Schutz in der digitalen Welt
Eine Cyberversicherung kann für SHK-Betriebe ein wichtiger Baustein der betrieblichen Sicherheitsstrategie sein – besonders im digitalen Zeitalter
Schnelle Hilfe bei digitalen Angriffen versprechen Cyberversicherungen: Sie übernehmen – je nach Vertrag – Kosten, die durch Datenverluste, Hackerangriffe, Ransomware-Erpressungen oder Betriebsunterbrechungen entstehen. (AdobeStock-James Thew)
Die Folgen eines digitalen Angriffs können für SHK-Betriebe existenzbedrohend sein. Im schlimmsten Fall drohen Datenverlust, Betriebsstillstand, rechtliche Konsequenzen und ein massiver Vertrauensschaden bei Kunden. Schutz versprechen spezielle Cyberversicherungen. Doch welche Risiken decken sie ab? Und worauf sollte man beim Abschluss achten?
Die fortschreitende Digitalisierung bringt für SHK-Betriebe viele Vorteile, birgt aber auch neue Gefahren: Laut einer Bitkom-Studie von September 2025 waren 87 % aller deutschen Unternehmen innerhalb eines Jahres Opfer von Datendiebstahl, Spionage oder Sabotage. Die dadurch entstandenen Schäden erreichten mit über 289 Mrd. Euro einen neuen Höchstwert. Dabei geraten auch Handwerker zunehmend ins Visier von Kriminellen: Vor allem kleine und mittlere Betriebe sind attraktive Ziele, da sie meist über weniger ausgefeilte Schutzmechanismen verfügen. Die Folgen können gravierend sein – von längeren Betriebsausfällen über finanzielle Erpressung bis hin zum vollständigen Datenverlust.
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