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Ford: „Custom PHEV“ Alternatives Konzept im Feldversuch

Ford realisiert mit seinem Kompakttransporter „Custom“ die Plug-In-Hybrid-Technik: Der E-Motor wirkt unmittelbar auf die Vorderachse und der zugehörige Benziner versorgt als Range-Extender 1) den E-Motor und lädt den Akku, der allerdings nur eine Reichweite von etwa 50 km aufweist. Dank Range-Extender beträgt die Reichweite ohne Tank-/Ladestopp etwa 500 km.

Einjähriger Feldversuch mit dem Ford „Custom PHEV“ abgeschlossen: Unter der Motorhaube arbeitet der E-Antrieb zusammen mit einem Benzinmotor als Range-Extender. Bild: Ford

 

Mit dem Geofencing-Modul ist es dem „Custom PHEV“ in Umweltzonen oder in definierbaren Bereichen möglich, automatisch in den emissionsfreien Modus „EV Jetzt“ zu wechseln. So könnte der Fahrer weit außerhalb der City trotz voller Batterie zunächst mit dem Range-Extender starten, um der Batteriefahrt erst in der emissionsbelasteten Innenstadt den Vorrang geben zu können.
Mit zehn Fahrzeugen wurde jetzt ein zwölfmonatiger Feldversuch in der Kölner Region abgeschlossen und über die 62.000 Gesamtkilometer Daten gesammelt. Zu 58% wurde dabei rein elektrisch gefahren, bei einer täglichen Strecke von 20 bis 65 km. Nach Eingewöhnungszeit und intensiver Schulung gewöhnten sich die Fahrer an die Reichweite ihres Fahrzeuges und konnten den Anteil der elektrisch gefahrenen Strecke um 7% erhöhten. In Umweltzonen betrug die Steigerung 13%.

www.ford.de


1) Range-Extender: Einrichtung zur Verlängerung der Reichweite

 


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