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Feiner Empfang

Das Gästebad – ob klein oder groß – wird zu einem Ort, in dem sich der Besucher wohl fühlt

Hoher Bad-Komfort auf kleiner Fläche. Flexible Lösungen durch unterschiedliche Abmessungen machen das möglich. Bild: Kaldewei

„Renova Nr. 1 Comprimo“ (Keramag) umfasst acht Waschtischvarianten für Bäder, die auf besonders kleiner Grundfläche realisiert werden müssen. Es gibt Handwaschbecken, Eckwaschtische und Waschtische, die mit passenden Unterschränken kombiniert werden können.Bild: Keramag

Maßgeschneidert: Bette fertigt Speziallösungen passend fürs Bad und schafft mit dem Eckabschnitt an einem der Badewannenränder Schwenkraum für die Tür. Bild: Bette

Eine Duschrinne schafft Freiräume: Die „drainline“ (TECE) gibt es aus Edelstahl oder wie hier aus Glas. Bild: TECE

Die Duschabtrennung „Open Space“ von Duravit gibt es mit verspiegeltem Seitenteil und kann als Ganzkörperspiegel genutzt werden. Bild: Duravit

Die Duschserie „Liga“ (Kermi) hat Pendeltüren, die sich wegklappen lassen. Dadurch wirkt der Raum größer. Bild: Kermi

Das „Vari-Vit Air-WC“ von Mepa mit integriertem Lüfter saugt unangenehme Gerüche direkt durch das Spülrohr weg. Bild: Mepa

Direktes und indirektes Licht: Das kombiniert der Spiegelschrank „Capeline“ von W. Schneider. Der Gast wählt die für ihn gerade beste Lichtart aus. Bild: W. Schneider

Das „Aqua-Clean Sela“ (Geberit) passt stilis­tisch in fast jedes Badambiente. Für die Gäste ist die Benutzung eines Dusch-WCs sicher eine besondere Erfahrung. Bild: Geberit

Hansgrohe hat mit „Select“ eine Duscharmatur im Programm, die ähnlich wie Aufzüge oder Kaffeeautomaten per leichtem Druck bedient wird. Bild: Hansgrohe

Zum Grohe-Sortiment gehören Armatur­varianten in der Höhe von XS, wie hier gezeigt an der „Lineare“, bis XL. Damit lässt sich die für die jeweilige Situation beste Lösung finden. Bild: Grohe

Das exklusive Gästebad bietet Platz am Waschtisch. Hier am Beispiel der Armatur „Hansadesigno“. Bild: Hansa

Das I-Tüpfelchen fürs Gäste-Bad und Gäste-WC: solitäre Porzellan-Accessoires, hier die „Edition 11“ von Keuco. Erhältlich sind ein Schaumseifenspender, ein Universalgefäß, ein Kosmetiktuchspender und eine Schale. Bild: Keuco

 

Gästebäder und Gäste-WCs werden häufig stiefmütterlich behandelt. Dabei sind sie die Visitenkarte eines Hauses. Gutes Design ist schließlich keine Frage des Raumangebots. Gibt es regelmäßig Übernachtungsgäste, braucht es außer Waschbecken und WC zumindest noch eine Duschmöglichkeit. Mitunter ist sogar Platz für mehr. Die Devise lautet: intelligente Raumnutzung. Kein Problem, denn Produkte und Lösungen gibt es viele.

Intelligente Raumnutzung setzt eine gute Planung voraus. Es gilt darauf zu achten, Winkel und Stauraum optimal auszunutzen, gleichzeitig aber auf genügend Bewegungsfreiheit zu achten. Schön und gleichzeitig platzsparend sollen die Elemente im Gästebad sein. Badplaner leisten gute Arbeit, wenn am Ende alles eins zum anderen passt und wie aus einem Guss daherkommt. Die Einrichtung von kleinen Bädern ist besonders schwierig, aber auch besonders reizvoll.
Viele Badhersteller bieten Sanitärelemente in kürzeren Abmessungen oder liefern nach Wunschmaß. So ist es durchaus möglich, ein Gästebad in der gleichen Serie wie das Familienbad einzurichten. Zahlreiche Hersteller geben Anregungen und zeigen verschiedene Raumkonzepte ihrer Serien. Manche stellen außerdem kostenfrei Badplaner zu Verfügung, online und in 3-D. Diese bieten dem Endkunden häufig eine gute Grundlage für Gespräche mit dem Sanitärinstallateur.

