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Harmonie bis ins letzte Detail

Badträume von Kunden mit der perfekten Planung verwirklichen

Generationenbad. Von der jungen Familie mit Kindern bis zur Zweisamkeit im hohen Alter – jede Lebensphase und jede Person hat ganz individuelle Bedürfnisse. Bild: Kaldewei

Mit dem modularen Bad-Mobiliar „M 40“ (Hewi) ist die individuelle Gestaltung von Bädern möglich – sei es das puristische Designbad, das Komfortbad für die Familie oder das barrierefreie Bad. Das Mobiliar ist individuell konfigurierbar: separat, horizontal oder vertikal. Bild: Hewi

Aus dem Hause Bette stammt das modulare Badmöbel-System „Modules“ im Rastermaß. Zu den Stahl/Email-Objekten des Herstellers werden auch Beistellmöbel als Sideboard oder Lowboard angeboten. Bild: Bette

Für die Duschkabine „Diga“ verwendet Kermi Einscheibensicherheitsglas mit 6 mm Dicke. Die Gelenke sind innen glasbündig versenkt. Bild: Kermi

Die Waschtischserie „Artis“ ist in den vier Formen rund, oval, rechteckig und quadratisch erhältlich. Sie ist gefertigt aus „Titan-Ceram“, einem Werkstoff, den Villeroy & Boch speziell für die Realisierung von hochwertigen Premium-Designs entwickelt hat. Bild: Villeroy & Boch

„Edition 400“ (Keuco). Gemeinsam ist allen Produkten (Badmöbel, Waschtische, Armaturen, Accessoires, Spiegelschränke und Lichtspiegel) die einheitliche Formensprache. Bild: Keuco

„Paiova 5“ bildet eine Kombination aus Eck- und frei stehender Wanne und ist ganz auf individuellen Komfort ausgelegt: Zwei unterschiedliche Rückenschrägen ermöglichen sowohl eine ergonomische Sitz- als auch eine besonders flache Liegeposition. Bild: Duravit

Im New Yorker Hotel „citizenM“ hat man sich bei der Konzeption der Zimmer auf das Wesentliche konzentriert, z.B. eine Dusche mit Wellnessfaktor. Der LED-Lichthimmel über der schulterbreiten Hansgrohe-„Raindance E“-Kopfbrause sorgt dabei für eine entspannte Atmosphäre. Bild: Oleg March/Hansgrohe

Mit „Comfort Shower“ und „Leg Shower“ bereichert Dornbracht den Spa-Bereich um eine bisher einzigartige Wassererfahrung im Sitzen: Verschiedene Auslassstellen und Strahlarten fügen sich auf Knopfdruck zu wohltuenden Szenarien. Bild: Dornbracht

Ordnungssysteme von Villeroy & Boch: Rollcontainer und Waschtischunterschrank der Serie „Vivia“ sowie das spülrandlose Tiefkühlklosett „Comfort“. Bild: Villeroy & Boch

Mathias Knigge, seit 2004 Geschäftsführer von grauwert, Büro für Inklusion und demografiefeste Lösungen.

 

Die Zeiten, in denen das Bad als der Raum galt, der am Ende der Grundrissplanung übrig blieb und dann mit dem üblichen Programm besetzt wurde, sind längst vorbei. Kunden legen zunehmend Wert auf eine ganzheitliche Badgestaltung. Manchmal sind sie ganz offen, manchmal haben sie dabei auch schon bestimmte Materialien, Farben, Kombinationen, Accessoires oder eine bestimmte Lichtführung im Kopf. Trends, Ideen und Tipps für moderne Raumkonzepte von Bädern.

