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Dezentrale Wärmewende im Mehrfamilienhaus

Mit einer kompakten Etagen-Wärmepumpe will das Startup HeatPump23 die klassische Gasetagenheizung eins zu eins ersetzen. Ein Interview mit CEO und Co-Founder Georg Barbunopulos

Georg Barbunopulos, CEO & Co-Founder von HeatPump23, bei der Auslieferung des ersten Seriengerätes. (HeatPump23)

Installationsschema der Etagen-Wärmepumpe von Heat-Pump23. (HeatPump23)

Das Innengerät beinhaltet alle erforderlichen hydraulischen Komponenten, inklusive eines 86-l-Warmwasserspeichers sowie der Regelung mit Cloud-Anbindung. Außerdem hat es die gleichen Anschlüsse wie die Gasetagenheizung. (HeatPump23)

Monoblock-Außeneinheit: Die Montage kann an der Wand oder auf dem Balkon erfolgen. (HeatPump23)

Für die Außeneinheit sind Abdeckungen aus Aluminium in verschiedenen RAL-Farben erhältlich. (HeatPump23)

 

Der Austausch von Gasetagenheizungen gilt als eine der größten Herausforderungen der Wärmewende im Gebäudebestand. Während zentrale Lösungen in Mehrfamilienhäusern oft komplexe Abstimmungsprozesse erfordern, fehlt es bislang an praktikablen, dezentralen Alternativen für einzelne Wohnungen. Hier setzt das Start-up HeatPump23 an: Mit einer kompakten Etagen-Wärmepumpe verspricht das Unternehmen einen Ein-zu-Eins-Ersatz für die klassische Gastherme – ohne Heizkeller, ohne Pufferspeicher und mit minimalem Eingriffin die bestehende Installation. Im Gespräch erläutert Georg Barbunopulos, CEO und Co-Founder, wie die Idee entstand, welche technischen Besonderheiten das System auszeichnen und welches Potenzial er für den Markt der rund 4 Mio. Gasetagenwohnungen in Deutschland sieht.

IKZ: Wie ist das Projekt „HeatPump23“ entstanden – was war der Impuls für die Entwicklung?

Georg Barbunopulos: Mitgründer Frederik Janzen und ich haben selbst in Wohnungen mit Gasetagenheizungen gewohnt und uns gefragt, was es für nachhaltige und GEG-konforme dezentrale Alternativen gibt. Wir haben auf dem Markt keine zufriedenstellenden Lösungen gefunden und sind dann selbst mit dem Konzept der Etagen-Wärmepumpe gestartet. Ich selbst war zu der Zeit in einer Unternehmensberatung tätig und habe u. a. Wärmepumpenhersteller beraten. Frederik Janzen ist gelernter Kälteanlagenbauer und war lange als Servicetechniker für Wärmepumpen tätig. Gemeinsam hatten wir das erforderliche Know-how, um loszulegen.

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