Waschtische für das Besucherbad
Verkürzte Ausladungen und reduzierte Formensprache mit flachen Innen­ecken schaffen in Verbindung mit Möbelelementen ein ganzheitliches und harmonisches Erscheinungsbild. Passende Unterschränke schaffen zusätzlichen Stauraum. Waschtische können mit einer zusätzlichen Ablage versehen sein. Besucher finden so Platz für ihre Utensilien wie Kulturbeutel, Schminktäschchen oder Rasierer.
Handwaschbecken, z.?B. mit einer Breite von 50 cm, eignen sich besonders fürs Gäste-WC und sind in symmetrischen und asymmetrischen Varianten verfügbar. Integrierte Handtuchhalter sparen ebenfalls Platz und verstärken einen harmonischen Gesamteindruck. Für extrem beengte Verhältnisse eignen sich kleine, kompakte Handwaschbecken, beispielsweise in markantem Rechteckdesign. Sie gibt es besonders schmal, aber dafür auch besonders tief. Vor allem, wenn so zusätzlich noch eine Dusche oder Wanne Platz findet, sorgen sie für mehr Komfort im Gästebad.

Duschen ohne Komforteinbußen
Für kleine Räume sind bodengleiche Duschplätze besonders geeignet. Sie weisen keine Stolperkanten auf. Der fließende Übergang vom Fußboden in den Nassbereich öffnet den Raum und ermöglicht auch bei wenig Platz zusätzliche Bewegungsfreiheit im Vergleich zu einer herkömmlichen Duschtasse mit hohem Rand. Aus den zahlreichen Varianten und Abmessungen findet sich eine passende Lösung für alle möglichen Grundrisse. Emaillierte Duschflächen gibt es in einer hohen Vielfalt an Abmessungen, Formen und Farben.
Bodengleiche Duschen entsprechen auch dem Trend puristisch elegant gestalteter Gästebäder. Perfekt dazu passen Dusch­rinnen. Elegante Edelstahlroste oder wandintegrierte Entwässerung sind ästhetische Abflusslösungen, die im Auge des Betrachters dezent in den Hintergrund treten. Mit der Wandmontage ist eine durchgängige Verfliesung des Duschbereiches möglich. So kann auch auf beengende Trennwände verzichtet werden.
Möchten Kunden auf Spritzwände jedoch nicht verzichten, gibt es Abtrennungen, die sich nach dem Duschen bequem wegklappen lassen. Sie erweitern den Bewegungsradius. Sortimente mit Pendel-Falt-Ausführungen und Pendeltürfunktionen bieten eine hohe Flexibilität und sind sehr variabel. So passen sie sich ideal den räumlichen Gegebenheiten im Badezimmer an. Varianten mit integriertem Spiegel lassen Räume größer wirken. Dahinter verschwinden Duschgels und Shampoos trotzdem.
Da es viele Einbaumöglichkeiten und Maße serienmäßig gibt, kann in der Regel auf teurere Maßfertigung verzichtet werden. Doch manchmal kommt es nur auf eine störende Ecke an, welche das Öffnen und Schließen der Badezimmertür verhindert. Hier liefern Hersteller Lösungen für individuelle Bedürfnisse und „schneiden“ die Ecke kurzerhand ab.

