IKZ-HAUSTECHNIK, Ausgabe 14/15/1999, Seite 60 f.


LESERUMFRAGE


Marketing bekommt Methode

Pro Handwerk: Wie eine Praxisinitiative graue Theorie vertreibt

Es gibt nichts Gutes, außer, man tut es. Anhänger dieser sprichwörtlichen These finden sich in großer Zahl offenbar auch unter den Lesern der IKZ-HAUSTECHNIK. Ein klares Indiz dafür ist jedenfalls die starke Resonanz auf eine Exclusivkooperation, die der Strobel-Verlag und die 16 Mitglieder der Industrievereinigung Badeinrichtung (IBE) in Heft 8/99 auf den Weg brachten. Sie entpuppt(e) sich als Volltreffer und bestätigt damit, daß das angesprochene SHK-Fachhandwerk konsequent am Praxisbedarf orientierte Zusatzleistungen durchaus zu schätzen weiß. Sogar mit steigender Tendenz, wie der weitere "Programmablauf" vermuten läßt.

Wo drückt Deutschlands SHK-Fachhandwerker in puncto "Marketing" wirklich der Schuh? Das wollten die zwei Aktionspartner zunächst ermitteln, um dann in der Folge für bequeme "Gehhilfen" zu sorgen. Die Basis dafür lieferte eine gezielte, ab Ende April auf die Reise geschickte Umfrage. "Es liegt nun an dem (hoffentlich) geneigten Leserpublikum, das exclusive Marketing-Angebot und seinen klaren Mehrwert beim Schopf zu packen", lautete der erwartungsfrohe Appell in dem gemeinsamen Ankündigungsbeitrag.

Im Kern repräsentativ

Inzwischen steht fest: Die Leser waren sehr geneigt und griffen beherzt zu. Rund 600 ausgefüllte Erhebungsbögen kamen zurück. Das erfreute die beiden Initiatoren gleich in mehrfacher Hinsicht, können sie damit doch neben einer schon rein quantitativ bemerkenswerten auch eine qualitativ aussagekräftige Bilanz vorweisen.

Verbindliche Vorgaben: Der umfassende, insgesamt 10teilige Marketing-Leitfaden richtet sich konsequent nach dieser Hitliste. Er beginnt (spätestens) im 1. September-Heft und bietet vielfältiges Praxis-Know-how.

Denn: Wie sich bei der Auswertung zeigte, dürften die Resultate tendenziell wohl repräsentativ sein. Darauf deutet zum einen die in der Grafik dargestellte, relativ ausgewogene Betriebsgrößenstruktur der teilnehmenden Firmen hin. Zum anderen stützen die ziemlich homogen aus allen Bundesländern registrierten Einsendungen die generelle Gültigkeit der ermittelten Themenwünsche.

Schnelle Gewinner

Wie und auf wen die Würfel fielen, veranschaulicht der separate Top Ten-Überblick. Er spielt bei der weiteren Erfüllung des Versprechens "Ihr Marketing-Wunsch ist uns Befehl" die Hauptrolle. Die Hitliste knapp verpaßten etwa die ebenfalls angebotenen Wissensfelder Geschäftsbereich "Komplettbadrealisierung", Unternehmens-Erscheinungsbild, Leistungs- und Serviceerwartungen der Kunden, Kriterien einer Internet-Präsenz, Preiskalkulation sowie Konkurrenzbeobachtung. Vielleicht mehr als eine Randnotiz: Am wenigsten gefordert war der "Umgang mit Journalisten". Ob das auf der bereits erreichten Professionalität der Handwerker oder eher auf der (unzeitgemäßen) "Distanz" zu dieser wichtigen Zielgruppe beruht, bleibt indes — leider — offen.

Indiz für Repräsentativität: Auch die ausgewogene Betriebsgrößen-Struktur deutet auf die generelle Aussagekraft der Leserumfrage hin. Schon das werten die beiden Initiatoren als eine für die ganze Branche "nützliche Orientierung".

Geklärt sind jedoch längst die 100 Umfrageteilnehmer, die als Dank für ihre schnelle Reaktion Produkt- und Sachpreise im Gesamtwert von (über) 20000 Mark erhalten. Quasi mit den besten Empfehlungen der IBE-Mitglieder Düker, Duscholux, Emco, Hewi, Hüppe, Kermi, Keuco, Koralle, Lido, Mepa, Roth, SAM, Sanipa, STS, Ucosan und Wortmann auf der einen sowie des Strobel-Verlages auf der anderen Seite.

Spezielles Mehrwert-Symbol

Von dem entscheidenden Know-how-Gewinn profitieren natürlich alle Handwerksbetriebe. Denn: Die Spezialisten der Marken-Partner im Badausstattungs- bzw. Fachzeitschriftensektor gehen nun intensiv an die (Detail-)Arbeit. Konkret heißt das: Spätestens im 1. September-Heft der IKZ-HAUSTECHNIK beginnt der praktische Leitfaden-Service. In zehn aufeinanderfolgenden Ausgaben wird jedes der — sachlich nochmals geordneten — Top Ten-Themen umfassend aufbereitet.

Zu erkennen ist die mit Informationen, Anregungen, Tips und Beispielen realisierte Artikelserie immer an dem speziellen Symbol "Handwerk & Marketing". Es bürgt für einen Mehrwert der besonderen Art und dafür, daß Wortmeldungen von Sanitärinstallateuren auf offene Ohren stoßen. Jedenfalls bei dem Unterstützungskonzept "16 + 1".


G r a f i k e n :  Industrievereinigung Badeinrichtung (IBE) / IKZ-HAUSTECHNIK