IKZ: Neueste Nachrichten https://www.ikz.de/ Die neuesten Nachrichten der IKZ-Magazine vom STROBEL VERLAG de TYPO3 News Wed, 15 Jul 2020 06:30:41 +0200 Wed, 15 Jul 2020 06:30:41 +0200 TYPO3 EXT:news news-30442 Staatliche Förderkonditionen im Überblick https://www.ikz.de/detail/news/detail/staatliche-foerderkonditionen-im-ueberblick/ Berlin.  Klimafreundliches Heizen wird vom Staat mit Zuschüssen, Krediten oder steuerlichen Vergünstigungen gefördert. Nicht jeder findet sich auf Anhieb mit der neuen Förderstruktur und den Bedingungen für eine Förderung zurecht. Aus diesem Grund hat die VdZ eine Förderbroschüre erarbeitet, mit der sich Fachleute ebenso wie Verbraucher einen Überblick darüber verschaffen können, welche Technik mit welchen Maßnahmen gefördert wird.  

„Es ist uns ein Anliegen, dass möglichst viele Menschen von der neuen Förderung profitieren und zukünftig möglichst energieeffizient heizen und lüften. Deshalb stellen wir pro Empfänger 20 Exemplare der Förderbroschüre „Klimaschutz – Komfort – Kostenersparnis“ kostenfrei zur Verfügung. Diese Freiexemplare können Handwerker, Großhändler und Energieberater für ihr Kundegespräch nutzen und im Anschluss den Kunden aushändigen. Als PDF-Download ist sie selbstverständlich ebenfalls kostenlos einsehbar“, erläutert Kerstin Vogt, Geschäftsführerin der VdZ.
Inhaltlich unterteilt sich die Broschüre in die drei Kapitel BAFA-Förderung, KfW-Förderung und steuerliche Förderung. Über Beispielrechnungen wird dem Leser ein Eindruck von den anfallenden Kosten und der Höhe der Förderung vermittelt. Tipps, Ratschläge zur Antragstellung, Tabellen und weiterführende Links zu Fördertools und Optimierungsrechner ergänzen die einzelnen Kapitelbausteine.

Link und QR-Code führen direkt zur Broschüre



bit.ly/vdzbroschüre

 

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Tue, 14 Jul 2020 10:08:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/a/2/csm_VdZBroschuere_Faecher_web_5051f3c6ab.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/a/2/csm_VdZBroschuere_Faecher_web_82701a3448.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2020/Juli_2020/VdZBroschuere_Faecher_web.jpg
news-30346 Latentwärmespeicher clever nutzen https://www.ikz.de/detail/news/detail/latentwaermespeicher-clever-nutzen/ Forschungsprojekt: Lastmanagement von Stromnetzen mittels thermischer Speicher und Wärmepumpen  

Im Rahmen des Projekts „Latenter Stromspeicher“1) unter der Federführung des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (UMSICHT) wurde ein intelligentes Wärmeversorgungssystem auf häuslicher Ebene entwickelt, das auf der Speicherung von Energie aus unterschiedlichen Quellen beruht. Dazu wurden zwei Technologien entwickelt, ein Latentwärmespeicher auf Basis einer Paraffin-in-Wasser-Dispersion und ein Energiemanager mit einer modellprädiktiven Regelung. Beide Technologien wurden praktisch in einer Demonstrationsanlage erprobt. Die Ergebnisse stimmen positiv.

Nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima in 2011 hat die Bundesregierung den Ausstieg ...

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Tue, 14 Jul 2020 08:00:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/0/4/csm_IKZF_20200619_012_01_06_picture-0001_b4037fff62.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/0/4/csm_IKZF_20200619_012_01_06_picture-0001_106bd06904.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/IKZF_20200619_012_01_06_picture-0001.jpg
news-30444 BIV informiert zum Status der DIN EN 378 https://www.ikz.de/detail/news/detail/biv-informiert-zum-status-der-din-en-378/ Aus aktuellem Anlass informiert der Bundesinnungsverband des Deutschen Kälteanlagenbauerhandwerks – kurz BIV - warum die DIN EN 378 „Kälteanlagen und Wärmepumpen; Sicherheitstechnische und umweltrelevante Anforderungen“ einen rechtsverbindlichen Status beim Anlagenbau in der Kältetechnik besitzt und nicht (wie viele andere DIN-Normen) „lediglich“ den Stand der Technik beschreibt.  

In Deutschland gilt für das Inverkehrbringen von Produkten (also auch für Kälteanlagen und Wärmepumpen) das Produktsicherheitsgesetz. Im Detail: ...

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Tue, 14 Jul 2020 07:29:21 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/f/b/csm__KW29_BIV_Logo__257eac4b84.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/f/b/csm__KW29_BIV_Logo__f7df6d48e7.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2020/Juli_2020/_KW29_BIV_Logo_.jpg
news-30432 Wärme und Kälte aus der Decke https://www.ikz.de/heizungstechnik/news/detail/waerme-und-kaelte-aus-der-decke/ Mit einer Betonkernaktivierung lässt sich ein Raum im Winter erwärmen und im Sommer kühlen  

Diesen Eindruck haben viele Menschen: Beton wird eher als kalt empfunden. Doch dem ist nicht so, wenn in ihm bereits während der Bauphase Rohrschlangen eingegossen werden, durch die im späteren Heizbetrieb warmes Heizungswasser strömt – als eine Art Fußboden- oder Deckenheizung. Man nennt dies Betonkernaktivierung. Sie kommt vor allem bei Büro- und Verwaltungsgebäuden zum Einsatz.

Die Betonkernaktivierung nutzt die massiven Bauteile des Gebäudes, wie etwa Betondecken und -wände, als thermischen Speicher für die ganzjährige Gebäudetemperierung (Heizen und Kühlen). Ein wasserführendes Rohrsystem wird dazu direkt in diese Betonbauteile integriert. Diese sogenannte thermische Bauteilaktivierung deckt einen Teil des gesamten Wärme- oder Kältebedarfs ab.

Wegen der großen Systemträgheit – ähnlich wie bei einer „normalen“ Fußbodenheizung – ist eine schnelle Temperaturregelung nicht möglich. Weil das so ist, braucht die Betonkernaktivierung ein weiteres System, mit dem die Raumtemperatur geregelt werden kann. Das kann eine „richtige“ Fußbodenheizung oder ein Kühl- und Heizdeckensystem sein. Der Vorteil: Beide Systeme (Betonkernaktivierung und Fußbodenheizung) benötigen niedrige Systemtemperaturen und lassen sich mit regenerativen Energie erzeugern wie Solar- und Wärmepumpensysteme betreiben.

Doch Achtung: Die Heiz- und Kühlleistung ist bei der Betonkernaktivierung aufgrund der geringen Temperaturdifferenz zwischen dem Heiz- oder Kühlmedium und der Raumtemperatur begrenzt – trotz der großen wärmeübertragenden Flächen.

Bürogebäude: Bedarf an Kühlung wächst

Kommen wir zu konkreten Anwendungen. Beim Uponor-System „Contec“ werden vom Hersteller im Werk Rohrregister vorgefertigt. Auf der Baustelle werden sie zusammen mit der Stahlbewehrung in die Decke gelegt und mit Beton umgossen. Bei Rohrregistern sind ein gleichmäßiger Verlegeabstand der Rohre untereinander sowie ein zügiger Baufortschritt gegeben. Zum Einsatz kommt das Polyethylenrohr „Comfort Pipe Plus“. Es ist robust und empfiehlt sich für den Einsatz im rauen Baustellenbetrieb.

Die Roth Werke setzen bei dem System „Isocore“ auf die Systemrohre „Duopex S5“ (ebenfalls aus Polyethylen). Die Rohre sind aufgrund ihrer mechanischen, thermischen und chemischen Eigenschaften robust und tragen damit den rauen Baustellenanforderungen bei Großprojekten Rechnung. Damit kein Sauerstoff durch das Rohr ins Wasser gelangt, hat es eine Sperrschicht. „Isocore“ kann in Zwischengeschossdecken und Zwischenwänden eingebaut werden. Das Standard system „Basic“ von Roth verwendet das Systemrohr mit 20 mm Durchmesser und wird mit einem Abstand von 15 cm verlegt. Die Verlegehöhe der Rohre liegt je nach Deckenstärke zwischen 5 und 15 cm. Objektspezifisch können der Verlegeabstand und die Rohrdimension angepasst werden.

Gut kombiniert: Betonkern aktivierung & Flächentemperierung

Für Räume mit besonders hoher Wärmeentwicklung, z.B. bei verglasten Eckräumen, bietet Uponor neben der Betonkernaktivierung als weiteres Systemmodul die sogenannte „Thermische Steckdose“ an. Sie dient dabei als Anschluss von Elementen, die zusätzlich Wärme aus dem Raum aufnehmen. Das können z. B. Deckensegel sein. Auf diese Weise kann im Kühlfall die Raumwärme abgeführt werden. Die frei von der Decke hängenden Segel können quer zur Fassadenfront gehängt werden und ermöglichen den Nutzern ein individuelles Regeln der Raumtemperatur.

Ein weiteres Beispiel für eine kombinierbare Flächentemperierung: Die Kermi-Flächenheizungen rund um das System „x-net C16“ baut der Hersteller mit dem „x-net C17“-Klettpanel-System weiter aus: Die Vorteile einer leichten, dünnen und stabilen Hohlkammerplatte werden mit der werkzeugfreien Rohrfixierung des „x-net C17“-Klettsystems kombiniert. Das Trägersystem nimmt absolut kein Wasser auf und trägt so zur schnellen Estrichtrocknung bei.

Eine interessante Variante von Rehau: Die oberflächennahe Verlegung vereint die Vorteile einer Betonkerntemperierung mit einem reaktionsschnellen System zur Raumtemperierung. Nahe der Deckenunterseite werden die von Rehau vorgefertigten Module mit „Rautherm S“-Rohren der Dimension 14 x 1,5 mm installiert. Integrierte Abstandshalter sichern die genaue Position der Rohre.

Aquatherm bietet Heiz-/Kühlregister der Linie „black system“ an. Die aus Polypropylen gefertigten Register zeichnen sich u.a. durch ihre Korrosionsbeständigkeit und ihre Resistenz gegenüber Chemikalien aus. Sie sind vielseitig für die Raumklimatisierung einsetzbar und kommen verlege- und anschlussfertig zur Baustelle.

Fazit

Die Betonkernaktivierung wird als innovative Methode zum Kühlen und Erwärmen von Gebäuden immer interessanter. Sie ist mittlerweile häufiger Bestandteil der modernen Architektur vor allem bei Büro- und Verwaltungsgebäuden, Schulen, Krankenhäusern, Pflegeheimen oder Museen.

 

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Tue, 14 Jul 2020 07:17:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/2/b/csm_IKPR_20200710_006_01_07_picture-0001_58c1e99a84.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/2/b/csm_IKPR_20200710_006_01_07_picture-0001_cf8182b627.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/IKPR_20200710_006_01_07_picture-0001.jpg
news-30412 DELABIE: Abnehmbarer Stützgriff https://www.ikz.de/sanitaertechnik/news/detail/delabie-abnehmbarer-stuetzgriff/ Delabie erweitert das Angebot an designorientierten Haltegriffen „Be-Line“ mit ihrem neuen abnehmbaren Stützklappgriff. „In abgesenkter Position, mit seiner abgerundeten Form und seiner ergonomischen, flachen Vorderseite, die ein Verdrehen der Hand verhindert, stellt er eine wertvolle Unterstützung für Senioren und bewegungseingeschränkte Personen dar“, verspricht Delabie.  

Der Griff ist platzsparend, da hochklappbar und abnehmbar. Er kann durch eine Abdeckung für die Be­fes­tigungen ersetzt werden, was die Anzahl an Griffen in einer Einrichtung beschränkt, da sie nur bei Bedarf angebracht werden müssen. „Praktisch, wenn nur von Zeit zu Zeit bewegungseingeschränkte Menschen beherbergt werden, wie in Hotels oder Krankenhäusern“, meint ­Delabie. Erhältlich in zwei Oberflächen – pulverbeschichtet Matt-Weiß oder Anthrazit-Metallic.

DELABIE GmbH, Freie-Vogel-Str. 369, 44269 Dortmund, Tel.: 0231 496634-0, Fax: -13, www.delabie.de

 

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Tue, 14 Jul 2020 07:07:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/7/1/csm_50_Delabie-Be-Line_3b9e75f522.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/7/1/csm_50_Delabie-Be-Line_50d07c3398.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_20_10/50_Delabie-Be-Line.jpg
news-30443 Wöhler: neue E-Learning-Plattform https://www.ikz.de/detail/news/detail/woehler-neue-e-learning-plattform/ Bad Wünnenberg. Die Wöhler Technik GmbH nimmt den Seminarbetrieb in Form einer E-Learning-Plattform auf. Start ist mit dem Thema „Blower Door Messung leicht gemacht“. Die Teilnehmer des Online-Kurses haben die Möglichkeit, sich in neun Kapiteln das Wissen zum Thema zu erarbeiten, und zwar ganz individuell, wie es ihren Bedürfnissen entspricht.  

Der Zugang zur Plattform erfolgt über einen Link, den Wöhler zusendet. Damit gelangen die Teilnehmer zu den Kapiteln, die wiederum in verschiedene Bausteine aufgeteilt sind. Jeder Baustein bereitet den Stoff abwechslungsreich auf, z.B. als Anwendungsvideo, Text oder Dozentenvortrag. Der Zugang zu dem Online-Kurs ist einmalig kostenpflichtig, bleibt danach aber zeitlich unbegrenzt bestehen.
Weitere Informationen sowie den Zugang zur E-Learning-Plattform erhalten Sie hier sowie telefonisch unter 0295373-100.

 

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Mon, 13 Jul 2020 15:00:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/4/5/csm__KW29_Bild_Woehler_0881f93c00.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/4/5/csm__KW29_Bild_Woehler_5582c1db1a.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2020/Juli_2020/_KW29_Bild_Woehler.jpg
news-30411 Monty SHK-Systemtechnik: Neues Feuchtemessgerät spürt Undichtigkeiten auf https://www.ikz.de/detail/news/detail/monty-shk-systemtechnik-neues-feuchtemessgeraet-spuert-undichtigkeiten-auf/ Um nach Wasserschäden gefährliches mykologisches Wachstum zu vermeiden, ist schnelle Schadenortung und Feuchtemessung in Bodenaufbauten oberstes Gebot. Monty bringt dafür mit dem „Monty BC-180“ ein Messgerät auf den Markt, das ohne Beschädigungen freies Wasser in Bauteilen bis in eine Tiefe von 18 cm erkennen kann. Bisher war es lediglich möglich, eine Messtiefe von maximal vier bis fünf Zentimetern zu erreichen.  

Das neue Verfahren arbeitet in einem wählbaren Index. Nur wenige Referenzmessungen sind nötig, um das Ausmaß des Schadens auszumachen. Möglich wird dieses durch einen speziellen Sensor für kapazitive Messungen.

Monty SHK-Systemtechnik GmbH, Stauffenbergstr. 29-35, 32257 Bünde, Tel.: 0800 888830-8, Fax: -9, www.monty-gmbh.de, info@monty-gmbh.de

 

 

 

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Mon, 13 Jul 2020 08:08:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/d/3/csm_50_Monty-BC-180_5e3ece49b4.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/d/3/csm_50_Monty-BC-180_825e8bd48f.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_20_10/50_Monty-BC-180.jpg
news-30261 Vorübergehende Gesetzesänderungen im Zuge der Corona-Pandemie https://www.ikz.de/detail/news/detail/voruebergehende-gesetzesaenderungen-im-zuge-der-corona-pandemie/ Seit dem Frühjahr 2020 gelten rechtliche Ausnahmen für Unternehmen, Gläubiger und Privatpersonen  

Die Bundesregierung hatte bereits Ende März das COVID-19-Insolvenzaussetzungsgesetz (COVInsAG) verkündet. Es ist eine Reaktion auf die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie und gilt seit dem Verkündigungstermin 27. März 2020. Es lässt sich auch auf Handwerksbetriebe anwenden.

Wesentliche Änderungen der vorübergehend geltenden Gesetzesanpassung sind...

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Mon, 13 Jul 2020 07:55:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/a/e/csm_HAUT_20200605_050_01_08_picture-0001_3ab9f9088e.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/a/e/csm_HAUT_20200605_050_01_08_picture-0001_654b566add.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/HAUT_20200605_050_01_08_picture-0001.jpg
news-30433 Zwei Werte in Waage https://www.ikz.de/klima-lueftungstechnik/news/detail/zwei-werte-in-waage/ Geregelte Raumluftfeuchte und Temperatur mit einer Lüftungs anlage: entscheidend für Gesundheit und Gebäude schutz  

Die heutigen Neubauten sind derart luftdicht gebaut, dass kaum noch frische Luft ins Haus gelangt. Das Gleiche gilt auch für sanierte Gebäude. Die Folge: Der Sauerstoffgehalt der Luft sinkt, die Luftfeuchtigkeit steigt. Daher verlangt die DIN 1946, dass die Luft in einem Gebäude ausgetauscht werden muss. Damit ist es allerdings nicht getan. Man muss das gesamte Innenraumklima berücksichtigen. Dafür maßgeblich, jedoch noch kaum beachtet, ist eine Regulierung der Raumluftfeuchtigkeit, wie sie nur geeignete Lüftungssysteme ermöglichen.