Entspannung im großen Stil
Badevergnügen ist auch auf kleinem Raum möglich: Badewannen die kürzer, deren Wände mit über 50 cm aber höher sind als der Standard, sorgen nicht nur für Bewegungsfreiheit im Bad, sondern machen das Baden ebenso komfortabel und entspannend wie ihre längeren Schwestern. Erhältlich sind die Wannenmodelle in vielfältigen Abmessungen. Besondere Formen für die optimale Ausnutzung von Ecken sind zudem ein echter Hingucker. Eine umfangreiche Produktpalette bietet eine hohe Flexibilität in der Gestaltung. Manches Unternehmen stellt Badewannen in Wunschmaßen her. Mit Licht und eingebauten Massagedüsen kommen sie bei Gäs­ten besonders groß raus.

Elegante WCs und Vorwandinstallationen
Das Raumsparprogramm im Besucherbad macht keinen Bogen um das WC. So sind auf das Gästebad abgestimmte Toiletten meist etwas kürzer als das WC für das Hauptbad. Es eigenen sich besonders wandhängende WCs. Diese wirken luftiger und eleganter als ein Stand-WC und sind außerdem praktisch, wenn es ums Putzen des Bades geht. Kunden wünschen häufig die formale und funktionale Einheit aus wandhängendem WC und Betätigungsplatte des Vorwandelements. Die Angebotspalette im Trockenbau reicht von standardisierten Wand-WCs über WC-Elemente für Kinder und Baby-WCs bis zu Bidet- und Urinalelementen – Stütz- und Haltegriffe inklusive. Urinale entsprechen mit ihrer geringen Spülmenge voll dem Spartrend und sind ein wichtiger Bestandteil einer modernen Badeinrichtung.
Flache Betätigungsplatten sehen edel aus. Mechanisch zu betätigende Varianten gibt es in vielen Formen mit runden oder geometrischen Tasten. Für den gehobenen Bereich stehen Betätigungsplatten mit pneumatischer Auslösung zur Verfügung. Sie sind besonders leichtgängig und geräuscharm.
Für Ecken und Toiletten unter Dachschrägen, tief angebrachten Fenstern, in Nischen oder unter festen Ablageflächen eignen sich Sanitärbausteine mit einer besonders geringen Bauhöhe. Komplett vorgefertigte Elemente verfügen trotz ihres Kleinformates über eine ausreichende Spülleistung und über eine Zwei-Mengen-Auswahl per Knopfdruck. Die Sanitärbausteine sind direkt befliesbar und wärmegedämmt – und außerdem fix und fertig auf die Vorwandinstallation vorbereitet.
WCs mit integriertem Lüfter vermeiden unangenehme Gerüche im Gästebad und sorgen stattdessen für Frische und Hygiene. Im Unterschied zu herkömmlichen Lüftungssystemen, die nach dem Umlaufprinzip arbeiten und die belastete Luft lediglich durch einen Filter leiten, gewährleistet diese Lösung eine Direktabsaugung der Gerüche durch das Spülrohr. Die Lüftersteuerung steht wahlweise elektronisch mit Personenerfassung oder als manuelle Variante zur Verfügung.

Möbel: nicht viel aber vielversprechend
Ein großer Vorteil von Vorwandinstallationen besteht darin, dass sich in die Hohlräume Badmöbel integrieren lassen. Möbelwaschtische beispielsweise, die sich solchen Bausituationen anpassen, sind ideal. „Reduziert aber elegant“ lautet nämlich auch hier die Devise.
Der Bedarf an Stauraum ist im Vergleich zum Hauptbad, wo außer einer Vielzahl an Handtüchern häufig auch noch jede Menge Kosmetikartikel und Arzneimittel untergebracht werden möchten, wesentlich geringer. Dennoch: Auch kleinere Gästehandtücher und Toilettenpapier suchen ein schönes Versteck. Badmöbel zu den Serien bietet die Sanitärindustrie daher auch hier in kürzeren Abmessungen an.
Ist das Gästebad besonders beengt, sorgen flexible Lösungen wie Regale oder Wandboards für eine optimale Nutzung des Raumangebots. Konsolen, die sich problemlos in Nischen einfügen, wirken leicht. Auch Spiegelschränke sind gerade für Gästebäder als Stauraum gut geeignet. In verschiedenen Breiten und mit beweglichen Lichtsys­temen ausgestattet, wahlweise mit einer oder mehreren Türen, ermöglichen sie dem Nutzer viel Spielraum für individuelle Wünsche und passen sich der jeweiligen Raumsituation an. Ein zusätzlicher Spiegel entfällt naturgemäß, eine Steckdose ist gut getarnt und entspricht dem Wunsch nach reduziertem Design auf kleinem Raum.

