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VBI befürwortet Kosten-Nutzen-Analysen in der Baunormung

Berlin. Die Bundesregierung unterstützt die Einführung von Kosten-Nutzen-Analysen in der Baunormung und trifft damit den Nerv des Verbands Beratender Ingenieure (VBI). Dieser sieht in der Ankündigung der Politik einen wichtigen Schritt gegen die überbordende Normungsflut im Baubereich. „Immer neue, umfangreichere und nur mit größerem Aufwand einhaltbare Normen sind nicht nur Kostentreiber, sondern sie schränken auch die Kreativität in der Planung ein“, sagt VBI-Präsident Jörg Thiele und ergänzt: „Wir brauchen zwar Normen beim Bauen, aber nur so viel wie nötig, nicht so viele wie möglich.“

Jörg Thiele, VBI-Präsident. Bild: Ines Escherich

 

Daher begrüßt der Verband die Nachricht der Bundesregierung, sich für Kostenfolgen-Abschätzungen in Normierungsprozessen einzusetzen. In einer Antwort auf eine kleine Anfrage der FDP-Fraktion im Bundestag habe die Bundesregierung zudem darauf hingewiesen, dass es Aufgabe der DIN-Normungsgremien sei, Wirtschaftlichkeitsaspekte in den Normungsprozessen zu beachten. Auch dieser Forderung schließt sich der VBI „vorbehaltlos“ an. Denn: „Als Mitglied der Brancheninitiative Praxisregeln Bau PRB arbeiten VBI-Ingenieure seit Jahren mit daran, die praxisfremde Regulierungswut in den Baubemessungsnormen einzudämmen.“

www.vbi.de

 


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