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Anschluss von Holzfeuerstätten an Luft-Abgas-Systeme

Frankfurt/Main.  Raumluftabhänge Holzfeuerstätten wie zum Beispiel Kaminöfen oder Kachelöfen können unter bestimmten Voraussetzungen an keramische Luft-Abgas-Schornsteinsysteme (LAS) angeschlossen werden.

Infos zum Anschluss von Holzfeuerstätten an Luft-Abgas-Systeme enthält die Verbändeinformation von IPS und HKI. Bild: IPS

 

Dies teilen die Initiative Pro Schornstein (IPS) und der HKI – Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik in einer gemeinsamen Verbändeinformation mit. Dem Bekunden nach habe es in den vergangenen Wochen vermehrte Anfragen zur Thematik gegeben. Unter anderem zur Frage, wie eine separate Zuluftführung der raumluftabhängigen Feuerstätte an den Ringspalt/Luftschacht des Schornsteines angeschlossen werden kann. „Die jahrzehntelange Erfahrung unserer Keramik-Schornsteinhersteller mit dieser Anschlusspraxis zeigt, dass dies technisch kein Problem ist“, sagt Burkhard Kehm, Vorsitzender der IPS.
Formal bedarf der Anschluss bestimmter Voraussetzungen. Zum Beispiel müsse das in der Zulassung oder Bauartgenehmigung des Schornsteinanbieters ausdrücklich geregelt sein bzw. eine Umkennzeichnung der Abgasanlage als Schornstein seitens des Herstellers erfolgen. Die Zulässigkeit bestehe ebenfalls, sofern das Schornsteinprodukt bestehend aus Abgasschacht und Verbrennungsluftschacht nicht als LAS gekennzeichnet werde.
Die Verbändeinformation steht unter der unten genannten Internetseite zum Download zur Verfügung.

www.proschornstein.de

 


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