Das A und O bei Armaturen
Für jeden Waschtisch gibt es die passgenaue Armatur – von XXS bis XXL in unterschiedlichen Designs und für quasi jeden Einrichtungsstil. Auch wenn sie platzsparend daherkommen, die Funktionalität darf nicht eingeschränkt sein. Vielfalt und eine unkomplizierte Handhabung für Menschen jeden Alters sind auch im Gästebad und Gäste-WC gefragt. Welche Form, Höhe und Größe der Waschtisch oder die Waschschüssel auch haben, die richtige Armatur dazu gibt es garantiert.
Ideal sind beispielsweise Hebel, die sich bequem erreichen und leicht handhaben lassen. Verlängerte Ausläufe gewähren zudem einen großen Aktionsraum für die Hände und somit eine gute Nutzung des zur Verfügung stehenden Platzes. Elegant und luftig wirken in die Wand eingelassene Armaturen bei Waschtisch, Wanne und Dusche. Eine platzsparende Variante sind auch Armaturen, die seitlich an Waschtisch oder Wanne angebracht werden können. Innovative Technik wie Wasserspartechnologien, Schutz vor Verbrühungen und hygienische, berührungslose Varianten – vieles ist möglich.

Mit dem Gästebad groß rauskommen
Mit weiteren Tricks wirken Gästebäder viel größer als sie tatsächlich sind. Ein kleiner Raum kommt schnell dunkel daher. Daher sind helle Fliesen und helle Sanitärobjekte gefragt. Eine alte Regel besagt, dass kleine Räume bei Verwendung einer Farbe größer erscheinen. Viel zusätzliches Licht lässt das Gästebad ebenfalls größer aussehen. Angeleuchtete Badmöbel, große Spiegel mit zusätzlichen Lampen und beleuchtete Duschen schaffen ebenfalls Helligkeit.
Ein weiteres Gestaltungselement sind auch Designheizkörper. Echte Hingucker, kleine Kunstwerke, Modelle in ganz unterschiedlichen Farben, Höhen und Breiten bis hin zu Sondermaßen sind möglich. Dabei sind sie nicht nur platzsparend und dekorativ, sie liefern außer wohliger Wärme auch noch zusätzlichen Nutzen: als Handtuchhalter oder zusätzliche Lichtquelle beispielsweise.
Eine wichtige Rolle für ein ästhetisches und ansprechendes Erscheinungsbild sind auch die richtigen Accessoires. Passend zur Badserie gibt es alles, was das Dekoherz begehrt. Seifenspender, Handtuchhalter, Treteimer und Zahnbürstenhalter – wenn alle Bedürfnisse ihrer Gäste bedient sind und sich alles harmonisch ins Gesamtbild einfügt, können sich Gäste wahrlich wie „Gott in Frankreich“ fühlen.

Autorin: Angela Kanders, freie Journalistin

 

 

Internetadressen der hier mit Bild vertretenen Hersteller

Bette GmbH & Co. KG www.bette.de
Duravit AG www.duravit.de
Franz Kaldewei GmbH & Co. KG www.kaldewei.de
Geberit Vertriebs GmbH www.geberit.de
Grohe Deutschland Vertriebs GmbH www.grohe.de
Hansa Armaturen GmbH www.hansa.de
Hansgrohe SE www.hansgrohe.de
Keramag Keramische Werke GmbH www.keramag.de
Kermi GmbH www.kermi.de
Keuco GmbH & Co. KG www.keuco.de
Mepa Pauli und Menden GmbH www.mepa.de
TECE GmbH www.tece.de

 

 

 


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