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VDS organisiert für den 19. September 2026 Tag des Bades

Fachbetriebe sind zur Teilnahme eingeladen. Aktionsmittel für das Veranstaltungsmarketing stehen kostenlos zur Verfügung

Rekordresonanz beim Tag des Bades 2025: An diesen Erfolg möchten die Organisatoren anknüpfen und laden Fachbetriebe zur Teilnahme ein. Bild: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e.V. (VDS)

„Heute besser als morgen“: Jens J. Wischmann, Geschäftsführer der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e. V. (VDS), appelliert an alle Branchenpartner, die Gunst des Aktionstags zu nutzen – und den Sanierungsbedarf als Chance zu begreifen. Bild: Oliver Dietze / Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e.V. (VDS)

 

Bonn. Die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e. V. (VDS) ruft gemeinsam mit dem SHK-Fachhandwerk und den Fachausstellungen des Großhandels zum Tag des Bades 2026 auf. Am Samstag, 19. September 2026, werden bundesweit Hunderte Badstudios und Großhandelsausstellungen ihre Türen öffnen, teilt die VDS mit. Fachbetriebe sind eingeladen teilzunehmen und können kostenlose Aktionsmittel für das lokale Veranstaltungsmarketing nutzen.

„In Zeiten großer Veränderungen ist es schwer, den Mut und den richtigen Zeitpunkt für Bau- oder Umbau-Projekte zu finden“, sagt Jens J. Wischmann, Geschäftsführer der VDS. „Sicher ist hingegen der Sanierungsbedarf vieler privater Bäder in Deutschland – zur Bewältigung der Energiewende und der Altersentwicklung unserer Gesellschaft. Da muss früher oder später jeder ran – heute besser als morgen.“

Der Tag des Bades, eine Initiative aller Partner der Sanitärfachbranche koordiniert von der VDS, gibt den Fachbetrieben die Möglichkeit, Sichtbarkeit zu schaffen, Neukontakte zu gewinnen und ihr Beratungsprofil als Bad-Profis zu schärfen. Fachgroßhändler und SHK-Fachhandwerksbetriebe profitieren gleichermaßen von der bundesweiten Medienkampagne, die den Aktionstag begleitet.

Themenschwerpunkt 2026: Beratungskompetenz im Fokus

Das Motto „Mein gutes Bad“ stelle konsequent den Badnutzer in den Mittelpunkt, schreibt die VDS: „Nicht das idealisierte Vorzeigebad, sondern das individuell passende Bad ist das Ziel professioneller Beratung.“ Die Kommunikationskampagne setze deshalb darauf, Endverbraucher zu aktivieren, die über ein Badprojekt nachdenken, aber den ersten Schritt noch nicht gegangen seien. „Für teilnehmende Betriebe bedeutet das einen thematisch starken Rahmen, der qualifizierte Interessenten in die Ausstellung bringt.“ Denn der Sanierungsbedarf in deutschen Badezimmern sei nach wie vor hoch. Laut der Grundlagenstudie #germanbathrooms der VDS und forsa sind 18 % der Bäder in Deutschland – rund sieben Millionen – dringend renovierungsbedürftig. Mehr als jeder vierte Wohneigentümer (27 %) rechne in den nächsten Jahren mit einer Badsanierung.

Rückblick: So war die Resonanz 2025

Die Resonanz zum Tag des Bades 2025 bewertet die VDS als überwältigend: „Mit Hunderten von Ausstellungsteilnahmen in ganz Deutschland, einer Informationskampagne mit hoher Sichtbarkeit und inspirierenden Vor-Ort-Aktionen wurde der Aktionstag zum Magneten für alle, die neuen Schwung ins Badezimmer bringen wollen.“ Begleitet wurde das Jubiläum wieder von einer rekordverdächtigen Medienresonanz, wie Jens J. Wischmann resümiert: „So waren wir zum Beispiel mit unseren für Endkunden entwickelten Beiträgen und Keyvisuals in über 300 Tageszeitungen präsent – sehr häufig mit einer ganzen Seite in den Wochenendausgaben.“

Aktionsmittel für das lokale Marketing

Kostenlose Aktionsmittel für das lokale Veranstaltungsmarketing – Logo, Plakate, Werbemittel – stehen Fachgroßhändlern und Fachhandwerkern ab dem 22. 06. 2026 in den internen Bereichen der Websites von DG Haustechnik e. V. (https://dg-haustechnik.de/) und Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) (www.zvshk.de) zum Download bereit.

www.sanitaerwirtschaft.de

 


 

Nachgefragt: „Wer mitmacht, gewinnt Sichtbarkeit“

Die IKZ sprach im Vorfeld mit Jens J. Wischmann, Geschäftsführer der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e. V. (VDS), über den bundesweiten Tag des Bades 2026 und warum sich eine Teilnahme für die Fachbetriebe lohnt.

