IKZ-HAUSTECHNIK, Ausgabe 6/2002, Seite 19 ff.


VERBÄNDE AKTUELL 


Zentralverband


11. Deutscher Klempnertag in Würzburg

Vieles neu geregelt

Das alte Handwerk der Klempner, Flaschner und Spengler hat sich verjüngt: Überarbeitete Fachregeln, neue Verarbeitungstechniken und Bemessungsgrundlagen sorgen dafür, dass Unterkonstruktion, Metalldach und -fassade nach aktuellem Erkenntnisstand realisiert werden können. Ein dickes Bündel neuer Fachlektüre konnten die Teilnehmer mit in ihre Betriebe nehmen.

Man war vorgewarnt: Eine schleppende Anmeldebereitschaft noch zu Beginn des Jahres musste nicht heißen, dass der Saal nicht voll werden würde. Und wie schon zwei Jahre zuvor kamen über 300 Teilnehmer am 31. Januar und 1. Februar nach Würzburg, um sich aus erster Hand über aktuelle Themen in Sachen Metalldach zu informieren.

ZVSHK-Präsident Bruno Schliefke wies in seiner Eröffnungsrede auf das Leistungsspektrum der Verbandsorganisation hin: "Nutzen Sie die Angebote der Innungen, der Landesverbände, des ZVSHK und der Wirtschaftsgemeinschaft Metalldächer und Fassaden."

In puncto Fachkunde war kein Mangel: An beiden Tagen galt es umfangreiche Sachgebiete zu streifen. Das Themenspektrum reichte von der sicheren Ableitung von Niederschlagswasser über Auswirkungen der Energieeinsparverordnung bis hin zum Gelbdruck (Entwurfsfassung) der Klempnerfachregeln sowie der druckreifen Kommentierung zur VOB Teil C "Klempnerarbeiten".

ZVSHK-Präsident Bruno Schliefke wies in seiner Eröffnungsrede auf die anhaltend schwierige Lage hin. Er bedauerte die schwindende Zahl der Klempnerfachbetriebe und den spärlichen Zulauf in der Lehrlings- und Meisterausbildung. Auch von Seiten der Politiker werde es den Fachbetrieben nicht leicht gemacht, denn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen seien alles andere als mittelstandsfreundlich. In schwierigen Zeiten sei es aber umso wichtiger, so der ZVSHK-Präsident, den Zusammenhalt in der Organisation zu suchen. Sein Appell: "Nutzen Sie die Angebote der Innungen, der Landesverbände, des ZVSHK und der Wirtschaftsgemeinschaft Metalldächer und -fassaden in Klempnertechnik."

Klempnertag 2002: Über 300 Teilnehmer füllten am 31.1./1.2. das Würzburger Congress Centrum.

Davon konnte in Würzburg reichlich Gebrauch gemacht werden. Ein dicker Stapel Tagungsunterlagen, Info-Stände zahlreicher Hersteller und angereiste Verbandsvertreter boten genügend Gelegenheiten für die Praktiker, sich aus erster Quelle zu informieren.

Im Mittelpunkt standen natürlich die jeweils 45-minütigen Fachreferate. Als erster beleuchtete Prof. Bernd Rickmann (Fachhochschule Burgsteinfurt/Münster) den Teil 3 der neuen Entwässerungsnorm DIN EN 12056, in der es um die Bemessung von vorgehängten und innenliegenden Rinnen geht. Bei Letzteren können allerdings jetzt Dimensionen verlangt werden, dass der Praktiker Rinnen in Badewannengröße zu erstellen hat, wenn beispielsweise bei einem Wolkenbruch eine große Halle regelkonform entwässert werden soll.

Bundesfachgruppenleiter Heinz Lummel erläuterte am Infostand des Klempner- und Kupferschmiedemuseums die Bedeutung dieser Einrichtung und warb um Mitglieder.

Die Bemessung von vorgehängten und innenliegenden Rinnen erleichtert das gleichnamige Berechnungsprogramm, das der ZVSHK in Kooperation mit der Firma Dendrit herausgibt. Die CD-ROM kann von Mitgliedsbetrieben zum Preis von 49 Euro über die SHK-Landesverbände erworben werden.