Konzepte und dazugehörige Namen gibt es viele – das puristische Designbad, das Komfortbad, das Familienbad, das barrierefreie Bad und so weiter und so fort. Trends kommen und manche gehen, andere bleiben. In den letzten Jahren ist die neue Wohnlichkeit ins Bad eingezogen – zum Beispiel. Dabei brauchen sich Konzepte und verschiedene Einrichtungsstile nicht auszuschließen. Barrierefreiheit kann auch mit Gemütlichkeit harmonieren. Auch mehrere Stile lassen sich mixen ohne Disharmonie zu erzeugen. Und mit knalligen Farben oder einem ausgefallenen Designstück kann man den allgemeinen Stil aufbrechen, Akzente setzen und das Besondere kreieren.
Vor allem ist ein Bad heute ein Ort, an dem sich Kunden zunehmend länger aufhalten. Vom Alltag abtauchen und auftanken – das Bad als Entspannungs- und Wellnessoase, als Ruheort, Location zum Rückzug, auch für entspannte Familientreffen. Wie Kunden sich ihr Bad vorstellen und was ihnen individuell gefällt, ist jedoch entscheidend. Persönliche Konzepte sind gefragt, Konzepte zwischen der neuen Wohnlichkeit, Nachhaltigkeit und Individualität also.
Das bedeutet, dass die herstellende Industrie ihre Bad-Produkte in vielen Varianten, Farben, Formen und Materialien sowie Stilen anbieten muss, um eine Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten bedienen zu können. Hier hat sich in den letzten Jahren eine Menge getan. Die Produktprogramme von heute sind keine schlichten Listen mehr. Vielmehr ist in ihnen bereits eine Vorstellung von der Inszenierung enthalten.
Instrumente von Interior-Design-Konzepten
Keramikserien kombiniert die Industrie mit Badmöbeln, die ausdrucksstarke Oberflächen aufweisen. Sie entwickelt dazu passende Accessoires und stylische Armaturen mit Charakter, zugeschnitten auf bestimmte Keramikformen. Das sind die Instrumente der Interior-Design-Konzepte anspruchsvoller Kollektionen namhafter Markenhersteller. Diese Badprogramme entsprechen den Bedürfnissen der Konsumenten nach ganzheitlicher Badgestaltung. Sie legen vereinzelt sogar die Verwendung bestimmter Materialien, Farben, Kombinationen, Accessoires bis hin zur Lichtführung nahe. Das ist die erste Stufe der Individualisierung des Badezimmers.
Die professionelle Badplanung wird in Zukunft an Bedeutung gewinnen. Von den Bildern der Hersteller können sich Kunden und ambitionierte Planer inspirieren lassen. Aber die individuellen Bedürfnisse und Gewohnheiten, die Kundenwünsche und Erwartungen sind von zentraler Bedeutung. Budget und Grundriss mit Deckenhöhe, Türen, Fenstern und Nischen, Wasser- und Stromanschlüssen sowie Lüftung, Abläufen und Heizungen geben dabei den Rahmen vor. Die räumliche Qualität des Bades wird dann durch zwei Parameter bestimmt. Dies sind zum einen die Gestaltung des Ambientes und die dramaturgische Wirkung von Formen, Farben, Materialien, Licht und Sound. Zum anderen die räumliche Strukturierung mittels gezielt platzierter Sanitärobjekte. Um diese herum bildet sich der benötigte Bewegungsspielraum durch optische Differenzierung oder durch bauliche Elemente und Raumteiler in eine Nutzungszone. Bei ergonomischen Nutzanalysen im Bad geht es aber im Gegensatz zur Küche nicht um Effizienz. Von Bedeutung sind dagegen zum Beispiel die Aufenthaltsqualität und eine bedarfsabhängige Zonierung des Platzangebots.

Gemütliches Ambiente durch Aufteilung
Natürlich ist die Zonierung mit einem hohen Platzbedarf verbunden, insbesondere dann, wenn zwischen verschiedenen Teilfunktionen wie Toilette, Reinigung und Erfrischung, Gesichts- und Schönheitspflege oder Abschalten und Entspannen zu differenzieren ist. Geschickte Raumlösungen, etwa mit einer modernen Schiebetür aus Glas, ermöglichen beispielsweise die Abtrennung von Badewanne und Dusche zu einem separaten Wellnessbereich. Auch eine frei stehende Badewanne kann die Funktion des Raumteilers übernehmen und einen exquisiten Bereich schaffen. Ein Highlight, wie ein Whirlpool oder ein frei stehendes Design-Waschbecken inmitten des Raumes können einen exklusiven Blickfang darstellen. Einzelstücke mit ausgewähltem Design geben dem Bad optisch Luft und machen aus ihm etwas Besonderes. Wenn der Kunde gern beim Baden entspannt, führt eine Platzierung der Badewanne vor einem großen Fenster in den Garten, von dem aus sie oder er den Blick schweifen lassen kann, zu einem besonderen Badegenuss.
Manche Bäder vollziehen einen Wandel vom separaten Raum zur Integration in den Schlafraum – oder gar zum Wohnbad. Damit ziehen Sitzmöbel ein, Einrichtungsgegenstände und Accessoires wie in anderen Zimmern auch. Hochwertige Möbel machen das Bad nicht nur wohnlich und bieten Stauraum, sie unterstreichen auch eine bestimmte Atmosphäre – durch ihre Form, die verwendeten Materialien, insgesamt ihren Stil. Es lohnt sich, individuell zu sein im Sinne des Kunden. So spiegeln sich Persönlichkeit und Lebensgefühl des Kunden auch im Bad wider.

