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ZVSHK bewertet Koalitionsvertrag

Koalitionsvertrag: In vier Jahren soll beispielsweise jede neu eingebaute Heizung auf der Basis von 65% Erneuerbarer Energien betrieben werden. Bild: ZVSHK

 

Der ZVSHK [www.zvshk.de] (Zentralverband Sanitär Heizung Klima) hat eine Bewertung zum Koalitionsvertrag vorgenommen und dabei die Themen Energie, Gebäude, Klima und Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt gestellt. SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP haben mit ihrem Koalitionsvertrag unter dem Titel „Mehr Fortschritt wagen – Bündnis für Freiheit, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit“ ihren selbstgesteckten Anspruch und die Koalitionsverhandlungen zügig zum Abschluss gebracht. Das 177-seitige Vertragswerk enthält große Ambitionen, vor allem beim Klimaschutz und der digitalen Transformation. 

Beispiele: 

  • Ab Anfang 2025 soll jede neu eingebaute Heizung auf der Basis von 65 % Erneuerbarer Energien betrieben werden.
  • Für Gewerbebauten sieht das Papier eine Solarpflicht vor. Die Ankündigung, dass PV-Anlagen auf geeigneten Dachflächen für gewerbliche Bauten verpflichtend werden sollen, greift einen Trend auf, der inzwischen auch schon durch landespezifische Regelungen angegangen und forciert wird (auch für private Gebäude sollen sie die Regel werden).
  • Zur CO2-Bepreisung heißt es, dass man einen schnellen Umstieg auf die Teilwarmmiete prüfe und zum 1. Juni 2022 ein Stufenmodell nach Gebäudeenergieklassen einführen wolle. Sollte dies zeitlich nicht gelingen, würden die erhöhten Kosten durch den CO2-Preis ab dem 1. Juni 2022 hälftig zwischen Vermieter und Mieter geteilt.

Sowohl die genannten Beispiele als auch weitere Punkte im Koalitionspapier lassen allerdings etliche zentrale Fragen offen, wie der ZVSHK auf einleitenden Seiten anmerkt. Hier geht es zur Publikation.

 


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