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Schutz und Hygiene des Trinkwassers (Teil 2)

Wasser muss fließen (Teil 2)

Die Sicherheitstrennstation „STS 5“ von SYR schützt Trinkwasser vor Nicht-Trinkwasser nach DIN EN 1717 bis einschließlich Flüssigkeitskategorie 5.

Die „FüllCombis“ von SYR sorgen durch integrierten Systemtrenner für eine nach DIN EN 1717 normgerechte Trennung von Flüssigkeiten bis Kategorie 4 (z.B. Heizungswasser) von der Trinkwasser-Installation.

Mit SYR Connect kontrolliert der Nutzer seine Leckageschutzarmaturen, z.B. den „SafeTech Connect“ und „SafeFloor Connect“, von unterwegs. Gleichzeitig werden auch andere Felder – und damit Armaturen – mit der Technologie bedien- und steuerbar sein.

 

Zahlreiche Normen sorgen dafür, dass aus unseren Zapfstellen hygienisch einwandfreies Trinkwasser fließt – so steht es jedenfalls auf dem Papier. Denn die Absicherung der Trinkwasser-­Installation gegen Verunreinigungen, beispielswiese durch Rückfließen, ist nicht immer gegeben. Ebenso wird die Gefahr von Keimbildung durch Wasser, das in den Leitungen lange Zeit steht, häufig noch verkannt. Nachdem wir uns in Teil 1 mit den Grundlagen beschäftigt haben, geht es hier um konkrete Produkte, die die Trinkwasserhygiene sicherstellen.

Hygienisch auf der Höhe der Zeit
Zusätzlich existiert in Deutschland seit 1999 die Richtlinie VDI 6023 „Hygiene in Trinkwasser-Installationen“. Sie erhielt im April 2013 ein Update, in diesem Rahmen wurde sie auch als Technische Regel des DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches) übernommen und enthält Vorgaben für die Planung, Errichtung, Inbetriebnahme, Nutzung, Betriebsweise und Instandhaltung aller Trinkwasser-Installationen. Denn eine falsch geplant, ausgeführt oder betriebene Installation birgt häufig ein Risiko. Das hatten wir bereits in Teil 1 gelernt.
Die VDI-Richtlinie 6023 beschreibt, wie die Qualität des Trinkwassers bis hin zur letzten Entnahmestelle gesichert werden kann. Die VDI/DVGW 6023 kann grundsätzlich auf alle Trinkwasser-Installationen angewendet werden: sowohl auf gewerblich oder öffentlich genutzte Gebäude als auch für die häusliche Trinkwasser-Installation (z.B. Ein- und Mehrfamilienhäuser). Alle in der Richtlinie genannten Vorgaben gelten sowohl für Neubauten als auch für bestehende Gebäude, insbesondere im Fall von Nutzungsänderungen, Rückbau/Verkleinerung und Erweiterung. Darunter fallen also alle Sanierungen von Trinkwasser-Installationen in Altbauten.

Besser Vorsicht statt Nachsicht
Neben den bereits erwähnten behandelnden Maßnahmen gibt es auch die Möglichkeit vorbeugend zu agieren und so die richtige Hygiene des Trinkwassers zu garantieren. Zur Vorbeugung zählen Armaturen, die ein Rücksaugen, Rückdrücken und Rückfließen verhindern. Hier kommen Sicherungsarmaturen mit unterschiedlichen Sicherheitsstandards zum Einsatz, die Trinkwasser von Nichttrinkwasser nach den verschiedenen Flüssigkeitskategorien absichern.
Die „Füllcombi BA 6628“ von SYR erreicht beispielsweise eine Absicherung der Kategorie 4, wenn sie den unerwünschten Kontakt von Heizungswasser, das Inhibitoren (Zusatzstoffe) enthält, mit dem Trinkwassernetz verhindert. Denn der integrierte Systemtrenner BA ermöglicht nach DIN EN 1717 eine feste Verbindung zwischen Heizungsanlage und Trinkwasserinstallation. So können selbst Systeme mit giftigen Inhaltsstoffen wie Frost- oder Korrosionsschutz bedenkenlos angeschlossen werden.
Die Sicherheitstrennstation „STS 5“ aus dem Hause SYR kommt bei Anwesenheit der Kategorie 5 zum Einsatz, wenn mechanische Sicherungsarmaturen nicht mehr ausreichen. Sie sichert alle Flüssigkeiten bis Kategorie 5 ab und ist eine kompakte Einheit für unterschiedlichste Anwendungen: Viehtränken oder Autowaschanlagen, Wäscherei oder Zahnarztpraxis, Labor oder Gartenbewässerungsanlagen sowie in der Lebensmittelindustrie.
Neben Einzellösungen bietet das Korschenbroicher Unternehmen zudem mit seinem Programm „SYR Connect“ ein ganzheitliches Konzept für die Haus­installation. Armaturen aus den Bereichen Wasserbehandlung, Hygienekontrolle, Heizungswasserbehandlung und Leckageschutz tauschen sich so via Internet aus und können per App gesteuert werden.
Mit den Hygienemodulen „HM ­Connect“ von SYR können sich Betreiber von öffentlichen Gebäuden wie Schulen und Krankenhäusern oder von Objekten wie Hotels oder Gewerbebetrieben auf der sicheren Seite fühlen: Ursachen für schlechte Trinkwasserhygiene wie Stagnation oder falsche Temperaturen erkennt und beseitigt das Modul sofort. Durch die Vernetzung lässt sich die Trinkwasser-­Installation zudem mit allen Hygienemodulen und Zuständen jederzeit dokumentieren und kontrollieren.

Fazit
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass unter anderem die Norm DIN EN 1717 sowie die Richtlinie VDI/DVGW 6023 Vorgaben zum Schutz und zur Hygiene unseres Trinkwassers machen. Bei Einhaltung dieser Richtlinien in der Praxis bei Planung, Bau, Betrieb und Wartung, Schulungen der Betreiber sowie dem Einsatz der adäquaten Technik sind einwandfreie Trinkwasser-Installationen gewährleistet. Daher muss das oberste Ziel sein, die passenden Armaturen vom entsprechenden Fachpersonal in der jeweiligen Situation installieren und warten zu lassen.

Quelle: SYR Hans Sasserath GmbH & Co. KG

Bilder: SYR

www.syr.de

Hier geht’s zu Teil 1

 


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