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Thermische Behaglichkeit im Sommer ist erreichbar

 

Die TGA-Planungspraxis orientiert sich bei einem Bauvorhaben zunächst an den Winterfall: Welche Heizlast muss gedeckt werden? Daraus ergeben sich die Leistung des Wärmeerzeugers, seine Bauart, sein Energieträger, die Wärmeübertragungsflächen u. a. m. Bestimmend für das Klima-/Lüftungskonzept dagegen sind die für die Räume und das Gebäude ermittelte Luftleistung mit den Parametern Temperatur und Feuchte.

Während dieser Planungsphase wird auch der Nachweis eines sommerlichen Wärmeschutzes erstellt. Allerdings kann damit eine thermische Behaglichkeit für den Sommer längst nicht gewährleistet werden. Denn eine Berechnung, welche Temperaturen und Luftfeuchten tatsächlich zu erwarten sind, bleibt häufig aus. Denn diese Analyse wird nur auf ausdrücklichen Wunsch des Bauherrn ausgeführt – aber allzu oft eben nicht beauftragt.

Passive Maßnahmen wie Sonnenschutz und Wärmedämmung, die sich aus dem Nachweis des sommerlichen Wärmeschutzes ergeben, reichen aber oft nicht aus, um die Raumluftkonditionen innerhalb des thermischen Behaglichkeitsfeldes zu halten – mit entsprechenden negativen Auswirkungen auf die Menschen, die dort arbeiten und leben. Dabei hält die TGA-Branche entsprechende Lösungen vor, mit denen ein Gebäude energieeffizient gekühlt werden kann. Der Autor des Beitrags „Ganzjährige Effizienz in Klimaanlagen“ in dieser Ausgabe zeigt auf, über welche technischen Maßnahmen ein Gebäude im Sommer den Behaglichkeitskriterien kostenbewusst gerecht werden kann.

Detlev Knecht
stv. Chefredakteur und Techniker
d.knecht@strobelmediagroup.de

 


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