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Schräder: Abgasreinigung und Wärmerückgewinnung kombiniert

Schräder hat mit „FutureHeat“ ein System für Kleinfeuerungsanlagen mit Naturzug entwickelt. Es kombiniert katalytische Nachverbrennung, elektrostatische Staubabscheidung und Abgaswärmerückgewinnung. In einer Pilotanlage mit einem Grundofen wurde das System während der vergangenen Heizperiode erprobt.

In einer Pilotanlage mit Grundofen wurde das „FutureHeat“-System während der vergangenen Heizperiode erprobt. Bild: BRULA GmbH / DM-Design

„FutureHeat“ kombiniert katalytische Nachverbrennung, Abgaswärmerückgewinnung und elektrostatische Feinstaubabscheidung. Die Darstellung zeigt den Aufbau am Beispiel eines Grundofens. Bild: Schräder

 

Nach Angaben des Unternehmens erhöhte sich der Wirkungsgrad der Anlage dabei um rund 22%. Der eingesetzte Abgaswärmetauscher „TurbuFlexS“ stellte für den Pufferspeicher rund 5,1 kW Wärmeleistung aus dem Abgas bereit; in der Spitze wurden bis zu 6,7 kW gemessen. Bei der Abgasbehandlung übernimmt zunächst ein Katalysator die Nachverbrennung. Der nachgeschaltete Wärmetauscher entzieht dem Abgas Wärme, bevor es den elektrostatischen Abscheider durchströmt. In der Pilotanlage wurde laut Schräder eine Feinstaubreduktion von rund 80% erreicht. Für Kohlenmonoxid gibt das Unternehmen im Nennbetrieb eine Verringerung um etwa 60% an.
„FutureHeat“ ist für Grund-, Kachel- und Speicheröfen sowie Heizkamine und weitere Feuerstätten vorgesehen. Das System kann sowohl in Neuanlagen als auch im Bestand eingesetzt werden und ist für Abgasrohre mit Durchmessern von 150 bis 200 mm ausgelegt.

Schräder Abgastechnologie, Hemsack 11-13, 59174 Kamen, Tel.: Tel.: 02307 97300-0, kamen@schraeder.com, www.schraeder.come

 


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