Ausgabe 3/2004, Seite 14 f.


Test


Sanitärtechnik

1. Welche Anlagenteile können mit Absperrarmaturen verschlossen werden?

a Einzelne Leitungsabschnitte in Sanitärinstallationen

b Die gesamte Trinkwasserinstallation

c Einzelne Einrichtungsgegenstände in Heizungsanlagen

d Abwasserleitungsanlagen

2. Aus welchen Werkstoffen werden Regenfallleitungen hergestellt?

a Gusseisen

b Kunststoffen, z.B. PE, PVC, PP

c Zink- oder Kupferblech

d Bleiblech

3. Welche Armaturen zählen nicht zu den Absperrarmaturen?

a Rückflussverhinderer

b Unterputzventil

c Magnetventil

d Eckventil

4. An welchen Stellen in Sanitärleitungssystemen sind Rückflussverhinderer eingebaut?

a Hinter dem Wasserzähler in Verbrauchsleitungen

b In Rohrtrennern EA 1 und EA 2

c In Systemtrennern

d In Steigleitungen mit Sammelsicherung

5. Welche Armaturen zählen zu der Gruppe der Auslaufarmaturen?

a Sicherheitsventile

b Druckspüler

c Auslaufventile

d Mischbatterien

 

Heizungs- und Klimatechnik

1. Die Abgase enthalten überwiegend

aus vollständiger Verbrennung des Brennstoffs:

aus unvollständiger Verbrennung des Brennstoffs:

als Ballaststoffe aus der Verbrennungsluft und dem Luftüberschuss:

Kohlenstoffdioxid und Wasserdampf und (bei Schwefel im Brennstoff) Schwefeldioxid

Kohlenstoffmonoxid und unter Umständen Ruß

Stickstoff und Sauerstoff

Zusätzlich sind bei Gasbrennern ohne Gebläse geringe Anteile von Stickoxiden vorhanden, die sich in Zonen sehr hoher Temperaturen der Brennerflammen bilden können. Abgase wirken in stärkerer Konzentration giftig. Welcher Anteil des Abgases ist hochgiftig?

a Kohlen(-stoff)dioxid

b Kohlen(-stoff)monoxid

c Schwefeldioxid

d Stickoxid

e Stickstoff

2. Die Verbrennungsprodukte von flüssigen und gasförmigen Brennstoffen in Feuerungen werden Abgase genannt. Wie nennt man die Verbrennungsprodukte fester Brennstoffe?

a Abgase

b Abluft

c Fortluft

d Rauchgase

e Asche

 

Technische Mathematik

1. Das Wohnhaus einer kinderreichen Familie liegt in einem Mittelgebirge an einem Berghang. Bei der Renovierung soll die Raumheizung mit Einzelöfen durch eine Pellet-Zentralheizung mit einer Nennleistung von 18 kW ersetzt werden. Wegen der besonderen Lage des Hauses werden für die Heizung 2000 Volllaststunden pro Jahr angenommen. Der Heizwert Hi der Holzpellets beträgt 5 kWh/kg, die Schüttdichte rS = 650 kg/Sm3. Der Heizkessel hat einen Jahresnutzungsgrad ha von 0,9. Wie groß ist der Jahresbrennstoffbedarf Ba in Sm3/a (Schüttkubikmeter pro Jahr)?

a Ba = 11,2 Sm3/a

b Ba = 12,3 Sm3/a

c Ba = 13,1 Sm3/a

d Ba = 14,5 Sm3/a

2. Familie Schulte hat nahe an einem Flussufer gebaut. Ihr Einfamilienhaus wird mit Heizöl beheizt. Im Heizölkeller sind zwei Heizöllagerbehälter aus glasfaserverstärktem Kunststoff mit je 2 m3 Fassungsvermögen aufgestellt. Damit bei einer möglichen Überschwemmung das Wasser durch Heizöl nicht verunreinigt wird, wollen sie ihre Ölheizung auf eine Heizung mit Holzpellets umstellen. Die Nennleistung der Heizung beträgt 15 kW. Nach Berechnung besteht ein Jahresbrennstoffbedarf von 5333 kg/a (Kilogramm Pellets pro Jahr).

