Werbung

Schäden an Rohrleitungsinstallationen

PPSU im Fokus: Schadensmechanismen verstehen und vermeiden – ein Gespräch mit Carina Birkholz vom IFS

Die Physikerin Carina Birkholz ist beim IFS als Gutachterin für die Ursachenermittlung von Leitungswasserschäden tätig. Seit Anfang 2026 trägt sie für das bundesweit tätige Institut die Fachverantwortung für dieses Themenfeld. IKZ-Chefredakteur Markus Sironi sprach mit ihr über typische Schadensursachen und die Rolle externer Einflüsse bei PPSU-Fittings. Bild: IFS

Die Schadensbilder an PPSU-Fittings sind vielschichtig. In diesem Beispiel war der Wandanschlusswinkel durch die Einwirkung von Chemikalien stark geschwächt worden und infolgedessen an mehreren Stellen gerissen. Auf der Außenseite haften noch die Reste des verwendeten Bauschaums. Bild: IFS

Durch chemische Einwirkungen hervorgerufene Haarrisse haben hier zum kompletten Bauteilversagen geführt. Bild: IFS

Auch in diesem Beispiel war Bauschaum ursächlich für den Bruch des Fittings. Unter dem Mikroskop wird die strukturelle Materialveränderung deutlich. Bild: IFS

 

PPSU (Polyphenylsulfon) gilt als moderner Hochleistungswerkstoff in der Trinkwasserinstallation: temperaturbeständig, korrosionsfrei und langlebig. Dennoch zeigen aktuelle Schadensanalysen, dass auch dieser Kunststoff nicht immun gegen negative Einflüsse aus der Praxis ist. Insbesondere chemische Wechselwirkungen auf der Baustelle können zu Leitungswasserschäden führen. Im Gespräch mit Carina Birkholz vom Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung (IFS) beleuchten wir typische Schadensursachen, Einbaufehler und die Rolle externer Einflüsse – und werfen dabei auch einen Blick auf andere Rohrwerkstoffe.

Artikel weiterlesen auf IKZ-select

 


Artikel teilen: