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Zeitlose Qualität im Bad

Wie hochwertige Materialien für Werterhalt und Kundenzufriedenheit sorgen können

Der Waschtisch ist das zentrale Element im Badezimmer. Neben dem verwendeten Material kommt es auf Details an: z. B. vermeiden außerhalb des Wasserstrahls positionierte Waschtischabläufe Rückspritzer. Das verringert die Ablagerungen von Kalk und Schmutz. (Geberit)

Das Badezimmer ist heute auch privater Rückzugsraum, Kommunikationsort und Wohlfühloase. Worauf kommt es bei der Materialauswahl an? (Geberit)

Asymmetrisch geformte Innenbecken mit Drehspültechnik spülen das WC besonders gründlich und rückstandsfrei. Keramiken ohne Spülrand und Spritzschutzrand bieten klare Vorteile hinsichtlich Hygiene und Reinigung. (Geberit)

Der WCPlatz wird durch die Betätigungsplatte komplettiert. Es gibt sie in einer breiten Auswahl an Farben, Formen, Oberflächen und Materialien. (Geberit)

Beschläge von Qualitätsherstellern sind hochwertig und langlebig. Sie bieten Komfortfunktionen wie SoftClosing, Selbsteinzug oder Pushtoopen und lassen sich durch den Installateur leicht einstellen. (Geberit)

Badmöbel müssen feuchteresistent sein. Hochwertig verarbeitete Möbelkanten bieten Schutz gegen Bestoßen und das Eindringen von Feuchte. (Geberit)

Bodenoder Wandabläufe? Mit einem Wandablauf in der Vorwand können bodenebene Duschbereiche komplett unterbrechungsfrei gefliest werden. (Geberit)

Bruchfestes Glas ist Duschwänden aus Kunststoff ästhetisch und funktional überlegen. Besonders elegant sind Glaswände, die ohne sichtbare Beschläge in der Vorwand verankert sind. (Geberit)

 

Die durchschnittliche Nutzungsdauer und die Renovierungszyklen eines Badezimmers betragen etwa 20 bis 30 Jahre. Daher sind die Anforderungen an die Qualität von Badausstattungen in den letzten Jahrzehnten deutlich gestiegen. Die Kunden erwarten Langlebigkeit, Ästhetik und Funktionalität der Ausstattungen in allen Badbereichen.

Der Wunsch nach Pflegeleichtigkeit stellt laut einer aktuellen Umfrage der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) die wichtigste Anforderung an ein neues Bad dar. Zudem ist das Badezimmer heute auch privater Rückzugsraum, Kommunikationsort und Wohlfühloase. Worauf kommt es bei der Materialauswahl in den verschiedenen Bereichen an, um die Kunden langfristig zu begeistern und zufriedenzustellen?

Waschtisch: Herzstück des Badezimmers

Der Waschtisch ist ein zentrales Element im Badezimmer, das täglich intensiv genutzt wird. Sanitärkeramik setzt aufgrund ihrer Robustheit, Langlebigkeit und hygienischen Eigenschaften den Standard. Der Werkstoff besitzt eine hohe Härte und Dichte und ist widerstandsfähig gegen mechanische Beanspruchungen. Bei sorgfältiger Pflege hält ein Keramikwaschtisch 30 Jahre und mehr. Zudem ist die Oberfläche unempfindlich gegenüber vielen Säuren und Laugen und daher leicht zu reinigen und zu desinfizieren. Hochwertige Sanitärkeramik zeichnet sich durch eine durchgängige, gleichmäßige und fehlerfreie Glasur aus, die auch schwer zugängliche Bereiche wie das Überlaufloch oder den unteren Rand des Waschtisches abdeckt. Dies verhindert Schmutzansammlungen und erleichtert die Reinigung erheblich. Bei Markenherstellern durchlaufen in der Regel alle Keramiken strenge Qualitätskontrollen, bei No-Name-Produkten ist dies nicht immer gewährleistet. Einige Hersteller bieten außerdem Beschichtungen oder Glasuren an. Sie bieten einen zusätzlichen Oberflächenschutz, wie beispielsweise die nahezu porenfreie Spezialglasur „KeraTect“ von Geberit.