Wie viel m3 beträgt der erforderliche Lagerraum VB, der ("Bunker") für die Pellets, wenn deren Schüttdichte mit 650 kg/Sm3 (Kilogramm pro Schüttkubikmeter) angegeben ist? Ein Lagerbunker für Pellets benötigt im Keller einen Deckenabstand und eine Bodenschräge. Der erforderliche Rohlagerraum VR ist deshalb mit 60% Zuschlag zu berechnen.

a VB = 8,2 m3; VR = 13,5 m3

b VB = 8,8 m3; VR = 14,1 m3

c VB = 9,4 m3; VR = 15,1 m3

d VB = 10,2 m3; VR = 16,3 m3

 

Arbeitsrecht und Soziales

1. Sind Arbeitnehmer verpflichtet, bei ihrer Kündigung einen Grund anzugeben?

a Ja, immer schriftlich

b Ja, aber nur mündlich

c Nein

d Ja, aber nur Arbeiter

e Ja, aber nur Angestellte

2. Welche der nachfolgenden Versicherungen gehört zu den Sozialversicherungen?

a Feuerversicherung

b Glasversicherung

c Kfz-Versicherung

d Unfallversicherung

e Einbruch- und Diebstahlversicherung

3. Für welche Versicherung zahlt der Arbeitgeber allein die Beiträge?

a Arbeitslosenversicherung

b Krankenversicherung

c Lebensversicherung

d Rentenversicherung

e Unfallversicherung


Lösungen

Sanitärtechnik

 1 a, b, c, d

Absperrarmaturen schaffen die Möglichkeit, Leitungen jeglicher Art insgesamt, in Abschnitten oder einzelne Bauteile wie Pumpen für Reparaturen, Wartung sowie Erweiterung abzusperren. In Abwasseranlagen wie z.B. Fäkalienhebeanlagen sind in der Zu- und Ablaufseite Abwasserschieber einzubauen.

 2 b, c (a)

Regenfallleitungen können aus Kunststoffen, Blechwerkstoffen wie Kupfer oder Zink oder verzinktem Stahl hergestellt werden. Standrohre können auch aus Gusseisen gefertigt werden.

 3 a

Rückflussverhinderer zählen zu den Sicherungsarmaturen und schließen bei Unterdruckbildung in der Zuleitung das Ventil gegen die Fließrichtung.

 4 a, b, c, d

Weitere Einsatzmöglichkeiten für Rückflussverhinderer sind:

 5 b, c, d

Auslaufarmaturen sind Armaturen, aus denen z.B. Wasser das geschlossene Rohrleitungssystem zu seinem verwendungsgemäßen Zweck verlässt und frei austritt. Zu den Auslaufarmaturen zählen außerdem noch Selbstschluss- und berührungslose Armaturen. Sicherheitsventile zählen zu den Sicherheitsarmaturen.

 

Heizungs- und Klimatechnik

 1 b

Die maximale Arbeitsplatzkonzentration von CO (so genannter MAK-Wert) beträgt 55 mg je m3 Atemluft oder 0,005%; bei 0,1% CO-Gehalt besteht Lebensgefahr! Wird der Grenzwert des CO-Gehalts (0,1% bei Gas und Festbrennstoffen, 0,05% bei Heizöl) überschritten, ist der Brennstoff unvollständig genutzt.

 2 d

 

Technische Mathematik

  1 b

Gegeben:

bVL = 2000 h/a
Hi = 5 kWh/kg
rS = 650 kg/Sm3
ha = 0,9

Gesucht:
Ba in Sm3/a

Erfolgskontrolle:
Vergleichsberechnung Ba in kg/a

  2 a
Gegeben:
Jahresbrennstoffbedarf Ba = 5333 kg/a

Schüttdichte rS = 650 kg/Sm3

Zuschlag z = 1,6

Gesucht:
Bunkerkapazität VB in m3
Rohlageraum VR in m3

VR = VB 1,6 = 8,2 m3 1,5 = 13,12 m3 gerundet 13,5 m3

Erfolgskontrolle:
Gegeben:

Lagervolumen/Leistungsverhältnis

Gesucht:


Angenähert können diese Aussagen gelten:
Nennleistung (kW) x 0,9 = Rohlagerraum (m3)
Heizöl-Behältervolumen (m3) x 2 = Pellets-Lagervolumen (m3)
Ein alter Heizöl-Lagerraum reicht meistens aus.

 

Arbeitsrecht und Soziales

 1 c; 2 d; 3 e


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