Zu Recht wird der Hygiene von Trinkwasseranlagen in Gebäuden große Aufmerksamkeit geschenkt. Ebenso lebenswichtig wie Wasser ist die Luft zum Atmen. Der „Tagesverbrauch“ liegt hier bei etwa 13 000 l.

Im Gegensatz zum Wasser wird die Atemluft jedoch vergleichsweise selten „aufb ereitet“ ins Haus geliefert. Immer noch wird auf Wohnungslüft ungsanlagen verzichtet, um Baukosten zu sparen. Aber die modernen Bauweisen mit luft dichten Gebäudehüllen und mancherorts kleiner werdenden Wohnungszuschnitten führen zu Problemen, wenn die relative Raumluft feuchtigkeit nicht reguliert wird. Gerade die neuen und sanierten Gebäude ohne Lüft ungsanlagen sind von Schäden betroff en – von den Gesundheitsbelastungen der Bewohner erst gar nicht zu reden.

Zu trockene Luft ist vermeidbar

Gerade in der kalten Jahreszeit hält sich der Mensch überwiegend in gut geheizten Räumen mit reduzierter Luft feuchtigkeit auf. Die Raumluft feuchtigkeit sinkt oft kontinuierlich, weil beim Lüft en die zugeführte kalte Außenluft weniger absolute Luft feuchtigkeit enthält als die abgeführte Innenluft. Ein Beispiel: Die Luft enthält bei - 10 °C beispielsweise eine relative Luft feuchtigkeit von 90 %. Gelangt sie ins Haus und wird auf 20 °C Zimmertemperatur erwärmt, hat sie nur noch eine relative Luft feuchtigkeit von 10 % – sie wird spürbar als trocken empfunden. Durch die alltäglichen Abläufe wie das Begießen von Zimmerpflanzen, das Trocknen nasser Kleidung sowie Duschen, Kochen, Atmen usw. wird den Räumen Feuchtigkeit zugeführt.

Hinzu kommt, dass bei niedrigen Außentemperaturen das Fens ter seltener zum Lüft en geöff net wird. Ein ausreichender Austausch der belasteten Raumluft fehlt also ebenfalls.

Die Lösung bieten Wohnungslüft ungsanlagen mit Feuchterückgewinnung. Sie gewinnen diese Feuchte aus der Abluft zurück und übertragen sie geruchsneutral auf die zugeführte tro-ckene Außenluft. Zu bevorzugen sind dabei Lüftungsgeräte, die per Rotationswärmeübertrager nach dem Kondensationsprinzip arbeiten. Denn mit diesem Prinzip ist eine effektive Regulierung möglich, die gleichzeitig vor einer Überfeuchtung der Räume schützt.

Zu feuchte Raumluft (> 60 % relative Luftfeuchtigkeit) kann für den Menschen ungesund sein. Sie bietet Krankheitserregern ein ideales Milieu. Hinzu kommt die hohe Neigung zur Schimmelbildung am Gebäude. Zusammengefasst: Zu feuchte Raumluft schädigt die Gesundheit und die Bausubstanz.

Feuchteregulierter Luftaustausch

Ein weiterer Faktor, warum neue Wohnungen mit zu hoher Raumluftfeuchtigkeit zu kämpfen haben, sind die kleiner werdenden Grundrisse, wie sie gerade in Ballungszentren mit teurem Wohnraum üblich sind. Für die Aufnahme der üblichen Feuchteeinträge durch das Kochen, Waschen, Duschen etc. steht in kleinen Wohnungen weniger Luftvolumen zur Verfügung. Fehlt der feuchteregulierte Luftaustausch, kommt es hier schneller zu einer Überfeuchtung.

Ein anderes Problem ergibt sich aus dem immer schnelleren Bezug von Neubauten sowie einem zu hohen Eintrag feuchter Baumaterialien im Zuge einer Sanierung. Ist das Bauwerk noch nicht ausreichend getrocknet, wird viel Feuchtigkeit in die bewohnten Räume abgegeben, aber nur unzureichend abgeführt. Außerdem bieten feuchte Materialien Schimmel einen idealen Nährboden.

Wärme- und Feuchterückgewinnung

Für das Wohlbefinden von Menschen und für den Erhalt von Gebäuden liegt der Idealwert der relativen Raumluftfeuchtigkeit bei 50 % mit einer Schwankungsbreite von ± 10 %. Das Innenraumklima ist jedoch von vielen wechselnden Faktoren abhängig. Dazu zählen insbesondere die relative Luftfeuchtigkeit der Außenluft sowie der Feuchtigkeitseintrag durch die Bewohner. Daher ist nicht allein die Feuchterückgewinnung aus der Abluft ein Kriterium geeigneter Lüftungsanlagen, sondern vielmehr der regulierte Feuchtigkeitsübertrag auf die zugeführte Außenluft.

Die Funktionsweise eines solchen Systems wird an dem Lüftungsgerät „SAVE VTR 500“ (Hersteller: Systemair) deutlich. Das Gerät gewinnt Wärme und Feuchte aus der Abluft mit einem Rotationswärmeübertrager zurück. Der Rotor besteht aus Aluminiumlamellen. Die Abluft durchströmt einen Teil des Rotors. Dabei werden die Lamellen erwärmt. Gleichzeitig kondensiert daran die Feuchtigkeit. Dreht sich der Rotor in den Zuluftstrom, werden Wärme und Feuchte an die Außenluft übertragen. Ein in die Abluft integrierter Feuchtesensor reguliert die Drehzahl von Lüftungsventilator und Rotor.

Schlussbemerkung

In Neubauten oder energetisch sanierten Gebäuden sollte eine Lüftungsanlage mit Rotationswärmeübertrager zur Feuchteregulierung zum Wohnungsstandard gehören. Sie schafft ein Raumklima mit ausgewogenem Feuchtegehalt.

Quelle: Systemair

Bilder: Systemair

www.systemair.de

 

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Mon, 13 Jul 2020 07:17:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/8/f/csm_IKPR_20200710_008_01_07_picture-0001_aa2d352727.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/8/f/csm_IKPR_20200710_008_01_07_picture-0001_785e009074.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/IKPR_20200710_008_01_07_picture-0001.jpg
news-30401 Sita: Online- statt Vor-Ort-Seminare https://www.ikz.de/detail/news/detail/sita-online-statt-vor-ort-seminare/ Rheda-Wiedenbrück.  Wissen rund um die Flachdachentwässerung vermittelt Sita in mehreren Online-Seminarangeboten. Den Auftakt der Veranstaltungen bildet ein Online-Verbund-Seminar mit den Firmen LUX top und Essertec, das an zwei Terminen (28. und 30. Juli 2020) stattfindet. Hier wird komprimiert aufgezeigt, was es bei der Flachdachentwässerung, der Absturzsicherung und der Lichtkuppeltechnik zu beachten gilt.  

Weitere Themenblöcke sind:

  • „SitaTipps Online-Seminare“, bei denen eine spezielle technische Problemlösung im Fokus steht. Sie flankieren die Tipps, die auch als PDF-Datei heruntergeladen werden können und jeweils im Sommer und Winter erscheinen. Als Serienstart geplant ist ein „Sanierungs-Online-Seminar“ in der 34. KW, das an zwei Terminen (18. und 20. August 2020) stattfindet.
  • „SitaNews Online-Seminare“ zu Produktneuheiten, die zukünftig schwerpunktmäßig im März und September auf den Markt kommen sollen.
  • „Basis-Know-how Online-Seminare“ zu den Themen Freispiegel-, Druck und Notentwässerung.

Eine Übersicht zu den Angeboten zeigt der Veranstaltungskalender, der unter www.sitaseminare.de eingesehen werden kann. Hier können auch Anmeldungen durchgeführt werden. Wer sein Wunschthema verpasst hat, kann die Aufzeichnung des Online-Seminars auf Anfrage unter sitaseminare@sita-bauelemente.de erhalten. Präsenzveranstaltungen auf dem SitaCampus in Rheda-Wiedenbrück wird es nach Auskunft des Unternehmens voraussichtlich erst wieder ab dem Jahr 2021 geben.

www.sita-bauelemente.de

 

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Mon, 13 Jul 2020 07:00:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/4/4/csm__KW28_Sita_c0d62343a9.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/4/4/csm__KW28_Sita_e54562154f.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2020/Juli_2020/_KW28_Sita.jpg
news-30405 Dienstreisen – Gesetzlicher Unfallschutz mit eingeschränkter „Reichweite“ https://www.ikz.de/detail/news/detail/dienstreisen-gesetzlicher-unfallschutz-mit-eingeschraenkter-reichweite/ Ein Geschäftsreisender, der am Ort seiner Dienstreise während eines Restaurantbesuchs Opfer eines Terroranschlags wird, steht nicht unter dem gesetzlichen Unfallschutz. Bereits die Berufsgenossenschaft (BG) hatte die Anerkennung eines Arbeitsunfalls abgelehnt, da Essen und Trinken grundsätzlich private, nicht abgesicherte, Tätigkeiten seien.  

Auch auf Dienstreisen besteht demnach kein lückenloser Versicherungsschutz. Denn alleine durch den Aufenthalt am Ort eines Anschlags erhält der Restaurantbesuch keinen betrieblichen Bezug. Die Gefahr eines Terroranschlags stellt vielmehr ein allgemeines Lebensrisiko dar, das grundsätzlich an jedem Ort in Deutschland besteht (Quelle: Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Az.: L 3 U 123/17).

 

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Sun, 12 Jul 2020 07:07:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/5/csm_Arbeitszeugnis_2b1d5077d2.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/5/csm_Arbeitszeugnis_f8a8543942.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/Arbeitszeugnis.jpg
news-30403 Badplaner des Jahres 2020 entschieden https://www.ikz.de/detail/news/detail/badplaner-des-jahres-2020-entschieden/ Fünf Bäderspezialisten zeichnete die SHK zum Badplaner des Jahres 2020 aus. Mehr als 70 Badkonzepte waren eingereicht worden. Aufgrund der Corona-Krise erfolgt die Übergabe der Siegestrophäe an die Gewinner persönlich, statt wie üblich auf dem Jahreskongress. Bereits seit 23 Jahren lobt der SHK-Verbund den Badplanungswettbewerb unter seinen Mitgliedsunternehmen aus. Diesmal hatte er als Thema: „Bäder mit Geschichten“.  

Die Gewinnerinnen und Gewinner des Badplanungswettbewerbs 2020 sind: Claudia Altrichter (Gerhard Elsässer GmbH), Christian Fischer (myFischer – Die Badgestalter), Stefanie ­Cáceres Sánchez (Fred Weber GmbH), Jochen Schmitt (smr – Die Badgestalter), Kirsten Wellner (Wellner – Die Badgestalter).

 

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Sat, 11 Jul 2020 07:07:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/8/7/csm_42_SHK_Badplaner_Gewinner_312dca359f.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/8/7/csm_42_SHK_Badplaner_Gewinner_573f539179.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_20_10/42_SHK_Badplaner_Gewinner.jpg
news-30407 Label Software: App für den Kundendienst https://www.ikz.de/detail/news/detail/label-software-app-fuer-den-kundendienst/ Seit dem vergangenen Jahr ist die App „Label Mobile“ auf dem Markt. Sie ermöglicht einen mobilen Zugriff auf die Daten der Branchensoftware „­Labelwin“. Als Erweiterung der vier vorhandenen Module Adressen, Aufgaben, Kalender und Projekte ist nun der „Mobile Kundendienst“ hinzugekommen.  

Der Anwender hat damit Zugriff zu den Aufträgen, die ihm zugeordnet sind. Das Arbeiten mit der App kann ohne Internetverbindung erfolgen, wenn die Daten zu den jeweiligen Projekten zuvor gespeichert werden. Nach Erledigung des Auftrags lassen sich die erfassten Zeiten, Materialien und Fotos ins Büro übertragen und automatisch dem Auftrag zuordnen.
Darüber hinaus gibt eine Terminübersicht Einblick, welcher Mitarbeiter wann einen Auftrag übernehmen kann. Unterwegs neu erfasste Termine sind auch im Büro sichtbar. Zu jedem Beschäftigten lassen sich individuelle Zugriffsrechte freischalten.
Die App „Label Mobile“ steht in den jeweiligen App-Stores zum Download bereit.

Label Software Gerald Bax GmbH, Meisenstr. 73, 33607 Bielefeld, Tel.: 0521 5241960, info@label-software.de, www.label-software.de

 

 

 

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Sat, 11 Jul 2020 07:07:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/a/e/csm_40_Label_1242506248.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/a/e/csm_40_Label_0bc4f77aab.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_20_10/40_Label.jpg
news-30434 Heizungserneuerung bei beengten Platzverhältnissen https://www.ikz.de/detail/news/detail/heizungserneuerung-bei-beengten-platzverhaeltnissen/ Allwetterbad Warstein wird jetzt mit vier Gas-Brennwertkesseln beheizt  

Im waldreichen Sauerland (NRW) liegt der Ort Warstein – aus dem auch das bekannte Pils kommt. Die Einheimischen und Touristen schätzen das Allwetterbad. Damit sich die Gäste wohlfühlen, wurde im Rahmen einer Sanierung die gesamte Heizungsanlage erneuert und die Trinkwasserbereitung auf einen modernen Stand gehoben. Bei beengten Platzverhältnissen kommen nun Wärmeerzeuger von Brötje zum Einsatz.

Das Allwetterbad in Warstein wurde im Jahr 1998 errichtet. Es hat vier Schwimmbecken mit Wasserfällen, einem Strömungskanal und Rutschen. Auch eine Saunalandschaft gehört dazu. 2016 entschied sich die Stadt Warstein für eine Modernisierungsmaßnahme: der Austausch der vorhandenen Kesselanlage inklusive der Optimierung der gesamten Heizungsverteilung sowie die Umstellung der Trinkwarmwasserbereitung. Auch die Optimierung der Regelungstechnik sollte im Zuge der Maßnahme umgesetzt werden. Es musste ein System gefunden werden, das mit dem geringen Platzbedarf auskam und eine Sanierung im laufenden Betrieb zuließ.

Vier Brennwertkessel

Das beauftragte Planungsbüro Kombi plan (Meschede) wählte eine zeitgemäße Gasbrennwert-Zentrale. Die zwei Niedertemperaturkessel aus den 90er-Jahren mit insgesamt 1665 kW wurden gegen „SGB“-Geräte aus dem Hause Brötje ausgetauscht. Zum Einsatz kamen drei „SGB 260“ und ein „SGB 215“ mit einer Gesamtleistung von rund 968 kW. Die in Kaskade geschalteten Wärmeerzeuger passen sich mit einem Modulationsbereich von 16 bis 100% dem schwankenden Energiebedarf des Gebäudes an. „Das reduziert nicht nur den Energieverbrauch, sondern auch die Anzahl der Brennerstarts erheblich“, erklärt Christoph Koch von Kombiplan. Ein weiterer Vorteil der Kaskadenlösung liegt in der hohen Betriebssicherheit. Sollte ein Wärmeerzeuger ausfallen, z.B. während einer Wartung oder einer Störung, lässt sich die Wärmeversorgung mit den weiteren Geräten aufrechterhalten.

Eine besondere Herausforderung waren die beengten Platzverhältnisse. Die gesamte Kesselanlage musste durch teils schmale Gänge zu ihrem Aufstellort im Keller transportiert werden. Das war aber möglich, weil die Brötje-Geräte „SGB 215“ und SGB 260“ weniger als 700 mm in der Breite messen.

Einbindung des BHKWs

Im Heizungsraum wurden die Wärmeerzeuger auf Kesselpodesten nebeneinander positioniert und provisorisch an den be-stehenden Verteiler/Sammler angeschlossen. Bis zur Umstellung wurden die alten Kessel weiterbetrieben. So konnte das ausführende SHK-Unternehmen Beilmann aus Warstein einen unterbrechungsfreien Übergang realisieren. Dazu gehörte auch, das bereits bestehende BHKW (Blockheizkraftwerk) in das neue Netz mit einzubinden. Die Anlage wurde bereits im Jahre 2004 installiert.

Um die Anlage möglichst effizient zu fahren, setzten die Planer auf eine hydraulische Trennung zwischen den Hoch- und Niedertemperaturkreisen – also zwischen BHKW- und Gas-Brennwertkessel-Kreis: Entweder versorgen die „SGB“-Geräte den Heizungsverteiler über eine hydraulische Weiche oder es werden die vier 2000-l-Pufferspeicher versorgt. Von dort beziehen auch die neuen Frischwasserstationen (für die Trinkwassererwärmung) ihre Energie. Über sie erfolgt die Warmwasserbereitstellung im Durchlaufprinzip. „So kann mikrobiologischen Belastungen im System vorgebeugt werden. Es wird nur dann Warmwasser bereitgestellt, wenn es benötigt wird“, erklärt Christof Mestermann vom Handwerksbetrieb Beilmann.

Die Abgase der raumluftabhängigen „SGB“-Anlage werden vom Keller aus in einer Abgaskaskade aus Polypropylen (PP) und einem Edelstahlhüllrohr rund 5 m durch einen alten Luftansaugkamin über das Dach geführt. Vorher wird der pH-Wert der Abgase über eine Neutralisationsanlage angehoben.

Wärmeerzeuger mit integrierter Regelung

Damit der Kesselbetrieb mit dem größtmöglichen Komfort einhergeht, erfolgt die Regelung der Gas-Brennwertkessel über die integrierten „ISR“-Systemregler. Sie regeln die Kesseltemperatur witterungsabhängig gleitend und modulieren die Brenner je nach aktuellem Bedarf.

www.broetje.de

 

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Fri, 10 Jul 2020 08:08:32 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/9/5/csm_IKPR_20200710_010_01_07_picture-0001_0eeda13bbb.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/9/5/csm_IKPR_20200710_010_01_07_picture-0001_86cfeb1485.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/IKPR_20200710_010_01_07_picture-0001.jpg
news-30424 Corona-Übertragungsrisiko minimieren: BGN veröffentlicht Handlungshilfen zum richtigen Belüften von Arbeitsräumen https://www.ikz.de/detail/news/detail/corona-uebertragungsrisiko-minimieren-bgn-veroeffentlicht-handlungshilfen-zum-richtigen-belueften-von/ Mannheim. Mit den jüngsten Corona-Ausbrüchen ist die Übertragung der Viren durch die Luft in Form von Aerosolen in den Fokus der Diskussion gerückt.Anzunehmen ist, dass adäquates Lüften das Übertragungsrisiko deutlich verringert - neben den bekannten Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen, Nies- und Hust-Etikette sowie dem Abstandhalten und Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung.  

Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) hat für die Lebensmittelindustrie und das Gastgewerbe jeweils Handlungshilfen entwickelt mit Tipps zur Belüftung von Arbeitsräumen unter Corona-Bedingungen.
Im Wesentlichen zielen sie darauf, möglicherweise mit Viren belastete Luft rasch durch frische Außenluft zu ersetzen. Auf Umluft sollte aktuell möglichst verzichtet werden, um keine Viren in den Arbeitsbereichen zu verteilen.
Gängige Verfahren zur Entkeimung der Umluft (HEPA-Filterung, UVC-Desinfektion) würden zurzeit auf ihren Nutzen in dieser besonderen Situation untersucht.

Die Handlungshilfen sowie weitere Infos finden sich unter: https://www.bgn.de/corona/handlungshilfen-fuer-betriebe/

Für Betriebe wurde außerdem eine Hotline unter der Rufnummer 0621 44563517 eingerichtet.

 

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Fri, 10 Jul 2020 07:59:28 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/d/3/csm__KW28_BGN_Lueftungstechnische_6c461d6220.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/d/3/csm__KW28_BGN_Lueftungstechnische_628cfabb2f.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2020/Juli_2020/_KW28_BGN_Lueftungstechnische.jpg
news-30260 Digitale Helfer für alle Fälle https://www.ikz.de/detail/news/detail/digitale-helfer-fuer-alle-faelle/ Praktische Baustellen-Apps für SHK-Handwerker  

Die Vorteile der Digitalisierung sind nicht nur im Büro, sondern auch auf der Baustelle spürbar. Denn mit Smartphones, Tablets und entsprechenden Apps können SHK-Handwerker viele Aufgaben schnell und kostengünstig erledigen.

Viele Apps sind im Berufsalltag mittlerweile selbstverständlich: Die Navigation per Handy oder die Wettervorhersage auf dem Startbildschirm des Smartphones sind nützliche Helfer. Doch gerade für Handwerker gibt es eine Vielzahl spezieller Apps, die auf Baustellen oder vor Ort bei Kunden wertvolle Arbeitszeit sparen können. Zusätzlich gibt es nützliche Branchen-Apps, die zum Beispiel Produktkataloge, Montageanweisungen oder andere Nachschlagewerke bereitstellen. So können SHK-Handwerker unterwegs auf Branchenwissen zugreifen.

Projekte mobil dokumentieren

Eine große Erleichterung für Betriebe sind Apps aus den Bereichen Baustellen-, Fotound Projektdokumentation. Das mobile Sammeln und zentrale Ablegen von Texten und Fotos erleichtert dabei die Zusammenarbeit mit dem Büro. Denn alle dafür Berechtigte können sofort und gleichzeitig auf benötigte Daten zugreifen. Darüberhinaus wird die lückenlose Dokumentation so sehr viel einfacher. Digitale Helfer aus diesem Bereich sind zum Beispiel die „WerkerApp“ oder „Craftnote“. Mit der „WerkerApp“ lassen sich Texte per Spracheingabe erfassen, Projektmappen und Fotos exportieren oder das Wetter am Baustellenort festhalten. Auch die App „Craftnote“ bietet einen großen Funktionsumfang: Neben übersichtlichen Projekt- und Ordnerstrukturen erhält man eine Chat- sowie eine Kamerafunktion mit Bildbearbeitung plus PDF-Scanner. Und mit der integrierten Aufgabenverwaltung und Arbeitszeiterfassung haben Mitarbeiter wichtige Informationen immer im Blick.

Wenn Mitarbeiter unterwegs sicher kommunizieren sollen, sind DSGVOkonforme Apps empfehlenswert. „Wire“ bietet zum Beispiel Messaging, Telefon- und Videokonferenzen sowie den Dateiaustausch mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Dabei darf jeder Mitarbeiter bis zu acht Geräte anmelden und alle Unterhaltungsteilnehmer müssen sich über Sicherheitsfunktionen legitimieren, zum Beispiel per Fingerabdruck.

Digital planen und quittieren

Auch die Planung von Projekten geht mit Apps oft schneller von der Hand. Mit „Masterplan AR“ lassen sich zum Beispiel Flächen und Räume vermessen, Projekte kalkulieren oder Kostenvoranschläge erstellen. Wer stattdessen eine digitale Planungstafel benötigt, kann mit der gleichnamigen App der Filitime GmbH Zeit sparen. Mit der richtigen Planung werden so Arbeitsabläufe optimiert und jeder Mitarbeiter hat unterwegs Zugriff auf seine aktuellen Aufgaben.

Wenn Mitarbeiter oft Quittungen schreiben, empfiehlt sich eine entsprechende App, um Zeitaufwand und Zettelwirtschaft zu reduzieren – zum Beispiel „Quittungen lite“ oder „Thumbify“. Damit sind digitale Unterschriften möglich und der Quittungsversand erfolgt per Mail. Wer auch Serviceberichte, Dokumentationen und Projektverwaltungen von Kunden signiert haben möchte, kann dafür Apps wie „Addigo ServiceReport“ nutzen. Der Kunde unterschreibt hier direkt auf dem Smartphone oder Tablet, die eigene Buchhaltung erhält den Bericht automatisch per Synchronisation. Darüber hinaus lassen sich mit der App auch Rechnungen erstellen. Ein Kunde will direkt vor Ort bargeldlos zahlen? Dann leistet eine App wie „iZettle Go“ nützliche Dienste. In Verbindung mit einem Kartenlesegerät können Kunden fällige Beträge sofort per EC- oder Kreditkarte begleichen und erhalten danach eine Quittungsmail.

Apps für den SHK-Bereich

Für den SHK-Bereich stehen außerdem Branchen-Apps bereit, die Abläufe vereinfachen. In Kooperation mit dem Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) ist zum Beispiel die App „Heizungsoptimierung“ entstanden, die Sparpotenziale, Kosten und BAFA-Zuschüsse einer Heizungsoptimierung berechnet und für Kunden leicht verständlich darstellt. Ebenfalls praktisch für die Arbeit vor Ort: Die App „ZVPLAN“ für die Planung energieeffizienter Heizungsanlagen.

Vor dem Kauf einer App empfiehlt es sich immer, nach einer Test- oder kostenlosen „Lite“-Version zu suchen. So können Handwerksbetriebe die App vorab ausprobieren und prüfen, ob Funktionsumfang und Bedienung den eigenen Erwartungen entsprechen.

Autor: Thomas Busch, Fachjournalist

 

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Fri, 10 Jul 2020 07:47:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/d/a/csm_HAUT_20200605_048_01_08_picture-0001_b4be1e6075.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/d/a/csm_HAUT_20200605_048_01_08_picture-0001_81cc7c51e1.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/HAUT_20200605_048_01_08_picture-0001.jpg
news-30410 Fränkische Rohrwerke: Sicherer Übergang von ­Kupfer auf Kunststoff https://www.ikz.de/heizungstechnik/news/detail/fraenkische-rohrwerke-sicherer-uebergang-von-kupfer-auf-kunststoff/ Um die Heizungsrenovierung zu erleichtern, nimmt Fränkische den „alpex“-Steckverbinder „>B< Push“ in sein Installations­sys­tem „alpex F50 ­PROFI“ auf.  

Der Steckverbinder besteht aus einem Fitting und einer Stützhülse für die Mehrschichtverbundrohr-Seite, die mit ihren zwei O-Ringen das Rohr nach innen abdichtet. Die Enden des Steckverbinders für das Kupfer- und das Mehrschichtverbundrohr sind farblich gekennzeichnet. Weiß für das „alpex“-Rohr und dunkel für das Kupferrohr. „Für die einfache Montage des Übergangs von Kupfer auf Kunststoff benötigt der Installateur kein Spezialwerkzeug – Rohrabschneider und Entgrater genügen“, erklärt Fränkische.

Fränkische Rohrwerke Gebr. Kirchner GmbH & Co. KG, Hellinger Str. 1, 97486 Königsberg, Tel.: 09525 88-2357, Fax: -2153, info.gb_h@fraenkische.de, www.fraenkische.de

 

 

 

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Fri, 10 Jul 2020 07:07:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/a/3/csm_50_FRAENKISCHE_alpex_Steckverbinder_B_Push_4fd05a547a.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/a/3/csm_50_FRAENKISCHE_alpex_Steckverbinder_B_Push_8145695f5e.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_20_10/50_FRAENKISCHE_alpex_Steckverbinder_B_Push.jpg
news-30423 Fachschulungen in den Seminarcentren - Viega auf dem Weg zur Normalität https://www.ikz.de/detail/news/detail/fachschulungen-in-den-seminarcentren-viega-auf-dem-weg-zur-normalitaet/ Seit Mitte Juni werden in den Viega-Seminarcentren Attendorn und Großheringen wieder regelmäßig Schulungen zu Themen wie Trinkwasserhygiene, Schall- und Brandschutz, Installationstechnik sowie Flächentemperierung durchgeführt. Dieter Hellekes, Leiter Viega Sales Service Deutschland, informiert im Interview über die Hintergründe und das Hygienekonzept.  

IKZ: Als einer der ersten Hersteller in der SHK-Branche hat Viega schon Mitte Juni den Seminarbetrieb zumindest teilweise wieder aufgenommen. Was war dafür der Hintergrund?
Hellekes: Auslöser war die große Zahl an Anfragen von Interessenten, nachdem auch wir aufgrund der Corona-Pandemie unseren Seminarbetrieb binnen weniger Tage zunächst einmal aussetzen mussten. Vor allem Fachplaner und Fachhandwerker wollten wissen, wann wir die sehr spezifischen Seminare – wie die Hygiene- oder Brandschutzschulungen – wieder anbieten würden. Hier besteht einfach aufgrund der Brisanz der Themen ein erheblicher Weiterbildungsbedarf.

IKZ: Gleichzeitig gab und gibt es zu Veranstaltungen mit mehreren Personen, die wie bei Schulungen auf engem Raum zusammenkommen, sehr restriktive Regelungen …
Hellekes: Das stimmt. Und deswegen war die Aufstellung eines belastbaren Hygienekonzeptes für unsere Seminarcentren eine besondere Herausforderung. Vor allem, weil hier neben den Schulungen ja auch die Ausstellung und das Catering einbezogen werden mussten. Die vergangenen Wochen haben aber gezeigt, dass sich unser Konzept problemlos in die Praxis umsetzen lässt und dass es von den Seminarteilnehmern vollauf mitgetragen wird.

IKZ: Was sind die wesentlichen Eckpfeiler dieses Konzeptes?
Hellekes: Zu den wesentlichen Eckpfeilern gehören die Abstandsregelungen, der Mund-Nasen-Schutz oder die Desinfektionsmöglichkeiten am Eingang zu den Seminarräumen bzw. zur Ausstellung. Hinzu kommt die Begrenzung der Teilnehmerzahl und der an die Corona-Regeln angepasste Programmablauf, damit wir zum Beispiel auch beim Besuch der Ausstellungen mit ihren zahlreichen Exponaten trotzdem jederzeit die notwendigen Abstände zwischen den Besuchern einhalten können. Zusätzlich werden alle Räumlichkeiten und Exponate regelmäßig desinfiziert.
Außerdem bitten wir alle Interessenten, bei einer Erkrankung mit Corona-typischen Anzeichen auf die Seminarteilnahme zu verzichten. Schließlich geht der Gesundheitsschutz für alle letzten Endes immer vor.

IKZ: Wie reagieren Ihre Gäste auf dieses Konzept?
Hellekes: Das Echo ist nach jetzt rund vier Wochen Praxiserfahrung ausnahmslos positiv. Jeder hat Verständnis für die notwendigen Hygienemaßnahmen und damit beispielsweise auch für die Einschränkung, dass wir nicht so viele Seminare wie vorgesehen anbieten können. Im Ergebnis aber zählt, dass wir unsere Marktpartner jetzt wieder mit den notwendigen fachlichen Qualifizierungsmaßnahmen unterstützen können. Und dafür sind wir alle dankbar.


Tipp der Redaktion: Unter www.viega.de/Seminare findet sich eine umfassende Übersicht des aktuellen Viega-Schulungsprogramms. Mit der Online-Anmeldung erhalten alle Teilnehmer dann rechtzeitig vor Seminarbeginn ausführliche Informationen zu den notwendigen Hygieneregeln, so dass sie sich entsprechend vorbereiten können. Weitere Informationen zum Schulungsangebot gibt es außerdem in den Viega-Seminarcentren Attendorn (Tel. 02722/613232; seminarcenter.at@viega.de) und Großheringen (Tel. 036461/964116; seminarcenter.gh@viega.de).

 

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Thu, 09 Jul 2020 12:27:05 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/1/6/csm__KW28_PR_200709_Restart_Seminarbetrieb_01_b8b0f1bd4c.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/1/6/csm__KW28_PR_200709_Restart_Seminarbetrieb_01_932431345e.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2020/Juli_2020/_KW28_PR_200709_Restart_Seminarbetrieb_01.jpg
news-30413 Möbel wie für den Wohnraum https://www.ikz.de/detail/news/detail/moebel-wie-fuer-den-wohnraum/ Das Badezimmer avanciert zum Wohnraum - was sich auch in der Einrichtung widerspiegelt  

Einer ganz auf die individuellen Bedürfnisse ausgelegten Möblierung, die einen hohen Komfort und zugleich versteckte Besonderheiten bietet, kommt inzwischen eine grundlegende Bedeutung zu. Dabei gilt – ob kleines oder großes Badezimmer: Individuelle Möbel aus vielfältigen Materialkombinationen und frei stehende Einheiten in teilweise kräftigen Farben sind im Trend.

Im Neubau von Ein- bis Dreifamilienhäusern und bei hochpreisigen Wohnungen wird dem Badezimmer heutzutage mehr Raum zugestanden. Aber auch kleinere Bäder und Bestandsbäder sollen zunehmend als Familienplatz und Wohlfühloase fungieren. Dabei ist das zeitgemäße Badezimmer funktionell. Konturen und eckige Formen sind nach wie vor gefragt. Während noch vor Jahren die gesamte Wandbreite für Möbel genutzt wurde, wird dieser Ansatz heute kaum mehr verfolgt. Vielmehr werden gerne Solitärmöbel nachgefragt, die keinen direkten Zusammenhang zum restlichen Mobiliar aufweisen. Mit emotionalen Materialien und vielfältigen Materialkombinationen wird Individualität ausgedrückt.
Extravagante Produktlinien bieten zudem ein haptisches Erlebnis mit fühlbaren Holzdekoren, weil die Prägung hier einer Massivholzoberfläche täuschend ähnlich nachempfunden ist. So setzt beispielsweise die Serie „Xanadu“ von Conform Badmöbel mit dem „Mix-und-Match“-System auf Oberflächen und Farbigkeit, um damit den Zeitgeschmack zu treffen. Die Möbel kennzeichnen sich durch eine verspielte und zugleich klare Linienführung aus. Dem Trend entsprechend werden hier zudem weiße Flächen mit sehr dunklem Holzdekor kombiniert. Die mit offenen Nischen ausgestatteten und beleuchteten Unterschränke bieten Raum, um Accessoires zu präsentieren. Eine dem Schiefer nachempfundene Waschtischplatte rundet das Design ab.
Als Stimmungsfaktor spielt die Beleuchtung verstärkt eine Rolle, wobei neben dem Licht für Spiegelschränke auch Waschtischunterschrank-Beleuchtungen und LED-Orientierungslichter Verwendung finden. Zugleich ziehen kräftige Farben, beispielsweise die vom Hersteller Hewi vorgestellten Farbtöne Ozeanblau und Weinrot, in das bis dato vielfach mit Weiß und Chrom neutral gehaltene Badezimmer ein.
Modernes Mobiliar hat eine klare Formensprache, ergänzt um eine bedienfreundliche Technik. So löst beispielsweise die „Push-to-open“-Mechanik klassische Stangengriffe ab. Hinzu kommen Auszüge mit Dämpfungs- und Selbsteinzugsmechanismen, wie sie etwa Geberit für die Komplettbad-Serie „Geberit Acanto“ nutzt.

