IKZ: Neueste Nachrichten https://www.ikz.de/ Die neuesten Nachrichten der IKZ-Magazine vom STROBEL VERLAG de TYPO3 News Sun, 20 Sep 2020 05:43:04 +0200 Sun, 20 Sep 2020 05:43:04 +0200 TYPO3 EXT:news news-30620 Aktienüberführung vom Betriebs- in das Privatvermögen – keine Erwerbsmaßnahme https://www.ikz.de/detail/news/detail/aktienueberfuehrung-vom-betriebs-in-das-privatvermoegen-keine-erwerbsmassnahme/ Die Überführung von vor 2009 erworbenen Aktien vom Betriebs- in das Privatvermögen steht einem Erwerb nicht gleich, sodass eine spätere Veräußerung nicht zu Einkünften aus Kapitalvermögen führt. Gewinne aus der Veräußerung von Aktien nach der seit dem Jahr 2009 geltenden Abgeltungsteuer sind zwar unabhängig von der Dauer der Behaltensfrist steuerpflichtig.  

Dies gilt nach der Übergangsregelung aber nur für solche Aktien, die nach 2008 erworben wurden. Unter einem Erwerb im Sinne dieser Vorschrift sind nur Vorgänge zu erfassen, die mit einem Rechtsträgerwechsel – jedenfalls im Hinblick auf das wirtschaftliche Eigentum – einhergehen. Die Entnahme in das Privatvermögen stehe einem Erwerb nicht gleich (Quelle: Finanzgericht Münster, Az.: 8 K 1192/18 F; die vom Senat zugelassene Revision ist beim Bundesfinanzhof unter dem Az.: VIII R 12/20 anhängig).

 

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Sat, 19 Sep 2020 07:07:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/5/csm_Arbeitszeugnis_2b1d5077d2.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/5/csm_Arbeitszeugnis_f8a8543942.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/Arbeitszeugnis.jpg
news-30668 Staubschutz und weitere Problemlösungen von Handwerker zu Handwerker https://www.ikz.de/detail/news/detail/staubschutz-und-weitere-problemloesungen-von-handwerker-zu-handwerker-1/ Die Aquabad GmbH hat sich gewandelt vom klassischen Handwerksbetrieb zum Hersteller von Luftreinigungsgebläsen, Staubschutzprodukten und weiteren Problemlösern für den Handwerker.Schon früh war es Sanitär- und Heizungsmeister Klaus Kowalewski klar, dass man seinen Kunden das "Mehr" an Service anbieten muss: eine staubfreie bzw. fast staubfreie Arbeit. Aus diesem Anspruch heraus entstanden die Produkte AirClean und ZipLess, die somit schon vor der Markteinführung praxiserprobt waren. Später kamen der Staubschutzanhänger, Saugbesen, PCS Rohrschneidesystem und aktuell der Mobile Waschplatz Hygiene Hot Spot dazu.Die Aquabad GmbH hat ihren Sitz im nordhessischen Burgwald-Birkenbringhausen.  

AirClean und ZipLess sorgen für optimalen Staubschutz
Sie kennen das: Staub und Verschmutzungen halten viele Ihrer Kunden von dringend notwendigen Renovierungen ab. Aufträge kommen nicht zustande aus Angst vor staubigen Teppichen und Vorhängen. Bei größeren Umbauten und Installationen befürchten Kunden sogar, das Haus für die Dauer der Renovierungsarbeiten nicht bewohnen zu können. Und dann noch das lästige Putzen. Für Stauballergiker bleibt während der Sanierungsphase nur noch der Hotelaufenthalt.
Das alles muss nicht sein. Mit AirClean können Sie Ihrem Kunden die Angst vor dem Staub nehmen, denn er hilft Ihnen sauber und staubfrei zu arbeiten. Sauberkeit bei der Durchführung der Renovierungsarbeiten ist ein wesentlicher Aspekt um sich im alltäglichen Kampf um Aufträge Vorsprung zu verschaffen. Nicht zuletzt ist Staub auch eine enorme Belastung für Ihre Mitarbeiter. Die Staubschutztür ZipLess ist die perfekte Ergänzung zu AirClean. AirClean und ZipLess garantieren Ihnen und Ihrem Kunden optimalen Staubschutz.
AirClean kann schnell einfach und platzsparend im Haus oder im Garten Ihres Kunden aufgestellt werden und ist dann betriebsbereit.
AirClean ist für den Einsatz in Umluft- und Unterdruckbetrieb zur Entstaubung von Baustaub ausgelegt. Bei Umluftbetrieb entsteht weder Über- noch Unterdruck im Raum. AitClean saugt die staubige Raumluft an, führt diese durch das Wasser und gibt die gereinigte Luft wieder frei. Dabei wird der Staub im Wasser gebunden. AirClean ist nahezu wartungsfrei. Da alleine Wasser das Filterelement bildet, ist kein Auswechseln von Filtern nötig. Sie sparen nicht nur Zeit, sondern auch Materialkosten.
Um bestmöglichen Staubschutz zu erzielen und das Eigentum Ihres Kunden zu schützen, wird zuerst die wertvolle Badtür des Kunden durch die Staubschutztür ZipLess ersetzt. Die Staubschutztür Zipless sollte so eingebaut werden, dass sie nach außen aufgeht. Der Einbau kann von einer Person ausgeführt werden. Sie ist universell einsetzbar für alle gängigen Türgrößen  bis 1 Meter Breite und 2 Meter Höhe geeignet. Da zum Aufbau kein Klebeband benötigt wird, bleiben keine Rückstände auf dem Türrahmen des Kunden. Die ZipLess Staubschutztür wird nach dem Durchgehen durch Federzug wieder zugezogen.
Als perfekte Ergänzung: Das Staubschutzfenster ZipLess. Das Staubschutzfenster ZipLess ist für Fenster von 50 x 50 bis 120 x 160 cm ausgelegt und deckt diese Fenstergrößen stufenlos ab. Stange und Platte können von einer Person ohne Klebeband in Sekunden eingesetzt werden. Das Staubschutzfenster ZipLess ist selbstverständlich immer wieder verwendbar. Einfach den Abluftschlauch durch das Loch im Fensterblatt stecken – fertig. Schwieriges und aufwändiges Abkleben mit Folien gehört der Vergangenheit an.
Mit AirClean und ZipLess können Sie Ihrem Kunden die Angst vor Staub nehmen, denn er hilft Ihnen, sauber zu arbeiten.
Während die Renovierungsarbeiten in vollem Gange sind, können die Kunden ungestört ihrem Alltag nachgehen und sich auf ihr neues Bad freuen.
AirClean und ZipLess sorgen für optimalen Staubschutz.

www.airclean.de

AirClean: Staubschutz auf Rädern.
Aktive Werbung für Ihr Unternehmen. Einfach anhängen und alles dabei haben.
Ihr AirClean-Kofferanhänger sorgt nicht nur dafür, dass Sie Ihr AirClean-System stets griffbereit haben, er dient auch als einzigartiger Blickfang. Mit Ihrem Namen und Firmenlogo versehen weist er als mobile Werbefläche vor Ihrem Arbeitsort auf Ihre professionelle staubfreie Arbeit hin und gewinnt interessierte Kunden. Setzen Sie sich mit diesem praktischen Helfer vom Markt ab und zeigen Sie deutlich: „Ich arbeite airclean!“ und überzeugen Sie mit Ihrer Arbeitsweise.

www.staubschutz-auf-raedern.de

AirClean Saugbesen: SAUGEN und KEHREN gleichzeitig!
Mit dem AirClean Saugbesen können Sie saugen und kehren gleichzeitig.
Grobe Teile werden vor dem Saugbesen hergeschoben. Der entstehende Staub wird beim Kehren einfach abgesaugt und gelangt somit nicht in die Raumluft.
Zum Kehren auf allen Untergründen! Bspw. in Baustellen, oder in Lagerräumen – dort werden Ware und Einrichtung nicht mehr durch das Kehren verschmutzt.

www.saugbesen.de

Aquabad GmbH: PCS – Rohre einfach trennen
Die Vorteile Ihres PCS Rohrschneidesystems

  • PCS schneidet alle Rohrmaterialien mit einem Durchmesser von 70 bis 150 mm – auch die alten schwarzen Gussrohre!
  • Im Gegensatz zu der herkömmlichen Arbeitsweise sparen Sie mit dem PCS mehrere Stunden Arbeitszeit!
  • Mit dem PCS ist ein rechtwinkliger Schnitt immer automatisch vorgegeben. Der Schnitt ist gerade, da er von außen nach innen und von innen nach außen in einer Bewegung ausgeführt wird.
  • Wände, Decken und Fußböden müssen nur noch minimal geöffnet werden!
  • Schwer zugängliche Einbausituationen können mit dem PCS gemeistert werden (z.B. Rohre in Ecken, Nischen, Schächten).
  • Mit dem PCS können Schnitte direkt unter der Decke oder über dem Boden durchgeführt werden. Dies gilt natürlich auch für waagerecht verlegte Leitungen, z.B. im Boden oder unter der Decke.
  • Die Trennscheiben sind diamantenbestückte Scheiben aus Metall. Diese verändern sich nicht im Durchmesser, da sie sich während des Schnittes nicht abnutzen. Die Scheiben sind nur geringfügig größer als das zu durchtrennende Rohr, wodurch beim Trennen der Rohre selbst eng anliegende Rohre, Elektroleitungen und dergleichen nicht beschädigt werden können (Isolierung vorausgesetzt).

Somit entfällt auch das Verlegen solcher Leitungen! Dies erspart viel Zeit und Kosten.

  • Durch den einfachen Umbau ist der Winkelschleifer außerdem auch in seiner ursprünglichen Anwendungsweise einzusetzen (Trennen + Schleifen).
  • Die Distanzhülsen des Muffenschneiders ermöglichen, die Muffe / das Rohr in verschiedenen Tiefen abzuschneiden.
  • Das Kürzen der Muffe geschieht von innen nach außen: Kein Freistemmen der Muffe nötig! Zusätzliche Montagezeit, sowie Staub und Dreck entfallen größtenteils.

www.rohreschneiden.de


Aquabad GmbH: Mobiler Waschplatz - Hygiene Hot Spot
Motivation
Händewaschen wird als elementar im Kampf gegen Viren, hier jetzt insbesondere das Coronavirus Sars-Cov-2 bestimmt.
Die Möglichkeiten zum Händewaschen sind in der Öffentlichkeit beschränkt. Supermärkte haben z.T. Kundentoiletten, die Räumlichkeiten sind so klein, dass sie z.B. jemand mit Kindern nicht gleichzeitig betreten kann.
Discounter haben meist gar keine Kundentoiletten und somit auch keine Handwaschmöglichkeiten für die Kunden.
Die Schultoiletten verfügen meist, wie bekannt wurde, über alte, unmoderne und teilweise nicht funktionierende Waschräume, in denen sich die Kinder ungern aufhalten. Die Waschräume dürfen auch nur einzeln betreten werden, egal, über wieviel Waschplätze sie verfügen.
Die Klassenräume verfügen über Waschplätze, meist nur mit Kaltwasser. Hier müssen für die Nutzung 1,5 x 1,5 Meter Fläche freigehalten werden, d.h. in dem Bereich darf sich niemand bewegen oder sitzen.
Auch wenn Kaltwasser zum Waschen gegen Viren ausreichend ist oder wäre, wird die erforderliche Dauer des Händewaschens (20 – 30 Sekunden) mit Kaltwasser nicht erreicht. Darum ist die Ausstattung mit Warmwasser sinnvoller.

Technische Beschreibung und weitere Informationen unter: www.mobiler-waschplatz.de

#gemeinsamgegencorona

 

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Fri, 18 Sep 2020 11:00:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/6/csm__KW37_airclean-bild-s7_cac8db94da.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/6/csm__KW37_airclean-bild-s7_66cb26a711.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2020/Sponsored_Post/_KW37_airclean-bild-s7.jpg
news-30652 Hybridheizung für High-Tech-Lastesel mit 500 PS https://www.ikz.de/detail/news/detail/hybridheizung-fuer-high-tech-lastesel-mit-500-ps/ Wärmepumpe und Brennwertgerät von Bosch versorgen eine Service-Werkstatt für ganz besondere Nutzfahrzeuge  

Wer streng geheime Erlkönige, pfeilschnelle Rennsport-Boliden und edelste Luxus-Karossen durch die ganze Welt transportiert, muss sich auf seine Transportflotte verlassen können. Deswegen repariert und wartet die Planitzer trans-sporting GmbH ihre Transport-Fahrzeuge mit etwa 500 PS in der eigens gegründeten Planitzer truck-service GmbH. Beim Neubau des eigenen Truck Service Centers kommt eine Hybrid-Wärmelösung von Bosch, bestehend aus Luft/Wasser-Wärmepumpe und Gas-Brennwertkessel, zum Einsatz.

Das etwa 4 m breite Rolltor der Werkhalle auf dem 6300 m2 großen Areal im schwäbischen Schwieberdingen senkt sich langsam nieder. Die Techniker und Nfz-Mechatroniker von Planitzer begutachten den jüngsten, gut 16 m langen Ankömmling, dessen Hydraulik noch leicht schnaubend zu hören ist. Für Serviceund Reparaturarbeiten an dem 4 m hohen Transport-Giganten verschwinden zwei Techniker unter dem silberglänzenden Fahrerhaus. Firmenchef Horst Planitzer beobachtet das Treiben in seiner rund 400 m2 großen Spezialwerkstatt mit einem Lächeln.

Die Planitzer trans-sporting GmbH wird von den Geschwistern Ute und Horst Planitzer geführt, die das 1987 gegründete Unternehmen von ihren Eltern übernommen haben. Angefangen hatten sie mit Transportdienstleistungen für weltweite Rennsportserien wie die Formel E oder die DTM. Das Geschäftsfeld wuchs und heute gehören vor allem die großen Autokonzerne, Mobilitätsdienstleister, aber auch private Sammler von Luxus-Fahrzeugen zu Planitzers Kunden. „Wir haben eine sehr exklusive und oft auch prominente Kundschaft. Da gibt es Vorserienmodelle der führenden Automarken, die Automesse, zu der besondere Exponate überführt werden müssen, oder den Rockstar, der auf seinen neuen Sportwagen wartet.“

Um Ausfallzeiten bei der Belieferung der exklusiven Kundschaft in aller Welt nicht entstehen zu lassen, gründeten die Planitzers ihr eigenes Truck Service Center. Dort werden alle Service- und Reparaturleistungen für die eigene Lkw-Flotte erbracht.

Effiziente Hybrid-Wärmelösung

Mit der Planung der Heizungsanlage mit Trinkwasserversorgung für den Neubau der Werkstatt waren Bosch-Projektleiter Bernd Kranich und der Gas- und Wasser-Installateurmeister Lothar Widmann befasst. Kranich: „Da die Priorität auf der Wärmeversorgung und nicht auf der Warmwasserbereitung lag, war unsere Empfehlung eine bivalente Wärmelösung, bestehend aus einer Luft/Wasser-Wärmepumpe und einem Gas-Brennwertkessel.“

Das Team um Lothar Widmann vom gleichnamigen und ortsansässigen Installations-Meisterbetrieb installierte die Luft/Wasser-Wärmepumpe „Compress 7000i AW“ auf dem Flachdach des Gebäudes. Mit 53 dB(A) gehört sie laut Kranich zu den leisesten Wärmepumpen ihrer Klasse. Die Kombination aus Inneneinheit „Compress 7000i AWMB“ und Außeneinheit „Compress 7000i AWOR“ übernimmt den kompletten Anteil der Wärmeversorgung in Werkstatt, Lager, Büro, Sozialräumen und Dienstwohnung. Der COP (Coefficient of Performance) kann 5,1 erreichen. In Spitzenlastzeiten schaltet sich der Gas-Brennwertkessel „Condens GC7000F“ zu.

Frischwasser ohne Zwischenspeicherung

Warmwasser wird bei Planitzer nicht in einem Speicher vorgehalten, sondern von der Frischwasserstation „Flow Fresh FF 27“ im Durchflussprinzip geliefert. „Dadurch werden Bereitschaftsverluste deutlich reduziert“, sagt Bosch-Projektleiter Bernd Kranich. Für die Pufferung der Wärme für die Frischwasserstation wird ein 750 l fassender Pufferspeicher verwendet, „der speziell für den Einsatz mit Wärmepumpe und Frischwassersystemen entwickelt wurde“. Für den Heizungsbetrieb wird die Wärme in den 200- und 500-l-Puffern gespeichert und verteilt.

Vernetzt

Sowohl die Wärmepumpe als auch der Gas-Brennwertkessel sind internetfähig und können via Smartphone, Tablet und Computer gesteuert werden. Dazu liefert Bosch Lösungen für den Anlagenbetreiber, aber auch für den Installateur. Mit der „Easy Remote App“ kommt die Heizungsanlage auf das Smartphone. Die gewünschten Temperaturen und Heizzeiten lassen sich individuell einstellen. Stör- oder Statusmeldungen übermittelt die App, falls gewünscht, direkt auf den Screen des Smartphones.

Die Zukunft im Blick

Horst Planitzer plant bereits die nächste Erneuerung seiner Heizungsanlage mit einem Bosch-System: „Wir haben hier sehr gute Erfahrungen gemacht und planen in einem anderen Unternehmensbereich ebenfalls eine Wärmepumpe einzusetzen. Dort benötigen wir nur niedrige Temperaturen und können auf den Einsatz eines zusätzlichen Gaskessels sogar ganz verzichten.“

Das schwere Rolltor der Werkhalle öffnet sich wieder. Der silberne Transport-Bolide hat seine Wartung hinter sich und fährt los zum nächsten Einsatzort. Garantiert erstklassig gewartet von einem 100 % motivierten Planitzer-Werkstattteam.

Bilder: Bosch

www.bosch-einfach-heizen.de

 

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Fri, 18 Sep 2020 08:45:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/c/d/csm_HAUT_20200904_046_01_12_picture-0001_fc09266cda.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/c/d/csm_HAUT_20200904_046_01_12_picture-0001_74e6607df5.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/HAUT_20200904_046_01_12_picture-0001.jpg
news-30680 Roth Werke GmbH: Sonne wärmt Schwimmbadwasser im Freibad https://www.ikz.de/erneuerbare-energien/news/detail/roth-werke-gmbh-sonne-waermt-schwimmbadwasser-im-freibad/ Das Freibad Kiebitzberge in Kleinmachnow/Brandenburg nutzt die Sonnenenergie, um das Schwimmbadwasser für seine Badegäste zu wärmen. Dafür sind auf etwa 700 m² Dachfläche des Technikgebäudes 240 Schwimmbadabsorber „HelioPool“ von Roth montiert.    

Das Gesamtkonzept beinhaltet ein Solarsystem für ganzjähriges, solares Heizen und Warmwasserbereitung für den ganzen Komplex. „Ein Zusammenspiel von Hybridkollektoren, Eisspeicher und Wärmepumpe sorgt für 4-fache Erträge im Vergleich zu konventionellen Solarsystemen“, erklärt Roth. Teil der Anlage ist die solare Wassererwärmung des Schwimmerbeckens mit den Schwimmbadabsorbern. Der „HelioPool“ dient der direkten solaren Erwärmung von Schwimmbadwasser im Durchlaufprinzip. Der Ertrag des Kollektorfeldes im Freibad Kiebitzberge liegt bei etwa 190 MWh pro Saison. Bezogen auf die 1000 m2 Beckenfläche ergebe die Energiebilanzsimulation für die Anlage eine CO2-Einsparung von über 50 t jährlich durch den Einsatz von „HelioPool“. „HelioPool“ ist in Größen von 2,2 und 1,2 m2 erhältlich. Die kleinere Variante eignet sich für private kleine Schwimmbäder und geo­metrisch anspruchsvolle Dächer. Beide Absorbergrößen sind kombinierbar. Jeder Absorber besitzt vier Anschlüsse mit 25 mm und mit 40 mm, die je nach Anschlussart belegt werden können.
„Der ,HelioPool‘ zeichnet sich durch einen hohen Wirkungsgrad aus. Er wird vollflächig durchströmt, ist frostsicher und begehbar. Die spezielle Absorber-Konstruktion mit vollflächiger Durchströmung und idealer Wandstärke gewährleistet einen geringen Druckverlust“, verspricht der Hersteller.

