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Sonnen startet Initiative für kobaltfreie Akkus

Marktprimus Sonnen will auf seine kobaltfreien Solarstrombatterien aufmerksam machen und darauf hinsteuern, dass andere mitziehen. Dazu hat der Speicherhersteller ein Logo entwickelt, das er auch Mitbewerbern zur Verfügung stellt.

Mit einem Logo will Sonnen auf kobaltfreie Lithium-Akkus aufmerksam machen. Bild: Sonnen

Die Wildpoldsrieder setzen seit der Unternehmensgründug Eisenphosphat statt Kobalt in ihren Batterien ein. Bild: Sonnen

 

Der Einsatz von Kobalt in Akkus ist umstritten. Der Rohstoff ist knapp und die Preise steigen. Außerdem hängt Kobalt der Ruch von Kinderarbeit bei der Gewinnung an. Erste Hersteller ersetzten bereits den Stoff in Lithium-Ionen-Akkus durch Eisenphosphat, Sonnen verwendet Lithium-Eisenphosphat-Batterien seit seiner Gründung im Jahr 2010. „Wir möchten auch andere Hersteller zu einem Technologiewechsel ermutigen“, sagt Christoph Ostermann, CEO von Sonnen.

Bewusstsein schärfen
Jetzt haben die Wildpoldsrieder eine herstellerübergreifende Initiative gestartet, um die Verwendung von kobaltfreien Lithium-Ionen-Batterien in Heimspeichern zu forcieren. Ziel ist es, das Bewusstsein für nachhaltigere Materialien und langlebigere Batterien zu erhöhen. Im ersten Schritt führt Sonnen dazu ein Logo ein, das Endkunden und Installateuren klar signalisieren soll, dass eine kobaltfreie Batterietechnologie zum Einsatz kommt.

Herrsche und teile

Das herstellerneutrale Siegel steht allen interessierten Unternehmen zur freien Nutzung bereit, die ebenfalls kobaltfreie Lithium-Ionen-Batterien einsetzen oder einsetzen möchten. Darüber hinaus bietet Sonnen an, sein Know-how über die Lithium-Eisenphosphat-Technologie, aber auch über andere Batterietechnologien zu teilen. Das Unternehmen betreibt selbst ein Batterielabor, in dem verschiedene Technologien auf ihre Verwendung in Heimspeichern getestet werden.

Kobaltfreie Batterietechnologien sind mittlerweile auch Bestandteil von Förderprogrammen. Am 1. April 2019 hat die bayerische Landeshauptstadt München erstmals ein Speicherförderprogramm aufgelegt, das Lithium-Nickel-Mangan-Kobalt-Batterien (NMC) explizit von einer Förderung ausschließt.

 


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