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Zentralverband – Kurz und bündig

Die Meisterqualifikation ist zurück: Bei den Behälter- und Apparatebauern wird der Meisterbrief erneut zur Pflicht, um einen Handwerksbetrieb zu gründen oder zu führen. Bild: Thomas Dietrich

Branchenveranstaltungen 2020

An neuem Standort: Der 20. Klempnertag am 18. und 19. März 2020 findet in Ulm statt. Wie gewohnt lädt auch eine Begleitausstellung zum Fachsimpeln ein. Bild: ZVSHK / Thomas Dietrich

 

Behälter- und Apparatebau

Meisterpflicht kommt zurück
Seit dem 1. Januar 2020 ist eine wichtige Änderung der Handwerksordnung (HwO) wirksam: Bei den Behälter- und Apparatebauern besteht erneut Meisterpflicht. Einen Bestandsschutz soll es allerdings für Betriebe geben, die in den vergangenen Jahren gegründet wurden und damit von der Meisterpflicht ausgenommen waren.
Eine seit über 15 Jahren bestehende Fehlentwicklung ist damit korrigiert worden. Denn jetzt ist das Behälter- und Apparatebauerhandwerk wieder in der Anlage A der HwO gelistet. Der Entscheidung von Bundestag und Bundesrat im Dezember 2019 war ein langjähriger Verfahrensweg vorausgegangen, auf dem sich der ZVSHK für die Rückführung stark gemacht hatte. Es gab mehrere Expertisen und umfassende Stellungnahmen bis hin zu einer finalen Anhörung im Bundeswirtschaftsministerium, in der Andreas Müller (Geschäftsführer Technik im ZVSHK) und Bundesfachgruppenleiter Thomas Kliewe die Notwendigkeit einer Korrektur bekräftigten. Im ständigen Umgang mit der Druckbehälterverordnung und durch etliche gefahrengeneigte Tätigkeiten sei die Eingruppierung dieses Handwerksberufes in die Anlage B der HwO (ohne Meisterpflicht) eine eklatante Fehleinschätzung der dort üblichen Arbeitsgebiete, lautete der Tenor in der Argumentation der SHK-Verbandsorganisation.

20. Klempnertag

Neu: Branchentreff in Ulm

In diesem Jahr findet der Klempnertag zum 20. Mal statt – und für die zweitägige Jubiläumsveranstaltung am 18. und 19. März gibt es den neuen Standort Ulm. Frühbucher unter den Fachleuten aus dem Gewerk der Klempner, Spengler und Flaschner konnten sich bereits über die Webseite www.klempnertag.de die Teilnahme zu vergünstigten Konditionen sichern. In der Zeit danach besteht weiterhin online die Möglichkeit der Anmeldung. Für Mitglieder der SHK-Organisation kostet das Zwei-Tage-Ticket netto 260 Euro. Nicht-Mitglieder zahlen 360 Euro (jeweils plus MwSt.).
Das Fachprogramm verspricht einen interessanten Branchentreff:

  • Metallene Ästhetik in der Architektur,
  • Vorstellung Lehrgang „Fachkraft für Klempnertechnik“,
  • Berufliche Kompetenzen erkennen,
  • Die neue App „Klempnerfachregel“,
  • Weiterbildungsmaßnahme „Leitmonteur im Klempnerhandwerk“,
  • Nachgerechnet! Abtrag von Kupfer und Zink zuverlässig nachweisen,
  • Neue Regelungen bei der Abnahme,
  • Beispiel zur Schadensbewertung,
  • Möglichkeiten im Spengler-Netzwerk iiB,
  • Chancen für Betriebe durch SocialMedia.


Diese und weitere Themen werden mit namhaften Experten diskutiert. Wie bereits auf dem letzten Klempnertag vor zwei Jahren in Würzburg moderiert der Mainzer Klempnermeister Thomas Neger das Fachprogramm.
Die Webseite veröffentlicht bis zur Veranstaltung entsprechende News, informiert über das Angebot an Übernachtungen und nennt Details zum Rahmenprogramm. Auch gibt es Infos zur Begleitausstellung, die den Klempnertag erneut bereichert und das passende Forum zum Fachsimpeln bieten wird.

 


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