Werbung

Innovation in Start-up-Marnier

Pfiffige und nachhaltige Lösungen für die SHK-Branche – Teil 1

Wollen neue Maßstäbe im Sanitär­markt setzen: das Unternehmen Sandhelden aus Gersthofen. Produziert werden Waschbecken im 3D-Druck. Dafür wird Sand mit einem speziellen Bindemittel versetzt und Schicht für Schicht zum Designerwaschbecken geformt bzw. gedruckt. Die Ergebnisse beeindrucken. Bilder: Sandhelden

Künftig sollen auch Wannen aus Sand gefertigt werden. Bild: Sandhelden

Sandhelden (v.l.n.r.): Jonas Schultzen (Business Development), Svenja Nesch (Marketing), Laurens Faure (GF – Co-Founder), Carlos del Castillo (Produktdesign). Bild: Valerie Schweitzer

Reto Schmid, Geschäftsführer Joulia: „Größte Hürde ist die Zertifizierung beim DVGW.“ Bild: Christof Seiler

Schemazeichnung Dusche mit Wärmerückgewinnung. Bild: Joulia

Die Komponenten des Wärmerückgewinnungssystems. Bild: Joulia

Klaus Zeyn: „Wir verfolgen zur Vermarktung unserer Lösungen einen B2B-Ansatz.“ Bild: Nordish

Das „Heflex“-System ist ein Infrarotvollflächenheizer mit Phasenverschiebung auf Carbonbasis, der in eine Rigipsplatte integriert wird. Bild: Nordish

 

Die SHK-Branche gilt nicht unbedingt als hippe Start-up-Schmiede und lässt auf den ersten Blick den attraktiven Mix aus Job und Lifestyle, wie ihn beispielsweise die Tech-Start-up-Szene zelebriert, vermissen. So verwundert es kaum, dass neue Produkte und revolutionäre Produktideen bisher oft von etablierten Unternehmen kommen oder gänzlich auf sich warten lassen. Doch es geht auch anders. Wir haben uns auf die Suche nach Branchenneulingen gemacht und sind dabei schnell fündig geworden; drei von ihnen stellen wir heute vor. In einer weiteren Ausgabe werden wir erneut drei Unternehmen und ihre Lösungen präsentieren.

Nicht auf Sand gebaut
Ob Waschbecken und Badewannen aus Sand, Wärmerückgewinnung beim Duschen oder Infrarotheizer, die zusätzlich in der Lage sind, zu kühlen – die Ideenvielfalt der Start-ups überrascht und erfreut zugleich. So wollen zum Beispiel die Sandhelden aus Gersthofen bei Augsburg neue Maßstäbe im Sanitärmarkt setzen. Sie produzieren aktuell Waschbecken aus Sand im 3D-Druck. Das Verfahren, um den Sand gegen Wasser widerstandsfähig zu machen und ihn als „Druckmaterial“ verwenden zu können, haben sie selbst entwickelt und sich gleich patentieren lassen. Mit dem Ergebnis, dass sich in der Produktionshalle der jungen Unternehmer die Leidenschaft für Design und modernste Technologie für jeden sichtbar zu nie dagewesener, individueller Sanitärkeramik verbindet. Den Wünschen der Kunden scheinen dabei keine Grenzen gesetzt zu sein. Kommt ein solcher Auftrag mit Wunschvorstellung herein, wird das gewünschte Design dazu am PC erstellt und an den 3D-Industrie­drucker überspielt. In diesem wird dann der mit einem speziellen Bindemittel versetzte Sand Schicht für Schicht zum Designerwaschbecken geformt bzw. gedruckt. Alles ist zwar viel größer, funktioniert aber ähnlich wie beim heimischen 3D-Drucker mit seinen Filamenten. Nach verschiedenen Reinigungsprozessen erfolgt als letzter Schritt eine Oberflächenversiegelung. Diese Beschichtung sorgt dafür, dass das Produkt kratzfest,
UV-beständig, reinigungsmittelresistent und schlagfest wird. In Kürze wollen die Sandhelden auch Badewannen aus Sand produzieren, Werkstücke aus Kohlenstoff sind ebenfalls schon machbar. Überdies forscht das Unternehmen an der Verwendung weiterer Materialien für seinen 3D-Druck, etwa recyceltem Kunststoff. Es bleibt also spannend.
Informationen zum Prozess, den Produkten und der Firma gibt Geschäftsführer Laurens Faure im Kurzinterview.

