre überprüft und gegebenenfalls angepasst werden soll. „Nun will die Bundesregierung das Enddatum frühestens 2032 überprüfen. Das kommt für den Klimaschutz zu spät und ist auch mit Blick auf die Planungssicherheit von Unternehmen und Arbeitnehmern nicht sinnvoll. Nicht einmal der stetige Ausstiegspfad in den frühen Jahren ist ausreichend abgesichert, da die Bundesregierung bis 2026 allein auf freiwillige Abschaltungen setzt“, sagt Stefanie Langkamp, Expertin für Kohle- und Energiepolitik bei der Klima-Allianz. „Dies sind grobe Schnitzer, mit denen Altmaier den Kohlekompromiss verletzt.“

Auf die lange Bank
Laut dem Informationsdienst Solarthemen wird nun im neuen Referentenentwurf außerdem auf alle Neuregelungen im Bereich der erneuerbaren Energien verzichtet. Damit vertage Altmaier innerhalb der Koalition umstrittene Regelungen, unter anderem zu bundesweiten Mindestabständen für Windkraftwerke voraussichtlich auf das kommende Jahr. Laut Solarthemen sei damit auch die geplante Streichung des 52-GW-Deckels für Photovoltaik im EEG erstmal verschoben.
Gerade der Beschluss der Bundesregierung, den Solardeckel zu kippen, hatte erst jüngst in der Solarbranche für gute Stimmung mit Blick aufs nächste Jahr gesorgt: Der Geschäftsklimaindex Photovoltaik befindet sich derzeit auf einem Allzeithoch. Allerdings ist auch zu sehen, dass mehr und mehr Installationen bei der Photovoltaik bereits nicht mehr auf die EEG-Vergütung ausgelegt sind.
Nach Informationen der Solarthemen soll das Kohleausstiegsgesetz kurzfristig vom Bundeskabinett beschlossen und noch vor Weihnachten durchs Parlament gebracht werden.

 

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Fri, 06 Dec 2019 08:00:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/9/a/csm__KW49_kohlegesetz1_89ba85a93b.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/9/a/csm__KW49_kohlegesetz1_9840188f19.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-plus/ENERGY/2019_News/_KW49_kohlegesetz1.jpg
news-29200 Gebr. Kemper: CAD-Produktzeichnungen https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/gebr-kemper-cad-produktzeichnungen/ CAD-Zeichnungen von Produkten direkt aus dem Onlinekatalog herunterladen – diesen Service bietet Gebr. Kemper auf seiner Homepage an. Die Zeichnungen sind in verschiedenen Formaten hinterlegt. „So ist gewährleistet, dass alle gängigen Zeichen- und Konstruktionsprogramme damit arbeiten können. Und ein dreidimensionales Preview ist ebenfalls möglich“, erläutert Oliver Jaworski, Product Data Manger bei der Firma Kemper.  

Hinterlegt sind neben den Produktinformationen auch die Normen und Zulassungen sowie die Technischen Daten. Zu finden sind über 700 Produkte in den verschiedenen Größen und Funktionen. „Mithilfe der CAD-Zeichnungen können die Produkte direkt in die Zeichnungen eingebaut und problemlos weiterverarbeitet werden“, meint Jaworski.

Gebr. Kemper GmbH + Co. KG, Harkortstr. 5, 57462 Olpe, Tel.: 02761 891-0, Fax: -176, info@kemper-olpe.de, www.kemper-olpe.de

 

 

 

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Fri, 06 Dec 2019 07:17:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/4/9/csm_32_Kemper-CAD_e86f1623d3.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/4/9/csm_32_Kemper-CAD_06ac7b3b20.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Fachplaner/FP_19_11/32_Kemper-CAD.jpg
news-29192 Tecalor: Dezentrales Lüftungssystem https://www.ikz.de/klima-lueftungstechnik/news/detail/tecalor-dezentrales-lueftungssystem/ Für die Frischluftversorgung in bewohnten wie nicht bewohnten Räumen können dezentrale Lüftungsgeräte dienen, beispielsweise die Gerätereihe „LTM dezent“, mit der Tecalor sein Portfolio erweitert hat. Ursprünglich wurde dieses Gerät unter der Marke LTM vertrieben, die im Frühjahr 2019 mit Tecalor verschmolzen wurde und jetzt in der Holzmindener Haustechnikmarke aufgeht.  

„LTM dezent“ ist lieferbar in der Ausführung „GIT“ als freiblasendes Gerät zum dezentralen Lüften und als Modell „KZA“, das kanalgeführt arbeitet und als zentrales Lüftungsgerät eingesetzt werden kann. Beide Versionen gibt es in drei Ausführungen mit Luftvolumenströmen zwischen 100 und 870 m³/h. Eine Systemlösung für Wohnräume in Neubau und Bestand stellen die beiden „LTM-Thermo-Lüfter“ dar: Im System arbeiten sie paarweise im Gegentakt. Mit dem „1230“ lassen sich Abluft-Volumenströme mit 18 – 65 m³/h je Gerät realisieren, beim „200-50“ sind es bis zu 50 m³/h. Beide „LTM-Thermo-Lüfter“ lassen sich individuell konfigurieren.

Tecalor GmbH, Lüchtringer Weg 3, 37603 Holzminden, Tel.: 05531 99068-95082, Fax: -95712, info@tecalor.de, www.tecalor.de

 

 

 

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Fri, 06 Dec 2019 06:36:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/4/b/csm_52_tecalor_LTM-dezent_679fa1720c.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/4/b/csm_52_tecalor_LTM-dezent_7b1fc20d15.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_19_22/52_tecalor_LTM-dezent.jpg
news-29247 Wer seinen Ölkessel reparieren lässt… https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/wer-seinen-oelkessel-reparieren-laesst/ ... der erhält Sonderangebote von Aldi. Ein Interview mit Hans-Arno Kloep  

„Nach wie vor ist das Handwerk alles andere als ein Beschleuniger der Wärmewende. Wenn die Hälfte selbst der größeren Betriebe mit zehn bis zwanzig Beschäftigten bis heute keine Wärmepumpe angefasst hat, die solarthermischen Aktivitäten nachlassen und es an einer Bereitschaft zur Weiterbildung mangelt, bleiben Handel und Industrie gar nichts anderes übrig, als neue Wege zu gehen. Das Jahr 2020 wird für diese beiden zur Experimentierphase“, glaubt der Marktforscher Arno Kloep. Sein „Querschiesser“-Beratungsbüro befragt jedes Jahr einige Tausend Betriebe zum abgelaufenen Geschäft und zu den Einschätzungen für das Folgejahr.

Wie wird sich also 2020 entwickeln? Die Ergebnisse seiner Demoskopie präsentierte Arno Kloep Ende Oktober im Maritim-Hotel Düsseldorf. Wie immer war der Saal mit 150 aufmerksam hinhörenden Vertretern aus Industrie, Handel und Handwerksverbänden gut gefüllt.

Gute Basiszahlen
Zunächst die Analyse zum Bau- und Ausbaumarkt des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung an der Universität München, eher bekannt als ifo-Institut: In Deutschland haben sich die Bauleistungen in den letzten zehn Jahren nahezu kontinuierlich aufwärts entwickelt. Das Bauvolumen 2018 von rund 390 Mrd. Euro übertraf das von 2009 um mehr als 15 %. In den kommenden Jahren wird die Bautätigkeit diese Tendenz aber nicht beibehalten. Dem Wohnungsneubau geht so langsam die Luft aus, heißt es aus München, ohne dass jedoch mittelfristig mit erheblichen Einbußen zu rechnen sei. Die Schwarze Null betrifft demnach den Geschosswohnungsbau genauso wie die Ein- und Zweifamilienhäuser und die Sanierung des Bestands. Allerdings bezieht sie sich in erster Linie auf die Bautätigkeit, nicht auf die Technische Gebäudeausrüstung, die etwas mehr erwarten darf.  
Auslaufen dürfte laut der Leibniz-Experten ebenfalls der Aufschwung im Nichtwohnungsbau. Zwar investierten Firmen und Kommunen derzeit in die Errichtung neuer Objekte, allerdings bei Vernachlässigung von Bestandsmaßnahmen. Ifo: „Die aktuellen Zuschussprogramme des Bundes für finanzschwache Gemeinden, die gerade auf die Sanierung von Bestandsbauten abzielen, verpuffen durch die Engpässe in Bau und Ausbau sowie durch  die hohen Preiszuwächse für Bauleistungen. Die egalisieren einen wesentlichen Teil der wieder gewonnenen Finanzierungsspielräume der Öffentlichen Hand.“ Es fehle einfach an Wettbewerb: „Die Kommunen klagen immer häufiger über eine mangelnde Beteiligung an öffentlichen Ausschreibungen.“

Das ist der Konfliktstoff
IKZ-HAUSTECHNIK:
Die Bau- und Sanierungsnachfrage wird, so hofft es zumindest die Politik, mit dem Klimapaket in den nächsten Jahren noch wachsen. Was können wir tun?
Hans-Arno Kloep: Mit dem Status quo der Strukturen relativ wenig. Obwohl wir viele Maßnahmen in der Branche einsetzen, um eine bessere Nutzung der Montagekapazitäten im Handwerk hin zu bekommen, sind die 1,5 % das Maximum. Das klingt im ersten Moment wenig, aber in Zins- und Zinseszins umgerechnet, heiß das, dass das Handwerk heute, nach zehn Jahren gegenüber 2010, bereits rund 17 % mehr Aufträge abwickelt. Und das bei einer in den letzten Jahren laut ZVSHK abnehmenden Zahl von Betrieben und gleich bleibender Personaldecke.
Das ist das Konfliktmaterial, mit dem wir uns in der Branche auseinandersetzen müssen: Die Wachstumschancen bei SHK liegen seit drei, vier Jahren 3 oder 4 % über dem, was die Branche an Wachstum generieren kann – wenn die Möglichkeiten bestünden. Über dem heißt: über den 1,5 %,  mithin total etwa 5 %. Aus total 5 % über 10 Jahre, nämlich die genannten drei, vier Jahre zurück plus sieben Jahre nach vorne, errechnen sich etwas mehr als 60 %. Also 60 statt 17 % – darin liegt die eigentliche Dramatik oder Tragik für die Industrie.

Franchisenehmer bei Richter+Frenzel
IKZ-HAUSTECHNIK: Wie wird der Handel reagieren?
Hans-Arno Kloep: Ich erwarte von den Händlern da draußen, dass sie in den nächsten Jahren intensiv in die Services der Handwerker einsickern, um dort entgeltliche Leistungen zu erstellen. Die da sind: Kundenberatung, Angeboterstellung, Baustellensteuerung usw. Der ausgelastete Handwerker wird seine Bereitschaft zeigen, solche Dienstleistungen abzugeben. Das wird die Branche verändern. Dann ist es auch egal, ob er Franchisenehmer bei Viessmann ist oder bei Richter+Frenzel. In spätestens fünf Jahren fakturieren die Händler einen spürbaren Prozentsatz nicht mehr an physischer Ware, sondern an Dienstleistungen. Wie gesagt, weil der Preisverfall an der Ware einsetzt und sie rettendes Land suchen.

IKZ-HAUSTECHNIK: Sie kennen die ifo-Meinung zu Bau und Ausbau. Demnach darf SHK etwas mehr erwarten als eine Schwarze Null. Bestätigt das Ihre Befragungen der Branche?

2020 mit Schwarzer Null
Hans-Arno Kloep:
Ja, weitgehend. Das Klimaschutzpaket ist mit 66 Beschlüssen vollgestopft, Eckpunkte heißen die amtlich. Aber noch fehlen die Details zu Förderung und Durchführung. Ebenfalls zur Abwrackprämie, die Frau AKK kommuniziert. Deshalb wird sich bis in das Frühjahr hinein die Heizung quälen. Insbesondere jenseits der schnellen Wärmeerzeuger wie Brennwertgeräte – schnell rein und runter von der Baustelle. Ein Handwerker mit normaler unternehmerischer Intelligenz wird den Auftrag buchen, aber in Absprache mit dem Kunden erst ausführen, wenn Klarheit herrscht. Das Handwerk saugt sich im Moment voll mit Heizungsaufträgen und legt die auf Halde. Das hat gute Sanitär-Monate bis Ostern zur Folge, danach wird sich allerdings das Bild drehen. Die Handwerker werden dann ihre Kapazitäten wieder zugunsten der Heizung umschichten. Die Aufträge liegen ja vor.
Schlussendlich: Die Heizungsindustrie kann aus dieser Situation heraus kein nennenswertes Plus gegenüber 2019 erwarten. Die Sanitärindustrie wird in der 2. Hälfte 2020 eher einen Einbruch erleben, insgesamt aber ebenfalls mit einer Schwarzen Null abschließen.

IKZ-HAUSTECHNIK: Zur Heizungsnachfrage addiert sich noch ein Vorzieheffekt im Ölkesseltausch. Wenn die Altanlage erst 2026, 2027 oder 2028 raus sollte, werden viele Betreiber den Wechsel vor 2025 planen.
Hans-Arno Kloep: Das kommt hinzu. Ab 2020 haben wir Heizungssaison. Generell sieht es so aus: Die Weltwirtschaft ist zurzeit okay, der Euroraum und Deutschland sind okay. Das theoretische Wachstum beträgt 4 bis 5 % oder 3 % über dem Wachstum von 1,5 % des Bruttoinlandprodukts. Nur werden wir von dem theoretischen Wert maximal die Hälfte schaffen. Es fehlen nun mal die Bau- und Montagekapazitäten. Mehr ist einfach nicht drin. Das ist das weinende Auge. Das lachende: Im nächsten und in den Folgejahren wird es uns allen gut gehen. Denn die Zinsen werden noch einige Jahre auf dem jetzigen Niveau bleiben. Was die noch fernere Zukunft bringt, wäre Glaskugellesen.

IKZ-HAUSTECHNIK: Preisverfall an der Ware. Sie warfen, Herr Kloep, ein interessantes Diagramm an die Wand, ihr Drei-Phasen-Modell. Demnach schrumpfen die Erträge an Ware und Service immer mehr, dafür werden die Partner am Datenverkauf verdienen.
Hans-Arno Kloep: Mein Drei-Phasen-Modell sieht wie folgt aus: Phase 1: Noch verdienen die drei Partner über den Verkauf an der Ware. Dort wird aber der Ertrag aufgrund der Preistransparenz und der Vielfalt der Vertriebswege schrumpfen. Der Mehrwert steckt aktuell in Phase 2, im Service, also im Angebot verschiedener Dienstleistungen. Den höchsten Ertrag werden jedoch in absehbarer Zeit die verbuchen, die die Datenhoheit über die Anlage und damit über den Endkunden haben. Das sind jene Beteiligte an der Prozesskette, die am Anfang den Kunden bei seinem Wechsel aus der digitalen in die physische Welt der SHK-Systeme und -Produkte begleiten und jene, die nach Abschluss der Arbeiten den Kunden verabschieden, weil sie jetzt die Daten zur Nachkundenbetreuung besitzen. Sie organisieren den Aftersales-Service. Nur beschränkt sich der nicht mehr stur auf die installierte Technik. Im Mittelpunkt steht nicht die Technik, im Mittelpunkt ste

Daten, das Gold der Zukunft
IKZ-HAUSTECHNIK: Der Endkunde wird zum Lesebuch.
Hans-Arno Kloep: Ganz genau. Seine Daten fließen in Algorithmen hinein, die eine Menge über ihn aussagen und entsprechenden Aftersales-Service generieren werden. Der Wärmepumpenkäufer erhält Angebote für Bioprodukte und derjenige, der den alten Ölkessel reparieren lässt, die Sonderangebote von Aldi.  Auf die wahrscheinliche Preisebene der Person abgestimmte Urlaubsziele, Körperpflegemittel, auf den Typus abgestimmte Unterhaltungsangebote – Traditionalist oder Moderner –, der Auswertung des gewonnenen Consumerprofils in Richtung einer Produkt-, Geschmacks- und Dienstleistungsaffinität sind keine Grenzen gesetzt. Diese Daten und Spuren lassen sich gegen Geld weitergeben.

IKZ-HAUSTECHNIK: Wer besetzt den Punkt, wo der Kunde physisch in die Branche reinkommt und wer besetzt den, wo er sie verlässt?
Hans-Arno Kloep: Originär stehen ja an beiden Punkten die Handwerker. Aber sie managen sie nicht. Kaum ein Installateur fragt den Kunden am Ende „Sind Sie zufrieden?“. Sie haben Angst vor einer Negativauskunft. Ein Kesselhersteller macht die Erfahrung, dass er nur dann an Mitglieder des regionalen Rotary-Clubs verkauft, wenn ein anderer Rotarier von guten Erfahrungen berichten kann. Also müssen der Hersteller und der Handwerker wissen, wer ist der Zufriedene? 60 % der Aufträge stammen aus Empfehlungen, aber nur 3 % der Installationsunternehmen stellen nachher die entscheidende Frage.
Zu Ihrer Frage also: Ich glaube, dass der Handel versuchen wird, über seine Ausstellungen den Eintritt zu organisieren und dass die Industrie, gerade die Kesselindustrie, über Prozessketten, Franchisekonzepte usw. versuchen wird, den Austritt zu organisieren. Einfach um herauszukriegen, was ist das für ein Kunde, welche Potenziale hat er noch, was kann man ihm noch verkaufen? Jene Hersteller und Händler in der Branche werden langfristig gewinnen, die heute sagen, wie sie gedenken, den Profit aus diesen beiden Punkten mit dem Handwerk zu teilen.

IKZ-HAUSTECHNIK: Seit einigen Jahren spricht die Branche von der Wärmewende, doch es tut sich wenig. Der Anteil von Betrieben, die sich mit der Wärmepumpe befassen, verändert sich in Ihren Dia­grammen seit Jahren nicht: relativ konstant gerade mal 50 %, selbst nur 50 % bei Betrieben mit 10 bis 20 Beschäftigten. Haben Sie dafür eine Erklärung?
Hans-Arno Kloep: Die Daten sind tatsächlich deprimierend. Die Erneuerbaren haben rückläufige Verbreitungsgrade. Vor zehn Jahren installierten acht von zehn Handwerkern Solarthermie, heute noch sieben. Bei der Wärmepumpe schwankt der Wert seit zehn Jahren zwischen 52 und 48 %. Ich erkläre mir das damit, dass die keine gescheiten Fallzahlen entwickeln konnten. Schauen Sie, die verkaufte Stückzahl beträgt 2019 vermutlich rund 80 000 Geräte. Wir haben 50 000 Handwerksbetriebe, Querschießer sagt, nur jeder Zweite macht Wärmepumpe, das sind 25 000. 80 000 geteilt durch 25 000 sind rund drei Geräte pro Jahr im Mittel. Wie gesagt, dabei handelt es sich um den Mittelwert. Die Bandbreite reicht mithin von einer einzigen Wärmepumpe in zwei Jahren bis 50 pro Jahr. Streichen wir die Ein- und Zweimaligen, dürften sich mithin als Wärmepumpen-Fachbetrieb nicht mehr als 5000 Unternehmen bezeichnen, also gerade mal 10 % des gesamten SHK-Handwerks, wenn überhaupt. Fortbildung kos­tet nur Zeit und Geld. Das Auswechseln von Gasthermen ist lukrativer, risikolos und an Aufträgen mangelt es nicht. Warum eine Gratwanderung riskieren?

Smart Home nicht der Renner
IKZ-HAUSTECHNIK: Die Verbreitung von Smart-Home-Produkten ist moderat gestiegen, von einer breiten Akzeptanz in der Gesellschaft kann aber auch hier nicht die Rede sein. Nach einer Studie von Deloitte setzen 16 % der Deutschen einzelne Bausteine ein, vornehmlich im Bereich der Sicherheit. Nur jeder Dritte der 16 % Nutzer denkt an die Senkung der Heiz- und Stromkosten.
Hans-Arno Kloep: Ja, die breite Akzeptanz fehlt auch im Handwerk. Wir fragten: „Was dürfte eine Smart-Home-Fähigkeit einer Heizungsanlage inkl. Montagelohn maximal mehr kosten als eine ‚normale’ Heizung?“ Nur noch 375 Euro. Das Mehrpreispotenzial der Smart-Home-Technik ist innerhalb der letzten 12 Monate im SHK-Handwerk von 923 Euro auf diesen Betrag regelrecht verfallen. Wir fürchten, dass der aktuelle Wert ein Signal für „ich befasse mich angesichts der guten aktuellen Auftragslage damit nicht“ ist.

IKZ-HAUSTECHNIK: Weil die Preise und Stundenverrechnungssätze durchsetzbar sind, bleibt wohl auch die Vormontage auf der Strecke. Nach Ihrer Marktbefragung verkauft die Mehrheit der Betriebe lieber Zeit, statt durch Rationalisierung, also Vormontage, durch wen auch immer, einen Auftrag mehr anzunehmen.
Hans-Arno Kloep: Das ist in der Tat so. Wir fragten, setzen Sie Produkte ein, die vom Hersteller im vormontierten Zustand geliefert werden? 65 %: Nein. Wir fragten, setzen Sie Produkte ein, die etwas teurer sind, sich dafür aber schneller montieren lassen? 55 %: Nein. Wir fragten, arbeiten Sie mit Vormontage in der Werkstatt? 85 %: Nein.

