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Danfoss beteiligt sich an der SHK-Ausbildungsoffensive - 60 Auszubildende erhalten für ein Jahr gratis die Nachwuchszeitschrift IKZ-PRAXIS

Das SHK-Handwerk befindet sich im Umbruch: In den nächsten Jahren werden immer weniger junge Menschen von den allgemein­bildenden Schulen abgehen. Grund dafür sind die rückläufigen Geburtenzahlen. Damit wird auch der Pool, aus dem das SHK-Handwerk seine Auszubildenden rekrutiert, kleiner. Für den Betrieb wird es von Jahr zu Jahr schwieriger, junge Menschen für sich zu gewinnen.

„Am besten kann man lernen, wenn man motiviert ist.“ Bernd Scheithauer, zuständig bei Danfoss für Seminare und die Online-Weiterbildungsplattform Dancademy (www.dancademy.de).

„Etwas Einfacheres gibt es nicht.“ Reiner Pfliegensdörfer über die Danfoss-Datenscheibe, mit der man eine Heizungsanlage hydraulisch optimieren kann.

Schulungen im Hause Danfoss. Diese Kleingruppe erarbeitet gerade mit dem Referenten Andreas Born die „vereinfachte Heizlastberechnung“.

Auf der Internet­seite www.waerme.danfoss.com sind die Schulungen zusammengefasst, die der Interessierte vor Ort in seiner Nähe besuchen kann.

Ebenfalls finden sich auf der Internetseite www.waerme.danfoss.com (oder direkt unter www.dancademy.de) die Online-Schulungen. Sie kann der User von zu Hause oder vom Büro aus durcharbeiten.

 

Gymnasiasten entscheiden sich oft für eine andere berufliche Laufbahn als die im Handwerk. Bleiben bis auf wenige Ausnahmen die Real- und Hauptschüler oder Jugendliche mit vergleichbarem schulischen Abschluss. Nicht selten ist zu vernehmen, dass ihnen eine nicht ausreichende Ausbildungsreife attestiert wird. Defizite gibt es demnach in den Fächern Deutsch und Mathematik.
Konträr dazu entwickelt sich der Beruf des Anlagenmechanikers für Sanitär-, Heizungs- und Klimaanlagen zu einer immer anspruchsvoller werdenden Tätigkeit. Der Handwerksbetrieb sieht sich allzu häufig kaum noch in der Lage, eine alleinige Klammer zwischen diesen divergierenden Trends zu bilden. Die SHK-Ausbildungsoffensive der IKZ-PRAXIS und IKZ-HAUSTECHNIK kann aber unterstützend wirken.
Ganz aktuell ist Danfoss eingestiegen. Seit Oktober erhalten 60 Auszubildende im Raum Offenbach und Stuttgart ein Jahr lang die IKZ-PRAXIS. Für den Sponsor ist es wichtig, dass der Auszubildende nicht nur weiß, dass es Danfoss gibt, sondern auch, wer dahinter steckt und welches Know-how das Unternehmen hat. Wenn der Lehrling vor einem Problem steht, das Danfoss vielleicht lösen kann, soll er sich an das Unternehmen erinnern. Die Lösung seiner Aufgabe kann vielleicht über ein kleines Werkzeug in Form einer Datenscheibe erfolgen. Damit lassen sich bei Danfoss z.B. Heizkörperthermostat- und Strangregulierventile auslegen. Reiner Pfliegensdörfer macht aber auch auf einen weiteren Aspekt aufmerksam: Vor Jahren brachte Danfoss das werkzeuglos voreinstellbare Thermostatventil heraus. Mit der Datenscheibe sei es sehr einfach, die Voreinstellung abzulesen. Es müssen nur ein paar Werte bekannt sein. „Das ist unser Ansatz: probiert‘s aus – etwas Einfacheres gibt es nicht“, verdeutlicht der Marketingleiter.

