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Plötzlich wieder am Horizont

Solarthermie in der Planungs- und Installations-Praxis

Großer Bestand: Ende 2025 waren rund 2,6 Mio. Solarthermieanlagen in Deutschland verbaut. Bild: L. Wiesemann

Automatischer Entlüfter in einer Solarthermie anlage. Nicht wenige Experten meinen, dass man darauf verzichten sollte. Mikroblasenabscheider in der Solarstation sind eine Alternative. Bild: L. Wiesemann

Das Membranausdehnungsgefäß (MAG) gleicht die Volumenänderungen des Solarfluids bei Temperaturänderungen im System aus und verhindert damit Druckschwankungen. Manchmal wird auch ein sogenanntes Vorschaltgefäß verbaut – im Bild über dem MAG installiert. Es dient dazu, heißes Solarfluid temperaturtechnisch erstmal „abzufangen“, um die Membran im MAG zu schützen. Bild: L. Wiesemann

Undichtigkeiten und Fehlfunktionen sollten im Rahmen der regelmäßigen Überprüfung der Solarthermieanlage detektiert und behoben werden. Bild: L. Wiesemann

Eine Schwerkraftbremse soll verhindern, dass bei ausgeschalteter Solarkreispumpe eine unerwünschte Schwerkraftzirkulation zwischen Speicher und Kollektoren entsteht (warmes Wasser steigt auf, kaltes sinkt ab). In diesem Beispiel wurde die Schwerkraftbremse nach der Inbetriebnahme offenbar nicht in den Automatikbetrieb gestellt (Schlitz müsste waagerecht stehen). Bild: L. Wiesemann

 

Das GModG verhilft der Solarthermie-Anlage möglicherweise zu einer Renaissance als Partnerin in Hybridsystemen, die perspektivisch gesehen bereits als Auslaufmodell galten. Wir nehmen das zum Anlass, um ein paar Punkte bei der Thermie etwas genauer zu betrachten: die Schwerkraftbremse, die automatische Entlüftung, das Themenfeld Solarregler/Solarpumpe, die Stagnation, Druck und Druckhaltung und das oft vernachlässigte Themenfeld Wartung.

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