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Trinkwasserhygiene im Krankenhaus: Teil 2: Erstmaßnahmen bei technischen Mängeln

Im ersten Teil dieser Artikelserie wurde die umfassende Bestandsaufnahme des Rohrleitungsnetzes, also sämtlicher Warm- und Kaltwasser führenden Leitungen und sonstiger Komponenten der Trinkwasserinstallation, durch den Fachplaner beschrieben. Diese Bestandsaufnahme ist zwingend notwendig, denn nur technische und bauliche Maßnahmen beseitigen die Ursache für den Bakterienbefall. In diesem Teil geht es um Erstmaßnahmen bei technischen Mängeln und dem hydraulischen Abgleich des Trinkwassersystems.

 

 

Im ersten Teil dieser Artikelserie wurde die umfassende Bestandsaufnahme des Rohrleitungsnetzes, also sämtlicher Warm- und Kaltwasser führenden Leitungen und sonstiger Komponenten der Trinkwasserinstallation, durch den Fachplaner beschrieben. Diese Bestandsaufnahme ist zwingend notwendig, denn nur technische und bauliche Maßnahmen beseitigen die Ursache für den Bakterienbefall. In diesem Teil geht es um Erstmaßnahmen bei technischen Mängeln und dem hydraulischen Abgleich des Trinkwassersystems.

Die thermische Desinfektion ist in der Praxis im Vergleich zu chemischen Behandlungsmaßnahmen die gängige Variante zur Abtötung des Bakterienbefalls, da vergleichsweise einfach in allen Abschnitten des Rohrleitungsnetzes ein hinreichendes Temperaturniveau erzielt und mit Anlagethermometern von außen oder im Wasser kon­trolliert werden kann. Die für eine wirkungsvolle Reaktion notwendigen Verweilzeiten chemischer Desinfektionsmittel sowie deren Konzentration in den einzelnen Leitungsabschnitten sind wesentlich schwieriger zu kon­trollieren.

 


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