Werbung

Frostschutz bei Luft-Wasser-Wärmepumpen

Nach dem tagelangen Stromausfall in Berlin gehen wir der Frage nach, wie sich der Frostschutz bei Monoblock-Wärmepumpen im Störungsfall sicherstellen lässt

Monoblock-Wärmepumpen selbst weisen in der Regel einen gewissen Eigenschutz auf. So werden bei Unterschreitung einer Mindesttemperatur automatisch die Heizungsumwälzpumpen aktiviert, um durch die permanente Umwälzung die Frostsicherheit zu gewährleisten. Bei einem Stromausfall greift dieser Schutz nicht. (IKZ)

Frostschutzventile an einer Wärmepumpe – hier in der Rohbauphase. (Christoph Bullach)

Einige Hersteller von R290-Wärmepumpen setzen beim Sicherheitskonzept auf doppelwandige Wärmeübertrager im Außengerät. Die beiden Wandungen liegen nicht direkt aufeinander, sondern sind mit einer Luftschicht dazwischen verbunden. Bei einer Leckage soll das R290 gefahrlos austreten. (Brötje)

 

Der großflächige Stromausfall im Berliner Südwesten hat die Heizungsbranche aufgeschreckt. Insbesondere Monoblock-Wärmepumpen, die mit Propan (R290) als Kältemittel arbeiten, sind medial in den Fokus geraten. Aufgrund der strengen Temperaturen waren nicht nur Frostschäden befürchtet worden. Einige Medien berichteten effektheischend sogar von Explosionsrisiken. Das schürte unnötig Ängste bei Verbrauchern und war in der Sache wenig dienlich.

Artikel weiterlesen auf IKZ-select

 


Artikel teilen: