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Wieder mehr Aussteller suchen Nähe zur Flüssiggaswirtschaft - Qualität auf allerhöchstem Niveau

Auch die diesjährige Geräte- und Armaturenausstellung war erneut ein voller Erfolg. Besonders erfreulich ist, dass wieder mehr Unternehmen den Kontakt zu den Unternehmen der Flüssiggaswirtschaft suchen und ihre Innovationen präsentieren wollen. Auch in diesem Jahr wurden einige Produktüberraschungen gezeigt, die große Chancen auf dem Markt haben.

 

Für die Tagung und Ausstellung gab das Seminaris Seehotel das ideale Ambiente, um Neues und Bewährtes zu entdecken, aber auch um bestehende Kontakte weiter zu pflegen. Das Zeitkonzept aus dem vergangenen Jahr ging auch dieses Mal auf. Mit den erheblich erweiterten Pausenzeiten zwischen den Vorträgen ergab sich das ein oder andere Gespräch mehr. Dadurch hatten die Messestandbetreiber das Gefühl des noch besseren Kundenkontaktes. Wie an vielen Stellen zu sehen war, lag die Visite an den einzelnen Ständen vielen Teilnehmern aus dem Bereich der ordentlichen DVFG-Mitglieder sehr am Herzen.

Überfüllsicherung und Tankinhaltsmess-Systeme
Neben bewährten und langjährigen Teilnehmern wie P&A, FAS, Gasflaschenwerk Grünhain, Lahme und der TGO Gasgeräte GmbH waren dieses Mal auch neue Firmen dabei, zusätzlich „alte Bekannte“ aus früheren Zeiten, die jetzt wieder mit einem Stand vertreten waren.

Ein Beispiel hierfür war die FAFNIR GmbH. Sie entwickelt und produziert seit 45 Jahren Abfüllsicherungen, Überfüllsicherungen und liefert Füllstandsmessungen für Flüssigkeiten aller Art. Zum Produktprogramm gehören das Tankinhaltmesssystem VISY-X für LPG sowie die Überfüllsicherung LS 300/500 für LPG. Beide Systeme sind speziell zum Einsatz von Flüssiggas ausgelegt.

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Überfüllsicherungen und Tankinhaltsmessungen waren in diesem Jahr generell ein zentrales Thema an den Ständen. So bot auch die in Potsdam anwesende Security & Electronic Technologies GmbH eine Überfüllsicherung an. Die Firma versteht sich als Erfinderin drahtloser Überfüllsicherungen und Tankinhaltsmessungen. Nach eigenen Angaben hat die Firma vor cirka 7 Jahren mit der Entwicklung dieser Technik einen Innovationssprung möglich gemacht.

Gleich nebenan präsentierte die Kaiserslautener Firma Wikon ihre bewährten Fernüberwachungssysteme von LPG-Tanks und zur Fernauslesung von Autogas-Tankstellen.

Zum Kundenstamm der bereits erwähnten FAFNIR GmbH gehören Unternehmen aus der Mineralöl-, Chemie-, Pharma- und Lebensmittelindustrie. Die NTBB Systemtechnik GmbH – nur wenige Meter weiter entfernt – zeigte auf ihrem Stand zum ersten Mal ihr RAMOC-System zur Füllstands-Fernübertragung aus LPG-Behältern, das mit Trockenlaufschutz für Tauchpumpen (an LPG-Tankstellen) ausgestattet ist. Die luxemburgische Presta-Gaz zeigte in diesem Jahr nicht nur ihr Leistungsprogramm, sondern präsentierte sich zum ersten Mal als Vertriebspartner der französischen Liotard-Gasflaschen. Sie bestehen aus Stahl, haben aber einen Kunststoffgriff und sind wesentlich leichter als konventionelle Flüssiggas-Flaschen gleichen Typs.

Natürlich war das Marktscheider Unternehmen GOK wieder mit einem Stand vertreten. Dort zeigte Robert Biedermann den neuen Niederdruckregler mit integrierter Schlauchbruchsicherung für den Einsatz von Grills, Kochern oder Terrassenstrahlern (sog. gewerblich genutzte Verbrauchsgeräte). Ebenso präsentierte er ein neues Druckentlastungsventil, das den Anforderungen der neuen DIN 4811-2008 entspricht und zum Einbau in Niederdruckrohrleitungen oder Niederdruckregler geeignet ist. Auch ein neuer spezieller geräuscharmer Brennerkopf zum Flächentrocknen, Aufschweißen, Abbrennen oder Anwärmen stand im Mittelpunkt des Interesses. Die Geräuschentwicklung bei diesem Kopf liegt laut Hersteller bei maximal 85db(A), wodurch das Tragen eines Gehörschutzes nicht mehr notwendig ist.

Auf Optimierungen in der Produktion dagegen wies Rolf Geißler, Geschäftsführer des Gasflaschenwerkes Grünhain, hin. Denn seit Januar 2008 sind zwei KUKA-Schweißroboter in der Produktion im Einsatz, die Griffe und Kragen an den Stahlflaschen schweißen. Zudem wird für Mitte November 2008 die Auslieferung der 3.000.000sten Flasche erwartet. Für Geißler ist dies eine weitere Etappe, das Unternehmen erfolgreich nach vorne auszurichten. Zudem steht das Werk im Sächsischen Annaberg vor einer Erweiterung. Der neue Fertigungsbereich für die Flaschenvorbereitung vor der wiederkehrenden Prüfung soll im Januar 2009 in Betrieb gehen und die verfügbare Kapazität und Wirtschaftlichkeit, so Geißler, wesentlich erhöhen.

 


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