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Drei im Auge behalten

Lieferwagen vor dem Generationswechsel

Durch die neue Markenunion teilt sich der Opel „Combo“ im Modelljahr 2019 die Fahrzeugbasis mit Citroën und Peugeot. Bild: Opel

Wie schon jetzt, besteht der „Berlingo“ von Citroën auch in der dritten Generation auf ein herausragendes Frontdesign. Bild: Citroën

Für das Nutzfahrzeug bleibt es beim Begriff Peugeot „Partner“, doch die neue Freizeitvariante läuft unter der Bezeichnung „Rifter“. Bild: Peugeot

 

Den Freizeitvarianten folgen ab Herbst 2019 die Nutzfahrzeuge: Der Opel „Combo“ adaptiert das stark bauähnliche Konzept von Citroën „Berlingo“ und Peugeot „Partner“ – eine Entwicklung, die der Entscheider im Handwerksbetrieb in seine Disposition einbeziehen sollte.

Warum soll der Entscheider im Handwerksbetrieb etwas über neue Fahrzeuge lesen, wenn sie noch lange nicht beim Händler stehen? Ausnahmsweise geht es hier um drei neukonzipierte Lieferwagen, die in eine langfristige Fuhrparkplanung einbezogen werden sollten.
Die Eingliederung in die Markenunion des französischen PSA-Konzerns hat für den Opel „Combo“ die Konsequenz, dass der Lieferwagen ab dem Modelljahr 2019 nicht mehr stark bauähnlich mit dem Fiat „Doblò“ gefertigt wird. In Zukunft basiert das Konzept des leichten Nutzfahrzeugs weitgehend auf der Konstruktion, die dem Citroën „Berlingo“ sowie dem Peugeot „Partner“ zugrunde liegt – und dieser sogenannte Hochdachkombi macht sich jetzt bereit für die dritte Entwicklungsstufe.
Im April wurden bereits die Freizeitvarianten der Drillinge vorgestellt. Details zu den Nutzfahrzeugausführungen werden zwar erst im Spätsommer publik, doch schon jetzt lässt sich unschwer ablesen, wie zumindest das Erscheinungsbild der verglasten Versionen dieser Lieferwagen sein wird.

Geprüfte Realemissionen
Warum ist das jetzt von Bedeutung? Antwort: Weil die drei neuen Pkw-Modelle mit einer Palette von Otto- und Dieselmotoren aufwarten, die den Schadstoffgrenzwerten gemäß Euro 6d entsprechen. Das bedeutet, dass auch im Fahrbetrieb nach zertifizierten RDE-Kriterien (Real Driving Emissions) ein möglichst geringer Schadstoffausstoß stattfindet. Neuesten Meldungen zufolge werden auch die Lieferwagen-Versionen, die auf der IAA Nutzfahrzeuge im Herbst dieses Jahres Premiere haben, bereits die RDE-Kriterien erfüllen. Für den Handwerksunternehmer ist wichtig, dass er die Markteinführung dieser drei ansehnlichen Fahrzeuge im Auge behält. Schließlich geht es darum, in moderne Motorentechnik zu investieren, damit die freie Fahrt für den Lieferwagen bestehen bleibt, wenn weitere Restriktionen für den Cityverkehr in einigen Jahren Wirklichkeit werden.
Zu den Möglichkeiten im Laderaum lässt sich sagen, dass es bei zwei Radständen bleibt und damit ca. 3,3 m³ oder bei der um 35 cm gestreckten Version L2 etwa 3,9 m³ drin sein können. Bei geöffneter Trennwand plus Klappsitz (Ladelänge dann 270 cm) werden nochmals 0,5 m³ hinzukommen. Damit eröffnen die ein wenig geräumiger werdenden Drillinge ein passables Angebot für viele Serviceleis­tungen in der Cityregion.

Autor: Thomas Dietrich, freier Journalist

www.opel.de
www.citroen.de
www.peugeot.de

 

 

 


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