Einklang trotz Vielfalt
Ein großes Badezimmer bietet ausreichend Platz zum Spiel mit Formen, Materialien und Farben. Von edlen Fliesen, bis Wandgestaltung in Blumenmustern oder Möbeln aus edlem Holz. Je mehr Platz vorhanden ist, desto mehr Einrichtungsoptionen können Badplaner ihren Kunden vorschlagen. Zum Beispiel einen großzügigen Duschbereich mit einer Regendusche, eine Wanne mit Whirlpoolfunktion, eine frei stehende Wanne, große Waschtische oder Doppelwaschtische mit viel Ablagefläche und vieles mehr. Damit alles harmonisch wirkt, müssen Badmöbel und Keramik, Farben und Formen, Fliesen, Wandverkleidung im Design gut aufeinander abgestimmt werden. 
Holz beispielsweise bringt Wohnlichkeit ins Bad, denn es strahlt natürliche Wärme aus und fasst sich angenehm an. Besonders geeignet für den Nassbereich ist Lärchenholz, denn das heimische Nadelholz ist von Natur aus wasserabweisend. Eine Behandlung mit Holzöl oder Lacken schützt zusätzlich vor Wasserschäden. Stehende Wasserflächen sind dennoch zu vermeiden. Lärche oder andere Hölzer gibt es als Parkett, Echtholzlaminat und als Verkleidung. Auch Vorhänge aus Stoff oder ein gepolsterter Sessel im Bad bringen Gemütlichkeit und können die individuelle Note unterstreichen. Bilder oder Designheizkörper unterstützen ebenfalls den eigenen Stil der Bewohner.
Auch ein barrierefreies Badezimmer bedeutet keinesfalls einen Verzicht auf Design und Eleganz. Im Gegenteil. Barrierefreiheit schafft nämlich häufig Raum. Ebene Flächen ohne Stolperränder geben dem Bad optische Weite. Ambiente lässt sich bei guter Konzeption in barrierefreien Bädern genauso schaffen wie überall sonst auch. Und selbst kleine Bäder können individuell gestaltet groß herauskommen.

Das richtig Lichtkonzept
Aktivierend, mobilisierend oder entspannend – die passende Beleuchtung zu jeder Tageszeit. Ausstrahlung und Lichtatmosphäre tragen entscheidend zum Wohlbefinden bei. Darüber hinaus macht Licht Objekte wahrnehmbar, bringt Farben und Oberflächen zur Geltung und beeinflusst die Stimmung. Die Grundbeleuchtung spielt eine zentrale Rolle – sie dient der Orientierung im Bad. Daneben sorgen zonale Lichteffekte für Atmosphäre und lenken Auge und Blickfeld. Zonale Lichtquellen sollten nach Möglichkeit einfach zuzuschalten sein. Als dritte Lichtquelle empfiehlt sich ein Stimmungslicht einzuplanen. Diese Beleuchtung spendet Licht und ist dabei selbst ein Objekt der Betrachtung.
Auf das jeweils passende Licht für die unterschiedlichen Materialien und Tätigkeiten im Bad ist zu achten. LED-Beleuchtung zum Dimmen ist ideal. Indirektes, blendfreies Licht am Waschtisch sorgt für eine optimale Ausleuchtung des Gesichtsbereichs beim Schminken und bei der täglichen Rasur.
In der Wellnesszone eigenen sich LED-Leuchten, mit denen man Räume in jede nur gewünschte Farbe tauchen kann, je nach Stimmung und gewolltem Effekt. Bei harten, glänzenden Materialien wie Keramik empfehlen sich engstrahlende, direkte Lichtquellen. Außerdem betont kühle Lichtfarbe die Charakteristik von kühlen Materialien. Um warme Materialien wie Holz zu betonen, eignet sich dagegen eine warme Lichtfarbe mit geringer Farbtemperatur (2700 K oder 3200 K). Matte, diffus reflektierende Flächen sollten mit weichem, großflächigen Licht von Wandleuchten oder Lampenschirmen beleuchtet werden.
Bei Licht im Bad gelten die Regeln für Feuchträume. Für die Bereiche rund um Wanne und Dusche sind das besonders strenge Vorschriften. Selbst in Waschbeckennähe müssen die Leuchten, falls sie Spritzwasser abbekommen könnten, der Schutzart IP X4 entsprechen. Wohnleuchten setzt man im Bad dort ein, wo sie garantiert nicht mit Wasser in Berührung kommen.