Roth Werke GmbH, Am Seerain 2, 35230 Dautphetal, Tel.: 06466 922 - 0, Fax: - 100, service@roth-werke.de, www.roth-werke.de

 

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Fri, 18 Sep 2020 08:30:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/2/csm__KW38_I2012-Roth_HelioPool_Foto_Dario_LEHNER_929_e5854cb8bb.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/2/csm__KW38_I2012-Roth_HelioPool_Foto_Dario_LEHNER_929_25fd71946f.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2020/September_2020/_KW38_I2012-Roth_HelioPool_Foto_Dario_LEHNER_929.jpg
news-30681 Meinung: Teure Strompreise bremsen den Wärmepumpenmarkt https://www.ikz.de/erneuerbare-energien/news/detail/meinung-teure-strompreise-bremsen-den-waermepumpenmarkt/ Sorgt Deutschland mit hohen Strompreisen dafür, dass Öl- und Gasheizungen im direkten Vergleich künstlich billiger werden? Dr. Nicholas Matten, Geschäftsführer des Heiz- und Wärmetechnikunternehmens Stiebel Eltron, vertritt diese Meinung. Norwegen, Schweden, Finnland würden es besser machen. Ein Gastbeitrag.  

Die in Deutschland verbrauchte Energie wird etwa zu einem Drittel dafür verwendet, Wärme zu erzeugen. Dieser Sektor wird angesichts des Klimawandels und der deutschen Klimaziele jetzt konsequent auf grüne Technologie umgestellt – so sollte man meinen: Die fossilen Brennstoffe Erdöl- und Erdgas müssten als Klimaschädlinge teuer sein, Strom für umweltfreundliche neue Heiztechnologie günstig. Die Realität im September 2020: In Deutschland ist es genau anders herum.
„Wir haben aktuell in Deutschland die teuersten Strompreise in Europa“, sagt Dr. Nicholas Matten, Geschäftsführer des Heiz- und Wärmetechnikunternehmens Stiebel Eltron. „Die Verbraucher bezahlen für jede Kilowattstunde 17 Eurocent staatliche Abgaben – bei einer Kilowattstunde Erdgas dagegen nur 3 Eurocent.“
Das Problem: Der teure Strompreis bremst den verstärkten Einsatz von Wärmepumpen, einer Heizung, die elektrisch angetrieben wird und erneuerbare Umweltenergie nutzbar macht. Bis 2030 müssten nach Expertenschätzungen und verschiedenen vorliegenden Studie zwischen fünf und zehn Millionen Wärmepumpen in Deutschland installiert sein, um die Klimaschutzziele von Paris zu erreichen. Aktuell sind gerade einmal knapp eine Million Geräte installiert - es müssten also pro Jahr mindestens 500000 Wärmepumpen installiert werden. 2018 wurden aber bundesweit nur rund 84000 Wärmepumpen eingebaut.
„Die deutsche Heizungsindustrie hat bei der Heiztechnik der Zukunft  weltweit derzeit noch eine führende Position. Deutschland kann es sich jetzt aber nicht länger leisten, bei der Energiewende mit den Füßen gleichzeitig auf dem Gaspedal und der Bremse zu stehen – grünen Strom zu erzeugen und dann künstlich teuer zu machen“, so Matten. Dass der Einsatz von Wärmepumpen industriepolitisch äußerst sinnvoll ist, habe erst kürzlich eine Studie der Beratungsgesellschaft PwC belegt, die die Chancen und Risiken der Heizungsindustrie im globalen Wettbewerb eingehend untersucht hat (https://www.pwc.de/de/energiewirtschaft/die-deutsche-heizungsbranche.html).
Wie es in Europa anders geht, zeigen die skandinavischen Länder: In Norwegen, Schweden und Finland werden mehr als 20 Wärmepumpen pro 1000 Haushalte installiert – in Deutschland bisher nur gut 2.
„Es wird der Bevölkerung schwer erklärbar sein, dass Deutschland bei den verbindlich zugesagten Klimazielen für 2030 scheitert und damit Milliarden Strafzahlungen leisten muss, weil wir fossile Energien wie Öl und Gas künstlich verbilligen und Strom, der für die Dekarbonisierung verschiedener Sektoren gebraucht wird – unter anderem im Wärmebereich für den Betrieb der effizienten und umweltfreundlichen Wärmepumpen – extrem teuer. Da ist es ein geradezu verspielter Erfolg, dass hierzulande 55 Prozent des Stroms im ersten Halbjahr 2020 bereits aus erneuerbaren Energien wie Wind und Sonne erzeugt werden konnte, wie das Fraunhofer Institut berichtete“, sagt Dr. Nicholas Matten.

Hinweis der Redaktion: Sie sind anderer Meinung oder möchten etwas zu den Aussagen ergänzen? Schreiben Sie uns unter redaktion@strobelmediagroup.de

 

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Fri, 18 Sep 2020 08:00:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/3/c/csm__KW38_STE_GF_Dr_Matten_36037_4ff2e20f9b.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/3/c/csm__KW38_STE_GF_Dr_Matten_36037_d31be37936.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2020/September_2020/_KW38_STE_GF_Dr_Matten_36037.jpg
news-30695 ISH Digital: Speed-Dating in der Gebäudetechnik https://www.ikz.de/detail/news/detail/ish-digital-speed-dating-in-der-gebaeudetechnik/ Im Bereich der Gebäudetechnik gibt es bald ein Online-Speed-Dating: Das Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik, kurz VdZ, veranstaltet am 14. Oktober dieses Jahres das sogenannte „ISH Digital Startup Speed-Dating“.  

Hier vernetzen sich Startups, etablierte Unternehmen und Investoren aus der SHK-Branche in 12-minütingen Sessions miteinander und diskutieren über Innovationen und Möglichkeiten der gemeinsamen Umsetzung. „Endlich geht es, nach einer coronabedingten Pause, mit unseren Startup-Veranstaltungen wieder weiter“, freut sich Kerstin Vogt, Geschäftsführerin der VdZ.
Die Teilnehmer können sich kostenlos bis zum 13. Oktober 2020 registrieren. Anschließend errechnet ein Matching-Algorithmus die passenden Dates. Während des Events können die Teilnehmer die jeweiligen Video-Chat Räume betreten, um konkrete Kooperationen und Geschäfte zu besprechen oder sich über Produkte und Services zu informieren. Die einzelnen Dates dauern zwölf Minuten, danach haben die Teilnehmer drei Minuten Zeit zum Wechseln.
Das ISH Digital Startup Speed-Dating findet am 14. Oktober 2020 zwischen 10:00 und 11:30 Uhr statt. Weiter Informationen finden sich auf der eigens eingerichteten Website.
Das ISH Digital Startup Speed-Dating wird unterstützt von namhaften Partnern. Dazu zählen neben den Trägern1) der ISH weitere Verbände aus dem Messespektrum wie der Deutsche Großhandelsverband Haustechnik und der Bundesverband Schwimmbad & Wellness.


1) Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie, Fachverband Gebäude-Klima, Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft, Zentralverband Sanitär Heizung Klima


 

 

 

 

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Fri, 18 Sep 2020 08:00:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/3/csm__KW38_VDZ_0c62d649a8.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/3/csm__KW38_VDZ_a229383381.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2020/September_2020/_KW38_VDZ.jpg
news-30698 Drei Webinare: Brandschutz in Mischinstallationen https://www.ikz.de/detail/news/detail/drei-webinare-brandschutz-in-mischinstallationen/ Die Abschottung von Abwasserleitungen bei Mischinstallationen in Gebäuden stellt die Fachleute immer wieder vor Herausforderungen. Nicht zuletzt auch deshalb, weil es bereits bei der Planung und Ausschreibung verwirrende Aussagen gibt. Hier möchte die IKZ-ACADEMY mit einer dreiteiligen Webinarreihe Klarheit bringen.  

Start des ersten Teils ist am 22. Oktober 2020 um 16:00 Uhr. Inhalt: Der reibungslose Materialwechsel im Abwassersystem mit einer Brandabschottung.
Teil 2 findet statt am 05. November 2020, ebenfalls um 16:00 Uhr. Inhalt: Wie lässt sich der Brandschutz in Bestandsgebäuden mit möglichst einfachen Lösungen realisieren?
Teil 3 schließlich ist am 19. November 2020, wieder um 16:00 Uhr. Inhalt: Was tun, wenn die Vor-Ort-Situation von dem Verwendbarkeitsnachweis des Brandschutzproduktes abweicht?

Weiter Infos und Anmeldung

 

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Fri, 18 Sep 2020 08:00:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/2/csm__KW38_AdobeStock---ambrozinio_7fc16e5559.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/2/csm__KW38_AdobeStock---ambrozinio_efaf04cefb.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2020/September_2020/_KW38_AdobeStock---ambrozinio.jpg
news-30699 Handwerk präsentiert sich mit 24-Stunden-Video-Projekt https://www.ikz.de/detail/news/detail/handwerk-praesentiert-sich-mit-24-stunden-video-projekt/ Berlin.  Am 19. September findet zum 10. Mal der Tag des Handwerks statt. Anders als in den Vorjahren wird es jedoch nicht bundesweit Veranstaltungen wie Straßenfeste, Tage der offenen Tür oder Azubi-Speed-Datings geben. Bedingt durch die Corona-Pandemie hat das Handwerk seinen Ehrentag zum Jubiläum neu erfunden. Statt regionaler Veranstaltungen gibt es ein digitales Video-Projekt.  

Für das Projekt zum Tag des Handwerks waren Handwerkerinnen und Handwerker dazu aufgerufen, Aufnahmen von ihrer Arbeit auf einem Aktionsportal einzureichen. Mehrere hundert 20- bis 60-sekündige Clips mit über fünf Stunden Gesamtlaufzeit sind zusammengekommen. Vom frühmorgendlichen Brötchenbacken, über das Umlackieren eines SUV bis zum Verzieren eines Hoftors mit dem Plasmaschneider geben sie authentisch Einblick in die Arbeit des Handwerks. Über ein digitales Ziffernblatt können sich die Besucher der Webseite www.handwerk.de/tdh2020 ab dem 19. September zu beliebigen Uhrzeiten navigieren und sich dazu passende Videos aus den unterschiedlichen Gewerken anzeigen lassen.
Die Aktion soll aber nicht nur Unterhaltungswert haben. Ein kurzer Beschreibungstext erklärt, was zu sehen ist. Und wer mehr über das gezeigte Berufsbild erfahren möchte, wird direkt zur zugehörigen Ausbildungsbeschreibung geleitet. Denn traditionell ist der Tag des Handwerks auch eine Gelegenheit, um Jugendliche auf die Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten im Handwerk aufmerksam zu machen. Aktuell sind noch 30000 Ausbildungsplätze im Handwerk unbesetzt. Die Auswirkungen des langen Home Schoolings und des Ausfalls von Berufsorientierungsangeboten hinterlassen ihre Spuren. Die Neuabschlüsse von Ausbildungsverträgen sind verzögert angelaufen und werden sich bis in den Herbst hinein fortziehen. Der Bedarf an Fachkräften im Handwerk ist trotz Corona ungebrochen. Betriebe und Handwerksorganisationen setzen daher alles daran, in den kommenden Wochen noch möglichst viele Ausbildungsplätze zu vermitteln.
Der Tag des Handwerks fand erstmals 2011 statt. Seither präsentiert sich das Handwerk jedes Jahr am 3. Samstag im September deutschlandweit mit seiner Leistungsfähigkeit und Vielfalt. Denn mit rund 1,1 Millionen Betrieben, 5,5 Millionen Beschäftigten und rund 370.000 Auszubildenden in über 130 Handwerksberufen ist das Handwerk der vielseitigste Wirtschaftsbereich Deutschlands.

www.handwerk.de/tdh2020

 

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Thu, 17 Sep 2020 12:12:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/4/d/csm__KW38_Pressebild2_6e2b7d42b0.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/4/d/csm__KW38_Pressebild2_d3bf0ce0bc.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2020/September_2020/_KW38_Pressebild2.jpg
news-30697 Bundesregierung beschließt neue HOAI https://www.ikz.de/detail/news/detail/bundesregierung-beschliesst-neue-hoai/ Berlin.  Die Bundesregierung hat am 16. September per Kabinettsbeschluss den Weg dafür frei gemacht, dass die neue Honorarordnung für Ingenieure und Architekten HOAI am 1. Januar 2021 in Kraft treten kann. In der Neufassung bleiben die Regelungen der bisherigen HOAI für die Honorarkalkulation gültig. Die unverändert übernommenen Honorartafeln dienen künftig als Orientierung für die freie Vereinbarung angemessener Planerhonorare. Damit trägt die neue HOAI dem EuGH-Urteil vom Juli 2019 Rechnung, das verbindliche Honorar-Mindest- und Höchstsätze für europarechtswidrig erklärt hatte.  

„Mit der Verabschiedung der neuen HOAI sorgt die Bundesregierung wieder für klare Verhältnisse bei der Vergabe von Architekten- und Ingenieurleistungen“, so VBI-Präsident Jörg Thiele. „Die nach dem EuGH-Urteil eingetretene Verunsicherung ist damit beendet, denn die bewährten Regelungen zur Honorarberechnung gelten nach wie vor. Jeder Planer ist nun gut beraten, seine Honorarkalkulation mit dem Auftraggeber entsprechend zu vereinbaren.“

 

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Thu, 17 Sep 2020 11:10:26 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/a/4/csm__KW38_Joerg-Thiele-Portrait-bl-2020_fbeded48f5.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/a/4/csm__KW38_Joerg-Thiele-Portrait-bl-2020_3b1f4f7c3d.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2020/September_2020/_KW38_Joerg-Thiele-Portrait-bl-2020.jpg
news-30651 Immer das neueste Modell auf der Baustelle https://www.ikz.de/detail/news/detail/immer-das-neueste-modell-auf-der-baustelle/ Hersteller von Elektrowerkzeugen und Messgeräten bieten das Leasen ihrer Geräte an. Für Handwerksbetriebe kann das lohnenswert sein  

Was in der Fahrzeugbranche längst gang und gäbe ist, wird auch im Handwerk mehr und mehr nachgefragt: das Leasing von Elektrowerkzeugen wie Bohrhämmer, Trennschleifer, Abgasmessgeräte, Staubsauger oder Akku-Schrauber. Der große Vorteil: Für einen monatlichen Festbetrag hat der Handwerksbetrieb immer die aktuellsten Maschinen in einwandfreiem Zustand verfügbar.

 

Checkliste als Entscheidungshilfe beim Leasing1)...

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Thu, 17 Sep 2020 10:34:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/4/3/csm_HAUT_20200904_040_01_12_picture-0001_5494b39ee4.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/4/3/csm_HAUT_20200904_040_01_12_picture-0001_83cb0d3fd5.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/HAUT_20200904_040_01_12_picture-0001.jpg
news-30686 Aktuelles https://www.ikz.de/detail/news/detail/aktuelles-99/ Gut zu wissen  

Solarheizungen werden seit Anfang 2020 im Förderprogramm „Heizen mit Erneuerbaren Energien“ mit bis zu 35% – beim Austausch einer Ölheizung sogar mit bis zu 45% – bezuschusst.

Das Programm stößt auf rege Nachfrage: Im ersten Halbjahr sind laut Zahlen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) über 200% mehr Solarthermie-Förderanträge gestellt worden als im Vorjahr. Insgesamt wurden 26.991 Anträge gestellt, gegenüber 8700 Anträgen im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

 

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Thu, 17 Sep 2020 09:39:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/7/6/csm_IKPR_20200911_002_01_09_picture-0001_b4a83ca7ab.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/7/6/csm_IKPR_20200911_002_01_09_picture-0001_38d6fdb0db.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/IKPR_20200911_002_01_09_picture-0001.jpg
news-30679 Remeha GmbH: Wärme plus Strom https://www.ikz.de/heizungstechnik/news/detail/remeha-gmbh-waerme-plus-strom/ Das Brennstoffzellensystem „eLecta 300“ mit einer thermischen Leistung von 4,8 bis 20 kW eignet sich für den Betrieb in kleineren Objekten. Neben dem Brennstoffzellen-Modul besteht die Anlage aus einem 300-Liter-Pufferspeicher, einer Hydraulikeinheit, die in den Puffervorbau integriert ist, und einem Gas-Brennwertgerät als Spitzenlastkessel.  

Die Warmwasserbereitung erfolgt über ein Frischwassermodul aus dem Pufferspeicher. Neben der Hardware bietet es eine neue Touchscreen-Bedieneinheit mit eigenem Energierechner. Bei mehreren Heizkreisen kann somit die optimale Kombination im System gesteuert werden.
Das System wird mit Fördermaßnahmen bezuschusst. „Mit bis zu 11 100 Euro über die KfW-Bank kommt dieses moderne Mikro-BHKW auf eine Preisgestaltung wie eine Wärmepumpe“, heißt es von Remeha.

Remeha GmbH, Rheiner Str. 151, 48282 Emsdetten, Tel.: 02572 9161 - 0, Fax: - 102, info@remeha.de, www.remeha.de

 

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Thu, 17 Sep 2020 08:30:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/a/csm__KW38_I2012-Remeha_6d959ecc4d.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/a/csm__KW38_I2012-Remeha_06c7320f68.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2020/September_2020/_KW38_I2012-Remeha.jpg
news-30674 Interview: „Was gibt es vergleichbar Besseres?“ https://www.ikz.de/detail/news/detail/interview-was-gibt-es-vergleichbar-besseres/ Grünbeck wird zur ISH 2021 in Frankfurt ausstellen. Und hat dafür gute Argumente. Der wichtigste Grund: der persönliche Austausch mit dem Fachhandwerk. Welche Bedeutung die Messe darüber hinaus für das Unternehmen und seine Standbesucher hat, erläutert Dr. Günter Stoll im Interview. Außerdem gibt er einen kurzen Ausblick auf Messethemen und Neuheiten.  

IKZ-HAUSTECHNIK: Was bedeutet für Sie die ISH allgemein und warum ist sie wichtig für die SHK-Branche national und international?
Dr. Günter Stoll: Die Messe ISH gehört für uns als internationale Weltleitmesse zu den wichtigsten Messen. Hier können wir einem breiten Fachpublikum zeigen, welche Innovationen Grünbeck als Wasseraufbereiter zu bieten hat. Den SHK-Fachhandwerkern ist es ein Bedürfnis, sich stets auf dem Laufenden zu halten und persönlich auszutauschen. Was gibt es vergleichbar Besseres, als sich in relativ kurzer Zeit über alle Firmen bzw. Bereiche im nationalen und internationalen Markt besser zu informieren als auf einer Messe?

IKZ-HAUSTECHNIK: Welchen Stellenwert messen Sie gerade der Veranstaltung 2021 nach dem „Corona-Jahr“ in Frankfurt zu?
Dr. Günter Stoll: Gerade weil in diesem Jahr durch die Corona-Pandemie alle großen Messen ausgefallen sind, ist es umso relevanter, dass 2021 mit der ISH wieder ein informativer internationaler Branchentreffpunkt stattfindet. Im Übrigen möchten sich nicht nur Messebesucher über Neuheiten informieren, sondern wir als Aussteller wollen uns selbst ein Bild von der aktuellen Situation der SHK-Branche machen und suchen dazu den persönlichen Kontakt.

IKZ-HAUSTECHNIK: Warum sollte die ISH 2021 unbedingt stattfinden? Und was wäre, wenn sie ausfallen würde?
Dr. Günter Stoll: Das persönliche Gespräch kann durch nichts ersetzt werden. Deswegen ist es wichtig für uns, dass die ISH 2021 sicher stattfindet. Wenn sie ausfallen würde, müssten wir viele andere Aktionen und Maßnahmen starten, um die SHK-Branche über Neuigkeiten zu informieren. Außerdem: Seit Monaten sind unsere Mitarbeiter im Außendienst und im Service trotz Corona beim Kunden vor Ort und nicht nur im Homeoffice. Insofern ist es für uns nur der nächste logische Schritt auf dem Weg zurück zur Normalität, dass wir uns auch intensiv mit einer Messeteilnahme beschäftigen.

IKZ-HAUSTECHNIK: Klar ist, die Messe wird anders sein als alle bisherigen ISH-Messen. Warum wird sie dennoch gut?
Dr. Günter Stoll:Wir sind optimistisch, dass sich die Entwicklung der Pandemie bis dahin weiter positiv verändert. Wie sich jeder von uns seit vielen Monaten den aktuellen Gegebenheiten aufgrund von COVID-19 anpassen muss, so wird auch der Besuch der ISH-Messe andere Voraussetzungen als bisher mit sich bringen. Aber auch hier ist es – wie im täglichen Leben – unseres Erachtens möglich, die vorgegebenen Hygienebedingungen einzuhalten.

IKZ-HAUSTECHNIK: Was sind für Sie die generell wichtigsten SHK-fachlichen Messethemen?
Dr. Günter Stoll:Nach wie vor stehen für uns der persönliche Austausch mit bestehenden Kunden und das Kennenlernen neuer Interessenten im Mittelpunkt. An zweiter Stelle kommt die Präsentation unserer Produkte, insbesondere unserer neuesten Innovationen.

IKZ-HAUSTECHNIK:
Ein kurzer Überblick: Was stellt Ihr Unternehmen in Frankfurt konkret vor?
Dr. Günter Stoll:Wir stellen auf der ISH 2021 unser neues Heizungsschutzprogramm vor – es ist praktisch, einfach, modular, schnell für Installateure wie Betreiber. Zusätzlich wird es Neuheiten in den Bereichen Filtertechnik sowie Hygiene geben.

IKZ-HAUSTECHNIK: Wie nimmt Ihre Standgestaltung das Hygienekonzept baulich auf?
Dr. Günter Stoll:Aufgrund der aktuellen Bedingungen haben wir entschieden, auf die bislang gern in Anspruch genommene Bewirtung zu verzichten. Das heißt, der gewohnte Cateringbereich wird komplett entfallen. Unser Messestand wird dadurch deutlich kleiner sein als bisher.

IKZ-HAUSTECHNIK: Welche Maßnahmen treffen Sie für Ihre Mitarbeiter bzw. fürs Standpersonal?
Dr. Günter Stoll:Unser Standpersonal, das ausschließlich aus unseren Mitarbeitern bzw. den Mitarbeitern unserer Werksvertretungen besteht, wird sich den gut durchdachten Hygienevorgaben der Messegesellschaft anpassen.

IKZ-HAUSTECHNIK:
Welche Maßnahmen treffen Sie für Ihre Standbesucher?
Dr. Günter Stoll: Wir werden unsere Standbesucher unter Einhaltung aller Hygienemaßnahmen über unsere Produkte informieren. Lediglich das sonst so gemütliche Zusammensitzen mit Getränken und Essen wird es leider nicht geben.

IKZ-HAUSTECHNIK: Wie wird das Präsentieren / Anfassen / Begreifen von Produkten für die Messebesucher möglich gemacht?
Dr. Günter Stoll:Unter Berücksichtigung der Hygienevorgaben ist es sicher möglich, die Produkte auf unserem Stand zu präsentieren und die Funktionalität sowie Besonderheiten im persönlichen Gespräch zu erläutern. Gleichzeitig werden wir vermehrt auf Videos setzen, die dem Besucher technische Features und Besonderheiten von Produkten zeigen.

www.gruenbeck.de

 

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Thu, 17 Sep 2020 08:00:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/3/5/csm__Kw38_Stoll_Guenter_Dr_12x16cm_m_a0c953cb1d.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/3/5/csm__Kw38_Stoll_Guenter_Dr_12x16cm_m_928cdf23fb.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2020/September_2020/_Kw38_Stoll_Guenter_Dr_12x16cm_m.jpg
news-30676 Gebäudeautomation: GEG bringt neue Anforderungen mit sich https://www.ikz.de/detail/news/detail/gebaeudeautomation-geg-bringt-neue-anforderungen-mit-sich/ Zum 1. November 2020 wird die EnEV (Energie-Einsparverordnung) durch das GEG (Gebäudeenergiegesetz) ersetzt. Welche Änderungen ergeben sich in Bezug auf die Anforderungen an die Gebäudeautomation? Welche weiteren Anforderungen bzw. Konsequenzen sind in naher Zukunft zu erwarten? Antworten auf diese und weitere Fragen finden sich im „Tipp des Monats“ des IGT – Institut für Gebäudetechnologie GmbH.  

Hier geht’s zum Bericht.

 

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Thu, 17 Sep 2020 08:00:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/2/7/csm__KW38_VorschriftenGEG_c1b27da6a6.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/2/7/csm__KW38_VorschriftenGEG_09f35499fa.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2020/September_2020/_KW38_VorschriftenGEG.jpg
news-30682 Video-News aus der SHK-Branche https://www.ikz.de/detail/news/detail/video-news-aus-der-shk-branche-2/ QR-Codes scannen und sofort schauen  

 

 

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Wed, 16 Sep 2020 13:15:41 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/7/c/csm_067_ed291c7461.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/7/c/csm_067_9c89613751.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_20_03/067.jpg
news-30687 Aktuelles https://www.ikz.de/detail/news/detail/aktuelles-f2bff1b5cc/ Pumpentausch-Förderung fällt weg  

Die Pumpentauschförderung läuft Ende 2020 aus. Darauf weisen die Experten von pesContracting hin. Wer von der staatlich geförderten Modernisierung profitieren möchte, sollte zeitnah die Förderung beantragen, rät das Unternehmen. Die Förderung beträgt aktuell 30 % der Nettoinvestitionskosten für Leistungen sowohl im Zusammenhang mit dem Ersatz von Heizungs-Umwälzpumpen und Warmwasser-Zirkulationspumpen durch hocheffiziente Pumpen als auch im Zusammenhang mit dem hydraulischen Abgleich.

 

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Wed, 16 Sep 2020 09:39:00 +0200
news-30678 Bündnis „Initiative Energieeffizienz-Netzwerke“ wird 2021 fortgeführt https://www.ikz.de/erneuerbare-energien/news/detail/buendnis-initiative-energieeffizienz-netzwerke-wird-2021-fortgefuehrt/ Die „Initiative Energieeffizienz-Netzwerke“ wird fortgesetzt und weiterentwickelt. Darauf haben sich die Bundesregierung mit 21 Verbänden und Organisationen der deutschen Wirtschaft Mitte September dieses Jahres verständigt.  

Mit der Fortführung sollen bis Ende 2025 bis zu 350 weitere Netzwerke etabliert werden; bislang sind es rund 280. Jedes einzelne Netzwerk ist ein Zusammenschluss von 8 bis 15 Unternehmen, die sich regelmäßig über Einsparpotenziale austauschen und von Experten beraten lassen. Das gemeinsame Ziel: Den eigenen Energieverbrauch zu senken und Treibhausgas-Emissionen einzusparen. Bei der Umsetzung profitieren die beteiligten Unternehmen vor allem vom gegenseitigen Know-how-Transfer, z.B. über besonders effiziente Technologien, neue Betriebskonzepte oder Fördermöglichkeiten.
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: „Die Initiative Energieeffizienz-Netzwerke ist ein Erfolg und deshalb werden wir sie weiter fortsetzen und ausbauen.“ Das Bündnis sieht sich seit der Gründung im Jahr 2014 als eines der erfolgreichsten Instrumente des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE), der ein Teil des Aktionsprogramms Klimaschutz 2020 ist. Nach Berechnungen des begleitenden Monitorings kann das CO2-Einsparziel von 5 Mio. t bis Ende 2020 erreicht werden. Netzwerkteilnehmer können kommunale Unternehmen und öffentliche Einrichtungen, aber auch beliebige Unternehmen sein, und zwar unabhängig von Größe und Wirtschaftszweig.

www.effizienznetzwerke.org/

 

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Wed, 16 Sep 2020 08:15:37 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/4/b/csm__KW38_BMWi_Logo_Netzwerk_Logo_26d1244b98.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/4/b/csm__KW38_BMWi_Logo_Netzwerk_Logo_070dafab2f.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2020/September_2020/_KW38_BMWi_Logo_Netzwerk_Logo.jpg
news-30677 Kupferrohre der KME-Marke HETCU durch Rahmenabkommen abgesichert https://www.ikz.de/detail/news/detail/kupferrohre-der-kme-marke-hetcu-durch-rahmenabkommen-abgesichert/ St. Augustin.  Kupferrohre unter dem Markennamen HETCU dienen in der Haus- und Gebäudeinstallation dazu, die Versorgung mit Trink- oder Regenwasser, Gas, Heizöl und weiteren Medien sicherzustellen. Für Herstellung der Rohre zeichnet die Tréfimétaux SAS (TMX) verantwortlich, die mit Wirkung zum 1. September 2020 die Haftungsübernahmevereinbarung HÜV 2.0 mit dem Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) abgeschlossen hat.  

Die Vorteile der HÜV 2.0 beschreibt der ZVSHK wie folgt: Es wird nicht zwischen einem großen oder kleinen Werkvertrag differenziert. Der HÜV-Partner gewährt dem SHK-Betrieb die Ansprüche aus der neuen HÜV 2.0 unabhängig vom Ablauf der gesetzlichen Verjährungsfrist zwischen dem Endkunden und dem SHK-Betrieb im Falle einer berechtigten Inanspruchnahme des SHK-Betriebes innerhalb von fünf Jahren nach Abnahme der werkvertraglichen Leistung. Zudem steht unter www.zvshk.de (Quicklink QL48123681) bzw. unter www.open-datapool.de der komplett digitale Schadensmeldeprozess zur Verfügung, der das Prozedere im Schadenfall beschleunigen kann.
„Der ZVSHK steht mit weiteren Herstellern in Kontakt, um die in früheren Jahren abgeschlossene Haftungsübernahmevereinbarung auf den neusten Stand 'HÜV 2.0' zu bringen“, erklärt Carsten Müller-Oehring, Geschäftsführer Recht im ZVSHK. Mitgliedsbetriebe können online abrufen, welcher Hersteller HÜV-Partner ist und wie aktuell der jeweilige Status des Vertragsabschlusses bei den mehr als 80 gelisteten Firmen ist. Die Webadresse: www.zvshk.de (als Suchwort den Quicklink QL57123172 eingeben und als Mitgliedsbetrieb einloggen).

 

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Wed, 16 Sep 2020 08:03:41 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/4/csm__KW38_csm__C_KME_HETCU_01_ad7e4b6588_2b5914b0b2.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/4/csm__KW38_csm__C_KME_HETCU_01_ad7e4b6588_45e5419af5.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2020/September_2020/_KW38_csm__C_KME_HETCU_01_ad7e4b6588.jpg
news-30650 Oft falsch eingeschätzt https://www.ikz.de/detail/news/detail/oft-falsch-eingeschaetzt/ Tatsächliche Fahrzeugkosten werden meist zu niedrig angesetzt  

Der TCO-Wert (Total Cost of Ownership) erfasst die Gesamtkosten des Autos und ist manchem Halter eines Fahrzeugs nicht präsent. Häufig werden bei laienhafter Einschätzung 50% „übersehen“ – was führt zu dieser falschen Annahme?

Kraftstoffkosten gehen meist weitgehend korrekt in die Bilanz zum Fahrzeug ein. Doch eigentlich leicht feststellbare weitere Ausgaben wie Steuern und Versicherungen und vor allem den Wertverlust (insbesondere von Neuwagen) haben viele Halter nicht im Blick und schätzen solche „Neben“-Kosten oftzu niedrig ein. Sie übersehen dadurch etwa 50 % der tatsächlichen monatlichen finanziellen Aufwendungen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die das Leibniz Institut für Wirtschaftsforschung (RWI), die Universität Mannheim und die Yale Universität mit 5500 Pkw-Besitzern erarbeitet hat.

Tatsächlicher Wertverlust oft nicht präsent

Der Autokosten-Check in Zahlen: Die Studie hat aufgrund etlicher Faktoren den Wertverlust bei durchschnittlich 141 Euro pro Monat festgelegt – und nicht (wie von den Befragten angenommen) bei nur rund 20 Euro. Außerdem fallen demnach monatlich im Schnitt rund 55 Euro für Reparaturen an und für Steuern sowie Versicherung kommen rund 95 Euro hinzu. Die Kosten für Diesel und Benzin betragen den Ergebnissen zufolge rund 135 Euro pro Monat. So lässt sich durchschnittlich eine Summe von monatlich rund 425 Euro ermitteln.

Selbst jene Studienteilnehmer, die sämtliche Kostenfaktoren auf dem Schirm hatten, schätzten deren Höhe immer noch um etwa 160 Euro pro Monat zu niedrig ein. Warum verschätzt man sich so stark? Vor allem der Wertverlust hat‘s in sich: Der kann bei Marke und Modell durchaus noch mehr betragen als die 25 % im ersten und 15 % im zweiten Jahr – so wie es die Studie zugrunde gelegt hat.

Kaufen oder leasen?

Sollte man deshalb vom Kauf eines Neufahrzeugs absehen und lieber leasen? Vor allem bei den jetzt stark geförderten E-Fahrzeugen könnte dies eine Über-legung sein. Ein Handwerkerfahrzeug quittiert den rauen Baustellenalltag allerdings meist mit einigen Blessuren. Wer Erfahrungen mit Leasing-Rückgaben gemacht hat weiß, dass selbst gepflegte Modelle wegen kleiner Schrammen und Dellen (je nach Gutachter) empfindliche Abwertungen attestiert bekommen können. Eine Nachforderung von 1000 Euro (oder weit mehr) für angeblich nicht ordnungsgemäß ausgeführte Reparaturen ist keine Seltenheit und muss letztlich in die Gesamtkostenrechnung einfließen. Nicht zu vergessen auch die etwa 1000 Euro für Überführungs- und Anmeldekosten, die zum Start zu Buche schlagen.

Fahrzeugübernahme abwägen

Zum Leasing könnte auch eine weitere Option in Betracht kommen: Das Fahrzeug am Ende der mehrjährigen Nutzung kaufen, sollte der Restwert attraktiv sein. Das würde allerdings eine entsprechende Solvenz voraussetzen, denn eine Finanzierung der Restsumme zum üblichen Jahreszins von derzeit mehr als 3 % summiert sich bei einem Transporter leicht zum Aufpreis von mehreren 1000 Euro – für ein dann bereits betagtes Fahrzeug.

Autor: Thomas Dietrich, freier Journalist

 

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Wed, 16 Sep 2020 08:00:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/0/6/csm_HAUT_20200904_038_01_12_picture-0001_73988cdd65.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/0/6/csm_HAUT_20200904_038_01_12_picture-0001_9156e3a493.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/HAUT_20200904_038_01_12_picture-0001.jpg
news-30672 SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel: Hersteller elektrischer Händetrockner wehren sich https://www.ikz.de/detail/news/detail/sars-cov-2-arbeitsschutzregel-hersteller-elektrischer-haendetrockner-wehren-sich/ Die electric Handdryer Association (eHA), Interessenvertretung führender Händetrocknerhersteller, kritisiert die jüngste SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel. Ohne valide wissenschaftliche Begründung empfehle die Verordnung elektrische Händetrockner generell zu vermeiden. Die eHA sieht den Anspruch des Arbeitsschutzgesetzes, den Stand von Technik, Arbeitsmedizin und Hygiene zu berücksichtigen, nicht gewahrt und darüber hinaus eine eklatante Verletzung des Wettbewerbsrechts.  

Gründliches Händewaschen von mindestens 20 Sekunden mit Seife gehört zu den effektivsten Schutzmaßnahmen gegen das Corona-Virus. Das ist mittlerweile bekannt. Ebenso, dass das Abtrocknen nach dem Waschen ein wichtiger Faktor ist. Daher sieht die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel vor, in Sanitärräumen Möglichkeiten zum hygienischen Händetrocknen bereitzustellen und nennt explizit Einmalhandtücher aus Textil oder Papier. Elektrische Händetrockner sollten nicht genutzt werden. Immer häufiger werden elektrische Händetrockner deswegen in öffentlichen Toiletten abgestellt oder für manche Regionen und Einrichtungen sogar verboten, kritisiert die eHA: „Auf welcher Grundlage diese Anordnungen basieren, bleibt im Dunkeln.“ Es gäbe unabhängige Studien von renommierten Gesundheitsorganisationen, beispielsweise der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die die Unbedenklichkeit von elektrischen Händetrocknern bestätigen. Diese seien bisher nicht widerlegt worden. Die Centers for Disease Control sowie die Johns-Hopkins-Universität erklärten sogar, es gäbe „keinen Beweis, dass elektrische Händetrockner das Corona-Virus verteilen“.
Für Roman Gorovoy, Geschäftsführer von ELECTROSTAR/starmi, sind elektrische Händetrockner „eine durchaus hygienische Wahl“. Das neue Coronavirus ändere nichts an dieser Faktenlage. Gorovoy sieht in der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel vom 10. August eine ganze Branche gefährdet und weist auf die Nachteile der gesteigerten Nutzung von Papierhandtüchern hin: Mehr Abfall, teilweise sogar Sondermüll, mehr Abholzung sowie ein hoher Energieverbrauch bei der Herstellung eines Wegwerfprodukts. Hier seien elektrische Händetrockner klar im Vorteil: Sie sparten nicht nur Papier, sondern laut unabhängigen Studien auch bis zu 75 Prozent der CO2-Emissionen ein, die bei der Produktion von Papierhandtüchern anfallen.
Die eHA und ELECTROSTAR/starmix plädieren daher auch während der Corona-Pandemie für einen besonnen und faktenbasierten Umgang mit Handhygiene. Der wichtigster Faktor sei gründliches Händewaschen. Der Fokus der öffentlichen Diskussion sollte darauf liegen und nicht reflexartig auf Methoden des Händetrocknens verschoben werden.

 

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Wed, 16 Sep 2020 08:00:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/a/6/csm__KW38_AdobeStock---Stanislaw-Mikulski_904d58cfc6.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/a/6/csm__KW38_AdobeStock---Stanislaw-Mikulski_44d318b640.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2020/September_2020/_KW38_AdobeStock---Stanislaw-Mikulski.jpg
news-30675 Sektorenübergreifender Ansatz: IWO wird zum „Institut für Wärme und Mobilität“ https://www.ikz.de/detail/news/detail/sektorenuebergreifender-ansatz-iwo-wird-zum-institut-fuer-waerme-und-mobilitaet/ Hamburg.  Aus dem Institut für Wärme und Oeltechnik wird ab sofort das Institut für Wärme und Mobilität. Die 33 IWO-Mitglieder – Unternehmen der Mineralölindustrie, des Mineralölgroß- und Außenhandels sowie des mittelständischen Energiehandels – haben diese Umbenennung beschlossen.  

Das im Jahr 1984 gegründete Informations- und Beratungsinstitut für den Wärmemarkt will sich künftig auch für die Entwicklung und Verbreitung alternativer Kraftstoffe im Verkehrssektor einsetzen. Dazu zählen Biokraftstoffe, die aus unterschiedlichen Rohstoffquellen gewonnen werden können, sowie strombasierte synthetische Kraftstoffe, sogenannte E-Fuels. „Unsere Branche braucht ein Kompetenzzentrum für flüssige Energieträger der Zukunft, um deren Potenzial für eine erfolgreiche Energiewende und das Erreichen der Klimaziele zu verdeutlichen“, ist IWO-Vorstandsvorsitzender Jörg Debus überzeugt. Die beschlossene Umbenennung und Erweiterung der IWO-Aufgaben sei ein „starkes Statement“ der Branche zugunsten neuer, treibhausgasarmer Kraft- und Brennstoffe, so Debus.
Als langjähriges Kompetenzzentrum für effiziente Ölheiztechnologien und flüssige Energieträger bringt IWO gute Voraussetzungen mit, um für die Entwicklung und den Einsatz alternativer flüssiger Kraftstoffe zu werben und wichtige Akteure aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft für dieses Ziel zu gewinnen. Mit seinen Beteiligungsunternehmen OWI und TEC4FUELS begleitet IWO bereits heute Forschungsthemen für eine zukunftsgerechte Energieversorgung in den Sektoren Gebäude und Verkehr. Diese Ressourcen wollen die IWO-Mitglieder verstärkt einsetzen, um die Vorteile flüssiger Energieträger in der Mobilität langfristig nutzbar zu machen. Die Wärmeversorgung der aktuell mehr als fünf Millionen ölbeheizten Gebäude bleibe unabhängig davon weiterhin ein wichtiges Themenfeld der IWO-Arbeit.

www.zukunftsheizen.de

 

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Wed, 16 Sep 2020 08:00:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/f/b/csm__KW38_IWO-Pressebild_Logo_IWO_b0c9e42f53.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/f/b/csm__KW38_IWO-Pressebild_Logo_IWO_91f8c0e3d4.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2020/September_2020/_KW38_IWO-Pressebild_Logo_IWO.jpg
news-30666 Buderus Herbst-Aktion: Weniger zahlen, mehr bekommen. https://www.ikz.de/detail/news/detail/buderus-herbst-aktion-weniger-zahlen-mehr-bekommen/ Die Preise fallen: Vom 01.09.2020 bis zum 30.11.2020 gibt es die Buderus Logaplus Pakete Logamax plus GB182i W42 und W42S bis 24 kW zum Preis von vergleichbaren Logaplus Paketen mit dem Logamax plus GB172.  

Alles in einem System.
Die Logaplus Pakete Logamax plus GB182i W42 und W42S warten beide mit umfangreichem Zubehör und der Systembedieneinheit Logamatic RC310 auf. Die Pakete W42 verfügen zudem über den Logalux Warmwasserspeicher.
 
Hochwertig designt und innen solide.
Der Logamax plus GB182i überzeugt mit hoher Effizienzklasse A und vereint modernste Brennwerttechnologie mit Sparsamkeit und Design. Durch den großen Modulationsbereich von bis zu 1: 8 passt sich der Betrieb problemlos an den Bedarf an. Als Kombigerät mit integrierter Warmwasserbereitung sorgt das Brennwertgerät zudem zuverlässig für Raumwärme und Warmwasserbereitung. Das Gateway Logamatic web KM200 bringt den Logamax plus GB182i ins Internet. So haben Sie über Buderus ConnectPRO Zugriff auf das Heizsystem des Kunden und sehen alle wichtigen Informationen zur Anlage auf einen Blick.

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Bei Buderus erhalten Sie aufmerksamkeitsstarke Unterstützung für Ihr Marketing mit den richtigen Werbemitteln zur Aktion. Neben individuellen Flyern, Anschreiben und Anzeigen bieten wir auch Texte und Bilder für den Onlinebereich wie für die eigene Website und die Social Media‐Kanäle.

 

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Wed, 16 Sep 2020 07:00:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/e/b/csm_Buderus-GB182i-1080x1080_3226441b51.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/e/b/csm_Buderus-GB182i-1080x1080_dce688ca6a.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/user_upload/Buderus-GB182i-1080x1080.jpg
news-30688 Aktuelles https://www.ikz.de/detail/news/detail/aktuelles-98/ Stromerzeugung aus Klärgas  

Dass bei der Abwasser-Behandlung in Kläranlagen Klärgas entsteht ist vielfach bekannt. Welche Energiemengen sich gewinnen lassen, das hat das Statistische Bundesamt nun errechnet. Danach wurden im vergangenen Jahr in Deutschland 1515 Gigawattstunden (GWh) Strom aus Klärgas in Kläranlagen erzeugt. Gegenüber 2018 war das ein Plus von 1,6%.

Zum Vergleich: Mit dieser Strommenge könnte zum Beispiel eine Großstadt wie Frankfurt am Main bei einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Stromverbrauch von rund 1900 Kilowattstunden ein Jahr lang mit Strom versorgt werden.

 

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Tue, 15 Sep 2020 09:29:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/1/8/csm_IKPR_20200911_002_03_09_picture-0001_1dc1c9879d.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/1/8/csm_IKPR_20200911_002_03_09_picture-0001_4cf98e7e11.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/IKPR_20200911_002_03_09_picture-0001.jpg
news-30649 Auf dem Weg in eine elektromobile Zukunft https://www.ikz.de/detail/news/detail/auf-dem-weg-in-eine-elektromobile-zukunft/ Handwerksbetriebe können bereits heute aus einem großen Angebot an Elektrofahrzeugen auswählen – seien es Pkws oder Nutzfahrzeuge  

Sollten SHK-Handwerker ihre Fahrzeugflotte auf Elektroantriebe umstellen? Das stellt vor allem kleinere und mittlere Betriebe vor besondere Herausforderungen: Hier braucht es Hilfestellungen bei Technologieauswahl, Anschaffung, Ladeinfrastruktur bis hin zu Antworten bezüglich Fördermöglichkeiten und Steuervorteilen. Antworten auf die vielen Fragen gibt es hier.

Eine Frage steht aktuell häufig im Raum: ...

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Tue, 15 Sep 2020 08:00:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/e/0/csm_HAUT_20200904_034_01_12_picture-0001_e9316ad952.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/e/0/csm_HAUT_20200904_034_01_12_picture-0001_cd368ebc50.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/HAUT_20200904_034_01_12_picture-0001.jpg
news-30622 VdZ: Neue Version der App „Intelligent fördern“ https://www.ikz.de/detail/news/detail/vdz-neue-version-der-app-intelligent-foerdern/ Mit der App „Intelligent fördern“ können Fachhandwerker und Energieberater die überschlägigen Kosten für einen Heizungstausch berechnen. Zum Ergebnis gelangt der Nutzer nach nur wenigen Klicks. Es zeigt die Austauschkosten an – abzüglich der BAFA-Förderung für Heizen mit Erneuerbaren Energien und inklusive Einbau durch den Fachhandwerker.  

Die aktuelle Version der App bietet nun weitere Informationen und Funktionen an. So wurde die maximale Höhe der förderfähigen Kosten von 50.000 Euro je Wohneinheit berücksichtigt. Die Anzahl der Wohneinheiten kann zur Berechnung größerer Vorhaben manuell erhöht werden. Zudem lässt sich die erstellte Ergebnis-PDF per E-Mail versenden.
Die App „Intelligent fördern“ steht kostenfrei in den jeweiligen Stores zum Download bereit.

VdZ – Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e.V., Oranienburger Str. 3, 10178 Berlin, Tel.: 030 27874408-0, Fax: -9, info@vdzev.de, www.vdzev.de

 

 

 

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Tue, 15 Sep 2020 07:07:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/c/1/csm_58_VdZ_c8ab9ec4b3.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/c/1/csm_58_VdZ_b7b056651b.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_20_12/58_VdZ.jpg
news-30629 EHT: Warmes Wasser lässt sich nachrüsten https://www.ikz.de/sanitaertechnik/news/detail/eht-warmes-wasser-laesst-sich-nachruesten/ In Zeiten erhöhter Hygieneanforderungen empfiehlt es sich, die Möglichkeit zu nutzen, Warmwasser einfach nachzurüsten.  

Der elektronische AEG Klein-Durchlauferhitzer „MTE“ passt mit seinen Maßen von 19 x 14,3 x 8,2 cm auch unter kleine Waschbecken. Dort erzeugt das Gerät warmes Wasser zwischen 30 und 50°C. Er ist mit Anschlussleistungen von 3,5 bis 6,5 kW erhältlich und wird mit einem Schuko-Stecker für die 230-V-Steckdose geliefert.

EHT Haustechnik GmbH (AEG Haustechnik), Gutenstetter Str. 10, 90449 Nürnberg, Tel.: 0911 9656-0, Fax: -222, info@eht-haustechnik.de, www.aeg-haustechnik.de

 

 

 

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Tue, 15 Sep 2020 07:07:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/1/b/csm_63_AEG-Warmwasser_434877963d.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/1/b/csm_63_AEG-Warmwasser_72f48d5799.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_20_12/63_AEG-Warmwasser.jpg
news-30671 Auf den Podcast, fertig, los https://www.ikz.de/detail/news/detail/auf-den-podcast-fertig-los/ Mit „IKZ gehört“ erweitern wir unser redaktionelles Angebot um einen neuen, regelmäßig erscheinenden Podcast rund um die technische Gebäudeausrüstung. Alle 14 Tage gibt es einen bunten Mix SHK-relevanter Themen, verständlich und informativ aufbereitet. In den jeweiligen Shownotes - das sind die Kurzbeschreibungen zur Sendung - finden sich nützliche Links zu weiterführenden Informationen, zu Fachartikeln, Marktübersichten oder Interviews. Die ersten drei Folgen sind abrufbar. Inhalte sind:  

Folge 1: Corona und Klimaanlagen / Ladungssicherung in Montagefahrzeugen / Kleben statt Bohren.
Folge 2: Trends im Bad / Leckageschutz in der Trinkwasser-Installation/ Kalkschutz .
Folge 3: Auslaufen der Förderung bei PV-Anlagen / Vereisen von Gasflaschen / DVGW-Forschungsprojekt zu Legionellen.
„Mit dem neuen Format liegen wir im Trend und bieten unseren Lesern ein neues Mehrwertangebot, dass sich sogar in den Arbeitsalltag integrieren lässt“, sagt IKZ-Chefredakteur Markus Sironi. „Denn Podcasts lassen sich rund um die Uhr, zuhause oder auf der Baustelle anhören.“
Unser neues Podcast-Angebot erreichen Sie unter https://www.ikz-select.de/kategorie/wissen/ikz-gehoert/. Die Folgen sind außerdem abrufbar in den gängigen Podcast-Bibliotheken (Audio Streaming Diensten) wie Spotify, Apple Podcasts, Deezer und Co.

 

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Mon, 14 Sep 2020 14:18:08 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/4/3/csm__KW38_Select-Logo_6f8cc5457a.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/4/3/csm__KW38_Select-Logo_6eb2786a89.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2020/September_2020/_KW38_Select-Logo.jpg
news-30696 Mathe für die Praxis https://www.ikz.de/detail/news/detail/mathe-fuer-die-praxis-8/  Teil 9: Flächenberechnung Rechteck und Quadrat  

 

 

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Mon, 14 Sep 2020 09:19:00 +0200
news-30648 Rasantes Marktwachstum https://www.ikz.de/detail/news/detail/rasantes-marktwachstum/ Das Kesseltauschgeschäft läuft trotz Corona stabil, aber nicht für jeden Brennstoff gleich gut. Insbesondere die Pelletbranche profitiert von den derzeit guten Rahmenbedingungen. Ein Interview  

Nach Jahren der Stagnation boomt derzeit der Absatz von Pelletheizungen. Allein im ersten Halbjahr stand ein Plus von 150 % zu Buche. Parallel dazu wurde die Produktion des heimischen Brennstoffs gesteigert. Martin Bentele, Geschäftsführer des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbands (DEPV) und dessen Tochtergesellschaft Deutsches Pelletinstitut GmbH (DEPI), äußert sich im Interview mit unserer Redaktion über die Ursachen und Folgen dieser Entwicklung – und die Relevanz qualifizierter SHK-Fachbetriebe in dem Segment.

IKZ-HAUSTECHNIK: Der Absatz von Pelletheizungen ist dem Vernehmen nach in den ersten 6 Monaten um 150 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Konkret gefragt: Von wie vielen Pelletkesseln sprechen wir?

Martin Bentele: Im ersten Halbjahr 2020 hatten wir laut BDH-Zahlen in der Tat einen Zuwachs von 150 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bei den Pelletkesseln. Das ist ein Wort! Dennoch sind die Stückzahlen mit 13 000 noch sehr niedrig, zum Beispiel im Vergleich mit der Luftwärmepumpe. Es wurden sogar noch mehr Ölbrennwertheizungen im gleichen Zeitraum verkauft, was schon verwundert. Wenn ich einen Wunsch hätte, dann den, dass wir hier am Jahresende mit der Pelletheizung erstmals die Nase vorn haben. Ich bin zuversichtlich und sehe momentan keine direkten wachstumshemmenden Einflüsse, wobei man zugeben muss, dass die Kesselhersteller wirklich „am Anschlag“ produzieren.

IKZ-HAUSTECHNIK: Wo liegen die Gründe für dieses Wachstum?

Martin Bentele: Diese aktuell besonders positive Situation für die Pelletbranche begann schon im September 2019, als die CDU-Vorsitzende Kramp-Karrenbauer ein „weg vom Öl“ und eine „Abwrackprämie“ öffentlich machte. Das kam bei den Menschen an. Nachdem die Bundesregierung dann zum Jahresbeginn mit einem neuen Marktanreizprogramm (MAP) den Tausch der Ölheizung mit 45 % der Investitionskosten bezuschusste, haben die Verbraucher reagiert und den Heizungsbauer kontaktiert. Dabei hat die Corona-Situation die Menschen bestärkt, in die eigenen vier Wände zu investieren und nicht in Autos oder Fernreisen. Davon hat die Pelletbranche stark profitiert, wie das Marktwachstum zeigt. Der ein oder andere wird auch vom CO2-Preis gehört haben, der ab dem nächsten Jahr fossile Brennstoffe wie Öl und Gas in mehreren Stufen teurer macht. Holzbrennstoffe wie Hackschnitzel oder Pellets sind davon nicht betroffen.

IKZ-HAUSTECHNIK: Ist die Pelletproduktion in Deutschland auf die sich abzeichnende steigende Nachfrage vorbereitet oder droht mittelfristig die Gefahr einer Abhängigkeit von ausländischen Anbietern?

Martin Bentele: Deutschland ist das Holzland schlechthin in Mitteleuropa. Durch die hohe Sägewerksdichte gibt es auch Holzspäne, den Grundstoff für die Pelletproduktion, in großen Mengen. Das zeigt sich daran, dass Deutschland mit 2,8 Mio. t Pellets 2019 weltweit die Nr. 3 ist. Die Menge kann aber problemlos aus heimischem Rohstoff gesteigert werden, wie wir dieses Jahr sehen, da wir wohl erstmals über 3 Mio. t produzieren werden. Trotzdem ist noch weiterer Spielraum nach oben und zwar nachhaltig!

Dass wir nicht von importierten Pellets abhängig sind, lässt sich daran erkennen, dass Deutschland seit Jahren Nettoexporteuer von Pellets ist. D.h., es werden mehr Pellets exportiert als importiert. Die wichtigsten Märkte – in beide Richtungen – sind aber nach wie vor unsere direkten Nachbarn, im Export auch Italien, wo die beliebten Pelletkaminöfen mit Sackware befeuert werden.

IKZ-HAUSTECHNIK: Die Wälder sind voller Abfallholz, weil der Borkenkäfer ganze Landstriche befallen hat. Was spricht dagegen, dieses Überangebot zu Brennstoff zu verarbeiten und damit zu veredeln?

Martin Bentele: Erst einmal nichts. Holz, das nicht mehr stofflich – also für die Bau- oder Möbelindustrie – genutzt werden kann, trägt bei der Verbrennung in modernen Feuerungen zum Klimaschutz bei. Würde es im Wald bleiben, entstünde die gleiche Menge CO2 wie bei der energetischen Nutzung. Holz verbrennt per se daher CO2-neutral. Natürlich kommt für die Herstellung von Pellets oder Hackschnitzeln noch Energieaufwand hinzu – das ist aber weit weniger als für die Bereitstellung von fossilen Brennstoffen. Zur Klimaneutralität kann man eigentlich nichts Besseres machen, als mit Pellets heizen. Das heißt, das CO2-Einsparpotenzial ist beim Ersatz von Öl durch Holz zur Wärmegewinnung so hoch wie bei keiner anderen Sanierungsmaßnahme im Gebäude.

Bei der Auswahl des Rohstoffs muss man allerdings schauen, dass nicht jede Art von Schadholz zu Pellets verarbeitet werden kann. Es muss frei von Rinde und anderen Verunreinigungen sein – daher sind Sägespäne immer noch das beste Ausgangsmaterial. Wichtig ist mir noch, darauf hinzuweisen, dass durch das Sturm- und Käferholz der reguläre Einschlag von Holz in Deutschland gesunken ist. Weder der Bedarf für beides ist da noch das Personal. Es ist so mancherorts schon schwierig, Käferholz aus dem Wald zu schaffen, bevor sich die nächste Generation der Schadinsekten niederlässt.

IKZ-HAUSTECHNIK: In der Regel hat eine steigende Nachfrage immer auch Preisanpassungen zur Folge – meist nach oben. Welche Prognose wagen Sie für den Pelletpreis in den kommenden Jahren?

Martin Bentele: Die breite Verfügbarkeit von Sägerestholz äußert sich auch in einem sehr konstanten Preisverlauf. In den letzten Jahren waren wir durchschnittlich 30 % unter dem Ölpreis. Der Markt für Pellets ist transparent und funktioniert nach Angebot und Nachfrage. Da aber genügen Rohstoff vorhanden und auch die Kapazitäten der deutschen Pelletwerke nicht ausgeschöpft werden, sehe ich hier keine besorgniserregende Entwicklung. Im Gegenteil, die Hersteller haben sich in den letzten eher durchschnittlichen Jahren sogar in Sachen Werkserweiterung oder sogar Neubau engagiert – damals eher durch die Nachfrage im Aus- als im Inland getrieben, was für die Wärmewende in Deutschland schon ein Armutszeugnis war. Ziel muss doch sein, dass wir regional vorhandene Ressourcen auch selbst nutzen.

IKZ-HAUSTECHNIK: In früheren Zeiten gab es vereinzelt Qualitätsprobleme mit dem Brennstoff Pellets. Hat sich das Thema mit der Einführung der Qualitätsklasse ENplus A1 inzwischen erledigt?

