Werbung

Veit Dennert: Vorfertigung reduziert ­Bauzeit im Wohnheimbau

In Erlangen wurde eine Wohnanlage für Studenten in Holz-Beton-Hybridbauweise innerhalb von drei Monaten vom Spatenstich bis zum Richtfest errichtet. „Gegenüber einer konventionellen Bauweise konnte die Bauzeit um rund 30% verkürzt werden“, sagt ­Dennert. Das viergeschossige Gebäude umfasst 26 Ein-Zimmer-Apartments. Tragende Wände aus Brettsperrholz wurden mit rund 700 m² „DX“-Fertigteildecken sowie 26 vorgefertigten Badmodulen von Dennert kombiniert.

Die in Holz-Beton-Hybridbauweise errichtete Wohnanlage umfasst 26 vollständig möblierte Ein-Zimmer-Apartments. Bild: Schultheiss Wohnbau AG

Die „DX“-Fertigdecken sind circa 40% leichter als aufbetonierte Filigran­decken. Die sonst übliche Betonvergussmenge auf der Baustelle reduziere sich dadurch um circa 90%. Bild: Dennert

Die Deckenelemente werden per Kran platziert, justiert und miteinander verschraubt, anschließend Fugen und Ringanker bewehrt und mit C25/30-Beton vergossen. Bild: Dennert

In den Rohbau wurden 26 ­Badmodule eingesetzt und an die Haustechnik ­angeschlossen. Bild: Dennert

Die Badmodule sind werkseitig komplett ausgestattet und gefliest. Bild: Dennert

 

„Die ‚DX‘-Fertigteildecken sind mit etwa 330 kg/m² rund 40 % leichter als vergleichbare Filigrandecken mit Ortbetonergänzung (ca. 550 kg/m²)“, betont das Unternehmen. Gleichzeitig reduziere sich die auf der Baustelle einzubringende Betonmenge um bis zu 90 %. Die Decken­elemente werden per Kran versetzt, ausgerichtet und verschraubt. Nach dem Bewehren von Fugen und Ringankern erfolgt der Verguss mit Beton der Festigkeitsklasse C25/30. Am Folgetag kann der Baufortschritt in den oberen Geschossen erfolgen. Bei einer Plattenstärke von 20 cm sind Spannweiten bis etwa 7 m realisierbar, abhängig von den statischen Anforderungen. 
Für den Ausbau der Sanitärbereiche kamen 26 werkseitig vorgefertigte Badmodule zum Einsatz. Die Module sind vollständig ausgebaut und gefliest und wurden als komplette Einheiten in den Rohbau eingesetzt. Vor Ort beschränkten sich die Arbeiten auf die Anbindung an die Ver- und Entsorgungsleitungen. Durch die Vorfertigung entfiel die Koordination mehrerer Ausbaugewerke wie Trockenbau, Estrich, Fliesenarbeiten und Sani­tär­instal­la­tion.
„Der hohe Vorfertigungsgrad wirkt sich auch auf die Bauabläufe im Umfeld aus“, erklärt Dennert. Durch die Verlagerung wesentlicher Arbeitsschritte in die Produktion reduzierten sich Montagezeiten sowie Emissionen wie Lärm und Staub auf der Baustelle. Gleichzeitig sinke der logistische Aufwand, etwa durch geringere Materialanlieferungen und verkürzte Sperrzeiten im öffentlichen Raum.

Veit Dennert KG, Veit-Dennert-Str. 7, 96132 Schlüsselfeld, Tel.: 09552 71-0, info@dennert.de, www.dennert.de

 


Artikel teilen: