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Wärme, Trinkwasser, Lüftung: IKZ-Sonderheft Heizungstechnik 2026 erschienen

(Bild: IKZ)

 

Arnsberg. Das aktuelle Sonderheft bündelt zahlreiche Themen rund um moderne Heiztechnik und rückt das Thema Effizienz als ganzheitlichen Ansatz in den Mittelpunkt: Mit Praxisbeispielen, technischen Hintergründen, Marktübersichten und Experteneinschätzungen möchte es konkrete Hilfestellungen für die tägliche Arbeit geben.

Effizienz als ganzheitlicher Ansatz: Die Gebäudetechnik steht vor einem weiteren Wendepunkt. Aus dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) soll künftig das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) werden – mit welchen konkreten Anforderungen und technischen Rahmenbedingungen, bleibt derzeit noch offen, schreibt Chefredakteur Markus Sironi in seinem Standpunkt zum Sonderheft (den Standpunkt in voller Länge lesen … LINK:www). Für Fachhandwerker und planende Installateure bedeutet das vor allem eines: Sie müssen für ihre Kunden Orientierung schaffen in einer erneuten Phase des Umbruchs.

Dazu möchte auch das aktuelle IKZ-Sonderheft einen Beitrag leisten und fokussiert sich auf 100 Seiten auf die Bereiche Wärme, Trinkwasser und Lüftung. Da die Heiztechnik zunehmend elektrisch wird, findet auch diese Rubrik Berücksichtigung. Die SHK-Branche zeichnet sich durch ihre hohe Innovationskraft und Lösungsorientierung aus. Neben den Fachbetrieben sind es sind auch die zahlreichen spezialisierten Hersteller mit ihren aktuellen Entwicklungen und Produkten, die ihren Beitrag dazu leisten, technische Herausforderungen zu lösen. Unter der Überschrift „Produkte, Projekte und Verfahren“ stellt die IKZ auch in dieser Ausgabe Anwendungen und neue Ideen aus der Praxis vor.

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Das Sonderheft „Heizungstechnik 2026“ kann als gedrucktes Magazin zu einem Preis von 18 Euro (inklusive MwSt. und Versand) per E-Mail an leserservice@strobelmediagroup.de bestellt werden.

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Als E-Paper gibt es das Sonderheft zu einem Preis von 11,99 Euro auf IKZselect.

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Inhaltsverzeichnis: Mit diesen Themen beschäftigt sich das Sonderheft im Bereich Wärme und Elektro

Werkzeuge für die Wärmepumpenplanung

 

Der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) hat einen neuen Leitfaden zur Dimensionierung von Wärmepumpen veröffentlicht und ergänzt diesen mit der Webanwendung „WPSim“, einem Werkzeug zur Vorplanung von Wärmepumpenanlagen. Beide Angebote richten sich gezielt an Fachhandwerker, Planer und Energieberater und sollen die Auslegung von Wärmepumpensystemen praxisnäher, transparenter und nachvollziehbarer machen.

Neue Pellet-Welten
Statements, Einschätzungen und Ausblicke aus der IKZ-Umfrage zu Innovationen und Trends der Pelletbranche. Mehrere Schwerpunkte zeichnen sich dabei ab. Doch lesen Sie selbst die Antworten
aus unserer aktuellen Umfrage unter Geschäftsführern, Leiter und anderen Firmenvertretern in Schlüsselfunktionen von Playern am Markt, die uns ihre Einschätzungen und Ausblicke dazu gaben.

Funktionieren statt Frosten
Kondensatablauf und Abtaufunktion bei Luft-Wasser-Wärmepumpen sind elementar für einen sicheren Betrieb. Bei der Installation dieser Heizlösung muss der Ablauf des Kondensats berücksichtigt und im besten Fall auch eine Lösung bedacht werden, wie sich eine übermäßige Eisbildung am Verdampfer verhindern lässt.

Frostschutzventile
Frostschutzventile zählen zu den sicherheitsrelevanten Armaturen bei außen aufgestellten Monoblock- und Hydrosplit-Wärmepumpen. Sie dienen dem passiven Schutz wasserführender Bauteile vor Frostschäden bei Stromausfall, Anlagenstillstand oder Störfällen. Es handelt sich um rein mechanisch arbeitende, stromlose Lösungen. Was es bei der Installation zu beachten gilt: FAQs zu Einbau und Wartung dieser sicherheitsrelevanten Bauteile.