Neben klassisch gerundeten Waschtischen oder Aufsatzwaschtischen sind derzeit eckige Außenformen beliebt. Abläufe, die nicht vom Wasserstrahl getroffen werden, tragen ebenfalls zur Reinigungsfreundlichkeit und Hygiene bei, da es zu weniger Rückspritzen und Ablagerungen kommt. Interessant sind innovative Techniken wie der horizontale Ablauf am hinteren Beckenrand. Waschtische ohne Hahnloch in Kombination mit einer Wand armatur stehen ebenfalls für hohe Reinigungsfreundlichkeit.

Alternativen zu Keramik

Für Waschtische kommen auch Glas und Mineralwerkstoffe zum Einsatz. Die Transparenz von Glas in verschiedenen Farben verleiht dem Badezimmer eine eigene Ästhetik. Die Oberflächen können durch spezielle Beschichtungen wie Nanotechnologie kratz- und schmutzabweisend gemacht werden. Allerdings sind Glaswaschtische empfindlicher gegenüber mechanischen Belastungen und erfordern mehr Pflege.

Mineralwerkstoffe bieten eine robuste und langlebige Alternative zur Keramik und lassen sich vielfältig gestalten. Waschtische aus Mineralwerkstoff sind wärmer als Waschtische aus Keramik oder Glas und besitzen eine angenehme Haptik.

In der Praxis kommen s ie überwiegend in halböffentlichen und öffentlichen Bereichen zum Einsatz, etwa in Reihenwaschanlagen oder Waschlandschaften für Kinder.

Badmöbel: Hohe Materialqualität zahlt sich aus

Die Unter-, Seiten- und Hochschränke, Regalelemente oder Spiegelschränke im Badezimmer sind hoher Luftfeuchtigkeit sowie Spritzwasser ausgesetzt. Feuchteresistente Materialien und ein guter Oberflächenschutz sind daher essenziell. Günstige Möbel aus einfachen Spanplatten mit der Klassifizierung P1 oder P2 nach DIN EN 13986 können leicht aufquellen. Besser geeignet ist Material der Klasse P3 für Feuchträume wie Bad und Küche. Doch nicht nur das Grundmaterial spielt eine Rolle, auch die Wahl der Oberflächenbeschichtung und ihre Verarbeitung sind entscheidend für die Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit der Möbel. Je nach Material unterscheiden sich Optik und Pflegeaufwand, Schutz vor Feuchtigkeit und mechanische Belastbarkeit.

Hochwertige Lackierungen zählen zu den aufwendigsten Verarbeitungen. Sie bieten eine qualitativ ansprechende Ästhetik und eine rundum geschlossene Oberfläche, die Feuchte zuverlässig abhält. Lackierte Flächen müssen vorsichtig und ohne kratzende oder ätzende Putzmittel gereinigt werden.

Melaminbeschichtungen in Holz-, Stein-, Farb- oder Strukturoptiken sind beständig gegen viele Chemikalien und kratzfest. Eine lange Haltbarkeit bietet die Verarbeitung mit Polyurethan (PUR)-Klebern. Wichtig ist hier ein gut verarbeitetes Kantenband, das gegen Bestoßen und das Eindringen von Feuchte schützt. Ebenfalls chemikalienbeständig und kratzfest sind folierte Oberflächen. Sie eignen sich vor allem für komplexere Formen, etwa bei integrierten Griffleisten, gerundeten Kanten oder Abschrägungen.

Eine Veredelung mit hochwertiger Ausstrahlung bieten Echtholzfurniere. Sie benötigen einen guten Oberflächenschutz gegen Feuchte und sind eher pflegeintensiv. Das Kantenband zum Schutz gegen Bestoßen und Feuchtigkeit ist hier ein Muss. Glasfronten bieten eine hochwertige Glanzoptik. Sie sind robust, pflegeleicht und unempfindlich.

Ein näherer Blick lohnt sich auf die Beschläge der Badmöbel. Sie sollen auf hohe Nutzungsfrequenzen ausgelegt sein und ein sicheres und zuverlässiges Öffnen und Schließen von Auszügen und Türen sicherstellen. Funktionen wie Soft-Closing, Selbsteinzug oder Push-to-open erhöhen den Komfort. Empfehlenswert sind Produkte von Qualitätsherstellern wie Hettich, Blum, Häfele oder Grass, die auch aus dem Küchenbereich bekannt sind. Clevere Konstruktionen erleichtern dem Installateur zudem die Einstellungen und Feinjustierungen an den Auszügen oder Türen, etwa bei Höhenanpassungen oder der Feinabstimmung von Spaltmaßen. Bei guten Beschlägen genügt hierzu meist ein einfacher Kreuzschlitzschraubendreher.