Funktionales Design
Wohin mit den Accessoires und Kleinutensilien, wenn sie unauffällig im Bad verschwinden sollen? Keuco und Emco Bad haben eine Antwort darauf: WC-Bürste, Toilettenpapierrollenhalter oder Papierhandtuchspender und Utensilienschrank werden einfach in die Wand integriert. Dabei spielt es nur eine untergeordnete Rolle, ob es sich um eine gemauerte Wand handelt oder um ein (Trocken-)Vorwand-Installationssystem.
Der Klassiker für Stauraum im Bad ist hingegen der Platz unter dem Waschtisch. Keuco bietet mit der Badmöbelserie „X-Line“ eine große Schublade für das übersichtliche Verstauen von Badutensilien an. Hier verbergen sich im Inneren auf zwei Ebenen weitere Auszüge mit Inneneinteilung. Herausnehmbare, rutschfeste Einlegematten sorgen dafür, dass beim Öffnen und Schließen der Schublade nichts verrutscht.
Während Alltagsgegenstände gerne verstaut werden, setzt man Accessoires gezielt in Szene. So verbinden die Schränke der Linie „TiAmo“ (Conform Badmöbel) transparente und geschlossene Formen. Um Accessoires präsentieren zu können, ist beispielsweise der Hochschrank mit einem verglasten Eckbereich versehen.
Funktionale Badezimmermöbel für ein Familienbad sollten vor allem Stauraum bieten. Gerne fällt die Entscheidung deshalb auf ein Möbel, das mittels übereinander angeordneter Auszüge viel Platz für Badutensilien und Pflegeprodukte bietet - wie etwa die im Baukastensystem angebotenen Programme „Base“ und „Cube“ des Herstellers Repabad. Beide Linien bestehen aus Unterschränken mit einem oder mehreren Auszügen sowie hohen Schränken und halbhohen Schränken. Die Türen mit Griffmulden können beidseitig angeschlagen werden.
Während die Linie „Base“ in mehreren Holzdekoren angeboten wird, ist die Linie „Cube“ mit lackierten MDF-Flächen in mehreren Farben erhältlich. Werden einzelne Schränke der Systeme aneinandergereiht, sorgen die auf 45° gearbeiteten Kanten der Türen optisch für eine durchgehende Front. Lediglich die Trennfugen zwischen den einzelnen Auszügen bleiben hier sichtbar.

Natürliches Design
Möglichst naturbelassene Massivholzmöbel in Kombination mit Waschtischen aus natürlichen Werkstoffen wie etwa Lavastein sollen nicht nur Wohnlichkeit in die Bäder bringen, sondern zugleich als Gegenpol zur vermehrt eingesetzten smarten Technik dienen. Aber auch der Trend hin zur Natur zeigt sich in einer puristischen Formensprache im Badezimmer.

Hochwertiges Design
„Losgelöst von der reinen Funktionalität liegt Industrial Style absolut im Trend“, sagt Markus Häuser, Produktmanager Badmöbel bei Vigour, und verweist auf die Produkte der Designlinien. Um ein puristisches, einem Loft-Charakter entsprechendes Baddesign zu erhalten, werden echte oder als echt empfundene Sichtbeton-Wände und warme Holzfarben miteinander kombiniert. Ein Loft-Charakter lässt sich sowohl mit bescheidenen Mitteln als auch mit sehr hochwertigen Materialien erzeugen. Somit ist diese Optik im Familienbad ebenso zu finden wie im Designbad. Dementsprechend werden hier neben Fronten mit Holzoptik auch Echtholzmöbel sowie mit Holz und Glaseinsätzen aufgewertete Solitärmöbel eingesetzt.
Wer das Besondere sucht, der setzt auf Design-Kollektionen mit dünnen Filigranfronten und möglichst fugenloser Optik. Gärungsschnitte sorgen unterdies für kaum sichtbare Übergänge von der Front zum Korpus bis hin zur nahezu optischen Nullfuge bei der seitlichen Draufsicht.
Beispielsweise setzt Geberit mit der Komplettbad-Serie „Citterio“ auf ein zeitlos elegantes Design, das die gestalterische Handschrift des italienischen Architekten und Designers Antonio Citterio trägt. Die Badezimmermöbel der Serie in den Holzausführungen Eiche sind mit Glasfronten ausgestattet. Die Waschtischunterschränke bieten viel Stauraum und haben Schubladen mit Selbsteinzug. Eine Glasabdeckplatte in Frontfarbe für Aufsatzwaschtische rundet das Ensemble ab.
Auch der Hersteller VitrA Bad hat mit „Plural“ eine Designer-Serie entwickelt (Designer Terri Pecora). Die Badmöbel werden in unterschiedlichen Größen, Formen, Oberflächen, Farbvarianten und anspruchsvolle Kombinationen mit massivem Holz, Keramik und Metallracks angeboten. Die Formgebung der Waschtischunterschränke und Kleinmöbel ist dabei sanft geschwungen und teilweise asymmetrisch. Schwarzmatte Metallbeine und Oberflächen aus wasserresistenter, massiver Eiche lassen die soliden Möbel optisch leicht wirken.

Barrierefreies Design
Bei der individuellen Ausstattung eines Badezimmers empfiehlt es sich, neben der Körpergröße der Nutzer auch eventuelle körperliche Einschränkungen zu berücksichtigen. Dabei rücken rollstuhlgerechte Badmöbel in den Fokus. Hewi bietet einen speziell auf den barrierefreien Umbau ausgelegten Planungsservice an, um auch sehr kleine Badezimmer mit dem Mobiliar „M40“ individuell zu gestalten. Bei der Linie handelt es sich um ein modulares und frei kombinierbares System.
Das Mobiliar der Serie „M40“ wird aus unterschiedlichen Materialien gefertigt, wobei die in zwölf Farben angebotenen Fronten der Schränke aus lackiertem, sehr flachem Floatglas bestehen. Der Korpus der Möbel setzt sich aus beidseitig beschichtetem MDF-Material zusammen. Einzelne Module lassen sich sowohl horizontal als auch vertikal lückenlos aneinanderreihen. Spezielle Beschläge erlauben es gerade Rollstuhlfahrern und in der Bewegungsfreiheit eingeschränkten Personen das problemlose Öffnen der Schranktüren. So lässt sich bei dem „M40“-Hochliftschrank die Frontklappe per Knopfdruck elektrisch hoch- und herunterfahren. Und schließlich bietet das Sitz-Modul mit gepolsterter Sitzfläche im Inneren zusätzlichen Stauraum. Mit integrierten Griffen und Rollen lässt sich dieses Möbel leicht verschieben.

Schlusswort
Um herauszufinden, welche Badezimmermöbel den Ansprüchen der Nutzer entsprechen, bietet sich eine Bedarfsanalyse an. Darüber hinaus ist es vorteilhaft, wenn Unterschränke über Schubläden und Auszüge verfügen, die sich in der Höhe, der Breite und der Tiefe anpassen lassen. Insbesondere dann, wenn die Möbel abweichend von der standardmäßigen Befestigungshöhe montiert werden sollen. Das erleichtert das Ausrichten der Schränke und das Ausgleichen bauseitiger Toleranzen.

 

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Thu, 09 Jul 2020 10:17:46 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/1/8/csm__KW28_Conform_cfcf6a99b9.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/1/8/csm__KW28_Conform_b73ef9248c.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2020/Juli_2020/_KW28_Conform.jpg
news-30402 Familienunternehmen mit Tradition: Fronius feiert 75. Geburtstag https://www.ikz.de/detail/news/detail/familienunternehmen-mit-tradition-fronius-feiert-75-geburtstag/ Was 1945 als Ein-Mann-Betrieb mit einer einfachen Idee begann, ist heute aus der Industrie nicht mehr wegzudenken: Die Rede ist vom oberösterreichischen Familienunternehmen Fronius, das sich im vergangenen Dreivierteljahrhundert von der regionalen Fach-Reparaturwerkstätte hin zum ­Global Player in den Bereichen Schweißtechnik, Photovoltaik und Batterieladetechnik ent­wickelt hat. Am 20. Juni 1945 fiel der Startschuss – vor 75 Jahren.  

Mit der Gründung einer Fach-Reparaturwerkstätte für Radio- und Elektrotechnik brachte Günter Fronius damals den Stein ins Rollen – und startete eine Erfolgsgeschichte, die aktuell in dritter Generation weitererzählt wird. Ausgangspunkt war die ober­österreichische Marktgemeinde Pettenbach, wo sich immer noch der Firmensitz von Fronius befindet. „Was wir sind und wofür wir stehen, fußt auf einem nachhaltigen Gedanken meines Großvaters“, sagt Fronius-Geschäftsführerin Elisabeth Engelbrechtsmüller-Strauß, die die Geschicke des oberösterreichischen Familienunternehmens seit 2012 leitet.
2020 steht Fronius auf drei Standbeinen: Schweißtechnik, Photovoltaik und Batterieladetechnik.

 

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Thu, 09 Jul 2020 09:09:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/1/8/csm_42_Fronius_1a7ad131e5.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/1/8/csm_42_Fronius_7dd1348cda.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_20_10/42_Fronius.jpg
news-30400 Messe „Bad direkt“ mit 45 Ausstellern https://www.ikz.de/detail/news/detail/messe-bad-direkt-mit-45-ausstellern/ Menden. Während die regionale Messe „GET Nord“ (Hamburg, November 2020) unlängst abgesagt und auf das Jahr 2022 verschoben wurde, halten die Veranstalter der Fachmesse „Bad direkt“ am Termin 28. Oktober 2020 fest. 45 Hersteller aus der zweistufigen Sanitärbranche erwarten Sanitärfachbetriebe, Handwerker, Badstudio-Inhaber, Architekten und Planer, diesmal im Messecenter Rhein Main in Hofheim.  

Themen sind Technik- und Designtrends aus Sanitär, Bad und Heizung. Von Duschkabinen über Armaturen, Wandverkleidungssysteme, Badewannen bis hin zu Heizkörpern ist das Angebot breit gefächert. Ein besonderes Augenmerk erhält auch das Thema Digitalisierung: Mehrere Aussteller zeigen Produkte mit Smart-Technologien und bieten Software-Lösungen für die digitale Projektplanung und -umsetzung an. Auf kaum einer anderen Veranstaltung, so wirbt das „Bad direkt“ weiter, sei die Geschäftsanbahnung so intensiv wie auf dieser fast familiär anmutenden Messe.
Im Rahmen der Gesundheitsvorsorge hat die Messe zum Schutz der Aussteller und Besucher Hygienemaßnahmen ausgearbeitet.

www.das-bad-direkt.de

 

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Thu, 09 Jul 2020 08:11:45 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/9/4/csm__KW28_das-bad-direkt_shk-m_06a55019a8.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/9/4/csm__KW28_das-bad-direkt_shk-m_f58f81b985.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2020/Juli_2020/_KW28_das-bad-direkt_shk-m.jpg
news-30396 Mathe für die Praxis https://www.ikz.de/detail/news/detail/mathe-fuer-die-praxis-6/  Teil 7: Der Lehrsatz des Pythagoras  

 

 

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Thu, 09 Jul 2020 08:08:00 +0200
news-30399 Wohnungslüftung kein Hotspot für Keime https://www.ikz.de/klima-lueftungstechnik/news/detail/wohnungslueftung-kein-hotspot-fuer-keime/ Köln/Berlin.  Im Kontext der aktuellen Entwicklungen beim Fleischfabrikanten Tönnies in Rheda-Wiedenbrück wird derzeit öffentlich diskutiert, ob die Lüftungsanlage im Betrieb zur Ausbreitung des Corona-Virus beigetragen haben könnte. Martin Exner, Professor am Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit an der Uni Bonn, wird in einem WDR-Bericht vom 24. Juni zitiert. Dort heißt es: Exner habe bei seinen Untersuchungen einen "bislang übersehenen Risikofaktor" ausgemacht. Hotspot der Keime sei die Lüftungsanlage.  

Die im BDH organisierten Hersteller von Wohnungslüftungsanlagen weisen vor diesem Hintergrund darauf hin, dass insbesondere Kühlanlagen in der Regel mit Umluft gefahren werden, nicht aber Wohnungslüftungsanlagen. Endverbraucher könnten diese aber irrtümlicherweise mit Wohnungslüftungsanlagen gleichsetzen. Dazu Barbara Kaiser, Leiterin der Fachabteilung Wohnungslüftung im BDH: „Wohnungslüftungsanlagen arbeiten im balancierten Betrieb und führen vortemperierte und gefilterte Außenluft in die Räume und verbrauchte Luft nach außen ab. Sie sorgen damit für einen ständigen Luftaustausch.“ Durch den dadurch erzielten Verdünnungseffekt würde die spezifische Belastung an möglicherweise vorhandenen Viren im Raum sinken.

 

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Thu, 09 Jul 2020 08:00:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/8/e/csm__KW28_Lueftungsanlage_291667c83f.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/8/e/csm__KW28_Lueftungsanlage_d3c32b31aa.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2020/Juli_2020/_KW28_Lueftungsanlage.jpg
news-30258 Wasservergnügen gesichert https://www.ikz.de/detail/news/detail/wasservergnuegen-gesichert/ Freizeitbad AQUAtoll: SHK-Betrieb Lieb GmbH führt die Heizungswasseraufbereitung im laufenden Betrieb mit einer Lösung von perma-trade durch  

Über den vielseitigen Wasserattraktionen, die im Neckarsulmer AQUAtoll jährlich – in Nicht-Corona-Zeit – rund 400 000 Besucher anziehen, darf eine wichtige Wasserkomponente nicht vergessen werden: Das Systemwasser. Seine Qualität spielt eine entscheidende Rolle für den reibungslosen Heizbetrieb. Um das Heizungssystem im AQUAtoll in Zukunft auf optimale Energieeffizienz und höchsten Besucherkomfort einzustellen, entschieden sich die Verantwortlichen für eine Systemwasseraufbereitung mit der Inline-Entsalzungsmethode der perma-trade Wassertechnik GmbH. So konnte das Anlagevolumen von 100 000 l mit fachmännischer Unterstützung des beauftragten Heizungs- und Energietechnikunternehmens Lieb GmbH (Neckarsulm) einfach sicher nach den Vorgaben der VDI-Richtlinie 2035 aufbereitet werden.

Das im Jahr 1990 eröffnete Wellness- und Wasserspaßbad mit der weithin sichtbaren Glaskuppel wurde nach und nach immer wieder erweitert und verschönert. Heute erstreckt sich im Innenbereich ein 2000 m2 großes Erlebnisbad, in dem die Besucher bei 30 °C Wassertemperatur mit Wasserfällen, Grotten, Rutschen, einem Wildwasserfluss und Solebecken sowie einer eigenen Kinderwelt Wasservergnügen genießen und vom Alltag abtauchen können. Zudem gibt es eine 5000 m2 große Saunalandschaft und für Sportfreunde das angrenzende Sportbad mit 50-m-Becken und verstellbarem Hub-Boden und verstellbarer Hub-Wand.

Doch nicht nur im Badebereich des AQUAtolls sind enorme Wassermassen im Fluss: Das Heizsystem hat ein Volumen von 100 000 l. Damit nicht nur in der Sauna die richtigen Temperaturen vorherrschen, sondern auch in Wasser und Umgebung für perfektes Wohlfühlklima gesorgt ist, galt es, dieses Wasser unter die Lupe zu nehmen. Denn für einen reibungslosen Betrieb der Heizungsanlage spielt die Qualität des Systemwassers eine wichtige Rolle. Je nach seiner chemischen Zusammensetzung kann ungeeignetes Systemwasser mit den in modernen Heizsystemen verwendeten Materialien schädliche Wechselwirkungen in Gang setzen. Dann bilden sich in Verbindung mit hartem Wasser unerwünschte Beläge, die sich auf die Energieeffizienz auswirken. Auch im Wasser enthaltene korrosive Salze sowie ein falscher pH-Wert können sich negativ auswirken. Die Folge sind Funktionsstörungen bis hin zu Korrosionsschäden, was wahrscheinlich mit hohen Kosten verbunden ist. Zum Schutz von Heizsystemen gibt es deshalb die VDI-Richtlinie 2035, die genaue Vorgaben zur Füll- und Ergänzungswasserwasserqualität macht und zudem die Grundlage für eventuelle Gewährleistungs- bzw. Garantieansprüche bildet.

Systemwasserqualität im Fokus

Da sich im AQUAtoll die Wärmeübertrager an der Übergabestation bereits mit Belägen zugesetzt hatten, wurde zur weiteren Analyse der Systemwasserqualität eine Wasserprobe entnommen. Die elektrische Leitfähigkeit betrug 604 μS/cm, der pH-Wert 8,8 bei einer Wasserhärte von 16 °dH. Die Wasserhärte lag somit außerhalb der von der VDI-Richtlinie 2035 vorgeschriebenen Werte, was Handlungsbedarf erforderte.

