Ausgabe 11/2002, Seite 4 f.


Praxis


Das ist ja einfach!

Mit >B<Oyster zur schnellen und sauberen Verbindung

Jeder SHK-Handwerker kennt die klassischen Rohr-Verbindungstechniken Löten, Schweißen, Pressen. Neben weiteren mehr oder weniger verbreiteten Verfahren hat der Hersteller IBP (ehemals Bänninger) nun eine neue Verbindungstechnik entwickelt, mit dem der Installateur und Heizungsbauer arbeiten soll: >B<Oyster.

Die Übergangskupplung >B<Oyster von IBP verspricht eine schnelle, saubere und wirtschaftliche Montage (Hattrick) aller Schraubkomponenten mit Innengewinde.

Es handelt sich dabei um eine innovative Übergangskupplung aus Rotguss mit Hattrick-Garantie, wie IBP sagt. Unter diesem Motto präsentiert sich die neue Verbindungstechnik ab sofort auf dem deutschen SHK-Markt. Die Übergangskupplung ersetzt Übergangsnippel (z.B. 15 x ", 22 x ") und ermöglicht eine schnelle, saubere und wirtschaftliche Montage aller Schraubkomponenten mit Innengewinde auf Kupfer- und Edelstahlrohr. Dazu zählen z.B.:

 Heizkörperthermostatventile,

 Heizkörperrücklaufverschraubungen,

 Muffen,

 Verschraubungen,

 Kappen,

 Reduzierungen.

>B<Oyster ist in folgenden Dimensionen erhältlich

Rotguss unbehandelt

Rotguss vernickelt

12 x 3/8"

12 x 3/8"

12 x "

12 x "

15 x "

15 x "

18 x "

18 x "

22 x "

22 x "

28 x 1"

 

in Kürze:

 

35 x 1 "

 

42 x 1 "

 

54 x 2"

 

Die Bildfolge zeigt, aus welchen Arbeitsschritten die Montage des >B<Oyster besteht. Die Dichtigkeit der Verbindung bewirken zwei Dichtringe aus EPDM; einmal zum Rohr hin, einmal zum Anschlussgewinde hin. Die Übergangskupplung ist Unterputz einsetzbar.

Folgende Vorteile nennt IBP beim Einsatz der neuen Verbindungstechnik:

Schnelligkeit

Die Übergangskupplung wird auf das Kupferrohr geschoben und die Anschlagpunkte werden mit der Markierzange auf das Rohr gedrückt (engl.: to dimple).

Geeignete Kupferrohre (weich, halbhart, hart)

Geeignete Edelstahlrohre

dünnwandige Kupferrohre

normalwandige Kupferrohre

dünnwandige Kupferrohre

normalwandige Kupferrohre

12 x 0,7 mm

12 x 1,0 mm

12 x 0,6 mm

12 x 1,0 mm

15 x 0,8 mm

15 x 1,0 mm

15 x 0,6 mm

15 x 1,0 mm

18 x 0,8 mm

18 x 1,8 mm

18 x 0,7 mm

18 x 1,0 mm

22 x 0,9 mm

22 x 1,0 mm

22 x 0,7 mm

22 x 1,2 mm

28 x 1,0 mm

28 x 1,5 mm

28 x 0,8 mm

28 x 1,2 mm

 

35 x 1,5 mm

35 x 1,0 mm

35 x 1,5 mm

 

42 x 1,5 mm

42 x 1,1 mm

42 x 1,5 mm

 

54 x 2,0 mm

54 x 1,2 mm

54 x 1,5 mm

Sauberkeit

 Arbeitsschritte wie Einhanfen oder ähnliches entfällt.

 Die fertige Installation weist keinerlei Schmutzstellen auf.

Sicherheit

Alle DVGW W 534 Prüfungen sind erfolgreich abgeschlossen: (DVGW-Zeichen erhalten)

Technische Einsatzgrenzen von >B<Oyster

Einsatzbereich

max. Betriebstemperatur

max. Betriebsdruck

Regenwasser

30C

10 bar

Sanitär

95C

10 bar

Heizung

110C

6 bar

Wirtschaftlichkeit

 B<Oyster ist universell einsetzbar mit anderen Schraubkomponenten. Das Gewinde kann mit allen in der Installationstechnik üblichen Gewindeübergängen gemäß ISO 7-1, pr EN 10226-1 und DIN ISO 228-1 eingesetzt werden. Dazu zählen >B<Bänninger Serie 2000, 3000, 4000, >B<press und cuprofit.

 >B<Oyster ist vielfältig anwendbar: in den Bereichen Trinkwasser, Regenwasser, Heizung, ölfreie Druckluft und in der Industrie. Die kalte und Energie unabhängige Verbindungstechnik ist besonders für die Installation in brandgefährdeten Bereichen geeignet.

 >B<Oyster ist lösbar und wieder verwendbar.

Rohr rechtwinklig ablängen.

Als Werkzeug wird lediglich eine Markierzange benötigt. Erhältlich in den Dimensionen 10-28 mm und 10-54mm.

Wenn Sie gerne selbst die "Dimple"-Probe machen möchten, fordern sie einfach kostenlos und unverbindlich einen Musterbeutel >B<Oyster an. Eine E-Mail an marketingde@ibpgroup.com oder ein Fax an 0641/7007-344 genügt. Weitere Informationen rund um die Technik des >B<Oyster finden Sie mit einem Klick im Internet unter www.baenninger.info.

Kupferrohr innen und außen sorgfältig entgraten. Weiches Kupferrohr bzw. unrundes ist zu kalibrieren.

 

Übergangskupplung auf Sauberkeit und korrekten Sitz der Dichtelemente überprüfen. >B<Oyster auf das Rohr schieben. Dabei kein Öl- oder Gleitmittel verwenden.

 

Markierzange mit der Noppe komplett in das Rohr einschieben und die Anschlagpunkte (Dimpel) auf das Rohr drücken. Je nach Rohrdurchmesser die Anschlagpunkte im gleichen Abstand auf das Rohr drücken. Die Markierzange für die Dimension 10 bis 54 mm muss mit der oberen Zangenbacke auf den jeweiligen Rohrdurchmesser (10-28 mm und 35-54 mm) eingestellt werden. Sichere Anschlagpunkte entstehen nur bei vollständig geschlossenen Zangebacken.

 

Übergangskupplung bis zum Anschlagpunkt in das geeignete Innengewinde einschrauben und handfest anziehen.

 

Übergangskupplung mit Gabelschlüssel fest anziehen.

 

So viele Anschlagpunkte sind bei den einzelnen Dimensionen zu setzen:
10 - 16 mm: 3 Anschlagpunkte
18 - 35 mm: 4 Anschlagpunkte
42 mm: 6 Anschlagpunkte
54 mm: 8 Anschlagpunkte


B i l d e r :   IBP GmbH, Gießen

>B<Oyster "live" auf der SHK in Hamburg vom 20. - 23. 11. 02: Halle 12 OG, Stand 12128 (IBP GmbH)


© Alle Rechte beim Verlag


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