WC-Platz: Hygiene und Komfort im Fokus

Der WC-Platz muss hohen Anforderungen an Hygiene, Reinigungsfreundlichkeit, Komfort und Ästhetik genügen. Für die Oberflächen gilt das gleiche wie bei den Waschtischen: hochwertige Verarbeitung, Spezialglasuren wie beispielsweise KeraTect und strenge Ausgangskontrollen gewährleisten Qualität und Langlebigkeit.

Keramiken ohne Spülrand und Spritzschutzrand bieten klare Vorteile, da sich Schmutz und Kalk schwerer festsetzen können. Ein hydraulisch optimiertes Design verhindert dabei zuverlässig das Überspritzen und sorgt für eine effiziente Spülung. Drehstromspüler wie die „TurboFlush“-Spültechnik bieten eine besonders gründliche Spülleistung bei weniger Geräusch und Wasserverbrauch und erleichtern die Reinigung. Die gezielte Wasserführung durch die innovative Innengeometrie erzielt eine vollflächige Ausspülung. Eine Hygieneuntersuchung der SMP GmbH bestätigt für die WCs „Geberit Acanto“ und „ONE“ mit TurboFlush zudem, dass es während des Spülvorgangs zu keiner bedeutenden Verbreitung von Keimen kommt. Sie sind daher nach der Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) auch in Kliniken einsetzbar.

Spülverteiler sind in der Regel in die Keramik integriert. Eine interessante Alternative bilden Spülstromverteiler aus Kunststoff. Sie können ohne die geringen Fertigungstoleranzen hergestellt werden, die bei Keramik durch den Brennvorgang unvermeidlich sind. Dies stellt eine sehr präzise Wasserführung im WC sicher, zudem können die Kunststoffteile einfach ausgetauscht werden.

Der WC-Platz wird durch die Betätigungsplatte komplettiert. Es gibt sie in einer breiten Auswahl an Farben, Formen, Oberflächen und Materialien, für jeden Designwunsch und in verschiedenen Preislagen.

Betätigungsplatten gibt es unter anderem aus Kunststoff, Edelstahl, Messing oder Glas. Auch Naturprodukte wie Holz oder Schiefer werden dafür verarbeitet. Die Betätigungsplatte Geberit „Sigma40“ zum Beispiel wird in eleganten Farbtönen und hochwertigen Materialien, wie zum Beispiel Metall gebürstet oder Glas, angeboten. Diese Vielfalt ermöglicht die individuell passende Lösung für jedes Badkonzept. Die Sigma40 unterstreicht darüber hinaus mit ihrem sehr flachen Design und einem Widescreen-Format eine reduzierte Ästhetik im Badezimmer. Mit eleganten Farbtönen und hochwertigen Materialien ist dieses Modell eine Option für Kunden mit hohen Ansprüchen an Design und Funktion. Alle metallischen Sigma40 Betätigungsplatten verfügen zudem über eine Anti-Fingerabdruck- und Easy-toclean- Beschichtung – für eine besonders einfache Reinigung.

WC-Sitze und -Deckel aus Duroplast sind kratzfest, robust und hygienisch. Hochwertige Sitze fühlen sich stabil und wertig an, während günstige Modelle aus Th ermoplast weniger kratzfest sind und sich bei hohen Temperaturen verformen können. Holz und Holzwerkstoffe bieten eine hochwertige Optik, besitzen jedoch eine geringere Feuchteresistenz. Robuste Scharniere, vorzugsweise aus Edelstahl, sorgen für eine gute Stabilität. Soft-Closing-Mechanismen sind in den meisten Bädern heute Standard. Sie verhindern lautes Zufallen und verringern die Verletzungsgefahr. Per QuickRelease nach oben abnehmbare WC-Sitze sorgen dafür, dass sich die Keramik leichter und gründlicher reinigen lässt.

Duschplatz: Wohlfühlfaktor durch Materialwahl

Ein Duschplatz muss funktional und zugleich einladend und ästhetisch ansprechend sein. Die Wahl der richtigen Materialien ist entscheidend für den Wohlfühlfaktor und die Langlebigkeit. Bodenebene Duschen lassen sich mit Duschflächen oder durchgängig gefliest gestalten.

Für Duschflächen gibt es verschiedene Materialien, die sich in Preis und Eigenschaft en unterscheiden. Besonders hochwertig sind Mineralwerkstoffe. Sie bestehen aus einer Mischung von mineralischen Füllstoffen und Harzen, was ihnen eine hohe Dichte und Festigkeit mit einer warmen Oberfläche verleiht, die sich an den Füßen sehr angenehm anfühlt. Sie sind widerstandsfähig gegen Kratzer und Stöße sowie reinigungs- und wartungsfreundlich, selbst kleine Kratzer lassen sich auspolieren. So behalten die Duschflächen ihre ästhetische Qualität über viele Jahre hinweg.

Steinharz bietet ebenfalls eine angenehme Haptik und schwere Qualität, die für Stabilität sorgt und rutschhemmend ist. Das Material wird aus einer Mischung von Naturstein und Harz gefertigt und ist besonders widerstandsfähig gegen mechanische Beanspruchung. Es bietet eine warme Oberfläche, die sich angenehm unter den Füßen anfühlt. Steinharz ist in verschiedenen Farben und Texturen erhältlich.

Sanitäracryl ist ein bewährter Werkstoff mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis, ist alterungsbeständig und reinigungsfreundlich, jedoch weniger robust als Mineralwerkstoffe und Steinharz. Es bietet eine glatte, porenfreie Oberfläche,die das Wachstum von Bakterien und Schimmel hemmt. Stahl mit Emaillierung besitzt eine sehr robuste und langlebige Oberfläche, die allerdings kalt wirkt und nicht reparierbar ist, wenn sie einmal beschädigt wurde. Die emaillierte Oberfläche ist pflegeleicht und hygienisch.

Durchgehend geflieste Duschbereiche lassen sich mit Boden- oder Wandabläufen sowie mit Duschrinnen entwässern. Die einfachste Lösung stellen Bodenabläufe dar. Aus rostfreiem Edelstahl sind sie langlebig und korrosionsfest. Eleganter sind Duschrinnen, die ohne größere verdeckte Bereiche ausgeführt sind. Die „CleanLine“-Modelle von Geberit etwa leiten das Wasser über ein Profil ab, das sich mit einem Wisch von oben reinigen lässt. Ein entnehmbares Haarfangsieb im mittigen Ablaufb ereich hält Haare zurück und schützt vor Verstopfungen. Sicher zu installieren sind Lösungen mit integriertem Dichtvlies, das die Abdichtung vereinfacht. Eine Alternative für komplett unterbrechungsfrei verlegte Fliesen sind Wandabläufe, welche direkt in die Vorwandinstallation entwässern.

Duschwände aus Kunststoff sind günstig, aber wenig ästhetisch, sie können verkratzen und die Farbe verändern. Bruchfestes Glas ist der aktuelle Standard, kratzfest, robust und gut zu reinigen. Besonders reinigungsfreundlich sind Varianten ohne Rahmen. Sie sind pflegeleicht und bieten ein modernes, offenes Design, welches das Badezimmer optisch vergrößert. Besonders elegant sind Glaselemente, die ohne sichtbare Beschläge in der Vorwand befestigt sind. Klappbare Glaswände können je nach Bausituation sinnvoll sein und bieten zusätzliche Flexibilität, insbesondere in kleinen Bädern.

Fazit: Qualität zahlt sich aus

Die Wahl der richtigen Materialien für das Badezimmer ist entscheidend für die Langlebigkeit, Ästhetik und Funktionalität. Von Waschtischen über Badmöbel und Spiegel bis hin zu WC-Plätzen und Duschbereichen gibt es zahlreiche hochwertige Lösungen, die hohen Anforderungen gerecht werden. Hohe Verarbeitungsqualität und durchdachte Designs tragen nicht nur zur langfristigen Zufriedenheit der Kunden bei, sondern auch zur Werterhaltung des Badezimmers. Für Installateure und Badberater ist es daher essenziell, stets auf dem neuesten Stand der Technik und Materialkunde zu sein, um ihren Kunden die bestmöglichen Lösungen bieten zu können. Hochwertige Werkstoffe und Designs stellen sicher, dass sich das Badezimmer als langlebiger und komfortabler Rückzugsort für Jahrzehnte etabliert.

Autorin: Susanne Behm, Produktmanagerin Badezimmersysteme, Geberit Vertriebs GmbH

www.geberit.de

 


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