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Silikonfugen im Duschbereich minimieren

Wannen mit Zarge versprechen eine nachhaltige und sichere Badgestaltung – ein Beispiel aus der Praxis

Das Mehrfamilienhaus im Stuttgarter Stadtteil Giebel wurde kernsaniert – der linke Gebäudeteil ist bereits fertiggestellt, die Mieter des rechten Gebäudeteils wurden vom Bau- und Heimstättenverein Stuttgart eG übergangsweise in andere Wohnungen umgesiedelt.

Bisher waren in allen Wohnungen Badewannen eingebaut. Den ohnehin schon sehr kleinen Bädern ging dadurch nochmals wertvoller Platz verloren. Jetzt wurde die Mehrzahl der Badezimmer mit Duschwannen ausgestattet.

Eine Modellansicht des Duschwannen­bereichs mit „BetteZarge“: die 35 mm hohe Aufkantung ersetzt hier die Silikonfuge zwischen Wannenrand und Wand. Sie wird beim Einbau vom Fliesenleger ebenfalls überfliest, sodass der Übergang zur Wand mit nahezu unverwüstlichem Titan-Stahl anstatt anfälligem Silikon gesichert ist. So ist der Anschluss zur Wand dauerhaft und wartungsfrei abgedichtet.

Zuerst richtet der Installateur den verstellbaren Einbaurahmen in der Nische aus und justiert die Montagefüße.

Anschließend wird die Höhe des Einbau­rahmens überprüft und die Wanne mit der vorinstallierten, emaillierten Zargen-Aufkantung vorübergehend eingesetzt.

Anschließend wird die Duschwanne herausgenommen, um den Siphon anzuschließen und den Einbaurahmen am Boden zu fixieren. Anschließend wird die Wanne wieder eingesetzt.

Nun ist der Fliesenleger für die Verbundabdichtung zur Wand verantwortlich: Er trägt unterhalb des Dichtvlieses, in den Ecken des Duschbereichs und über die gesamte Wandfläche großzügig Dichtschlämme auf. Jetzt ist der Duschbereich abgedichtet und kann gefliest werden.

 

Mehr Freiraum im Bad und eine möglichst lange Nutzungsdauer der Immobilie ­standen bei der Kernsanierung eines großen Mehrfamilienhauses in Stuttgart im Mittelpunkt. In den Bädern kamen glasierte Stahlduschwannen mit Zarge vom Delbrücker Badspezialisten Bette zum Einsatz. Sie sorgen für zuverlässige Dichtigkeit und minimieren den Einsatz von Silikonfugen im Duschbereich.

Bedingt durch die Wohnungsnot in den Nachkriegsjahren entstanden auch in Stuttgart Anfang der 1950er-Jahre mehrere große Wohnungsbauvorhaben, wie das in der Mittenfeldstraße in Stutt­gart-Giebel. Die Z-förmig angelegten Gebäudekomplexe wurden zwischen 1953 und 1965 erbaut. Die Häuser sind alle Bestandsgebäude der Bau- und Heimstättenverein Stuttgart eG. Eine der fünf Wohnanlagen, die Nummer 120-128, mit 72 Wohneinheiten wurde 2017/2018 kernsaniert. Auch die Bäder stammten zum Großteil noch aus der Nachkriegszeit und waren dementsprechend in die Jahre gekommen.

Duschwannen sorgen für Platzgewinn in den Bädern
Bisher waren in allen nicht modernisierten Bestandswohnungen Badewannen eingebaut. Den ohnehin schon sehr kleinen Bädern ging dadurch nochmals Platz verloren. Doch nach dem Krieg waren Duschen im sozialen Wohnungsbau unüblich. Zudem hatten Badewannen damals für die Mieter wesentliche Vorteile, denn sie waren vielfältiger nutzbar: Es konnte darin gebadet, geduscht und Wäsche gewaschen werden. Heute geht der Trend zur Dusche. Auch bei diesem Objekt. „Nach der Renovierung wird das Verhältnis zwischen Wanne und Dusche ungefähr bei einem Drittel zu zwei Dritteln liegen“, sagt Thomas Hahn vom Bau- und Heimstättenverein Stuttgart eG. „Während der Sanierung erfolgte auch eine Grundrissänderung. Wir haben WC und Bad zusammengelegt, sodass den Mietern mehr Bewegungsfreiheit und ein zeitgemäßer Badgrundriss zur Verfügung steht“, so Bauleiter Roland Kern vom ausführenden Ludwigsburger Ingenieurbüro Fisch.