Kurzinterview: Sandhelden, Laurens Faure
IKZ-HAUSTECHNIK: Wann genau ist wie Ihre Produktidee entstanden? Was war die Initialzündung dafür?
Laurens Faure: Wir haben durch persönliche Erfahrung bemerkt, dass es im Sanitärbereich – genauer gesagt bei der Sanitärkeramik – kein Angebot für eine vollständige Individualisierung gibt. Diese ist jedoch in alltäglichen Wohnbereichen wie Wohnzimmer, Küche etc. schon etabliert und stellt eine große Nachfrage dar. Durch viele Gespräche im Sanitärmarkt und auch außerhalb dieser Branche sind wir auf die Möglichkeiten des 3D-Drucks gekommen und haben Ende 2014 unser Unternehmen gegründet. In Kombination mit dem Material Sand, welches bisher als Zwischenprodukt angeboten wird, haben wir unsere Geschäftsidee aufgebaut und vertreiben unsere Produkte heute schon dem Motto folgend: Individualisierte Produkte aus Sand – Druck dir deine Welt!

IKZ-HAUSTECHNIK: Wo lag der besondere Reiz an einer Gründung in der SHK Branche?
Laurens Faure: Die SHK-Branche stellt einen besonderen Reiz dar, da sie eine der größten Wirtschaftsbranchen ist und die Nachfrage nach Produkten eine natürliche Konstanz hat. Gleichzeitig ist sie aber in den Bereichen Innovation und Digitalisierung sehr schwierig und langsam. Dies gilt auch in Bezug auf den Punkt Jung­unternehmen. Die großen Hersteller haben eine gewisse Dominanz und pflegen diese auch. Wir haben es als große Herausforderung gesehen, genau diesen Markt mit unserem außergewöhnlichen Produkt zu revolutionieren. Faktisch gesehen sind wir der einzige Hersteller weltweit, der serien­reife 3D-gedruckte Sanitärkeramik anbietet.

IKZ-HAUSTECHNIK: Wie haben Sie die finanziellen Herausforderungen, die mit der Gründung verbunden waren, gemeis­tert?
Laurens Faure: Wir haben klassisch angefangen und den Start unseres Unternehmens selbst finanziert. Jedoch konnten wir schnell einen sogenannten Business Angel für unsere Idee gewinnen, der uns dabei geholfen hat, dass Produkt fertig zu entwickeln. Für uns war entscheidend, dass wir mit vielen Personen und Unternehmen sprechen konnten, um so die richtige Unterstützung zu bekommen. Sei es finanziell, strategisch oder einfach nur durch das Netzwerken selbst.

IKZ-HAUSTECHNIK: Welche war die größte Hürde, welches das tollste Erlebnis im Gründungsprozess?
Laurens Faure: Die größte Hürde war sicherlich die Entwicklung unseres Produktes selbst. Wasser und Sand sind zwei Komponenten, die sehr oft zusammen vorkommen, aber dennoch nicht optimal miteinander arbeiten. Man kennt es vom Strand und der Sandburg, die man baut: eine Welle und alles ist weg. Daher mussten wir Sand so optimieren und bearbeiten, dass er eine sehr hohe Festigkeit besitzt und auch den Kontakt mit Wasser verträgt. Das ist uns schlussendlich mit unserem patentierten Verfahren gelungen.
Das größte Erlebnis war einerseits natürlich das erste verkaufte Waschbecken, aber andererseits sind es immer wieder die tollen und spannenden Projekte, die wir mit externen Firmen durchführen dürfen. Wir stehen erst am Anfang dessen, was mit unserer Technologie und unserem Verfahren möglich ist.