Zum Thema Metalldach und Umwelt referierte der Schweizer Experte Dr. Markus Faller. Er erläuterte die komplexen Zusammenhänge, die bis jetzt bei Langzeitstudien in puncto Luftverschmutzung und Abschwemmraten beobachtet werden konnten. Zu Aufgeregtheiten bis hin zu Verboten von Metalldächern in Verbindung mit dezentralen Versickerungen sah er keine Veranlassung. Vielmehr sollten Ergebnisse laufender Forschungen abgewartet werden, um in einer ganzheitlichen Betrachtung abwägen zu können, was auf lange Sicht der Umwelt tatsächlich abträglich ist und was als üblicher Prozess in einem ökologischen Kreislauf angesehen werden kann.

Die ressourcenschonende Nutzung von Sonnenenergie steht keinesfalls zur Disposition. Im Gegenteil: 50.000 Solaranlagen auf Privathäusern sprechen eine klare Sprache, dass der Endnutzer durchaus dafür zu erwärmen ist, die Sonne zur Brauchwassererwärmung oder für die Stromerzeugung zu bemühen. Gerhard Stryi-Hipp vom Deutschen Fachverband Solarenergie wusste klar zu vermitteln, dass der Wachstumsmarkt Sonnenenergie auch den Klempnern offensteht. Warum nicht das Metalldach mit einer Option zum Solardach offerieren? An marktgerechten Produkten und staatlicher Förderung mangele es nicht, gab er zu bedenken.

Die passende Unterkonstruktion fürs Metalldach wusste Klaus Richter (Deutsche Rockwool) anzubieten, um den neuen Forderungen der Energieeinsparverordnung zu genügen. Er machte deutlich, dass die über Jahre "selbstgestrickten" Distanzprofile kaum noch einem rechnerischen Nachweis standhalten könnten, da es nunmehr konsequent darum gehe, Dämmstoff durchdringende Wärmebrücken zu minimieren. Jetzt gelte es Dämmsysteme einzusetzen, die beispielsweise Haltesysteme aufweisen, die nur oberflächlich in die Dämmschicht eingearbeitet sind.

Rainer Schaefer (Bundesfachgruppe Klempnertechnik), ZVSHK-Referent Leonhard Knobloch, Joachim Weinhold (Ex-Geschäftsführer Technik im ZVSHK) und sein Nachfolger Andreas Müller referierten am zweiten Tag.

Welche Möglichkeiten durch Klebetechnik eröffnet werden, erläuterten Christian Fürholzer (RoofTech) und Lothar Claassen (Enke-Werk). Aufwendige Falztechniken am Dach oder komplizierte Versteifungen an der Fassade können demnach durch elastische Langzeitklebstoffe ersetzt werden, wie eine Reihe von Referenzobjekten auf der Leinwand demonstrierten.

Überarbeitete Fachregeln

Der zweite Tag stand zunächst ganz im Zeichen überarbeiteter Fachregeln. Monatelange Vorarbeit in verschiedenen Fachausschüssen hatte dazu geführt, dass in Würzburg nicht weniger als sieben verschiedene Gelbdrucke als Tagungsunterlage präsent waren:

Rainer Schaefer (Bundesfachgruppe Klempnertechnik) und Leonhard Knobloch (ZVSHK-Referent für Klempnertechnik) erläuterten die wichtigsten Änderungen und stellten Neuheiten heraus, die dann in Kraft treten, wenn gegen die o.a. Entwurfsfassungen nicht bis Ende Mai 2002 Einsprüche eingehen. Hier Einzelheiten zu nennen, würde an dieser Stelle bei weitem den Rahmen sprengen - die Teilnehmer des Klempnertages bekamen jedoch das Wichtigste in Auszügen präsentiert.

VOB-Kommentar

Schon auf dem letzten Klempnertag war die überarbeitete VOB Teil C/ATV DIN 18339 "Klempnerarbeiten" Thema gewesen. Mittlerweile haben die Fachleute Harald Koch (SHK-Fachverband Hamburg) und Joachim Weinhold (ehemals Geschäftsführer Technik im ZVSHK) einen umfangreichen Kommentar verfasst, der den mittlerweile 14 Jahre alten Vorgänger ins Antiquariat verweist. Eine Korrektur der alten Fassung lohnte nicht mehr, denn in der 2000er-VOB sind die Neuerungen so umfangreich geworden, dass auf dem Klempnertag selbst ein Schnelldurchgang mit den wichtigsten Details in angemessener Redezeit nicht zu schaffen war - allerdings Argument genug, das Nachschlagewerk (ISBN-Nr. 3-410-15116-8 für 58 Euro beim Beuth-Verlag oder Buchhandel bestellbar) zur Pflichtlektüre in jedem Klempnerbetrieb zu machen.

