IKZ-HAUSTECHNIK, Ausgabe 14/2000, Seite 24 f


VERBÄNDE AKTUELL 


Nordrhein-Westfalen


Berufsschule für Landesfachklassen

Schulleiter Dr. Eckhard Hoffmann (61), Leiter des Hans-Schwier-Berufskollegs der Stadt Gelsenkirchen, an dem auch die 57 Klempner-Lehrlinge aus 41 Lehrbetrieben des bevölkerungsreichsten Bundeslandes unterrichtet werden, wurde am 9. Juni d.J. in den Ruhestand verabschiedet; am 31. Juli war sein letzter Diensttag. Er übergab seinem Nachfolger, dem Leitenden Regierungsschuldirektor Alfred Breil, eine intakte Schule mit hervorragender Ausstattung.

Vor exakt 20 Jahren erhielt Dr. Eckhard Hoffmann von der Landesregierung den Auftrag, in Gelsenkirchen eine Berufsschule für Landesfachklassen zu entwickeln - heutiger Name Hans-Schwier-Berufskolleg. "Das Handwerk hatte darauf gedrängt, dass für Splitterberufe eine Fachklassenlösung gefunden wird", sagte der Oberstudiendirektor.

Am 1. August 1980 begann der Schulbetrieb mit Kälteanlagenbauern und Pferdewirten. Im Laufe der folgenden zwei Jahrzehnte kamen immer neue Berufe, darunter die Klempner und später die Kachelofen- und Luftheizungsbauer, hinzu. Die Klassen waren zunächst auf mehrere Stadtteile verteilt. Erst mit der Einweihung des Gebäudekomplexes an der Heegestraße 14 im August 1985 konnten alle Klassen an einem Standort untergebracht werden. Heute streben 2100 Schüler aus ganz Deutschland am Hans-Schwier-Berufskolleg ihren Berufszielen entgegen.

Was sich in der Schulgeschichte so einfach liest, bedurfte mitunter langwieriger Verhandlungen mit den Landesinnungsverbänden. Bei der Entwicklung der Bildungsgänge sei auf beiden Seiten Überzeugungsarbeit und Einsicht erforderlich gewesen, sagt Dr. Hoffmann rückblickend. Mit dem Ergebnis ist er zufrieden, doch der ständige Wandel, dem die Schule unterliegt, stelle Lehrer und Schulleitung vor stets neue Herausforderungen, vor allem im pädagogischen Bereich. Unterrichtsinhalte müssten ständig an die rasante technologische Entwicklung angepasst werden, und der Umgang mit dem Schüler sei schwieriger geworden. Als Stichworte nennt Dr. Hoffmann Drogen- und Alkoholmissbrauch, zunehmendes Unrechtsbewusstsein und steigende Gewaltbereitschaft unter den Schülern. Aber "die Schule ist eben ein Spiegelbild der Gesellschaft" ergänzt er.


Innovationen im SHK-Bereich

Haustechnik mit Köpfchen

In der SHK-Branche haben sich in den letzten Jahren eine Menge neuer Begriffe eingeschlichen. Gerade hat sich die Brennwerttechnik in den Köpfen eingenistet, schon redet man von

- Niedrigenergie-/Passivhäusern,
- Mini-Blockheizkraftwerken,
- Zentralstaubsaugeranlagen,
- Blower Door,
- und vielem mehr.

Da nicht abzusehen ist, dass innerhalb der nächsten Jahre die Anzahl der Neuerungen abnimmt, sollte man den Anschluss nicht verpassen. Aktive Unternehmen/Unternehmer müssen heute mehr denn je die neuen Märkte im Blick haben und schnell auf sich ändernde Marktsituationen reagieren. Um Ihnen behilflich zu sein, den schnellen Schritt zu halten, bietet der Fachverband Sanitär Heizung Klima Nordrhein-Westfalen das Seminar:

 

Hier bekommen Sie einen Überblick über einige interessante neue Märkte im SHK-Bereich sowie Informationen zu betreffenden Förderungen. Weiterhin besteht natürlich die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme mit Herstellern, Kollegen und mit uns - vom Fachverband SHK NRW.

Wir würden uns freuen, Sie zu dieser überaus interessanten Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

Die Veranstaltung findet am 12. September 2000 von 9.00 - 16.00 Uhr im Zentrum für Umwelt und Energie in Oberhausen für Entscheidungsträger in SHK-Handwerksunternehmen statt. Die Teilnahmegebühr beträgt (incl. Verpflegung und Tagungsunterlagen) 90,- DM für Innungsmitglieder und 150,- DM für sonstige Interessenten.

Anmeldungen können durch ein formloses Fax unter der Telefax-Nr: 02 11/6 90 65 39, z. Hd. Frau Ch. Lau, vorgenommen werden.