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Reinigen, desinfizieren, austauschen

Hinweise und Empfehlungen zur Beseitigung von Flutschäden an Trinkwasser- und Heizungsinstallationen

Tabelle 1: Mindestumfang von Spülmaßnahmen zur Reinigung von Trinkwasser-Installationen gemäß DVGW W 557. Es müssen die Mindestanzahl an Armaturen gleichzeitig geöffnet sein, um eine Spülleistung von 2 m/Sek. zu erzielen.

Tabelle 2: Die für eine Anlagendesinfektion von Trinkwasser-Installationen zugelassenen Mittel, Konzentrationen und Einwirkzeiten gemäß DVGW W 557. Vor jeder Anlagendesinfektion muss die Trinkwasser-Installation unbedingt gereinigt werden, da sonst keine ausreichende Desinfektionsleistung erzielt werden kann.

Das Hochwasser hinterlässt zahllose defekte Heizungsanlagen in den betroffenen Katastrophengebieten. (Bild: Hotmobil Deutschland GmbH)

Tabelle 3: Mindestumfang von mikrobiologischen Trinkwasseruntersuchungen gemäß DVGW W557. Weitere wertvolle Hinweise finden sich im DVGW W 556 „Hygienisch-mikrobielle Auffälligkeiten in Trinkwasser-Installationen; Methodik und Maßnahmen zu deren Behebung“

SHK-Fachhandwerker sollten Installationskomponenten aus überschwemmten Warenlagern oder Werkstattwagen keinesfalls ungeprüft weiterverwenden: kontaminiertes Schmutzwasser kann sogar in Beutelverpackungen oder abgestopfte Rohre eingedrungen sein, ohne dass dies auf den ersten Blick erkennbar ist. (Bild: IKZ)

 

Die heftigen Regenfälle und die damit einhergegangenen Überflutungen im Juli haben zahlreiche Menschenleben gefordert sowie Gebäude und mancherorts die Infrastruktur teilweise oder ganz zerstört. Die Beseitigung der Schäden wird noch Wochen oder Monate dauern. Mitunter sind Chemikalien oder mit Abwässern belastetes Wasser in die Trinkwasser-Installation von Gebäuden gelangt. Der Trinkwasserexperte Dr. Peter Arens zeigt in diesem Gastbeitrag auf, wie mit betroffenen Installationen umzugehen ist.

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