Friedrich-W. Stohlmann wusste mit unterhaltsamen Einlagen seine juristischen Ausführungen zu würzen - die Klempner dankten es ihm mit Applaus.

Wie sichert der Klempnerbetrieb seine Werklohnforderung? Rechtsanwalt Friedrich-W. Stohlmann war Referent des letzten Vortrages. Er stellte anschaulich dar, wie der Klempnerbetrieb seinen Werklohn sichern kann. Vorab sei die Bonität des Auftraggebers zu prüfen und soweit ein Auftrag abgeschlossen werde, solle dringend die VOB Teil B wegen der dort in 16 geregelten Abschlagszahlungsansprüche vereinbart werden, gab er zu bedenken. Darüber hinaus sollte jeder Klempnerbetrieb bei großen Aufträgen sicherstellen, dass der Auftraggeber für die beauftragten Arbeiten entsprechende Sicherheit nach 648 a BGB leistet.

Rechtsanwalt Stohlmann nannte als Beispiel, dass bei einem Bauvertrag über rund 300.000 Euro und entsprechenden Abschlagszahlungsmodalitäten der Auftragnehmer auch mit einem Teilbetrag zufrieden sein könne, der durch Bankbürgschaft gesichert werde. Dann ließen sich ständig die eingehenden Abschlagszahlungen überprüfen.

Um beim Beispiel zu bleiben: Werden Abschläge in Höhe von 25.000 Euro gezahlt, so reiche eine Absicherung von insgesamt 60.000 Euro, da nur die Gefahr bestehe, dass der Klempnerbetrieb mit zwei Abschlägen leer ausgehe.

Bekanntlich ist die Abschlagszahlung 18 Tage nach Vorlage der prüfbaren Abschlagsrechnung fällig. Rechnet man eine Nachfrist von vier Tagen hinzu, so weiß der Klempnerbetrieb nach Ablauf der Nachfrist, dass höchste Aufmerksamkeit geboten ist.

Da in den ca. vier Wochen aber weitere Leistungen erbracht sind, kann es gut passieren, dass im Falle der Nichtzahlung des verlangten Abschlags in Höhe von 25.000 Euro eine Werklohnforderung in Höhe von 50.000 Euro bis 60.000 Euro aufgelaufen ist.

Bekanntlich steht dem Klempnerbetrieb nach entsprechender Nachfristsetzung und Androhung einer Kündigung wegen Nichtzahlung das Recht zu, die Kündigung gem. 9 VOB/B auszusprechen.

Rechts-Experte Stohlmann empfahl, nach Unterbrechung der Arbeiten durch Kündigung wegen Nichtzahlung des Auftraggebers unverzüglich ein Aufmaß zu erstellen, um den dann offenen Restbetrag ggf. durch Mithilfe eines Sachverständigen genau festzuhalten.

Zum geselligen Beisammensein ging's in die Jahrhunderte alten Gewölbe unter der Würzburger Residenz - Weltkulturerbe der Unesco.

Soweit beispielsweise die Abrechnung einen Betrag von unter 60.000 Euro ergebe und gleichzeitig eine Absicherung gemäß 648 a BGB vorliege, so könne der Unternehmer selbst im Insolvenzfalle des Auftraggebers sicher gehen, zu seinem Geld zu kommen. Zwar müsse er bei Nichtanerkennung durch den Auftraggeber noch einen Prozess in erster Instanz führen, sei dann aber sicher, dass er die Bank im Fall eines vorläufig vollstreckbaren Urteils aus der Bürgschaft in Anspruch nehmen kann.

RA Stohlmann wies auch auf die neuen Fristen nach dem Schuldrechtsmodernisierungsgesetz hin, das am 1. Januar 2002 in Kraft getreten ist. Die Gewährleistungsfristen im Kaufrecht haben sich von bisher sechs Monaten auf zwei Jahre verlängert. Der Werkunternehmer haftet weiterhin bei Arbeiten am Bauwerk für seine Arbeiten fünf Jahre, beginnend mit der Abnahme. Eine Besonderheit ergibt sich aus dem Kaufrecht, wonach ein Verkäufer für Materialien, die in einem Bauwerk eingebaut werden, ebenfalls fünf Jahre haftet. Soweit der Unternehmer dann Regresse gegen den Verkäufer geltend macht, kann der Verkäufer seinerseits in der so genannten Lieferantenkette diese Ansprüche zurückreichen, und zwar letztendlich bis zum Hersteller.

