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Smart Grid-Projektidee „enera“ mit 3M-Beteiligung ausgezeichnet

Eine ausgezeichnete Idee für intelligentere Energienetze: „enera“, eine Projektidee des Energieversorgungsunternehmens EWE, wurde gestern von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ ausgezeichnet. 3M ist mit verschiedenen Smart-Grid-Technologien beteiligt.

 

 

Der Anteil Erneuerbarer Energien wächst weiter, bei der EWE NETZ etwa liegt der Anteil mit aktuell 70 Prozent weit über dem Bundesdurchschnitt. Die Herausforderung besteht darin, diese Energie bedarfsgerecht und effizient zu nutzen sowie die Netzstabilität sicherzustellen. Wichtig in diesem Zusammenhang: die Daten über die aktuelle Situation im Netz müssen in Echtzeit erfasst und laufend ausgewertet werden können, um sie für die Netzsteuerung zu nutzen. 3M bringt dazu in das „enera“-Konsortium intelligente Technologien zur Spannungs- und Strommessung ein.

Dazu gehört unter anderem die Einhaltung des Spannungsbandes nach EN50160, laut der die Spannung bei jedem Verbraucher nicht mehr als ±10 Prozent vom Nennwert abweichen darf, und das bei hoher Last und gleichzeitig hoher Einspeiseleistung.

Netzdaten in Echtzeit erfassen und auswerten
Schon seit drei Jahren bewähren sich im Netz der EWE NETZ Anschlussgarnituren von 3M mit integrierter Spannungs- und Strommessung. Der Feldversuch dieser neuen Messtechnik in einer Ortsnetzstation läuft seitdem reibungslos, so dass praktisch der Nachweis der Eignung für die Fehlererkennung sowie eine mögliche Weitbereichsregelung im Mittel- und Niederspannungsverteilnetz erbracht ist.

Smart-Grid-Technologien im Feldversuch
Seit dem Beginn des Feldversuchs hat 3M die Mittelspannungs-Sensortechnik erfolgreich weiterentwickelt und wird die neueste Generation im Rahmen des enera-Projektes im Großversuch, im Zusammenspiel mit einer Reihe weiterer Smart-Grid-Technologien, zum Einsatz bringen. Ab Frühjahr 2017 werden verschiedene Smart-Grid-Szenarien für die Mittelspannungs-Niederspannungs-Verteilebene im Rahmen im Vergleich zum klassischen Netzausbau analysiert. Ziel ist ein aktives Erzeugungs- und Lastmanagement, um ein Maximum Erneuerbarer Energien einspeisen zu können und gleichzeitig an allen Stellen das Spannungsband einzuhalten.

Messungen auf Mittelspannungsebene
Voraussetzung hierfür ist unter anderem eine zuverlässige und genaue U/I-Messung auf der Mittelspannungsebene. Die erfassten Messwerte werden in der nachgeschalteten Remote Terminal Unit verarbeitet und für die Transformatorregelung verwendet oder auch an die Netzleitstelle gemeldet, um eine optimale Spannungsregelung sicherzustellen. Die 3M Sensoren messen Spannung und Strom mit hoher Genauigkeit nicht nur bei Netzfrequenz, sondern auch bei Frequenzen bis zu 10 kHz. Somit können zum Beispiel auch Oberwellen gemessen werden und es ergeben sich Einsatzmöglichkeiten im Bereich des Monitorings der Spannungsqualität („Power Quality“).

Sensoren einfach nachrüstbar
Ein wesentlicher Vorteil der U/I- Sensoren liegt in ihrer robusten und kompakten Bauweise. Zwei Bauformen stehen zur Verfügung, entweder als Endverschluss oder als Kabel-Stecker. Beide lassen sich mit geringem Aufwand auch in kompakten Stationen verbauen. Sie sind sowohl für die Erst- als auch für die Nachrüstung von Ortsnetzstationen geeignet. Eine Kalibrierung ist nicht notwendig.

Weitere Informationen unter www.3M.de/SmartGrid

 

 

 


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