Heiko Hornung vom zuständigen Heizungs- und Energietechnikunternehmen Lieb GmbH empfahl eine Systemwasseraufbereitung mit dem Inline-Entsalzungsverfahren der perma-trade Wassertechnik GmbH. Die Unternehmen der Firmengruppe Lieb haben sich seit 1952 darauf spezialisiert, Service aus einer Hand in den Bereichen Bad, Sanierung sowie Heizungsund Energietechnik zu bieten. Bereits seit Jahren arbeitet der SHK-Fachbetrieb mit perma-trade als Experten für Wasserbehandlung zusammen und hat mit der „permaLine“-Systemwasseraufbereitung beste Erfahrungswerte gesammelt.

So hatte perma-trade im Vorfeld des AQUAtoll-Projekts bereits die Systemwasseraufbereitung des angrenzenden Sportbads übernommen. Sie konnte für die dortige Anlage mit einer Heizleistung von 764 kW und einem Volumen von 5 m3 mit drei Pufferspeichern à 1000 l schnell und sicher umgesetzt werden. Bereits hier hatte sich Hornung begeistert davon gezeigt, wie sich mit der Inline-Entsalzung selbst große und komplexe Anlagen einfach im laufenden Betrieb aufbereiten lassen, sodass ihm dieses Verfahren auch beim AQUAtoll als ideales Mittel der Wahl erschien.

Das mobile Gerät „permaLine“ arbeitet nach der Installation weitestgehend selbstständig und braucht nicht über den gesamten Prozess beaufsichtigt zu werden. Einen weiteren Vorteil in der Zusammenarbeit mit Perma-trade sieht Hornung auch in der umfassenden persönlichen Beratung. So sei ihm sein zuständiger Außendienstmitarbeiter Hermann Hofmann während des gesamten Projekts von der Planung bis zur Umsetzung mit Rat und Tat zur Seite gestanden – und dies nicht nur in der Theorie, sondern auch dann, wenn es darum ging, praktisch im Keller mit anzupacken.

Schnelle sichere Umsetzung im laufenden Betrieb

Zur Aufbereitung der 100 000 l Systemwasser wurde „permaLine“ in die 2 MW starke Heizungsanlage eingebunden. Zunächst fließt das Wasser dabei durch einen feinporigen Tiefenfilter, der Trübstoffe und Magnetit entfernt. Anschließend wird es in einer Entmineralisierungseinheit weiter aufbereitet. Im AQUAtoll kamen für die Aufbereitung sechs „permasoft“ pH-Stabilisierungseinheiten vom Typ „PTPHI 16 000“ sowie 98 Stück „PT-PS 21 000 IL“ Entmineralisierungseinheiten zum Einsatz. Jeweils drei dieser Entmineralisierungseinheiten lassen sich gleichzeitig in Reihe schalten. Beim Durchfließen werden neben Härtebildnern wie Magnesium und Calcium auch korrosive Salze wie Chlorid und Sulfat entfernt.

Im Gegensatz zu einer Enthärtung hat das Wasser nach der Entmineralisierung eine stark reduzierte elektrische Leitfähigkeit. Dies zeigten auch die finalen Wasserproben: Mit einer auf 43 μS/cm reduzierten elektrischen Leitfähigkeit, einem pH-Wert von 9,57 und einer Wasserhärte kleiner 0,5° dH liegen nun alle Systemwasserwerte im optimalen Bereich und die Anlage ist auf sicheren Betrieb und optimale Energieeffizienz eingestellt.

Quelle: perma-trade Wassertechnik

www.perma-trade.de

 

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Thu, 09 Jul 2020 07:17:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/1/9/csm_HAUT_20200605_044_01_08_picture-0001_da7fee68f1.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/1/9/csm_HAUT_20200605_044_01_08_picture-0001_bfc519adcd.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/HAUT_20200605_044_01_08_picture-0001.jpg
news-30398 Kurzstudie befürwortet Absenkung der EEG-Umlage auf null https://www.ikz.de/detail/news/detail/kurzstudie-befuerwortet-absenkung-der-eeg-umlage-auf-null/ Berlin.  In einer gemeinsamen Kurzstudie schlagen die Deutsche Energie-Agentur (dena), das Finanzwissenschaftliche Forschungsinstitut an der Universität zu Köln (FiFo) sowie die Stiftung Umweltenergierecht die Absenkung der EEG-Umlage auf null vor. Zur Gegenfinanzierung soll in Ergänzung zu den bereits auf den Weg gebrachten Maßnahmen zur Senkung der EEG-Umlage die Stromsteuer verdoppelt werden. Für Unternehmen, die heute von Ausnahmen zur Zahlung der EEG-Umlage profitieren, sollen entsprechende Ausnahmetatbestände im Stromsteuergesetz geändert werden, um sicherzustellen, dass niemand durch die Veränderung schlechter gestellt wird als heute.  

Dazu Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung: „Die EEG-Umlage ist eine Innovationsbremse und steht der Integrierten Energiewende mit ihren vielfältigen Geschäftsmodellen im Weg. Zudem gilt: Ein wettbewerbsfähiger Strompreis ist die Basis für die Integrierte Energiewende. Die direkte und indirekte Nutzung des Stroms in den Sektoren Strom, Wärme, Mobilität und Industrie benötigt dringend eine Verschlankung des Regelwerks. Nur so ergibt sich ein wirtschaftlicher Einsatz von zunehmend wichtiger werdenden Technologien und Energieträgern in der Energiewende wie zum Beispiel Wasserstoff und Speicher.“
Das kürzlich verabschiedete Konjunkturprogramm sieht bereits eine Stabilisierung der EEG-Umlage durch Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt ab 2021 bei 6,5 Cent pro Kilowattstunde Strom vor. In Summe ergeben EEG-Umlage und Stromsteuer somit 8,55 Cent pro Kilowattstunde. Der Vorschlag der Kurzstudie setzt die Stromsteuer bis 2030 auf 4,1 Cent und führt aufgrund der Absenkung der EEG-Umlage auf null zu einer Strompreissenkung von bis zu 4,5 Cent pro Kilowattstunde. „Die Absenkung der EEG-Umlage auf null würde erhebliche Vereinfachungen mit sich bringen: für Übertragungs- und Verteilnetzbetreiber, Stromlieferanten, Eigenversorger und stromintensive Unternehmen sowie für das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)“, sagt Thorsten Müller, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes der Stiftung Umweltenergierecht.
Dr. Michael Thöne, Geschäftsführender Direktor des FiFo Köln, ergänzt: „Unser Vorschlag nützt der Konjunktur und zugleich dem Bundeshaushalt. Denn die steigenden Einnahmen aus dem BEHG sollen vollständig - und nicht nur teilweise - zur Gegenfinanzierung eingesetzt werden.“ Schon 2026 sei mit Zusatzeinnahmen von drei Milliarden Euro zu rechnen. Dieser Saldo steige weiter an, so dass bereits 2030 die ursprünglichen Mindereinnahmen komplett ausfinanziert seien, so Thöne. Der Vorschlag sei zudem so angelegt, dass auch nach Wegfall der Besonderen Ausgleichsregelung kein Unternehmen schlechter gestellt ist als zuvor - die meisten aber besser.
Die Umsetzung des Vorschlags kann nach Ansicht der Studienautoren „nur erste Impulse setzen“. Eine anschließende Reform der Abgaben und Umlagen sei eine so umfassende Aufgabe, dass sie weiterer und vertiefter Arbeit bedürfe. So müsste neben dem EEG mindestens auch das Stromsteuergesetz angepasst werden, um eine faire Entlastung der verschiedenen Wirtschaftszweige sicher zu stellen. Startpunkt aus Sicht der Studienautoren soll der 1. Januar 2021 sein.
Die Kurzstudie "Vorschlag für die Senkung der EEG-Umlage auf null" ist abrufbar unter: www.dena.de

 

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Wed, 08 Jul 2020 12:12:56 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/1/3/csm__KW28_KURZSTUDIE_cb3a4fe17c.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/1/3/csm__KW28_KURZSTUDIE_f335672d63.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2020/Juli_2020/_KW28_KURZSTUDIE.jpg
news-30255 Direkter Draht zum Werkskundendienst https://www.ikz.de/detail/news/detail/direkter-draht-zum-werkskundendienst-5/ Teil 4: zentrale und dezentrale Lüftungsgeräte  

Wir setzten den Service für Sie fort. Hier finden Sie die Hotlines der Hersteller von zentralen und dezentralen Lüftungsgeräten bzw. KWL-Anlagen. Im Falle einer Störung und ähnlicher Anliegen stehen Experten mit Rat und Tat zur Seite.

Artikel weiterlesen auf IKZ-select (BASIC-Inhalt, kostenfrei nach Registrierung)

 

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Wed, 08 Jul 2020 07:55:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/b/csm_AdobeStock---ty_4bb581dcb5.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/b/csm_AdobeStock---ty_fa177d8fb7.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/user_upload/AdobeStock---ty.jpg
news-30395 Wie funktioniert eigentlich... https://www.ikz.de/detail/news/detail/wie-funktioniert-eigentlich-42/ ... ein Wärmezähler?  

 

 

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Wed, 08 Jul 2020 07:07:00 +0200
news-30397 Messe GET Nord 2020 abgesagt https://www.ikz.de/detail/news/detail/messe-get-nord-2020-abgesagt/ Hamburg.  Die GET Nord 2020, die vom 19. bis 21. November auf dem Hamburger Messegelände stattfinden sollte, ist abgesagt. Wie die Messegesellschaft mitteilt, haben aufgrund der Corona-Pandemie zahlreiche ausstellende Unternehmen und Partner signalisiert, dass eine Teilnahme für sie nicht infrage kommt. Hintergrund sei die Sorge um die Gesundheit der Beschäftigten.  

„Obwohl Messen zwischenzeitlich unter Auflagen wieder durchgeführt werden dürfen, verstehen und respektieren wir diese Entscheidungen. Auch für uns hat das Wohl aller Beteiligten höchste Priorität“, sagt Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress. „Eine reduzierte GET Nord mit einer geringeren Beteiligung großer Aussteller und Partner würde unserem Anspruch an eine hochwertige Fachmesse mit einem großen Nutzwert für Aussteller und Besucher aber nicht gerecht werden. Wir haben uns deshalb entschieden, die GET Nord in diesem Jahr auszusetzen, auch um frühzeitig Planungssicherheit für Aussteller und Partner zu schaffen und um unnötige Kosten zu vermeiden.“

Die Hamburg Messe und Congress beginnt nun mit den Planungen für die GET Nord 2022, um diese vom 17. bis 19. November 2022 durchzuführen.

www.get-nord.de

 

 

 

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Tue, 07 Jul 2020 15:17:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/4/csm_GET_Nord_--_231118_Z_1078a_e2d0216225.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/5/4/csm_GET_Nord_--_231118_Z_1078a_7deeda60f9.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/GET_Nord_--_231118_Z_1078a.jpg
news-30257 Sicher durch jeden Brandabschnitt https://www.ikz.de/detail/news/detail/sicher-durch-jeden-brandabschnitt/ Abschottungen für Rohr- und Kabeldurchführungen  

Elektrische Kabel und Rohrleitungen stellen bei fehlerhafter Installation ein Risiko für die Ausbreitung von Schadenfeuern in Gebäuden dar. Schließlich durchqueren sie zwangsläufig viele Brand- und Rauchabschnitte. Baulichen Maßnahmen zur feuerwiderstandsfähigen Ertüchtigung von Leitungsdurchführungen kommt deswegen eine zentrale Bedeutung zu.

Risiken bei Rohren und elektrischen Leitungen

Rohre in Gebäuden transportieren vielfältige Medien – bis hin zu brennbaren Stoffen in Industriebetrieben. Sie können aus nichtbrennbaren Materialien wie Stahl, Edelstahl, Gusseisen oder Kupfer oder aus brennbaren Kunststoffen bestehen. Aus Energieeffizienz- oder Schallschutzgründen werden sie häufig mit unterschiedlichen Dämmstoffen ummantelt. Besonders brennbare Rohre und/oder Dämmungen können ohne zusätzliche Maßnahmen ein Risiko darstellen, da sie im Brandfall erweichen, sich verformen und schließlich abbrennen. Ohne Schutzmaßnahmen können je nach Rohrdurchmesser und Dämmstoffstärke große Öffnungen entstehen, durch die sich Feuer und Rauch ausbreiten können. Bei metallischen Rohren besteht aufgrund der hohen Wärmeleitfähigkeit die Gefahr von Sekundärbränden auf der feuerabgewandten Bauteilseite.

Über Kabeltrassen kann es ohne Schutz ebenfalls zu einer sehr schnellen Brandausbreitung kommen. So wurden bei PVCisolierten Kabeln eine Entzündung und eine schlagartige Brandausbreitung mit fast 5 m/s beobachtet. Darüber hinaus stellen brennbare Isolierungen eine erhebliche Brandlast dar. Fehlender Brandschutz in Kabelanlagen kann vor allem bei Industrieanlagen existenzbedrohende Großschäden verursachen, die mit den Mitteln des modernen baulichen Brandschutzes bei geringem Aufwand vermieden werden können.

Anforderungen an Abschottungen

Der Gesetzgeber ist sich dieser Risiken bewusst und hat entsprechende Vorsorge geschaffen: Nach Musterbauordnung (MBO) bzw. den Bauordnungen der Länder (LBO)1) „… dürfen Leitungen durch raumabschließende Bauteile, für die eine Feuerwiderstandsfähigkeit vorgeschrieben ist, nur hindurchgeführt werden, wenn eine Brandausbreitung ausreichend lang nicht zu befürchten ist oder Vorkehrungen hiergegen getroffen sind…“. Diese Vorkehrungen sind Kabel- bzw. Rohrabschottungen, die einen Brand auf einen möglichst kleinen Raum begrenzen und damit die Ausbreitung von Feuer und Rauch im Gebäude verhindern.

Konkretisiert werden die Anforderungen der MBO in der Muster-Verwaltungs-vorschrift Technische Baubestimmungen (MVV TB) durch den Verweis auf die Muster-Leitungsanlagen-Richtlinie (MLAR). Danach müssen Kabel- und Rohrabschottungen den gleichen Feuerwiderstand besitzen, wie die raumabschließenden Bauteile selbst. Für bestimmte Einbausituationen legt die MLAR Erleichterungen fest. Darüber hinaus enthält sie Anforderungen für Leitungsanlagen in Rettungswegen und für den Funktionserhalt von elektrischen Leitungsanlagen im Brandfall.

In der MVV TB ist die Zuordnung zu den Feuerwiderstandsklassen beschrieben (Tabelle 1). Der Nachweis des Feuerwiderstandes ist durch eine allgemeine Bauartgenehmigung (aBG, bisher allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen für Bauarten – abZ) oder eine vorhabenbezogene Bauartgenehmigung (vBG, bisher: Zustimmung im Einzelfall - ZiE) der Obers ten Baubehörde zu führen. Davon ausgenommen sind die in der MVV TB aufgeführten Bauarten, für die anerkannte Prüfverfahren vorliegen und anstelle einer aBG nur eines allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnisses (abP) bedürfen, beispielsweise Rohrabschottungen. Für Mischinstallationen aus nichtbrennbaren und brennbaren Rohren gelten besondere Anforderungen.

Die Feuerwiderstandsdauer muss in Brandversuchen in einer akkreditierten Materialprüfanstalt nachgewiesen werden. Für Kabel- und Rohrabschottungen gelten: Die Anforderung der jeweiligen Feuerwiderstandsklasse ist erfüllt, wenn während der definierten Zeit an der brandabgewandten Seite der Abschottung keine Flammen austreten, der Umfang des Rauchdurchtritts unbedenklich ist und die Oberflächentemperatur der durchgeführten Installationen, ihrer Trägersysteme und die des Schotts zu keiner Zeit während der Versuchsdauer um mehr als 180 K gegenüber der Anfangstemperatur ansteigt.

In den allgemeinen Bauartgenehmigungen und Prüfzeugnissen sind immer auch die zulässigen Randbedingungen beschrieben, wie z. B. Angaben zur Art der verwendbaren Leitungen, Verarbeitung und Montage, Maximalgröße des Durchbruchs oder Abständen zu anderen Installationen. Nur wenn diese Bedingungen eingehalten werden, ist ein ausreichender Brandschutz gegeben. Der Verarbeiter hat den fachgerechten Einbau und die Übereinstimmung mit den relevanten Nachweisen zu bestätigen (abP, abZ, aBG, vBG, ZiE). Bei Abweichungen ist eine Klärung vor Einbau mit dem Inhaber des Nachweises ratsam.

Abschottungen für alle Fälle

Abschottungen sind in den verschiedensten Ausführungen für die unterschiedlichsten Anwendungsgebiete erhältlich (siehe Tabelle 2). Damit sind nahezu alle Kombinationen von Leitungen und Einbausituationen beherrschbar.

Es kommen verschiedene Materialien zum Einsatz (s. separater Kasten). Diese reagieren im Brandfall und verhindern so die Ausbreitung von Rauch und Feuer. Auf der Baustelle werden leider häufig die reaktiven Brandschutzprodukte mit brennbaren Dämmstoff en oder nicht brennbare Dämmstoff e mit nicht ausreichenden Brandschutzeigenschaft en kombiniert.

Mörtelschotts werden aus speziellen Brandschutzmörteln hergestellt, die eine hohe Wärmedämmung besitzen und während des Aushärtens nicht schrumpfen. Im Gegensatz zu normalem Maurermörtel besitzen sie auch im ausgehärteten Zustand eine relativ geringe Festigkeit, sodass Nachbelegungen möglich sind.