IKZ-HAUSTECHNIK: Welche Pläne verfolgen Sie im Hinblick auf das SHK Geschäft in den nächsten 24 Monaten?
Laurens Faure: Zunächst einmal wollen wir unser Produktportfolio erweitern. Aktuell bieten wir nur Waschbecken an. Ende dieses Jahres soll die 3D-gedruckte Badewanne fest ins Programm aufgenommen werden. Die Vorstellung dazu gab es bereits Ende letzten Jahres. Zudem verfolgen wir die Erweiterung unserer Materialpalette. Aktuell können wir bereits Kohlenstoff verarbeiten und wir befinden uns mitten in einer Machbarkeitsstudie, recycelten Kunststoff zu verdrucken. Daraus sollen dann irgendwann Waschbecken, Badewannen etc. hergestellt werden.

Bekennender Warmduscher
Auch beim nächsten Kandidaten verbleiben wir thematisch im Badezimmer. Joulia soll, geht es nach den Wünschen der Entwickler, zum Standard für Wärmerückgewinnung (WRG) direkt aus dem Duschwasser werden. Der junge Lösungsanbieter aus der Schweiz zählt zu den drei Gewinnern des Sonder-Areals Start-up@ISH 2019 der Leitmesse ISH. Dort sollten Start-ups und etablierte Unternehmen der SHK Branche zusammenfinden, was nach Aussage vieler Teilnehmer gelang. Joulia ist ein typisches Start-up, dessen Lösung überhaupt erst aus Eigenbedarf oder durch das Erkennen eines Missstandes entstanden ist. Im Klartext: Der Gründer und Erfinder Christoph Rusch ist bekennender Warmduscher und ärgerte sich maßlos darüber, dass das warme Duschwasser unbeachtet und ohne weitere Verwendung in die Kanalisation gespült wurde. Selbst gelöteten Prototypen, die in der eigenen Badewanne ausprobiert wurden, folgten schnell professionellere Versionen – inzwischen erdacht und ausgearbeitet von einem interdisziplinären Projektteam, darunter Ingenieure, Designer, Sanitär- und Energiefachleute. Nach über drei Jahren des Experimentierens, Messens und Optimierens gründete das junge Innovatoren-Team 2010 die Joulia SA. Seit September 2012 ist bereits die erste Duschwanne mit Wärmerückgewinnung erhältlich. Im Rahmen der Weiterentwicklung bieten die Schweizer nun modular skalierbare, effiziente und preisgünstige Duschflächen und Rinnen an. Mit den wand- oder raumseitigen Modellen für unterschiedliche Bodenbeläge kann der Anbieter nach eigener Aussage „für jede Situation eine passende Lösung bereitstellen und Spezialwünsche realisieren“. Die Duschrinnen mit WRG können je nach Bedarf mit speziellen Aufkantun­gen oder auch diebstahlgesicherten Abdeckungen realisiert werden und lassen sich auch mit Mineralwerkstoff-Duschflächen kombinieren. So bilden auch bei diesem Start-up Design und Nachhaltigkeit ein stimmiges Gesamtbild. Doch damit ist anscheinend noch nicht das Ende des Machbaren erreicht, denn aktuell läuft die Entwicklung des dritten Produkts auf Hochtouren: Die neue Produktgeneration soll bis zu 63 % der Wärme zurückgewinnen können, während die oben erwähnte Joulia-Inline heute bis zu 42 % schafft. Welche Erfahrungen das Joulia-Team machen durfte und wie es die Entwicklung der Produkte finanziert hat, verrät Geschäftsführer und Mitgründer Reto Schmid im Interview.

Kurzinterview: Joulia, Reto Schmid
IKZ-HAUSTECHNIK: Wann ist wie Ihre Produktidee entstanden?
Reto Schmid: Auf die Idee für eine Dusche mit Wärmerückgewinnung kam ­Chris­toph Rusch im Jahr 2007. Die Ener­giepreise nahmen zu dieser Zeit stark zu, und das warme Duschwasser wurde nach zwei Sekunden Gebrauch achtlos in die Kanalisation entsorgt. Das kann doch nicht sein, dachte sich Christoph, denn die Dusche ist ja der perfekte Ort für eine Wärmerückgewinnung. So begann er in der heimischen Badewanne mit ersten Versuchen.

