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Erneuerung im laufenden Betrieb

Brennertausch an zwei Großkesseln

Im laufenden Hochschulbetrieb erfolgte der Austausch der Gas-Gebläsebrenner für zwei Großwasserkessel an der TU Dortmund.

Die Wärme gelangt über unterirdische Versorgungskanäle zu den angeschlossenen Gebäuden.

Im Zuge der Modernisierung wurde auch die Verbrennungsluftversorgung angepasst. Über Wärmeübertrager vorgewärmt auf rund 70°C gelangt sie über Kanäle aus dem Untergeschoss der Heizzentrale direkt zu den Brennern.

 

In der Technischen Universität (TU) Dortmund wurden vier Gasbrenner an zwei Großkesseln mit jeweils 13 MW Leistung im laufenden Lehrbetrieb modernisiert. Was bei kleinen Brennern in wenigen Stunden vollbracht ist, hat hier mehrere Wochen gedauert.

Die Dimensionen der Wärmeerzeugung an der TU Dortmund sind gewaltig: Drei Wasserraumkessel mit insgesamt 32 MW Leistung versorgen die rund 100 angeschlossenen Gebäude. Das Heizungswasser wird auf bis zu 130°C erhitzt und über einen unterirdischen 4 km langen Versorgungskanal zu den einzelnen Gebäuden transportiert. Eine übergreifende Gebäudeautomation steuert, regelt und überwacht sämtliche Verbrauchs- und Leistungswerte und warnt bei Abweichungen. Das geschieht zentral in der rund um die Uhr besetzten Leitwarte.
Die IKZ-Redaktion hat sich den Austausch der Gasgebläsebrenner angeschaut und war nicht nur von der Größe der Kessel beeindruckt. Denn die beiden Kessel benötigen aufgrund der Leistung sogar eine eigene Luftzuführung über einen Kanal. Über eigene Verbrennungsluftgebläse im Untergeschoss gelangt die Luft zu den Brennern. 14 Tage dauerte der Umbau eines Brenners. Allein rund eine Woche Zeit wurde benötigt, um alle Lastzustände optimal einzuregeln. Kein Vergleich also zu einem konventionellen Kleinkessel.

Bilder: IKZ

 


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