125 Jahre IKZ-HAUSTECHNIK, Ausgabe 18/1997, Seite 22 f.


VERBÄNDE AKTUELL 


Hamburg


Im Zeichen künftiger Zusammenarbeit mit Gdansk

Erfolgreiche Präsentation der "shk Hamburg" in Polen vom 15. bis 22. Juli 1997

Großes Interesse an einer künftigen Zusammenarbeit mit Hamburg haben die Handwerkskammer Gdansk und die Innung für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Gdansk.

Das ist das Ergebnis der Präsentation der "shk Hamburg" im Rahmen des Arbeitsseminars mit Kooperationsbörse, das das Hanse-Parlament gemeinsam mit der Handwerkskammer Gdansk für kleine und mittlere Handwerksunternehmen aus allen "Ostseeanrainerstaaten in der traditionsreichen Ostseestadt veranstaltete. Von der Hamburg Messe und dem Fachverband Klempner- und Sanitärtechnik Hamburg wurde die "shk Hamburg" fünf Tage auf dem Handwerksmarkt in Gdansk vorgestellt.

Wilfried Sander, Landesinnungsmeister und Beiratsvorsitzender der "shk Hamburg" (rechts) und Objektleiter Michael Arfmann spenden vor dem Wassersparbus in Danzig für die Opfer der Flutkatastrophe in Polen.

Als Kommunikationszentrum diente der Wasserbus, der von den Hamburger Wasserwerken und dem Fachverband Klempner- und Sanitärtechnik Hamburg betrieben wird. Maßgeblich wurde die Präsentation in Gdansk, die sowohl bei Endverbrauchern als auch bei Fachleuten großen Anklang fand, durch polnische Beraterkollegen der Firmen Geberit, Hansa, MEPA-Pauli-Menden und Stiebel-Eltron unterstützt.

Wilfried Sander, Landesinnungsmeister und Beiratsvorsitzender der "shk Hamburg": "Wir haben im Rahmen dieser Präsentation hervorragende Kontakte zu den örtlichen polnischen Fachverbänden geknüpft. Zudem haben wir unser Ziel der Vorwerbung für die "shk 98" und die Unterstützung der Veranstaltung des Hanse-Parlaments erreicht". Kontaktgespräche wurden unter anderem geführt mit dem Direktor der Handwerkskammer Gdansk, Wlodzimierz Szordykowski sowie mit Obermeister Dr. Skurewicz von der Innung für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik in Gdansk.

Landesinnungsmeister Sander: "Wir haben eine offizielle Einladung zur ,shk 98 in Hamburg ausgesprochen. Wir freuen uns auf die neue Zusammenarbeit mit unseren Fachkollegen aus Polen".

Spontan beteiligte sich das Messeteam an der Spendenaktion der Handwerkskammer Gdansk für die Opfer der Flutkatastrophe in Polen und sammelte vor Ort rund 1400,- DM, die an die Handwerkskammer Gdansk überreicht wurden.

Auf der 11. Nordeuropäischen Fachausstellung Sanitär - Heizung - Klima vom 18. bis 21. November nächsten Jahres auf dem Hamburger Messegelände werden mehr als 600 Aussteller aus 20 Nationen erwartet. Ideelle Träger sind die Landesinnungsverbände von Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Die "shk", die in zweijährigem Turnus stattfindet, wurde 1996 von mehr als 47000 Fachleuten besucht.


Innung Heizungs- und Klimatechnik

Abiturienten haben ihre Berufschancen im Handwerk genutzt

Ein Novum im Handwerk: Die ersten "Technischen Betriebswirte" der Heizungs- und Klimatechnik haben ihren Abschluß geschafft. Am 28. August haben acht Betriebswirte der Fachrichtung Heizungs- und Klimatechnik ihr Zertifikat in einer Feierstunde in der Handwerkskammer entgegengenommen.

Arnold Rückert, Obermeister der Innung Heizungs- und Klimatechnik: "Wir haben mit diesem attraktiven neuen Modell die Forderung von Dr. Jürgen Hogeforster, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Hamburg, tatkräftig realisiert, Abiturienten im Handwerk eine bessere Ausbildung zu bieten."

Technisch und kaufmännisch begabte junge Menschen mit Abitur oder Fachhochschulreife können sich innerhalb von vier Jahren zum "Technischen Betriebswirt" ausbilden lassen. Die Volontäre erwerben eine praxisnahe und anspruchsvolle Doppelqualifikation: Die Gesellenprüfung im Handwerk ist eng mit den betriebswirtschaftlichen Seminaren an der Akademie des Handwerks verzahnt. Technischen Betriebswirten eröffnen sich interessante Positionen im Management von Handwerksfirmen, weil sie ihr Handwerk von der Pike auf gelernt haben und zugleich für die speziellen betriebswirtschaftlichen Probleme optimal gerüstet sind. Dieses richtungsweisende Modell soll fortgesetzt werden.


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