Smarte Technik fürs Bad
Im Bad wird Technik eingesetzt, wo sie das Wohlbefinden und den Komfort unterstützt. Die technischen Raffinessen sind dabei intuitiv bedienbar und fügen sich dank puristischem Design in unterschiedliche Bad-Ambiente ein. Sie dürfen dabei nie zu komplex sein oder gar stören. Elektronische Bedienung entspricht dem Bedürfnis von Kunden nach schlichter Ästhetik und zeitloser Modernität. Zu nennen sind hier spezielle Badprodukte mit Fernbedienung oder integrierter elektronischer Armatur in Dusche oder auf dem Badewannenrand. Badnutzer können zwischen verschiedenen Einstellungen von Düsenpositionen, Wassertemperatur und Wassermenge bequem wählen. Licht- und Soundeffekte kommen hinzu. Perfekte Wassertemperatur, angenehme Beleuchtung, dazu die Lieblingsmusik: Das alles ist einfach per Fingertipp heute möglich.
Ein besonderes Highlight, wenn es für die Musik keine Lautsprecher mehr gibt, sondern die Wanne selbst als Resonanzkörper fungiert und damit ein besonderes Klangerlebnis schafft. So sind die Töne nicht nur hörbar, sondern auch über das Badewasser sanft spürbar.

Fazit
Damit individuelle Konzepte gelingen können, bedarf es einer guten Recherche, Beratung, Planung und Umsetzung. Das Interior-Design von Badezimmern ist eine etablierte Disziplin, die eine sehr kundenspezifische Aufgabe für Badplaner und Innenarchitekten darstellt. Das notwendige Wissen hierfür kann sich ein SHK-Handwerker in Weiterbildungskursen aneignen. Marktneuheiten und Trends muss er außerdem ständig im Blick haben.
Damit er auch in der Umsetzung alle Fäden in der Hand halten und für sich Mehrwert generieren kann, sollte der Handwerksbetrieb auf starke Partner aus allen Gewerken setzen, z. B. Demontage, Elektriker, Maurer/Fliesenleger, Schreiner, Lichttechniker usw. Auch eine Kooperation mit einem Innenarchitekten kann eine bewährte Strategie sein, wenn man sich nicht alles Wissen selbst aneignen möchte. Eine sorgfältige Auswahl sowie zuverlässige und kompetente Partnerschaften sind dabei die Basis für rundum zufriedene Endkunden.

Autorin: Angela Kanders, freie Journalistin

 

Was planer wissen müssen

Ein individuelles Konzept setzt bei den Wünschen und Vorstellungen der Kunden an. Das sollen Planer von ihren Kunden wissen, bevor sie Planungsvorschläge präsentieren:

  • Was ist in Ihrem Bad besonders wichtig und warum?
  • Welche Badriten haben Sie?
  • Was möchten Sie auf keinen Fall haben?
  • Wie soll die Einrichtung aussehen?
  • Welche Ideen möchten Sie verwirklichen?
  • Wer nutzt das Bad?
  • Welche Farben lieben Sie, welchen Stil, welches Ambiente schwebt Ihnenvor bzw. haben Sie bereits in Ihrer Wohnung/Ihrem Haus?
  • Was möchten Sie in Ihr neues Traumbad investieren?
  • Wie groß ist es, welche Räume können/möchten Sie zum Traumbad umfunktionieren?
  • Wann soll es fertig sein?