Martin Bentele: Kurze Antwort: Ja. Lassen Sie mich etwas weiter ausholen: In der Vergangenheit waren häufige Probleme bei Pellets ein zu großer Feinanteil im Lager sowie Probleme bei der Verbrennung in Form von Verschlackungen. Beides wird durch die ENplus-Zertifizierung vermieden. Die Ascheerweichungstemperatur – Hauptgrund für Schlackebildung – darf bei ENplus-Pellets der Klasse A1 nicht über 1200 °C liegen. Hier gehen die Anforderung des Programms deutlich über die Norm hinaus, in der es gar keine Vorgaben für diesen Wert gibt. Der Feinanteil in den Pellets wird hauptsächlich durch drei Maßnahmen verringert: Mehrmaliges Absieben der Pellets bei Herstellung und Transport sowie die regelmäßige Schulung der Pelletfahrer fürs richtige Einblasen in den Lagerraum erfolgen auf der Brennstoffseite. Über unsere Schulungs- und Informationsmaterialien – Stichworte Lagerbroschüre des DEPV und Pelletfachbetriebe im SHK-Handwerk – entwickeln wir Vorgaben für den richtigen, d. h. qualitätsschonenden und sicheren Lagerbau. Unsere Mitgliedsunternehmen aus Lager- und Kesselbau waren in den letzten zehn Jahren natürlich auch fleißig und haben praktische Fertig-lagersysteme entwickelt, die ebenfalls die Pellets schonen und unbeschadet zum Kessel bringen. Sie sehen, das Heizen mit Pellets ist ein etwas komplexerer Vorgang, bei dem alle Beteiligten gut geschult sein müssen, damit alles perfekt ineinander greift und der Kunde den gewohnten Komfort seiner alten fossilen Heizung auch mit Pellets genießen kann. Daher ist die Qualifizierung des SHK-Handwerks uns auch so wichtig (Anmerkung der Redaktion: siehe Kasten).

IKZ-HAUSTECHNIK: Kritiker werfen auch heute noch gern das Thema Feinstaub in die Waagschale, wenn es um Holzheizungen geht. Berechtigter Einwand oder hartnäckiges Vorurteil?

Martin Bentele: Ein hartnäckiges Vorurteil, wenn es um moderne Holzfeuerungen geht! Das Problem beim Feinstaub aus Holzverbrennung sind nicht die automatisch betriebenen Pellet-, Hackschnitzel- oder Scheitholzkessel, sondern veraltete Stückholzkaminöfen, die oftmals zudem falsch bedient werden. Von dort stammen rd. 80 % des Feinstaubs aus Holzfeuerungen.

Pelletfeuerungen – Kessel und Kaminöfen – haben als moderne Heizungsanlagen mit einem schlichten Kaminofen wenig gemeinsam. Da Brennstoffmenge und Verbrennungsvorgang vollautomatisch aufeinander abgestimmt sind, wird eine vollständige Verbrennung mit effektivem Abbrand ermöglicht. Das bedeutet kaum noch Staubemissionen.

Zudem unterstützt ein qualitativ hochwertiger Brennstoff die schadstoffarme Verbrennung. Dazu kommen die strengen Grenzwerte in der 1. BImSchV, die bei modernen Holz- und Pelletkesseln mit einer zweijährigen Praxismessung verbunden sind. Im Gegensatz zu den Kamin öfen müssen diese Anlagen beweisen, dass kaum noch Staub emittiert wird.

IKZ-HAUSTECHNIK: Speziell für Großanlagen gab es Überlegungen für die Produktion von XXL-Pellets. Wird das Vorhaben noch weiter verfolgt?

Martin Bentele: Was Länge oder Durchmesser angeht, sind mir hier keine Projekte im größeren Maßstab bekannt. Industriepellets, die z. B. auch in Kohlekraftwerken mitverfeuert werden können, sind in Deutschland aufgrund des Kohleausstiegs aber durchaus in der Diskussion. In Großbritannien wird das ja schon im großen Stil mit Industriepellets aus Nordamerika betrieben. Diese Industrieware kann aber mit unseren heimischen Wärmepellets nicht mithalten. Es handelt sich hier im Grunde um unterschiedliche Produkte, deren Handelsmärkte auch nichts miteinander zu tun haben. Die Nachhaltigkeit muss natürlich in jedem Fall gesichert sein.

Bilder: Deutsches Pelletinstitut

Qualifizierung zum „Pelletfachbetrieb“online

Das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) bietet seit 2011 in Kooperation mit dem Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) die Qualifizierung zum „Pelletfachbetrieb“ an. Zielgruppe der Qualifizierung sind beim Thema Pellet- und Holzheizung kompetente und erfahrene SHK-Unternehmen, die ihr Fachwissen auch nach außen sichtbar machen möchten. Aber auch Neueinsteiger können sich nach und nach weiterbilden. Ein guter Einstieg sind die zwei Online-Schulungen des DEPI, die vom Wald über die Pelletproduktion bis hin zu Förderung und Lagerbau alle wichtigen Aspekte thematisieren. Zusätzlich muss eine Technikschulung bei einem im DEPV organisierten Kesselhersteller absolviert werden. Wenn dann noch fünf Pelletheizungen installiert wurden, werden die geschulten Betriebe zentral in der beim Endkunden beworbenen Online-Datenbank www.pelletfachbetrieb.de gelis tet. Dort sind sie per Postleitzahl-Suche zu finden. Alle drei Jahre muss das Fachwissen mit einer kompakten Online-Schulung erneuert werden. Alle Schulungen und auch die Listung sind kostenlos.

Informationen, Termine sowie das Formular zur Anmeldung findet sich auf der Website des DEPI unter www.depi.de › Fachbetrieb werden.

 

 

 

 

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Mon, 14 Sep 2020 08:00:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/2/4/csm_HAUT_20200904_030_01_12_picture-0001_3398dd4c64.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/2/4/csm_HAUT_20200904_030_01_12_picture-0001_bd6288d256.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/HAUT_20200904_030_01_12_picture-0001.jpg
news-30628 SFA: Neu im Programm – Tauch- und Brunnenpumpen https://www.ikz.de/sanitaertechnik/news/detail/sfa-neu-im-programm-tauch-und-brunnenpumpen/ SFA hat sein Sortiment um eine Auswahl an Tauch- und Brunnenpumpen zur Be- und Entwässerung erweitert.  

Darunter finden sich Möglichkeiten für den stationären und mobilen Einsatz rund ums Gebäude sowie Nutzungen innerhalb von gewerblichen wie auch privaten Immobilien, im Außenbereich, Keller, Grube oder Brunnen, ob Klarwasser, Grauwasser oder fäkalienhaltige Abwässer. Diese dienen nicht nur der Entwässerung, sondern auch der Bewässerung und können beispielsweise in Kombination mit Hauswasserwerken auch Regenwasser fördern und somit zur Wasserversorgung beitragen.

SFA Sanibroy Vertriebsgesellschaft für sanitäre Anlagen mbH, Waldstr. 23, 63128 Dietzenbach, Tel.: 06074 30928-0, Fax: -90, info@sanibroy.de, www.sanibroy.de

 

 

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Mon, 14 Sep 2020 07:07:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/9/2/csm_64_SFA_Tauchpumpen_2020_5e9e71523d.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/9/2/csm_64_SFA_Tauchpumpen_2020_a7a50b8fd8.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_20_12/64_SFA_Tauchpumpen_2020.jpg
news-30619 Außergewöhnliche Belastung durch Marder­befall? – Nachweise sichern https://www.ikz.de/detail/news/detail/aussergewoehnliche-belastung-durch-marderbefall-nachweise-sichern/ Marder im Eigenheim, Maßnahmen zur Bekämpfung erfolglos? Eigentlich könnte man denken, dass die Kosten in der Folge als sogenannte außergewöhnliche Be­las­tung die Steuern mindern könnten. Weit gefehlt, denn für die erfolgreiche Geltendmachung einer außergewöhnlichen Belastung bestehen recht hohe Hürden.  

Selbst eine später durchgeführte umfangreiche Dachsanierung (Kosten in Höhe von 45 000 Euro) blieb steuerlich außen vor. Die Kläger hatten nämlich nicht nachgewiesen, dass im Streitjahr eine hinreichend konkrete Gesundheitsgefährdung bestanden hat. Ferner hätte der Marderbefall durch vorbeugende Maßnahmen wie eng getaktete Kontroll- und Vergrämungsmaßnahmen verhindert werden können. Die zunächst eher zuwartende Vorgehensweise der Betroffenen bei der Marderbekämpfung hat angesichts von zumutbaren Handlungsalternativen der späteren grundlegenden Dachsanierung die Zwangsläufigkeit genommen (Quelle: Finanzgericht Hamburg, Az.: 3 K 28/19).

 

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Sun, 13 Sep 2020 07:07:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/5/csm_Arbeitszeugnis_2b1d5077d2.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/5/csm_Arbeitszeugnis_f8a8543942.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/Arbeitszeugnis.jpg
news-30617 Raumklimaspezialist Zehnder feiert 125sten Geburtstag https://www.ikz.de/detail/news/detail/raumklimaspezialist-zehnder-feiert-125sten-geburtstag/ Im Jahr 1895 legte Jakob Zehnder zusammen mit seinen sieben Söhnen im Schweizer Gränichen den Grundstein für eine Erfolgsgeschichte, die seine Familie inzwischen in vierter Generation fortschreibt.  

Mit einer kleinen Reparaturwerkstatt gestartet, suchte das Unternehmen in den 1920er-Jahren nach einer Produktidee und entwickelte zunächst das Leichtmotorrad „Zehnderli“. 1930 entstand dann jenes Produkt, das Zehnder groß werden ließ: Der erste Stahlradiator weltweit – dreimal leichter als die bisherigen Gussvarianten. Die damalige Heizkörper-Innovation „Zehnder ­Charleston“ ist inzwischen ein Heizkörper-Klassiker und auch heute noch ein Erfolgsprodukt, das im Jahr 2020 seinen 90. Geburtstag feiern kann. Zu Beginn der 1980er-Jahre revolutionierte Zehnder den Markt mit der Erfindung des ersten Handtuchheizkörpers für das Badezimmer. Doch es blieb nicht nur bei Heizkörpern: In den 1950er-Jahren entwickelte Zehnder den Geschäftsbereich Deckenstrahlplatten für die Nutzung in Industrie und Gewerbe. Anfang des 21. Jahrhunderts stieg der Raumklimaspezialist zudem in das Lüftungsgeschäft ein und bietet heute abgestimmte Komplett­sys­teme zur komfortablen Wohnraumlüftung. Im Laufe der Jahre erweiterte der Hersteller sein Portfolio und bietet inzwischen neben Heizkörpern, Produkte und Systeme zur Wohnraumlüftung sowie Heiz- und Kühl­decken-Systeme nebst Luftreinigungskomponenten. Rund 3300 Beschäftigte zählt die internationale Firmengruppe heute. Die Produkte werden in 16 eigenen Werken in Europa, Nordamerika und China entwickelt und gefertigt.

 

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Sat, 12 Sep 2020 07:07:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/5/csm_61_Zehnder-1_a85fb3c746.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/5/csm_61_Zehnder-1_86c0453503.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_20_12/61_Zehnder-1.jpg
news-30689 Wasser dezentral erwärmen https://www.ikz.de/sanitaertechnik/news/detail/wasser-dezentral-erwaermen/ Auf diese Punkte kommt es an  

Ohne warmes Wasser geht in Küche und Bad gar nichts. Wir alle nutzen es reichlich und wollen dennoch bei der Erzeugung von Warmwasser sparen – für den Klima- und Ressourcenschutz und ein „Mehr“ in unserem Geldbeutel. In vielen Haushalten übernehmen deshalb dezentrale Durchlauferhitzer oder Kleinspeicher die energieeffiziente Warmwasserbereitung.

Die Vorteile von dezentralen Durchlauferhitzern und Kleinspeichern sind: Sie passen überall, stellen das Wasser ohne Wartezeit zur Verfügung und vermeiden durch kurze Leitungen Wärmeverluste sowie unnötige Wasservorläufe. Dadurch sinken Wasser- und Energieverbrauch. Erst recht, weil dezentrale Geräte das Wasser völlig unabhängig von der Heizungsanlage erwärmen, die ja in den Sommermonaten komplett abgeschaltet werden kann.

So manche Frage müssen Installateur und Bauherr jedoch im Vorfeld klären, um für jede Anwendung und örtliche Gegebenheit das richtige Modell zu finden. Acht häufige Fragen hat AEG Haustechnik zusammengestellt und liefert hierzu die Antworten:

Für welchen Einsatzbereich eignet sich welches Warmwassergerät?

Zum Händewaschen reichen in der Regel 38°C und zum Duschen 39 bis 42°C aus. An der Küchenspüle sorgen 55 bis 65°C für sauberes Geschirr und zum Putzen wird maximal 85 °C heißes Wasser genutzt (hohe Mischwassermenge). Dementsprechend unterschiedlich ist auch die Leistung dezentraler Warmwasserbereiter: Klein-Durchlauferhitzer liefern mit 3,5 bis 6,5 kW fürs Handwaschbecken ausreichend warmes Wasser, Kompakt-Durchlauferhitzer mit 11,5 bis 13,5 kW passen optimal unter die Küchenspüle und bieten den bedarfsgerechten Warmwasserkomfort bis 60°C. Größere Durchlauferhitzer mit Leistungen von 18 bis 27 kW versorgen zeitgleich mehrere Zapfstellen im Bad. Kleinspeicher bereiten Heißwasser bis zur eingestellten Temperaturgrenze, maximal bis 85°C.

Was bedeutet Einzel-, Gruppen- und Zentralversorgung?

Entlegene Entnahmestellen, z.B. in einem Gäste-WC, werden am besten einzeln versorgt, d.h. mit einem Durchlauferhitzer oder Kleinspeicher. Mehrere nah beieinander liegende Entnahmestellen, z.B. Dusche und Waschtisch im Bad, werden bei der Gruppenversorgung von einem geschlossenen Warmwasserbereiter auf kurzen Leitungswegen versorgt. Bei der zentralen Warmwasserbereitung werden alle Zapfstellen eines Hauses von einer zentralen Heizanlage oder Trinkwasserwärmepumpe über einen Warmwasserspeicher und zwei getrennte Wasserleitungsnetze für Kaltwasser und Warmwasser gespeist.

Was sind die Unterschiede zwischen einem elektronischen und einem hydraulischen Durchlauferhitzer?

Elektronische Durchlauferhitzer sind zwar in der Anschaffung teurer als ihre hydraulischen Gegenstücke, sparen jedoch im Betrieb bis zu 30% Strom ein. Zudem bleibt die Warmwassertemperatur aufgrund der Elektronik sehr stabil, oft gradgenau, während hydraulische Geräte sehr häufig an der Mischbatterie nachgeregelt werden müssen. Vollelektronische Durchlauferhitzer hingegen bieten den optimalen, gleichbleibenden Warmwasserkomfort. Dabei können sogar mehrere Zapfstellen gleichzeitig genutzt werden.

Worin unterscheiden sich elektronisch geregelte von elektronisch gesteuerten Durchlauferhitzern?

Elektronisch gesteuerte Durchlauferhitzer prüfen mit Sensoren die durchlaufende Wassermenge und die Kaltwassertemperatur. Anhand dieser Messwerte ermittelt die Elektronik die erforderliche Leistung und passt sie an. Dabei wird eine bestimmte Durchflussmenge um eine bestimmte Gradzahl erwärmt. Die Ausgangstemperatur des Warmwassers wird dabei aber nicht überprüft.

Ein vollelektronischer bzw. elektronisch geregelter Durchlauferhitzer hingegen prüft zusätzlich zu den genannten Werten auch die Temperatur des ausströmenden warmen Wassers und kontrolliert, ob die Heizleistung korrekt ist. Bei Abweichungen steigert oder senkt ein vollelektronischer Durchlauferhitzer seine Leistung entsprechend. Fazit: Die Warmwassertemperatur bleibt stabil. Außerdem kommt es zu keinen Temperaturschwankungen, sodass in Summe ein größtmöglicher Warmwasserkomfort garantiert ist.

Wann kommt ein offener, wann ein geschlossener Durchlauferhitzer zum Einsatz?

Welche Variante zum Einsatz kommt, entscheiden die baulichen Gegebenheiten vor Ort. Es gibt sowohl Durchlauferhitzer als auch Kleinspeicher sowie Stand- und Wandspeicher, die offen oder geschlossen sind. Offene Geräte versorgen verbrauchsnah eine Entnahmestelle, z.B. unter der Küchenspüle oder am Waschtisch. Zum Einsatz kommt bei offenen Warmwasserbereitern eine Niederdruck-Armatur mit drei Anschlussschläuchen.

Geschlossene Warmwassergeräte mit nur zwei Anschlüssen versorgen meist mehrere Entnahmestellen in einer Wohnung. Die Geräte sind druckfest und werden deshalb mit handelsüblichen Armaturen betrieben.

Bei druckfesten Warmwasserspeichern wird ein zusätzliches Sicherheitsventil benötigt. Es führt das Ausdehnungswasser separat ab und schützt vor Überdruck.

Wie energieeffizient ist ein dezentrales Warmwassergerät wirklich?

Wo keine Warmwassertemperaturen über 60°C erforderlich sind und das Anschaffungsbudget es zulässt, dort ist ein Durchlauferhitzer in jedem Fall einem Kleinspeicher vorzuziehen. Anders als beim Kleinspeicher verbraucht er keine Bereitschaftsenergie. Durch die kurze Leitungsführung zur Zapfstelle entstehen keine Wärmeverluste, es geht nahezu keine Energie verloren.

Einige Modelle ermöglichen zudem Spezialeinstellungen wie ein Eco-Programm. Wenn eine Badewanne zum Haushalt zählt, so kann entweder ein leistungsstarker 24-kW-Durchlauferhitzer oder ein Wand- oder Standspeicher die dezentrale Warmwasserbereitung übernehmen.

Was ist bei der Montage und Platzierung dezentraler Warmwassergeräte zu beachten?

Durchlauferhitzer und Kleinspeicher passen überall. Sie können an jedem Ort schnell, sauber und ohne viel Aufwand installiert werden. Durchlauferhitzer sollten der Schutzart IP 25, Kleinspeicher IP 24 entsprechen – damit ist die Montage im Bad erlaubt.

Klein-Durchlauferhitzer bis 3,5 kW kommen mit einer 230-VSteckdose aus, leistungsstärkere Warmwasserbereiter benötigen einen 230-V- oder 400-V-Festanschluss. Modelle mit Fernbedienung erleichtern die Bedienung für bewegungseingeschränkte Menschen, z.B. die Anpassung der Wassertemperatur.

Geräte mit umschaltbarer Leistung bieten den Vorteil, dass der Fachhandwerker vor Ort bestimmt, welche Leistungsgröße genutzt wird – 18, 21 oder 24 kW. Auch sollten dezentrale Warmwasserbereiter möglichst leicht und sicher montiert werden können. Das gelingt sehr gut, wenn Durchlauferhitzer über die einfache Montage- und Anschlusstechnik, biegsame Leitungen für den Wasseranschluss und einen flexiblen Elektroanschluss verfügen.

Welche Möglichkeit der Einbindung umweltfreundlicher Techno logien bestehen?

Einige elektronisch geregelte Durchlauferhitzer bieten die Möglichkeit mit vorgewärmtem Wasser zu arbeiten. So kann dieser beispielsweise problemlos in eine Solaranlage eingebunden werden oder eine Wärmepumpe übernimmt die umweltgerechte Vorerwärmung des Trinkwassers.