Ablehnung von Aufträgen
IKZ-HAUSTECHNIK:
Das ist nicht im Sinne des Klimapakets der Bundesregierung. Die hat beschlossen, um die Wärmewende zu beschleunigen, serielles Bauen und Ausbauen zu unterstützen. Vorfertigung heißt dann wohl in erster Linie objektbezogen beim Handel.
Hans-Arno Kloep: Nicht nur der Handel, die Industrie wird ebenfalls zugreifen. Grundsätzlich gilt, Handwerker bauen Überlastungen ab. Zwei Drittel der Betriebe oder 60 % lehnen oder sagen Ende 2019 Aufträge ab. Das ist eine Verdoppelung gegenüber Jahresanfang, Da waren es 30 %.  Damit funktioniert das Durchreichen der Industrieware an den Endkunden über diesen Vertriebskanal nicht mehr. Folglich ist auch die Bezeichnung Partner nicht mehr angemessen.
Wenn sich Betriebe aber am zwangsläufig wachsenden Montageservice der Industrie, der bis in die Vorfertigung gehen kann, nicht beteiligen, schneiden sie sich von der Wertschöpfung ab. Die Auslagerung von Montagearbeiten auf die Industrie ist deshalb ein fataler Fehler, weil dann der Betrieb in Phase 2, wenn die Deckungsbeiträge aus der Arbeit die zentrale Einnahmequelle sind, keinen richtigen Zugriff auf diesen Mehrwert mehr hat. Ich stehe zwischen Handwerk und Industrie. Die Nähe zum Handwerk bewegt mich dazu, den Verbandsleuten ins Poesiealbum zu schreiben, weist eure Mitglieder darauf hin, dass die Ausgliederung von Montagearbeiten an die Industrie nur eine temporäre Maßnahme, keine strategische Maßnahme sein darf.
Langfristig haben diejenige Betriebe bessere Chancen, die sich spezialisieren. Zwei Drittel der Meisterbetriebe verweisen lediglich auf ihren Meisterbrief. Mit besonderen Zusatzqualifikationen werben sie nicht. Dabei könnte man noch Technikerscheine machen, sich zum Energieberater qualifizieren, Wärmepumpenfachmann nach der Richtlinie VDI 4645 werden und anderes. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, vorne im Multikanalsystem mitzuspielen, denn die digitale Kommunikation alleine macht die Wohnung nicht warm. Nur muss man sich entscheiden: Will ich zu den aktiven Gestaltern der Wärmewende gehören oder begnüge ich mich in naher Zukunft mit Lohnarbeit für einen der Player? Die zweite Rolle macht allerdings austauschbar und dürfte mäßig bezahlt sein.

Bilder: Querschiesser Unternehmensberatung

www.querschiesser.de

 

 

Das Gesamtbild

  • Die Fachschiene wird in 2020 kein Wachstum liefern!

Die harten Fakten

  • Weltwirtschaft ok
  • Euroraum ok
  • Deutschland wieder ok
  • Bauwirtschaft am Maximum

Die weichen Fakten

  • Der Schwarzarbeit-Index signalisiert ein entspanntes 2020.
  • Auslastung beruhigt sich ein wenig.
  • Zwei Drittel der Betriebe sind in Verzug.
  • Fast zwei Drittel der Betriebe
  • lehnen Aufträge ab.
  • Das Klimaschutzpaket könnte verzerrend wirken.

Die SHK-Prognose

  • SHK-Chancen ca. 3 % über BIP, aber Verkaufsstars im Handwerk am Anschlag.
  • Heizung besser als Sanitär / Installation.
  • Je mehr eine Warengruppe in anderen Vertriebskanäle ange­boten wird, desto schlechter ist die Chance in der Fachschiene.
  • Das Handwerk kauft kaum auf branchenfremden Online-Plattformen.
  • Brennwert, Klimatisierung werden laufen, Wärmepumpe moderat.
  • Solarthermie und Biomasserutschen langfristig in die Nische.
  • Smart Home muss weiterhinwarten.
  • Löhne und Materialpreise steigen um 5 % bzw. 7 %.
  • Die handwerkliche Beschaffung im Internet ist marginal.
  • Neue“ Wettbewerber werden mit ihren vertrieblichen Aktivitäten wahrgenommen, aber Auftragsverlust an sie wird nicht gemeldet.

 

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Thu, 05 Dec 2019 13:27:48 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/4/f/csm_050_1_7527520819.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/4/f/csm_050_1_21a9fe382a.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_19_23_24/050_1.jpg
news-29246 Gut für die Augen https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/gut-fuer-die-augen/ Der optimale Monitor für jeden Anspruch  

In SHK-Handwerksbetrieben zählt der Monitor zu den wichtigsten Komponenten bei der Büroarbeit. Beim Neukauf kann der Dschungel an Fachbegriffen allerdings schnell verwirren. Worauf sollte man achten? Und welcher Monitor ist für welche Anwendung geeignet?

Nicht selten sitzen Büro-Mitarbeiter in SHK-Handwerksbetrieben mehrere Stunden täglich am PC. Der Auswahl des richtigen Monitors kommt deshalb eine wichtige Bedeutung zu: Denn eine flimmernde oder unscharfe Anzeige kann auf Dauer nicht nur zu Kopfschmerzen führen, sondern auch die Augen schädigen. Und wenn sich der Monitor nicht ergonomisch anpassen lässt, sind außerdem Rückenschmerzen oder Muskelverspannungen im Halsbereich zu befürchten. Darüber hinaus sollte der Monitor natürlich auch eine gute Bildqualität liefern.

Der Standard: 24 Zoll
Die technischen Datenblätter aktueller Flachbild-Displays sind ein Dschungel aus Abkürzungen und technischem Fach-Chinesisch: Format, Helligkeit, Reaktionszeit, Kontrast – welche Werte sind hier wirklich wichtig?
Beim Monitorkauf gibt es einige grundsätzliche Punkte zu beachten, die je nach Betrieb und Einsatzzweck unterschiedlich zu gewichten sind. An erster Stelle steht die Größe: Bei Neuanschaffungen bieten 24 Zoll große Monitore (rund 69 cm Bilddiagonale) mit Full-HD-Auflösung (1920 x 1080 Bildpunkte) ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Für tägliche Office-Aufgaben sind sie ideal. Kleinere Geräte sollten nur zum Einsatz kommen, wenn der Schreibtisch sehr wenig Stellfläche bietet.

Mehr Komfort: 27 Zoll
Wer mehr Platz und Budget hat, kann über ein Display mit mindestens 27 Zoll (rund 69 cm) nachdenken. Diese Geräte bieten eine höhere Auflösung von bis zu 3840 x 2160 Bildpunkten (4 K) und etwas mehr Sichtfläche, sodass zum Beispiel zwei Office-Dokumente noch bequemer nebeneinander passen. Hier gilt es allerdings zu beachten, dass sich durch eine höhere Auflösung immer auch die Darstellung verkleinert. Deshalb sollten 4-K-Displays mindestens 27 Zoll mitbringen, damit alles gut lesbar bleibt. Das Plus an Auflösung ist auch für die Bearbeitung von Grafiken, Fotos und Videos von Vorteil.

Display-Riesen: Bis zu 50 Zoll
Die Riesen unter den Monitoren sind aktuell bis zu 50 Zoll (127 cm) groß und benötigen besonders viel Stellplatz. Mit diesen Geräten lassen sich bequem drei oder mehr Programmfenster nebeneinander darstellen. Die Auflösung bei Top-Modellen liegt bei bis zu 7680 x 4320 Bildpunkten (8 K), wovon übliche Office-Anwendungen jedoch kaum profitieren.
Das Format des Displays ist Geschmackssache: Die meisten Monitore bieten ein Seitenverhältnis von 16:9. Darüber hinaus sind auch breitere Modelle zu haben: Das Format 21:9 ist zum Beispiel perfekt für Filmfans. Displays mit extremen Seitenverhältnissen wie 32:9 ersetzen die komplette Bildschirmfläche von zwei nebeneinanderstehenden kleineren Monitoren.

Auf Ergonomie achten
Ein Fokus bei der Entscheidung für einen Monitor sollte immer auf der Ergonomie liegen: Bessere Displays sind nicht nur in der Höhe verstellbar, sondern auch per Drehung und Neigung. Darüber hinaus sind matte Bildschirme mit hoher Leuchtkraft fürs Büro besser geeignet als verspiegelte (oft zu erkennen an Bezeichnungen wie „Glare-Type“ „TruBrite“ oder „BrightView“). Letztere bieten zwar unter optimalen Bedingungen ein brillantes Bild, sind aber bei vielen Lichtverhältnissen nur schwer ablesbar.
Neben flachen Monitoren können auch gewölbte Displays („curved“) für die Büroarbeit sinnvoll sein: Die Krümmung ist an die Wölbung des menschlichen Auges angelehnt, sodass die Augen entlas­tet werden. Dies gilt jedoch nur, solange man frontal in der Bildschirmmitte sitzt. Wenn mehrere Personen gleichzeitig auf den Monitor schauen, zum Beispiel bei Besprechungen, sind Curved Displays ungeeignet.
In vielen Fällen praktisch ist hingegen die sogenannte Pivot-Funktion: Der Monitor ist dann um 90 Grad drehbar, sodass Office-Dokumente im Hochformat komplett auf den Bildschirm passen.
Die aus der Fernsehwelt bekannte Display-Technologie OLED (Organic Light Emitting Diode) spielt bei PC-Monitoren aktuell keine Rolle. Der Grund: Bei stehenden Bildern, die für die PC-Arbeit typisch sind, besteht die Gefahr des „Einbrennens“.

Am besten selbst testen
Die Investition in ein besseres Monitor-Modell kann sich für SHK-Betriebe lohnen: Oft bieten teurere Geräte deutlich mehr Komfort und Ergonomie. Außerdem überlebt ein Display meist mehrere PC-Generationen. Vor der finalen Kaufentscheidung ist es allerdings ratsam, einen Monitor selbst zu testen – zum Beispiel in Fachgeschäften. Denn die technischen Daten erlauben nur bedingt Rückschlüsse auf die wirkliche Bildqualität.
Wer sein Gerät im Internet bestellt, um sich zu Hause ein eigenes Bild von der Funktionalität zu machen, kann es bei Unzufriedenheit innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zurücksenden. In diesem Fall muss der volle Kaufpreis erstattet werden.

Autor: Thomas Busch, Fachjournalist

Monitore: Display-Technologien

TN: Twisted Nematic
Vorteil: Kostengünstige Technik, reaktionsschnell, gutes Bild bei frontaler Draufsicht. Nachteil: Bei seitlichen Blickwinkeln wird das Bild deutlich dunkler und es können Farbverschiebungen auftreten.

VA: Vertical Alignment
Vorteil: Im Vergleich zu TN-Bildschirmen leicht bessere Bildqualität, höherer Kontrast, natürlichere Farben und weniger Helligkeitsverluste aus seitlichen Blickwinkeln. Nachteil: Nicht ganz so reaktionsschnell und etwas teurer als TN-Monitore.

IPS: In-Plane Switching
Vorteil: Meist sehr gute Bildqualität mit hoher Farbtreue. Kaum Helligkeitsverluste aus seitlichen Blickwinkeln. Nachteil: Nicht ganz so reaktionsschnell wie TN-Monitore, etwas teurer als VA-Displays.

 

Fachbegriffe schnell erklärt

4K, 8K
Die Abkürzungen stehen für die horizontale Bildauflösung bei Monitoren und Fernsehern. Ein Gerät mit 4 K kann 4000 Bildpunkte nebeneinander darstellen. Das „K“ steht für die internationale Abkürzung „Kilo“ – Faktor 1000.

Candela/cd
Maßeinheit für die Helligkeit eines Monitors. „Candela“ (lateinisch für „Kerze“) ist ein Maß für die Lichtstärke, die von einer Quelle in eine bestimmte Richtung abgestrahlt wird.

Pivot-Funktion
Bezeichnet die Möglichkeit, das Display um 90 Grad zu drehen. So entfällt das Scrollen bei der Darstellung von Dokumenten im Hochformat.

Reaktionszeit
Die Reaktionszeit bei Flachbild-Monitoren bezeichnet die Dauer, die das Gerät benötigt, um einen Bildpunkt von Weiß nach Schwarz oder von Grau zu Grau zu schalten. Die Zeit wird in Millisekunden (ms) gemessen.

Zoll
Die Bildschirmdiagonale von Monitoren wird in Zoll gemessen (1 Zoll sind auch hier 25,4 mm).

 

Checkliste: PC-Monitore optimal aufstellen

Lichtverhältnisse
Deckenbeleuchtungen und Schreibtischlampen sollten so ausgerichtet sein, dass auf den Monitor nur wenig oder gar kein Licht fällt. So können keine störenden Reflexionen auftreten, die anstrengend für die Augen sind. Optimal ist eine Blickrichtung parallel zur Fensterfläche.

Platzierung
Am ergonomischsten ist die Aufstellung des Monitors direkt vor dem eigenen Sitzplatz. Der Vorteil: Kopf und Körper müssen nicht gedreht werden, alle Informationen lassen sich auf dem Display bequem ablesen. Auf diese Weise wird auch eine Schädigung von Rücken und Halsmuskeln vermieden.

Ausrichtung
Der Abstand zum Monitor sollte etwa das 1,2-Fache der Bildschirmdiagonale betragen, wobei die oberste Bildschirmzeile unterhalb der Augenhöhe liegt. Ist der Monitor größer als 27 Zoll, empfehlen Experten (je nach Monitor-Auflösung) einen Augenabstand von 82 bis zu 100 cm.

 

 

 

 

 

 

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Thu, 05 Dec 2019 13:04:58 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/9/2/csm_054_1_a00e7e6be4.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/9/2/csm_054_1_faf7e9868f.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_19_23_24/054_1.jpg
news-29245 Pumpentausch – ein Zusatzgeschäft zur Heizsaison https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/pumpentausch-ein-zusatzgeschaeft-zur-heizsaison/ Zürich/CH. Die Temperaturen sind einstellig und Verbraucher drehen die Heizung auf. Fachhandwerker, die ihre Kunden auf Einsparpotenziale moderner Heizungspumpen aufmerksam machen, können wertvolle Zusatzgeschäfte generieren. Darauf weist der Hersteller Taconova hin. „Viele Verbraucher wissen gar nicht, dass die Heizpumpe in ihrem Haushalt zu den größten Stromfressern gehört“, sagt Taconova-CEO Ralph Seewald. Mit neuen, hocheffizienten Umwälzpumpen könnten Stromkosten und CO2-Emissionen deutlich gesenkt werden.  

Taconova hat für unterschiedlichste Heizsysteme Umwälzpumpen im Sortiment - von der klassischen Heizung über Solarthermie bis zur Warmwasserzirkulation. Die „TacoFlow2 eLink“ lässt sich via Bluetooth mit der eLink-App verbinden. So lassen sich alle Pumpeneinstellungen auf dem Touchscreen vornehmen. Mittels eines Anschlusssteckers lassen sich die Pumpen außerdem kabelseitig sicher installieren.
Besonders interessant für Endverbraucher: Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) fördert den Austausch alter Heizungspumpen mit 30 % der Gesamtnettokosten. Ob sich ein Pumpentausch lohnt, kann via Online-Rechner auf www.meine-heizung.de/pumpencheck geprüft werden.

www.taconova.com

 

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Thu, 05 Dec 2019 11:30:33 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/1/7/csm__KW49_Taconova-R_TacoFlow_ES2_eLink_f51900e9d0.png https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/1/7/csm__KW49_Taconova-R_TacoFlow_ES2_eLink_6991a76850.png https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2019/Dezember_2019/_KW49_Taconova-R_TacoFlow_ES2_eLink.png
news-29239 Energiedienstleister will Balkon-Solaranlagen nach vorn bringen https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/energiedienstleister-will-balkon-solaranlagen-nach-vorn-bringen/ Freiburg.  Im Rahmen eines Innovationsfondsprojekts will der Energiedienstleister badenova Antworten auf offene Fragestellungen zu rechtlichen, technischen, ökonomischen und ökologischen Aspekten rund um Balkon-Solaranlagen finden. Mit den kleinen Solarkraftwerken lässt sich Strom zum Eigenverbrauch herstellen.  

Dazu werden ein bis zwei Solarmodule im Garten, auf der Terrasse, dem Balkon, der Fassade oder dem Carport installiert. Die Anlagen besitzen einen Mikro-Wechselrichter, der den erzeugten Solarstrom für die Haushaltsgeräte nutzbar macht. Der Strom wird direkt in das 230-Volt-Hausstromnetz eingespeist. „Die neuen Kleinanlagen bieten Möglichkeiten, auch mit kleinem Budget und wenn man nicht Hauseigentümer ist, eine Anlage zu installieren“, sagt Dr. Thorsten Radensleben, Vorstandsvorsitzender der badenova.
Aus rechtlicher Sicht ergeben sich für interessierte Verbraucher derzeit noch viele Hürden: Damit man als Mieter eine Balkon-Solaranlage anbringen darf, ist beispielsweise die Zustimmung des Vermieters zwingend nötig. Doch längst nicht alle Eigentümer von Immobilien erlauben deren Installation, so die Erfahrungen von badenova. Die PV-Anlagen sind ferner beim zuständigen Netzbetreiber sowie bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) anzumelden. Auch das ist oftmals eine Hürde. „Bei vielen Netzbetreibern ist das Anmeldeverfahren außerordentlich komplex und für Laien wenig verständlich“, sagt Richard Tuth, bei badenova für den Innovationsfonds verantwortlich. Auch das sei ein Grund, warum manche Anlagen ohne Anmeldung, quasi als „Guerilla-Anlagen“, ans Netz gehen. Damit im Netzgebiet der badenova diesem Problem Abhilfe geschaffen wird, erarbeitet bnNETZE ein vereinfachtes Anmeldeverfahren. „Unser Ziel ist es, dem Kunden die Anmeldung zu erleichtern und die Komplexität größtmöglich abzubauen“, sagt Volker Geis, Geschäftsführer der badenova-Tochter bnNETZE. Was ferner bezüglich der Anlagen zu beachten ist: Die konkrete technische Installation sollte aus Sicherheitsgründen ein Fachmann vornehmen. Nur dann ist der Haushalt technisch auf der sicheren Seite. Die Förderung der Stadt Freiburg von 200 Euro enthält auch nur jeder, der die Anlage fachmännisch anschließen lässt und eine entsprechende Rechnung vorweisen kann.1)
„Grundsätzlich wird sich die Rechts- und Normierungslage für die Mini-Anlagen sukzessive weiterentwickeln, zumal erste ,Mini-Batterien‘ hinzukommen“, sagt Peter Majer von badenova voller Überzeugung. Diese würden ebenfalls per Steckdose an das Haushaltsnetz angeschlossen und sorgten dafür, dass der produzierte Strom noch besser im eigenen Hausnetz verwendet werde.
Die PV-Module einer typischen Mini-PV-Anlage haben eine Fläche von 1 bis 1,5 m2 und sollten umgerechnet jeweils 100 kg je Anlage und Jahr an CO2 vermeiden. Umgerechnet soll in etwa das an Emissionen eingespart werden, was ein PKW auf 700 km Strecke emittiert.

www.badenova.de


1) Infos zum Förderprogramm gibt es unter https://www.freiburg.de/pb/232441.html

 

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Thu, 05 Dec 2019 09:00:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/0/a/csm__KW49_badenova_solaranlagen_c4391b6e1f.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/0/a/csm__KW49_badenova_solaranlagen_1c9136c090.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2019/Dezember_2019/_KW49_badenova_solaranlagen.jpg
news-29244 Start-up-Area auf der SHK Essen feiert Premiere https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/start-up-area-auf-der-shk-essen-feiert-premiere/ Essen.  Die SHK Essen bringt vom 10. bis 13. März 2020 Start-ups und die Fachwelt zusammen. Ein eigens dafür zur Verfügung gestelltes Areal in Halle 1 bündelt das Know-how der Gründer an einem Ort. Zusätzlich vernetzt ein Speeddating-Event junge Unternehmer mit Ausstellern, Investoren und Besuchern. Partner der innovativen Kommunikationsplattform ist die VdZ-Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik.  

„Start-ups sind in den vergangenen Jahren zu einem immer größeren Innovationsmotor geworden und bereichern die SHK-Branche mit frischen Ideen. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, dieses Potenzial zu bergen und Start-ups mit der Branche bestmöglich zu vernetzen“, sagt VdZ-Präsident Dr. Michael Pietsch.
Besucher können in Essen erleben, wie sich Arbeitsprozesse durch die Digitalisierung vereinfachen und verkürzen lassen. Handwerk Connected etwa unterstützt Inhaber eines Handwerksbetriebs mit einer speziell auf die Anforderungen des Handwerks ausgerichteten digitalen Kooperationsplattform mit Schwerpunkt Personal. Das Unternehmen Craftnote stellt eine Handwerker-App für Baudokumentation vor. Eine von Open Handwerk entwickelte Software digitalisiert die administrativen Prozesse von Handwerksbetrieben in einer Cloud. Der Meisterbetrieb Stamos informiert über sein digitales Shopsystem tripaal, das neben Produkten auch Dienstleistungen wie die Wartung der Gastherme anbietet. Energiemanagement-Spezialist Luftmeister ermittelt passende Messlösungen für die thermische Energieerfassung, die Luftzählung und den Volumenstrom von Klima- oder Prozessluftanlagen.

 

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Thu, 05 Dec 2019 09:00:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/3/3/csm__KW49_SHK-Essen-Startup_c75938a17e.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/3/3/csm__KW49_SHK-Essen-Startup_413d6fdc12.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2019/Dezember_2019/_KW49_SHK-Essen-Startup.jpg
news-29117 Garant für gefüllte Auftragsbücher https://www.ikz.de/medien/ikz-haustechnik/standpunkte/news/detail/garant-fuer-gefuellte-auftragsbuecher/  

Im Alter zu Hause leben – und das möglichst unabhängig. Diesen Wunsch hegen wohl die meisten Menschen. Dafür müssen die Wohnungen in der Regel baulich angepasst werden. Barrierefreie Wohnungen sind immer noch eher Ausnahme als Regel und mit dem Alter kommen bekanntlich die Einschränkungen: Die Sehstärke nimmt ab, ebenso der Gleichgewichtssinn und die Beweglichkeit. Eine wesentliche Rolle bei der Wohnungsanpassung spielt das Bad. Schick und komfortabel soll es in jungen Jahren sein. Kommen im Alter körperliche Einschränkungen dazu, dann wandeln sich meist die Anforderungen. Die Statistik zeigt: Das Bad wird immer öfter zu einer Betreuungs- und Pflegeumgebung. Schon heute sind rund 3 Mio. Menschen in Deutschland auf Pflege angewiesen. 70 % von ihnen werden zu Hause betreut.
Doch die barrierefreie Badgestaltung – auch und insbesondere im Hinblick auf eine ambulante Pflege – gestaltet sich in vielen Bädern alles andere als einfach. Meist fehlt der Platz. Die rund 46 Mio. Badezimmer in Deutschland haben eine durchschnittliche Größe von 9 m²; rund 9 Mio. Bäder haben sogar lediglich 6 m² Fläche. Die Sanierung solcher Kleinstbäder ist eine echte Herausforderung fürs Handwerk.
Normen und Empfehlungen für die Gestaltung von altersgerechten, schwellenarmen Bädern gibt es zur Genüge. Fehlende Fläche können die Regelwerke aber nicht ersetzen. Dazu kommt: ­Einen umfassenden Umbau, ggf. sogar mit einem Versatz von Wänden, kann sich nicht jeder Haus- oder Wohnungsbesitzer leisten – und Mieter können in den seltensten Fällen mitreden, wenn es um die Badsanierung geht.
Staatliche finanzielle Förderungen sind richtig und wichtig. Doch selbst bei Investitionszuschüssen oder güns­tigen Krediten bleibt unterm Strich eine stolze Summe für den Auftraggeber. Was also tun? Teilsanierungen können eine sinnvolle Option sein, wenn die finanziellen Mittel begrenzt sind und der Grundriss zum Anforderungsprofil passt. Der bewährte Ansatz „Wanne raus, Dusche rein“ greift aber je nach Einschränkungsgrad des Nutzers zu kurz. Gefragt sind deshalb nicht zuletzt auch ganzheitliche, bezahlbare Konzepte für Kleinstbäder.
Die Planung kleiner barrierefreier und pflegegerechter Bäder erfordert unbestritten viel Know-how vom Installateur – und sie ist zeitaufwendig. Doch der Aufwand lohnt. Die barrierefreie Badgestaltung wird unabhängig von der Konjunktur weiter Fahrt aufnehmen und dürfte künftig ein Garant für gefüllte Auftragsbücher sein.
Was es bei der barrierefreien und pflegerechten Badgestaltung zu beachten gilt, das lesen Sie in unserem umfangreichen Special in dieser Ausgabe.

Markus Sironi
Chefredakteur
m.sironi@strobelmediagroup.de

 

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Thu, 05 Dec 2019 08:18:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/d/csm_03_ab2499b70f.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/d/csm_03_7b6cb85273.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_19_21/03.jpg
news-29199 Schell: Aufputz-Armatur „Vitus“ kommuniziert über Bluetooth https://www.ikz.de/sanitaertechnik/news/detail/schell-aufputz-armatur-vitus-kommuniziert-ueber-bluetooth/ Elektronische Dusch- und Wandauslaufarmaturen der Serie „Vitus“ können ab sofort mit dem „SSC Bluetooth“-Modul ausgestattet werden. Damit lassen sich Funktionsparameter auf kurze Distanz per Funk übertragen, ansteuern und auswerten – auch mit der zusätzlichen Möglichkeit zur thermischen Desinfektion.  

Die Kopplung des Moduls erfolgt direkt im Armaturenkörper auf der Kaltwasserseite. Dort verbleibt es dauerhaft. Über die „SSC“-App (iOS und Android) können per Smartphone oder Tablet alle Armaturenparameter eingestellt werden. Sollen mehrere baugleiche Armaturen dieselben Einstellungen erhalten, können diese auf die nächste Armatur übertragen werden.
Für den Erhalt der Trinkwasserhygiene lassen sich definierte Zeiten programmieren, zu denen Stagnationsspülungen ausgeführt werden. Über das „SSC Bluetooth“-Modul kann das Magnetventil per Smartphone oder Tablet angesteuert und ausgelöst werden.

Schell GmbH & Co. KG, Raiffeisenstr. 31, 57462 Olpe, Tel.: 02761 892-0, Fax: -199, info@schell.eu, www.schell.eu

 

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Thu, 05 Dec 2019 07:47:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/3/f/csm_33_Schell-Aufputz-Armatur-Vitus_aea4f6d9f9.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/3/f/csm_33_Schell-Aufputz-Armatur-Vitus_2ca7fa3635.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Fachplaner/FP_19_11/33_Schell-Aufputz-Armatur-Vitus.jpg
news-29190 NORMA: Rohrkupplung für höchste Temperaturen https://www.ikz.de/heizungstechnik/news/detail/norma-rohrkupplung-fuer-hoechste-temperaturen/ Die Norma Group, ein international tätiges Unternehmen für Verbindungstechnologie, bietet eine neue Rohrkupplung an. Die Variante der „FGR-Rohrkupplung“ mit Fluorkautschuk-Dichtung („FKM-Dichtung“) soll hitzebeständig bis 180°C sein. Sie besteht abgesehen von der FKM-Dichtung komplett aus rostfreiem Edelstahl.  

Die „FSGR-Rohrkupplung“ sei speziell für Leitungssysteme geeignet, in denen Heißdampf transportiert wird. Das sind beispielsweise Heizungsrohre in Fernwärmesystemen oder Anlagen zur Sterilisation, Desinfektion und Säuberung in Krankenhäusern, Labors und Hotels. „Mit dieser Rohrkupplung ergänzen wir unser Portfolio für Verbindungsprodukte um den anspruchsvollen Hochtemperaturbereich“, sagt Dr. Michael Schneider, Mitglied des Vorstands der Norma Group.

NORMA Group SE, Edisonstr. 4, 63477 Maintal , Tel.: 06181 6102-740, Fax: -210, info@normagroup.com, www.normagroup.com

 

 

 

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Thu, 05 Dec 2019 07:07:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/7/3/csm_53_Norma-FGR-Rohrkupplung_edc23d959b.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/7/3/csm_53_Norma-FGR-Rohrkupplung_96489f05d0.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_19_22/53_Norma-FGR-Rohrkupplung.jpg
news-29242 KI soll beim Heizen helfen https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/ki-soll-beim-heizen-helfen/ Die Ener-IQ GmbH, die Universität Würzburg sowie die Senercon GmbH prüfen in einem Forschungsprojekt die Heizungsanlagen in 20 Gebäuden in Deutschland auf ihre Effizienz. Sie wollen in Zukunft deren Wirksamkeit bei der Wärmeerzeugung und Verteilung mittels künstlicher Intelligenz (KI) verbessern.  

Im Forschungsprojekt „Kinergy“ soll Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen bei komplexen Heizsystemen in großen Immobilien angewendet werden. Die Projektpartner wollen zeigen, dass das Potential zur Energieeinsparung durch innovative Verfahren noch viel besser ausgeschöpft werden kann. Es ist ein Assistenzsystem geplant, das Betreiber und Handwerker umfangreich unterstützen soll. Das übergeordnete Ziel: Energie einsparen und dadurch den Ausstoß von CO2 vermeiden.

Der Projekt-Ansatz
Der Ansatz bei diesem Pilotprojekt lautet: Um Heizungsanlagen flächendeckend zu optimieren, bedarf es einer automatisierten Analyse und Optimierungsentwicklung.
Folgende Einrichtungen sind am Vorhaben beteiligt: Die Würzburger Wohnungsgenossenschaft eG (WWG), der Kreis Plön (Schleswig-Holstein), die Berliner Energiemanagement B.E.M, die Schulbau Hamburg sowie Gebäudemanagement Schleswig-Holstein.
Sie stellen ihre Heizungsanlagen kostenfrei für das Projekt zur Verfügung und übernehmen die Kosten für die Umbauarbeiten. In der Folge will man jene Effizienzmaßnahmen umsetzen, welche die Künstliche Intelligenz vorschlägt. Im besonderen Fokus des Projekts steht die vollautomatische Erkennung von Optimierungsmöglichkeiten im hydraulischen System der Wärmeerzeugungsanlage – ohne direkte menschliche Analyse. Dazu muss das Fachwissen der Ener-IQ Ingenieure maschinell abgebildet werden.
Günter Wolter, Mitgründer von Ener-IQ: „Die von uns entwickelten Optimierungsempfehlungen gehen weit über das Parametrieren der Heizkennlinie hinaus. Das System soll in der Lage sein, gezielt Bauteile zu benennen, die für das Fehlverhalten der Anlage verantwortlich sind und mögliche Lösungsvorschläge anbieten. Dies kann die Begrenzung der Pumpenleistung sein, die Diagnose eines falsch montierten 3-Wege-Mischers oder ein Fehler in der Hydraulik.“

Es soll einfach zu handhaben sein
Die KI-Systeme sollen komplexe Informationen über den Anlagenbestand in verständlicher Weise so aufbereiten, dass auch Techniker - ohne tiefes Fachwissen von Heizsystemen – eine vorausschauende und energieeffiziente Betriebsführung durchführen können. So soll auch dem Fachkräftemangel entgegengewirkt werden.
„Sobald die erforderliche Messtechnik in den 20 Gebäuden installiert ist und unsere Ingenieure eine grundsätzliche Einschätzung zur Effizienz bestimmt haben“, erläutert Sven Rausch, Geschäftsführer bei Ener-IQ. „Danach wenden wir die parallel entwickelten Algorithmen an und prüfen, ob das KI-System ähnliche Resultate erzielt wie die Ingenieure bei ihrer Analyse – und wo wir die Software weiterentwickeln müssen“. Das erste Zwischenergebnis soll es Anfang 2021 geben.

 

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Wed, 04 Dec 2019 12:25:08 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/c/e/csm__KW49_kinergy1_e9a061a8eb.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/c/e/csm__KW49_kinergy1_5a065bba63.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-plus/ENERGY/2019_News/_KW49_kinergy1.jpg
news-29060 „Die Wohnraumlüftung war erst der Anfang…“ https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/die-wohnraumlueftung-war-erst-der-anfang/ getAir: Wechsel der Unternehmensstrategie zum Gesamtanbieter für „Indoor Air Quality“-Systeme  

Als einer der Technologieführer in der dezentralen Wohnraumlüftung hat getAir den Lüftungsmarkt in den letzten Jahren immer wieder mit Produktideen und Lösungsansätzen bereichert. Nun hat sich das Unternehmen ein neues Ziel gesetzt: In den nächsten Jahren wollen die Niederrheiner der weltweit führende Hersteller für „Indoor Air Quality“-Systeme (Innenraumluftqualitäts-Systeme) werden. Geschäftsführer Gerald Harml erklärt in einem exklusiven Interview was es damit auf sich hat und gibt Einblicke in die neue Unternehmensstrategie.

IKZ-FACHPLANER: Herr Harml, seit etwa zehn Jahren gibt es durchschnittlich zweistellige Wachstumsraten im Bereich der dezentralen Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung. Könnte damit nicht bald eine Marktsättigung eintreten?
Gerald Harml: Ein Wachstumsrückgang, geschweige denn eine Sättigung von dezentralen Systemen auf dem deutschen Markt, scheint nicht in Sicht. Im Gegenteil: Es wird momentan sogar erst ein relativ geringer Anteil der sanierungsbedürftigen oder neugebauten Wohngebäude mit einem Wohnraumlüftungssystem mit Wärmerückgewinnung ausgestattet. Obwohl die Sensibilität der Bewohner für gesundes Wohnklima zunehmend steigt.

IKZ-FACHPLANER: Wie wird sich dann der Markt Ihrer Einschätzung nach in den nächsten Jahren entwickeln?
Gerald Harml: Einen zusätzlichen Impuls werden die Klimaziele 2030 bzw. 2050 auslösen. Hier liegt Deutschland gerade in der Gebäudesanierung ordentlich hinter den selbst gesteckten Zielen. Das Ziel, den Wärmebedarf bis 2020 um 20 % zu senken, ist schon jetzt nicht mehr einzuhalten. Um bis 2050 den Wärmebedarf um 80 % zu reduzieren, sind noch enorme Anstrengungen vonnöten. Laut Bundesregierung sollen dafür 118 Mrd. Euro bereitgestellt werden. Wir gehen daher in den nächsten Jahren von einem massiven Förderungs- und Subventionsvolumen für private Haushalte aus, die auch Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung betreffen werden. Zusätzlich steigt der Bedarf an bezahlbarem sowie lärm- und schadstofffreiem Wohnraum, speziell in Ballungszentren. Die dezentrale Wohnraumlüftung bietet hier eine einmalige Lösung, da sie punktgenau an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden kann.

IKZ-FACHPLANER: Warum erlebt die dezentrale Wohnraumlüftung Ihrer Meinung nach derzeit einen solchen Boom?
Gerald Harml: Ich beobachte die kontrollierte Wohnraumlüftung seit mehr als fünf Jahren. Die dezentralen Wohnraumlüftungen bieten einige Vorteile für ihren Einsatz, z. B. einen geringen Planungs- sowie Montage- und Wartungsaufwand.
Die hohe Lüftungseffizienz dezentraler Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung wurde kürzlich aber auch durch eine aktuelle Forschungsarbeit der Technischen Universität Aachen eindrucksvoll belegt. Die Ergebnisse zeigen auf, dass die dezentralen Lüftungsanlagen genauso effizient in der Luftwechselrate sind, wie die zentralen Anlagen und das bei einer idealen Luftdurchmischung. Damit wurden auch die letzten Zweifel an der Effizienz dieser Systeme ausgeräumt.

IKZ-FACHPLANER: Auf der ISH 2019 kün­digten Sie eine neue Unternehmensstrategie mit neuen Geschäftsfeldern an. Was verbirgt sich dahinter?
Gerald Harml: Wir sind sehr stolz auf unsere bisher erreichten Leistungen und Erfolge in der kontrollierten Wohnraumlüftung. Als dynamisches Unternehmen mit einem hochmotivierten Team gilt es nun auf diesem Fundament unsere Produkte und Dienstleistungen weiter zu optimieren und den Servicelevel weiter zu steigern. Dies betrifft z. B. auch unsere breite Auswahl an Tools für den Bereich Planung, Auslegung und Angebotserstellung, die wir unseren Fachpartnern zur Verfügung stellen.
Die Wohnraumlüftung war erst der Anfang, in Zukunft werden wir noch einen Schritt weiter gehen, bei dem es uns verstärkt um das gesamte Thema der Innenraumluftqualität – oder in international gesagt: Indoor Air Quality – geht. Dies umfasst Systeme der Wohnraumlüftung, Luftreinigung und Beduftung sowie deren digitale Vernetzung und Integration in alle gängigen Smart-Home-Systeme. Daher werden wir in den nächsten Jahren neben den Weiterentwicklungen im Wohnraumlüftungsbereich besonders die Themen Luftreinigung, Sensorik sowie digitale Anbindung und Steuerung fokussieren und vorantreiben.

IKZ-FACHPLANER: Was bedeutet für Sie „Indoor Air Quality“?
Gerald Harml: „Indoor Air Quality“ bedeutet für uns das gesamte Thema Luftqualität im Innenraum. Wir haben die Vision, allen Menschen mit unseren Produkten ein gesundes Wohnen zu ermöglichen. Vor allem in Ballungszentren mit hohem Verkehrsaufkommen befinden sich viele gesundheitsschädliche Stoffe, wie z. B. Feinstaub, in der Außenluft. Eine zu hohe Feinstaubbelastung kann zu Lungen- und Herzerkrankungen führen. Weltweit sterben laut WHO mehr als sieben Mio. Menschen pro Jahr an den Folgen von Feinstaub.
Dem Thema Luftreinigung messen wir deshalb die höchste Bedeutung bei. Mit unserem Luftreinigungssystem können selbst kleinste Ultra-Feinstaubpartikel aus der Raumluft herausgefiltert werden. Damit wollen wir die gesundheitlichen Folgen von schadstoffbelasteter Raumluft auf ein Minimum reduzieren.
Gleichzeitig nimmt auch das Bewusstsein der Bevölkerung für Gesundheit immer weiter zu. Knapp ein Drittel der Deutschen achten laut dem Statistik-Portal Statista sehr stark auf ihre Gesundheit. Dies ist nicht nur bei Ernährung und Bewegung, sondern auch bei der Wohngesundheit der Fall. Solche Entwicklungen und Trends greifen wir auf, um langfris­tig und nachhaltig Produkte mit einem hohen gesundheitlichen Mehrwert zu entwickeln.

IKZ-FACHPLANER:
Welche Ziele verfolgt Ihr Unternehmen kurz- und mittelfristig?
Gerald Harml: Wie bereits gesagt, werden die gesundheitlichen Aspekte des Bauens und Wohnens verstärkt im Fokus stehen. Zudem spielen Qualität, Langlebigkeit und Benutzerfreundlichkeit eine zunehmend große Rolle. Daher werden wir zukünftig eine ausgewogene Produkt-Auswahl für dezentrale Wohnraumlüftung und Luftreinigung für jede Anforderung anbieten.
Wir orientieren uns dabei auch an den sogenannten „Digital Natives“, der für uns immer relevanteren Zielgruppe, die mit digitalen Medien aufgewachsen ist. Auf der diesjährigen ISH Frankfurt haben wir ein System vorgestellt, das als weltweit erstes Wohnraumlüftungssystem per App- und Sprachsteuerung mit Alexa von Amazon und dem Google Assistant bedient werden kann. Das ist jedoch nur der erste Schritt in diese Richtung. Unsere Systeme sollen zukünftig auch in jedes gängige Smart-Home-System integrierbar sein. Eine weitere Herausforderung ist es, die Lüfter noch leiser, bei gleichzeitig höherem Volumenstrom und geringerem Energieverbrauch zu konstruieren. Dazu werden wir einen Badlüfter auf den Markt bringen, mit einem neuartigen Ventilator mit höherer Luftleistung bei geringerem Eigengeräusch. Selbstverständlich auch integrierbar in unser Digitalisierungskonzept. In weiterer Folge sollen auch unsere „SmartFan“-Systeme weiterentwickelt und mit neuen, zusätzlichen Funktionen ausgestattet werden.

Bilder: getAir GmbH, Mönchengladbach

www.getAir.eu

 

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Wed, 04 Dec 2019 08:28:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/3/5/csm_27_5f84706a5a.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/3/5/csm_27_3923258e0c.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Fachplaner/FP_19_10/27.jpg
news-29232 140 Jahre Armaturenwerk Altenburg (AWA) https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/140-jahre-armaturenwerk-altenburg-awa/ Altenburg. Das 1879 gegründete Armaturenwerk Altenburg (AWA) gehört zu Europas führenden Herstellern von Ventilen, Schaugläsern und Fittings für die Kälte- und Klimatechnik. In diesem Jahr feiert das Unternehmen den 140. Geburtstag.  

Mit einem reichen Erfahrungsschatz für Wasserleitungsarmaturen gründeten die beiden Meister Gustav Mock und Wilhelm Krumsiek am 21. November 1879 die Firma Mock & Krumsiek in Altenburg. Erfindergeist und kaufmännische Begabung führten zu einem guten Namen bei ihrer Kundschaft. Dank der Erweiterung der Produktreihen von Wasserarmaturen zu Armaturen für Dampf, Gas, Benzin, Öl, Kaffeemaschinen und Bier folgte ein stetiges Wachstum. Dem Zweiten Weltkrieg folgte 1948 die Enteignung und eine Ausrichtung auf Kleinarmaturen für Kälte und Klima im „VEB Armaturenwerk Altenburg“. Der Reprivatisierung als MBO 1992 durch 19 Mitarbeiter folgte 2002 die Übernahme durch Karl-Fritz Jordan. Seit 2013 ist AWA fester Bestandteil der BITZER Gruppe.
Fest verwurzelt im thüringischen Altenburg arbeiten im Armaturenwerk heute 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Produktion, Verwaltung und Entwicklung.

 

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Wed, 04 Dec 2019 07:58:13 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/a/3/csm__KW49_AWA_01_f20286578b.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/a/3/csm__KW49_AWA_01_55ceda520c.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2019/Dezember_2019/_KW49_AWA_01.jpg
news-29196 BKI: „BKI Energieplaner“ mit DENA-Sanierungsfahrplan https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/bki-bki-energieplaner-mit-dena-sanierungsfahrplan/ Das Baukosteninformationszentrum Deutscher Architektenkammern hat die Version 19 des „BKI Energieplaner“ veröffentlicht. Das Programm gewährleistet nach Angabe von BKI von der Erstellung eines Verbrauchsausweises bis zum KfW-Effizienzhaus-Förderantrag rechtssichere und DIN-konforme Berechnungen.  

„Dazu enthalten sowohl die Basisversion (Wohngebäude nach DIN 4108/4701 und 18599) als auch die Komplettversion (Basisversion plus Nichtwohngebäude) alle erforderlichen Funktionen und Nachweise für EnEV, Energieberatung und KfW, inklusive einer kostenfreien Fachhotline“, erklärt der Anbieter. Zudem bietet die Anwendung u.a. Nachweise zum sommerlichen Wärmeschutz, EEWärmeG und zu Wärmebrücken. Die Anwendung unterstützt auch die Bewertung der Nachhaltigkeit von Gebäuden, für dessen Datenübergabe eine Schnittstelle in das Online-Tool „eLCA“ des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) zur Verfügung steht. Referenzobjekte für die Energieeffizienz-Expertenliste im Nichtwohnbau lassen sich per „GeDaTrans“-Schnittstelle übergeben.

Baukosteninformationszentrum Deutscher Architektenkammern GmbH (BKI), Seelbergstr. 4, 70372 Stuttgart, Tel.: 0711 954854-0, Fax: -54, info@bki.de, www.bki.de

 

 

 

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Wed, 04 Dec 2019 07:47:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/a/3/csm_33_BKI-Energieplaner_dc76c3f217.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/a/3/csm_33_BKI-Energieplaner_1b04967918.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Fachplaner/FP_19_11/33_BKI-Energieplaner.jpg
news-29184 REHAU: Smarte Wassersteuerung https://www.ikz.de/sanitaertechnik/news/detail/rehau-smarte-wassersteuerung/ Eine tropfende Waschtischarmatur, eine undichte Gewindeverbindung oder ein Rohrbruch: Unkontrolliert austretendes Wasser kann teuer werden. Polymerspezialist Rehau bietet mit der Wassersteuerung „RE.GUARD“ ein Monitoring-Tool für Ein- bis Zweifamilienhäuser, das die Hauptwasserleitung überwacht. Die selbstständige Reaktion des Systems soll helfen, das Risiko von Wasserschäden zu minimieren. Denn die Steuerung überwacht den Wasserdurchfluss in Rohrleitungen mithilfe von Ultraschalltechnik. Zusätzlich wird der Druckabfall gemessen.  

Zur Schadensprävention können über den Funkstandard Z-Wave Wassermelder an Stellen wie Waschmaschine oder Spülmaschine platziert werden. Verfolgt werden kann der Wasserverbrauch mit der passenden App. Installiert wird die Wassersteuerung an der Hauptwasserleitung direkt nach dem Wasserzähler und noch vor dem Wasserfilter. Wasserstrecke und Fittings der Steuerung basieren auf einer bleifreien Rotguss-Legierung. Notbatterien springen bei einem Stromausfall an.

REHAU AG + Co, Ytterbium 4, 91058 Erlangen, Tel.: 09131 92-50, Fax: 09131 771430, www.rehau.dede

 

 

 

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Wed, 04 Dec 2019 07:07:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/2/1/csm_53_Rehau-Wassersteuerung_6c797f6e2f.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/2/1/csm_53_Rehau-Wassersteuerung_f6708cc6db.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_19_22/53_Rehau-Wassersteuerung.jpg
news-29061 Vereinbarungen grundsätzlich schriftlich treffen https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/vereinbarungen-grundsaetzlich-schriftlich-treffen/ HOAI: Rechtssichere Honorarberechnungen nach dem EuGH-Urteil  

Der EuGH hat im Juli entschieden, dass die bis dahin zwingend einzuhaltende Mindest- und Höchstsatzregelung der HOAI unwirksam ist. Für Bauverantwortliche bedeutet dies eine größere Flexibilität bei der Honorarvereinbarung. Allerdings ändert das Urteil nicht die erhebliche Praxisrelevanz sämtlicher Regelungen der HOAI.

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Tue, 03 Dec 2019 08:18:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/4/3/csm_24_1_6d8460e9a3.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/4/3/csm_24_1_283f1a7725.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Fachplaner/FP_19_10/24_1.jpg
news-29179 Wolf: Zeitsparende Klimageräte-Auslegung https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/wolf-zeitsparende-klimageraete-auslegung/ Mit dem „5-Minuten-Kompakt-Konfigurator“ bietet Wolf ein Schnellauslegungstool für Klimageräte bis 20.000 m³/h. Auf der Baustelle oder am Arbeitsplatz können Nutzer so mit nur wenigen Klicks komplette Kompaktgeräte online auslegen. „Das spart einiges an Zeit, besonders bei der Auslegung weniger komplexer Geräte oder wenn der zuständige Außendienst nicht sofort verfügbar ist“, hebt der Hersteller hervor.  

Zur Anwendung: Das Programm konfiguriert die passende Lösung entsprechend der Angaben zu Aufstellungsart, Luftvolumenstrom, Luftrichtung und eventueller Einsatz von Wärmerückgewinnung. Die Ausgabe der entsprechenden Berechnungen und Dokumente erfolgt in Form von Zeichnungen, Datenblättern, Ausschreibungstexten sowie BIM-Daten. Dazu hebt Wolf hervor: „Oft geht es für Planer erstmal nur um Faktoren wie den vorläufigen Platzbedarf und das Gewicht zur Absicherung der Bauplanung. Typisch für solche Situationen ist, dass die Daten möglichst umgehend dem Architekten oder Tragwerksplaner zur Verfügung gestellt werden müssen. Kommen effiziente Planungsmethoden wie BIM zum Einsatz, kann mit dem ‚5-Minuten-Kompakt-Konfigurator‘ ein erstes Design der RLT-Anlage im Handumdrehen erstellt werden.“ Zusätzlich ist über den „Wolf BIM-Browser“ die Ausgabe und die Umwandlung der Daten in eine Revit-Datei (Autodesk) möglich.
Unter www.wolf.eu/5min-compact-conf besteht Zugang zum Konfigurator.

Wolf GmbH, Industriestr. 1, 84048 Mainburg, Tel.: 08751 74-0, Fax: -1600, info@wolf.eu, www.wolf.eu

 

 

 

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Tue, 03 Dec 2019 07:27:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/8/4/csm_49_Wolf_2e099f0d71.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/8/4/csm_49_Wolf_ac16db6af6.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_19_22/49_Wolf.jpg
news-29183 TECE: Axiale Presstechnik schnell installiert https://www.ikz.de/sanitaertechnik/news/detail/tece-axiale-presstechnik-schnell-installiert/ Seit jeher setzt das Unternehmen Tece bei der Technik von Rohrverbindungen auf die Schiebehülsen und Steckverbindungen. Mit der neuen Verbindungstechnik „TECElogo-Ax“ erweitert der Systemhersteller nun seine Produktfamilie und kombiniert die Handhabe des Steckverbindersystems „TECElogo-Push“ mit der Schiebehülsentechnik.  

Das Rohr muss weder kalibriert noch aufgeweitet werden. Das Rohr wird nur abgelängt, in den Fitting geschoben und anschließend mit einem Hand- oder Elektrowerkzeug verpresst. Die Schiebhülsen sind werkseitig am Fitting fixiert. Durch die Doppelschiebehülse ist der Presszustand erkennbar. Die axiale Presstechnik kommt ohne O-Ringe aus. Im unverpressten Zustand sind die Fittings undicht. „TECElogo-Ax“ ist mit dem Presswerkzeug „TECEflex Akku“ kompatibel.

Tece GmbH, Hollefeldstr. 57, 48282 Emsdetten, Tel.: 02572 928-0, Fax: -124, info@tece.de, www.tece.de

 

 

 

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Tue, 03 Dec 2019 07:07:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/7/2/csm_54_TECElogo-Ax_63743b1913.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/7/2/csm_54_TECElogo-Ax_3b16045244.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_19_22/54_TECElogo-Ax.jpg
news-29215 A-Gas führt die Kampagne gegen illegale Importe an https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/a-gas-fuehrt-die-kampagne-gegen-illegale-importe-an/ Seevetal. A-Gas ist Teil einer europaweiten Initiative zur Überzeugung der Europäischen Kommission, mehr gegen den Import illegaler Kältemittel zu tun. Branchenführer aus allen Teilen des europäischen Kältemittelmarkts haben sich zusammengetan und ein White-Paper veröffentlicht: „The F-Gas Regulation and the Issue of Illegal Import“ (Die F-Gase-Verordnung und das Problem des illegalen Imports).  

Aus diesem Papier geht hervor, dass der illegale Import von HFC-Gasen die Vorgaben der F-Gase-Verordnung gefährdet, die darauf ausgelegt sind, die Emissionen von HFC-Kältemitteln durch die Senkung des Verbrauchs zu reduzieren. A-Gas und andere Branchenführer wollen, dass die Europäische Kommission der Verfolgung des Handels mit illegalen Kältemitteln Priorität verleiht. Außerdem wird die Kommission aufgefordert, „alle rechtlichen und praktischen Maßnahmen zu berücksichtigen, die in naher Zukunft zu einer effektiven Förderung der Reduzierung von F-Gas-Emissionen führen könnten“.
A-Gas unterstützt die F-Gase-Verordnung, ebenso wie das „Kigali-Amendment“ des Montreal-Protokolls.
Unternehmen, die sich an der Kampagne beteiligen möchten, schicken eine E-Mail an den Commercial Business Development Director von A-Gas, Ken Logan: marketing@agas.com

www.agasrapidrecovery.eu

 

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Mon, 02 Dec 2019 11:23:02 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/1/d/csm__KW49_Christian-Raschka_a-gas_6712903c7c.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/1/d/csm__KW49_Christian-Raschka_a-gas_baba03c83e.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2019/Dezember_2019/_KW49_Christian-Raschka_a-gas.jpg
news-29062 Ganzheitliche Brandschutzkonzepte erforderlich https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/ganzheitliche-brandschutzkonzepte-erforderlich/ Brände in Krankenhäusern und Pflege- und Altenheimen nehmen zu. Vor allem die Rauchentwicklung ist eine elementare Bedrohung  

Krankenhausbrände sind keine Seltenheit. Allein bis Mitte September dieses Jahres ist 34-mal in Krankenhäusern ein Feuer ausgebrochen1). 79 Personen wurden dabei verletzt, 7 Menschen starben. Statistisch brennt es alle 18 Tage in einem Krankenhaus, alle acht Tage in einem Alten- oder Pflegheim2). 80 % der Patienten bzw. Bewohner sind dabei aufgrund ihres Gesundheits- bzw. Alterszustand nicht in der Lage, selbstständig die Gebäude zu verlassen. Eine einheitliche Krankenhausbauordnung könnte die Sicherheit verbessern.

So gut wie immer ist es der gefährliche Brandrauch, der Patienten und Klinikpersonal zum Verhängnis wird. Er breitet sich schnell aus und verteilt sich über mehrere Etagen. Dabei wirkt der Rauch nicht nur tödlich, er macht auch die Orientierung unmöglich und verhindert einen effektiven Löschangriff der Feuerwehr. Entscheidend ist also, dass der Rauch sich nicht so schnell ausbreiten darf, wie geschehen.
Auch wenn einige Bundesländer Empfehlungen und Verordnungen herausgegeben haben: Bisher existiert keine bundesweite Musterverordnung mit bauordnungsrechtlich eingeführten Bauvorschriften, in der die speziellen Anforderungen an Krankenhäuser und Pflegeheime definiert sind. In den meisten Bundesländern werden sie daher zu den „ungeregelten Sonderbauten“ gerechnet – und benötigen somit ein individuelles Brandschutzkonzept.
Beispiel Nordrhein-Westfalen: Am 31.  Dezember 2009 wurde die NRW Krankenhausbauordnung von 1978 aufgehoben, seither gibt es keine Ersatzvorschriften, lediglich eine alte Muster-Krankenhausbauverordnung (KhBauVO), die im Dezember 1976 verabschiedet wurde und weitgehend identisch mit der NRW Krankenhausbauordnung ist.
Bauordungsrechtlich ist ein Krankenhaus in NRW momentan ein Sonderbau, nicht aber ein geregelter Sonderbau mit geregelten Vorschriften. Das bedeutet: Alle brandschutztechnischen Schutzmaßnahmen für Neubau, Umbau oder Renovierung müssen einzeln ausgehandelt werden. Und das mit entsprechend viel „Wenn und Aber“.
Was also tun? Ist der flächendeckende Einbau von selbstständigen Sprinkleranlagen die Lösung für all diese Probleme? Ein klares Nein, denn wie eingangs beschrieben ist der Rauch die Gefahr. Nur eine ganzheitliche Betrachtung der oftmals komplexen Krankenhausarchitektur kann Abhilfe schaffen. Oberstes Ziel muss sein, höchstmöglichen Schutz für Patienten und Mitarbeiter sicherzustellen und es bedarf daher einer detaillierten Betrachtung von Kompensationsmaßnahmen zum baulichen Brandschutz,
des organisatorischen Brandschutzes und der stillen Alarmierung. Fluchtleitsysteme, Rauchfreihaltung von Treppenräumen und gezielte Entrauchung müssen berücksichtigt und in ein Gesamtbrandschutzkonzept eingebunden werden.
Moderne Technik wie Brandmeldeanlagen, Rauchschutzdruckanlagen oder maschinelle Entrauchungsanlagen sind erprobt und stehen längst zur Verfügung. Sie alarmieren bereits in einer frühen Phase des Brandes und können Fluchtwege effektiv rauchfrei halten. Das Personal hat daher Zeit, Patienten oder ältere in ihrer Beweglichkeit eingeschränkte Personen zu evakuieren. Solche Systeme können daher helfen, die Sicherheit in Krankenhäusern sowie in Pflege- und Altenheimen zu verbessern.
Bleibt zu hoffen, dass die Bauministerkonferenz die Entscheidung für eine neue „Muster-Verordnung über den Bau und Betrieb von Krankenhäusern“ trifft und es zu einer bundesweiten Umsetzung und Einführung einer einheitlichen Krankenhausbauordnung kommt. Nur so kann Planern und Betreibern von Krankenhäusern sowie Alten- und Pflegeheimen mehr Sicherheit gegeben werden. Auch wenn die Versicherungen den Brandschaden tragen – den Imageschaden und die daraus resultierenden Folgen trägt das Krankenhaus bzw. das Pflege- und Altenheim. Schließlich hat es der französische Dramatiker und Schauspieler Moliére bereits passend formuliert: „Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun.“

Autoren:
Dipl.-Ing. Udo Jung, ehemaliger Vorsitzender des VDMA Arbeitskreis Brandschutz und Entrauchung
Dipl.-Ing. Michael Buschmann, amtierender Vorsitzender des VDMA Arbeitskreis Brandschutz und Entrauchung

www.vdma.org

1)    Bundesverband Technischer Brandschutz e.V., „Brände in Krankenhäusern und ihre Folgen –
bvfa-Statistik“
2)    Dr. Jörg Reintsema, Prof. Dr. Christoph Hartung „Brandschutz im Krankenhaus – Analyse von
Bränden im Krankenhaus und Empfehlungen zur Risikominimierung für Patienten und Personal“,
Wikom-Verlag

 

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Mon, 02 Dec 2019 08:08:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/3/a/csm_23_0e089e2c74.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/3/a/csm_23_fe4f450f3e.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Fachplaner/FP_19_10/23.jpg
news-29213 Kempf GmbH & Co KG: Digitalisierte Prozesse von A-Z https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/kempf-gmbh-co-kg-digitalisierte-prozesse-von-a-z/ SHK Betrieb setzt mit Streit V.1 auf digitalisierte, automatisierte Prozesse und eine innovative Lagerorganisation.  

Mit über 40 Mitarbeitern bietet die Kempf GmbH & Co. KG mit ihren Standorten in Hornberg und Schonach im mittleren Schwarzwald Service rund um Sanitär- und Heizungsarbeiten, Klempnertechnik und den Rohrleitungsbau. Die Geschäftsführer Tobias Kempf, Sebastian Kempf und Ruben Kaltenbach führen den Betrieb in der 5. Generation und setzen dabei auf eine moderne Betriebsführung von A-Z. Mit der Software Streit V.1 werden Unternehmensabläufe und -Prozesse stetig digitalisiert und somit optimiert und weiterentwickelt.

Die „Kempf’er aus Leidenschaft“ bieten ihren Kunden Wohlfühlbäder, Heizungsanlagen, Solaranlagen und alle Arten von Klempnerarbeiten wie Metalldächer und Metallfassaden sowie einen Wartungsservice und Kundendienst. In der Betriebsorganisation entschied man sich bei Kempf für die Software Streit V.1, da man zunächst die Bereiche Projektbearbeitung und Wartung- und Service digital abwickeln wollte. Key-User Ruben Kaltenbach erkannte jedoch schnell, dass die Software mehr kann. Mittlerweile ist der Betrieb in nahezu allen Bereichen digitalisiert und nutzt das breite Leistungsspektrum seiner Branchensoftware aus.

Mit farbigen Barcodeetiketten zum top-organisierten Lager
Ein besonderes Anliegen war den Geschäftsführern die Umstrukturierung der Lagerorganisation. Die Herausforderung: Auch ohne Lagerist sollten Lagerplätze definiert und die Bestände einzelner Artikel angezeigt werden, um im nächsten Schritt auch den Einkauf zu vereinfachen. Das Grundkonzept der Lagerstruktur war aufgrund der Zusammenarbeit mit einem Lagerorganisations-Dienstleister bereits vorhanden. Mit der Streit V.1 Lagerverwaltung wurde dieses dann digital umgesetzt. Mit dem Modul, das bereits in der Professional-Lizenz enthalten ist, gelang eine innovative Lösung für mehr Übersichtlichkeit mit direkter Verbindung zum Einkauf – ganz ohne Investitionen in ein neues Programm-Modul oder gar in eine weitere Software. Mit dem Barcodeeti­kettendrucker wurden zunächst die einzelnen Regalfächer für die Artikel mit farbigen Etiketten versehen. Blaue und rote Etiketten unterscheiden zwischen fehlenden Artikeln bzw. Mindestbeständen und verfügbaren Waren. Bei Unterschreitung des Mindestbestands entnimmt der jeweilige Mitarbeiter das blaue Artikeletikett und übergibt dieses an die Verwaltung, die dann mittels Schnittstellen zum Großhandel innerhalb Streit V.1® die Bestellung vornimmt. Das nun verbleibende rote Etikett, weist darauf hin, dass nachbestellt wird. Sobald die Ware aufgefüllt ist, wird das blaue Barcodeetikett wieder angebracht.

Streit V.1 Kalender als Dreh- und Angelpunkt der Mitarbeiterorganisation
Ein großer Bildschirm, der den Streit V.1 Kalender zeigt und eine Besprechungs-Theke dienen den täglichen Mitarbeiterbesprechungen. Der Kalender zeigt dabei genau, welche Projekte anstehen und welcher Mitarbeiter wo eingeteilt ist. Auch von ihren Arbeitsplätzen oder mobilen Geräten haben die Mitarbeiter stets Einblick auf den Kalender und können den aktuellen Stand einsehen und bearbeiten. „Das ist ein riesiger Vorteil, denn jeder Mitarbeiter ist immer auf dem aktuellen Stand,“ bestätigt Sebastian Kempf. Die farbige Hinterlegung der Termine zeigt ob ein Auftrag schon erledigt ist oder nicht. Auch für den Wochen­end-Notdienst nutzt das Unternehmen den Kalender. Nachdem ein Notdienst-Termin eingetragen wurde, sieht der Monteur den Kalendereintrag von Zuhause aus und kann direkt los. Alle wichtigen Infos wie die Kundenadresse sind im Kalendereintrag ersichtlich.

Mit dem Workflow automatisierte Abläufe erreichen
Das Unternehmen nutzt als mittlerer Handwerksbetrieb auch den Streit V.1 Workflow. Ruben Kaltenbach erkannte den Nutzen dieses Moduls auf Anhieb und wollte den Workflow deshalb gleich in mehreren Bereichen integrieren. So wird die Geschäftsleitung immer freitags automatisch mit Controlling-Listen versorgt. Eine große Erleichterung ist der Rechnungseingangsprüfungs-Workflow. Das ZUGFeRD-Rechnungs-Format sorgt dafür, dass keine Papierrechnung mehr im Unternehmen herumgereicht werden muss. In Summe eine zuverlässige und schnelle Abwicklung der Rechnungseingangsprüfung inklusive einer komfortablen Weiterverarbeitung.

Fortschritt und zufriedene Kunden mit Streit V.1®
Neben diesen Aufgaben übernimmt Streit V.1 auch die Organisation vieler weiterer Unternehmensbereiche bei der Kempf GmbH & Co. KG. Ob Auftragsbearbeitung, digitales Excel-Aufmaß, OP-Verwaltung, Archivierung oder Stammdatenverwaltung – Streit V.1® sorgt für strukturierte, vernetzte Abläufe und Übersichtlichkeit im ganzen Betrieb. Die Kempf’er möchten auch weiterhin am Ball bleiben, denn sie wissen, dass die Digitalisierung der Schlüssel zum Erfolg ist. Als nächstes wird so beispielsweise die digitale Zeiterfassung für alle Mitarbeiter eingeführt. Die Monteure stempeln dann von unterwegs per App. „Die erfolgreiche Entwicklung des Betriebs in den letzten fünf Jahren zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Sei es durch moderne Mitarbeiterführung, Nutzung neuester Technologien und moderner Kommunikationsmittel oder durch die Ausschöpfung des Spektrums unserer ERP-Software Streit V.1,“ ergänzt Tobias Kempf.

Streit V.1 – Digitalisierungswerkzeug und Digitalisierungsberatung in einem
Um die Digitalisierung von Handwerksbetrieben wie bei der Kempf GmbH & Co. KG kontinuierlich voran zu treiben, hat die Streit Datentechnik GmbH mit dem Streit Digitalisierungsassistenten ein Analyse- und Planungstool entwickelt, dass Betrieben zeigt, welchen Digitalisierungsgrad sie bereits erreicht haben und mit welchen Digitalisierungsmaßnahmen Prozesse verbessert werden können, um den Unternehmenserfolg zu steigern. Der Streit Digitalisierungsassistent liefert den Anwendern neben dem Digitalisierungsgrad und Maßnahmenplan auch eine Übersicht über die Kosten und die Zeiträume, in welchen sich diese amortisieren. Anhand von anschaulichen Grafiken werden die Ergebnisse der Analyse übersichtlich visualisiert.
Das Team der Streit Datentechnik GmbH begleitet Streit V.1-Anwender damit dauerhaft und berät diese in ihrem individuellen Digitalisierungsprozess. Mit Streit V.1 als Digitalisierungswerkzeug, werden empfohlene Maßnahmen Schritt für Schritt umgesetzt.

Mehr Infos zur Streit Digitalisierungsberatung

 

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Mon, 02 Dec 2019 07:45:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/3/b/csm_12.11.19-Fima-Kempf-018_5b2021e334.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/3/b/csm_12.11.19-Fima-Kempf-018_5615d3a9e0.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/user_upload/12.11.19-Fima-Kempf-018.jpg
news-29194 Exhausto by Aldes: Gute Luft in Klassenräumen https://www.ikz.de/klima-lueftungstechnik/news/detail/exhausto-by-aldes-gute-luft-in-klassenraeumen/ Kinder verbringen etwa acht Stunden pro Tag in Klassenräumen. Angesichts dessen und im Interesse gesünderer Atemluft hat Exhausto die Lösung „VEX308“ entwickelt. Dabei handelt es sich um ein Lüftungsgerät, das die Luft in den einzelnen Klassen permanent filtert und erneuert, ohne die Fenster öffnen zu müssen. Mit der integrierten Wärmerückgewinnung wird die Zuluft temperiert. Im Sommer kann das Gerät nachts zur freien Kühlung genutzt werden.  

„Die kompakte Bauweise ermöglicht eine schnelle und einfache Installation des Gerätes in weniger als zwei Stunden“, beschreibt der Hersteller. Brandschutzklappen könnten üblicherweise entfallen. Durch die integrierte Regelung sei das Gerät sofort betriebsbereit. Es schaltet sich über Präsens ein und passt den notwenigen Volumenstrom über intergierten CO2-Sensor automatisch an. Die Außenluft wird gefiltert (Filterklasse F7), verbrauchte Raumluft abgeführt. Der maximale Volumenstrom beträgt 800 m3/h.

Exhausto by Aldes GmbH, Mainzer Str. 43, 55411 Bingen am Rhein, Tel. : 06721 9178-111, Fax: -99, info@exhausto.de, www.exhausto.de

 

 

 

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Mon, 02 Dec 2019 07:17:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/b/csm_34_Exhausto-Klassenraum_95b6437d88.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/b/csm_34_Exhausto-Klassenraum_8dd96d30d6.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Fachplaner/FP_19_11/34_Exhausto-Klassenraum.jpg
news-29171 Seminare, Workshops, Tagungen https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/seminare-workshops-tagungen-69/ Technische und betriebswirtschaftliche Qualifizierungsangebote für das SHK-Fachhandwerk und TGA-Planer.  

Veranstaltung, Inhalt:

Trainingsprogramm für Klima- und Lüftungstechnik
Mitsubishi Electric hat für das Jahr 2020 ein breites Trainingsprogramm ausgearbeitet. Die Technikseminare strukturieren sich in Grundlagen-, Aufbau-, Experten- und Planungsveranstaltungen. Im Segment der Betriebsführung geht es z.B. um professionelles Auftreten beim Kunden oder um juristische und vertragliche Themen. Ergänzt wird das Angebot um Trendthemen wie F-Gase-Verordnung oder alternative Kältemitte.

 

Datum, Ort, Kosten:

Detaillierte Informationen finden sich unter www.mitsubishi-les.com im Internet.

 

Veranstalter:

 

Mitsubishi Electric Europe B.V.
Ratingen
Tel.: 02102 486-0, Fax: -1120
les-training@meg.mee.com

www.mitsubishi-les.com

 

 

Veranstaltung, Inhalt:

Fortbildungsangebot Kemper
Das Fortbildungsprogramm von Kemper (Olpe) umfasst zahlreiche Seminare rund um die Sanitärtechnik, speziell zur Trinkwasserhygiene. Im Fokus stehen die Themen Gefährdungsanalyse, Kaltwasserhygiene und Kaltwasserzirkulation. Die Kurse gliedern sich in Fach-, Kombinations- und Zertifizierungsseminare. Kemper hat das Gesamt­programm für Planer, Fachhandwerker, Betreiber und andere Branchenprofis konzeptioniert.

 

Datum:

Diverse Termine

 

Ort:

Bundesweit

 

Kosten:

Weitgehend kostenfrei

 

Veranstalter:

Gebr. Kemper GmbH + Co. KG
Olpe
Tel.: 02761 891-0, Fax: -176
info@kemper-olpe.de,
www.kemper-olpe.de

 

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Mon, 02 Dec 2019 06:36:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/e/csm_Termine_3e49ed25ec.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/e/csm_Termine_46b1079074.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/Termine.jpg
news-29172 Studienplatzklage – Prozesskosten keine außergewöhnliche Belastung https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/studienplatzklage-prozesskosten-keine-aussergewoehnliche-belastung/ Tragen Eltern Gerichts- und Rechtsanwaltskosten für eine sogenannte Kapazitätsklage mit dem Ziel, ihrem Kind einen Studienplatz zu verschaffen, führt dies nicht zu außergewöhnlichen Belastungen. Denn bei den geltend gemachten Kosten handelt es sich um typische Aufwendungen für eine Berufsausbildung.  

Hierunter fallen nach höchstrichterlicher Rechtsprechung durch den Bundesfinanzhof auch erhöhte Kosten, die durch das Bewerbung- oder Auswahlverfahren entstehen; im Entscheidungsfall ging es immerhin um einen Betrag von mehr als 13.000 Euro (Quelle: Finanzgericht Münster, Az.: 2 K 3783/18 E).

 

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Sun, 01 Dec 2019 06:56:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/5/csm_Arbeitszeugnis_2b1d5077d2.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/5/csm_Arbeitszeugnis_f8a8543942.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/Arbeitszeugnis.jpg
news-29176 „Firmenwagen-Award 2019“: Preise für VW und Peugeot https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/firmenwagen-award-2019-preise-fuer-vw-und-peugeot/ Die Leserinnen und Leser der Zeitschrift Auto Bild haben den Peugeot „Expert“ beim „Firmenwagen-Award 2019“ in der Kategorie „Transporter“ zum Importsieger gewählt. Platzangebot, Head-up Display und Fahrerassistenzsysteme sind Merkmale, die besonders gefielen.   

Bei den Deutschen Herstellern setzte sich der VW-Transporter 6.1 gegen die Konkurrenz durch. Einige Gründe für den Sieg sind: 1. kompakt in den Abmessungen, 2. wendig im Verkehr, 3. viel Ladefläche.

 

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Sat, 30 Nov 2019 07:07:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/9/c/csm_48_Peugeot-Firmenwagen-Award_e5fb85e8c6.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/9/c/csm_48_Peugeot-Firmenwagen-Award_2153d868b4.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_19_22/48_Peugeot-Firmenwagen-Award.jpg
news-29205 Offener Online-Stammtisch von Paulus-Lager https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/offener-online-stammtisch-von-paulus-lager/ Greven. Auf Grund der hohen Nachfrage hat das Expertenteam für Lagerorganisation im Bauhandwerk rund um Doris Paulus einen monatlichen virtuellen Stammtisch ins Leben gerufen. Jeder Interessierte ist willkommen, sich über Lagerprozesse, Lageroptimierung und die Herausforderungen des Arbeitsalltags kostenlos und live in einem Videochat auszutauschen.  

„Wir bekommen über unsere Facebook-Gruppe ,Goldgrube Lager‘ viele Fragen aus der Praxis von Inhabern, Mitarbeitern und Lagerverantwortlichen. Mit unserem neuen virtuellen Stammtisch können wir diese Fragen und mehr, ganz persönlich beantworten und geben Raum für Austausch“, sagt Doris Paulus, Geschäftsführerin der Paulus-Lager GmbH.

Der erste Online-Stammtisch findet Mittwoch, 4. Dezember 2019, von 19 bis 20 Uhr statt. Jeder Interessierte kann kostenlos mitmachen und jetzt schon dem Chatraum über diesen Link beitreten!

Thema des ersten Stammtischs lautet: „Wenn neue Mitarbeiter in den Betrieb kommen und ihr altes Chaos mitbringen.“ Der nächste Stammtisch findet voraussichtlich am 15. Januar 2020 statt.

Ein Infovideo zum ersten Stammtisch gibt es hier

 

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Fri, 29 Nov 2019 10:46:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/5/csm__KW48_Bild-1-Paulus-Lager_9cb460ff3d.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/5/csm__KW48_Bild-1-Paulus-Lager_61fb577abf.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2019/November/_KW48_Bild-1-Paulus-Lager.jpg
news-29214 Handwerk 2025: Einzigartiges Forschungsprojekt startet https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/handwerk-2025-einzigartiges-forschungsprojekt-startet/ Im Rahmen der Zukunftsinitiative „Handwerk 2025“, die vom Baden-Württembergischen Handwerkstag (BWHT) und dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau getragen wird, wurde jetzt das „Digitalisierungsbarometer für das Bau- und Ausbauhandwerk in Baden-Württemberg“ bewilligt.  

Damit startet ein breit angelegtes Forschungsprojekt, das erstmalig den Grad der Digitalisierung unterschiedlicher Gewerke analysiert und regelmäßig fortschreibt.

„Die Digitalisierung macht auch vor dem Handwerk nicht halt. Die Betriebe müssen ihre Prozesse an neue technologische Entwicklungen anpassen. Um die Handwerksbetriebe optimal zu unterstützen, ist eine fundierte Datengrundlage notwendig – diese fehlt jedoch bisher. Mit dem Digitalisierungsbarometer soll dieses Informationsdefizit behoben werden“, sagte Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold anlässlich der Bewilligung des Projekts.

Sechs Gewerke wurde ausgewählt: Das Zimmerer- und Holzbaugewerbe, Schreiner und Tischler, die Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Maler und Stuckateure, die Elektro- und Informationstechnik und die Fliesenleger. Betriebe dieser Gewerke werden sowohl qualitativ als auch quantitativ befragt, um ein repräsentatives Bild des Digitalisierungsgrades zu gewinnen. Telefoninterviews werden ab Ende Januar 2020 für einen Zeitraum von rund sechs Wochen durchgeführt. Erste Ergebnisse sollen im zweiten Quartal 2020 vorliegen.
 

 

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Fri, 29 Nov 2019 09:00:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/e/c/csm_messdaten-woehler_c29ded5486.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/e/c/csm_messdaten-woehler_fc499fb162.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/user_upload/messdaten-woehler.jpg
news-29211 Solarbranche guter Stimmung https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/solarbranche-guter-stimmung/ Der Beschluss der Bundesregierung, den Solardeckel zu kippen, hat in der Solarbranche für gute Stimmung mit Blick aufs nächste Jahr gesorgt. Der Geschäftsklimaindex Photovoltaik befindet sich auf einem Allzeithoch.  

Der vom Bundesverband Solarwirtschaft erhobene Geschäftsklimaindex (GKI) Photovoltaik befindet sich auf einem Allzeithoch. „Die vom Bundeskabinett im Klimaschutzpaket beschlossene Abschaffung des 52-Gigawatt-Förderdeckels sorgt für Zuversicht. Die Unternehmen verlassen sich darauf, dass die Marktöffnung für Solardächer wie versprochen noch in diesem Jahr erfolgt. Wir erwarten eine schnelle Anhebung der Photovoltaik-Ausbauziele und Zielkorridore im Erneuerbare-Energien-Gesetz“, erklärte BSW-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig anlässlich der diesjährigen BSW-Mitgliederversammlung in Berlin.

Latente Forderungen
Die Bundesregierung hatte im Rahmen des Klimaschutzprogramms beschlossen, bis zum Jahr 2030 die installierte Solarstromleistung auf rund 100 Gigawatt zu verdoppeln. Der BSW forderte die Bundesregierung indes auf, zur Umsetzung angemessenerer Ausbauziele schnell weitere Marktbarrieren einzureißen. Seit Jahren ganz vorne auf der Wunschliste der Unternehmer: die Streichung der anteiligen EEG-Umlage auf selbst verbrauchten oder direkt belieferten Solarstrom für Miet- und Gewerbequartiere. „Die Diskriminierung solarer Selbst- und Direktversorger muss jetzt beendet werden“, so Körnig.

Über den Index
Zur GKI-Ermittlung wird am Ende eines jeden Quartals ein fester Kreis von Unternehmen aus der PV-Branche zu ihrer aktuellen Geschäftslage sowie ihren Geschäftserwartungen für die nächsten sechs Monate befragt. Die ausgewählten Unternehmen repräsentieren jeweils die Wertschöpfungsstufen der Branche hinsichtlich Produktion, Handel und Installation.

 

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Fri, 29 Nov 2019 08:00:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/1/0/csm__KW48_gki1_8f32cc651c.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/1/0/csm__KW48_gki1_1bec372657.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-plus/ENERGY/2019_News/_KW48_gki1.jpg
news-29072 Smarte Planung https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/smarte-planung/ Der Einsatz einer mobilen Heizzentrale will gut vorbereitet sein  

Planer können und sollten bei einem Projekt den Einsatz mobiler Heizgeräte frühzeitig in Betracht ziehen. Ein Grund von vielen: Die Geräte haben aufgrund der teilweise hohen Nachfrage einen Vorlauf von vier Wochen. Und: Mobile Heizzentralen werden gerade in der kalten Jahreszeit verstärkt als Notheizung nachgefragt.

Aber auch im Bereich der Gebäudesanierung oder im Neubau kommen die anschlussfertigen Heizgeräte zum Einsatz. Insbesondere dann, wenn eine Flächenheizung in Verbindung mit einer Wärmepumpe geplant ist. „Mobile Heizzentralen punkten hier, weil sie die für eine Estrichaufheizung benötigte Leistung aufbringen. Wärmepumpen hingegen eignen sich nicht für die Estrichtrocknung, da sie nicht auf die dafür erforderliche Leistung ausgelegt sind“, sagt Martin Reuland, Geschäftsführung Vertrieb bei Heizkurier GmbH.

Rundum Support
Der Einsatz mobiler Heizzentralen sollte detailliert geplant werden, weshalb Hersteller u. a. mit telefonischen Auskünften unterstützen. Auch bieten sie oftmals online-tools an, um das Berechnen des Wärmebedarfs eines Gebäudes zu erleichtern. „Kunden können technische Pläne einreichen“, sagt Christian Chymyn, Abteilungsleitung bei Mobiheat. „Gemeinsam mit dem Kunden erarbeiten wir dann spezifische Lösungen.“
Vielfach setzen die Hersteller außerdem auf eine persönliche Beratung vor Ort, um wesentliche Aspekte in Zusammenarbeit mit den Planern zu klären. So werden vorab die Zufahrtswege zu den zu beheizenden Objekten überprüft und die Stellplätze für die mobilen Heizzentralen festgelegt. Dabei stellt Thomas Brukner, Leiter Kundenservice mobile Energie der Firma Hotmobil Deutschland GmbH, heraus: „Während sich eine im Anhänger verbaute Anlage meist problemlos positionieren lässt, muss eine in einem Container untergebrachte Heizzentrale eventuell mithilfe eines Autokrans auf einem geeigneten Untergrund abgestellt werden können. Ist ein zusätzlicher Öltank erforderlich, ist hierfür ebenso ein passender Abstellplatz einzuplanen.“
Ferner sind Schläuche oder ggf. eine Festverrohrung möglichst barrierefrei von der Heizzentrale in das zu beheizende Gebäude zu verlegen. Ist diese Verbindung über Straßen und Gehwege hinweg in ein Gebäude zu führen, sind zudem Überfahr- und Überlauframpen erforderlich. Handelt es sich um Zufahrtswege für die Feuerwehr, können darüber hinaus Schlauchbrücken vorgeschrieben sein. Dabei ist die Entfernung zwischen mobiler Heizzentrale und dem zu beheizenden Gebäude ausschlaggebend. Überschreitet die Verbindungsstrecke eine Dis­tanz von 100 m, gilt es zu prüfen, ob die Pumpen einer mobilen Heizzentrale den zusätzlichen Druckverlust überwinden können.
Beim Betrieb der mobilen Heizanlage entstehen Abgase, die so abgeleitet werden müssen, dass sie nicht in Gebäude dringen können. Daher schreiben einschlägige Verordnungen einen Mindestabstand von 10 m zu Gebäuden vor.
In diesem Zusammenhang sind auch die Schallemissionen zu berücksichtigen und ggf. je nach Örtlichkeit zu reduzieren. In einem Industriegebiet beispielsweise können sie möglicherweise entfallen. Außerdem ist eine Parkgenehmigung einzuholen, sobald eine mobile Heizzentrale auf öffentlichem Grund aufgestellt werden soll.
Und schließlich gilt es, die für die geplante Laufzeit erforderliche Menge an Brennstoff einzukalkulieren. Dabei sind regional unterschiedliche Auflagen für die Brennstoffversorgung zu erfüllen. Bei einer mit Heizöl betriebenen mobilen Heizzentrale sind überdies sehr kalte Wintermonate zu bedenken. Hier kann es erforderlich sein, neben einer Begleitheizung auch Additive einzuplanen. Beides verhindert, dass bei Temperaturen um 0 °C Paraffinkristalle ausgeschieden werden. Sie können Leitungen, Filter und andere Anlagenteile verstopfen.

Leistungsverzeichnis bietet Sicherheit
Für den reibungslosen Einsatz einer mobilen Wärmeversorgung empfiehlt es sich also, Details im Vorfeld abzuklären. In einem Leistungsverzeichnis lassen sich die Form der mobilen Wärmeversorgung, die Heizleistung, die voraussichtliche Mietdauer und das für den Einsatz der mobilen Heizzentrale erforderliche Schlauchmaterial übersichtlich auflisten. Das Leistungsverzeichnis sollte zudem die zu überbrückende Entfernung zwischen Heizzentrale und Gebäude und die erforderlichen Anschlüsse am Vor- und Rücklauf ausweisen. So erfordern die Anlagen von Heizkurier bei einer Leistung von bis zu 40 kW ein 1“-Außen­gewinde. Ab einer Leistung von 60 kW bis 300 kW wird mit 2“-Anschlüssen gearbeitet und ab 400 kW sind 3“-Anschlüsse erforderlich.
Festgehalten wird im Leis­tungsverzeichnis außerdem die Art der Brennstoffversorgung und – falls vorhanden – kundenseitig zur Verfügung stehende Betriebsmittel wie etwa Heizöl, Erdgas oder Pellets. Stehen vor Ort keine Betriebsmittel zur Verfügung, sind sie als Teil der mobilen Wärmeversorgung zu berücksichtigen und aufzuführen.
Ferner sollte aus dem Leis­tungsverzeichnis hervorgehen, ob für den Betrieb der mobilen Heizzentrale ein Emissionsschutz in Form von Schalldämpfern erforderlich ist. Befindet sich ein zu beheizendes Objekt außerdem in einem Schutzgebiet, sind darüber hinaus die spezifischen Vorgaben der Behörden aufzuführen.

Fazit
Neben der Beratung der Hersteller unterstützt ein umfangreich ausgeführtes Leistungsverzeichnis den Planer dabei, den spezifischen Anforderungen unterschiedlichster Projekte gerecht zu werden. Unternehmen wie Heizkurier, Hotmobil und mobiheat stellen dazu Ausschreibungstexte online zur Verfügung. Zudem finden Planer umfangreiche Leistungsbeschreibungen von Produktherstellern aus unterschiedlichsten Gewerken sowie herstellerneutrale DIN- und VOB-gerechte Texte online unter www.ausschreiben.de.

Autorin: Carola Tesche, freie Journalistin

www.heizkurier.de

www.heylo.de

www.hotmobil.de

www.mobiheat.de

www.remko.de

 

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Fri, 29 Nov 2019 07:37:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/3/8/csm_20_6f5610d761.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/3/8/csm_20_584ac444f3.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Fachplaner/FP_19_10/20.jpg
news-29193 Maico: Lüftungslösung für mehrgeschossige Gebäude https://www.ikz.de/klima-lueftungstechnik/news/detail/maico-lueftungsloesung-fuer-mehrgeschossige-gebaeude/ Der neue „ER EC“ hat Maico speziell zur Entlüftung von Badezimmern und Toilettenräumen mehrgeschossiger Wohngebäude, Hotels oder Bürokomplexe konzipiert. Feuchte Luft sowie Gerüche werden abtransportiert und ins Freie befördert. Das Lüftungsgerät ist in vier Steuerungsvarianten erhältlich: Standard, Komfort, mit Feuchtesteuerung sowie mit Bewegungssensor.  

Alle vier laufen im Grundlastbetrieb mit 30 m³/h. Über einen Lichtschalter bzw. separaten Schalter kann in den Volllastbetrieb mit 60 m³/h gewechselt werden. Die Komfortausführung bzw. die Ausführungen mit Bewegungs- und Feuchtesensor verfügen über weitere Lüftungsstufen. Das Ein- und Ausschalten der Grundlast ist ebenfalls über einen Schalter möglich.
Bei den drei Ausführungen Komfort, Feuchte- und Bewegungssensor sind die Steuerung sowie das Touch-Bedienelement in den Designabdeckungen integriert. Durch den Austausch der Abdeckung kann später eine andere Steuerung realisiert werden. Eine Filterwechselanzeige mit Reset-Funktion bildet die Grundlage für einen hygienischen Betrieb und erinnert den Anwender an den ohne Werkzeug durchführbaren Filtertausch.

Maico Elektroapparate-Fabrik GmbH, Steinbeisstr. 20, 78056 Villingen-Schwenningen, Tel.: 07720 694-0, Fax: -263, info@maico.de, www.maico-ventilatoren.com

 

 

 

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Fri, 29 Nov 2019 06:46:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/3/5/csm_34_Maico_79f4f37c59.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/3/5/csm_34_Maico_8df88d4ceb.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Fachplaner/FP_19_11/34_Maico.jpg
news-29134 Photovoltaik in der Nordsee https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/photovoltaik-in-der-nordsee/ Brüssel. Ein Konsortium aus den Unternehmen Tractebel, Jan De Nul Group, DEME, Soltech und der Universität Gent will in der belgischen Nordsee ein Offshore-Solarkraftwerk errichten.  

Die Partner des Konsortiums sind nach eigenen Angaben die ers­ten, die eine Offshore-Solarlösung in der Nordsee erproben wollen. Ihr Ziel ist es, Offshore-Solarkraftwerke in der belgischen Nordsee zu realisieren – eventuell in Kombination mit Windrädern oder Aquakulturen. Der Zeitpunkt der Realisierung ist noch offen. Damit die Solartechnologie in rauen Offshore-Umgebungen funktioniert, müssen die bisherigen PV-Module so angepasst werden, dass sie Salzwasser sowie starken Strömungen und Wellen standhalten. Darüber hinaus muss ein Konzept für die Schwimmerstruktur entwickelt werden.

www.tractebel-engie.com

 

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Thu, 28 Nov 2019 11:22:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/0/5/csm_004004_ed8bde8572.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/0/5/csm_004004_014c397f31.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-plus/ENERGY/IKZE_19_11_12/004004.jpg
news-29204 Kooperation zwischen GIH und fbr https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/kooperation-zwischen-gih-und-fbr/ Darmstadt. Der Gebäudeenergieberater Ingenieure Handwerker Bundesverband (GIH), als größte Interessenvertretung der unabhängigen Energieberater, startet eine Partnerschaft mit der Fachvereinigung Betriebs- und Regenwassernutzung (fbr). Beide Verbände treten für den effizienten Umgang mit Ressourcen in Wohngebäuden, gewerblichen und industriellen Bauten sowie die Beratung bei Kommunen ein. Mit der Partnerschaft werden die Kompetenzen rund um die Beratung im Energiesektor und Regenwassermanagement für nachhaltige Technologien in Gebäuden und auf Grundstücken gebündelt.  

„Das Thema Betriebswassernutzung nimmt einen immer größeren Stellenwert in der Gebäudebewirtschaftung ein, damit können wir zukünftig unseren Mitgliedern einen weiteren Baustein in der Beratungsleistung anbieten“, sagte Dieter Bindel, stellvertretender Bundesvorsitzender des GIH. „Wir freuen uns über die kommende Zusammenarbeit mit einem so wichtigen Akteur in der energetischen Gebäudeberatung“, sagte Stefan Prakesch, Vizepräsident der fbr, bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages in der Geschäftsstelle des GIH in Stuttgart. Schwerpunkte der künftigen gemeinsamen Zusammenarbeit sind Seminare und Weiterbildungsmöglichkeiten für die Mitglieder der Verbände sowie Veranstaltungen für die Fachöffentlichkeit.

www.fbr.de

 

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Thu, 28 Nov 2019 10:41:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/0/1/csm__KW48_Koop_fbr-GIH_529ca07ad8.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/0/1/csm__KW48_Koop_fbr-GIH_e13c2d6bb2.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2019/November/_KW48_Koop_fbr-GIH.jpg
news-29212 Umfrage: Online verdrängt Mundpropaganda - Klimatechniker profitieren https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/umfrage-online-verdraengt-mundpropaganda-klimatechniker-profitieren/ Wenn eine Online-Plattform für Angebot und Nachfrage nach professioneller und handwerklicher Arbeit eine Studie zur Bedeutung der Online-Suche herausbringt, dann steht das Ergebnis ja eigentlich im Vorfeld fest. Das ist auch bei dieser europaweit gestarteten Umfrage der Dienstleistungsplattform ProntoPro.de der Fall.1) Und dennoch lassen die Ergebnisse zumindest aufhorchen.  

Denn, wer einen guten Maurer, Maler, Heizungstechniker oder anderen Dienstleister braucht, so heißt es in der Studie, der startet seine Suche online und verlässt sich immer seltener auf persönliche Empfehlungen. Die gute alte Mundpropaganda, oder auf Neudeutsch „Word-of-Mouth-Marketing“ - Schnee von gestern?
Handwerker aus der Baubranche sollen am stärksten vom Trend der Online-Suche profitieren: 80 % der Klimatechniker finden die meisten Auftraggeber online, gefolgt von 75 % der Profis, die Fenster und Türen erneuern, 63 % der Bauunternehmen und ebenso mehr als jeder zweite Energiezertifizierer. Bei den Elektrikern liege der Anteil bei fast 50 %. Im Beratungsbereich liege die Quote bei rund 50 %: jeder zweite Psychologe habe beispielsweise angegeben, den Großteil der Kunden über das Internet gefunden zu haben.
Ihre Meinung ist gefragt: Ist die gute alte Mundpropaganda tatsächlich „Schnee von gestern“? Schreiben Sie uns unter redaktion@strobelmediagroup.de


1) Die Umfrage wurde unter 5000 Fachleuten durchgeführt, die auf ProntoPro in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich und Italien registriert sind. Befragt wurden Anbieter aus der Baubranche (Installateure, Elektriker, Bautischler, Maler) sowie aus dem Bereich Ausbildung und Beratung (Tutoren, Psychologen) und Freiberufler (Fotografen, Personaltrainer).

 

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Thu, 28 Nov 2019 10:35:59 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/a/csm__KW48_Online-Umfrage_WoM_06c18c980e.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/a/csm__KW48_Online-Umfrage_WoM_f1e66ca48d.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2019/November/_KW48_Online-Umfrage_WoM.jpg
news-29082 Hydraulischer Abgleich (im Bestand) leicht gemacht https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/hydraulischer-abgleich-im-bestand-leicht-gemacht/ Heizlastberechnung – Verfahren A und B im Vergleich  

Laut Ergebnissen des Forschungsprojektes Optimus der FH Wolfenbüttel, heute Ostfalia Hochschule, sind durch die Optimierung einer Heizungsanlage Energieeinsparungen von bis zu 10 kWh/(m² · a) möglich. Das entspricht umgerechnet rund 1 l Öl. In baulich modernisierten Gebäuden sollen es sogar zwischen 15 und 19 kWh/(m² a) sein. Momentan gibt es zwei Verfahren zur Berechnung der Heizlast: Verfahren A und Verfahren B. Was macht sie aus? Wie lässt sich ein möglichst genaues Ergebnis für eine hohe Effizienz auch im Bestand erzielen?

Die errechnete Heizlast – für einen Raum oder das komplette Gebäude – ist Grundlage für die Auslegung und Dimensionierung von Wärmeerzeuger, Rohrnetz oder Heizflächen. Beim Neubau ist die Berechnung der Heizlast nach DIN EN 12831 Vorschrift. Sie ist zudem in der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen Teil C (VOB/C) fest verankert und gilt auch bei Arbeiten im Bestand im Rahmen dieses Vertragswerks als konkludent vereinbart. Außerdem ist die Berechnung der Heizlast Voraussetzung für die Vergabe von staatlichen Fördermitteln und die Grundlage für einen belastbaren hydraulischen Abgleich.
Gerade wenn es um den Gebäudebestand geht und notwendige Daten etwa zum Rohrnetz fehlen, ist die entscheidende Herausforderung im Alltag, die Höhe des Aufwands und die Genauigkeit der Ergebnisse gut abzuwägen. Es gilt der Grundsatz: Je höher der Aufwand, desto genauer die Ergebnisse.

Heizlast nach Tabelle: Verfahren A
Bei der Ermittlung der Heizlast für Bestandsgebäude können zwei Verfahren zur Anwendung kommen. Das Verfahren A ist im Sinne der VOB/C die werkvertraglich geschuldete Regelleistung. Es darf im Rahmen der Förderung jedoch nur angewendet werden, wenn die beheizte Fläche 500 m2 Wohnfläche je Heizkreis mit eigener Pumpe oder eigenem Strangdifferenzdruckregler nicht überschreitet. Wichtig: Wenn keine anderen Vereinbarungen getroffen wurden, gilt als Mindeststandard (Regelleistung) das Verfahren A als vereinbart.
Die Heizlast wird bei diesem Verfahren in Anlehnung an DIN EN 12831 überschlägig abgeschätzt – nach Baualtersklasse und Quadratmeterzahl. Der Wärmebedarf in W/m2 ist grob je nach Baujahr in Kategorien eingeordnet; verschiedene Tabellen zur Einschätzung sind vorhanden. Dies hat den Vorteil, dass schnell abgelesen werden kann. Das Verfahren liefert dafür aber nur unzureichende Ergebnisse. Abweichungen von bis zu 400 % zur tatsächlichen Heizlast sind möglich.

Heizlast nach Norm: Verfahren B
Das Verfahren B setzt eine Planungsleis­tung voraus. Dafür können staatliche Förderungen wie BAFA oder KfW in Anspruch genommen werden. Im Neubau ist die Ermittlung der Heizlast und der Rohrnetzberechnung relativ einfach. Beides erfolgt im Rahmen der Anlagenplanung mit Hilfe einer Planungssoftware. Im Bestand sieht das anders aus: Verwendete Baustoffe und große Teile des Rohrnetzes sind oft nicht sichtbar. Das führt zu Schwierigkeiten bei der Berechnung. Doch es gibt Lösungen dafür.
Die raumweise Heizlast lässt sich alternativ mittels eines softwarebasierten Näherungsverfahrens ermitteln, was den Anforderungen der DIN EN 12831 entspricht.
Eine solche Anwendung ist die Heizlastberechnungs-App von Resideo. Das Tool erfüllt die Anforderungen des Verfahrens B und vermeidet dennoch aufwendige Berechnungen. Da die Berechnung auch offline funktioniert, eignet sich die App besonders für die Anwendung vor Ort. Ein Vorteil der mobilen Anwendung: Jeder Nutzer kann Projekte oder Gebäude in beliebiger Anzahl anlegen. Anzugeben sind neben der Temperaturspreizung Vorlauf/Rücklauf und der Anbindelängen (Weg von Heizungspumpe bis zum Heizkörper) „kurz/mittel/lang“, auch Raumdaten wie Grundfläche, Luftwechsel, Boden- und Deckenbeschaffenheit. Dies ist dank übersichtlicher Kategorien rasch erledigt. Die Auslegungstemperatur kann manuell eingegeben oder automatisch erfasst werden, indem das Programm durch die Ortungsfunktion die hinterlegte minimale Außentemperatur für den Standort ermittelt. In Kombination mit der vorgegebenen Spreizung berechnet die App die Wassermenge sowie – unter Einbezug des Rohrnetzes – die Ventilvoreinstellung.
Um den hydraulischen Abgleich gerade bei unbekannten Rohrnetzen weiter zu vereinfachen, ist das druckunabhängige Honeywell Home-Thermostatventil „Kombi-TRV“ neu in der Auswahl der Ventile enthalten. Es vereint Thermos­tatventil und Differenzdruckregler. Das heißt, es muss nur der für den jeweiligen Heizkörper errechnete Durchfluss direkt am Thermostatventil eingestellt werden. Die Eingabe der Anbindelänge ist bei Verwendung dieses Ventilmodells, bedingt durch den integrierten Differenzdruckregler, ohne Relevanz. Der eingebaute Differenzdruckregler sorgt dann für einen konstanten Durchfluss auch bei den sich stets einstellenden wechselnden Betriebsbedingungen. Das ist besonders praktisch für den Abgleich bei unbekannten Rohrnetzen, da der Durchfluss auch bei wechselnden Betriebsbedingungen konstant gehalten wird.

Bilder: Resideo

Autor: Jürgen Lutz ist Leiter des Seminar- und Schulungswesens Heiztechnik bei Resideo. Er arbeitet im Standort Schönaich.

www.homecomfort.resideo.com/de

 

Förderungen
BAFA Heizungsoptimierung

  • Seit 1. August 2016 werden der hydraulische Abgleich am Heizsystem im Bestand sowie Investitionen in die Optimierung des Systems durch voreinstellbare Thermostatventile, Strangventile etc. gefördert.
  • Die Förderung beträgt 30 % der Nettoinvestitionskosten, höchstens 25 000 Euro.
  • Online-Registrierung vor Maßnahmenbeginn durch den Gebäudebesitzer.
  • Verfahren A ist ausreichend für Förderung – schnell und einfach per Datenscheiber oder Tabelle, jedoch sehr ungenau, da viel Potenzial verschenkt wird.

KfW-Heizungspaket

  • Investitionszuschuss „Energieeffizient Sanieren“
  • Zwingende Einbindung eines amtlich zugelassenen Sachverständigen
  • Bis zu 30 % Zuschuss je Wohnung
  • Kombinierbar mit anderen Förderungen
  • Vorgeschriebene Einbindung eines registrierten Energieberaters
  • Hydraulischer Abgleich nach Verfahren B (Verfahren A ist nicht förderfähig)

Die Heizlastberechnungs-App

  • Download Android: pxst.in/Honeywell-Heizlast-App-Android
  • Download iOS: pxst.in/Honeywell-Heizlast-App-ios

 


Literaturtipps der Redaktion

Basiswissen zu hydraulischen Schaltungen
Basiswissen zu hydraulischen Schaltungen und deren Anwendung vermittelt der Beitrag „Für jede Anlage die richtige Lösung finden“. Erschienen in Ausgabe 5/2019 und auf ikz.de.
Der Fachbeitrag gibt Auskunft zu Fragen wie:

  • Welche hydraulischen Schaltun­gen stehen grundsätzlich zur Wahl?
  • Was sollte bei der jeweiligen Schaltung beachtet werden?
  • Für welchen Einsatz eignen sich die jeweiligen Schaltungen und mit welchen Regelarmaturen werden sie umgesetzt?

Link führt direkt zum IKZ-Artikel.
bit.ly/Anlagenhydraulik

Rohrnetze richtig planen
Bei weit verzweigten Heizungs- oder Kältenetzen mit mehreren Strängen sowie bei größeren Pumpenförderhöhen stößt der hydraulische Abgleich alleine über Heizkörper- oder Fußventile an seine Grenzen. Empfohlen wird der Einsatz zusätzlicher Strangregulierventile, die die einzelnen Stränge untereinander abgleichen. Tipps zur hydraulischen Anlagenplanung vermittelt der Beitrag „Rohrnetze richtig planen“. Erschienen in Ausgabe 14/2019 und auf ikz.de.

Link und QR-Code führen direkt zum IKZ-Artikel.
bit.ly/Rohrnetzplanung

 

 

 

 

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Thu, 28 Nov 2019 09:09:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/4/8/csm_16_1_40b4124f5c.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/4/8/csm_16_1_8f580bebe2.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Fachplaner/FP_19_10/16_1.jpg
news-29124 „Die Komplexität der zu installierenden Systeme steigt“ https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/die-komplexitaet-der-zu-installierenden-systeme-steigt/ Interview mit Norbert Betzl (Solarwatt) zu PV-Anlagen, Aufdach- und Indachmontage  

Solarwatt hat erst jüngst einen dicken Fisch an Land gezogen über einen 1 MW-Auftrag von Deutschlands größtem Wohnungsunternehmen Vonovia im Rahmen dessen 1000-Dächer PV-Programms. Der EEG-Debatte zum Trotz boomt die Photovoltaik in Deutschland. Ein wesentlicher Bestandteil der Wettbewerbsfähigkeit ist neben guten Modulen die ihr zugrunde liegende Montage. Wir sprachen mit Norbert Betzl, bei Solarwatt als Director Product Management Solar Modules verantwortlich für das Solarmodul-Portfolio über Aufdach- und Indachsysteme und wie sich die Situation für Planer und Installateure weiter entwickeln wird.

IKZ-Energy: Herr Betzl, überlassen Modulhersteller den Solarteuren, mit welchen Montagesystemen sie die Module beim Endkunden verbauen? Wie macht es Solarwatt?
Norbert Betzl: Grundsätzlich liegt es in der Verantwortung des Solarteurs, welches Montagesystem er auswählt. Für Aufdachsysteme empfehlen wir die Montagesysteme, die wir als Handelsware im Portfolio haben und die der Solarteur über unseren Online-Shop gleich mitbestellen kann. Wir unterstützen ihn durch Online-Konfiguratoren bei der Auswahl und Auslegung des gesamten Systems. Solarwatts Indach-Lösung EasyIn ist PV-Modul und Montagesystem in einem, dabei spart sich der Installateur die Auswahl komplett.

IKZ-Energy: Was sind die Vorteile von Aufdach-Montagesystemen im Vergleich zu Indach-Lösungen – was sind die Nachteile?
Norbert Betzl: Der Vorteil bei einer Aufdach-Anlage ist, dass der Installateur nicht die Kompetenzen eines Dachdeckers braucht. Für ihn ist die Installation dadurch einfacher. Prinzipiell kann auf jedes geeignete Dach eine Aufdach-PV-Anlage installiert werden. Da man bei einer Indach-Anlage in die bestehende Dachkonstruktion eingreift, empfielt sich diese Variante vor allem für einen Gebäude-Neubau oder bei einer Dachsanierung. Obwohl beide Anlagearten gleich zuverlässig sind, gilt das edle Design der Indach-Variante als großer Vorteil. Dadurch, dass sich die Module harmonisch in die Dachhaut einfügen, konnten sogar schon denkmalgeschützte Gebäude mit einer PV-Anlage ausgerüstet werden. Die Indach-Module sind etwas teurer als ihre Pendants für die Aufdach-Montage, dafür spart man sich aber die unnötige Material-Doppelung Dachhaut-Solarmodul auf der Fläche, auf der die Module installiert werden.

IKZ-Energy: Welche allgemeinen Trends gibt es am Markt? Oder sind Montagesys­teme im Grunde genommen technisch ausgereizt? Renusol hat bspw. eine neue Universalklemme für Glas-Glas-Module auf den Markt gebracht, die Installateuren noch mehr Zeitersparnis verspricht – geht es noch um Innovationen, vor denen die Montagesystem-Hersteller stehen, vielleicht auch angesichts sich verändernder Modultechnik?
Norbert Betzl: Die Branche tendiert zu einfacheren Montagesystemen, die mit weniger Einzelteilen die zügige Montage von PV-Anlagen ermöglichen. Damit spart der Installateur Kosten, andererseits trägt es der angespannten Arbeitskräftesituation Rechnung. Gleichzeititg wird ein ansprechendes Erscheinungsbild der PV-Anlage für die Kunden immer wichtiger. Ausgereizt sind Dinge aber immer nur so lange, bis wieder jemand eine geniale Idee hat. Dementsprechend werden die Innovationen nicht aufhören. Das Zusammendenken des Modulrahmenkonzepts und des Montagesystems bietet beispielsweise noch einiges an Potenzial, aber auch viele zu lösende Herausforderungen.

IKZ-Energy: Was werden die Herausforderungen für das Handwerk bei der Montage von PV-Anlagen in Zukunft sein – auch angesichts neuer technischer und markttechnischer Entwicklungen?
Norbert Betzl: Der Fachkräftemangel macht auch vor der Berufsgruppe der Elektroinstallateure und Solarteure nicht halt. Für eine fachgerechte Installation einer PV-Anlage ist es notwendig, sich nicht nur auf oberflächlich angelernte, mobile Arbeitskräfte zu verlassen, wenn die Anlage in der gebotenen Qualität realisiert werden soll. Dies gilt noch mehr für Indachanlagen. Sobald sich die Situation im Arbeitsmarkt wieder entspannt, wird allerdings der Kostendruck im Wettbewerb wieder relevant. Es ist nicht einfach, hier eine Balance zu finden.
Auf die Anlage selbst bezogen, wird sich die mechanische Montage der PV-Anlage weiter vereinfachen. Allerdings steigt die Komplexität der zu installierenden Systeme: Immer häufiger sind PV-Module in das Energiemanagementsystem zu integrieren oder mit Speicher und Heizung zu vernetzen. Sie sind zu Komponenten einer Energie-Gesamtlösung geworden. Die Kunden möchten möglichst wenig Mühe mit dieser Komplexität haben und erwarten umfassende, aber für Laien nachvollziehbare Informationen, bevor ein Angebot gestellt wird. Das Handwerk braucht Kompetenzen, komplexe Systeme kundenfreundlich erklären, planen, installieren und warten zu können. Entweder muss der Solarteur diese Kompetenzen vorweisen oder Akteure unterschiedlicher Gewerke koordinieren können.

IKZ-Energy: Welche Entwicklungen hat es in jüngster Zeit aus Ihrer Sicht gegeben, die Indach-Montage wirtschaftlich attraktiver zu machen als bisher – optisch ist sie’s ja schon.
Norbert Betzl: Die sinkenden Kosten für PV-Anlagen generell senken auch die Höhe der Investitionskosten für Indachanlagen deutlich. Das verringert zwar zunächst nicht den Preisunterschied Aufdach versus Indach, aber wenn der Kunde bzw. der Investor generell deutlich we-
niger Geld in die Hand nehmen muss, ist der Aufpreis für Indach eher bezahlbar. Auch der zunehmende Trend, Bestandsgebäude zu sanieren, spricht für den Einsatz von Indach-Anlagen. Daneben zeigen sich auch Routine-Effekte bei den Installateuren: Immer mehr Planer und Solarteure verlieren ihre Scheu vor dieser Art PV-Anlage. Und je erfahrener sie im Umgang mit Indachsystemen sind, desto effizienter und damit kostengünstiger werden diese Anlagen in Planung und Ins­tallation. Durch neue Technologien bei Solarzellen sind auch die Unterschiede im Energieertrag der Indachlösungen, die durch die höheren Betriebstemperaturen entstehen, signifikant kleiner geworden.

IKZ-Energy: Dachziegel halten 60 Jahre und länger – was halten Sie denen in puncto Langlebigkeit einer solaren Dachhaut entgegen?
Norbert Betzl: Auch bei Dachziegeln gibt es Abstufungen hinsichtlich der Qualität und Gebrauchsdauer, nicht jeder Ziegel hält 60 Jahre. Viele Dächer werden nur für eine Lebensdauer von 35 Jahren ausgelegt. Die Lebensdauererwartung von hochwertigen Glas-Glas-Modulen sehen wir bei mindestens 40 Jahren. Das heißt, sie können mit Dachziegeln durchaus mithalten. Auch ein Ziegeldach wird innerhalb seiner Lebensdauer gewartet, ggf. werden einzelne Ziegel ausgetauscht. Warum sollte das nicht für die PV-Dachhaut genauso legitim sein?

IKZ-Energy: Gibt es einen signifikanten Trend hin zum vermehrten Einbau von Indach-Modulen und worauf lässt sich das zurückführen aus Sicht von Solarwatt?
Norbert Betzl: Ja, wir sehen einen Trend bei der Sanierung von Bestandsgebäuden, konkret beispielsweise bei Projekten, in denen größere Gebäude im städtischen Umfeld für eine Umnutzung saniert werden. Dabei müssen heute die steigenden Anforderungen der Stadtbildentwicklung und der energetischen Gebäudesanierung bestmöglich verbunden werden. Indachanlagen sind absolut prädestiniert dafür. (Stadt-)Planer und Anbieter beginnen, diese Möglichkeiten zu erkennen und zu nutzen.

Die Fragen stellte Dittmar Koop, Fachjournalist für Erneuerbare Energien


Zur Person:


Bild: Solarwatt

Der studierte Geophysiker ­Norbert Betzl ist seit 2004 in verschiedenen Positionen in der ­Solarindustrie ­tätig – u.a. in der Produktentwicklung und -prüfung sowie im ­Produktmanagement. Heute verantwortet er als Director Product Management Solar Modules das Solarmodul-­Portfolio von Solarwatt. Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen, verbunden mit der Ermächtigung der ­Bürger zu weitreichender Entscheidungsfreiheit bei ihrer Strom- und Wäremversorgung, treiben ihn an.

 

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Thu, 28 Nov 2019 08:45:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/1/8/csm_006002_0f9a1bd22b.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/1/8/csm_006002_ed4c96aafd.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-plus/ENERGY/IKZE_19_11_12/006002.jpg
news-29169 Brötje nutzt Online-Video-Tutorials https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/broetje-nutzt-online-video-tutorials/ Rastede. Längst nicht jeder Endkunde hat Lust darauf, Bedienungsanleitungen und Formblätter  zu lesen. Dem trägt das Unternehmen Brötje Rechnung: Der Hersteller bietet auf seiner Homepage „kurzerklärt-Tutorials“ von drei bis fünf Minuten Länge zu seinen Produkten an.  

Es werden Funktionen erklärt, Einstellungsmöglichkeiten vorgeführt oder die Vorzüge der verschiedenen Geräte präsentiert. So bekommen Kunden und Fachhandwerker einen schnellen, intensiven Einblick in die Produktwelt. Auf den einzelnen Produktseiten ist ein Reiter mit dem Schlagwort „kurzerklärt-Tutorials“ eingebettet. Ein Klick bringt den Interessierten direkt zu den Tutorials. Insgesamt hat Brötje rund 150 Videos online gestellt. Abgedeckt werden alle Bereiche - ob Gas- und Öl-Heizung, Trinkwassererwärmung, Regelungstechnik, Heizungswasseraufbereitung oder Erneuerbare Energien.

www.broetje.de

 

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Thu, 28 Nov 2019 08:00:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/8/1/csm__KW47_Broetje-Video-Tutorials_db49590a75.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/8/1/csm__KW47_Broetje-Video-Tutorials_ff6025118c.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2019/November/_KW47_Broetje-Video-Tutorials.jpg
news-29178 Keuco: BIM-Daten im IXMO Onlineplaner verfügbar https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/keuco-bim-daten-im-ixmo-onlineplaner-verfuegbar/ Der „IXMO Onlineplaner“ von Keuco leitet nach Herstellerangaben Schritt für Schritt durch die Konfiguration für die Planung einer individuellen Dusch- oder Wannenlösung. Sanitärprofis werden nach eigenem Bekunden des Herstellers die einfache Handhabung des Onlineplaners schätzen.  

Nach abgeschlossener Konfiguration der persönlichen Lösung wird eine visuelle Darstellung und Auflistung der Produkte für die Installation generiert. Alle Informationen werden in einem PDF-Dokument zusammengefasst. Außerdem stehen Installations-Schemata und Montagefilme zur Verfügung.
Ein weiteres Feature: BIM-Daten für die CAD-Programme „AllPlan“, „ArchiCAD“ und „Revit“ werden zum Download angeboten. Die BIM-Daten enthalten neben der Produktgeometrie weitere Informationen oder Links, wie z.B. Ausschreibungstexte, Bilder und Zeichnungen.
Informationen zur Anwendung gibt es unter: www.ixmo.de.

Keuco GmbH & Co. KG, Oesestr. 36, 58675 Hemer, Tel.: 02372 904-0, Fax: -236, info@keuco.de, www.keuco.de

 

 

 

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Thu, 28 Nov 2019 07:27:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/4/csm_49_IXMO_Onlineplaner_a4a8d4647d.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/4/csm_49_IXMO_Onlineplaner_332cb573ed.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_19_22/49_IXMO_Onlineplaner.jpg
news-29182 TOTO: Wohlfühlrituale im Bad https://www.ikz.de/sanitaertechnik/news/detail/toto-wohlfuehlrituale-im-bad/ Erkenntnisse und Erfahrungen aus fast 40 Jahren Washlet-Produktion und mehr als 50 Mio. verkauften Stückzahlen fließen ein in das Modell „RW“, der neuen Prime-Edition von TOTO. „Mit den bewährten und neuen Hygiene- und Komforttechnologien wird es möglich, ein außergewöhnlich hochwertiges Produkt zu einem attraktiven Preis zu genießen“, teilt das Unternehmen mit.  

Der japanische Marktführer arbeite stets an der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Washlet-Technologien. Das Modell „RW“ sei ein neuer Meilenstein. Es vereine „alle bewährten Hygienefunktionen in einem einzigen Produkt“ und ermögliche es, „auf hohem Niveau Wellness, Hygiene und Komfort im eigenen Bad zu genießen“.

TOTO Europe GmbH, Zollhof 2, 40221 Düsseldorf, Tel.: 0211 27308-200, Fax: -202, info@totoeu.com, de.toto.com

 

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Thu, 28 Nov 2019 07:07:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/4/5/csm_56_TOTO_Washlet_0fcfdcc673.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/4/5/csm_56_TOTO_Washlet_ba6257d98e.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_19_22/56_TOTO_Washlet.jpg
news-29210 Wasserstoff: Warnung vor Monopolbildung https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/wasserstoff-warnung-vor-monopolbildung/ Eine Allianz von Unternehmen aus der Erneuerbaren-Branche warnt davor, dass die Produktion von so genanntem grünen Wasserstoff monopolisiert werden könnte.  

Im Zuge des Hypes um die Elektromobilität in Deutschland scheint das Thema Wasserstoff in Kombination mit der Brennstoffzelle gerade einmal wieder in Vergessenheit zu geraten. Doch tatsächlich gewinnt das Thema Wasserstoff in Politik und Energiewirtschaft als Zukunftsbrennstoff gerade stark an Fahrt. Zwar nicht unbedingt im Verkehrssektor, aber als Möglichkeit, z. B. überschüssigen Windstrom über Power-to-X-Technologien als Wasserstoff zu konservieren. Hierfür hat sich der Begriff „grüner“ Wasserstoff bereits etabliert: Wasserstoff also, der mit Hilfe erneuerbarer Energien gewonnen wird.
Parallel dazu gibt es eine Entwicklung, die Erdgas zur Gewinnung von Wasserstoff verwenden will – hier wird dann von „blauem“ Wasserstoff gesprochen – aus Sicht der Erneuerbare-Energien-Branche eine Augenwischerei, die versucht, den fossilen Brennstoff Erdgas zu ökologisieren und tief weiter ins Zeitalter der Energiewende zu verankern.

Die Allianz
Eine Allianz von Erneuerbaren-Unternehmen fordert nun von der Bundesregierung, den freien Markt für erneuerbaren Wasserstoff zu schützen. Zugleich warnt sie vor Monopolbildung im künftigen Markt, sollten zwei große Elektrolyseurprojekte von Stromnetzbetreibern über die Netzentgelte finanziert werden dürfen. Die Pläne der Netzbetreiber Tennet und Amprion, gemeinsam mit Gasnetzbetreibern solchermaßen geförderte Elektrolyseure der 100-MW-Klasse an ihrem Netz zu errichten und zu betreiben, würden einen fairen und wettbewerblichen Wasserstoffmarkt verhindern, argumentiert die Allianz von Enertrag, Greenpeace Energy, Naturwind und Nordgröön.

Quersubventionierte Großanlagen?

Die Unterzeichner mahnen: Die Großelektrolyseure könnten, über die von allen Stromkunden zu zahlenden Netzentgelte subventioniert, Wasserstoff zu Preisen produzieren, mit denen andere Markteilnehmer nicht konkurrieren können. „Die Bundesregierung und die Bundesnetzagentur müssen die Netzbetreiber-Projekte nicht nur aus Wettbewerbsgründen ablehnen“, argumentiert Jörg Müller, Vorstandsvorsitzender des Brandenburger Erneuerbare-Energien-Erzeugers und Elektrolyseurbetreibers Enertrag. „Die Projekte verstoßen auch gegen das Europarecht, das solchen Netzbetreibern den Betrieb von Energiespeicheranlagen wie Elektrolyseuren ausdrücklich verbietet.“

Kohle weiter durch die Hintertür?
Die Allianz hegt außerdem weitere Befürchtungen: Anders als dezentrale, energiewendedienliche Elektrolyseure sollen die Anlagen der Projekte „Element Eins“ (Tennet) und „hybridge“ (Amprion) zudem an das Höchstspannungsnetz angeschlossen werden, das vorwiegend Strom aus fossilen Großkraftwerken transportiert. Der Wasserstoff würde nicht mit Grünstrom, sondern vor allem mit Kohlekraft erzeugt und so gleichsam deren Weiterbetrieb ermöglichen, so die Unterzeichner. „Es wäre absurd, wenn durch subventionierte, klimaschädliche Projekte verhindert würde, dass sich ein freier Markt für grünen Wasserstoff entwickelt“, sagt Sönke Tangermann, Vorstand der Hamburger Ökoenergiegenossenschaft Greenpeace Energy. „Ein solcher Markt ist aber unverzichtbar, damit dezentrale Elektrolyseure ihre Rolle als Langzeitspeicher für die Energiewende und für die Sektorenkopplung spielen können, zum Beispiel durch die Versorgung einer klimaverträglichen Luftfahrt mit erneuerbaren Kraftstoffen.“

 

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Wed, 27 Nov 2019 11:21:01 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/e/0/csm__KW48_wasserstoff1_fda577333e.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/e/0/csm__KW48_wasserstoff1_a64de0d42b.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-plus/ENERGY/2019_News/_KW48_wasserstoff1.jpg
news-29131 Shrimps, Fisch und Strom https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/shrimps-fisch-und-strom/ Freiburg, Vietnam. Im Projekt „Shrimps“ (Solar-Aquaculture Habitats as Resource-Efficient and Integrated Multilayer Production Systems) wollen das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und Partner demonstrieren, dass die doppelte Flächennutzung durch Aquakulturen und Photovoltaik sinnvoll ist.  

Im Mekong-Delta und am Oberlauf des Mekongs werden Pilotanlagen ins­talliert und erprobt.
Aquakulturanlagen in Süd­ostasien werden aus Hygienegrün-
den zunehmend mit geschlossenen Gewächshäusern überbaut, um das Einschleppen von Krankheiten durch Vögel oder andere Wassertiere zu verhindern. Diese Überdachungen erlauben theoretisch eine Integration von Solarmodulen.
Den ersten Analysen zufolge kann die 1 MW große Pilotanlage in Bac Lieu voraussichtlich etwa 15000 t CO2-Emissionen jährlich einsparen und den Wasserverbrauch im Vergleich zu einer konventionellen Shrimp-Farm um 75 % senken. Eine weitere Anlage mit 400 kW Leistung wird über einer Aquakulturanlage installiert, in der Welse der Art Pangasius gezüchtet werden.

www.ise.fraunhofer.de

 

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Wed, 27 Nov 2019 10:59:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/8/d/csm_004001_7d31b85934.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/8/d/csm_004001_b50b3e94d9.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-plus/ENERGY/IKZE_19_11_12/004001.jpg
news-29203 Bitzer veröffentlicht aktualisierten Kältemittelschieber https://www.ikz.de/klima-lueftungstechnik/news/detail/bitzer-veroeffentlicht-aktualisierten-kaeltemittelschieber/ Sindelfingen. Der Spezialist für Kälte- und Klimatechnik Bitzer hat sein kostenloses Kältemittelnachschlagewerk für Smartphones überarbeitet: den Kältemittelschieber.  

2016 waren Design und Bedienung der 2010 eingeführten App modernisiert worden. Das Tool wurde speziell für Smartphones und Tablets mit iOS- oder Android-Betriebssystem entwickelt und umfasst alle gängigen Kältemittel einschließlich wichtiger Stoffdaten, Angaben zur Sicherheitsgruppe, zum Erderwärmungspotenzial (GWP) und Ozonabbaupotenzial (ODP) sowie Informationen zur Auswahl der Ölsorte für den Verdichter. Die Benutzeroberfläche ermöglicht nicht nur präzise Temperatur-Druck-Umrechnungen, sondern auch die Vorauswahl und Verwendung unterschiedlicher metrischer (SI) und imperialer (IP) Einheiten.
Zu den Hauptfunktionen gehören mehrere parallele Schieberregler zur Einstellung von Druck- und Temperaturwerten, Suchfilter und die Favoritenspeicherung ebenso wie die Möglichkeit zur Anpassung aller relevanten Parameter im Einstellungsmenü. Darüber hinaus sind ergänzende Informationsschriften zu Kältemitteln und Links zu relevanten Online-Dokumenten hinterlegt. Die App enthält Daten und Informationen zu mehr als 100 natürlichen und synthetischen Kältemitteln. Im Einstellungsmenü können alle wichtigen Parameter für die Bestimmung der Meereshöhe sowie für Temperatur- und Druckwerte eingestellt werden. Die App ist auf Deutsch und Englisch erhältlich.

 

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Wed, 27 Nov 2019 10:39:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/7/csm__KW48_BITZER_Kaeltemittelschieber_0cca5dce47.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/7/csm__KW48_BITZER_Kaeltemittelschieber_54d6ff54d8.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2019/November/_KW48_BITZER_Kaeltemittelschieber.jpg
news-29209 Kälte-Klima-Handwerk: Voll auf den Nachwuchs setzen https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/kaelte-klima-handwerk-voll-auf-den-nachwuchs-setzen/ Die Paul Müller Kälte-Klimatechnik GmbH aus Eisingen investiert bei ihrer Wachstumsstrategie nachhaltig in den eigenen Nachwuchs. Die Ausbildungsquote liegt bei rund 30 Prozent.  

Der Begriff „Nachhaltigkeit“ wird gerne in Politik und Wirtschaft verwendet. Laut Wikipedia versteht man darunter „ein Handlungsprinzip zur Ressourcen-Nutzung, bei dem eine dauerhafte Bedürfnisbefriedigung durch die Bewahrung der natürlichen Regenerationsfähigkeit der beteiligten Systeme gewährleistet werden soll“. Ernst Zimmermann, Seniorchef der Paul Müller Kälte-Klimatechnik aus Eisingen, wendet ein solches Prinzip in ähnlicher Form auch in seinem Unternehmen an: Dabei setzt er bei der Ressourcen-Nutzung seit mehreren Jahren besonders auf die Jugend.

Wo andere Unternehmen über Fachkräftemangel klagen, zieht sich der Fachbetrieb aus Eisingen mit seinem „Jugendstil“ selbst das Personal für die Zukunft heran. Und das ist auch dringend nötig, um die Nachfrage bei Kälte- und Klimatechnik decken zu können. Denn der Markt für ausgebildete Mechatroniker ist laut Ernst Zimmermann „leergefegt“. „Wir versprechen uns infolge der eigenen Ausbildung, dass wir weiteres Wachstum realisieren können“, sagt der Geschäftsführer. Aber auch die Mitarbeiter sollen von der Strategie profitieren, denn die Arbeit könne auf diese Weise auf mehrere Schultern verteilt werden.

Unterstützung auch abseits des Fachlichen
Insgesamt zehn Auszubildende sind gegenwärtig bei dem Kälte- und Klimatechnikspezialisten beschäftigt. Bei insgesamt 28 Mitarbeitern bedeutet das eine Ausbildungsquote von rund 30 Prozent. Zum Vergleich: In Deutschland liegt die Ausbildungsquote der Firmen im Schnitt bei 4,8 Prozent.
Zum Start des neuen Ausbildungsjahres sind drei weitere Lehrlinge bei Paul Müller Kälte- und Klimatechnik hinzugestoßen: Der 16-jährige Felix Dippel, der 17-jährige Nico Dopieralski und der 19-jährige Magomed Artsuev haben im September vergangenen Jahres ihre Ausbildung als Mechatroniker für Kältetechnik begonnen. Den Nachwuchskräften wird nicht nur in einem kollegialen Betriebsklima das nötige Handwerkszeug vermittelt. Das Unternehmen übernimmt auch sämtliche beruflichen und schulischen Kosten.
Bei Bedarf greift der Betrieb seinen Lehrlingen auch über das Fachliche hinaus unter die Arme. Zum Beispiel, wenn es um das Thema Führerschein oder um Unterstützung bei Lern-/Sprachschwierigkeiten geht. Für Ernst Zimmermann ist es dabei Ehrensache, auch Problemfälle zu unterstützen. „Es macht Freude zu sehen, dass auch Jugendliche mit größten Startschwierigkeiten bei entsprechender Hilfe ihre Zukunft meistern können“, sagt der Geschäftsführer.

