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Kupferrohrkorrosion in NRW: Empfehlung zum Materialeinsatz

Düsseldorf. Derzeit treten vermehrt Rohrleitungsschäden bei Trinkwasser-Installationen aus Kupfer im Versorgungsbereich des RWW-Wasserwerkes Dorsten-Holsterhausen auf.

 

Nach derzeitiger Kenntnis sind es die Gebiete Dorsten, Raesfeld-Erle, Raesfeld-Oestrich, Schermbeck, Gladbeck, Bottrop (westlich der Essener Str./Friedrich-Ebert-Str., nördlich der Horster Str.) und Oberhausen (nördlich der Autobahn A 42, östlich der Autobahn A 516/A 3).

Trotz vieler Gespräche mit Beteiligten konnten die Ursachen nicht ermittelt werden. Daher empfiehlt die NRW-Landesfachgruppe Installateur und Heizungsbau als technisches Gremium „im Versorgungsgebiet des RWW-Wasserwerks Dorsten-Holsterhausen bis auf weiteres Trinkwasser-Installationen nicht in Kupfer (ausgenommen innen beschichtetes Rohr) auszuführen.“

Dazu Rechtsanwalt Peter Schlüter, Geschäftsführer Recht des Fachverbandes SHK NRW: „Gerade weil die Ursache der Schäden nicht bekannt ist, war die Empfehlung zum Materialeinsatz für dieses konkrete Gebiet im Interesse unserer Mitglieder nötig und aus unserer Sicht ohne Alternative.“ Der Fachverband SHK NRW will die weitere Entwicklung beobachten und betroffene Mitgliedsbetriebe beraten und unterstützen.

www.shk-nrw.de

 


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