Wer mit einer PV-Anlage Strom erzeugt und diesen im Haushalt nutzt, kann mit dezentralen Warmwasserbereitern den Eigenverbrauch steigern. Die Nutzung von Umweltwärme zur Warmwasserbereitung wirkt sich in jedem Fall einmal mehr auf die Bewertung im Energieausweis und auf die CO2-Bilanz aus.

Bilder: AEG Haustechnik

www.aeg-haustechnik.de

 

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Fri, 11 Sep 2020 08:28:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/1/csm_IKPR_20200911_004_01_09_picture-0001_ddbadc5790.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/1/csm_IKPR_20200911_004_01_09_picture-0001_92a430805c.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/IKPR_20200911_004_01_09_picture-0001.jpg
news-30647 Selbstbewusst ins neue Feld https://www.ikz.de/detail/news/detail/selbstbewusst-ins-neue-feld/ Kleiner, kompakter, tief modulierend und Brennwert: Pellets im Neubau  

Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Gebäudedämmung und steigender Energiestandards für Neubauten ist zu erwarten, dass künftig der Bedarf an Pellet-Feuerungsanlagen im kleinen Leistungsbereich weiter zunimmt. Die Nachfrage danach ist bislang allerdings noch verhalten. Vielleicht auch aus Unkenntnis?

Tatsächlich modulieren moderne, automatisch beschickte Pelletkessel ...

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Fri, 11 Sep 2020 08:00:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/e/d/csm_HAUT_20200904_026_01_12_picture-0001_4d9c1bfc1a.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/e/d/csm_HAUT_20200904_026_01_12_picture-0001_e12b7c131e.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/HAUT_20200904_026_01_12_picture-0001.jpg
news-30670 Dallmer: informative Broschüren https://www.ikz.de/detail/news/detail/dallmer-informative-broschueren/ Arnsberg.  Gut informiert sein - das ist sowohl für Installateure als auch für Architekten, Planer und Bauherren im Bereich Badezimmer immer wichtiger. Daher hat Entwässerungsspezialist Dallmer aus Arnsberg drei neue Broschüren sowohl für Fachpublikum als auch für Privatpersonen aufgelegt, die zudem online auf der Dallmer-Website abrufbar sind.  

„Sicherheit und Technik“ ist der Katalog für Installateure und Planer. Ein umfangreiches Kompendium gefüllt mit Informationen zur Entwässerungstechnik, Abdichtung von Innenräumen, Brand- und Schallschutz sowie den dazugehörigen Normen. Professionell erklärt von Profis für Profis zeigt sich die „Sicherheit und Technik“ auf insgesamt 136 Seiten. Tipps rund um die Themen Belüftung von Abwasserleitungen, Schutz gegen Rückstau und barrierefreies Bad vervollständigen den Wissenskatalog.
Das neueste Produkt-Sortiment „DallDrain“ des Entwässerungsspezialisten aus Arnsberg wartet ebenfalls mit einer Fachbroschüre auf. Dort werden die Bodenabläufe und auch die verfügbaren Komplettsets inklusive Zubehör detailliert erklärt und übersichtlich aufgeführt. Wer darüber hinaus noch Fragen zum Produkt hat, kann sich online zwei Erklärvideos oder das Montagevideo des Bodenablaufs auf der Dallmer-Website anschauen.
Auch für Bauherren bietet der Arnsberger Entwässerungsspezialist ein aktuelles Druckwerk an. Mit der Broschüre können Endverbraucher in Badträumen schwelgen und sich inspirieren lassen. Interessante Interviews und Berichte ergänzen die Ausgabe 01 im Magazin-Charakter. Auch verschiedene Materialien, die im gesamten Bad verwendet werden können, sind beschrieben.

Tipp: Kurzlink und QR-Code führen direkt zu den Broschüren

 

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Fri, 11 Sep 2020 07:44:40 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/b/csm__KW37_Dallmer_Neue-Broschueren_718de5c961.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/b/csm__KW37_Dallmer_Neue-Broschueren_6d993262d3.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2020/September_2020/_KW37_Dallmer_Neue-Broschueren.jpg
news-30616 Nächste Auszeichnung für ­Edelstahl-Urinale von Delabie https://www.ikz.de/detail/news/detail/naechste-auszeichnung-fuer-edelstahl-urinale-von-delabie/ Freude im Hause Delabie: Nach dem „Plus X Award 2019/2020“ für das Edelstahl-Urinal mit Hybrid-Spülsystem gab es jetzt die Auszeichnung „Beste Marke des Jahres 2020“.  

Dieser Award gilt als weltweit größter Innovationspreis für Technologie, Sport und Lifestyle. Er zeichnet Marken für den Qualitäts- und Innovationsvorsprung ihrer Produkte aus. Die Edelstahl-Urinale von ­Delabie sind für jegliche Art von Einrichtung im öffentlich-gewerblichen Bereich geeignet: Schulen, Flughäfen, Büros, Raststätten, Restaurants etc.

 

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Fri, 11 Sep 2020 07:07:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/1/csm_61_Delabie-Preis_d56785ed07.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/1/csm_61_Delabie-Preis_c474656d2b.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_20_12/61_Delabie-Preis.jpg
news-30669 Neues Gesetz soll Sanierungen und Umbauten erleichtern https://www.ikz.de/detail/news/detail/neues-gesetz-soll-sanierungen-und-umbauten-erleichtern/ Eine Gesetzesnovelle soll einzelnen Wohnungseigentümern Sanierungen und Umbauten in Wohnhäusern erleichtern. In Zukunft könnten dann einzelne Eigentümer z.B. den Einbau einer Lademöglichkeit für Elektrofahrzeuge oder einen barrierefreien Umbau durchführen, berichtet die WirtschaftsWoche.  

Hier geht es zum Bericht.

 

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Thu, 10 Sep 2020 14:22:29 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/0/d/csm__KW37_1---Kaldewei_702327b753.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/0/d/csm__KW37_1---Kaldewei_18283d4782.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2020/September_2020/_KW37_1---Kaldewei.jpg
news-30690 Doppelte Power https://www.ikz.de/heizungstechnik/news/detail/doppelte-power/ Kraft-Wärme-Kopplung: Strom und Wärme aus einem Gerät  

Die Stromerzeugung in Gebäuden gewinnt insbesondere in Hinblick auf die Ener giewende und die damit verbundene Abschaltung von Kohle- und Kernkraftwerken mehr und mehr an Bedeutung. Die Rede ist von Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Sie erzeugt in einem Gerät aber nicht nur Strom, sondern auch Wärme.

KWK-Anlagen werden für nahezu jedes Einsatzfeld angeboten. Ist ein Gasanschluss vorhanden, eignen sich nicht nur Gewerbeobjekte für den Einbau der Technologie, auch Bestandsgebäude lassen sich problemlos damit ausrüsten. Auch ist es möglich, KWK-Anlagen mit einer PV-Anlage (Photovoltaik-Anlage) und einem Stromspeicher zu kombinieren. Es kann also wirtschaftlich sein, alte Kesselanlagen gegen strom- und wärmeerzeugende KWK-Anlagen auszutauschen.

Von ganz klein bis ganz groß

Hersteller bieten vielfältige Modellvarianten und Leistungsklassen an. Aber auch die Form der Energieerzeugung variiert. So bietet Ökofen mit „MyEnergy365“ ein Komplettsystem an, das sich aus dem Pelletkessel „Pellematic Condens_e“ mit integriertem Stirlingmotor, einem Batteriespeicher und einer PV-Anlage zusammensetzt. Mit einer thermischen Leistung von 16 kW und einer elektrischen von 1 kW ist die Anlage auf den Strom- und Wärmebedarf eines Ein- bis Zweifamilienhaus zugeschnitten. Der Stirlingmotor ist die Komponente, die den Strom erzeugt. Ein separater Pufferspeicher (1000 l Volumen) nimmt die erzeugte Wärme auf. Das Energie manage ment „Pelletronic“ verknüpft eine Vielzahl an Daten, wie etwa den aktuellen Strombedarf, den Batterieladestand, die Wetterprognosen und die Nutzergewohnheiten, um die verfügbare Energie entsprechend zu kanalisieren.

Andere Hersteller setzen auf den Prozess der sogenannten kalten Verbrennung: Brennstoffzellen. Sie erzeugen hier Wärme und Strom durch eine elektrochemische Reaktion. In einem vorgelagerten Prozess wird dazu Erdgas in Wasserstoff umgewandelt und in der Brennstoffzelle in positiv geladene Protonen und negativ geladene Elektronen aufgespalten. Der Fluss der freien Elektronen generiert elektrischen Strom. Die dabei entstehende Wärmeenergie lässt sich für das Gebäude nutzen. Weil die Leistung relativ niedrig ist, wird ein zusätzlicher Gas-Brennwertkessel benötigt. Der ist oft schon mit der Brennstoffzelle in einem Gehäuse verbaut.

Auch das Brennstoffzellenheizgerät „Dachs 0.8“ mit einer elektrischen Leistung von 750 W und einer thermischen von 1,1 kW von Senertec bietet sich zur Deckung von Strom- und Wärmebedarf im klassischen Ein- bis Zweifamilienhaus an. Ein Gas-Brennwertkessel ist integriert. Für größere Gebäude bietet der Hersteller die mit einem Pufferspeicher ausgestattete Anlage „Dachs G2.9“ an. Das System liefert 2,85 kW elektrische Leistung und 7,0 kW thermische Leistung. Die Anlage lässt sich mit einem Gas-Brennwertgerät kombinieren.

Für die Strom- und Wärmeversorgung von Eigenheimen mit mittleren bis großen Flächen, wo eventuell zudem ein eigenes Schwimmbad unterhalten wird und somit höherer Wärmebedarf besteht, hat Remeha das Brennstoffzellenheizsystem „eLecta 300“ im Programm. Das Heiz system setzt sich aus einem Brennstoffzellenmodul mit 700 W elektrischer Leis tung, einem 300-l-Pufferspeicher und einem Vormontagesystem zusammen. Im Vormontagesystem sind ein Brennwert-Spitzenlastkessel und ein Hydraulikmodul integriert. Die Wärmenennleistung liegt zwischen 5,2 – 21,8 kW.

Andere Brennstoffzellengeräte können den Strombedarf kleinerer Gewerbebetriebe abdecken. Sodlidpower bietet dazu das System „BlueGen BG-15“ mit bis zu 1,5 kW elektrischer und bis zu 0,85 kW thermischer Leistung an. Die Anlage produziert mittels SOFC (Solid Oxide Fuel Cell)-Technologie den Strom. Diese Brennstoffzellentechnologie produziert hauptsächlich elektrische Energie. Mit der anfallenden Wärme lässt sich jedes angeschlossene Heizsystem unterstützen.

Für den mittleren Leistungsbereich, etwa für Mehrfamilienhäuser, Hotels, Schulen oder Verwaltungsgebäude, eignen sich gasbetriebene Blockheizkraftwerke (BHKWs) ab einer Leistung von 5 kW elektrischer Leistung. Die Anlagen, deren Komponenten in einem Modul (Block) zusammengefasst sind, produzieren Strom und Wärme durch den Brennstoffeinsatz von Gas. Die von Wolf Powersystems angebotenen BHKWs decken einen Bereich von 50 kW bis 2000 kW elektrische Leistung ab. Das Blockheizkraftwerk „GTK 50“ liefert eine elektrische Leistung von 50 kW – 54 kW und eine thermische von ca. 92 kW. Die Strom- und Wärmeerzeugungsmaschine wird in der Regel in Kombination mit einem Pufferspeicher installiert. Das Gerät lässt sich mit Erdgas, Klärgas, Biogas oder Flüssiggas betreiben.

Derzeit wird der mit einer KWK-Anlage erzeugte Strom vorwiegend im eigenen Gebäude genutzt und nur eventuell ins öffentliche Netz eingespeist oder aber auch Elektromobile geladen.

Gewusst wie

Um das Heizungshandwerk für die fachgerechte Installation und Wartung der KWK-Anlagen zu qualifizieren, bieten Hersteller umfangreiche Schulungen an. Bei einigen Anbietern, etwa Ökofen und Bosch Thermotechnik, erfolgt die Inbetriebnahme durch eigenes Personal. Ist eine Anlage installiert, kann der Betreiber sich die Strom- und Wärme-Anlagenparameter z.B. auf dem Smartphone oder dem Tablet ansehen und gegebenenfalls Einstellungen vornehmen.

Um die Betriebsfähigkeit einer Anlage zu erhalten, ist eine regelmäßige Wartung unverzichtbar. Während Brennstoffzellen mit einem relativ geringen Wartungsaufwand auskommen, sieht es bei einem BHKW (Blockheizkraftwerk) anders aus. Etwa 90% des Aufwandes entfallen dabei auf den Gasmotor. Bewegliche Teile, Motoröl, Zündkerzen und Filter sind regelmäßig auszutauschen.

Fazit

Viele Experten sehen in der Kraft-Wärme-Kopplung einen wesentlichen Baustein für die eigene Energieversorgung im Haus. Schließlich bietet sie die Möglichkeit, die Grundlast von Wärme und Strom abzudecken. Spitzen werden mit einem Gas-Brennwertkessel abgedeckt.

 

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Thu, 10 Sep 2020 08:28:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/e/6/csm_06_Oekofen_7bdc392e90.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/e/6/csm_06_Oekofen_87ed94e185.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-PRAXIS/PRAXIS_20_09/06_Oekofen.jpg
news-30646 Stille Highlights im Bad https://www.ikz.de/detail/news/detail/stille-highlights-im-bad/ Armaturen-Trends im Überblick  

Badarmaturen sind die wichtigsten Berührungspunkte zwischen Sanitärtechnik und Mensch und ein nicht zu unterschätzender Gestaltungsfaktor. Mit ihnen lassen sich neben der Designqualität auch das haptische Erlebnis verbessern sowie Akzente im Bad setzen. Die folgende Übersicht stellt neue Armaturen vor und gibt Hinweise auf Kriterien in der Beratungspraxis.

Die Sanitärarmaturen spielen in der Gesamtrechnung für das neue Bad in der Regel keine große Rolle – ...

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Thu, 10 Sep 2020 08:00:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/c/csm_HAUT_20200904_022_01_12_picture-0001_134e6dbacc.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/c/csm_HAUT_20200904_022_01_12_picture-0001_2babed275b.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/HAUT_20200904_022_01_12_picture-0001.jpg
news-30667 Klimaanlagen Corona-gerecht umrüsten: Koalition plant 500 Mio. Euro Förderung https://www.ikz.de/klima-lueftungstechnik/news/detail/klimaanlagen-corona-gerecht-umruesten-koalition-plant-500-mio-euro-foerderung/ Bietigheim-Bissingen.  Die große Koalition hat Ende August beschlossen, eine Förderung zur Corona-gerechten Umrüstung von Klimaanlagen in öffentlichen Gebäuden und Versammlungsstätten aufzulegen. Vorgesehen ist ein Förderprogramm in Höhe von 500 Mio. Euro, befristet auf 2020 und 2021. „Damit trägt die Politik der Erkenntnis Rechnung, dass raumlufttechnische Anlagen deutlich zur Reduktion der Infektionsgefahr in Gebäuden beitragen“, erklärt Günther Mertz, Geschäftsführer des Fachverbands Gebäude-Klima (FGK). „Aus wissenschaftlichen Studien ist bekannt, dass insbesondere Klima- und Lüftungsanlagen mit hohem Außenluftanteil die Aerosolkonzentration und damit auch eine mögliche Virenlast in geschlossenen Räumen verringern. Daher begrüßen wir die Entscheidung für das Förderprogramm und empfehlen, in allen Bereichen Lüftungsanlagen im Hinblick auf den hygienischen Betrieb zu ertüchtigen.“  

Die meisten dieser Anlagen verfügen über eine Lüftungsfunktion mit Außenluft, durch die das Infektionsrisiko vermindert wird. Der FGK empfiehlt dringend, vor allem die Anlagen nachzurüsten, die mit einem geringen Außenluftanteil betrieben werden. Neben der Außenluftversorgung spielten auch die Hygienekontrolle, die Reinigung, Filterung und eine mögliche UVC-Entkeimung eine Rolle.
Räume ohne Lüftungsanlagen könnten im Hinblick auf Covid-19 kurzfristig mit Sekundärluftfiltern oder UVC-Desinfektion ertüchtigt werden. Diese Lösung stelle allerdings keinen Ersatz für eine Versorgung mit Außenluft dar, da sie einige für die Lüftung relevante Parameter nicht berücksichtige. Filter und Desinfektion ohne weitere Maßnahmen genügten keinesfalls, um Außenluftqualität zu erreichen, da CO2, gasförmige Stoffe und Gerüche im Raum verblieben. Zielführend sei, die Anlagen so nachzurüsten, dass sie bedarfsgeregelt mit einem möglichst geringen Umluftanteil betrieben werden können, informiert der Verband.

www.fgk.de

 

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Thu, 10 Sep 2020 07:39:17 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/5/csm__KW37_Aufmacher-Dan-Hildebrandt_5f463b49d0.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/5/csm__KW37_Aufmacher-Dan-Hildebrandt_436362639d.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2020/September_2020/_KW37_Aufmacher-Dan-Hildebrandt.jpg
news-30664 Planungshilfe: dezentrale Trinkwassererwärmung und -verteilung https://www.ikz.de/detail/news/detail/planungshilfe-dezentrale-trinkwassererwaermung-und-verteilung/ Haßfurt.  Bei der Erstellung von Trinkwasserkonzepten für Mehrfamilienhäuser müssen Aspekte des Komforts, der Nachhaltigkeit und der Effizienz berücksichtigt werden. Ein neuer, 40-seitiger Planungsleitfaden von Uponor will dabei Hilfestellung leisten. Das darin vorgestellte Konzept beruht auf den drei Säulen dezentrale Trinkwassererwärmung im Durchlaufprinzip, Durchschleif-Ringinstallation und Hygienespülung. Die im Planungsleitfaden enthaltenen Informationen und anwendungstechnischen Empfehlungen sollen Planern und Installateuren die sichere und einfache Umsetzung des Konzepts in Mehrfamilienhäusern im Spannungsfeld zwischen gesetzlichen und normativen Vorgaben, Zeitdruck und individuellen Wünschen der Bauherren erleichtern. Die Arbeit mit dem Raumbuch ist dabei ein zentrales Werkzeug zur Erfassung der Anforderungen und zur Überwachung der Planungsziele.  

Anhand eines Musterprojektes mit 14 Wohneinheiten wird im Leitfaden eine Gesamtlösung entwickelt, die wesentliche Aspekte zur Dimensionierung, zu Installationsarten, zur Leitungsführung im Stockwerk und in Installationsschächten sowie zur Geräteauslegung erläutert. Neben der Bewertung der Trinkwasserhygiene-Kriterien wird dabei auch der erreichbare Warmwasser-Komfort betrachtet.
Der Planungsleitfaden steht kostenlos zum Download bereit.

www.uponor.de/planungsleitfaden

 

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Wed, 09 Sep 2020 08:31:32 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/1/5/csm__KW37_Uponor_Planungsleitfaden_189a18e85a.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/1/5/csm__KW37_Uponor_Planungsleitfaden_3ae313e905.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2020/September_2020/_KW37_Uponor_Planungsleitfaden.jpg
news-30691 Brennbare Rohre im Gebäude https://www.ikz.de/brandschutz/news/detail/brennbare-rohre-im-gebaeude/ Erforderliche Brandschutzvorkehrungen lassen sich bei der Verlegung von Rohren simpel und sicher umsetzen  

Der Brandschutz in Gebäuden bildet ein wichtiges Fundament, damit einerseits Sachwerte geschützt und andererseits – noch wichtiger – Menschen das Gebäude rechtzeitig verlassen können.

