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Trinkwassererwärmung in Mehrfamilienhäusern


Energetische Bewertung verschiedener Systeme zur Trinkwassererwärmung in Mehrfamilienhäusern. Ausgewählte Ergebnisse umfangreicher Gebäudesimulationen. Bild: Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE

Bild 2: Systemeffizienz verschiedener TWW-Systeme in einem Mehrfamilienhaus (8 WE) in Abhängigkeit vom Gebäudetyp (Bestand bis Neubau), der TWW-Vorlauftemperatur und dem mittleren täglichen Zapfvolumen. Zwei benachbarte Boxplots vergleichen zentrale und dezentrale Systeme. Entnommen aus [2]. Bild: Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE

 

Mit steigender Gebäudeeffizienz gewinnt die Trinkwassererwärmung (TWE) an Bedeutung - ihr Anteil am Gesamtwärmebedarf erreicht in Mehrfamilienhäusern bis zu 55 %. Umfangreiche Gebäudesimulationen im Forschungsprojekt „Trans2NT-TWW“ zeigen, wie die Wahl des TWE-Systems die Energieeffizienz, den Endenergiebedarf und die Integration erneuerbarer Wärmequellen beeinflusst. Die Analyse umfangreicher Ergebnisse liefern konkrete Handlungsempfehlungen für TGA-Planer und planende Fachhandwerker.

Während der Raumwärmebedarf durch Dämmmaßnahmen und moderne Heizsysteme zwischen 2000 und 2020 um rund 16 % gesunken ist, stieg der Pro-Kopf-Energiebedarf für die Trinkwassererwärmung (TWE) im gleichen Zeitraum um 35 % auf etwa 1280 kWh pro Jahr und Person an [1]. Die Folge ist, dass der absolute Anteil, der für die TWE aufgewendeten Endenergie zunimmt und, bedingt durch höhere Dämmstandards, auch ihre relative Bedeutung am Gesamtwärmebedarf deutlich wächst. In Bestandsgebäuden liegt dieser Anteil bei etwa 10 bis 25 %, während er im Mehrfamilienhausneubau bis zu 55 % erreichen kann. Im Einfamilienhaus fällt er mit maximal 30 % geringer aus, da auf eine Zirkulationsleitung verzichtet werden kann und das Verteilnetz vergleichsweise klein ist [2]

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