IKZ-HAUSTECHNIK, Ausgabe 3/2000, Seite 56



Im Markt Nummer 1

Alfons Jochems, Geschäftsführer der Messe Essen, zum Stellenwert der SHK Essen im Reigen der regional orientierten SHK-Fachausstellungen in Deutschland.

IKZ-HAUSTECHNIK: Die SHK Essen ist unbestritten die Nummer 1 unter den regional orientierten SHK-Fachausstellungen. Warum ist sie so erfolgreich?

Jochems: Das ist wie bei einer Immobilie: Die Lage, die Lage, und nochmals die Lage! Sie macht den eigentlichen Wert aus. Die SHK-Essen liegt mitten in Europas Markt Nummer 1. Der Kerneinzugsbereich der SHK-Essen bietet der Industrie, dem Handel und dem Handwerk ein Marktpotenzial, das in dieser Größenordnung europaweit einmalig ist.

IKZ-HAUSTECHNIK: Können Sie Fakten nennen?

Jochems: Im 300-Kilometer-Radius rund um Essen leben 43 Millionen Menschen. Diese Zahl entspricht der Hälfte der gesamtdeutschen Bevölkerung. Sie leben in acht Millionen Wohngebäuden, von denen 5,3 Millionen älter als 30 Jahre sind. Allein im Bereich Modernisierung ein Markt, der seinesgleichen sucht.

Das ist wie bei einer Immobilie:
Die Lage sichert den Erfolg der SHK Essen!

IKZ-HAUSTECHNIK: Wie viele Aussteller haben sich entschlossen, mit ihrer Messe-Beteiligung den Absatz in diesem Riesen-Markt zu forcieren?

Jochems: Ca. 600 Aussteller aus neun Ländern zeigen ihre Innovationen auf der SHK 2000. Darunter die marktführenden Unternehmen. Der Katalog liest sich wie das "Whos Who" der Branche.

Wir hoffen bei der Besucherzahl
noch etwas drauflegen zu können!

IKZ-HAUSTECHNIK: Und mit wie vielen Besuchern rechnen Sie?

Jochems: Vor zwei Jahren sahen sich 65.000 Besucher die Fachausstellung an. Natürlich hoffen wir, da noch etwas draufzulegen. Wichtiger als die Besucherzahl aber ist die Qualität der Besucher: 92 Prozent von ihnen sind Leute vom Fach, die übrigen Bauherren oder Hausbesitzer mit Modernisierungsabsichten. Und diese bezeichnen wir gerne als "Fachbesucher auf Zeit".


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