Bei der Wahl der Abschottungen muss nach der Art der Leitungen, nach offenem Leitungssystem (Entwässerungsleitungen) und geschlossenem Leitungssystem (Versorgungsleitungen) sowie nach brennbaren und nicht brennbaren Rohrleitungen unterschieden werden.

Brennbare Rohre bzw. nichtbrennbare Rohre mit brennbarer Isolierung können mit intumeszierenden Bandagen oder Rohrmanschetten geschützt werden. Letztere bestehen meist aus einem Stahlblechmantel mit einer bei Hitze aufschäumenden Einlage. Je weiter das Rohr im Brandfall abschmilzt und abbrennt, desto mehr schäumt die Intumeszenzeinlage auf und verschließt die sich bildende Öff nung simultan.

 

Brandschutz bei Mischinstallationen von Abwasserrohren

Bereits seit 2013 gelten besondere Prüfanforderungen an die Mischinstallation von nicht brennbaren gusseisernen Fallrohren mit brennbaren Anschlussrohren aus Kunststoff . Das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) verlangt seitdem eine brandschutztechnische Prüfung. Das bis dahin übliche allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnis (abP) wurde durch eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (abZ) bzw. mit Inkraft treten der MVV TB durch eine allgemeine Bauartgenehmigung (aBG) ersetzt. Die erhöhten Brandschutzanforderungen können in der Praxis auf verschiedene Art und Weise umgesetzt werden:

  • Einsatz von Brandschutzmanschetten an den Guss- und/oder den Kunststoff - rohren, die im Brandfall die Rohröff nung durch aufschäumendes Material verschließen,
  • Streckenisolierung des Gussrohres mit nicht brennbaren Materialien, die im Brandfall eine unzulässige Temperaturerhöhung im Anschlussrohr verhindern. Hierbei müssen mindestens 50 cm der Anschlussleitung in Guss ausgeführt sein.

Bei allen Lösungen sind die jeweiligen abZ bzw. aBG vor der Verwendung genau zu prüfen. So sind ausschließlich die darin aufgeführten Fabrikate zu verwenden. Einige Systeme erfordern zwingend eine Vorwandinstallation.

 

Nicht brennbare Rohre sowie brennbare Versorgungsrohre können auch mit einer Streckenisolierung aus Steinwolle-Dämmstoff en oder anderen nicht brennbaren Dämmstoff en mit bauaufsichtlichem Nachweis abgeschottet werden. Dies gilt für durchgehend nicht brennbare Rohre (also keine Abwasser-Mischinstallation) und brennbare Versorgungsrohre sowie für nicht brennbare Regenwasserleitungen aus Guss, Stahl oder Edelstahl, die vom Dach bis ins Abwasserkanalnetz durchgehend ohne Materialwechsel verlaufen.

Bei Kabelabschottungen kommen reaktive und nicht reaktive Systeme zur Anwendung. In der Praxis findet man Mineralfaserabschottungen („Weichschott“), Mörtelabschottungen („Hartschott“), Brandschutzkissen, Brandschutzschaum etc. Systembedingte Ertüchtigungen der Kabelabschottungen bestehen z. B. aus intumeszenten oder ablativen Farben bzw. Bandagen.

Werden Kabel und Rohrleitungen durch gemeinsame Bauteilöff nungen geführt, können geeignete Kombiabschottungsysteme (z. B. Mineralfaserabschottungen bzw. Mörtelabschottungen) eingesetzt werden. Kabel- und Kombiabschottungen mit allgemeiner Bauartgenehmigung (aBG) dürfen zu maximal 60 % der Öff nungsfläche mit Leitungen belegt sein. Beidseitig der Abschottung bei Wand bzw. Decke ist jeweils eine Befestigung nach Ver- bzw. Anwendbarkeitsnachweis aus nichtbrennbaren Baustoff en vorzusehen.

Sicherheit und Wirtschaftlichkeit

Die Auswahl der Abschottungen je nach Einbausituation hat großen Einfluss auf eine platzsparende Verlegung der Leitungen und damit für eine optimierte Nutzfläche. Eine zulassungsgerechte Ausführung kann nur dann gewährleistet werden, wenn auch ein entsprechender Arbeitsraum in der Planung vorgesehen wird. Eine hohe Leitungsdichte kann im Ausnahmefall durch Rohrabschottungen erzielt werden, deren Zulassung keinen Abstand zu anderen Durchführungen fordert, bzw. alternativ entsprechende „Nullabstände“ prüftechnisch nachgewiesen wurden und in der Zulassung aufgeführt sind. Aus Platzgründen werden Rohrleitungen bereits in geringem Abstand zu Wänden oder Decken häufig im Bogen verlegt. Auch dafür muss die Rohrabschottung zugelassen und anwendbar sein.

 

Materialien für Abschottungen

Brandschutzbeschichtungen

... sind Anstriche oder Bekleidungen auf Bauteilen oder Oberflächen, die die Brandschutzeigenschaften der Baustoffe verbessern sollen.

Ablationsbeschichtungen

... enthalten Stoffe, die sich bei Hitzeeinwirkung chemisch verändern. Dabei können sie verdampfen, sublimieren (direkter Übergang eines Stoffes vom festen in den gasförmigen Aggregatzustand) oder schmelzen. Die beschichteten Materialien werden dadurch gekühlt. Außerdem können aus den Beschichtungen Substanzen abgegeben werden, die eine flammhemmende Wirkung haben. Ablationsprodukte werden überall dort eingesetzt, wo Bauteile der Witterung ausgesetzt sind oder wo für die Beschichtung ungünstige Außenbedingungen herrschen.

Intumeszierende Stoffe

... schäumen bei Hitzeeinwirkung auf, nehmen also an Volumen zu. Dadurch bilden sie eine Isolationsschicht als Hitzebremse. Außerdem wird die Sauerstoffzufuhr und damit die Flammenausbreitung behindert.

 

 

Ein weiterer Kostenfaktor bei der Erweiterung und Sanierung von Gebäuden und gebäudetechnischen Installationen ist die wirtschaftliche Nachbelegung von Rohr- und Kabelabschottungen. Insbesondere elektrische Kabel werden bedingt durch den schnellen technischen Fortschritt häufig nachinstalliert.

Fazit

Die Vielzahl der möglichen Kombinationen von Kabeln, Isolierungen, Rohren, Dämmstoffen und Abschottungen in den unterschiedlichsten Einbausituationen erfordert sorgfältige Planung und geschultes Fachpersonal. Außerdem ist eine detaillierte Abstimmung zwischen den Gewerken Heizung, Sanitär, Elektro, Klima zwingend erforderlich. Nur so ist die zuverlässige Verhinderung der Brand- und Rauchausbreitung im Brandfall gewährleistet. Die im bvfa (Bundesverband Technischer Brandschutz) zusammengeschlossenen Hersteller baulicher Brandschutzprodukte bieten eine Vielzahl qualitativ hochwertiger Lösungen an, die nahezu alle Anwendungsfälle abdecken. Sie unterstützen die Verarbeiter ihrer Produkte mit umfangreichen Informationen, Datenblättern und Tools sowie detaillierten Schulungen.

 

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Tue, 07 Jul 2020 07:47:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/f/csm_HAUT_20200605_038_01_08_picture-0001_a8ae369083.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/f/csm_HAUT_20200605_038_01_08_picture-0001_5a5571a926.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/HAUT_20200605_038_01_08_picture-0001.jpg
news-30393 SYR: Smartes Zuhause https://www.ikz.de/sanitaertechnik/news/detail/syr-smartes-zuhause-2/ Für SYR bedeutet der Begriff „Smart Home“ die Kommunikationsfähigkeit mehrerer Geräte untereinander. „Wir wollen, dass die Bedienung unserer Technik so komfortabel und reibungslos wie nur möglich vonstattengeht“, sagt Peter Gormanns von SYR.  

Und so sind alle neuen Geräte aus dem „SYR Connect System“ WLAN-fähig und lassen sich online bedienen. Ein Beispiel: Der Leckageschutz „SafeTech Connect“. Er erfasst während seiner Selbstlernphase Wasservolumen, Nutzungszeiten, Drücke und Temperatur und passt seine Einstellungen individuell an. Der Nutzer kann alle Einstellungen jederzeit über die SYR-App überwachen und nach Belieben verändern, das gilt im Übrigen für alle Geräte aus der „Connect“-Serie.

www.syr.de

 

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Tue, 07 Jul 2020 07:17:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/7/f/csm_16_SYR-Sasserath_367fde90c6.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/7/f/csm_16_SYR-Sasserath_9a3668ab96.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-PRAXIS/PRAXIS_20_07/16_SYR-Sasserath.jpg
news-30332 STABILA: Kurz und gut https://www.ikz.de/detail/news/detail/stabila-kurz-und-gut/ Manchmal gibt es kaum Platz, um mit einer normal langen Wasserwaage eine Messaufgabe zu erledigen.  

Für diese Fälle hat Stabila nun die Wasserwaage „Type 80 AS“ um ein Modell mit nur 20 cm Länge ergänzt. Das kommt auch mit sehr engen Platzverhältnissen zurecht und passt aufgrund seiner kompakten Abmessungen in jeden Werkzeugkoffer.

STABILA Messgeräte Gustav Ullrich GmbH, Landauer Str. 45, 76855 Annweiler am Trifels, Tel.: 06346 309 - 0, info@de.stabila.com, www.stabila.com

 

 

 

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Tue, 07 Jul 2020 07:07:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/4/f/csm_HAUT_20200619_044_01_09_picture-0001_9993b81865.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/4/f/csm_HAUT_20200619_044_01_09_picture-0001_f5d379b0b6.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/HAUT_20200619_044_01_09_picture-0001.jpg
news-30256 „Wir müssen Handwerk zeigen“ https://www.ikz.de/detail/news/detail/wir-muessen-handwerk-zeigen/ Nachwuchsgewinnung im SHK-Handwerk – ein Blick auf Hamburg  

Bernd Seeger, Geschäftsführer des Berufsbildungswerks der Innung Hamburg, kümmert sich seit Jahren intensiv um die Rekrutierung von Auszubildenden im SHK-Handwerk. Seine Bilanz ist gut. Wir haben bei ihm nachgefragt, welche Instrumente er nutzt.

IKZ-HAUSTECHNIK: Können Sie Ihre Anstrengung im Bereich der Azubiwerbung quantifizieren?

Bernd Seeger: Das ist natürlich schwer, weil es unterschiedliche Bereiche gibt, in denen wir tätig sind. In Hamburg haben wir z.B. engen Kontakt zu den Schulen. Wir verfügen über Listen von Berufsorientierungslehrern. Der Kontakt ist eng. Ferner schließen wir uns auch Aktivitäten der Handwerkskammer an. So haben wir z. B. bei der integrierten Nachwuchsaktion INA mitgemacht. Hier ging es um Kurzpraktika. Die Innung war mit eingebunden und die Bildungswerkstätten wurden intensiv genutzt. Unsere über 600 Mitgliedsbetriebe haben sich hier mit Tagespraktika aktiv eingebracht. Wir arbeiten aber auch intensiv mit anderen Innungen zusammen. Hier sei beispielhaft die Aktion „Wenn Handwerk, dann Innung“ genannt. Es gibt hierbei das Angebot von „Tage der offenen Türen“ für junge Menschen. Darüber hinaus haben wir schon vor über 10 Jahren eine BildungsGmbH gegründet, um zusätzlich aktiv zu sein.

IKZ-HAUSTECHNIK: Wie schätzen Sie den Wettbewerb zu anderen Gewerken ein? Das SHK-Handwerk steht schließlich in starker Konkurrenz zu anderen Gewerken, wenn es um die Gunst der besten Köpfe geht.

Bernd Seeger: Unsere Zahlen sprechen für sich. Vor 3 Jahren haben wir die Marke von 300 Azubis im SHK-Handwerk in Hamburg überschritten. Damit sind wir zahlenmäßig gleichauf mit dem Elektrohandwerk und kommen direkt nach dem KfzGewerbe.

IKZ-HAUSTECHNIK: Wie steht die SHK-Innung Hamburg zum Thema Migration und Flüchtlinge im Zusammenhang mit der Nachwuchsgewinnung?

Bernd Seeger: Wir engagieren uns z. B. in einem Projekt mit Namen „Hin zum Handwerk“. Dort werden zweimal im Jahr Geflüchtete auf den Beruf vorbereitet, zusammen mit anderen Innungen kooperieren wir hier. Die jungen Leute kommen eine Woche zu uns und sind noch weitere drei Wochen in verschiedenen Bildungswerkstätten. Das SHK-Handwerk in Afghanistan ist natürlich anders als das in Syrien und in Deutschland. Wir schauen uns die Leute an und gucken, wer zu uns passt. Dann sorgen wir dafür, dass es berufsbezogenen Deutschunterricht gibt und begleiten die Jugendlichen zusätzlich mit Sozialpädagogen.

IKZ-HAUSTECHNIK: Das ist natürlich sehr aufwendig. Ist es auch erfolgreich?

Bernd Seeger: Das Projekt geht jetzt ins 3. Jahr. Die Vermittlungsquote liegt bei 65 %. Die Teilnehmer sind häufig sehr motiviert. Betriebe fragen an und wollen sich am Projekt beteiligen. Man kann schon sagen, dass der Erfolg uns hier Recht gibt.

IKZ-HAUSTECHNIK: Was raten Sie Ihren Kollegen bei der Nachwuchsgewinnung?

Bernd Seeger: Da hätte ich drei ganz konkrete Tipps. Erstens: aufhören zu schimpfen. Zweitens: Akzeptieren, dass es nur die gibt, die da sind und keine anderen. Und drittens: lieber 10 Leute gut betreuen als 1000 Schülern nur einen Zettel in die Hand zu drücken. Wir sind kein klassischer Bildungsträger. Wir müssen Handwerk zeigen. Nur wenige Menschen wissen z. B., was ein Anlagenmechaniker SHK wirklich macht. Deshalb meine Empfehlung: zeigen, zeigen, zeigen. Und man muss sich die Zeit nehmen. Auch der Chef selber sollte aufklären, anstatt zu jammern. Wir haben viele tolle Betriebe, die das genauso vormachen. Begeistern heißt begeistert sein. Wie cool ist es, nach Hause zu gehen und etwas mit den Händen geschaff en zu haben.

IKZ-HAUSTECHNIK: Wie sind Ihre Erfahrungen mit der Kampagne ZEIT ZU STARTEN?

Bernd Seeger: Unsere Erfahrungen sind sehr gut. Wir nutzen die Kampagne und das zur Verfügung stehende Material komplett. Wir setzen z. B. die RollUps für Messen ein. Wir verlinken auf die Homepage und weisen im Grunde überall, wo es sinnvoll ist, auf ZEIT ZU STARTEN hin.

IKZ-HAUSTECHNIK: Bleiben wir kurz bei der Nachwuchskampagne. Auf www.zeitzustarten. de werden interessierte junge Menschen auf die Betriebssuche gelenkt, die dann wiederum auf die Suche der Arbeitsagentur verweist. Wie gehen Sie hier in Hamburg damit um?

Bernd Seeger: Wir weisen regelmäßig darauf hin, dass der Betrieb sich bei der Arbeitsagentur gemeldet haben muss, will er über unsere Aktivitäten von Schülern gefunden werden. Das habe ich bestimmt schon 20mal getan und wiederhole das bei jeder Gelegenheit. Sei es im Führungsseminar mit 80 Betrieben, im Damenoder Bezirksmeisterseminar, alle wissen das. Ich mache übrigens gerne eine LiveVorführung auf Veranstaltungen mit einem Beispielbetrieb, der nicht da drin ist. Am nächsten Tag ist er dabei.

IKZ-HAUSTECHNIK: Neben der Betriebssuche bietet die Website einen AnschreibenGenerator, mit dem der Schüler mit ganz wenigen Angaben eine Anfrage bzw. eine Kurzbewerbung schicken kann. Diese geht ja an den Landesverband bzw. in Ihrem Fall an die Innung. Was machen Sie damit?

Bernd Seeger: Ich leite solche Anfragen umgehend an meine Mitarbeiterin weiter. Sie schaut in einem Suchradius von 2 bis 3 km von der Heimatadresse. Der Interessent erhält Adressen von Betrieben in diesem Radius. In der Regel antworten wir im Laufe eines Tages. Es ist uns klar, dass, wenn unsere Azubizahlen weiter in den Keller gehen, wir dort andere Wege gehen müssen.

IKZ-HAUSTECHNIK: Das Stichwort „andere Wege gehen“ greife ich gern auf: Gerade junge Menschen halten sich viel in den sozialen Medien auf. Gibt es dort ergänzend zu Ihren ganzen Programmen und Aktivitäten auch Anknüpfungspunkte?

Bernd Seeger: In Social Media machen wir noch viel zu wenig. Es gibt zwar einen InnungsAccount für Facebook und Instagram, den wir aber eigentlich nicht nutzen. Wir hatten bisher andere Schwerpunkte, das war noch nicht so sehr Th ema.

IKZ-HAUSTECHNIK: Steht das Th ema Social Media auf Ihrer persönlichen Wunschliste?

Bernd Seeger: In der Tat. Wenn es etwas gäbe, wo wir vergleichbar wie im Internet auch in den sozialen Medien regional aufsatteln könnten, wäre das großartig. Also im Grunde ein regionaler Account für die sozialen Medien.

 

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Mon, 06 Jul 2020 07:57:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/f/f/csm_HAUT_20200605_036_01_08_picture-0001_fbb126f2e7.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/f/f/csm_HAUT_20200605_036_01_08_picture-0001_1ba6fe32ad.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/HAUT_20200605_036_01_08_picture-0001.jpg
news-30394 Testo: Messtechnik für SHK https://www.ikz.de/detail/news/detail/testo-messtechnik-fuer-shk-1/ Für die Gewerke Sanitär, Heizung und Klima hat Testo zahlreiche Messgeräte für die unterschiedlichsten Aufgaben im Programm.  

Im Bereich der Abgasmesstechnik hält das Unternehmen Geräte für Einsteiger bis Profis bereit. Die Range beginnt mit dem Abgasmessgerät „testo 320 basic“ (Einsteigerklasse) und endet in mit dem „testo 300 Profi“ in der Premiumklasse. Das im Herbst 2019 eingeführte Abgasmessgerät „testo 300 Allrounder“ liegt dazwischen. Dazu sagt der Hersteller: „Durch seine universelle Einsatzmöglichkeit für alle Brennstoffe, die robuste Verarbeitung und das extra große HD-Display mit Smart-Touch eignet es sich für alle klassischen Anwendungen im Heizungshandwerk.“

www.testo.de

 

 

 

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Mon, 06 Jul 2020 07:17:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/2/csm_16_Testo_fa362a3ccb.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/6/2/csm_16_Testo_694f28b041.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-PRAXIS/PRAXIS_20_07/16_Testo.jpg
news-30363 DELABIE: Mischbatterien und Ventile für Waschtische https://www.ikz.de/sanitaertechnik/news/detail/delabie-mischbatterien-und-ventile-fuer-waschtische/ Delabie ergänzt die Armaturenreihe „Tempomatic 4“ mit Modellen für die Wandmontage. Sie sind als Ausführungen für die Hinterwand- und Unterputzmontage erhältlich. Die Mischfunktion ohne Unterputzkörper und ohne Abdeckplatte ist nun möglich.  

Die „Tempomatic 4“ kann hinter der Wand in einem Technik­raum installiert werden. Für Installationen, die nicht über einen solchen Zugang verfügen, bietet ­Delabie eine Neuheit: Ausführungen mit Unterputz-Wasseranschlüssen. Dabei erübrigt sich ein Unterputzkörper.
Die Bedienung erfolgt berührungslos: Erkennt die „Tempomatic 4“ im Erfassungsbereich Hände, löst sie den Wasserfluss aus und stoppt ihn wieder, sobald sich die Hände entfernen.
Die Temperatur kann durch den seitlichen Mischhebel eingestellt werden. Der Durchfluss ist auf 3 l/min voreingestellt.
Die „Tempomatic 4“ gibt es in diesen Varianten:

  • für Stand-, Unterputz-, Hinterwand- oder für Paneelmontage,
  • als Mischbatterie- oder Ventilausführung (mit Standard- oder langem Mischhebel),
  • für Batterie- oder Netzbetrieb,
  • mit oder ohne Vorabsperrungen.

Die elektronischen Produktreihen sind mit einer Hygienespülfunktion ausgestattet. Dazu werden die Rohrleitungen alle 24 Stunden nach der letzten Nutzung gespült.

DELABIE GmbH, Pariser Bogen 3, 44269 Dortmund, Tel.: 0231 496634-0, Fax: -13, www.delabie.de

 

 

 

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Mon, 06 Jul 2020 07:07:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/e/f/csm_30_Delabie_5d5b923d32.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/e/f/csm_30_Delabie_4a27b1e902.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Fachplaner/FP_20_06/30_Delabie.jpg
news-30323 Oventrop: Software für den Hydraulischen Abgleich https://www.ikz.de/detail/news/detail/oventrop-software-fuer-den-hydraulischen-abgleich/ Die Planungssoftware „OVplan“ ist in der Version 5.1.0 erschienen. Sie ermöglicht die Berechnung des hydraulischen Abgleichs von Rohrnetzen (Heizung, Kühlung, Trinkwasser) und Flächenheizungen. Systeme mit Wohnungsstationen „Regudis W“ können ebenfalls ausgelegt werden.  

Des Weiteren ermöglichen das vereinfachte Heizlastverfahren nach DIN EN 12831 Beiblatt 3 und eine Heizkörperauslegung basierend auf DIN Heizkörperdaten die Berechnung der Heizkörpervolumenströme. Die Rohrnetzberechnung für den Hydraulischen Abgleich erfolgt durch Erstellung eines Strangschemas mittels grafischer Eingabeoberfläche. Folgende Daten für den Hydraulischen Abgleich werden berechnet und ausgegeben:

 

 

  • Ventilvoreinstellwerte von Thermostatventilen, Differenzdruckreglern und Strangregulierventilen,
  • Rohrdimensionen,
  • Leistungen der Verbraucher,
  • Pumpenförderhöhe,
  • Leistung des Wärme- oder Kälteerzeugers,
  • Materialliste.

 

 

Pro Projekt können max. 100 Verbraucher berücksichtigt werden. Die Flächenheizungsberechnung (max. 100 Heizkreise pro Projekt) ermittelt die Heizkreisauslegung sowie die Materialliste.

„OVplan“ steht kostenfrei unter www.oventrop.com/de-DE/software/ ovplan zum Download bereit.

Oventrop GmbH & Co. KG, Paul-Oventrop-Str. 1, 59939 Olsberg, Tel.: 02962 82 - 0, Fax - 400, mail@oventrop.de, www.oventrop.de

 

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Sun, 05 Jul 2020 08:38:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/4/d/csm_HAUT_20200619_040_01_09_picture-0001_4af6514979.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/4/d/csm_HAUT_20200619_040_01_09_picture-0001_7c21322c5b.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/HAUT_20200619_040_01_09_picture-0001.jpg
news-30333 Ejendals: Den Schuh kann man sich anziehen https://www.ikz.de/detail/news/detail/ejendals-den-schuh-kann-man-sich-anziehen/ Rutschiger Boden, vereiste Flächen und glatter Untergrund bergen Unfallpotenzial. Die Fußschutz-Serie „JALAS Heavy Duty“ von Ejendals kombinieren Schutzeigenschaften eines Sicherheitsschuhes mit „ Vibram Artic Grip-Sohlen“.  

Man forscht und testet, um herauszufinden, wie Druck, Abrieb und Gehgeschwindigkeit sich verhalten. „Die Vibram Artic Grip-Sohle überzeugt nicht nur bei Bodenhaftung. Die Untersuchungen zeigten auch, dass mit den Sicherheitsschuhen eine sichere und schnellere Gehgeschwindigkeit auf glatten, vereisten oder öligen Oberflächen möglich ist“, teilt der Hersteller mit. Hochwertige Materialien und Verarbeitung seien selbstverständlich. Dazu gehört eine Sprunggelenkstütze und eine Stoßdämpfung sowie die ergonomische Ausrichtung mit bequemer Passform.

Ejendals AB, Limavägen 28, S-79332 Leksand, Tel: 0800 7244955, info@ejendals.de, www.ejendals.com

 

 

 

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Sat, 04 Jul 2020 08:38:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/e/csm_HAUT_20200619_044_02_09_picture-0001_40988d50e7.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/e/csm_HAUT_20200619_044_02_09_picture-0001_c5d0e4ba7c.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/HAUT_20200619_044_02_09_picture-0001.jpg
news-30392 Homa: WC-Kleinhebeanlage für Vorwand­systeme https://www.ikz.de/sanitaertechnik/news/detail/homa-wc-kleinhebeanlage-fuer-vorwandsysteme-2/ Überall dort, wo Schmutz- oder Abwasser unterhalb der Kanalrückstauebene abgeführt werden muss, sind Kleinhebeanlagen die erste Wahl. Sie entsorgen das Wasser zum nächstgelegenen Fallrohr. Für diese Fälle hat Homa das neue Modell „San.iQ cut V“ entwickelt.  

Mit einer Breite von nur 170 mm kann die Kleinhebeanlage in eine Vorwand installiert werden kann. Homa hebt die „enorm vereinfachte Wartung“ hervor: Über den separaten Trockenbereich lässt sich die Motor- und Steuerungseinheit durch das Lösen von vier Schrauben entnehmen.

www.homa-pumpen.de

 

 

 

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Fri, 03 Jul 2020 11:11:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/9/b/csm_16_Homa_69d873fb81.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/9/b/csm_16_Homa_a432f35cb3.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-PRAXIS/PRAXIS_20_07/16_Homa.jpg
news-30389 Die elektrische Flächenheizung im neuen GEG https://www.ikz.de/detail/news/detail/die-elektrische-flaechenheizung-im-neuen-geg/ Dortmund. Im Neubau gehört die Flächenheizung, ob in Fußboden, Wand oder Decke, mittlerweile zum Standard. Aufgrund der stärkeren Verringerung des Heizbedarfs durch die gesetzlichen Rahmenbedingungen erlebt hier auch die elektrische Flächenheizung einen Aufschwung.  

Eine vom Bundesverband Flächenheizungen und Flächenkühlungen(BVF) beauftragte Studie des ITG (Institut für Technische Gebäudeausrüstung Dresden) belegt, dass Niedrigenergiehäuser heute mit einer elektrischen Flächenheizung und einer Photovoltaikanlage behaglich, wirtschaftlich und mit großer Zukunftssicherheit beheizt werden können.

 

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Fri, 03 Jul 2020 08:29:12 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/f/e/csm_BVF_f50f930325.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/f/e/csm_BVF_b239919702.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_19_15_16/BVF.jpg
news-30388 ZVSHK führt SHK-Hygienekodex ein https://www.ikz.de/detail/news/detail/zvshk-fuehrt-shk-hygienekodex-ein/ Sankt Augustin. Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) hat exklusiv für die Innungsbetriebe der Verbandsorganisation einen Hygienekodex eingeführt. SHK-Unternehmer verpflichten sich per Eigenerklärung, die umfassenden Bedingungen des Hygienekodex zum Schutz ihrer Kunden einzuhalten. Nach der urkundlichen Bestätigung durch den ZVSHK ist der Innungsbetrieb berechtigt, damit in seiner Kundenansprache zu werben.  

„Mit dem Hygiene-Kodex wollen wir Innungsbetrieben ermöglichen, den hohen Hygienestandard, mit dem sie in der Corona-Krise agieren, nach außen zu dokumentieren“, sagt Helmut Bramann, Hauptgeschäftsführer des ZVSHK.

www.zvshk.de

 

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Fri, 03 Jul 2020 08:25:53 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/f/8/csm__KW27_ZVSHK_Hygienekodex_4647df0d22.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/f/8/csm__KW27_ZVSHK_Hygienekodex_7eab26e241.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2020/Juli_2020/_KW27_ZVSHK_Hygienekodex.jpg
news-30254 Heizungsanlagentausch für mehr Platz im Haus https://www.ikz.de/detail/news/detail/heizungsanlagentausch-fuer-mehr-platz-im-haus/ Durch den Einsatz einer Wärmepumpenanlage in einem EFH konnte zusätzliche Nutzfläche gewonnen werden  

Als Familie Noll in ihrem Bungalow aus den 70er-Jahren mehr Platz brauchte, entschied sie sich nicht für einen Anbau, sondern für einen Heizungsanlagentausch. Die alte Öl-Anlage wurde durch eine Wärmepumpe mit kompakter Inneneinheit ersetzt. Das brachte einen kompletten Raum von fast 14 m2 zusätzlich, weil gleichzeitig der Öltank entsorgt werden konnte. Zudem war den Hausbesitzern der ökologische Aspekt wichtig, dem die Wärmepumpe mit 75 % Energiegewinnung aus der Umgebungsluft Rechnung trägt.

Der Wärmebedarf älterer Bestandsgebäude liegt je nach Baujahr im unsanierten Zustand i. d. R. deutlich über 250 W/m2. Erst die 2. Wärmeschutzverordnung aus dem Jahr 1995 zog sozusagen eine energetische rote Linie von 220 W/m2, die zumindest bei Neubauten nicht überschritten werden durfte. Dieser Wärmebedarf ließ und lässt sich über eine ausreichend bemessene Ölheizungsanlage problemlos abdecken. Bei einer Erneuerung der Heizungsanlage taucht für Besitzer von solchen Objekten und Anlagen dann oft die Frage auf, welche alternativen Systeme und Maßnahmen zum Einsatz kommen sollten, um ökologischer und zudem noch wirtschaftlicher heizen zu können.

Wolfgang Noll aus Wuppertal kennt die Fragestellung aus eigenem Erleben nur zu gut. Der 130 m2 große Flachdachbungalow, den er seit etwa 15 Jahren mit Ehefrau Yana bewohnt, ist aus dem Jahr 1968 und musste zumindest bis zur Übernahme durch Nolls entsprechend energieintensiv beheizt werden: „Als wir das Haus bezogen, waren weder die aus Kalksandstein gemauerten Außenwände noch das Dach gedämmt. Das haben wir im ersten Schritt mit einer 120 mm starken Fassaden- sowie einer passenden Aufdachdämmung geändert. Dadurch konnten wir den Primärenergiebedarf schon um etwa 25 % auf ungefähr 170 kWh/(m2 · a) reduzieren.“

Im zweiten Schritt ersetzten die Hausbesitzer die alte Ölheizung vor rund zehn Jahren durch eine modernere 20-kW-Ölheizung mit Brennwerttechnologie. Das brachte nochmals eine deutliche Effizienzsteigerung. Noll: „In Verbindung mit der zwischenzeitlich ergänzend installierten PV-Anlage mit 7,7 kWp Leistung war damit aber im Prinzip die Grenze der energetischen Gebäudeoptimierung unter technologischen wie wirtschaftlichen Gesichtspunkten erreicht.“

Ganzheitliche Betrachtungsweise

Dass das Thema „ökologische Wärme- und Warmwasserbereitung“ für den zweigeschossigen Bungalow jetzt aber noch einmal, und zwar grundlegend angefasst wurde, hatte daher auch einen ganz anderen Grund: Die Besitzer brauchten schlichtweg dringend mehr Platz, konkret: für die musikalischen Aktivitäten von Ehefrau Yana. Bei den Überlegungen, woher der fehlende Raum dafür kommen könnte, stach immer wieder der etwa 14 m2 große Kellerraum ins Auge, den der Öltank ausfüllte, erinnert sich Noll: „Für uns war es vorrangig eine Rechenfrage, ob wir den zusätzlichen Raum anbauen oder die Heizung gegen eine platzsparendere Variante austauschen sollten.“

Dass die Entscheidung letztlich nicht nur zugunsten einer anderen Heizungsanlage, sondern dabei auch auf eine Wärmepumpe fiel, war nicht zuletzt Fachhandwerker Stefan Simeit aus Wuppertal zu verdanken. Er machte nämlich aus der Aufgabenstellung „Heizungstausch“ ein „Wärmekonzept für ein Bestandsobjekt“ – und betrachtete darüber das Projekt ganzheitlich: „Wenn ich nur die Heizlast angesetzt hätte, wäre eine Wärmepumpe kaum in die engere Wahl gekommen. Beziehe ich aber darüber hinaus das individuelle Nutzungsprofil, die großzügigen Konvektoren zur Wärmeübertragung und die bereits vorhandene PV-Anlage mit in die Berechnungen ein, stellt sich das Ergebnis schon ganz anders dar.“

 

Fördermöglichkeiten

Mit dem zum 1. Januar 2020 in Kraft getretenen „Klimapaket“ stehen Fördermöglichkeiten zur Verfügung, wenn Hausbesitzer ihre alte Heizung durch eine umweltfreundliche Wärmepumpe ersetzen, also künftig regenerative Energien nutzen. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unterstützt dabei über das Marktanreizprogramm (MAP) sowohl den Einbau der Wärmepumpe wie die notwendigen Umfeldmaßnahmen mit 35 % der förderfähigen Kosten. Die Förderung kann sich zudem durch eine Austauschprämie (für Ölheizung) auf 45 % erhöhen. Mehr Infos dazu gibt es im Internet unter: www.bafa.de und bei Vaillant unter: www.vai.vg/klimapaket.

 

Dies gilt umso mehr, als die jetzt installierte Wärmepumpe, die etwa 75 % ihrer Leistung aus der Umwelt gewinnt, ohnehin für hohen Heizwärmebedarf konzipiert ist. Als Luft/Wasser-Anlage mit 12 kW kann die „aroTHERM plus“ von Vaillant Vorlauftemperaturen von bis zu 75 °C erreichen. „Damit ist sie ideal für die Kombination mit Radiatoren zur Wärmeübergabe an den Raum geeignet. Dieser Wert wird aber in der Praxis eigentlich nie gebraucht“, so Heizungsbaumeister Simeit: „denn einen derart hohen Heizwärmebedarf gibt es nur an ganz wenigen Tagen im Jahr. In der Regel genügen deutlich niedrigere Vorlauftemperaturen, um die Raumtemperaturen gemäß den normativen Anforderungen abzusichern.“ Und spätestens dann, zeigte die Berechnung für den Wuppertaler Bungalow, zahlen sich die großzügig dimensionierten Heizkörper aus, die dort klassisch unter den Fenstern positioniert sind: Sie stellen so viel Wärmeübertragerfläche zur Verfügung, dass die Vorlauftemperatur im Hause Noll selbst bei minus 5 °C nicht höher als 40 °C liegen muss, um in den Wohnräumen 20 bis 22 °C Raumtemperatur zu erreichen.