IKZ-HAUSTECHNIK: Wo lag der besondere Reiz an einer Gründung in der SHK Branche, warum wollten Sie den Fokus auf diesen Bereich richten?
Reto Schmid: Der besondere Reiz liegt bei unserer Lösung darin, dass wir perfekt in der Schnittmenge zwischen einem Sanitärprodukt – der Duschrinne – und der Haustechnik/Heizungsseite – also die Wasservorwärmung – sind. Es gibt ja schon lange Duschrinnen, und ebenso lange diverse Arten von Wärmerückgewinnung (WRG), doch leider hatten sich vor Joulia beide Welten noch nie ernsthaft Gedanken gemacht, wie sich das oben beschriebene Problem gemeinsam lösen ließe. Dank eines interdisziplinären Teams rund um das Innovationshaus Creaholic durchdrang man die komplexe Thematik aber recht schnell. Länger dauerte es hingegen, die umfassenden Anforderungen in eine elegante Lösung zu übersetzen.

IKZ-HAUSTECHNIK: Wie haben Sie die finanziellen Herausforderungen, die mit der Gründung verbunden waren, gemeis­tert?
Reto Schmid: Wir hatten das Glück, auf ein weitsichtiges Aktionariat zählen zu dürfen, welches aus den bekannten drei Fs (Friends, Fools and Families) bestand bzw. besteht. Und dank zweier Bürgschaften des schweizerischen Technologiefonds war es uns möglich, bei einer Bank ein Darlehen zu erhalten.

IKZ-HAUSTECHNIK: Die größte Hürde im Gründungsprozess war?
Reto Schmid: … und ist nach wie vor die Zertifizierung beim DVGW1). Obwohl wir die aktuellen Regelwerke der KIWA2), vom SVGW3) und WRAS4) berücksichtigen und zugelassen sind für den direkten Anschluss ans Trinkwasser, scheint der Druck beim DVGW noch zu wenig groß zu sein, damit auch dort Prüfgrundlagen definiert werden und so eine Zertifizierung möglich wird. Dank vielversprechender Gespräche anlässlich der letzten ISH sind wir aber zuversichtlich, unseren doppelwandigen Wärmetauscher mit akustischer Leckage-Detektion doch noch in für uns nützlicher Frist zertifiziert zu bekommen.

IKZ-HAUSTECHNIK: Welche Pläne verfolgen Sie im Hinblick auf das SHK Geschäft in den nächsten 24 Monaten?
Reto Schmid: Nach dem Testmarkt Schweiz sind wir aktuell dabei, das europäische Ausland anzugehen. Infolge nZEB5) (nearly Zero Energy Buildings) ist Wärmerückgewinnung im Duschwasser in ganz Europa zum Thema geworden und Joulia sollte zum Gattungsbegriff für Duschen mit Wärmerückgewinnung werden.

Was wärmt, darf auch kühlen
Um Design und Wärme dreht sich auch alles im Hause des dritten Start-ups, welches wir hier vorstellen: Nordish Infrared mit Sitz in München. Wie schon Joulia gehört dieses junge Unternehmen ebenfalls zu den preisgekrönten Teilnehmern des diesjährigen Start-up-Messe-Areals der ISH. Der Firmenname verrät gleich, dass sich bei den Münchnern alles um Infrarotheizflächensysteme dreht. Was aber ist daran so bahnbrechend neu? Ausgezeichnet hat die Fachjury das „Heflex“-System Infrarotvollflächenheizer mit Phasenverschiebung auf Carbonbasis. Mit der patentierten Methode sollen sich Gebäude kos­tengünstig und energieeffizient beheizen lassen. Die Lösung besteht aus Gipsfaserplatten bedruckt mit elektrisch leitfähiger Carbon-Beschichtung plus rückseitig aufgebrachter IR-Reflexionsfolie. Durch die Integration in eine Gipsfaserplatte soll im Sommer zusätzlich Schutz vor gro­ßer Hitze bzw. Hitzestau erreicht werden. Das Produkt empfiehlt sich für Neubauten und Sanierungsprojekte bei privaten und gewerblichen Immobilien. Einsetzbar ist es sowohl für die Wand- als auch die Deckeninstallationen.

