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Unvollständige Rechnung – Rück­wirkende Berichtigung scheidet aus

Fehlen in einer Rechnung eindeutige und leicht nachprüfbare Angaben zum Leistungsempfänger, also Name und Anschrift, kann aus dieser Rechnung weder ein Vorsteuerabzug geltend gemacht, noch die Rechnung rückwirkend berichtigt werden.

 

Denn Barrechnungen, mit denen die Identität des Leistungsempfängers verschleiert werden sollen, berechtigen nicht zum Vorsteuerabzug. Infolge der gesetzlichen Regelung scheidet auch ein Vorsteuerabzug im Schätzungswege aus (Quelle: Finanzgericht Baden-Württemberg, Az.: 1 K 3704/15; Nichtzulassungsbeschwerde beim Bundesfinanzhof anhängig unter Az.: XI B 54/17).

 


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