Schell: Eckventil-Thermostat für den Verbrühungsschutz im Bestand
In Bestandsgebäuden wie Kitas, Schulen, Pflegeeinrichtungen oder Kliniken fehlt an Waschtischen häufig ein wirksamer Verbrühungsschutz. Gleichzeitig fordert die europäische Norm DIN EN 806-2 eine Begrenzung zu hoher Wassertemperaturen.
Hier setzt das „Eckventil-Thermostat“ von Schell an. Es wird direkt auf vorhandene Eckventile mit G 3/8-Abgang montiert und ergänzt die Installation um eine thermostatische Regelung. Ein Austausch der bestehenden Armatur ist nicht erforderlich. Das Thermostat arbeitet als thermostatische Armatur nach DIN EN 1111 und hält die Auslauftemperatur auch bei Druck- und Temperaturschwankungen konstant. Die maximale Temperatur lässt sich verdeckt einstellen und begrenzen. Bei Ausfall des Kaltwasserzulaufs erfolgt eine automatische Absperrung des Wasserflusses. Für den hygienischen Betrieb ermöglicht das System zudem eine thermische Desinfektion. Die Umschaltung erfolgt werkzeuggebunden, die eingestellte Betriebstemperatur bleibt erhalten. Integrierte Rückflussverhinderer (Typ EB nach DIN EN 1717) verhindern Querströmungen zwischen Kalt- und Warmwasser. Die Bauteile sind gemäß DIN EN 806-5 austauschbar.
Durch die kompakte Bauform eignet sich das Thermostat auch für beengte Einbausituationen. „Die Anordnung der Anschlüsse erleichtert die Montage, insbesondere bei Nachrüstungen im Bestand“, heißt es von Schell.
Schell GmbH & Co. KG, Raiffeisenstr. 31, 57462 Olpe, Tel.: 02761 892-0, info@schell.eu, www.schell.eu