Größere Gebäude werden in sogenannte Brandabschnitte eingeteilt. Die „Grenzen“ dieser Brandabschnitte sind Wände, Decken und Fußböden. Nun durchziehen Ver- und Entsorgungsleitungen das Gebäude wie ein Spinnennetz und durchstoßen dabei unweigerlich die „Grenzen“ von Brandabschnitten. Diese Öffnungen müssen wieder sauber verschlossen werden, damit der Brandabschnitt an dieser Stelle nicht geschwächt wird und Feuer oder Rauch sich im Gebäude verteilt.

Für brennbare Rohrleitungen gilt, dass bei einem Durchmesser von 32 mm oder mehr brandschutztechnisch geschottet werden muss, wenn sie ein Bauteil durchdringen, an das Anforderungen hinsichtlich des Brandschutzes gestellt werden – also an der Grenze eines Brandabschnitts. In komplexen Bauwerken ist die Aufteilung des Gebäudes in Brandabschnitte nicht immer sicher zu erkennen. Daher sollte versucht werden in die Pläne des genehmigten Brandschutzkonzeptes zu schauen oder mit dem Auftraggeber Rücksprache zu halten.

Abschottung durch Manschetten

Steht fest, dass das die Durchdringung des konkreten Bauteils mit einer brennbaren Leitung (mind. 32 mm Durchmesser) einer Abschottung bedarf, so sind sogenannte Brandschutzmanschetten die Produkte der Wahl. Sie sind einfach zu montieren, für sehr viele unterschiedliche Einbausituationen zugelassen und funktionssicher. Zur Herstellung der Funktionssicherheit ist es notwendig, den Ringspalt zwischen dem Bauteil (Wand oder Decke) und Rohrleitung rauchdicht zu verschließen. Hierdurch wird die Übertragung von Kaltrauch aus dem Brandraum in benachbarte Bereiche wirksam unterbunden. Typi-scherweise sind bei Brandschutzman-schetten für diesen Ringspaltverschluss eine Verfüllung mit Mörtel oder Mineralwolle (Schmelzpunkt › 1000 °C) zugelassen. Ist der Ringspalt richtig verschlossen, das Rohr in maximal 50 cm Abstand zur Wand bzw. oberhalb der Decke fachgerecht abgehängt, so kann die Montage erfolgen. An Wänden müssen die Manschetten immer auf beiden Seiten der Wand montiert werden (man brauch also zwei); bei Decken wird eine Manschette unterhalb montiert.

Befestigung und Kennzeichnung

Bei der Montage ist es notwendig, dass die Manschette richtig verschlossen ist und alle Montagelaschen an den Bauteilen befestigt werden. Für die Befestigung sind geeignete Befestigungsmittel zu verwenden, das heißt z. B. Schrauben und Dübel, die auch im Falle eines Brandes sicher funktionieren. Kunststoffdübel erfüllen diesen Anspruch nicht, da die Befestigung mit ihnen im Brandfalle die erheblichen Kräfte des aufquellenden Brandschutzmaterials nicht ableiten können. Im schlimmsten Fall fallen so befestigte Manschetten einfach von der Wand.

Ist die Montage erfolgt, muss noch das Brandschutzschild in der Nähe der Abschottung montiert werden und die Übereinstimmungsbestätigung für die Dokumentation ausgefüllt werden. Letztere findet sich im Übrigen in der Einbauanleitung, in der sich noch viele weitere wichtige Informationen finden.

Bilder: Doyma

www.doyma.de

 

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Wed, 09 Sep 2020 08:28:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/e/9/csm_IKPR_20200911_008_01_09_picture-0001_82163056e4.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/e/9/csm_IKPR_20200911_008_01_09_picture-0001_68136c02a3.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/IKPR_20200911_008_01_09_picture-0001.jpg
news-30578 Effizientes Doppel https://www.ikz.de/detail/news/detail/effizientes-doppel/ Bei der energetischen Gebäudesanierung empfiehlt sich oftmals die Nachrüstung einer Flächenheizung. Besonders effizient ist die Kombination mit einer Wärmepumpe, zudem winken staatliche Zuschüsse  

Flächenheizungen für Boden, Wand oder Decke finden bei Sanierungsvorhaben immer öfter Verwendung. Ihr Einbau – noch vor einigen Jahren nur mit hohem Aufwand zu realisieren – ist heute durch spezielle Systeme deutlich einfacher geworden.

Im Gebäudebestand wird beim Heizungstausch selbst in Objekten mit höherem Heizwärmebedarf immer öfter eine Wärmepumpe installiert. Die Kombination mit einer Flächenheizung bietet sich im Rahmen eines solchen Sanierungsvorhabens geradezu an. Nicht nur, weil sie als sogenannte Umfeldmaßnahme voll förderfähig ist. Kombiniert man eine reversible Wärmepumpe mit einer Flächenheizung, so kann das Gebäude im Sommer sogar konditioniert (gekühlt) werden.

Systemvielfalt, -voraussetzungen und Aufbauhöhe

Beim nachträglichen Einbau von Flächenheizungs- und Kühlungssystemen sind die baulichen Gegebenheiten zu beachten.


Bei Fußbodenheizung und -kühlung:

  • verfügbare Aufbauhöhe,
  • Beschaffenheit des Untergrundes,
  • Tragfähigkeit des Untergrundes.

 

Bei Wandheizung und Wandkühlung:

  • freie, verfügbare Wandfläche,
  • Beschaffenheit des Untergrundes,
  • vorhandene Installationen.

 

Bei Deckenheizung und -kühlung:

  • verfügbare Raumhöhen,
  • Beschaffenheit der Decken,
  • Tragfähigkeit der Decken.

 

 

Gestalterische Vielfalt

Da bei der Flächenheizung die Heizkörper entfallen, können die so frei bleibenden Wandflächen zur Möblierung und Gestaltung des Wohnraums genutzt werden. Zudem lassen sich bodentiefe Fenster realisieren. Auch bei der Wahl der Bodenbeläge und -materialien gibt es kaum Einschränkungen. Es sollten allerdings Materialien gewählt werden, die vom Hersteller als geeignet für die Flächenheizung eingestuft sind.

Wichtig: Bei der Auslegung der Systeme sind die unterschiedlichen Leitfähigkeiten der späteren Bodenbeläge planerisch zwingend zu berücksichtigen.

Zahlreiche Varianten im Fußboden

Die Installation einer Fußbodenheizung ist in der Sanierung heute die am häufigsten verwendete Lösung. Hier stehen grundsätzlich drei Systeme zur Wahl:

  • Wird eine Kernsanierung durchgeführt, kann auf eines der klassischen Nasssysteme zurückgegriffen werden. Sie sind zu planen und auszuführen wie im Neubau und benötigen eine Aufbauhöhe von mindestens 60 mm.
  • Einfacher in der Nachrüstung sind Trockensysteme mit einer Aufbauhöhe von 40 bis 50 mm. Hier stehen die Rohrsysteme in Dämmplatte mit Trockenestrich (TB1) – meist verbunden mit Wärmeleitblechen –, Rohrsysteme in Trockenausbauplatte (TB2) – mit oder ohne zusätzlicher Dämmschicht – sowie Rohrsysteme auf Dämmplatte in Gussasphaltestrich (TB3) zur Verfügung. Sie punkten durch ihre niedrige Aufbauhöhe und ein geringes Flächengewicht, dem nahezu jede Deckenkonstruktion standhält. Zudem sind sie schnell, arbeits- und kostensparend zu installieren.
  • Speziell für den Renovierungsfall entwickelten zahlreiche Hersteller optimal zugeschnittene Nachrüstungssysteme. Diese Verbundkonstruktionen aus Rohrsystemen auf Altuntergrund in Ausgleichsmasse (NB3) kommen mit sehr geringen Aufb auhöhen ab 25 mm aus. Die Folienelemente und Rohre werden mit minimalem Montageaufwand direkt auf dem Estrich oder dem bereits vorhandenen Fußbodenbelag verlegt. Anschließend wird der Boden durch eine dünne Ausgleichsschicht begradigt. Hierauf kann wiederum der neue Bodenbelag verlegt werden. Diese Dünnschichtsysteme können direkt an bereits bestehende Heizsysteme angeschlossen werden. Auf diese Weise erhalten die Renovationssysteme die volle Funktionstüchtigkeit einer herkömmlichen Flächenheizung. Durch die nahezu direkte Verlegung der Warmwasserrohre unter den endgültigen Fußbodenbelag ergeben sich kurze Aufh eizzeiten; die häufig kritisierte Trägheit von Flächenheizsystemen ist damit ausgeräumt. Zudem können so die Vor- und Rücklauft emperaturen weiter abgesenkt werden, was zusätzlich Energie spart.

Wärme- und Trittschalldämmung

Die Schalldämmung in einem Gebäude hat großen Einfluss auf die Wohnqualität. Es ist daher notwendig, Maßnahmen zur Trittschalldämmung einzuplanen und auszuführen. Die Anforderungen an den Schallschutz legt die DIN 4109 fest. Hier sind die zum Schutz von Aufenthaltsräumen gegen Schallübertragung aus fremden Wohn- oder Arbeitsbereichen für die unterschiedlichsten Gebäudetypen geforderten Luft- und Trittschalldämmwerte von Bauteilen enthalten, die auch beim Einbau einer Fußbodenheizung oder Fußbodenkühlung erfüllt werden müssen.

Grundsätzlich kann festgehalten werden: Der gesamte Bodenaufbau mit den verschiedenen Lastverteilschichten wie schwimmender Estrich/Trockenestrichelement, sowohl mit als auch ohne Fußbodenheizung/-kühlung, verbessert die Trittschalldämmung der Decke, weil er die Übertragung von Körperschall in die Deckenkonstruktion vermindert.

Wichtig: Wird bei Betondecken der Bodenbelag einschließlich des alten schwimmenden Estrichs entfernt, sollte nach Möglichkeit ein Trittschallschutz hergestellt werden. Hier sind die Angaben der Hersteller der oberen Lastverteilschicht ausschlaggebend oder die Angaben der Systemanbieter, wenn hier der gesamte Bodenaufbau geprüft wurde.

Trittschalldämmende Materialien werden gleichzeitig als Wärmedämmung verwendet. Es ist daher zu beachten, dass nicht alle Wärmedämmstoffe auch trittschalldämmende Eigenschaften haben. Entsprechend der Einsatzmöglichkeit im Wohnungsbau kann man zwischen den Mindestanforderungen und dem erhöhten baulichen Schallschutz wählen.

Bei der Einhaltung der Wärme-Dämmvorschrift für Fußbodenheizungs- und -kühlsysteme sind die Mindestwärmeleitwiderstände der Dämmschichten unter dem System gemäß DIN EN 1264-4 einzuhalten und die Anforderungen der aktuellen Energieeinsparverordnung zu beachten. Hierbei übernimmt bereits die Systemdämmschicht den größten Teil. Den eventuell notwendigen Rest muss eine darunter liegende Zusatzdämmung übernehmen. Vorhandene Dämmungen z. B. in Holzdecken können angerechnet werden. Die renommierten Anbieter in diesem Bereich unterstützen das Fachhandwerk bei der Auslegung der Systeme.

Kühl- und Heizdecken: ein Praxisbeispiel

Eine alternative Lösung für die Gebäudesanierung im Bestand ist der nachträgliche Einbau einer Flächenheizung und -kühlung in der Decke. Ein praktisches Beispiel dafür ist das 1930 vom Architekten Johannes Boye errichtete Wohn- und Geschäftshaus in Magdeburg. Es wurde 2015 saniert und zu einem Zentrum für altersgerechtes Wohnen umgebaut. Entsprechend der denkmalrechtlichen Auflagen war das Anbringen eines Wärmedämmverbundsystems an dem dreiflügeligen winkelförmigen Putzbau nicht gestattet. Eine Innendämmung kam infolge der vorhandenen Raumflächen nicht infrage. Der geforderte Rückbau früherer Beschattungsmaßnahmen, der Wunsch des Bauherrn nach einer Raumhöhe von möglichst 2,65 m sowie der Anspruch, den späteren Bewohnern sommerlichen Wärmeschutz leisten zu können, förderten die Entscheidung, eine klimatisierende Deckenheizung einzubauen.

Die in Magdeburg eingebaute Klimadecke bringt verschiedene bautechnische Vorteile mit sich. Zum einen ist der Einbauaufwand gering, insbesondere in Verbindung mit einer Trockenbaudecke. Des Weiteren ist das System äußerst flach, leicht und durch die Plug-and-Play-Philosophie schnell und einfach zu installieren. Als ein wesentlicher Vorteil der Klimadecke gilt ihre Doppelfunktion als Deckenheizung und System zur stillen Kühlung. Die Notwendigkeit, neben einer Heizung zusätzlich in eine Klimaanlage zu investieren, wird dadurch mitunter umgangen oder die RLT-Anlagen kann zumindest auf den erforderlichen Mindestluft wechsel ausgelegt und dadurch deutlich kleiner dimensioniert werden.

Bilder: Bundesverband Flächenheizungen und Flächenkühlungen

www.flaechenheizung.de

 

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Wed, 09 Sep 2020 08:00:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/8/b/csm_HAUT_20200814_028_01_11_picture-0001_a7fa944813.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/8/b/csm_HAUT_20200814_028_01_11_picture-0001_30a8d0e358.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/HAUT_20200814_028_01_11_picture-0001.jpg
news-30659 Luftwechsel sicherstellen https://www.ikz.de/klima-lueftungstechnik/news/detail/luftwechsel-sicherstellen/ Lüftungstechnik gewinnt im SHK-Handwerk an Bedeutung  

Aerosole nehmen als Viren-Überträger von SARS-CoV-2 eine entscheidende Rolle ein. Mit der kühleren Jahreszeit verlagern sich viele Aktivitäten in Gebäude, denen es an hohen Luftwechselraten mangelt. Steigt dadurch die Gefahr der Ansteckung – in einem Wohnraum, in einem Klassenzimmer, in einer Messehalle? Im Interview nimmt Helmut Bramann, Hauptgeschäftsführer des ZVSHK (Zentralverband Sanitär Heizung Klima) Bezug auf Erkenntnisse einer kürzlich erschienenen wissenschaftlichen Arbeit der RWTH Aachen.

Der Corona-Shutdown begann im Frühjahr und endete im Frühsommer. Diese zeitliche Komponente war umso bedeutender, als dass in den Sommermonaten eine effektive Durchlüftung von Gebäuden möglich war. Die hohe Luftwechselrate hat vermutlich dazu beigetragen, die Ansteckungsgefahr durch das Einatmen von virenbelasteten Aerosolen zu minimieren.
Doch diese Praxis lässt sich in der kalten Jahreszeit nicht in gleichem Maß aufrechterhalten – zumal wenn sich in beheizten Räumen ohne Lüftungsanlage ein behagliches Raumklima einstellen soll. Zwar lassen sich Fenster und Türen für eine Stoßlüftung öffnen, doch wie kann dies kontrolliert und angemessen geschehen? Und welche Unterschiede bestehen, um für einen Wohnraum, ein Klassenzimmer oder eine Messehalle den vermutlich ausreichenden Luftwechsel bereitzustellen?
ZVSHK-Hauptgeschäftsführer Helmut Bramann gibt aus Sicht des Klima-Handwerks Antwort auf diese Fragen unter aktueller Bezugnahme auf eine Ausarbeitung der RWTH Aachen (Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule), die kürzlich unter dem Titel „Vereinfachte Abschätzung des Infektionsrisikos durch aerosolgebundene Viren in belüfteten Räumen“ veröffentlicht wurde. Dort wurde ein Ansatz entwickelt, der ein relatives Infektionsrisiko durch einen Virustransport über Aerosole in unterschiedlichen Räumen und Nutzungen gegenüber einer Wohnung als Referenzumgebung berechnet. Der wissenschaftliche Beitrag mit Details zu Untersuchungen und einer Zusammenfassung im Umfang von 15 Seiten steht zum Download bereit.

IKZ-HAUSTECHNIK: Herr Bramann, mit dem Start in die kalte Jahreszeit verlagern sich viele Aktivitäten zurück in beheizte Gebäude. Dort gibt es entweder keine Lüftungsanlage oder eine mechanische Lüftung mit hohem Umluftanteil. Inwieweit begünstigt dies die Ausbreitung von Aerosolen, die mit Viren belastet sein können?
Helmut Bramann: In der uns bevorstehenden Winterzeit gibt es in geschlossenen Räumen oft weniger Luftaustausch. Wer sich eine längere Zeit mit vielen anderen Leuten im gleichen Raum aufhält und das Gebäude weder über eine Lüftungsanlage verfügt und auch nicht angemessen mechanisch gelüftet wird, setzt sich einer erhöhten Gefahr aus, sich zu infizieren. Dagegen kann aber Abhilfe geschaffen werden. Eine Generallösung gibt es dabei nicht, aber man kann gute Antworten finden: Vernünftiger als dauerhaftes „Fenster auf“ oder immer wieder umfassende Desinfektionen wäre zum Beispiel die raumweise Nachrüstung einer Be- und Entlüftungsanlage. Sie sorgt für eine Frischluftzufuhr von außen und kann diese kühlen oder wärmen: Die verbrauchte Luft wird abgesaugt und nach außen abgegeben und Frischluft wieder in den Innenraum gebracht. Die Luftwechselrate führt in jedem Fall zu einer Verminderung der Keimkonzentration in der Innenraumluft.

IKZ-HAUSTECHNIK: Welchen Einfluss hat denn die Luftwechselrate?
Helmut Bramann: Das hängt von der Größe des Raumes ab. Man kann beispielsweise sagen, dass das Infektionsrisiko in einer Messehalle mit typischen Luftwechselraten deutlich unterhalb des Risikos einer häuslichen Referenzumgebung liegt. Üblich sind hier drei Luftwechsel pro Stunde. Bei gleicher flächenbezogener Personendichte in einer Messehalle und einem Klassenzimmer hat die Person in einer Messehalle allerdings eine deutlich größere vertikale Luftsäule zur Verfügung.
Übrigens: Das Messegelände der ISH 2021 ist vor diesem Hintergrund ein ziemlich sicherer Ort. Das hohe Qualitätsniveau im Anlagenbetrieb ermöglicht in den Messehallen einen bis zu fünffachen Luftwechsel und die Anlagen können mit 100  % Außenluft gefahren werden. Dazu kommt die hochwertige Filterung der Zuluft.

IKZ-HAUSTECHNIK: Sie zielen darauf ab, dass die ISH in Frankfurt gute Voraussetzungen für die Durchführbarkeit vorfindet?
Helmut Bramann: Das Interesse an diesem Branchentreff bewegt die gesamte SHK-Welt und deshalb messe ich den fundierten Aussagen der RWTH Aachen hohe Bedeutung bei. Die Messe Frankfurt hat zudem ein aus meiner Sicht wirklich überzeugendes Sicherheits- und Hygienekonzept vorgelegt, das weit über die ohnehin schon hochgesteckten verordnungsrechtlichen Anforderungen hinausgeht. Die aktuellen Forschungsergebnisse aus Aachen können nun mit dazu beitragen, die bestehenden Bedenken bei Ausstellern und Messebesuchern zu entkräften. Aus meiner Sicht kann die ISH unter Einhaltung der Sicherheits- und Hygienevorschriften stattfinden.

IKZ-HAUSTECHNIK: Während die ISH auf März 2021 terminiert ist, starten mit dem September das neue Schuljahr und die Heizperiode. Welches Lüftungskonzept bietet sich für Klassenzimmer an, von denen die wenigsten über eine Lüftungsanlage verfügen?
Helmut Bramann: Klassenzimmer werden wegen der Belegungsdichte und der Nutzungsdauer in der Studie der RWTH Aachen als besonders kritisch eingestuft. Selbst wenn sich im Raum statt des Maximums von 35 Personen nur 18 Personen aufhielten, wäre ein dreifacher Luftwechsel pro Stunde und damit ein Volumenstrom von 630 m3/h notwendig – das mag eine Lüftungsanlage leisten, aber keine Fensterlüftung im Winter und möglicherweise bei lauter Außenumgebung.

IKZ-HAUSTECHNIK: Wozu raten die Fachleute der RWTH?
Helmut Bramann: Für die Luftqualität gilt seit langem, dass die CO2-Konzentration im Raum nicht höher als 1000 ppm liegen sollte. Doch ein Messgerät kann diesen Wert nur punktuell erfassen und den nötigen Luftaustausch deutlich machen, während in anderen Bereichen des Raumes die CO2-Konzentration kritischer sein kann. Um die Risiken einer Virenübertragung durch Aerosole bewerten zu können, ist auch von Bedeutung, wie hoch der Sprechanteil der anwesenden Personen ist. Darauf muss das Lüftungskonzept abgestimmt sein.

IKZ-HAUSTECHNIK: Apropos Lüftungskonzept – in vielen Schulen besteht ein hoher Sanierungsbedarf. Muss dem kontrollierten Luftaustausch in Zukunft ein anderer Stellenwert eingeräumt werden?
Helmut Bramann: Mit Sicherheit. Nicht nur die Wissenschaft rät seit langem, beim Neubau und bei Sanierungen von Schulen eine ausreichend bemessene Lüftungstechnik einzubauen. Und das dafür erforderliche Know-how hat unser Handwerk. Unsere SHK-Fachbetriebe für Lüftungstechnik setzen sich jetzt eingehend mit den gehobenen Anforderungen auseinander, um in Corona-Zeiten die passende Technik für den nötigen Luftwechsel in Gebäuden sicherzustellen.

 

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Wed, 09 Sep 2020 08:00:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/2/5/csm__KW37_01_03nBramann_9c24579b89.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/2/5/csm__KW37_01_03nBramann_8aee4f8f25.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2020/September_2020/_KW37_01_03nBramann.jpg
news-30661 ISH 2021- die Weltleitmesse wird hybrid https://www.ikz.de/detail/news/detail/ish-2021-die-weltleitmesse-wird-hybrid/ Frankfurt/Main. Die ISH 2021 (22.-26. März) wird um ein digitales Ergänzungsprogramm erweitert. Neben der Präsenz auf dem Frankfurter Messegelände wird es digitale Features geben, über die sich Handwerker oder Planer parallel informieren können. Damit verspricht die Messegesellschaft „das Beste aus zwei Welten“.Das digitale Ergänzungsprogramm fußt im Wesentlichen auf drei Säulen: Aussteller haben die Möglichkeit, sich zusätzlich zu ihrem physischen Messestand mit einem digitalen Unternehmensprofil zu präsentieren. Als weiteren Baustein können sie Teil des neuen digitalen Ergänzungsformats ISH „digital extended“ werden und bekommen zudem die Möglichkeit, im neuen Web-Studio auf dem Messegelände im Live-Content-Streaming, direkt von der ISH, ihre Produktpräsentationen, Experten-Talks etc. in die ganze Welt zu übertragen.  

Insbesondere Besucher, die die Messe nicht besuchen können, profitieren von den neuen digitalen Angeboten, denn das digitale Ergänzungsformat beinhaltet Live-Interaktionselemente zur Kontaktaufnahme - einzeln oder in Gruppen - per Chat oder Video-Call sowie Live-Streamings direkt vom Messestand. Möglich ist beispielsweise eine Live-Führung durch den Messestand à la Google-Street-View im direkten Dialog mit einem Vertriebsmitarbeiter oder das Streaming von Produktpräsentationen direkt am Stand. So kann sich der Fachmann live und aktuell am heimischen PC oder mobil per Tablet über neue Produkte und Dienstleistungen der Branche informieren. Um den Service zu nutzen, ist eine Registrierung notwendig.

www.ish.messefrankfurt.com

 

 

 

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Wed, 09 Sep 2020 08:00:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/5/csm__KW37_ish-fair-visitors-ps-16_4a675aa1ce.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/5/csm__KW37_ish-fair-visitors-ps-16_5e5d943c7b.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2020/September_2020/_KW37_ish-fair-visitors-ps-16.jpg
news-30627 Franz Kaldewei: Zügige Montage von emaillierten Duschflächen auf dem Estrich https://www.ikz.de/sanitaertechnik/news/detail/franz-kaldewei-zuegige-montage-von-emaillierten-duschflaechen-auf-dem-estrich/ Kaldewei hat die neue System-Installationsbox „S-IX“ auf den Markt gebracht, mit der man Montagezeit beim Einbau von emaillierten Duschflächen auf dem Estrich einsparen kann. Durch integrierte Rohrdurchführungen und vormontierter Dichtmanschette entfallen Arbeitsschritte in der Abdichtung. „S-IX“ sorgt für eine klare Montageabfolge und vereinfacht die Kommunikation und die Übergabe zwischen den verschiedenen Gewerken.  

Die Installationsbox wird wegen zweier bereits eingedichteter Ablaufdurchführungen etlichen Einbausituation gerecht. Auch in der Höhe ist die „S-IX Box“ flexibel. Zwei Bauhöhen, 75 mm für einen Abfluss DN 40 und 100 mm für einen Abfluss DN 50, stehen für unterschiedliche Ablaufgarnituren zur Auswahl. Bauseitig bedingte Toleranzen lassen sich ausgleichen, denn die montierte Ablaufgarnitur ist innerhalb der Ablaufbox sowohl in der Höhe als auch in der Seitenrichtung anpassbar und das auch nach Einbringen des Estrichs und des Fliesenbelages. „Auch später, bei einem möglichen Austausch der Duschfläche, bleibt die Bauwerksabdichtung bestehen. Das garantiert Sicherheit für alle beteiligten Gewerke, die für eine zuverlässige Abdichtung mitverantwortlich sind“, teilt Kaldewei mit.
Die Montage der Installationsbox erfolgt in vier Schritten. Zunächst wird „S-IX“ auf dem Rohfußboden montiert und ausgerichtet. Im zweiten Schritt erfolgt die Schallentkopplung. Anschließend wird der Estrich eingebracht, dann die vormontierte Dichtmanschette in die Verbundabdichtung verbaut. Die bisher übliche Abdichtung der emaillierten Duschfläche mit zusätzlichen Dichtbändern ist nicht mehr erforderlich.
Auch für die Montage von Badewannen ist die „S-IX Box“ geeignet. Die Position der Installationsbox ist dabei unabhängig von der Ablaufposition der Wanne. Ganz gleich, ob dieser am Fußende oder in der Mitte der Wanne liegt. Bei einem späteren Austausch der Badewanne zum Beispiel gegen eine neue Duschfläche kann die vorhandene „S-IX Box“ auch für den Ablauf der Dusche genutzt werden.

Franz Kaldewei GmbH & Co. KG, Beckumer Str. 33, 59229 Ahlen, Tel.: 02382 785-0, Fax: -200, info@kaldewei.de, www.kaldewei.com

 

 

 

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Wed, 09 Sep 2020 07:07:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/a/4/csm_65_Kaldewei_1_af05e18bb4.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/a/4/csm_65_Kaldewei_1_e4a47882dd.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_20_12/65_Kaldewei_1.jpg
news-30663 Deutsche Produktion erholt sich langsamer https://www.ikz.de/detail/news/detail/deutsche-produktion-erholt-sich-langsamer/ Die Aufarbeitung der Corona-Ausfälle bei den deutschen Unternehmen braucht Zeit. Für den Juli melden die Experten zwar erneut einen Anstieg. Allerdings fällt dieser schwächer aus als erhofft, berichtet ntv.  

Hier geht es zum Bericht.

 

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Tue, 08 Sep 2020 12:06:19 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/2/1/csm__KW37_IMG_7279_4a6a13c5dc.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/2/1/csm__KW37_IMG_7279_df6d9bb6ca.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2020/September_2020/_KW37_IMG_7279.jpg
news-30662 SHK-Service- und Wartungstool geht mit 1800 Fachbetrieben an den Start https://www.ikz.de/detail/news/detail/shk-service-und-wartungstool-geht-mit-1800-fachbetrieben-an-den-start/ St. Augustin.  Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) und seine 17 Landes- und Fachverbände haben das gemeinsam entwickelte SHK-Service- und Wartungstool für Endverbraucher scharf geschaltet. Die herstellerneutrale Lösung zur Anfragen- und Auftragsgenerierung über das Internet steht damit ab sofort für die Onlinenutzung bereit. Nach einem Jahr technischer Entwicklung und interner Bewerbung wird die verbandsintern erarbeitete digitale Lösung für eine zentrale Erfassung von Service- und Wartungsanfragen in einem ersten Schritt in die Verbraucher-Webseite des ZVSHK www.wasserwaermeluft.de/heizungswartung eingebunden.  

„Wir starten unser neues Projekt mit rund 1800 registrierten Fachbetrieben. Nach einer kurzen Etablierungsphase, in der ausschließlich Wartungsanfragen erfasst werden, werden wir auch andere Leistungen wie die Badsanierung oder Heizungsmodernisierung digital vermitteln können“, erläutert Helmut Bramann, Hauptgeschäftsführer des ZVSHK. Registrierte Betriebe erhalten qualifizierte Kundenanfragen auf direktem Weg per Email. Das Exklusiv-Angebot der Verbandsorganisation ist für die Innungsbetriebe kostenlos.
Die Verbraucher-Webseite des ZVSHK bietet mit über einer Millionen Besucher pro Jahr die Grundlage für die bundesweite Kundenansprache. „Wir haben das Tool aber so programmieren lassen, dass es jeder unserer Landesverbände, jede Innung und sogar jeder registrierte Betrieb problemlos in die eigenen Internetpräsenzen einbauen kann“, erläutert Helmut Bramann.
In zehn übersichtlichen Schritten kann der potenzielle Kunde seine Anfrage online spezifizieren. Der teilnehmende Innungsbetrieb erhält somit eine qualifizierte, digitale Anfrage und kann diese reibungslos in seinen betrieblichen Prozess integrieren.
„Alles spricht von Digitalisierung. Wir haben als Organisation entschlossen gehandelt und einen großen Schritt in Richtung digitale Auftragsgewinnung und Auftragssicherung gemacht“, urteilt Michael Hilpert, der Präsident des ZVSHK zum Onlinegang des Service- und Wartungs-Tools. „Unsere Kunden sind es gewohnt, Leistungen im Internet zu bestellen oder anzufragen. Heute ist es vollkommen normal, seinen Urlaub im Internet zu buchen, ähnlich verhält es sich bei Lieferservices. Auch Leistungen im SHK Umfeld werden immer häufiger online angefragt.“ Die Verbandsorganisation biete Markt und Branche jetzt eine neutrale und reichweitenstarke Lösung für die Erfassung und Verwaltung von Kundenanfragen. „Mit der Freischaltung für Endkunden ist ein erster Meilenstein erreicht. Wir werden in der Arbeit aber nicht nachlassen und für die Innungsbetriebe der Organisation an der kontinuierlichen Verbesserung und dem Ausbau der Serviceleistungen arbeiten“, verspricht Michael Hilpert.

 

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Tue, 08 Sep 2020 08:59:39 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/4/6/csm__KW37_SHK_Service_41f105d8f4.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/4/6/csm__KW37_SHK_Service_187ff597c9.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2020/September_2020/_KW37_SHK_Service.jpg
news-30692 Schickes Outfit auf der Baustelle https://www.ikz.de/detail/news/detail/schickes-outfit-auf-der-baustelle/ Was trägt der SHK-Handwerker im Herbst 2020?  

Es geht nicht immer nur um Berufskleidung: In den Fokus vieler Handwerksunternehmen rücken die Themen „Bio“ und „ Nachhaltigkeit“. Und längst viel mehr als eine Modeerscheinung: Corporate Fashion – das einheitliche Outfit aller Monteure.

Zugige Innenräume, kalte Keller, ungemütliche Rohbauten: Im SHK-Bereich gibt es auch weniger gemütliche Einsatzgebiete. Umso wichtiger ist, dass Handwerker angemessen gekleidet sind. Aber moderne Workwear muss heutzutage auch gut aussehen, selbst für den Feierabend geeignet sein. Unmodisch und langweilig funktioniert eben nicht mehr. Wohlfühlfaktor, Markenbewusstsein, gestiegene Ansprüche sind drei Kriterien, die oft genannt werden. Was also trägt der Handwerker im Herbst 2020?

Welche Farbe soll es sein?

Rot, grün, grau oder blau – welche Farbe soll es bitteschön sein? Gedeckte Farben sind bei Berufskleidung beliebter denn je. Aber auch verschiedene Blautöne liegen im Trend: Royalblau, Stahlblau und Navy, zudem das klassische Grau und Schwarz, das nie aus der Mode kommt.

Bei den Themen Material und Schnitt geht der SHK-Handwerker auch mit der Zeit. Gute Arbeitskleidung erkennt man an drei Dingen: Qualität, Funktionalität und Langlebigkeit. Aber auch Flexibilität und Bewegungsfreiheit – egal zu welcher Jahreszeit – sind ebenfalls wichtige Notwendigkeiten. Atmungsaktive Materialien werden verarbeitet und zugleich werden die Schnitte immer figurbetonter, passgenauer – in diesen Fällen ermöglicht der Einsatz von Stretch-Material die gewünschte Bewegungsfreiheit.

Die Hersteller von Berufskleidung reagieren mit einer Vielzahl von Kollektionen, die funktional und optisch überzeugen wollen. Das Unternehmen Mascot beispielsweise testet die Arbeitskleidung in eigenen Fabriken: „Bevor wir eine neue Kollektion herausgeben, gibt es Studien und Untersuchungen zu Passformen und Bedürfnissen der Handwerker.“ So wurden für die Kollektion „ ACCELERATE“ eine Untersuchung über mögliche Passformen für Damen gemacht. Viele 1000 Frauen aus verschiedenen Branchen wurden vermessen. Aus den Ergebnissen hat Mascot zwei Passformen abgeleitet.

Hersteller Engelbert Strauss empfiehlt für Frühling und Herbst Funktionstextilien mit guter Klimaregulierung. Einen Tipp für alle SHK-Handwerker hat das Unternehmen auch auf Lager: „Einen zuverlässigen Regenschutz bieten Textilien, die nach DIN EN 343 zertifiziert sind. Wasserabweisende Kleidung verfügt nicht über diese Zertifizierung und schützt lediglich bei leichter Nässe.“

Biologische Materialien und das Thema Nachhaltigkeit

Eine bekannte Weisheit aus der Wirtschaft ist: „Wer billig kauft, kauft zweimal“. Trifft das auch auf Workwear zu? Ja! „Berufskleidung, die gut verarbeitet und aus strapazierfähigem Gewebe besteht, hat auch ihren Preis“, sagt DBL, Deutsche Berufskleider-Leasing, und Kansas ergänzt: „Natürlich hat Qualität ihren Preis.“

Und wie wichtig sind in diesem Zusammenhang der Einsatz von biologischen Stoffen und das Thema Nachhaltigkeit? Kein namhaftes Unternehmen kann und will sich diesen Themen entziehen. Denn Nachhaltigkeit ist auch im Bereich der Arbeitskleidung ein großer Trend – und ein Thema, das alle garantiert dauerhaft beschäftigen wird. Neben den sozialen und ökologischen Aspekten ist auch die Pflege der Arbeitskleidung ein wichtiger Punkt. Denn wenn das Unternehmen beispielsweise beim Waschen nur halb so viel Wasser wie herkömmliche Waschverfahren benötigen, ist das positiv.

Mascot hat eine Kollektion herausgebracht, die in zwei Varianten hergestellt wird: Produkte aus 100% Bio-Baumwolle und Produkte aus einer Mischung aus 60 % Bio-Baumwolle und 40% recyceltem Polyester. Und Kansas stellt die Kollektion „High Visibility Kollektion“ vor. Sie wird aus recyceltem Kunststoff gefertigt – genauer gesagt aus alten Plastikflaschen. Für Engelbert Strauss gehören neben Funktion und Design auch Aspekte rund um Sicherheit, Umweltverträglichkeit und Fairness zum absoluten Verständnis von Produktqualität.

Einheitliche Kleidung ist ein Muss

Eine einheitliche Arbeitskleidung sollte im Betrieb zum Standard gehören. Irgendeine Jacke oder irgendein Hemd mit dem Firmenlogo bestickt, schafft natürlich längst noch kein einheitliches Bild. Eine korrekte, einheitliche Kleidung aller Monteure aber kann das. Und es fördert die Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen. Klar ist auch: Taucht ein Handwerkerteam in Kleidung auf, die nicht zusammenpasst, weckt das Zweifel an deren Können. Einheitliches Aussehen signalisiert einerseits das Arbeiten an einer gemeinsamen Aufgabe und festigt das Wir-Gefühl. Niemand transportiert das Firmenimage besser, als die Belegschaft. Ein einheitliches, hochwertiges Erscheinungsbild vermittelt Professionalität und erhöht die Wiedererkennung.

 

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Tue, 08 Sep 2020 08:28:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/b/csm_IKPR_20200911_010_01_09_picture-0001_1ed57595c8.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/b/csm_IKPR_20200911_010_01_09_picture-0001_e9f5c95f30.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/IKPR_20200911_010_01_09_picture-0001.jpg
news-30658 SARS-CoV-2-Regel schafft Handlungssicherheit für Unternehmen https://www.ikz.de/klima-lueftungstechnik/news/detail/sars-cov-2-regel-schafft-handlungssicherheit-fuer-unternehmen/ Die neue SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregel umfasst technische Empfehlungen des Infektionsschutzes wie Lüftung der Räume und Abtrennungen zwischen den Mitarbeitern sowie organisatorische Maßnahmen – beispielsweise die Gestaltung der Arbeits- und Pausenzeiten oder die Arbeit im Homeoffice. Für Arbeitsbereiche, in denen diese Maßnahmen keinen hinreichenden Infektionsschutz bieten, können personenbezogene Maßnahmen zum Einsatz kommen: zum Beispiel das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen. Außerdem beinhaltet die Regel Vorschläge zum Umgang mit besonders schutzbedürftigen Beschäftigten.  

Betriebe, die die in der SARS-CoV-2-Regel vorgeschlagenen technischen, organisatorischen und personenbezogenen Schutzmaßnahmen umsetzen, können davon ausgehen, dass sie rechtssicher handeln. Die Regel bietet bundesweit Handlungssicherheit im Arbeitsschutz. Für die Aufsichtsbehörden der Länder schafft sie eine einheitliche Grundlage, um die Maßnahmen in den Betrieben zu beurteilen. Die Arbeitsschutzregel kann dazu beitragen, bereits umgesetzte Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten weiter zu verbessern und auszubauen.

Download der SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregel unter: bit.ly/Arbeitsschutzregel

 

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Tue, 08 Sep 2020 08:00:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/a/8/csm__KW37_AdobeStock--loreanto_b49fc495b5.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/a/8/csm__KW37_AdobeStock--loreanto_548f22c9a6.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2020/September_2020/_KW37_AdobeStock--loreanto.jpg