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PV-Einspeisevergütung wird stärker gesenkt

Die so genannte Degression der Einspeisevergütung für Photovoltaik-(PV)-Neuanlagen nach Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wird im zweiten Quartal monatlich von 1 auf 1,4 % erhöht.

Die Photovoltaik boomt. In den ersten drei Monaten dieses Jahres sind bereits 1,3 GW zugebaut worden. Die BNetzA hebt die Degressionsrate fürs 2. Quartal an. Bild: Solarwatt

 

Damit sinkt die Einspeisevergütung für PV-Anlagen unter 10 kW, die im Mai ans Netz gehen, auf 10,95 Ct/kWh, die im Juni ans Netz gehen auf 10,79 Ct/kWh und die im Juli ans Netz gehen auf 10,64 Ct/kWh. Für PV-Anlagen bis 40 kW betragen die Fördersätze 10,65 Ct/kWh (Mai), 10,5 Ct/kWh (Juni) und 10,34 Ct/kWh (Juli).

2019 fast 4 GW?

Grund ist, dass die Bundesnetzagentur (BNetzA) aus den Zubauzahlen an PV-Anlagen im ersten Quartal (1,3 GW) für 2019 einen PV-Zubau von 3,6 GW gesamt prognostiziert. Die BNetzA schätzt, dass der Zubau am Ende sogar um bis zu 2 GW über dem vom EEG vorgegebenen, degressionsfreien Zubaukorridor von 1,9 GW liegen wird. Deshalb hebt die Agentur die monatliche Absenkung nach § 49 Abs. 2 Nr. 2 EEG für die Monate Mai, Juni und Juli (jeweils immer zum 1. des Monats) von 1 auf 1,4 % an.

 


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