Lebhaft und humorvoll trug Jurist Stohlmann den komplizierten Sachverhalt vor, sodass für die Zuhörer ein kurzweiliger Vortrag den Abschluss des Deutschen Klempnertages bildete.

Schlussbemerkung

Würzburg hat's gebracht: Für die über 300 Teilnehmer des Klempnertreffens dürfte sich der Weg in die fränkische Metropole gelohnt haben, denn in all das, was sich in der Klempnertechnik an Neuem abzeichnet, ließ sich Einblick nehmen. Das davon möglichst viel im Arbeitsalltag weiter abrufbar bleibt, dafür sorgen die umfangreichen Tagungsunterlagen bzw. die von den Referenten gegebenen Anregungen und Hinweise. Außerdem bot sich genügend Gelegenheit für den kollegialen Austausch und das Fachgespräch an den Infoständen der Hersteller. TD 


Architekturpreis 2002

Am Nachmittag des ersten Tages stand die Verleihung des Architekturpreises 2002 Metalldächer und -fassaden an, der in Zusammenarbeit mit dem Bund Deutscher Architekten (BDA) vom ZVSHK zum 8. Mal ausgelobt wurde. ZVSHK-Hauptgeschäftsführer Michael von Bock und Polach in der Eröffnungsrede: "Der Architekturpreis soll auch in diesem Jahr wieder dazu dienen, beispielhafte Lösungen herausragender architektonischer Gestaltung von Metalldach- und -fassadenbekleidung aufzuzeigen." Er verwies auf die in Würzburg ausgestellte Retrospektive aus 15 Jahren Architekturpreis und stellte die Bedeutung heraus, die immer wieder aus dem fachlichen Dialog zwischen Architektenschaft und ausführendem Klempnerhandwerk resultiere.

Gewinner des Architekturpreises 2002: Der Wolkenriegel als majestätischer Kontrapunkt oberhalb eines alten Gebäudekomplexes in Berlin-Kreuzberg.

Unter den 45 zugelassenen, oftmals technisch hoch angesiedelten Bewerbungen hatte die Jury die Qual der Wahl. Jury-Mitglied Prof. Ulrike Lauber (BDA) vor der Preisverleihung: "Weder die eine noch die andere Vorgabe darf beim Bauen zu sehr überwiegen. Alle Faktoren müssen sich die Waage halten: die Kosten, der Nutzen und die Ästhetik."

Aus den Händen von ZVSHK-Präsident Bruno Schliefke (links) und BDA-Vizepräsident Sven Silcher (rechts) konnten die Preisträger Michael Vetter (2.v.l.), Andrea Ruiken und Peter Neß ihre Urkunden in Empfang nehmen.

Den mit 10.225 Euro dotierten Architekturpreis 2002 erhielt der "Wolkenriegel" in Berlin-Kreuzberg, Planer/Architekten: Ruiken & Vetter Dipl.-Ing. Architekten, Berlin, Ausführender Klempnerfachbetrieb: Peter Neß Bauklempnerei GmbH, Berlin

Anerkennungen (mit je 2557 Euro) wurden ausgesprochen für:

Lobende Erwähnungen gab es für:

Eine ausführliche Dokumentation über den Architekturpreis 2002 bietet die 20-seitige Farbbroschüre, die der ZVSHK in seiner Werbe-Direktaussendung Ende Februar an alle organisierten Innungsbetriebe verschickt hat.


Interviewpartner Architekturpreis

Andrea Ruiken, zeichnet als Architektin für den Entwurf verantwortlich

"Es galt zu der darunter befindlichen amorphen Figur des bestehenden Gewerbekomplexes etwas entgegen zu setzen. Das konnte nur gelingen, in dem man etwas schafft, das sich ganz stark davon abhebt. Wider allen Befürchtungen hat es weder von der Denkmalpflege, noch Bauaufsicht, noch Bundeswasserstraßenbehörde Einwände gegen unser Vorhaben gegeben, obwohl der "Wolkenriegel" in 16 Meter Höhe weit auf den Wasserspiegel hinausragt."

Michael Vetter, für die Ausführung verantwortlicher Architekt

"Aus wilden Phantasien heraus ist das Projekt entstanden. Die Planung hat sich über vier Jahre hingezogen und gebaut wurde letztlich ein dreiviertel Jahr. Vorbewittertes Titanzink erschien uns als beste Lösung, dem Gebäudekörper in seinen klar gezeichneten Strukturen auch ein sich deutlich abzeichnendes Material mitzugeben.

Wirtschaftlich ist das Ganze nicht, sondern dem Bauherrn ging es mit mir zusammen um den Spaß an der Architektur."


WMK besteht zehn Jahre

Am Vorabend des Klempnertages trafen sich rund 80 Mitglieder der WMK zum Jubiläum im 25 km entfernten Klempner- und Kupferschmiedemuseum in Karlstadt/Main.

Einen genauen Zeitpunkt, an dem die Gründung der Wirtschaftsgemeinschaft Metalldächer und -fassaden in Klempnertechnik e.V. festgemacht werden könnte, lässt sich nicht zweifelsfrei festlegen. Doch der 7. August 1991 war für die Entstehung der WMK in ihrer heutigen Form ein wichtiges Datum, denn an diesem Tag wurden auf einer Informationstagung in Sankt Augustin die Vertreter der gesamten Branche zu einem Informationsgespräch zusammengeführt.

Prominenz aus verschiedenen Verbandsorganisationen feierten gemeinsam das 10-jährige Bestehen der WMK.

Mit einem Zeitversatz von einigen Monaten nahmen die WMK-Mitglieder den Branchentreff Klempnertag zum Anlass, sich am Vorabend im Klempner- und Kupferschmiedemuseum in Karlstadt/Main zu einer kleinen Feierstunde zu treffen, um die gemeinsamen Jahre ein wenig Revue passieren zu lassen. Als Festredner hatte man Andreas Gottfried Hempel, Architekt (BDA) und Kongresspräsident des XXI. Architektur Weltkongresses Berlin 2002, eingeladen, der mit eindrucksvollen Gedanken zum Thema Ressource Architektur begeisterte.

In Wort und Bild ließ WMK-Geschäftsführer Michael von Bock und Polach die zehn Jahre der Wirtschaftsgemeinschaft Revue passieren.

In Wort und Bild erinnerte man sich auch an diesem Abend an die Gründung der gemeinsamen Plattform in Sachen Klempnertechnik. Damals und heute sind es Mitglieder aus den verschiedensten Bereichen, die vor dem Zusammenschluss eher zufällig miteinander kooperierten:

Heinz Lummel ließ das WMK-Jubiläum nicht aus, um für die finanzielle Existenzsicherung des Klempner- und Kupferschmiedemuseums zu werben.

Ein gemeinsames Ziel war schnell erkannt: Der Bekanntheitsgrad des Metalldaches und der Metallfassade in Klempnertechnik sollte bei Dritten - sprich Entscheidungsträgern, wie z.B. Architekten, öffentliche Auftraggeber etc. - erhöht werden. Um das zu erreichen, wurden im Laufe der Jahre Publikationen wie Architektenmappe, Marketinghandbuch, Umweltbroschüre sowie Bauherren-Prospekte erstellt. Im Internet ist man unter www.wmk-online.de präsent und bietet neben umfangreichen Informationen die Möglichkeit, per Handwerkersuche einen Fachbetrieb in der Region seiner Wahl ausfindig zu machen.

  

ZVSHK-Termine-Daten-Informationen (Änderungen vorbehalten)

Datum

Veranstaltung

12.-16. März 2002

Messe SHK, Essen

10.-13. April 2002

Messe ifh/Intherm, Nürnberg

14.-18. April 2002

light & building - Internationale Fachmesse für Licht- und Elektrotechnik, Klimatechnik und Gebäudeautomation, Frankfurt/Main

17./19. April 2002

Pilotkurs Barrierefreies Bad, Iserlohn

22./23. April 2002

ATV/ZVSHK-Gemeinschaftstagung Gebäude- und Grundstücksentwässerung, Marburg

22.-25. Mai 2002

6. World Plumbing Conference, Berlin

05./06. September 2002

Erdgasforum, Köln

03.-05. Oktober 2002

25. Deutscher Kupferschmiedetag, Friedrichshafen

25.-28. September 2002

Messe SHKG, Leipzig

20.-23. November 2002

Messe SHK, Hamburg

25.-29. März 2003

Messe ISH, Frankfurt/Main

ZVSHK Direkt: Telefon: 02241/9299-0, Telefax: 02241/21351

E-Mail: info@zentralverband-shk.de, Internet: www.wasserwaermeluft.de

Die Geschäftsstellen des ZVSHK

ZVSHK
Rathausallee 6
53757 St. Augustin
Telefon: 02241-29056
Telefax: 02241-21351

ZVSHK Geschäftsstelle Potsdam
An der Pirschheide 28
14471 Potsdam
Telefon: 0331-972107
Telefax: 0331-972603


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