Für Skepsis gibt es keinen Raum mehr
Wärmepumpen heizen auch in Bestandsgebäuden effizient – und das weitgehend unabhängig vom Baualter des Gebäudes. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forschungsprojekt des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE. In dem Projekt nahmen die Wissenschaftler vier Jahre lang detaillierte Messungen an 77 Wärmepumpen in Ein- bis Dreifamilienhäusern vor. Das Forschungsteam führte zudem Langzeit-Schallmessungen durch und ermittelte, wie Photovoltaikanlagen in den Wärmepumpenbetrieb integriert werden können. Die Untersuchung zeigte auch, dass ausreichend dimensionierte Heizkörper im Mittel mit ähnlich niedrigen Temperaturen betrieben werden können wie Flächenheizungen. Ein Interview mit Danny Günther, Teamleiter am Fraunhofer ISE und Leiter des Monitoringprojekts „WP-QS im Bestand“, zum Abschlussbericht des Fraunhofer ISE.

Heizungssanierung größerer Gebäude
Reicht der Platz für die neue Heizung im Gebäude nicht aus, lässt sich der Heizraum nach außen verlagern. Gerade bei beengten Platzverhältnissen eröffnen sich dadurch neue Möglichkeiten für die Heizungsmodernisierung. Vorgefertigte Heizmodule bieten hier eine flexible, effiziente und nachhaltige Alternative zur klassischen Technik im Haus. Durch die Außenaufstellung bleibt wertvoller Innenraum erhalten und aufwendige Eingriffe in die bestehende Bausubstanz entfallen. Moderne Anlagen setzen dabei konsequent auf erneuerbare Energien und kommen ganz ohne fossile Brennstoffe aus. Beispiele aus der Praxis.

Nachrüstungspflicht beachten
Das Fristende für die Umrüstung alter Heizkostenverteiler, Wärmemengen- und Warmwasserzähler in Mehrfamilienhäusern rückt stetig näher. Bis zum 31. Dezember 2026 müssen laut § 5 der Heizkostenverordnung alle Erfassungsgeräte fernablesbar sein. Deumess, der Verband mittelständischer Mess- und Energiedienstleister, spricht sich darum für ausreichend Tempo bei der Nachrüstung aus und erinnert gleichzeitig daran, dass die moderne Technik nicht nur gesetzlich geboten, sondern auch eine Chance für mehr Energieeffizienz ist.

Nachträglicher Einbau einer Fußbodenheizung
Der Ausbau von Dachgeschossen ist eine beliebte Maßnahme, zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. Doch auch Kellergeschosse können zu attraktiven Räumen umgebaut werden. Oftmals auf der Wunschliste: eine Fußbodenheizung, die als unsichtbare Heizfläche mit möglichst energiesparender Vorlauftemperatur betrieben werden kann. Um einen sparsamen Betrieb zu gewährleisten, sollte ein wichtiger Parameter beachtet werden: die Auslegung der Dämmung unter dem Flächenheizsystem. Die Einhaltung normativer Vorgaben der DIN EN 1264-4 greift mitunter zu kurz.

Oben ist das neue Unten
Kapillarrohrsysteme machen aus Decken in Trockenbauweise platzsparende und raumklimatisch vorteilhafte Klimadecken. Diese heizen und kühlen mit einem hohen Strahlungsanteil auf der gesamten Raumfläche. Das ist für die Nutzer klimatisch angenehm und steigert die Jahresarbeitszahl von Wärmepumpen, wie ein aktuell durchgeführtes Bauvorhaben in Eisenhüttenstadt (Brandenburg) zeigt.

Effizienz statt Energieverlust
Hohe Stromrechnungen haben ihre Ursache oft dort, wo kaum jemand hinschaut: im Badezimmer oder in der Küche. Noch immer sind in vielen Haushalten veraltete hydraulische Durchlauferhitzer im Einsatz, die deutlich mehr Energie verbrauchen als nötig. Der Austausch gegen moderne elektronisch geregelte oder sogar vollelektronische Geräte kann die Stromkosten für Warmwasser um bis zu 30 % senken – bei gleichzeitig höherem Komfort, sagt die Initiative WÄRME+. Es gibt weitere Anwendungsfelder für moderne elektronische Durchlauferhitzer.

Heizungswasseraufbereitung nach VDI 2035
Bei der Installation, Befüllung und Wartung von Heizanlagen spielt die VDI 2035 eine zentrale Rolle. Die Richtlinie macht Vorgaben bezüglich der Wasserqualität des Füll- und Ergänzungswassers, z. B. zur Vermeidung von Steinbildung und Korrosionsschaden. Einen Überblick über die konkreten Anforderungen gibt der Hersteller UWS in einer speziellen Fachinformation, die die IKZ hier auszugsweise mit weiteren Hinweisen und Ergänzungen wiedergibt.

Haushaltszähler oder Heizstromtarif?
Bei der Umrüstung auf eine Wärmepumpe ergeben sich regelmäßig auch Fragen zu den zu erwartenden Heizkosten. Der Verbraucher hat die Wahl: Zum einen besteht die Möglichkeit, den Strom für die Wärmepumpe über den Haushaltszähler abzurechnen. In dem Fall gilt der normale Haushaltsstromtarif, zusätzlich gibt es einen pauschalen Nachlass. Zum anderen kann ein separater Stromzähler installiert werden. Abgerechnet wird dann über einen speziellen (günstigeren) Heizstromtarif. Doch wann lohnt welches Modell?

Wärmepumpen elektrisch absichern
Wärmepumpen boomen: Jeder dritte Neubau wird mittlerweile mit der umweltfreundlichen Heiztechnik ausgestattet. Die Elektronik in Wärmepumpen ist empfindlich. Ein Blitzschlag oder eine Überspannung im Stromnetz können die teure Anlage lahmlegen. DieKosten für die Reparatur könnten vierstellig werden. Die Initiative Elektro+ gibt Tipps für den Schutz der Geräte.

Das sind die Themen in der Rubrik Trinkwasser

Zirkulationsventile mit elektrischem Stellantrieb
Für eine effiziente und hygienisch sichere Betriebsweise von Trinkwasserinstallationen sind abgeglichene Zirkulationsstränge und die Einhaltung der Mindesttemperaturen der warmgehenden Leitungen eine wesentliche Grundvoraussetzung. Die Industrie bietet mittlerweile automatisch arbeitende Zirkulationsventile an, die einen weitestgehend von Berechnungen unabhängigen sicheren Betrieb suggerieren. Doch das ist ein Trugschluss. Warum eine differenzierte Berechnung nach 1988-300 zwingend erforderlich ist, was bei der Auslegung von Zirkulationsnetzen generell zu beachten ist und welche Vorteile elektronische Zirkulationsventile aufweisen, das beschreiben die Autoren im nachfolgenden Gastbeitrag.

Trinkwassererwärmung in Mehrfamilienhäusern
Mit steigender Gebäudeeffizienz gewinnt die Trinkwassererwärmung (TWE) an Bedeutung - ihr Anteil am Gesamtwärmebedarf erreicht in Mehrfamilienhäusern bis zu 55 %. Umfangreiche Gebäudesimulationen im Forschungsprojekt „Trans2NT-TWW“ zeigen, wie die Wahl des TWE-Systems die Energieeffizienz, den Endenergiebedarf und die Integration erneuerbarer Wärmequellen beeinflusst. Die Analyse umfangreicher Ergebnisse liefern konkrete Handlungsempfehlungen für TGA-Planer und planende Fachhandwerker.

Dauerbrenner und technische Evergreens
Warmwasserspeicher bleiben, unabhängig von der/den politisch in Deutschland zukünftig favorisierten Heizungstechnik(en), die zentrale Komponente eines effizienten Heizsystems, um Wärme sowohl für die Gebäudeheizung als auch für die Trinkwassererwärmung zu bevorraten. Darüber hinaus stehen Frischwasserstationen und die dazu notwendigen Pufferspeicher zur Verfügung. Der nachfolgende Beitrag stellt die verschiedenen Varianten einmal mehr vor, auch wenn das ein altbekanntes Thema ist. Aber es bleibt aktuell und es bleibt gut zu wissen.

Kalkschutz im Krankenhaus
Das Münchner Wasser ist sehr kalkhaltig und liegt je nach Stadtteil bei bis zu 20 °dH. Im München-Klinikum Schwabing werden deshalb schon seit mehreren Jahren die Trinkwasseranlagen hausweise nach und nach mit Kalkschutzanlagen vom Typ „Biocat KS“ von WATERCryst ausgerüstet. Ein Anwenderbericht.

Themen in der Rubrik Lüftung

Dezentrale Lüftungssysteme für bestehende Gebäude
Für die unkomplizierte Nachrüstung von Lüftungssystemen beispielsweise in Büros, gewerblichen Gebäuden oder Schulen und Kitas bieten sich dezentrale Lüftungssysteme an. Damit sie möglichst bedarfsgerecht und energieeffizient betrieben werden können, müssen bei der Planung und Umsetzung bau- und nutzungsspezifische Anforderungen beachtet werden.

Perfekte Komplementärtechnologie zur Wärmepumpe
Wohnraumlüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung (WRG) gehören längst zu den effizientesten Technologien moderner Gebäudetechnik – mit Wärmerückgewinnungsgraden von über 90 %. Eine Studie des Instituts für Technische Gebäudeausrüstung (ITG) Dresden im Auftrag des VfW – Bundesverband für Wohnungslüftung e.V. zeigt nun eindrucksvoll: Die Kombination von Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung und Wärmepumpe steigert die Effizienz der Wärmepumpe im Durchschnitt um rund 15 %.

Klimaneutrale Gebäude brauchen kontrollierte Lüftung
Klimaneutrale Gebäude werden nicht durch bessere Wärmeerzeugung oder zusätzliche Dämmung erschaffen. Entscheidend wird zunehmend, wie effizient Gebäude mit Luft, Wärme und Energie umgehen. Gerade im Gebäudebestand liegt dabei ein enormes Potenzial – energetisch, wirtschaftlich und funktional.


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