Nutzerverhalten berücksichtigt

Um die Heizleistung dauerhaft abzusichern, hat Simeit zudem den Warmwasserbedarf des Zwei-Personen-Haushaltes mit in das Konzept einbezogen und die Inneneinheit der Wärmepumpe mit ihrem integriertem 190-l-Trinkwasserspeicher im Heizkreis um einen 100-l-Pufferspeicher als Rücklauf-Reihenspeicher ergänzt. Das sorgt über lange Laufzeiten zum einen für einen entsprechenden Wirkungsgrad der Wärmepumpe und zum anderen für eine geregelte Abschaltung, wenn es aus den Räumen keine Wärmeanforderung mehr gibt.

„Und notfalls kann sogar noch die PV-Anlage auf dem eigenen Hausdach über einen Elektroheizstab unterstützend regenerative Energie liefern, wenn der Wärme- und Warmwasserbedarf nicht nur das vorgehaltene Volumen, sondern gleichzeitig noch die Leistungsfähigkeit der Wärmepumpe übersteigen sollte.“ Ein Worst-Case-Szenario sicherlich, räumt selbst Simeit ein, aber: „Die Akzeptanz der ökologischen Wärmepumpentechnologie steht und fällt letztlich wie bei jeder anderen Heizungsvariante mit der praktischen Realität. Durch die bedarfsgerechte Anlagenkombination haben wir hier sowohl den punktuell hohen Heizwärmebedarf wie die komfortable Warmwasserversorgung zuverlässig abgesichert. Wir bedienen damit genau die Ansprüche, die Hausbesitzer bei der Sanierung ihres Objektes heute eigentlich immer an die technische Gebäudeausrüstung stellen.“

Dies gelte umso mehr, wenn man zusätzlich die komfortable, weil auf eine Bedieneinheit reduzierte Steuerung der gesamten Anlagentechnik berücksichtigt. Simeit: „Der zugehörige Systemregler ‚multiMATIC 700‘ wurde mit wenigen Handgriffen als Ersatz der alten Heizungsregelung im Wohnzimmer montiert. Jetzt steuert er über die vorhandene Verkabelung in Verbindung mit der Regelung in der Inneneinheit nicht nur die Wärmepumpe, sondern zugleich den höchst effizienten Eigenstromeinsatz.“ „Das ist praxisgerecht“, freut sich Hausherr Noll sowohl über die Bedienungsfreundlichkeit wie über die einfache Installation. Denkbar wäre aber auch die Platzierung des Reglers in einem anderen Raum gewesen. Dafür stehen entsprechende Funklösungen zur Verfügung.

Bilder: Vaillant

www.vaillant.de

 

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Fri, 03 Jul 2020 08:18:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/7/f/csm_HAUT_20200605_032_01_08_picture-0001_2c32682beb.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/7/f/csm_HAUT_20200605_032_01_08_picture-0001_ddc35a6847.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/HAUT_20200605_032_01_08_picture-0001.jpg
news-30387 Daikin steigert Produktionskapazitäten in Deutschland https://www.ikz.de/detail/news/detail/daikin-steigert-produktionskapazitaeten-in-deutschland/ Unterhaching. Daikin Europe N.V., Marktführer für Wärmepumpen, Klimatechnologie und Gewerbekälte, baut seine Produktion für erneuerbare Heizsysteme in Deutschland aus.  

Der Produktionsstandort in Güglingen wurde zum 1. Juli 2020 als Daikin Manufacturing Germany GmbH umfirmiert und soll in den kommenden Jahren ein wichtiger Pfeiler im europäischen Produktionsverbund der Daikin Gruppe werden. „Dadurch schaffen wir mehr als 50 neue Arbeitsplätze und setzen damit ein wichtiges Zeichen für unsere Region“, sagt Markus Laging, Werkleiter bei der Daikin Manufacturing Germany GmbH.

 

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Fri, 03 Jul 2020 08:06:28 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/8/1/csm__KW27_daikin_germany_f84f9cd3c5.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/8/1/csm__KW27_daikin_germany_6a4a0c76f6.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2020/Juli_2020/_KW27_daikin_germany.jpg
news-30334 Vallox: Installation und Wartung ohne Werkzeug https://www.ikz.de/klima-lueftungstechnik/news/detail/vallox-installation-und-wartung-ohne-werkzeug/ Vallox hat mit dem „ZAV 125“ ein neues Zu- und Abluftventil aus Kunststoff konzipiert, das eine exakte Luftmengeneinstellung durch einfache Drehung der Ventilblende in 90-Grad-Schritten ermöglicht.  

Der integrierte Filter ist ohne Werkzeug austauschbar und der Ausströmungswinkel der Luft kann mittels Luftführungselement auf 180 oder 360 Grad eingestellt werden.

Vallox GmbH, Von-Eichendorff-Str. 59a, 86911 Dießen, Tel.: 08807 9466 - 0, Fax: - 99, info@vallox.de, www.vallox.de

 

 

 

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Fri, 03 Jul 2020 07:47:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/7/8/csm_Vallox-Ventil_ZAV-125_60bf0aa180.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/7/8/csm_Vallox-Ventil_ZAV-125_58f7626f8f.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/IKZ_20_09/Vallox-Ventil_ZAV-125.jpg
news-30368 LG: Mini-VRF-Klimaanlage mit Kälte­mittel R32 https://www.ikz.de/klima-lueftungstechnik/news/detail/lg-mini-vrf-klimaanlage-mit-kaeltemittel-r32/ Bei Klimatisierungslösungen, die den ökologischen Fußabdruck ihrer Nutzer verkleinern, sieht sich LG Electronics als Vorreiter und möchte das beweisen: In den Bremer Büroräumen der GEITEKK GmbH, Experte für Gebäude- und Industrietechnik, wurde Anfang dieses Jahres mit der „Multi V S R32“ die nach eigenen Worten europaweit erste Mini-VRF-Klimaanlage mit dem Kältemittel R32 in Betrieb genommen. Sieben im Verwaltungsgebäude verbaute Inneneinheiten versprechen in Kombination mit der „Multi V S R32“ ein angenehmes Raumklima.  

LG Electronics Deutschland GmbH, Alfred-Herrhausen-Allee 3-5, 65760 Eschborn, Tel.: 06196 5821-100, info@lge.de, www.lg.de

 

 

 

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Fri, 03 Jul 2020 07:07:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/4/b/csm_30_LG_6ef0d34c0f.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/4/b/csm_30_LG_cb622700bd.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Fachplaner/FP_20_06/30_LG.jpg
news-30216 Ausbildung https://www.ikz.de/detail/news/detail/ausbildung-8c7d17f848/ Thema: Testlauf von Online-Unterricht  

 

 

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Thu, 02 Jul 2020 09:40:00 +0200
news-30345 Mikroplastik, nicht nur im Meer immer mehr https://www.ikz.de/detail/news/detail/mikroplastik-nicht-nur-im-meer-immer-mehr/ Straßen- und Flächenabläufe: Sedimentation, Flotation und Filtration  

Aus unserer unmittelbaren Umgebung gelangen winzige Plastikpartikel ins Meer – und über die Nahrungskette zu uns zurück. Weltweit verteilt belastet Mikroplastik Luft, Boden und Wasser. Bei der Suche nach dessen Herkunft gerät auch Reifenabrieb in den Fokus. Und der Regenabfluss von Parkplätzen, Höfen und Straßen bietet die Möglichkeit, einiges davon zurückzuhalten.

Ohne es zu merken, nimmt jeder von uns pro Woche bis zu 5 g Mikroplastik mit der Nahrung zu sich. Das entspricht dem Gewicht einer Kreditkarte. Diese Aussage der weltweit tätigen Umweltstiftung World Wide Fund For Nature (WWF) schockiert, ...

Artikel weiterlesen auf IKZ-select (BASIC-Inhalt, kostenfrei nach Registrierung)

 

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Thu, 02 Jul 2020 08:58:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/9/9/csm_IKZF_20200619_008_01_06_picture-0001_aa9513a8c3.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/9/9/csm_IKZF_20200619_008_01_06_picture-0001_5339c07541.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/IKZF_20200619_008_01_06_picture-0001.jpg
news-30336 Watts: Automatisch alles im Fluss https://www.ikz.de/heizungstechnik/news/detail/watts-automatisch-alles-im-fluss/ Watts ergänzt sein Verteiler-Lieferprogramm um den neuen Heizkreisverteiler „HKV2013A-AFC“ mit automatischer Durchflussregulierung.  

Sein Durchfluss ist im Rücklauf durch Regulierventile mit Absperrfunktion für jeden Heizkreis einstellbar, stufenlos zwischen 30 und 300 Liter pro Stunde. Ein Schauglas im Verteiler-Vorlauf bietet zur Überprüfung eine optische Funktionskontrolle. Dies ermöglicht laut Watts auch bei hohen Wassermengen jederzeit eine exakte Einregulierung.

Watts Industries Deutschland GmbH, Godramsteiner Hauptstr. 167, 76829 Landau, Tel.: 06341 9656 - 0, Fax: - 560, wide@wattswater.com, www.wattswater.de

 

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Thu, 02 Jul 2020 08:38:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/2/csm_HAUT_20200619_046_01_09_picture-0001_3ab3428963.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/b/2/csm_HAUT_20200619_046_01_09_picture-0001_e8089ed000.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/news_import/HAUT_20200619_046_01_09_picture-0001.jpg
news-30386 Nissan Konjunkturpaket geht in die Verlängerung https://www.ikz.de/detail/news/detail/nissan-konjunkturpaket-geht-in-die-verlaengerung/ Brühl. Die Bundesregierung hat zum 1. Juli die Mehrwertsteuer vorübergehend auf 16 % gesenkt– beim Konjunkturpaket auf Nissan Art fällt die Umsatzsteuer gleich ganz weg.  

Wer sich für den Kauf oder die Finanzierung eines neuen Nissan Qashqai, Juke, X-Trail oder Micra entscheidet, spart die komplette Mehrwertsteuer. Die Anfang Juni gestartete Aktion geht damit in die Verlängerung.

 

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Thu, 02 Jul 2020 08:06:15 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/f/a/csm__KW27_nissan-konjunkturpaket_101a99eb95.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/f/a/csm__KW27_nissan-konjunkturpaket_f15e97ec96.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2020/Juli_2020/_KW27_nissan-konjunkturpaket.jpg
news-30385 askACO: FAQ von ACO Haustechnik https://www.ikz.de/detail/news/detail/askaco-faq-von-aco-haustechnik/ Dermbach. Entwässerungsspezialist ACO Haustechnik möchte seine Architekten, Planer, Verarbeiter mit einem vielfältigen digitalen Informationsangebot versorgen: Gute Beispiele sind u.a. der funktionsreiche Online-Katalog, die Auslegungstools für Planer, die Service-Tipps als Videos für Verarbeiter.  

Das übergeordnete Wissensportal „Support | askACO“ wurde jetzt um ein auf den ersten Blick eher gewöhnliches Feature erweitert: FAQ bzw. Frequently asked questions – Antworten auf häufig gestellte Fragen.
Bei diesem Feature handelt es sich nicht um einen statischen Antworten-Katalog, sondern um ein stetig wachsendes Lexikon: Jeder User kann Fragen stellen. Alle Fragen werden von der ACO Online-Redaktion auf Relevanz überprüft, kompetent beantwortet und online gestellt – damit auch zukünftige Besucher von den Fragestellungen ihrer Vorgänger profitieren.

 

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Thu, 02 Jul 2020 08:02:17 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/c/1/csm__KW27_aco-haustechnik-service-faq_7127d19712.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/c/1/csm__KW27_aco-haustechnik-service-faq_1a62a65a9c.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Haustechnik/Meldungen/2020/Juli_2020/_KW27_aco-haustechnik-service-faq.jpg
news-30367 Hottgenroth: Erstellen von Wärmebrücken-Gleichwertigkeitsnachweisen https://www.ikz.de/detail/news/detail/hottgenroth-erstellen-von-waermebruecken-gleichwertigkeitsnachweisen/ Im Rahmen der EnEV (Energieeinsparverordnung) kann mit einem Wärmebrückenzuschlag von 0,05W/(m² · K) statt 0,1W/(m² · K) gerechnet werden, wenn ein Gleichwertigkeitsnachweis geführt wird (§7 Mindestwärmeschutz, Wärmebrücken).  

Der Nachweis kann bildlich oder rechnerisch auf Basis der im Juni 2019 novelliert erschienenen DIN 4108 Beiblatt 2 erfolgen. Die Software „Hott-Therm“ aus dem Hause Hottgenroth bietet die Möglichkeit, den bildlichen Gleichwertigkeitsnachweis zu führen. Dazu erfolgt eine Übereinstimmung des konstruktiven Grundprinzips, der beschriebenen Bauteilabmessungen und Baustoffeigenschaften (Material, Wärmeleitfähigkeit). Zur Anwendung des Verfahrens beinhaltet das Programm 399 Planungsbeispiele von Anschlussdetails (für monolithische, außengedämmte, zweischalige sowie für Holz-Bauweisen). Die Ergebnisausgabe erfolgt nach DIN 4108 Beiblatt 2, Anhang A.

Hottgenroth Software GmbH & Co. KG, Von-Hünefeld-Str. 3, 50829 Köln, Tel.: 0221 709933-00, Fax: -01, info@hottgenroth.de, www.hottgenroth.de

 

 

 

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Thu, 02 Jul 2020 07:07:00 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/1/b/csm_31_Hottgenroth_31b8b80945.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/1/b/csm_31_Hottgenroth_f609eb5bdc.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/Kundenbereich/Medien/IKZ-Fachplaner/FP_20_06/31_Hottgenroth.jpg
news-30384 Meinung: „Wechseln Sie vom Bossing zum Partnering“ https://www.ikz.de/detail/news/detail/meinung-wechseln-sie-vom-bossing-zum-partnering/ Provozieren, Analysieren, Sensibilisieren – hier gibt es von allem etwas. An dieser Stelle äußert sich Michael A. Heun, Berater und Coach sowie Vorstand der 1A Arbeitgeber AG zu verschiedenen unternehmerischen Themen. Diesmal zum Führungsstil.  

 „Früher war alles ganz einfach. Der Boss sagte, wo es langging, der Mitarbeiter hatte nicht aufzumucken und folgte. Diese Zeiten sind vorbei. Warum? Weil Mitarbeiter heute diesen Führungsstil nicht mehr akzeptieren. Sie suchen sich lieber einen anderen Arbeitsplatz, als vom Boss gemobbt zu werden.
Folgsame Soldaten, die tun, was der Chef sagt, mag es noch geben. Aber verlassen Sie sich drauf: Das sind gar nicht die Leute, die Sie haben wollen. Wer sich als Boss aufführt, hat auch Mitarbeiter, die nicht selbst denken oder im Sinne des Unternehmens handeln wollen. Sich als Boss aufzuführen und als alleiniger Besserwisser, Entscheider und Licht-Gestalt ein Business zu führen, ist definitiv out. Genau genommen war es noch nie ‚in‘, aber die Umstände haben es den Bossen leicht gemacht.
Auch Uli Hoeneß als die ‚Licht-Gestalt des Bossing‘ wurde vom Platz gefegt. Wie er, müssen die Bosse inzwischen Platz machen für Menschen, die einen neuen Führungsstil an den Tag legen. Denn die Zeiten haben sich geändert. Mitarbeiter können wählen, wo sie arbeiten. Gegängelt und bevormundet wollen sie nicht werden. Anweisen, schikanieren, kommandieren . . .   alles out. In dagegen ist ein kooperativer Führungsstil, der die Mitarbeiter aktiv mit einbezieht. Der Boss bleibt dabei der Boss. Aber er hört den anderen zu und wird dadurch zum Partner. Mit Führung auf Augenhöhe kommen alle gemeinsam besser voran. Warum? Weil sie es verstehen und wollen.
Vertrauen Sie Ihren Mitarbeitern. Wechseln Sie vom Bossing zum Partnering. Genau dann sind Sie eine 1A Führungskraft. Probieren Sie es einfach mal aus! Sie können sicher sein, dass es funktioniert.“
Ihr Michael A. Heun
Sie sind anderer Meinung? Dann schreiben Sie uns unter redaktion@strobelmediagroup.de

Tipp der Redaktion: IKZ-Select-Mitglieder erhalten bei Angabe des Vorteilcodes „IKZ1AAG“ einen Nachlass in Höhe von 100 Euro auf alle Leistungen der 1A Arbeitgeber AG. Infos unter: www.ikz-select.de (Rubrik Vorteilswelt).
Michael A. Heun hat weitere Meinungsbeiträge auf IKZ.de veröffentlicht:
„Den Fachkräftemangel gibt es gar nicht“
„Krisenmodus Gelassenheit“
„Nach der Krise, was tun? Bauen!“

 

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Wed, 01 Jul 2020 12:54:24 +0200 https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/9/1/csm_Michael-A.-Heun-Portraitfoto_fc02b4516c.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/_processed_/9/1/csm_Michael-A.-Heun-Portraitfoto_82fe0866d2.jpg https://www.ikz.de/fileadmin/user_upload/Michael-A.-Heun-Portraitfoto.jpg