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Zahl der Ausbildungsverträge im Handwerk steigt

Berlin.  Fast 4000 Jugendliche mehr als noch im Vorjahr haben im laufenden Jahr eine Ausbildung im Handwerk gestartet.

ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer. Bild: ZDH

 

Bis Ende September sind 135038 Ausbildungsverträge neu abgeschlossen worden, das entspricht einer Steigerung von 2,9 % gegenüber dem Vorjahr. Diese Zahlen veröffentlichte unlängst der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH). „Mit diesem satten Plus an neuen Ausbildungsverträgen verfestigt sich in diesem Jahr ein Trend, der schon in den beiden Vorjahren erkennbar war: Es sind wieder mehr Jugendliche, die eine berufliche Ausbildung und die Weiterbildungsmöglichkeiten im Handwerk als attraktiven Karriereweg wählen“, sagt ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer.
Gleichwohl hätten viele Betriebe Probleme, Nachwuchs zu finden. Bundesweit seien zurzeit noch rund 19000 Lehrstellen unbesetzt. „Besonders schwierig ist es für Handwerksbetriebe in den ostdeutschen Bundesländern, neue Azubis zu gewinnen. In Westdeutschland hat sich die Zahl der Lehrstellen, die Ende September noch offen sind, im Vergleich zum Vorjahr um 5,2 % auf 14413 verringert. In ostdeutschen Handwerksbetrieben dagegen blieben im laufenden Jahr deutlich mehr Lehrstellen als noch im Vorjahr unbesetzt: Ende September gab es noch 4550 offene Lehrstellen und damit 12,4 % mehr als zum Vorjahreszeitpunkt“, so Wollseifer.
Der ZDH-Präsident appellierte an die Politik, die berufliche Bildung finanziell gleichwertig neben der akademischen Bildung zu fördern. „Nach dem erfolgreichen Hochschulpakt, über den der Bund jährlich Milliardenbeträge in die Hochschulförderung gesteckt hat, brauchen wir endlich einen Berufsbildungspakt. Dieser sollte im Koalitionsvertrag festgeschrieben werden.“

www.zdh.de

 


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