Kurzinterview: Nordish Infrared, Klaus Zeyn, Geschäftsführer
IKZ-HAUSTECHNIK: Wann ist Ihre Produktidee entstanden?
Klaus Zeyn: Die Produktidee zum „Heflex“-Plus-System ist evolutionär entstanden. Wir waren auf der Suche nach Möglichkeiten, eine maximale Energieeffizienz zu erzielen. Zudem waren IR-Flächenheizsysteme immer mit dem Manko belegt, zwar heizen, aber nicht kühlen zu können. Zur Lösung der Aufgabe haben wir uns mit den Möglichkeiten einer Phasenverzögerung beschäftig und einen Wärmespeicher in unser „Heflex“-Plus-Heizpaneel integriert. Das Ganze haben wir dann noch mit IR-Reflexionsebenen kombiniert. Als Folge erhalten wir ein System, welches eine beeindruckende Heizeffizienz aufweist und durch seine Speicherfähigkeit zugleich den sommerlichen Hitzeschutz unterstützt. Das Produkt haben wir uns patentrechtlich schützen lassen.

IKZ-HAUSTECHNIK:
Wo lag der besondere Reiz an einer Gründung in der SHK-Branche?
Klaus Zeyn: Als Folge der Energiewende werden konventionelle Heizsysteme an Bedeutung verlieren und durch neuartige Systeme, gespeist durch regenerative Energiequellen, ersetzt. Dieser Umbruch wurde in verschiedenen Ländern schon beschlossen und befindet sich in der Umsetzung. Ich bewege mich seit über sechs Jahren im technischen Umfeld von IR-Heizsystemen und habe hier viel Gutes wie auch weniger Gutes gesehen. Vor ca. 1,5 Jahren habe ich mich entschlossen, Nordish zu gründen, um meine Ideen zu realisieren und diesen Wandel aktiv mitzugestalten.

IKZ-HAUSTECHNIK: Wie haben Sie die finanziellen Herausforderungen, die mit der Gründung verbunden waren, gemeis­tert?
Klaus Zeyn: Unser Unternehmen ist selbstfinanziert. Wir konnten bei der Produktentwicklung auf großes eigenes Know-how zurückgreifen. Zudem haben wir ein Netzwerk befreundeter Unternehmen aufgebaut, die sich auch technisch gegenseitig unterstützen. Die operativen Kosten sind minimiert, da die Produktion komplett ausgelagert ist.

IKZ-HAUSTECHNIK:
Welche Pläne verfolgen Sie im Hinblick auf das SHK-Geschäft in den nächsten 24 Monaten?
Klaus Zeyn: Wir verfolgen zur Vermarktung unserer Lösungen einen B2B-Ansatz. Aktuell befinden wir uns national wie international in Gesprächen mit verschiedenen Unternehmen. So erwarten wir noch im zweiten Quartal einen ersten Großauftrag für unser „Heflex“-Plus-System aus dem Ausland. Im Grunde ist 2019 für uns nach all der Vorbereitung unser Jahr der Markteinführung. Zudem haben wir noch viele neuartige Produkte im Kopf und werden ein neues System patentrechtlich schützen lassen.

Unser Fazit aus der Betrachtung der SHK-Start-ups
Die deutschsprachigen SHK-Start-ups sind nicht nur bereit, sondern bereits stark aufgestellt. Jedes der hier vorgestellten Jungunternehmen besitzt Spezial-Know-how und Erfolgswillen in mehr als ausreichendem Maße. Die Branche wird sich dank der Neuen noch kräftig weiterentwickeln.

Autor: Peter Laaks, freier Journalist

https://sandhelden.de
https://joulia.com
http://www.nordish-infrared.com

 

1)    DVGW = Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches
2)    KIWA NV = Richterinstitut für Wasserversorgungsartikel (Tests, Inspektionen und Zertifizierungen)
3)    SVGW = Schweizerische Verein des Gas- und Wasserfaches
4)    WRAS = Water Regulations Advisory Scheme (Zertifizierung in Großbritannien)
5)    nZEB = nearly Zero Energy Buildings (Nullenergiehaus)

 


Artikel teilen:
Weitere Tags zu diesem Thema: