Für Badrenovierungen im Bestand: Vorwandinstallation mit „Geberit GIS“
Pfullendorf. Das Vorwandinstallationssystem „Geberit GIS“ unterstützt SHK-Fachbetriebe bei schwierigen Einbausituationen, teilt der Sanitärspezialist mit. Wie sich das Installationssystem seit vielen Jahren für Vorwand- und Trennwandinstallationen im Trockenbau bei Badsanierungen im Bestand bewährt hat und welche Vorteile es bietet.
Bei einer Badrenovierung im Bestand müssen Installateure häufig vor Ort auf der Baustelle beurteilen, welche baulichen Vorgaben bleiben, welche technischen Anforderungen zu erfüllen sind und wie sich daraus ein stimmiges Badkonzept entwickeln lässt. „Das ‚GIS‘-Installationssystem unterstützt Fachhandwerker bei dieser Aufgabe“, verspricht der Hersteller Geberit. Aufgrund des modularen Aufbaus des Installationssystems lassen sich Sanitärwände in Trockenbauweise an die baulichen Gegebenheiten vor Ort anpassen. So könne die Installationstechnik auch unter schwierigen baulichen Bedingungen sauber in das Badkonzept integriert werden.
Im Bestand gibt es eine Herausforderung: Vorhandene Installationsschächte lassen sich bei Badrenovierungen häufig nur begrenzt verändern. Sie müssen daher technisch sauber und möglichst harmonisch in das Raumkonzept integriert werden. Teilhohe Vorwände können dabei als Ablagefläche genutzt werden und einzelne Bereiche im Bad strukturieren. Das Installationssystem „GIS“ bietet dafür ein modulares Tragsystem, mit dem sich Installationswände und Vorwandkonstruktionen entsprechend den räumlichen Anforderungen aufbauen lassen.
Die Befestigung der Profile mit den Montagewinkeln erleichtern den Ausgleich von Bautoleranzen und ermöglichen eine lotgerechte Ausrichtung auch bei unebenen Wänden oder schwierigen Mauerwerksstrukturen. Je nach Anforderung lassen sich teil- oder raumhohe Installationswände, Nischen, Raumteiler sowie Lösungen für Dachschrägen und Ecksituationen realisieren. Die geringe Vorwandtiefe unterstützt dabei eine platzsparende Umsetzung und schafft planerische Freiheit, insbesondere in kleinen Bestandsbädern.
Montage auf der Baustelle oder Vorfertigung
Wenn sich Sanitär- und Installationswände auf der Baustelle schnell, einfach und sicher montieren lassen, ist das ein großer Vorteil. Beim Geberit Installationssystem können die Profile mittels dem Profilverbinder werkzeuglos miteinander verbunden und die Montageelemente direkt in das Tragsystem integriert werden. Die Sanitärwand kann anschließend unmittelbar beplankt werden. „Dadurch lassen sich einzelne Montageschritte vereinfachen, Schnittstellen zu anderen Gewerken reduzieren und Arbeitsabläufe auf der Baustelle effizient gestalten.“
Je nach Projekt können die Sanitärwände direkt auf der Baustelle montiert oder auch als vorbereitete Wandsegmente vorgefertigt werden. „Das kann insbesondere bei Projekten mit mehreren gleichartigen Bädern Vorteile bieten“, weiß der Hersteller. Dabei erfülle das System bei fachgerechter Planung und Ausführung die Anforderungen an Schall-, Brand- und Feuchteschutz sowie an Standsicherheit.
Sicherheit und Gestaltungsfreiheit für barrierefreie Bäder
Wandhängende WCs, Waschtische oder Halte- und Stützelemente benötigen eine sichere und dauerhaft belastbare Befestigung. Das gilt besonders dann, wenn das Bad später an veränderte Lebenssituationen angepasst werden soll, beispielsweise durch die Vorbereitung einer altersgerechten beziehungsweise barrierefreien Ausstattung. „Als geschlossenes Tragsystem schafft ‚Geberit GIS‘ dafür die konstruktiven Voraussetzungen und unterstützt eine vorausschauende Badplanung“, verspricht der Hersteller. „So können auch bei der Renovierung im Bestand Lösungen entstehen, die den vorhandenen Raum sinnvoll nutzen und zugleich Spielraum für zukünftige Anforderungen lassen.“
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