Schulungen

Das in Offenbach ansässige Unternehmen versteht sich als Spezialist und Anbieter von Komponenten für die bedarfsgerechte Verteilung von Wärme in Gebäuden. Damit der SHK-Partner diese Produkte zielgenau auswählt, bietet Danfoss Schulungen an. Wie Bernd Scheithauer ausdrücklich erwähnt, handele es sich nicht um die Vorstellung des Danfoss-Ventilprogramms. „Vielmehr steht die Anwendung und die Lösung im Vordergrund“, sagt der Schulungsreferent.
Das gesamte Programm steht auf drei Säulen. Da ist zum einen das Schulungszentrum in Offenbach zu nennen. Für Heizungsbauer, Energieberater, Planer und angehende Meister beinhalten die Seminare die Themenfelder „Anlagenhydraulik“, „Regelungstechnik“ und „Kontrollierte Wohnungslüftung (KWL)“. Inhalte umfassen beispielsweise Heizkörperauslegung, Heizlastberechnung, Einzelraumregelungen, Ventildimensionierung, Raumlufthygiene und Auslegung von KWL-Anlagen. Speziell im Bereich Hydraulik setzt Scheithauer auf Simulationsprogramme. Die Vorteile sieht er in der Anschaulichkeit: Veränderungen in einem interaktiven Schaltschema, etwa das Erhöhen der Pumpenleistung, lassen sich sehr gut darstellen. Gleichwohl sind die Schulungsräume auch mit Modellwänden bestückt, an denen Versuche gefahren und unterschiedliche Betriebszustände nachgestellt werden können.
Zusätzlich, als zweites Standbein, werden bundesweit kleinere Schulungseinheiten angeboten. Eine solche Schulung kann im Rahmen einer Innungsveranstaltung durchgeführt werden, aber auch im Handwerksbetrieb selbst. Diese Lehrveranstaltungen führen die Außendienstmit­arbeiter durch. Gerade in den Kleingruppen sieht Reiner Pfliegensdörfer eine große Chance: „Der einzelne verschwindet aus der Anonymität und kann Fragen stellen. Folge: Es bleibt mehr hängen.“ Auch lasse sich der Inhalt individuell abstimmen; es gebe also keine starren Konzepte, ergänzt der Marketingleiter. Aber auch im Schulungszentrum Offenbach geht es in Richtung kleinerer Gruppen. Hier spielt der Außendienst eine wichtige Rolle, der mit seinen Kontakten zum Fachmann die Anzahl der Seminarteilnehmer steuern kann.
Die Dauer einer Schulung ist recht unterschiedlich und hängt vom Inhalt ab. Lösungsorientierte Standardschulungen (im Handwerksbetrieb) dauern etwa eine Stunde. Tiefer gehende Fachschulungen, die ebenfalls im Betrieb stattfinden, dauern etwas länger. Für noch umfangreichere Kurse fehlt es in den im Tagesgeschäft stehenden Unternehmen oft an zeitlicher Kapazität.
Analog sieht das Konzept im Schulungszentrum Offenbach aus: Danfoss bietet keine Lehrgänge an, die länger als einen hal­ben Tag dauern. „Denn die Informationsfülle wäre so groß, dass die Effizienz leidet“, erklärt Scheithauer. „Nach einem halben Tag kann keiner mehr etwas aufnehmen“, bringt es der auch für das Danfoss-Online-Lernportal „Dancademy“ zuständige Fachmann auf den Punkt.
Eine gewisse Schulungsmüdigkeit stellt Scheithauer fest. Andererseits kommt mancher Seminarteilnehmer – insbesondere aus dem Rhein-Main-Gebiet – auch ein zweites oder drittes Mal nach Offenbach, um sich ein tiefes Wissen anzueignen. Scheithauer räumt aber auch ein, dass die Schulungsteilnehmer bestimmte Inhalte auffrischen müssen. Dies sei gerade dann der Fall, wenn der Teilnehmer das gerade erworbene Wissen erst nach Wochen umsetzen möchte. „Dann ist einiges wieder vergessen“, weiß Scheithauer aus Erfahrung.

Online-Lernportal

Unter der Adresse www.dancademy.de hat Danfoss ein Online-Lernportal eröffnet, das als drittes Standbein gilt. Der User kann dort sein individuelles Schulungsprogramm aus den Feldern Hydraulik, Regelungstechnik sowie Lüftung (KWL) zusammenstellen. Scheithauer weist auf eine Besonderheit hin: „Derjenige, der sich angemeldet hat, legt für sich fest, wann und wie viel er lernt.“ Denn das Portal sei 24 Stunden am Tag an 365 Tagen im Jahr geöffnet. „Am besten kann man lernen, wenn man motiviert ist“, ergänzt er. Dadurch sei der Lernerfolg grundsätzlich größer als wenn er z.B. aus dem Tagesgeschäft heraus ein Seminar besuchen würde.
Der Kursumfang im Online-Lernportal ist unterschiedlich angelegt. Manche Seminare lassen sich in 30 Minuten absolvieren. Für andere benötigt der Kursteilnehmer drei Stunden. Dabei ist die Internetsite so strukturiert, dass der Kursteilnehmer unterbrechen kann und zu einem Zeitpunkt seiner Wahl genau dort weiter macht, wo er aufgehört hat.
Hauptzielgruppe dieses Angebots sind TGA-/SHK-Fachleute, die sich vorher nur anmelden müssen. Zu den Fachleuten zählt Danfoss auch den Auszubildenden, für den insbesondere die Einsteigerkurse von Bedeutung sind. Vorbildlich zeigt sich hier ein Handwerksunternehmen aus Seligenstadt: Jeder Auszubildende, der dem Inhaber ein Zertifikat vorlegt, bekommt dafür jeweils zehn Euro.
Am Ende eines Kapitels überprüft der Lernwillige die Inhalte mit einem Test. Werden die Fragen mit einer bestimmten Quote richtig beantwortet, bekommt er ein Zertifikat, das er sich ausdrucken kann. Bislang haben sich schon über 7500 User auf www.dancademy.de angemeldet.
Möchte der User zu einem späteren Zeitpunkt den Kurs wiederholen, ist das durchaus möglich: Er meldet sich mit seinem individuellen Passwort an und durchläuft den Kurs noch einmal. Auch kann er seinen ganz persönlichen Lernfortschritt verfolgen, welche Kurse er mit welchem Ergebnis abgeschlossen hat und welche Kurse er bislang nicht angeklickt hat.
Für Scheithauer ist ganz wichtig, dass es sich bei den Kursen nicht um Produktschulungen handelt, „sondern um Funktionen und Systemlösungen für Heizungs- und Lüftungsanlagen“. Diese Lösungen seien vom Grundsatz her offen gehalten, was bedeutet, dass der Teilnehmer sein erworbenes Wissen auch in Verbindung mit Wettbewerbsprodukten sinnvoll anwenden kann.


Danfoss

„Energieeffizienz ist unser Kerngeschäft“. Mit dieser Aussage steht das Unternehmen für seine Lösungen in den Bereichen Wärme, Kälte und Antriebstechnik. Berühmt wurde das 1933 in Nordborg (Dänemark) gegründete Unternehmen mit seinen Heizkörperthermostaten, die schon in den 50er-Jahren in Serie produziert wurden und heute Bestandteil von Heizungsanlagen sind. Neben Thermostatventilen bietet Danfoss im Bereich Wärme ein großes Programm von der Wärme- und Brennerautomatik über Regelsysteme und Komponenten für Flächenheizungen bis hin zur kontrollierten Wohnraumlüftung an.

www.waerme.danfoss.com
www.dancademy.de

 


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