IKZ: Warum lohnt sich in diesem Jahr eine Teilnahme am Aktionstag?

Jens J. Wischmann: Weil es der einfachste Weg ist, in kurzer Zeit viele qualifizierte Interessenten zu erreichen. Wir sprechen über Menschen, die ernsthaft über eine Badsanierung nachdenken, aber noch keinen ersten Schritt gemacht haben. Genau diese Menschen wollen wir mit der bundesweiten Kampagne aktivieren und direkt in die Ausstellungen und Badstudios führen. Das ist eine Chance, die kein Betrieb allein stemmen könnte – darum gehen wir sie gemeinsam an. Gerade in einem schwierigen Marktumfeld trennt sich häufig die Spreu vom Weizen. Betriebe, die jetzt Präsenz zeigen, bleiben im Kopf, wenn die Kaufentscheidung fällt. Und die fällt: 18 % der Bäder in Deutschland sind dringend renovierungsbedürftig, das sind rund 7 Mio.. Dieser Bedarf läuft nicht weg. Wer jetzt sichtbar ist, schafft sich die bessere Startposition. Und wir wissen aus der Vergangenheit, dass ein Engagement zum Tag des Bades mit zusätzlichen Aufträgen belohnt wird: Wer mitmacht, gewinnt Sichtbarkeit – und die Chance auf Aufträge.

IKZ: Wie erreichen Sie eine so hohe Sichtbarkeit für die Fachbetriebe mit dem Tag des Bades?

Jens J. Wischmann: Seine Kraft kommt aus der Gemeinschaft. Wir erreichen mit der VDS-Kampagne, die wir zusammen mit DG Haustechnik e. V. und dem Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) durchführen, eine Gesamtreichweite, die ein einzelner Betrieb niemals kaufen könnte. Gleichzeitig profitiert jeder Teilnehmer lokal – in seinem eigenen Einzugsgebiet, mit seinen eigenen Kunden. Das ist das Prinzip des dreistufigen Vertriebswegs: nationale Sichtbarkeit, lokale Wirkung. Und das kostet den Betrieb keinen Euro Mediabudget.

IKZ: Wie können Fachbetriebe über den Aktionstag hinaus von der Reichweite profitieren?

Jens J. Wischmann: Wir haben die Endkundenplattform gutesBad.de komplett neu aufgebaut. Die Plattform ist als erste Anlaufstelle für Bauherren konzipiert: der Startpunkt der Customer Journey zu einem neuen Badezimmer. Wir sind ziemlich stolz auf diese moderne Webseite: vom zeitgemäßen Erscheinungsbild bis hin zum innovativen Chat-Bot ist sie eine hochmoderne Informations-plattform der Branche. Wir laden alle Badausstellungen ein, Bestandteil der Webseite zu werden. Neben der schon bestehenden Suchfunktion möchten wir zusätzlich Badausstellungen, die am Tag des Bades 2026 teilnehmen, mit einer detaillierten Einzelseite in unser Archiv aufnehmen. Dies ist eine weitere Maßnahme, um die digitale Sichtbarkeit zu erhöhen.

IKZ: Haben Sie noch weitere Tipps für Fachbetriebe, wie sie den Tag des Bades gewinnbringend für ihr Marketing nutzen können?

Jens J. Wischmann: Erstens: früh anfangen. Die Aktionsmittel – Plakate, Logo, Vorlagen – stehen ab Sommer bereit. Wer damit früh auf lokaler Ebene kommuniziert, in sozialen Medien, im Schaufenster, per Newsletter, der hat bis September eine echte Vorfreude aufgebaut.

Zweitens: den Tag als Beratungsevent begreifen, nicht als Messeauftritt. Es geht nicht darum, die Ausstellung aufzuhübschen – obwohl der Tag des Bades vielleicht ein guter Anlass sein mag, um mal „aufzuräumen“. Aber vor allem geht es darum, ins Gespräch zu kommen. Wer am Tag des Bades offen, entspannt und kompetent berät – ohne Verkaufsdruck –, der gewinnt Vertrauen. Und aus Vertrauen entstehen Aufträge.

Drittens: nachfassen. Wer am Aktionstag interessante Gespräche führt, sollte in den Folgewochen dranbleiben. Der Tag des Bades ist der Anfang eines Prozesses, nicht sein Ende.

 


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