Diese und weitere Fragen sowie die Führung durch die eigene Badausstellung und erste Prioritäten des Kunden hinsichtlich Produkt-, Materialien und Farben runden die Recherche ab. Vorteilhaft auch eine Materialbibliothek, in der Kunden viele Stoffe schon sehen und fühlen können.

 

 

Nachhaltige Konzeptionen für das Bad

Wenn Ihren Kunden das Bad auch noch nach Jahren gefällt und sie es im Alter ebenfalls gut nutzen können, dann haben Planer alles richtig gemacht, meint Mathias Knigge. Er muss es wissen, denn er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Konzeption, Gestaltung und Designs von Räumen, insbesondere auch von Bädern. Hier kommen seine Tipps für schöne Bäder, die den wandelnden Bedürfnissen von morgen schon heute gerecht werden.

  • Am wichtigsten: Zugänglichkeit sicherstellen. Die Tür muss sich nach außen hin öffnen lassen. Eine Türbreite von 90 cm, als Dreh- oder Schiebetür sind dazu die Basis. Beim Neubau den Grundriss möglichst so planen, dass er eine Bewegungsfläche von 150 x 150 cm zulässt. Im Nachhinein kann dies auch durch den Rückbau von Bidet oder sogar der Wanne, wenn ein Fliesenspiegel darunter liegt, geschehen.
  • Nachrüstmöglichkeit ist das A und O. Am elegantesten funktioniert dies, wenn bei Bedarf ohne viel Aufwand angepasst werden kann. Wände können zum Beispiel später mit senkrechten und waagerechten Stützen bzw. Haltegriffen neben dem WC und im Bereich von Dusche und Badewanne ausgestattet werden.
  • Komfort und Sicherheit im barrierefreien Bad schaffen moderne Relingsysteme in attraktivem Design. Dank ihrer unterschiedlichen Ausführungen lassen sie sich an Badewanne und WC gleichermaßen harmonisch in die Badgestaltung einfügen. Sie dienen als willkommene Haltegriffe, ohne als Hilfsmittel erkannt zu werden. Bei Bedarf kann an der Reling auch ein Duschklappsitz schnell und unkompliziert eingehängt werden.
  • Beim WC beinhalten Nachrüstungsmöglichkeiten die Wasser- und Stromleitungen für ein Dusch-WC vorzusehen. Außerdem sollte das Vorwandmodul bereits für spätere Griffe tragfähig sein.
  • Auf kleinem Raum können sich viele Bewegungsflächen überlagern. Auch eine Möblierung, die leicht rückbaufähig ist, hat sich bewährt. Von Beginn an sollte eine boden­ebene Dusche vorgesehen werden.
  • Beengte Verhältnisse von Bestandsbauten müssen Alterstauglichkeit und Barrierefreiheit nicht im Wege stehen. Sie können besonders durch die zulässige Überlagerung von Bewegungsflächen kompensiert werden. Auch die Unterfahrbarkeit von Objekten kann eine Lösung in Kompromisssituationen ergeben. Bei der Raumplanung sind besonders die notwendigen Abstände von Raumecken oder Objekten streng zu beachten (z. B. 50 cm zum Türdrücker).
  • Den Waschtisch auf jeden Fall unterfahrbar planen. Ein Unterschrank kann hinzukommen, der später bei Bedarf schnell und ohne Probleme abmontierbar ist, um neue Möglichkeiten der Nutzung schaffen zu können.
  • Spiegelflächen bis zum Waschbeckenrand geben ein gutes Raumgefühl und vermeiden Spezialprodukte wie Klappspiegel.
  • Größere Räume durch die Gestaltung strukturieren. So wird eine Krankenhausatmosphäre vermieden. Daher weder unifarben gestalten, noch im gleichen Format und mit gleichen Materialien durchfliesen. Stattdessen individuell gestalten, eine Vielzahl an Möglichkeiten dem Kunden präsentieren und dem Raum Ambiente verleihen.
  • Durch Beleuchtung ist eine schöne Akzentuierung des Raumes möglich. Gleichzeitig kann so die Sturzgefahr gesenkt werden.

 

 

 


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