Silikonfugen im Bad sind wartungsbedürftig
„Auch wenn die Nutzungsdauer unserer Wohnungen deutlich über dem Durchschnitt liegt, stehen natürlich auch bei unseren Immobilien Langlebigkeit, geringer Wartungsaufwand und hoher Investitionsschutz im Mittelpunkt“, sagt Thomas Hahn. Das gilt besonders für das Bad, denn Silikonfugen sind häufig mit größerem Aufwand verbunden: Da Silikonfugen nach DIN 52460 Wartungsfugen sind, müssen sie in regelmäßigen Abständen geprüft und erneuert werden. Doch nicht jeder Mieter achtet im Bad darauf, ob die Silikonfugen noch in Ordnung oder schon vergammelt und undicht sind. Für den Vermieter oder Bauherren ist die regelmäßige Wartung der Silikonfugen deswegen ein großer Aufwand: finanziell und zeitlich.
In den Bädern der Mittenfeldstraße 120-128 fiel die Wahl deshalb auf Duschwannen mit Zarge. Ihr Vorteil: Ein aufgekanteter Duschwannenrand aus glasiertem Titan-Stahl ersetzt hier die Silikonfuge zwischen Wannenrand und Wand. Die 35 mm hohe Zarge wird beim Einbau vom Fliesenleger ebenfalls über­fliest, das Ergebnis spricht auch optisch für sich.
„Das Dichtvlies und das schallentkoppelnde Band sind bereits vormontiert, das erleichtert unseren Installateuren den Einbauprozess und sorgt auf der Baustelle für Zeitersparnis“, erklärt Martin Weinbuch, Geschäftsführer der Heinrich Weinbuch GmbH in Süßen. Bette und die Firma Weinbuch arbeiten seit knapp 30 Jahren zusammen und haben schon mehrere Großprojekte gemeinsam realisiert.

Einsatz amortisiert sich schnell
„Sicherlich ist das Produkt im ersten Moment teurer, aber es muss als eine langfris­tige Investition angesehen werden. Wenn in so großen Wohnkomplexen in regelmäßigen Abständen die Silikonfugen erneuert werden müssen, summiert sich das auch mit der Zeit. Spätestens nach dem dritten Erneuern der Fugen hat sich der Einbau der BetteZarge dann amortisiert“, sagt Bauherr Thomas Hahn.
Für den Einsatz der Bette Produkte sprechen für Armin Warth, den betreuenden Außendienstmitarbeiter des Delbrücker Unternehmens, noch weitere Faktoren: „Bette unterstützt beispielsweise Bauherren und Architekten während der Planungsphase mit einer Musterlieferung, die vorab durchgeführt wird, um einen realistischen Aufbau für alle Beteiligten im Objekt darzustellen“. Auch das Aufmaß und die Bestellung der Wannen werde von Bette übernommen: vor Ort beim Fachplaner und beim Installateur. Im Anschluss findet anhand der Pläne eine genaue Zargenauswahl statt. „Was aber für die Installation mit am wichtigsten ist, ist die präzise und konstante Abstimmung zwischen Installateur und Fliesenleger während des gesamten Bauprozesses“, so Warth.
Den Einbau der „BetteZarge“ sehen  sie auf der linken Seite.

Bilder: Bette
www.bette.de

 

Informativer Videoclip
Tipp: Ein knapp vierminütiger Videoclip dokumentiert die einzelnen Einbauschritte der „BetteZarge“ in dem Stuttgarter Mehrfamilienhaus. Er wurde während der Renovierungsarbeiten gedreht und richtet sich speziell an SHK-Handwerker. Direktlink: youtu.be/kY2ky09yNXA

 

 

 

 


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