Gute Perspektiven für den Nachwuchs
Nach Abschluss ihrer Ausbildung haben die Jugendlichen bei Paul Müller Kälte- und Klimatechnik GmbH hervorragende Übernahmechancen. Diese liegen bei fast 100 Prozent. Eingesetzt werden die Nachwuchskräfte anschließend in diversen Unternehmensbereichen, so etwa in der Montage, im Service und bei der Anlagenwartung.
Stichwort „Nachhaltigkeit“: Ernst Zimmermann achtet auch nach Abschluss der Ausbildung darauf, dass die eigenen Mitarbeiter mit Hilfe von Schulungen fachlich stets auf dem neuesten Stand sind, damit sie im Unternehmen auch neue Technologien, darunter natürliche Kältemittel, zum Beispiel CO2, in der Praxis effizient handhaben können.
Bei der Frage nach typischen Merkmalen der Mitarbeiter- und Unternehmensführung nennt dieser unter anderem drei Kriterien, die für ihn persönlich wichtig sind: Partnerschaftlich, bodenständig und sozial.
Dabei sind Leistungen wie etwa die sogenannte „Elektro-Rente“ für Mitarbeiter in Höhe von 60 Euro pro Monat lediglich ein Beispiel für die familiären und nachhaltigen Strukturen bei der Paul Müller Kälte- und Klimatechnik GmbH. Geplant ist in diesem Jahr ein Gesundheitskonzept für Mitarbeiter mit diversen Sozialleistungen.

www.kaelte-mueller-gmbh.de


Kurzporträt Paul Müller Kälte- und Klimatechnik GmbH
Die Paul Müller Kälte- und Klimatechnik GmbH wurde im Jahr 2013 in Eisingen (Landkreis Würzburg) gegründet, Geschäftsführer sind Seniorchef Ernst sowie Sohn Felix Zimmermann. Der Familienbetrieb ging aus der im selben Ort ansässigen Paul Müller Elektrotechnik GmbH hervor. Der Fachbetrieb für Kälte- und Klimatechnik beschäftigt derzeit 28 Mitarbeiter und hat sich spezialisiert auf die Versorgung von Einzelhändlern der Lebensmittelbranche. Zu den Kunden gehören auch lebensmittelverarbeitende Betriebe sowie Privatleute, die Bedarf an hochwertigen Klimaanlagen haben.

 

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Wed, 27 Nov 2019 10:19:41 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/c/0/csm__KW48_Bild-Neue-Azubis_5d541f66b7.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/c/0/csm__KW48_Bild-Neue-Azubis_12c71a7fea.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-plus/KLIMA/2019_News/_KW48_Bild-Neue-Azubis.jpg
news-29041 Unter Verschluss https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/unter-verschluss/ Alle elektronischen Kunden- und Unternehmensdaten müssen regelmäßig vor Verlust auf einem Datenträger gesichert werden  

Die zunehmende Digitalisierung führt in den Unternehmen jeder Größenklasse zu Veränderungen in den Produktions- und Arbeitsprozessen. So findet ein Großteil der Kommunikation mit Kunden und anderen Unternehmen sowie auch mit den eigenen Mitarbeitern zunehmend digital statt. Die Einrichtung und Nutzung der dafür erforderlichen Systeme bedingt oft spezielles Fachwissen über Informationstechniken (IT), die aber oft in kleinen und mittleren Unternehmen nicht gegeben ist. Das birgt das Risiko, dass manche Sicherheitsgefahren nicht oder nur unzureichend erkannt werden. Dieser und weitere Artikel geben Auskunft über Grundanforderungen an die Basissicherheit in Unternehmen.

Artikel weiterlesen auf IKZ-select (BASIC-Inhalt, kostenfrei nach Registrierung)

 

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Wed, 27 Nov 2019 08:59:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/1/7/csm_055_5d41c0f447.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/1/7/csm_055_88cecf9342.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_19_20/055.jpg
news-29175 Vermeidbare Montagefehler https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/vermeidbare-montagefehler/ Vom SHK-Fachbetrieb Andritzke aus Kressbronn a.B. haben wir diese Bilder erhalten.  

Aufgenommen wurden sie dem Bekunden nach bei einem Stördiensteinsatz an einem Gasbrennwertgerät. Geschäftsführer Harald Andritzke schreibt uns dazu Folgendes: „Bei der Installation sind dem Monteur zwei Fehler passiert:

  • Das Thermen-Anschluss-Set wurde verkehrt herum eingebaut: Wenn die Therme abgesperrt wird, ist das Sicherheitsventil außer Funktion. Zudem kann das Wasser der Therme nicht abgelassen werden.
  • Die Gewindetypen an der Therme wurden nicht beachtet: Dies führt unweigerlich zu einer Leckage.“

Der Unternehmer erklärt weiter: „Wie man ja weiß, werden Kalt- und Warmwasserinstallationen traditionell in metallisch dichtendem ­Whitworth-Rohrgewinde ausgeführt. Um eine metallisch dichtende Verbindung herzustellen, wird ein zylindrisches Innengewinde mit der Bezeichnung „Rp“ mit einem konischen Außengewinde der Bezeichnung „R“ kombiniert. Zylindrische Gewinde Fittings mit der Bezeichnung „G“, sind nicht metallisch dichtend. Rohrverbindungen müssen mit Flachdichtungen oder O-Ringen ausgeführt werden.“


Haben Sie als SHK-Unternehmer bei Ihrer täglichen Arbeit auch mit dieser Art von Kuriositäten zu tun? Oder haben Sie eine ­besonders anspruchs­volle Installation realisiert? Dann ­drücken Sie auf den Auslöser und senden uns die Bilder zu. Als ­Dankeschön erhalten Sie die ­aktuelle Ausgabe des ­Magazins „inwohnen“.

STROBEL MEDIA GROUP, Redaktion IKZ-HAUSTECHNIK, Postfach 56 54, 59806 Arnsberg, E-Mail: redaktion@strobelmediagroup.de

 

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Wed, 27 Nov 2019 08:28:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/c/1/csm_47_ApP-1_6fd289de1a.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/c/1/csm_47_ApP-1_80904cb0f3.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_19_22/47_ApP-1.jpg
news-29123 Altbausanierung mit Signalwirkung https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/altbausanierung-mit-signalwirkung/ Haus aus dem Jahr 1850 zu einer zeitgemäßen Wohn- und Arbeitswelt umgebaut  

Mit viel Geschick und Sachverstand hat ein Freiburger Architektenehepaar ein sanierungsbedürftiges Haus aus dem Jahr 1850 zu einer zeitgemäßen Wohn- und Arbeitswelt auf neuesten Energiestandard umgebaut.

Modern, auffallend und energieeffizient: Wer das Wohnhaus der Familie Grießbach in Freiburg sieht, würde nie erwarten, dass es sich dabei um einen Altbau aus dem 19. Jahrhundert handelt. Lange hatte das Ehepaar Grießbach nach einem geeigneten Zuhause in der südbadischen Metropole gesucht und es schließlich 2005 in der über 150 Jahre alten, sanierungsbedürftigen Immobilie gefunden. Petra und Herbert Grießbach sind Architekten – so nahmen sie das umfangreiche Sanierungsvorhaben selbst in die Hand.

Das Dämmkonzept

Mit viel Geschick und Sachverstand hat das Freiburger Architektenehepaar aus ihrem renovierungsbedürftigen Haus ein gemütliches Energiespardomizil zum Leben und Arbeiten gemacht. Der sanierte Altbau sticht mit einem Endenergieverbrauch von rund 40 kWh/m2 und Jahr (kWh/m2a) viele Neubauten aus – und das, obwohl die Sanierung bereits 2005 erfolgte.
Um das neue Familiendomizil energetisch auf Vordermann zu bringen, hat das Ehepaar die Gebäudehülle des Hauses gedämmt. Dabei wurde unter anderem die zuvor ungedämmte Fassade mit einem 20 - 30 cm dicken Wärmeverbundsystem (WLG 035) versehen. Der Außenwandaufbau befindet sich damit auf Passivhausniveau. Wegen der engen Bebauung im innerstädtischen Bereich mit einem schmalen Fußweg mussten die Bauherren auf eine noch stärkere Dämmung des Erdgeschosses verzichten. Da es im Vorderhaus unter dem Laden keinen Keller gibt, wurde der Boden zum erdberührten Bereich mit rund 14 cm Dämmung versehen. Das Gleiche erfolgte im Souterrain im Hinterhaus.

Architektonische Konzeption

Heute besteht das markante Gebäude aus mehreren Wohnungen, einem Laden im Erdgeschoss und einem Architektenbüro im Hinterhaus, das früher als Tabakfabrik genutzt wurde. Die beiden Wohnungen im ersten und zweiten Obergeschoss haben die Grießbachs modernisiert und vermietet. Die Dachgeschosswohnung wurde um ein Geschoss in Holzbauweise erweitert. Dazu war aus statischen Gründen zunächst die Entfernung des alten Dachstuhls nötig. Im Anschluss konnten innerhalb von zwei Tagen alle Wände samt Dachkonstruktion montiert werden. Das Spitzdach ist einem Flachdach mit Dachterrasse gewichen, der Sparrenzwischenraum der Dachkonstruktion wurde mit Zellulosedämmung gefüllt. So entstand eine behagliche Maisonette-Wohnung, die die Hauseigentümer nun selbst bewohnen. Über dem Büro im Hinterhaus wohnt die Tochter.
Wo früher ein Licht- und Luftschacht das Vorderhaus vom Rückgebäude trennte, erschließt heute ein massives Treppenhaus mit schwarz durchgefärbten Sichtbetontreppenläufen beide Gebäudeteile. Durch Um- und Anbau im Vorder- und Hinterhaus erweiterte sich die Wohnfläche um 162 auf insgesamt 486 m2. Zu den 190 m2 Nutzfläche für die Büro- und Verkaufsräume kamen rund 50 m2 hinzu. Alle Dachflächen sind begrünt und haben damit einen positiven Einfluss auf das Kleinklima vor Ort.

Das Lüftungskonzept
Die Wärmedämmung der Immobilie hat sich gelohnt: Die Temperatur der Böden und Innenwände weicht seitdem kaum mehr von der Innenlufttemperatur ab – sie fühlen sich ganzjährig angenehm warm an. Der Schimmel, der in der alten Immobilie an diversen Stellen auftrat, ist verschwunden.
Auch der Austausch der ­undichten Fens­ter war notwendig. Neue, dreifachverglaste Passivhausfenster mit gedämmten Holzrahmen verhindern, dass ein permanenter Luftzug die Behaglichkeit in den Wohnräumen stört und Heizwärme nach außen strömt. Zudem haben die Bauherren dezentrale Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung installieren lassen. Sie sorgen automatisch für frische und angenehme Raumluft, ohne dass im Winter Wärme verloren geht.
Die Zentralgeräte mit Kreuzstromwärmetauschern (Wärmebereitstellungsgrad 0,85) sind mit Sommer-Bypassklappen und Pollenfiltern ausgestattet. Die Ansaugung der Außenluft erfolgt zentral über das Dach. In den Räumen wird die Luft über Deckenauslässe eingeblasen beziehungsweise abgesaugt. Dabei wird ein rund 0,5-facher Luftwechsel erreicht. In der Gewerbeeinheit im Erdgeschoss befindet sich eine kontrollierte Abluftanlage.

Das Wärmekonzept
Der geringe Restwärmebedarf wird von einer Gasbrennwertheizung in Kombination mit einer Solarthermieanlage geliefert. Auf dem Dach des Vorderhauses wurden rund 12 m2 Flachkollektoren in 45° Neigung aufgestellt. Die Solaranlage und der 950 l fassende Solarschichtenspeicher decken damit 64 % des Warmwasserbedarfs der Bewohner und unterstützen die Heizung.
Die Gasbrennwerttherme ist direkt in den Pufferspeicher integriert. Das minimiert Strahlungs- und Wärmeübergangsverluste. Die Wärme wird dem Schichtenspeicher direkt zugeführt, ohne zusätzliche Pumpen und Rohrleistungen. Aus diesem Schichtenspeicher wird im oberen, wärmsten Bereich die Wärme zur Brauchwarmwasserbereitung und im mittleren Bereich die Wärme für das Heizsystem entnommen.

Die Sanierung hat sich gelohnt

Die Bewohner des Hauses können sich über ein dauerhaft angenehmes Raumklima und niedrige Heizkosten freuen. Der Heizenergiebedarf sank von rund 250 kWh/m2a um etwa 85 % auf rund 40 kWh/m2a. Die CO2-Emissionen verringerten sich ebenfalls dras­tisch: von 70 kg pro Quadratmeter und Jahr (kg/m²a) auf unter 10 kg/m²a.
Fazit: Das Konzept ist aufgegangen. Die im Voraus errechnete Energieeinsparung wurde nach der Sanierung erreicht. Aus dem vernachlässigten Stadthaus ist ein klimafreundliches Zuhause mit modernem Wohnkomfort geworden. Die Bewohner fühlen sich rundum wohl – und das seit inzwischen 15 Jahren.

Autor: Frank Hettler, Leitung bei Zukunft Altbau
Bilder: Grießbach


Weitere Informationen
In einem Kurzfilm erklären die Hauseigentümer, wie sie vorgegangen sind und welche Maßnahmen sie durchgeführt haben: www.youtube.com/watch?v=eQrHylEh-Ps.

 

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Wed, 27 Nov 2019 08:22:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/3/d/csm_014001_d4490092bc.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/3/d/csm_014001_9b0dd46dcf.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-plus/ENERGY/IKZE_19_11_12/014001.jpg
news-29168 TGA-Wirtschaftsforum: Interdisziplinäre Branchengespräche https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/tga-wirtschaftsforum-interdisziplinaere-branchengespraeche/ Frankfurt/Main.  Das 2. TGA-Wirtschaftsforum fand jetzt in Frankfurt statt. Initiiert wurde es vom BTGA – Bundesindustrieverband Technische Gebäudeausrüstung. Hochkarätige Referenten, Experten der unterschiedlichen Bereiche der Baubranche und rund 100 Teilnehmer trugen zum Erfolg bei.  

Der BTGA veranstaltete den interdisziplinären Branchentreff mit dem Fachverband Gebäude-Klima (FGK) und dem Herstellerverband Raumlufttechnische Geräte (RLT-Herstellerverband). Weitere Partner waren die 1. Wissenschaftliche Vereinigung Projektmanagement (1. WVPM), der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, der Zentrale Immobilien Ausschuss e.V. (ZIA) und die Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen (AHK). Damit war ein breiter Dialog zwischen Technischer Gebäudeausrüstung, Projektmanagement, Bauindustrie, Immobilienwirtschaft und Architekten gewährleistet.
Mit Impulsvorträgen, Referaten und Podiumsdiskussionen wurden Themen des Baugeschehens behandelt Im Dialog wurden auch kritische Punkte diskutiert. Zum Beispiel zur Frage „Berliner Regierungsbauten - abschreckendes Beispiel für ‚bezahlbares Bauen?‘“. Dass es bei Bauprojekten der öffentlichen Hand nicht zwangsläufig zu massiven Kostensteigerungen und Terminverzögerungen kommen muss, zeigte Michael Hiss, Geschäftsführer der Flughafen München Realisierungsgesellschaft, am Beispiel der Baumaßnahmen am Flughafen der bayerischen Landeshauptstadt.  
„Das interdisziplinäre TGA-Wirtschaftsforum ermöglicht einen konstruktiven Austausch mit Planern, Architekten, der Hochbauindustrie, dem Projektmanagement und den Kunden und Nutzern unserer Technik“, sagte Günther Mertz, Geschäftsführer der drei Verbände, die das Wirtschaftsforum tragen und versprach, den Dialog beim TGA-Wirtschaftsforum 2021 fortzusetzen.

www.btga.de

 

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Wed, 27 Nov 2019 07:57:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/9/7/csm__KW47_TGA-Wirtschaftsforum_111cbd020d.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/9/7/csm__KW47_TGA-Wirtschaftsforum_595ace3d57.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2019/November/_KW47_TGA-Wirtschaftsforum.jpg
news-29208 Light + Building: Sonderschau präsentiert Elektro-Infrastruktur-Lösungen https://www.ikz.de/nc/detail/news/detail/light-building-sonderschau-praesentiert-elektro-infrastruktur-loesungen/ Frankfurt/Main.  Die Elektrifizierung der Mobilität gilt als eine Schlüsselkomponente zur Reduktion des CO2-Ausstoßes und zur Umsetzung der Klimazielvorgaben. Der Bestand an Elektrofahrzeugen in Deutschland soll im Jahr 2030 – gemäß den Berechnungen der Nationalen Plattform für Elektromobilität – 7 bis 10,5 Mio. betragen. Eine Grundvoraussetzung für die Akzeptanz von E-Mobilität in der Gesellschaft ist eine funktionierende Ladeinfrastruktur.  

Dazu werden für den öffentlichen Bereich bis zu 1 Mio. Normalladepunkte und zusätzlich bis zu 100000 Schnellladepunkte benötigt (Basis EU-AFID-Richtlinie). Gleichzeitig erfolgt die Mehrzahl der Ladevorgänge (85 %) im privaten Bereich – also zu Hause oder am Arbeitsplatz. Der berechnete Bedarf an privaten Ladepunkten für das Jahr 2030 wird auf 9 bis 11 Mio. beziffert.
Als Plattform für alle stromgeführten Systeme in und am Gebäude nimmt die Light + Building vom 8. bis 13. März 2020 vorrangig Ladevorgänge im nicht öffentlichen Bereich in den Fokus. Das Areal „Power for Mobility“ zeigt auf, welche Voraussetzungen für die Integration von Ladepunkten in der elektrischen Infrastruktur eines Gebäudes erfüllt sein müssen. Digitale Projektionen visualisieren, welche Bereiche dieser Infrastruktur überprüft und gegebenenfalls angepasst werden müssen. Denn Adaptionen in der Energieversorgung eines Gebäudes verändern die Prozesse im technischen Gebäudemanagement – in Abhängigkeit vom Gebäudetyp. Außerdem sollten der konkrete Bedarf an Ladepunkten, im öffentlichen wie nicht öffentlichen Bereich, geprüft werden. Anhand einiger Produktbeispiele wird die Auswirkung in der baulichen Umsetzung sichtbar gemacht.
Darüber hinaus sollen in einem täglichen Programm die wichtigsten Gesichtspunkte der Elektromobilität in moderierten Gesprächen vorgestellt und diskutiert werden. Aktuelle Herausforderungen aus Industrie und Forschung speisen die Themenpläne. Parallel sind Verbände, Institutionen und öffentliche Stellen eingeladen, mit einem kompakten Info-Counter einen thematischen Beitrag zu leisten.

www.light-building.com

 

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Wed, 27 Nov 2019 07:56:08 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/1/csm__KW48_Visual-Power-for-Mobility_354e81f231.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/1/csm__KW48_Visual-Power-for-Mobility_9f6ff19bdc.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-plus/ENERGY/2019_News/_KW48_Visual-Power-for-Mobility.jpg
news-29181 Düker: Rohrdurchführungen sicher abdichten https://www.ikz.de/sanitaertechnik/news/detail/dueker-rohrdurchfuehrungen-sicher-abdichten/ Der „Dichtflansch“ für gusseiserne Abflussrohre dient der Abdichtung gegen drückendes Wasser im Flachdach oder Kellerwand. Er ist sowohl bei wasserundurchlässigem Beton als auch bei Dichtbahnen oder Dickbeschichtung einsetzbar.  

Beim „Dichtflansch“ handelt sich um ein zweiteiliges System, das auch nach bereits fertiggestellter Rohrmontage angebracht werden kann. Durch Halbschalen der Wandabdichtung sei nach dem Einbau visuell zu prüfen, ob die Klebenähte geschlossen sind und somit die Dichtheit gewährleistet sei. Bei der Dachdurchführung empfiehlt das Unternehmen die schwarze, UV-beständige Variante. Der Einbau erfolgt dabei in der Regel unterhalb der obenliegenden Dämmung. Dichtflansch, Dichtkleber und Haftvermittler werden für die Rohrnennweiten DN 50 bis DN 150 jeweils im Set geliefert.

Düker GmbH & Co. KGaA, Würzburger Str. 10, 97753 Karlstadt, Tel.: 09353 791-0, Fax: -198, info@dueker.de, www.dueker.de

 

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Wed, 27 Nov 2019 07:07:00 +0100 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/9/7/csm_56_Dueker-Dichtflansch_b2515b7c06.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/9/7/csm_56_Dueker-Dichtflansch_0bc3a42363.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_19_22/56_Dueker-Dichtflansch.jpg