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Staplerspezialist übernimmt Solarworld-Werk

Die JT Energy Systems übernimmt das ehemalige Solarworld-Werk in Freiberg nahe Dresden. Das Unternehmen will an dem Standort eine Fertigung für Lithium-Ionen-Batterien aufbauen.

War nach der Insolvenz lange ein Ladenhüter: Das Werk in Freiburg von Solarworld. Nun werden hier ab 2020 Batteriesysteme sowie Ladegeräte für Gabelstapler und Hubwagen montiert. Bild: Solarworld

 

 

JT Energy wurde Anfang des Jahres von der Jungheinrich AG und der Triathlon Holding GmbH gegründet. „Die Nachfrage nach elektrischen Flurförderzeugen und weiteren Anwendungen im Industrieumfeld mit Lithium-Ionen-Batterien und Ladesystemen wächst weltweit enorm. Nach dem ersten Schritt – der Gründung von JT Energy Systems – wollen wir konsequent die Nachfrage am Markt bedienen“, sagen Reinhild Kühne und Martin Hartmann, beide Geschäftsführer bei JT.

Start schon Anfang 2020
Der operative Start für das über 42.000 m2 große Werk Freiberg ist bereits für das erste Quartal 2020 geplant. Es werden kurzfristig rund 200 Arbeitsplätze geschaffen. Gleichzeitig wird im sächsischen Glauchau u.a. eine hochautomatisierte Modulproduktion stattfinden, im neuen Werk Freiberg die Montage der Batteriesysteme sowie der Ladegeräte. Damit erhält das ehemalige Werk des insolventen Solarmodulherstellers Solarworld eine Nachnutzung.

 


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