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Wärmepumpe als primäre Heizung vorn

Wärmepumpe oder Erdgasheizung – die Installationszahlen über die letzten zehn Jahre. Bild: Destatis

 

Wiesbaden. Mehr als zwei Drittel (69,4 %) der im Jahr 2024 errichteten 76100 Wohngebäude heizen mit Wärmepumpen, teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Der Anteil von Wärmepumpen als primäre Heizung habe sich binnen zehn Jahren verdoppelt, stellt das Amt fest, wobei der Begriff „primäre“ die „überwiegend für das Heizen eingesetzte“ Energie bezeichnet. Wärmepumpen kamen vor allem in Ein- und Zweifamilienhäusern zum Einsatz: In 74,1 % aller 2024 fertiggestellten Ein- und Zweifamilienhäuser wurde eine Wärmepumpe zur primären Heizenergie genutzt, deutlich seltener war der Einsatz in Mehrfamilienhäusern (45,9 %).

Erdgas wurde 2024 in 15,0 % der Neubauten eingesetzt und ist damit die zweitwichtigste primäre Energiequelle. Der Anteil von Gasheizungen als primäre Energiequelle hat sich binnen zehn Jahren mehr als halbiert: 2014 hatte er noch bei 50,7 % gelegen. Primär mit Fernwärme beheizt wurden 8,5 % der neuen Wohngebäude (2014: 7,9 %). Ölheizungen wurden nur noch in rund 230 neuen Wohnhäusern als Primärheizung eingesetzt, das waren 0,3 % der Neubauten (2014: 1,2 %).

 


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