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Zentralverband – Kurz und bündig

Nur noch bis Jahresende lassen sich Werklohnforderungen aus dem Jahr 2015 geltend machen. Bild: Thomas Dietrich

Ab dem Jahr 2020 soll bei öffentlichen Ausschreibungen BIM verbindlich angewendet werden. Ist die SHK-Branche gerüstet? Bild: IKZ

Seit vielen Jahren sorgt die HÜV dafür, dass Mitgliedsbetriebe im berechtigten Schadensfall nicht allein gelassen sind, sondern durch den ZVSHK in ihren Interessen unterstützt werden. Bild: Gajus/fotolia.com

 

Frist zum Jahresende

Verjährung droht
Der 31. Dezember 2018 ist der Stichtag, an dem Ansprüche verjähren, die im Laufe des Jahres 2015 entstanden sind. Daher sollte jeder Unternehmer seine Geschäftsunterlagen prüfen, ob noch offene Werklohnforderungen aus dem Jahr 2015 bestehen. Alle „normalen“ Forderungen – beispielsweise der Werklohn – verjähren nach drei Jahren. Man sollte einen Juristen fragen, wenn man sich unsicher ist.
Achtung: Es reicht nicht, dem säumigen Schuldner eine Mahnung oder andere Zahlungsaufforderungen zu schicken, um eine Verjährung zu verhindern. Ein sicheres Mittel dafür ist das gerichtliche Mahnverfahren. Mitgliedsbetriebe der SHK-Organisation bekommen beim jeweiligen Landesverband dazu die nötigen Tipps.
Eine Übersicht über Verjährungsdauer und Maßnahmen, die zu ergreifen sind, gibt es zudem im Mitgliederbereich von www.zvshk.de (im Suchfeld den Quicklink QL6811884 eingeben).

 

Studie zur Digitalisierung

BIM entwickelt sich in SHK-Branche
Welche Bedeutung hat Building Information Modeling (BIM) für die deutsche SHK-Branche? Der ZVSHK hat diese Frage zusammen mit der Unternehmensberatung Munich Strategy in einer ausführlichen Studie untersucht. Befragt wurden 1400 Akteure der deutschen SHK-Branche – Hersteller, Handwerker und Architekten. „Mit der Fülle an Daten, die wir erhoben haben, können wir die drei Gruppen unserer Branche einzeln und im Zusammenspiel betrachten. Auf diese Weise lassen sich aktuelle Versäumnisse und zukünftige Herausforderungen insbesondere für das Handwerk erkennen“, skizziert ZVSHK-Hauptgeschäftsführer Helmut Bramann die Zielsetzung der Studie „SHK-Branche im BIM-Check – Chancen und Herausforderungen für Handwerker, Architekten und Hersteller“.
Die gemeinsame Untersuchung zeigt: BIM wird sich auch in der SHK-Branche langfristig durchsetzen. Allerdings zeigt sich, dass BIM in den einzelnen Gruppen der SHK-Branche sehr unterschiedlich behandelt und verstanden wird. Die Akzeptanz sinkt entlang der Wertschöpfungskette. Während 46 % der Hersteller und 37 % der Architekten/Planer nach eigener Einschätzung aktuell dazu in der Lage sind, nach BIM zu arbeiten, gaben dies bei den Handwerkern nur 5 % an. Nur ein Viertel der Handwerksbetriebe wurde überhaupt bereits mit BIM konfrontiert – obwohl sich die Hälfte aller Betriebe an öffentlichen Ausschreibungen beteiligt, die ab 2020 das Arbeiten nach BIM voraussetzen.
Die Studie zieht das Fazit: BIM ist derzeit Schlagwort und Treiber des Digitalisierungsprozesses im SHK-Bereich, doch Digitalisierung ist mehr. Sie verändert Rollen und Geschäftsmodelle. SHK-Unternehmen, die sich heute intensiv mit dem Thema BIM beschäftigen, wahren ihre Chance, an der zukünftigen Entwicklung erfolgreich zu partizipieren. Für die restlichen Akteure wird sich das Wettbewerbsumfeld mittelfristig stark verändern. Sie werden sich zwangsläufig auf Teilsegmente des Marktes wie den privaten Wohnbau sowie Renovierungs- und Reparaturarbeiten konzentrieren müssen, in denen BIM zunächst noch keine Rolle spielen wird.
Der ZVSHK hat mit dem im vergangenen Jahr eingeführten Portal Open Datapool die Grundlage zur Nutzung von BIM im SHK-Handwerk gelegt. Das Portal www.open-datapool.de ist für Architekten, Planer und SHK-Handwerksbetriebe offen und kostenlos. Weiterführende Infos gibt es unter www.zvshk.de (als Suchbegriff den Quicklink QL90117107 eingeben).

 

HÜV-Tagung

Treff am 28. November 2018
Die Haftungsübernahmevereinbarung (HÜV) hat sich für das organisierte SHK-Handwerk seit Jahren bewährt. Doch welche Auswirkungen hat das Anfang 2018 in Kraft getretene gesetzliche Kaufrecht auf die HÜV? Wie lassen sich Haftungslücken für das Fachhandwerk schließen? Antworten darauf will der ZVSHK auf seiner Tagung am 28. November in Bonn mit den Entscheidern und Experten der HÜV-Partner diskutieren, die sich bei ihren Kunden im SHK-Handwerk als besonders vertrauensvoll und zuverlässig positionieren wollen. Weitere Infos zur Veranstaltung gibt es unter www.zvshk.de (als Suchbegriff den Quicklink QL21117110 eingeben).

 


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