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Wärmedämmung auch in Kaltwasser ein Muss

Die Infektionswelle in Warstein mit bislang 165 Erkrankten hat das Thema Legionellen erneut in den Fokus der medialen Aufmerksamkeit gerückt. Armacell weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass nicht nur von Kühl- und Klimaanlagen, sondern auch von mangelhaft geplanten oder ausgeführten Sanitärinstallationen eine Legionellengefahr ausgehen kann. Als eine wesentliche Präventivmaßnahme nennt der Dämmstoffhersteller die korrekte Dämmung der warm- und kaltgehenden Trinkwasserleitungen.

Mit SH/Armaflex-Schläuchen lassen sich Rohrleitungen zügig und sicher dämmen. Bild: Armacell

 


Für kaltgehender Trinkwasserleitungen sollten zur Vermeidung von Tauwasserbildung ausschließlich geschlossenzellige Dämmstoffe eingesetzt werden. Die Leitungen sollten in ausreichendem Abstand zu Wärmequellen, wie z.B. warmen Rohrleitungen, verlegt werden. DIN 1988-200 enthält Richtwerte für Mindestdämmschichtdicken zur Isolierung von Trinkkaltwasserleitungen in Abhängigkeit von der Einbauart. Armacell empfiehlt unabhängig davon grundsätzlich eine 100-%-Dämmung zum Schutz vor unzulässiger Erwärmung.

 

Legionellen können eine schwere Form der Lungenentzündung (Legionellose) auslösen, die tödlich enden kann. Das Robert-Koch-Institut geht von bis zu 10000 Erkrankungen in Deutschland pro Jahr aus. Nach Ergebnissen einer Studie des Kompetenznetzwerks für ambulant erworbene Pneumonien (CAPNETZ) seien fast 4 % aller in Deutschland ambulant erworbenen Pneumonien auf Legionellen zurückzuführen. Danach läge die Zahl der Erkrankungen bei 40000 bis 50000 pro Jahr, 95 % der Infektionen würden trotz Meldepflicht nicht erkannt.

www.armacell.de

 

 

 


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