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Tiefststand bei neuen Ausbildungsverträgen

Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge war 2005 so niedrig wie noch nie im wiedervereinigten Deutschland. Dies ist das Ergebnis einer Erhebung des BIBB (Bundesinstitut für Berufsbildung) zum 30. September 2005. Insgesamt wurden 550.180 neue Vertragsabschlüsse gezählt, dies sind 22.800 bzw. 4% weniger als im Vorjahr.

Neu abgeschlossene Ausbildungsverträge im dualen System und Absolventen aus allgemein bildenden Schulen 1992 bis 2005.

 

Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge war 2005 so niedrig wie noch nie im wiedervereinigten Deutschland. Dies ist das Ergebnis einer Erhebung des BIBB (Bundesinstitut für Berufsbildung) zum 30. September 2005. Insgesamt wurden 550.180 neue Vertragsabschlüsse gezählt, dies sind 22. 800 bzw. 4% weniger als im Vorjahr.

Gleichzeitig mit diesem niedrigen Ergebnis erreichte die Zahl der Abgänger aus allgemein bildenden Schulen mit nunmehr 948 200 einen neuen Höchststand. Die beiden gegenläufigen Entwicklungen führten dazu, dass die Einmündungsquote der Ausbildungsanfänger, das ist der rechnerische Anteil der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge an den Schulabgängern, mit einem Wert von 58,0% erstmalig unter die 60-%-Marke rutschte. Anfang der neunziger Jahre hatte er noch bei über 70% gelegen.

 


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